Projecter Affiliate Coaching Teil 4: WordPress installieren und einrichten

geschrieben am in der Kategorie Affiliate Marketing von

Eine einfache Methode um seine Webseite zu pflegen, zu gestalten und mit Inhalten zu bestücken bietet das kostenlose Content-Management-System (CMS) WordPress. Nachdem man einen passenden Hoster gefunden und sich mit den Tools vertraut gemacht hat, kann man nun damit beginnen, eine eigene Webseite zu erstellen.

Um WordPress zu betreiben gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man sich einen Blog über http://wordpress.com einrichten und diesen über die Webseite direkt bearbeiten oder man lädt sich WordPress herunter und installiert es auf eigenem Webspace. Die letzte Variante wird im folgenden Beitrag Schritt für Schritt beschrieben.

1. Gehe in deinem Browser auf http://wordpress.org beziehungsweise auf die deutsche Version unter http://de.wordpress.org und klicke auf Download WordPress um es dir gepackt auf deinen Rechner herunter zu laden.

2. Nachdem der Download abgeschlossen ist, befindet sich die aktuelle WordPress-Version als ZIP-Datei in deinem Download-Verzeichnis.
Mit einem Doppelklick auf die WordPress-Datei kannst du sie entpacken. Suche dir als Speicherort ein Verzeichnis aus, das du leicht wiederfindest und in dem du in Zukunft die Dateien bearbeiten möchtest. Dies kann das Download-Verzeichnis, aber auch ein Dokumenten-Ordner oder ein anderes beliebiges Verzeichnis sein.

3. Öffne den entpackten WordPress-Ordner und wähle die Datei liesmich.html aus.

Die Datei öffnet sich in deinem Browser und führt dich weiter durch die Installation.

4. Für den folgenden Schritt brauchst du die Daten deiner MySQL-Datenbank, auf der du WordPress betreiben möchtest. Logge dich dafür bei deinem Hoster ein und lass dir Daten wie Login-Name, Passwort und Server-Adresse der Datenbank anzeigen.

5. Suche jetzt in deinem lokalen WordPress-Ordner die Datei wp-config-sample.php und öffne sie mit einem Texteditor wie Notepad, TextEditor oder TextWrangler.

6. In diese Datei musst du nun die vorher herausgesuchten Daten für die MySQL-Datenbank eintragen. Entferne hierfür die Platzhalter zwischen den ’’ und trage dafür deine Daten ein.

7. Für eine sichere Verbindung müssen noch Sicherheitschlüssel eingetragen werden. Dafür bietet WordPress einen eigenen Service an. Kopiere den Link aus dem Dokument und füge ihn in die Adresszeile des Browser ein.

8. Es werden dir jetzt deine persönlichen Sicherheitsschlüssel angezeigt.

Markiere den kompletten Eintrag im Browser und füge es in die wp-config-sample.php ein.

Speichere jetzt die Datei unter dem Namen wp-config.php in dein WordPress-Verzeichnis ab, damit alle deine geänderten Informationen übernommen werden.

9. Die schwierigsten Schritte hast du jetzt schon hinter dich gebracht. Öffne nun dein FTP-Programm und verbinde dich mit dem Server deines Hosters. Wähle dabei auch dein lokales WordPress-Verzeichnis aus und das Verzeichnis, wo dein Blog auf deinem Webserver liegen soll.
Markiere dein komplettes WordPress-Verzeichnis und lade es auf deinen Server hoch. Dies kann je nach Internetverbindung ein paar Minuten dauern.

10. Jetzt hast du es eigentlich schon geschafft. Wenn du bei deinem Hoster für deine Domain schon den WordPress-Ordner als Ziel-Verzeichnis angelegt hast, dann kannst du jetzt deine Domain aufrufen und landest auf der WordPress-Installationsseite.

Wähle einen Blogtitel aus (den kannst du auch später noch ändern), überlege dir einen Benutzernamen und ein Passwort und trage deine E-Mail-Adresse ein. Danach musst du nur noch auf WordPress installieren klicken. Und das war’s!

11. Wenn du deine Domain aufrufst, siehst du jetzt deine neue WordPress-Seite.

12. Um diese zu bearbeiten, hänge einfach /wp-admin an die URL an. Jetzt musst du den vorher ausgewählten Benutzernamen und dein Passwort eingeben. Klicke dann auf Anmelden um dich ins WordPress Backend einzuloggen.

Du befindest dich jetzt auf dem Dashboard und kannst deine Seite nach deinen Wünschen anpassen.

13. In der Sidebar findest du viele wichtige und interessante Anpassungsmöglichkeiten für deinen Blog. Unter anderem kannst du unter Einstellungen den Blogtitel und Slogan ändern und deine Zeitzone eintragen. Im Unterpunkt Schreiben lassen sich außerdem die Standard Kategorien für neue Blogartikel bestimmen. Diese werden unter Artikel > Kategorien angelegt. Im Einstellungspunkt Lesen kannst du eine statische (Start-)Seite bestimmen, auf die Besucher anstelle auf den neuesten Artikels geleitet werden, wenn sie deinen Blog aufrufen. Diese legst du unter Seiten > Erstellen an.

14. Alle Einstellungen rund um Kommentare zu deinem Blog findest du unter Einstellungen > Diskussion. Hier kannst du z.B. festlegen, ob Kommentare von Besuchern deiner manuellen Freischaltung bedürfen, ob du Email-Benachrichtigungen bei neuen Einträgen erhalten möchtest oder ob Links in den Kommentaren erlaubt sind.
In den Mediathek-Einstellungen kannst du festlegen, wie groß Miniaturbilder sein sollen, wie sie eingebettet werden und in welches Verzeichnis neue Dateien hochgeladen werden.
In den Privatsphäre-Einstellungen solltest du noch einmal sichergehen, dass deine Seite von Suchmaschinen indexiert werden kann.

15. Damit dein Blog und alle Artikel besser von den Suchmaschinen gefunden werden, ist es wichtig die Permalinks anzupassen. Klicke dazu unter Einstellungen auf Permalinks und wähle Artikelname als Gebräuchliche Einstellung aus. Die URLs zu deinen Einträgen werden dadurch entsprechend des Titels angepasst.

16. Falls mehrere Leute an der Seite arbeiten, ist es durchaus sinnvoll verschiedene Benutzer mit unterschiedlichen Rechten anzulegen. Im Navigationspunkt Benutzer lassen sich neue Benutzerprofile erstellen, bearbeiten und löschen.

17. Um die Webseite interessanter zu gestalten kann das Design der Seite vielfältig angepasst werden. Klicke hierfür in der Sidebar auf Design um dir einen Überblick über die vorinstallierten Templates zu verschaffen. Dort kannst du im Reiter Themes Installieren, nach neuen Themes über Schlüsselwörter suchen, oder nach Funktionen filtern.

Suchst du beispielsweise nach einem weißen Theme mit Sidebar auf der rechten Seite, bei der du den Header leicht anpassen kannst, setze einen Haken an diese Felder und klicke auf Themes finden.

Du kannst dir mit Vorschau die Themes anzeigen lassen und mit einen Klick auf Jetzt installieren direkt für deine Seite speichern. Wenn du zurück auf die Themes-Übersicht gehst, siehst du alle installierten Templates und kannst das gewünschte aktivieren. Unter Design kannst du über den Reiter Widgets verschiedene Elemente per Drag-and-Drop je nach aktivierten Theme in den Header, Footer oder die Sidebar ziehen und an gewünschter Stelle platzieren.

Was sind Eure WordPress-Tipps & -Tricks? Habt ihr schon einmal Erfahrungen mit WordPress gemacht? Ich freue mich über Hinweise und Kommentare.

 

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Dennis war 2012 bei uns Praktikant.


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  1. Sehr gut und detailliert beschrieben.

    Und wer ein einzigartiges WordPress Theme sucht, sollte mal bei http://wpthemes.de vorbeischauen…

  2. „Speichere jetzt die Datei unter dem Namen wp-content.php in dein WordPress-Verzeichnis ab“

    Ich glaube du meinst die wp-config.php 😉

    Viele Grüße und weiter so!

  3. Seit langem die erste Beschreibung zur WP Installation die auf die Sicherheitsschlüssel hinweist, sehr gut!

  4. Hallo Clemens,

    Danke für deinen Hinweis 🙂 Wird sofort korrigiert 😉

  5. Nach langem eine Anleitung für die WP Installation, die auch auf die Sicherheitsschlüssel eingeht, sehr gut.

    Zusätzlich wäre es noch gut wenn ihr darauf hinweist, dass man den User Admin, also den User mit der ID 1 löschen sollte und einen anderen Usernamen wählen sollte, dies ist einer der ersten Angriffspunkte von Hackern.

  6. Damit die liebe Mühe mit den Webseiten bei Systemausfällen oder Providerwechseln nicht umsonst ist, solltet ihr eure Arbeit mit WordPress Backup Plugins sichern. Eine schöne Zusammenstellung gibts hier :
    http://www.crossrange.de/2009/02/26/safer-wordpress-5-backup-plugins-fuer-mehr-sicherheit/