Affiliate Coaching Teil 6 – Die wichtigsten WordPress Plugins Teil 1

geschrieben am in der Kategorie Affiliate Marketing von

Bevor wir euch in diesem Beitrag in die Welt der WordPress Plugins entführen, möchten wir euch zunächst eine besondere Aktion ans Herz legen. Was bei der Wahl und Anpassung eures Themes wichtig ist, haben wir euch bereits im letzten Artikel erläutert. Passenderweise können sich die schnellsten 20 Leser unter euch dank David Tischler von affiliape.de ein einfaches und übersichtliches WordPress Theme kostenlos sichern. Besucht dafür einfach die Seite http://www.affiliape.de/goopress-projecter-deal/ und ladet euch euer GRATIS Theme herunter, wenn ihr schnell genug seid. 🙂

Allein ein schön gestalteter Blog wird euch noch nicht ans Ziel führen und Besucher in Strömen auf eure Seite treiben. Vielmehr ist es wichtig, WordPress mit Hilfe entsprechender Plugins einerseits sicherer, suchmaschinenfreundlicher und zuletzt auch benutzerfreundlicher zu gestalten. Hier liegt auch der große Vorteil, weshalb wir euch WordPress als Content Management System zur Erstellung des Projekt empfehlen. Einfach, weil auch vermeintliche Laien problemlos mit Hilfe von Plugins ihre Seite um nützliche Funktionen erweitern können, welche sonst im Regelfall durch entsprechende Programmierarbeit ergänzt werden müssten.

In diesem Teil werden wir euch zunächst ein paar allgemeinere Plugins vorstellen, ehe Daniel im anschließenden Artikel nächste Woche konkret auf SEO-Plugins eingeht.

Zunächst die Nutzerfreundlichkeit im Auge behalten

Da wir euch im letzten Teil unserer Serie die Gestaltung der Seite mit Hilfe eines passenden Themes erläutert haben, wollen wir zunächst auch daran anknüpfen und euch zwei Plugins zur Einbindung von Favicons und zum Überblenden von Bildern in euren Artikeln näher bringen.

Ein Favicon – Abkürzung für favorite icon – ist ein kleines 16×16 oder 32×32 Pixel großes Bild im Dateiformat *.ico, welches im Browser des Nutzers neben der URL angezeigt wird und dient im Wesentlichen der einfachen Wiedererkennung von Seiten, die man als Lesezeichen abgespeichert hat. Zugegeben, es ist nur eine kleine Spielerei, aber auch Details können über Erfolg und Nicht-Erfolg bei einem Projekt entscheiden. Was ihr nun braucht ist also ein entsprechend kleines Logo, welches markant in den 256 bzw. 1024 zur Verfügung stehenden Bildpunkten eure Seite widerspiegelt. Das Favicon sollte auf eurem Server im Root-Ordner eures WordPress-Blogs liegen. In der Regel bindet man es dann im Kopfbereich des HTML-Codes durch den Code <link rel=“icon“ href=“//example.com/favicon.ico“ type=“image/x-icon“> ein. Ein entsprechendes Plugin wie etwa WSA Favicon oder ein ähnliches lassen euch das Favicon direkt im WordPress-Backend festlegen, ohne selbst im Code Hand anzulegen und via FTP-Dateien hochladen zu müssen.

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten WordPress Plugins zu installieren:

1.  Ihr geht im WordPress Backend auf „Plugins à Plugins anzeigen à Installieren“. Dort könnt ihr anhand von Stichwörtern nach Plugins suchen. Bei der Suche nach „favicon“ erhält man 3 gefüllte Seiten an Ergebnissen angezeigt. Durch Klick auf „Jetzt installieren“ bei dem gewünschten Plugin könnt ihr dieses installieren.

favicon_installieren1

Im nächsten Schritt müsst ihr das installierte Plugin nur noch aktivieren.

favicon_installieren2

2. Ihr könnt direkt über wordpress.org oder andere Anbieter Plugin-Dateien runterladen und anschließend via FTP in euren WordPress-Ordner „wp-content à plugins“ hochladen. Nun seht ihr im WordPress Backend unter „Plugins à Plugins anzeigen“ das hochgeladene Plugin ausgegraut und deaktiviert, könnt es dann aber aktivieren und nutzen.

In der Regel findet ihr nach der Installation und der Aktivierung eines neuen Plugins einen zusätzlichen Menüpunkt in eurem WordPress-Backend-Menü auf der linken Seite unter „Einstellungen“. In unserem Fall ist der Bereich „Favicon“ dazu gekommen, über welchen wir nun die Einstellungen für unser Standard-Favicon vornehmen können. Der Vorteil unseres Plugins ist, dass dieses PNG, JPG oder GIF Dateien direkt in das benötigte Format ICO umwandelt und in die richtige Größe skaliert. Des Weiteren können wir darüber auch Touch Icons für iPad, iPhone oder iPod hinterlegen.

favicon

Wir können nun über „Upload Favicon“ einfach das erstellte Logo von unserem Rechner auswählen und hochladen und schon sieht man das kleine blaue Kätzchen als Favicon neben der URL im Browser.

favicon2

Ein weiteres Plugin, welches wir euch zur vergrößerten Darstellung von Bildern empfehlen, ist Lightbox Plus. Dieses könnt ihr ebenso direkt über das WordPress-Interface installieren. Im Menüpunkt „Design à Lightbox Plus“ findet ihr nun alle Optionen, um das Plugin an eure Bedürfnisse anzupassen. In erster Linie solltet ihr euch entsprechend eurem Template einen Lightbox Plus Style auswählen, oder ganz und gar die Einstellungen dafür über eure eigenen CSS-Befehle vorzunehmen. Die Standardeinstellungen reichen in der Regel aus und geben bereits einen schönen Effekt, wenn der Besucher auf ein Bild in euren Artikeln klickt.

lightbox

Kurze Ladezeiten, zufriedenere Besucher

Nicht nur die Besucher eurer Seite freuen sich über möglichst kurze Ladezeiten. Wer will schon ewig vor dem Monitor sitzen, ehe sich eine Seite aufgebaut hat? Nein, auch Google bewertet die Ladezeit von Webseiten und lässt diese in die Suchmaschinenrankings mit einfließen. Daher ist es besonders wichtig, bereits zu Beginn Wert darauf zu legen, dass sowohl die Besucher eurer Seite als auch Google schnell und unkompliziert eure Seiteninhalte einsehen können. Einerseits solltet ihr wie schon im vorherigen Artikel beschrieben, auf unnötige Features auf eurer Seite verzichten und zudem auf ein Plugin wie W3 Total Cache zurückgreifen, um die Performance eurer Seite durch ein optimiertes Framework zu steigern. Dies erledigt das Plugin durch die Auslagerung diverser Teile eurer Seite in den Cache, sodass diese nicht ständig aufs neue komplett herunter geladen werden müssen und man dadurch die Serverlast und Datenbankabrufe reduziert.

Ihr könnt die Ladezeit eurer Website mit Tools wie z.B. http://tools.pingdom.com/fpt/ messen. Die Ladezeit unserer Seite vor Aktivierung des Plugins betrug 2,37 Sekunden bei 121,7kB geladener Dateigröße. Eine ausführliche Review des Plugins sowie Hinweise zur Konfiguration desselbigen findet ihr im Blogprojekt. Nach der Einrichtung und Aktivierung des Plugins hat sich die Ladezeit unserer Seite bereits auf 1,43 Sekunden reduziert – allerdings sollte man hier auch beachten, dass die längere Ladezeit im ersten Fall vor allem durch eine längere Antwortzeit unseres Servers hervorgerufen wurde und nur geringfügig Ladezeit durch die Bilder „eingespart“ wurde. Die Screenshots sind daher nur bedingt aussagekräftig.

ladezeit_zusammen

Affiliate Links maskieren

Um bereits frühzeitig die Grundlage zu legen, empfehlen wir euch auch direkt mit einem entsprechenden Plugin die Affiliate Links, welche wir später durch das Einlesen der Produktfeeds integrieren, zu maskieren. Dies hat den Vorteil, dass Google Affiliate Links nicht direkt auf euren Seiten als solche erkennt und auch für den Besucher die Weiterleitung angenehmer wird. Ein geeignetes Plugin hierzu ist der WP-LinkChanger. Dieser ist leider nicht direkt über das WordPress Backend installierbar, weshalb ihr euch die Dateien entsprechend runterladen und in den Ordner wp-content/plugins mit einem FTP-Programm auf euren Server kopieren müsst. Das Plugin maskiert Affiliate Links in euren Seiten und Artikeln, indem es die Links zunächst auf eine interne Seite – standardmäßig die exit.php – mit diversen Trackingparametern weiterleitet und anschließend die Weiterleitung auf den Affiliate Link erfolgt. Über die Optionen des Plugins unter „Einstellungen à WP LinkChanger“ könnt ihr u.a. den Dateinamen der exit.php ändern sowie eine SubID festlegen, welche beim Klick auf den Link mit an das Affiliate Netzwerk übergeben wird.

Schützt euch vor Spam-Kommentaren!

Wer von euch bereits einen Blog betreibt wird das Problem kennen, dass ab und an oder gar regelmäßig Spam-Kommentare zu euren Artikeln im Blog landen. Diese manuell als Spam zu markieren kann schnell sehr lästig werden, weshalb in diesem Fall ein Anti-Spam-Plugin wie Antispambee Abhilfe schaffen kann. Dadurch können eindeutig als Spam identifizierte Kommentare und Pings bereits durch das Plugin analysiert und ggf. als Spam markiert werden und ihr erhaltet darüber per E-Mail Bescheid. Es gibt auch kostenpflichtige Tools für diesen Zweck, jedoch hat sich Antispambee als kostenloses Tool sehr bewährt. Alternativ wäre hier auch noch Akismet zu erwähnen.

Damit wären wir auch schon bei einem weiteren wichtigen Thema – der generellen Sicherheit eures Blogs! Auch wenn WordPress als kostenloses CMS aufgrund der vielen Plugins und Individualisierungsmöglichkeiten sehr beliebt ist, so ist es auch ein gern gesehenes Opfer für Hacker-, Viren- oder eben Spam-Angriffe. In der Regel treten dahingehende Probleme durch Sicherheitslücken in Plugins oder Themes auf. Auch können veraltete WordPress-Versionen Lücken aufweisen, weshalb es grundsätzlich ratsam ist, eure WordPress-Installation stets mit den neuesten Updates zu füttern – darauf werdet ihr im Backend übrigens automatisch hingewiesen. Des Weiteren solltet ihr bei unbekannten oder dubiosen Plugins vorsichtig sein und im Zweifel eine Rezension mehr lesen, um sich zu gehen, dass es sich um eine vertrauenswürdige Quelle handelt.

Wie kann ich mein WordPress schützen?

Neben den erläuterten allgemeinen Hinweisen besteht die Möglichkeit über Plugins wie AntiVirus für WordPress, Secure WordPress, Limit Login Attempts, Exploit Scanner, ICS Security Fixes sowie TimThumb Vulnerability Scanner die Sicherheit eures Blogs zu erhöhen und etwaige Sicherheitslücken oder die Login Zugriffe zu überwachen bzw. nach Viren zu untersuchen.

Nachfolgend haben wir für euch eine kurze Liste mit lesenswerten Artikeln zum Thema:

Dadurch solltet ihr bereits einen guten Einblick über die potentiellen Gefahrenquellen eurer WordPress Installation bekommen und könnt darauf aufbauend entsprechend für euren Blog verfahren und weiter recherchieren. In keinem Fall solltet ihr das Thema vernachlässigen, allerdings ist ein großer Schritt bereits dadurch getan, dass ihr all eure Plugins und WordPress selbst stets aktuell haltet.

Gelegentliche BackUps eurer Daten schaden nicht!

Um euch vor dem Verlust von Daten zu schützen empfiehlt es sich ebenfalls regelmäßig Backups von eurer Systemdatenbank zu machen. Auf euer Projekt bezogen lässt sich dies ebenfalls durch ein Plugin wie WordPress Database Backup oder BackUpWordPress bewerkstelligen. Damit könnt ihr euch die BackUps in regelmäßigen Abständen u.a., auch per Mail zuschicken oder via FTP auf eurem Server ablegen lassen.

Social Media Buttons & kleine Vorschau

An den Social Media Buttons kommt ihr de facto kaum noch vorbei. Man könnte gar meinen, dass die Besucher eurer Seite von euch erwarten, dass sie (gute) Inhalte bequem über Social Media Kanäle an ihre Freunde teilen können. Dies wiederum kommt euch natürlich auch zu Gute, wenn darüber zusätzliche Besucher, abgesehen vom primären Traffic über Suchmaschinen, generiert werden. Ein gutes Plugin dafür, welches zudem dem deutschen Datenschutzrecht am ehesten nachkommt, stellt 2 Click Social Media Buttons dar. Im Vergleich zu anderen Plugins müssen die Buttons, wie es der Plugin-Name schon sagt, erst durch einen vorgeschalteten Klick aktiviert werden, ehe man z.B. eine Statusmeldung an Twitter oder Facebook senden kann.

Für die neugierigen Leser unter euch, die sich schon seit dem ersten Artikel fragen wie wir die Produktdaten automatisiert in unser Projekt einspeisen werden, sei an dieser Stelle schon einmal das Datafeed Import Plugin ans Herz gelegt. Eine ausführliche Anleitung dazu bekommt ihr in einem späteren Artikel. Nächste Woche wird euch Daniel dann mit den verschiedenen SEO-Plugins vertraut machen, um eure Seite suchmaschinenfreundlich zu gestalten.

Wir freuen uns weiterhin über euer Feedback und eure Anregungen und stehen euch bei Fragen jederzeit über unsere Coaching-E-Mail-Adresse coaching[at]projecter.de oder die Kommentarfunktion zur Verfügung. 🙂

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  1. Wieder ein klasse Artikel, freue mich schon auf den nächsten Beitrag 🙂

    Bezüglich der Linkmaskierung mit plugins wie linkchanger oder prettylink würde mich die rechtliche Situation interessieren. Ist das (noch) erlaubt? Wie ist der aktuelle Stand?

    • Meines Erachtens gab es bei der Linkmaskierung niemals rechtliche Probleme. Letztlich handelt es sich dabei auch nur um ganz normale Weiterleitungen. Die Zwecke, die man damit genau verfolgen will können ja durchaus unterschiedlich sein: Vielleicht will man den Link schlicht verkürzen wie mit Linkshortenern (die ja letztlich auch Links maskieren) oder man möchte mit kryptischen Affiliatelinks nicht seine Besucher verwirren oder, dass Google alles so genau nachverfolgt. Vielleicht will man aber schlichtweg eigene Klickstatistiken, die man nur über eine entsprechende Weiterleitung umsetzen kann kann. Letztlich sind das alles völlig legitime Mittel der Verwaltung seiner eigenen Links. Man bekommt dadurch ein Stückweit mehr Kontrolle. Es ist also in Ordnung diese technischen Mittel zu nutzen.

  2. Habt ihr Kontakt zum Anbieter vom Datafeed Import Plugin?

    Bei mir ist die Live Demo ohne Funktion. Ich hab den Support angeschrieben aber seit Tagen keine Rückmeldung bekommen. Das ist bei bezahlter Software natürlich sehr ärgerlich.

    Auf der Webseite finde ich keine Informationen in welchem Format das CSV geliefert werden muss. Mehr möchte ich eigentlich gar nicht von den Leuten wissen.

  3. Hallo,

    leider haben wir selbst auch keinen Kontakt mehr zum Anbieter des Datafeed Import Plugins. Der Kontakt bestand schon einmal, ist dann aber plötzlich abgebrochen, was wir auch sehr schade fanden. Wir warten mittlerweile auch seit Monaten auf eine Antwort bzw. ein Lebenszeichen – vergebens.

    Ist natürlich ärgerlich, aber vllt. können wir dir mit unserem Review und Guide zumindest einen kleinen Einblick gewähren demnächst.

    Liebe Grüße

    Tino

  4. Habt ihr in eurem Installationspaket eine readme oder ähnliches in der das Thema CSV angesprochen wird?

  5. Leider nicht 🙁