Linkmaskierung – Vorteile und Stolperfallen

geschrieben am in der Kategorie Affiliate Marketing von
Maßband Pixelio

Quelle: Anja Schweppe-Rahe, Pixelio

 

Affiliate Links sind lang und kryptisch. Häufig kommen URL Shortener beziehungsweise interne Weiterleitungen zum Einsatz, um Verwirrung beim Seitenbesucher zu vermeiden, das Linkziel möglichst deutlich zu kommunizieren und Klicks zu einem Partner übersichtlich tracken zu können. Die Umsetzung kann auf verschiedenen Wegen von statten gehen, die hier erläutert werden sollen. Außerdem ist auf Stolperfallen zu achten! Was oft nicht berücksichtigt wird ist, dass manche Lösungen Fehlindexierungen und damit möglicherweise auch Urheberrechtsprobleme nach sich ziehen.

Das Problem langer Affiliate Links

Auf den ersten Blick werden die kryptischen Gebilde beim Surfen gar nicht wahrgenommen, denn jeder Publisher versieht den Linktext (Anchor) mit einer sinnvollen Bezeichnung. Dennoch bleiben die monströsen Links nicht verborgen, denn verschiedene Browser sind schon lange dazu übergegangen, die Ziel-URL eines Links als Overlay einzublenden, sobald man mit dem Mauszeiger darauf zeigt.

musikfuerkinder.de-Webseite

Affiliate Link der Seite www.musikfuerkinder.de auf den Shop www.edumero.de

 

Einfache Deeplinks lassen über die Angabe im Parameter diurl recht schnell einen Zusammenhang zur Zielseite erkennen. Wird der Link komplizierter, wie hier im folgenden Beispiel von Travelscout24, wirkt er nur noch erschlagend.

Deeplink Travelscout24

Besonders schlecht wirken diese Links auch in Newslettern bei deaktiviertem HTML Modus.

Die naheliegende Lösung – Linkverkürzung

Affiliates, die dem Besucher die Entscheidung zum Klicken so einfach wie möglich machen möchten, setzen auf verkürzte Links, um die abschreckende Wirkung der monströsen URLs zu umgehen.

Dafür können kostenlose Dienstleister wie bit.ly oder goo.gl verwendet werden. Damit ist der Link zwar verkürzt, verrät aber immer noch nicht viel mehr über sein Ziel.

Die elegantere Lösung ist die Verlinkung eines aussagekräftigen Pfades, der anschließend auf die gewünschte URL weitergeleitet wird. Für diesen Vorgang gibt es mehrere technische Lösungen:

1. Weiterleitung durch Meta-Refresh im HTML-Kopfbereich

Die HTML Syntax sieht Weiterleitungen vor, die mit einem einzigen HTML-Tag (Meta-Refresh) eingebaut werden können.

Meta-Refresh Beispiel (HTML)

Die Weiterleitung hat dabei technisch gesehen den gleichen Charakter als würde der Seitenbesucher auf einen Link klicken. Nun kann man diese Seite unter www.meine-domain.de/travelscout24.html ablegen und für Partnerlinks verwenden. Problematisch an dieser Umsetzung ist für den Merchant, dass die konkrete Herkunft des Besuchers (auf URL-Basis) später nicht mehr nachvollzogen werden kann, da ein „falscher“ Referrer übergeben wird. Die AGBs einiger Partnerprogramme schreiben die Übermittlung des sogenannten Referrers jedoch vor.

2. Weiterleitung über den HTML-Header

Auch über den Header der HTML-Datei (Achtung, dieser hat nichts mit dem <head> Bereich des HTML-Quellcodes zu tun) kann eine Weiterleitung angestoßen werden. Diese Informationen sind im Quellcode nicht sichtbar.

Header HTML-Datei

Wichtig ist die erste Zeile, bei der die Wahl des Status Codes 301 erfolgt. Dazu später mehr. Auch hier kann nun eine einzelne Seite abgelegt und zur Verlinkung nach außen genutzt werden. Bspw.: www.meine-domain.de/travelscout24.html.

3. Weiterleitung über Serveranweisung in der htaccess

Eine letzte Möglichkeit gilt nur für die weit verbreitete Apache Webserver Software. Dort kann die Weiterleitung per Anweisung in einer Webserver Systemdatei geschehen. Die sogenannte .htaccess kann mit einer kurzen Codezeile versehen werden, um bspw. ein Verzeichnis elegant auf eine gewünschte URL weiterzuleiten.

Dieses Kommando sorgt für eine Weiterleitung mit Rückmeldung eines HTTP Status Codes 302:

Beispiel 1 Serveranweisung htaccess

Deutlich besser wäre die folgende Anweisung:

Beispiel 2 Serveranweisung htaccess

Bei einer Weiterleitung über die htaccess-Datei muss das Verzeichnis nicht real existieren. Beim Aufruf von www.meine-domain.de/travelscout24 würde der Webserver automatisch eine Weiterleitung einleiten. Dieser Pfad kann somit für die Partnerlinks eingesetzt werden. Voraussetzung für den Einsatz der htaccess ist, dass der Hosting-Anbieter diese Funktion freigeschalten hat.

Andere Serversysteme wie Tomcat haben ihre eigenen Möglichkeiten, um 301 Weiterleitungen umzusetzen.

Vorteile der Linkverkürzungen

Egal, welcher Weg eingeschlagen wird: In allen Fällen ist der kryptische Affiliate Link nicht mehr sichtbar.

Es gibt jedoch noch weitere Vorteile, die eine Linkverkürzung mit sich bringt.

Zum Ersten gibt es entscheidende Vorteile für das Tracking. Alle Klicks mit derselben Unterseite im Merchant-Shop als Ziel werden über eine Seite weitergeleitet. Ist dort ein Tracking Code hinterlegt, lassen sich die Klicks summiert im Trackingtool erfassen.

Zum Zweiten ist der vereinfachte Administrationsaufwand zu nennen. In der Regel hat man weit mehr als nur einen Link, der auf eine einzelne Unterseite des Partnershops leitet. Ändert sich etwas an den Affiliate URLs, kann diese Änderung an einer zentralen Stelle vollzogen werden.

Durch die bessere Linkverwaltung lassen sich sogar einfache A/B-Tests durchführen. So kann man beispielsweise prüfen, ob der Traffic auf einer Haupt- oder Unterkategorieseite besser konvertiert. Dazu muss die Weiterleitung nur abwechselnd auf zwei verschiedene Affiliate Links gerichtet werden, die jeweils mit einer SubId auszuzeichnen sind. Anhand der Daten aus dem Affiliate Netzwerk kann so im Nachhinein festgestellt werden, wo der Traffic bessere Provisionen generiert. Wer das für sein Projekt mal testen möchte, muss auf eine korrekte Ausgangslage der Daten achten. Prudsys hat dazu eine Reihe empfehlenswerter Beiträge verfasst:

Achtung Stolperfallen

Für die Linkverkürzung über Weiterleitungen gibt es bei den meisten Content Management Systemen fertige Plugins. Häufig sind die Ziel-URLs dann zwar nicht sprechend wie in den obigen Beispielen, sondern gleichen der Form www.meine-domain.de/goto/1234.

Doch aufgepasst, nicht jedes Plugin arbeitet sauber. Weiterleitung ist leider nicht gleich Weiterleitung. Häufig wird ein Status Code 302 an den Browser zurückgegeben. Den Benutzer soll das nicht stören. Entscheidend ist jedoch, wie ein Suchmaschinen-Crawler damit umgeht.

Der Status Code 302 gibt an, dass die Inhalte temporär an einer anderen Stelle wiederzufinden sind. Für eine Suchmaschine wie Google bedeutet das, dass die URL trotzdem indexiert werden kann. Da für die Weiterleitungsseite keine Metadaten existieren, greift Google auf die Daten der Zielseite zurück. Hier handelt es sich jedoch um Textmaterial, das von einem anderen Autor stammt und in diesem Fall mit der eigenen Domain in Verbindung gebracht wird. Eine verbindliche Beurteilung obliegt natürlich den Juristen, doch es ist nicht ausgeschlossen, dass damit unbewusst Urheberrechtsverletzungen begangen werden.

SERP Snippets-Beispiele

Identisch: SERP Snippet einer indexierten 302 Weiterleitungsseite sowie der entsprechenden Zielseite des Merchants.

 

Ein weiteres Phänomen ist, dass aus Perspektive von Google mit den 302 Weiterleitungen jede Menge Duplicate Content erzeugt wird. Google sieht unter der URL www.meine-domain.de/goto/1234 die gleichen Inhalte, wie auf der Zielseite der Weiterleitung. Zwar ist der Server eines Affiliate Netzwerks zwischengeschaltet, diese leiten die Anfrage jedoch in vielen Fällen so weiter, dass Google die Seite von Affiliate und Merchant in direkten Zusammenhang bringt.

In der Regel sind die Rankingsignale für die Weiterleitungsseite zu schwach, um damit erfolgreich zu ranken. Wenn Google also zwischen identischen Inhalten wählen muss, wird grundsätzlich die Zielseite des Merchants den Vorzug im Ranking erhalten. Trotzdem kann man ab und an beobachten, dass solche Weiterleitungsseiten ein Ranking in den Top 10 erhalten. Wir beobachteten beispielsweise eine Weiterleitungs-URL des Urlaubsgurus, die für den Suchbegriff traveltours.de auf Platz 4 gelistet war.

Rankingbeispiel Urlaubsguru

 

Für den Affiliate bedeuten solche Phänomene möglicherweise mehr Reichweite & Umsatz. Der Merchant dagegen schüttet Provisionen für Klicks über die organische Suche aus, denen keine Werbeleistung zugrunde liegt. Wenn auch ungewollt, werden damit Brand-Bidding-ähnliche Effekte in Kauf genommen, die im Partnerprogramm verständlicherweise in der Regel untersagt sind. Für eine Geschäftsbeziehung zwischen Merchant und Affiliate, die auf gegenseitiges Vertrauen und faire Vergütungen von realen Werbeleistungen setzt, ist dieser Umstand nicht besonders förderlich, auch wenn man nicht von einer bösen Absicht ausgehen sollte.

Die Lösung des Problems ist denkbar einfach. Wird eine Weiterleitung mit Status Code 301 eingeleitet, signalisiert man Google, dass die Inhalte permanent an einer anderen Stelle zu finden sind. Der Crawler wird die Weiterleitungsseite dementsprechend ignorieren und nicht in den Index aufnehmen.

Die Alternative ist das Meta Tag „noindex“, mit dem verhindert wird, dass Google die Seite in den Index aufnimmt. Man könnte den Zugriff für den Googlebot auch vollständig über einen Eintrag in den Konfigurationsdateien des Webservers sperren (htaccess). Ein Eintrag in der robots.txt dagegen hilft nicht. Die Tatsache, dass Google die Seite nicht vollständig ansehen darf, hindert nicht daran, dass die URL, die über den internen Link bekannt ist, in den Index aufgenommen wird. Ein Eintrag in der robots.txt kann sogar kontraproduktiv sein, wenn gleichzeitig das „noindex“-Tag eingesetzt wird. Dieses kann der Crawler nämlich durch das Crawlingverbot nicht sehen und wird die Seite deshalb trotzdem in den Index aufnehmen.

Fazit

Die Linkverkürzung ist eine sinnvolle und für Seitenbesucher vertrauensstiftende Maßnahme. Auch für die Verwaltung von Partnerlinks und die Optimierung des eigenen Webauftritts bietet sie viele Vorteile. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Weiterleitung sauber arbeitet und die betroffene URL von der Indexierung ausgeschlossen ist. Für Merchants gilt es, wachsam zu sein. Möglicherweise lässt sich der sprunghafte Anstieg einer Werbeaktivität auf die Indexierung durch schlecht umgesetzte Linkverkürzungen zurückführen.

Beachtet werden muss, dass die Linkverkürzung nicht dazu verwendet werden darf, um den Werbecharakter des Links zu verschleiern. Um sich nicht der Schleichwerbung schuldig zu machen, muss der Werbelink gekennzeichnet sein!

Hannes Richter ist im März 2014 als Trainee zum Projecter-Team gestoßen. Seit 2015 ist er als Account Manager in den Bereichen SEM, SEO und Affiliate Marketing tätig. Wenn Hannes seine Finger gerade nicht auf der Tastatur hat, verbringt er seine Zeit gern mit sportlichen Aktivitäten. Seine große Leidenschaft gilt Norwegen, wo er während seines Studiums zwei Jahre lang mit seiner Familie gelebt hat.

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  1. Hallo und Kompliment zu dem Beitrag! So ausführlich ist das Thema wohl noch nirgendwo behandelt worden.

    Ich habe gerade mal eine Affiliate Website auf Redirects gecheckt, von der ich sehr viel halte und mir ziemlich sicher bin, dass der Programmierer weiß was er tut. Und war dann etwas erstaunt, dass mit Statuscode 302 umgeleitet wird. Vielleicht macht das ja vor dem Hintergrund Sinn, dass man (v.a. bei sehr vielen ausgehenden Aff Links) so keine Linkpower verliert. Zumindest wäre es einen Versuch wert, oder? Die andere Erklärung wäre, dass, wie du ja schon angesprochen hattest, die eigene Seite bei Google ranken soll, bestenfalls vor der des Merchants. Hat aber in dem Fall, den ich mir angeschaut habe nicht geklappt und ist vermutlich eher unwahrscheinlich.

    Nicht ganz dasselbe Thema, aber bei der Gelegenheit würde ich gerne mal in die Runde fragen: Warum leitet Amazon Affiliate URLs auf eine saubere URL weiter, wenn der User Agent = Google Bot ist? Also

    http://www.amazon.de/Cera-Toys-Geschenk-Geburtstag-6-teilig/dp/B004UN5NAU/?tag=abc-21&a=123&b=456&c=789

    per 301 auf

    http://www.amazon.de/Cera-Toys-Geschenk-Geburtstag-6-teilig/dp/B004UN5NAU

    Nach meinem bescheidenen Kenntnisstand ist das cloaking. Oder hab ich da was falsch verstanden?

    lg

    • Hallo Marco,

      der Linkjuice, der auf eine maskierte URL übertragen wird, landet dort ohnehin in einer Sackgasse. Ganz unabhängig, ob davon schließlich etwas in der Weiterleitung übertragen wird oder nicht: Da die Tracking-Server des Affiliate Netzwerkes zwischengeschaltet sind, kommt bei der Seite des Merchants ohnehin kein Lunkjuice an – ganz egal, ob es man für die eigene Weiterleitung einen 301 oder 302 Status Code verwendet hat.

      Aus SEO Perspektive macht die Art der gewählten Weiterleitung für Affiliates m.E. keinen Unterschied.

      Bezüglich der Amazon Thematik:
      Ich schätze Amazon tut das, um ganz sicher zu gehen, dass keine Affiliate URL im Index landet. Da auf der Seite mit Parameter ein Canonical auf die URL ohne Parameter ausgespielt wird, wäre das zumindest bei dieser Beispielseite gar nicht nötig.

      Um Cloaking handelt es sich dabei nicht. Dieser Begriff bezeichnet das Phänomen, dass Bot und User sehr unterschiedlichen Quellcode ausgeliefert bekommen. In diesem Fall ist der Inhalt unter beiden URLs identisch. Die eingesetzten Mechanismen sollen nur sicher stellen, dass Google die richtige URL indexiert.

      Viele Grüße
      Hannes

      • PS: Falls wie bei Amazon kein Affiliate Server zwischengeschaltet ist, bekommt die Zielseite – also Amazon – doch Linkjuice ab. Das kann man lediglich dadurch vermeiden, dass man gleich im Link ein nofollow Attribut setzt, wie es für bezahlte Dienstleistungen durch die Webmaster Guidelines auch vorgegeben ist.

      • Danke! Die Amazon Weiterleitung habe ich verstanden. Hast Recht, ist kein cloaking.

        Bei der 301 vs 302 Frage ging es mir nicht so sehr darum, dass ich dem Merchant keinen Linkjuice gönnen will. Die Überlegung war folgende:

        Fall 1 (301):
        Google crawlt den Link, sieht dass das Linkziel per 301 weitergeleitet wird und behandelt den Link wie einen direkten Link zur Merchant Seite (bzw zum Tracking Server). Egal ob mit oder ohne nofollow – mir steht weniger Linkjuice für interne Verlinkungen zur Verfügung.

        Fall 2 (302):
        Da das Linkziel per 302 weitergeleitet wird (also nicht dauerhaft umgeleitet), wird der Link von vornherein gar nicht als Link behandelt. Google geht davon aus, dass der Redirect in Kürze wieder entfernt wird und verwendet den Link deshalb nicht für Pagerank Berechnungen (oder wie auch immer man den Teil des Algorithmus nennen will, der für Linkpower zuständig ist). Klar könnte der Link theoretisch auch ins Leere laufen. Aber nicht zwangsweise, wie ich finde. Außerdem könnte man so evtl einen Filter aushebeln, der die Seite als Affiliate einstuft und im Ranking herabsetzt. Ich weiß, es ist eigentlich viel zu einfach, um zu funktionieren. Aber wer weiß…

        Vielleicht liest ja Torben Leuschner von https://www.was-soll-ich-schenken.net/ seine Google Alerts und verrät uns, warum er 302 verwendet. Würde mich freuen 😀

      • @Torben: Das ging schnell, danke! 🙂

        @Marco:
        Der Linkjuice ist schon „verloren“, bevor es überhaupt zur Weiterleitung kommt. Das sind jetzt alles recht schematische Vereinfachungen, aber du kannst dir das in etwa so vorstellen:

        Sobald du eine Weiterleitungs-URL nach dem Schema domain.tld/goto/shopX verlinkst, wird über diesen Link ein gewisser Prozentsatz Linkjuice auf diese URL geleitet. Da Google auf dieser URL faktisch nur eine weiße Seite sieht, verendet er dort in einer Sackgasse.

        Viele Grüße
        Hannes

      • Hallo Marco,

        einen Google Alert habe ich zwar leider (noch) nicht bekommen, dafür hat mich Daniel vom Projecter-Team netterweise auf deinen Kommentar aufmerksam gemacht.

        Leider muss ich Dich enttäuschen: Damals (2012) wusste ich nicht wirklich, was ich tat beziehungsweise das WSIS mal so erfolgreich werden würde 😉

        Ich komme ja aus der technischen Ecke. Vor dem Hintergrund, dass ich keinen Produktfeed verwende und sich die Links zum Shop bei einem Produkt durchaus auch mal ändern können, schien mir die Wahl einer temporären Weiterleitung damals als wesentlich logischer. Wie gesagt kann ich ja nicht garantieren, dass ein ausgehender Affiliate-Link dauerhaft auf die selbe Ziel-URL oder gar den selben Shop verlinkt.

        Meine Entscheidung hatte also wenig mit SEO- oder Affiliate-Techniken zu tun, sondern beruhte viel mehr auf der logischen Definition der HTTP-Status-Codes. Da bislang für mich keine Nachteile entstanden sind, habe ich dieses Muster (trotz Warnungen anderer Experten) über die Jahre beibehalten.

        Vor wenigen Wochen habe ich meinen Weiterleitungen allerdings zusätzlich noch ein „robots:noindex,nofollow“ via PHP Header mitgegeben. So sollte dann auch der interne Link Juice besser verteilt werden.

  2. Hallo Hannes,

    ich bin auf deinen Artikel über Google gestoßen, weil ich Infos zum sinnvollen Linkkürzen gesucht habe. Übrigens auch gefunden, danke dafür! 🙂

    Was hälst du eigentlich von Shortenern wie YOURS, mit denen ebenfalls die eigenen Domains auf dem eigenen Server genutzt werden? Soweit ich gelesen habe, sind die Weiterleitungen korrekt und sollen keinen negativen Einfluss haben.

    Liebe Grüße aus Hamburg

    Melanie

    • Hallo Melanie,

      schön, dass der Artikel geholfen hat!
      Mit dem genannten Dienst habe ich noch keine Erfahrungen gemacht. Hast du einen Link für mich? Dann schaue ich mir den gern mal an!

      Viele Grüße
      Hannes

      • Hey Hannes,

        danke für deine Rückmeldung! Der Dienst heißt nicht YOURS sondern YOURLS, ein Buchstaben vergessen, sorry. Infos zum Dienst findest du unter http://yourls.org/

        Bin gespannt was du dazu sagst.

        LG, Melanie

    • Hallo Melanie,

      ich habe mir yourls.org mal genauer angeschaut. Es gibt ein Plugin, mit dem man steuern kann, welcher Status Code eingesetzt werden soll.

      https://github.com/timcrockford/302-instead

      Ohne dieses Plugin sind 301 Status Codes die Standardeinstellung.

      Viele Grüße
      Hannes