Affiliate Auslese Januar 2014

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Affiliate Auslese
Der Winter hat uns nun auch hier in Deutschland heimgesucht. Es war also viel Zeit, um in den eigenen (oder auch fremden) 4 Wänden, an eigenen Projekten zu arbeiten, sich auf das Frühlingsgeschäft vorzubereiten und natürlich auch um sich mit voller Wucht ins Karnevals-Geschäft zu werfen. Wer das noch nicht getan hat, aber gern noch teilnehmen will, kann das z.B. mit dem Partnerprogramm von karneval-megastore.de tun.

Affiliate Marketing in der Krise

Es gab aber auch den ein oder anderen, der die Zeit genutzt hat, um intensiv über die Zukunft des Affiliate Marketings zu sinnieren: Gleich zu Beginn des Jahres begrüßte uns Markus Kellermann mit seiner vernichtenden Headline „Schlimme Krise im Affiliate-Marketing“. Darauf folgten zahlreiche Artikel und Diskussionen, welche erörterten, ob denn dem Affiliate Marketing wirklich eine so schlechte Zukunft bevorstünde bzw. wie man diese verhindern könne. Das war der Punkt, an dem jede Partei des Kanals zu Wort kommen konnte und das auch getan hat. Interessante Gedanken kamen an den Tag, die teilweise schon seit geraumer Zeit durch das WWW flattern und doch nicht zu Handlungen heranwachsen konnten. Aber auch Aufforderungen wurden laut, endlich was dagegen zu unternehmen, dem Affiliate Marketing seinen angeknacksten Ruf auszutreiben. Im Folgenden findet Ihr eine kleine Übersicht der „Krisenartikel“ des Januars:

  1. Markus Kellermann – Schlimme Krise im Affiliate Marketing
  2. Martin Bahls – Es ist soweit! Die Branche geht den Bach runter!
  3. Karsten Windfelder – Starker Rückgang: Zahl der Tradedoubler Mitarbeiter 2010-2014
  4. Tibor Bauer – Scheiss auf die Krise – mach dein‘ Job! → So isses 😉
  5. Heiko Lammers (Zanox) – Zahlen lügen nicht – über die aktuelle Situation im Affiliate-Marketing Bereich
  6. Peer Wandiger – Zukunft des Affiliate Marketing – Leser Umfrage
  7. Markus Kellermann – 10 Tipps für die Affiliate-Branche – aus Fehlern lernen → Empfehlung der Redaktion
  8. Daniel Woyteczek – Krise – Ja oder Nein?

Neben der Krise, erreichten uns im Januar aber auch noch andere Neuigkeiten und Tipps:

Für Affiliates

Peer Wandiger erklärte gewohnt praxisnah, wie man die Klicks auf die eigenen Tracking-Links am besten monitoren kann, um daraus Potenziale abzuleiten und die eigenen Machenschaften zu optimieren. Interessanter Artikel mit HowTo-Anleitung.

Wer noch frisch im Geschäft ist oder einfach nicht mehr weiter weiß, der kann sich nun vertrauensvoll an die Community von affiliatepeople.com wenden und seine Webseite durch den Website-TÜV schicken. Dort kann man seine Webseite hinsichtlich nahezu beliebiger Aspekte einschätzen lassen. Tolle Idee, die gerade Einsteigern über Hürden helfen kann.

Weitere Infos

Affilinet hat im Januar seine AGBs angepasst. Da so eine AGB-Anpassung zumeist sehr schwer nachzuvollziehen ist, hat sich Tibor Bauer die Mühe gemacht und die einzelnen Änderungen unter die Lupe genommen. Was bei der Änderung positiv, negativ, schwammig oder klar ist, lest Ihr am besten hier. Auch Tino von performancehouse.de hat sich mit der Thematik beschäftigt und ausführlich die Änderungen analysiert.

Jochen Vroom von flipit.com hat 10 Tipps zusammengefasst, wie Merchants bzw. Agenturen Ihre Partnerprogramme optimieren und so das Maximum aus der Zusammenarbeit mit Publishern rausholen können; Eine sehr gute Zusammenfassung mit praxisnahen Tipps.

Auf affiliateblog.de hat sich Markus Kellermann mit der Mitstörer-Haftung des Merchants gegenüber dem Affiliate auseinandergesetzt. Es sollte jedem Merchant bewusst sein, dass ein Affiliate rechtlich gesehen als Beauftragter des Advertisers angesehen werden kann und damit der Merchant auch haftbar für rechtswidrige Aktivitäten von Publishern sein kann. Ein ziemlich weites Feld, welches aber dringend bedacht werden muss.

Auch unser Head of Affiliate Christian hat sich über das Wesen des Affiliate-Marketings dieser Tage Gedanken gemacht und hat in seinem Rück-/Ausblick Advertiser-, Publisher-, Netzwerk- und Agentur-Blickwinkel eingefangen. Sehr lesenswert!

Und zu guter Letzt hat sich auch Google mal wieder eingeklinkt. Diesmal nicht mit Updates (wobei da im Januar auch schon wieder größere Feldzüge gegen Linknetzwerke angekündigt wurden), sondern mit einem Statement zur Duplicate Content Problematik im Affiliate Marketing. Hier geht es vor Allem um zu ausführliche Datenfeeds oder Content-Klau im Affiliate. Wer wissen will, wie Google über solche Sperenzchen denkt, liest diesen Artikel.

Damit sind wir am Ende der News im Januar und schauen gespannt, was der Februar bereit hält.



Stefan ist seit November 2011 Teil des Projecter-Teams. Mit seinem Interesse an der „Maschine“ Internet ist er dort auch gut aufgehoben. Stefan ist ursprünglich als Werkstudent auf der Suche nach Praxiserfahrung zu Projecter gekommen und hat im Oktober 2011 sein Bachelor-Studium der Angewandten Mathematik abgeschlossen.

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  1. Nunja meiner Meinung nach gibt es zuviele Mitspieler im Bereich des Affiliate. Es gibt einfach zuviele Agenturen und zuviele Publisher die denken, sie können den schnellen Euro machen.

  2. Eine etwas umfangreichere Übersicht der Änderungen sowohl für Publisher als auch Advertiser findet man übrigens hier:
    http://www.performancehouse.de/affilinet-agb-aenderungen-im-ueberblick/

  3. Hey Tino,

    vielen Dank für Deine Anmerkung, habe es gleich mit aufgenommen.

    Beste Grüße

    Stefan

  4. Interessante Tipps und Artikel-Links! Aber ich denke, so schlecht ist die Stimmung unter den Affiliates nicht.
    Reichlich Publisher gibt es ja wohl schon lange. Der größere Teil stellt sich vermutlich den Job aber doch zu einfach vor und gibt zu früh auf oder findet gar keine brauchbare Nische.

  5. Hallo Stefan,

    Ein sehr schöner Artikel. Ich freue mich schon heute auf den Artikel zum Februar 2014 also die Affiiate Auslese. Ich bin selbst Affiliate und muss sagen, dass ich in letzter Zeit sehr gerne mit Inhouse Programmen zusammen arbeite. Es geht mir dabei nicht um die höhere Provision, sondern um die bessere Betreuung.

    Bestes Beispiel war, dass ich neulich Geld brauchte und gefragt hatte, ob man meine Auszahlung vorziehen kann. Das war bei einem kleinen Programm gar kein Problem und es hat wunderbar geklappt.

    Lieben Gruß aus dem Taunus.
    Chris

    • Hi Chris,

      vielen Dank für Dein Feedback. Der von Dir angesprochene Punkt ist genau das, was eine gutes Partnerprogramm bzw. dessen Betreuung ausmacht. Klar sind da zumeist die „kleinen“ Programme flexibler, da einfach die Kommunikationswege kürzer sind, aber es gibt auch große Merchants, die viel Wert auf die Partnerschaften legen und für so etwas offen sind. Vorallem wenn schon vorher Kontakt mit dem Merchant bestand, lässt sich da einfacher etwas zurechtbiegen.

      Beste Grüße

      Stefan