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Wie man den Namen einer Online Marketing Agentur entstellen kann

Montag, 08. März 2010

Wir sind ja einiges gewöhnt, was die Schreibweisen unseres Firmennamens angeht. Klar, vielleicht versteht man beim Erstkontakt per Telefon nicht gleich, wie genau “Projecter” buchstabiert wird. Uns war das einen Blogbeitrag wert. Die kreativsten Varianten möchten wir hier mal als “worst practice” zum Abgewöhnen präsentieren.
 
Meistens wird gezweifelt, ob nun mit “c” oder “k” in der Mitte oder mit “e” oder “o” hinten… Eine moderne und irgendwie lustige Schreibweise ist auch noch mit “a” als letzten Buchstaben. Und dann wären da noch die ganz Kreativen, die statt des “c”s “ck” schreiben wollen.

Wie man "Projecter" noch schreiben kann...

 
Vielleicht nochmal eine kurze Bedeutungs-Erklärung: Es geht um Projekte, also “projects”, nicht aber ums “Projizieren” oder “Projektoren”…
 
Grundsätzlich tragen kreative Abwandlungen der Schreibweise zur allgemeinen Erheiterung im Büro bei, vor allem bei Bewerbungen. Über weitere kreative Einsendungen freuen wir uns, denn wir hätten da noch ein paar Online-Marketing-Jobs im Angebot… :-)

SERIE: Projecter hautnah! – Julia Hupel

Dienstag, 09. Februar 2010

Julia Hupel unterstützt uns derzeit als Praktikantin. In den vergangenen Wochen hat sie sicher viel gelernt. SEO, SEM, AFF sind mittlerweile wohl vertraute Abkürzungen für sie. Wir fühlen ihr im Interview ein wenig auf den Zahn und wollen endlich ihre Spanien-Begeisterung verstehen!
 
Julia: Juli, du bist die dritte Julia im Projecter-Team. Kam es schon zu folgenreichen Verwechslungen oder habt ihr das soweit im Griff?
Juli: Am Anfang gab es bei einigen kleine Probleme, aber seitdem wir uns Julia, Jule und Juli nennen gibt es keine Probleme mehr. Außer, dass ich manchmal nicht reagiere, da mich sonst kaum jemand “Juli” nennt! ;)
 
juliahupelweb

 
Julia: Wie bist du auf Projecter gekommen?
Juli: Das war eigentlich ziemlich witzig. Ich habe ja ein Praktikum bei der Deutschen Handelskammer für Spanien gemacht und war dort auch für die Auswahl neuer Praktikanten zuständig. Als ich dann ein Praktikumsangebot bei unicum.de eingestellt habe, konnte ich es nicht lassen nach “Marketing” in “Leipzig” zu suchen. Ja und da kam mir dann die Projecter-Anzeige sofort entgegen. Ich hab mir die Seite angeschaut und war sofort begeistert vom Team und den einzelnen Kunden (Chocri und PureTea sind gleich in meinen Favortien gelandet! ;) )
 
Julia: Erzähl doch mal, wann und wo du in Spanien warst!
Juli: Also ich war von Ende Juli bis Anfang November in Barcelona und habe dort ein Praktikum bei der Handelskammer im Bereich Personal- und Eventmanagement gemacht.
 
Julia: Du berichtest oft mit leuchtenden Augen von Spanien. Was findest du so faszinierend an Spanien und kannst du dir vorstellen, für längere Zeit dort zu leben?
Juli: Mach ich das?! ;) Ja, also ich muss zugeben anfangs war ich nicht so begeistert von Barcelona, was sicherlich mit der Hitze zusammen hing, aber je länger ich dort war, desto toller fand ich die Stadt, Land und Leute. Barcelona selbst ist wahnsinnig individuell und hat super viel zu bieten. So viel, dass ich immer noch eine große Liste an Dingen habe, die ich mir unbedingt noch anschauen möchte. Ich finde es super, dass die Menschen dort freundlich sind und andere Menschen einfach sie selbst sein lassen. Nach einiger Zeit fand ich es sogar faszinierend, dass dort einfach 1:30 Uhr (nachts) die Glascontainer geleert wurden konnten, ohne dass sich irgendjemand beschwert hat. Am meisten vermisse ich die wunderschöne Architektur (Gaudi!!), die Sonne und die Palmen. Ja, ich kann mir schon vorstellen noch einmal nach Spanien zu gehen und länger dort zu leben.
 
Julia: Welche Seite öffnest du als erstes, wenn du früh deinen Laptop anschaltest?
Juli: Google. Und als allererstes mache ich mein Outlook und Skype an.
 
Julia: Was ist dein Lieblings-Keyword z.Z.?
Juli: Ehrlich gesagt, das aktuelle Keyword der Woche: “wo kann ich plakate bestellen wo mein foto drauf ist” finde ich schon super, aber seitdem ich im Projecter-Blog von Christians-Lieblingskeyword “Kontaktlimsen” gelesen habe, musste ich mich schon öfters im MisterSpex-Online-Shop und auch im Supermarkt (Limsensuppe) dabei ertappen “Limsen” zu lesen.
 
Julia: Ja stimmt. Das ist echt super. Ich danke dir für das tolle Interview. Möchtes du noch was sagen, gefragt werden oder anmerken?
Juli: Ja, also ich möchte noch anmerken, dass man bei Projecter echt wahnsinnig viel lernen kann, so als kleiner Tipp für neue Praktikanten. Hier ist nix mit kopieren und Kaffee kochen, sondern learning-by-doing und sehr gute Teamarbeit!
 
Julia: Wow. Sehr schön. Danke für die lieben Worte!

Social Media Marketing – selber machen oder machen lassen?

Donnerstag, 04. Februar 2010

Neben dem klassischen Marketing taucht in letzter Zeit ein Begriff immer häufiger auf: Social Media Marketing. Internetnutzer haben das Bedürfnis zu kommunizieren, sich in Foren und Gruppen zusammen zu finden, Communities aufzubauen und sich in Netzwerken zu organisieren. Plattformen für solche Aktivitäten sind vor allem XING, StudiVZ, Facebook oder Twitter. Laut einer Studie verbringen 18 bis 24 Jährige etwa 18% ihrer “Online-Zeit” in sozialen Netzwerken.
 
Da ist es kein Wunder, dass Unternehmen die Chance erkennen, sich in eben solchen sozialen Netzwerken zu engagieren. Bietet doch Social Media Marketing ganz konkrete Vorteile. Kundenwünsche und -meinungen lassen sich einfangen. Kunden fordern sogar Partizipation. Sie lassen sich sogar im Prozess der Produktentwicklung einbinden. Weiterhin wird der Dialog gefördert. Anders als bisher ist es über soziale Netzwerke möglich, auf einer “Augenhöhe” ohne Hierarchien zu kommunizieren. Wer den Dialog fördert, bindet Kunden langfristig an sein Unternehmen. Auch der virale Effekt ist oft bemerkenswert, da viele User von ganz allein Inhalte in ihrem sozialen Netz streuen, wodurch die Popularität der Marke gesteigert wird.
 
 
Wie funktioniert Social Media Marketing?
Social Media Marketing ist keine Werbung. Dessen sollten sich Unternehmen bewusst sein. Vielmehr geht es um direkte Kommunikation mit dem Kunden und echtem Engagement in Netzwerken. “Zuhören und Mitmachen” lautet das Motto.
 
In diesen Netzwerken lassen sich eigene Marken-Communities aufbauen oder fachliche Inhalte durch einen Experten in Foren und Gruppen kommunizieren. Besonders geeignet dafür sind XING und Facebook. Botschaften mit hohem Unterhaltungs- oder Informationswert lassen sich viral verbreiten. Themenbezogene Inhalte dagegen können zielgerichtet in entsprechenden Foren untergebracht werden. Im Gegenzug dazu erhält man von den Mitgliedern seines Netzwerkes wertvolles Feedback und kann mit ihnen per Chat oder Twitter-Dialog treten.
 
 
Kann eine Agentur diese Leistungen erbringen?
Schnell könnte man zu dem Schluss kommen, dass der Aspekt des Sozialen verloren geht, wenn eine Agentur mit dem Social Media Marketing beauftragt wird. Schließlich ist Authentizität die oberste Priorität bei Kampagnen in sozialen Netzwerken. Auf der anderen Seite können Agenturen mittlerweile langjährige Erfahrung und gute Referenzen auf diesem Gebiet vorweisen. Sie kennen die Fallstricke und auch Möglichkeiten, die hinter Web 2.0 Kampagnen stecken. In erster Linie kann eine Agentur natürlich Kunden in Hinblick auf Social Media Marketing beraten. Am Anfang stehen ohnehin die Analyse bisheriger Aktivitäten und das Identifizieren möglicher Kanäle. Sind die Ziele gesteckt, liegt es am Unternehmen, zu entscheiden, ob die Kampagnen selbständig oder durch externe Anbieter durchgeführt werden sollen. Auch hier bieten Agenturen Vorteile. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden können sie zielgerichtet Informationen streuen, die richtigen Zielgruppen ausfindig machen und den Aufbau eigener Plattformen fördern. Der hohe Arbeitsaufwand, den viele Unternehmen intern nicht bewältigen könnten, spricht ebenfalls für die Beauftragung einer Agentur.
 
 
Fazit: Outsourcing oder In-House?
Oberstes Gebot bei Social Media Marketing ist: Zuhören und authentisch bleiben. Das gelingt am besten, wenn die Social Media Kampagnen In-House durchgeführt werden. Doch gerade, wenn die Kapazitäten oder das Fachwissen nicht vorhanden sind, können Agenturen sehr hilfreich sein. Sie kennen sich im Web 2.0 aus und wissen, wie man Zielgruppen erreicht.

Weihnachtsgeschäft 2009

Montag, 11. Januar 2010

Das neue Jahr ist angebrochen und damit ist die schöne conversion-reiche Zeit zu Ende. Doch um die Trauer über die mangelnde Performance nicht zu groß werden zu lassen, wage ich einen kurzen Rückblick und schwelge in den guten, alten Erinnerungen. Wie war denn das Weihnachtsgeschäft 2009?


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Die Prognosen waren nie schlechter und die Wirtschaftskrise sollte uns das diesjährige Weihnachtsgeschäft verderben. 48 Prozent der deutschen Online-User wollten zum Weihnachtsfest mit demselben Budget wie 2008 auskommen. Nur 12 Prozent der Deutschen wollten mehr ausgeben, 38 Prozent sogar weniger (lt. europaweiter Verbraucheranalyse der Shopping-Suchmaschine Twenga). Und auch der Einzelhandel bemängelte das schwache Kaufverhalten nach den ersten Tagen, man hat sich mehr erhofft.


Ich habe mich bei uns im Team ein wenig umgehört, wie sie so das Weihnachtsgeschäft empfunden haben und wie zufrieden alle sind. Bereits im November wurde erst einmal kategorisiert: Weihnachtsaccount oder Nicht-Weihnachtsaccount. So gab es Leute im Team mit vielen Weihnachtsaccounts (von vielen beneidet) und welche mit keinen. Das lag aber nicht am Jahr 2009, sondern an der Tatsache, dass sich die eine Webseite gut für den Geschenkekauf eignet (Online-Shops) und andere eher nicht (z.b. Beratung).


Wann ging es los und was wurde gekauft?
weihnachten 5Diesmal ging das Weihnachtsgeschäft wesentlich früher los als in 2008. Während 2008 (gefühlt) mehr last minute gekauft wurde, startete die Geschenkebesorgung in 2009 schon im November. Hier war schon ein deutlicher Weihnachtseffekt zu spüren. Das Weihnachtsgeschäft war deswegen 2009 länger.
Ganz subjektive Eindrücke sind, dass das Online Weihnachtsgeschenke kaufen generell sehr stark zugelegt hat. Man traute sich auch mal teurere Geschenke online zu kaufen, diverse Luxusartikel und auch die Erlebnisgeschenke haben stark zugelegt. Der Trend zu individuellen Geschenken zeichnet sich schon im Laufe des Jahres ab, man will originell sein und den Beschenkten überraschen.


Wann war die stärkste Woche und wie waren die Lieferzeiten?
Die stärkste Woche war die Woche vor Weihnachten mit Peak Mitte der Woche. Am Montag, dem 21. wurde auch noch mal fröhlich geshoppt, da viele Shops hier ihre Shipping Deadline hatten. In Bezug auf die Feiertage und den Versandmöglichkeiten lag Weihnachten ja sehr günstig.
Die Post hingegen scheint für die Auslieferung deutlich länger gebraucht zu haben als letztes Jahr, egal ob Brief oder Paket. Das könnte einerseits am gestiegenen Volumen liegen und andererseits an dem ganzen Wetterchaos und Schneefällen. Selbst in Leipzig gab es Schnee und laut Meinungen von Einheimischen, gab es das in den letzten 10 Jahren nicht mehr.


Was genau ist passiert?
Der Traffic stieg von Woche zu Wochen unglaublich an und wenn man das weihnachten 6Gefühl hatte der Höchststand ist erreicht, geht es weiter bergauf. Neben dieser Trafficzunahme stieg die Conversionrate, sodass man unglaubliche Skalierungseffekte hatte. Produkte und Themen die das ganze Jahr über nicht richtig gut liefen, konnten über Weihnachten wieder angeschaltet werden und man konnte sich über die Profitabilität freuen.


Was ist die Prognose für 2010?
Wir glauben, dass die Beliebtheit der Bestellungen von Weihnachtsgeschenken über Online Shops stark zunehmen wird. Was einerseits an der Preistransparenz, Produktvielfalt und dem Ideenreichtum liegt und andererseits an den überfüllten Innenstädten. Da wird Weihnachtsshopping doch eher zur Qual, wenn man sich den Quadratmeter im Kaufhaus mit fünf weiteren Leuten teilen muss und man sich aus Bergen von durchwühlten Produkten das richtige raussucht. Da lob ich mir gut strukturierte Online Shops.


Wie lief das Weihnachtsgeschäft für das Projecter Team persönlich?
Auch wir haben reichlich geshoppt und der Großteil bezog seine Geschenke über das Internet. Wir weihnachten 7haben zwar ab und an gebibbert ob der Postbote alles rechtzeitig liefert, aber fast alles kam rechtzeitig. Es wurden täglich neue Produkte aus den eigenen betreuten Shops als Weihnachtsgeschenk identifiziert und kommuniziert. So wird das Geschenkekaufen gleich viel leichter. Unkompliziert fand ein Teammitglied das eigene “Weihnachtsgeschäft”. Man hatte die richtigen Ideen am richtigen Ort. Das ging sicher nicht jedem so.


Unser Fazit: Das Weihnachtsgeschäft hat dem von 2008 in keinerlei Hinsicht nachgestanden. Die Sales sind wieder explodiert und gerade durch den frühen Start können wir auf ein gutes Weihnachtsgeschäft zurückblicken.


Jetzt sind wir fleißig am Regulieren und versuchen nicht ganz zu enttäuscht zu sein und hoffen, dass das Valentinstagsgeschäft schnellst möglich startet. Und natürlich freuen wir uns auf das Weihnachtsgeschäft 2010 und werden wieder alles vorbereiten um auf einen neuen Ansturm gut vorbereitet zu sein.

Ho, Ho, Ho …

Freitag, 18. Dezember 2009

Der Weihnachtsmann war da. Auch das Projecter Büro hat er nicht vergessen und hat den letzten Tag, an dem die restliche Mannschaft noch komplett im Büro war, genutzt um uns auch etwas zu bringen. Geheimnisvoll ging es früh am Morgen los, als der Weg zur Kaffeemaschine durch dieses Schild versperrt war:


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Etwas verwirrt nahmen wir das so zur Kenntnis und starteten ohne Kaffee in den Tag. Doch wir musste nicht lange warten und Katja gab das “GO” und wir stürmten den Raum, der eine mehr, der andere weniger ;) Und was versteckte sich hinter dieser Tür? Bilder können das eindeutig besser beschreiben. Klickt euch einfach in unseren Flickr-Account:



Man kann soviel verraten, es wird dadurch wohl weitere spannende und lustige Geschichten im Jahr 2010 geben und auch die Fitness des ein oder anderen könnte sich verbessern ;)

Phänomene einer Online Marketing Agentur

Montag, 02. November 2009

Es sind die kleinen Details, die das Leben in einer Online Marketing Agentur so angenehm machen.
 
“Am Puls der Zeit” fühlen wir uns, denn die neuesten Nachrichten erfahren wir meistens per Netvibes oder Twitter, wobei letzteres die schnellere, aber auch mit mehr Falschmeldungen gespickte Variante ist.
 
Online-Radioprogramme wie Phonostar sorgen für musikalische Untermalung und ersparen uns die im “Offline”-Radio übliche Werbung oder Gewinnspiele…
 
Das Mittagessen wird fast immer online bestellt (Dienstleistern im spärlich von Essensgelegenheiten besiedelten, grafischen Viertel in Leipzig geben wir gute Chancen für eine Neugründung).
 
Oft wird Skype der Offline-Kommunikation namens “Reden” vorgezogen, um die anderen nicht abzulenken, Links zu schicken usw. Über Öffnungszeiten und Standorte von (Offline-) Geschäften können wir aufgrund von fehlender Routine meist nur wild spekulieren…
 
In unserem nahezu papierlosen Büro ist Nicht-PC-Hardware zwar rar (Wo war nochmal unser Lineal?), wird aber auch wenig genutzt. Stattdessen nutzen wir webbasierte Software und Tools, z.B. Highrise für Kunden- und Leadmanagement , dam Intranet Backpack und Basecamp als Projektmanagement-Tool. So sind Dateien, Nachrichten und Termine nicht nur von überall abrufbar, sondern auch als kleiner positiver Nebeneffekt den Umständen entsprechend “sicher aufbewahrt”.
 
Letzten Freitag traf es uns dann doch: die Fritzbox streikte. Daraufhin waren wir einige Stunden trotz bemühter Telefonate mit wie immer maßlos überforderten Telekom-Mitarbeitern offline. Zuerst irrten unsere Mitarbeiter scheinbar orientierungslos umher, Däumchen-drehend und darauf wartend, dass der Spuk vielleicht doch schnell vorbei sein würde. Letztendlich bliebt uns nichts anderes übrig, als Offline-Aufgaben zu suchen, UMTS zu nutzen und zu hoffen.
 
Seit Sonntag sind wir wieder online. “Großstörung” lautete die Begründung der Telekom. Wieauchimmer, unsere Fritzbox ist jetzt auf dem neuesten Stand und kann nun auch UMTS :-) Beim nächsten Mal sind wir vorbereitet.
online-marketing-büro

Warum eigentlich twittern?

Montag, 26. Oktober 2009

twitter-bird-4“Was ist denn das überhaupt?”, “Muss man da nicht aufpassen, wenn man jetzt mittlerweile alles über sich im Internet preisgibt?”, “Ist das nicht gefährlich/überflüssig/sinnlos/nervig/…?”
 
Das Wissen und Unwissen über die neue Mentalität des Zwitscherns ist sehr unterschiedlich. Während die einen noch nie etwas von Twitter gehört haben, gehen andere ohne sich dank spezieller Twitter Clients für mobile Geräte wie iPhone & Co. im Sekundentakt auf dem Laufenden halten zu lassen nicht mehr aus dem Haus. Besser gesagt: sie lassen sich vorher erst noch über das Wetter, Nachrichten, Verkehrsstatus (Folgen Sie unauffällig der @s-bahn berlin) und die Börsenkurse durch @Boerse informieren, bevor sie im virtuellen Ernährungstagebuch festhalten, was sie gerade gegessen haben…
 
Über Sinn und Unsinn des Zwitscherns wird gestritten. Doch die aktiven Twitterer sind hier im @projecter-Büro klar in der Überzahl. Es folgt die ultimative Umfrage: Warum twittert ihr (nicht)?
 
julia2Julia alias @julius1983:
“Wenn ich mir so anschaue, wem ich folge, lassen sich daraus drei Kategorien bilden. Twitter ist in erster Linie Nachrichten-Ticker, der mir kurze Häppchen liefert. Bei Bedarf lese ich mehr. Daneben nutze Twitter um mit Leuten in Kontakt zu bleiben, zu denen ich sonst keinen Kontakt hätte. Das sind vorrangig ehemalige Kommilitonen. Nach dem Studium trennten sich unsere Wege. Über Twitter erfahre ich, wie es ihnen geht, was sie gerade beschäftigt und kann bei Bedarf schnell einen Kommentar hinterlassen. Auf der anderen Seite folge ich Leuten, die ich sehr interessant finde. Über sie erfahre ich, wie gerade die aktuelle Messe oder der Congress läuft, zu dem ich leider nicht fahren konnte. Auch wenn es für andere unsinnig erscheint, aber ja, mich interessiert, bei welcher Podiumsdiskussion z.B. Sascha Lobo gerade sitzt. Für mich liefert Twitter also kleine Details aus dem Alltag interessanter Menschen.”
 
Jasmin: Twitterst du eigentlich?christian2
Krischi: Nope, ist nich so meins ;)
Jasmin: Und warum nicht? ;)
Krischi: Bin da noch Web 1,5.
Jasmin: :D
Krischi: Naja, alles irgendwelche Banalitäten… und ich habe keine Firma, die ich promoten müsste. Privat find ich’s nicht gut. Ich will andere Leute nicht damit nerven, wo’s mich gerade juckt…. und das auch nicht von anderen wissen ;) Für SMM geht das aber natürlich klar als Kanal.
 
katja2Mit Twitter könne man nicht nur aktuellste News erfahren, meint Projecter-Geschäftsführerin Katja (@katjavonderburg), teilweise noch deutlich früher als in den herkömmlichen Nachrichtenblogs auf Netvibes etc., sondern auch die lesenswertesten Blogbeiträge herausfiltern, indem man sich von Retweets und “via”-Mentions leiten lässt.
 
Außerdem könne man auch Fragen stellen, sich bei anderen Empfehlungen holen, z.B. welche Apps lohnend sind oder wo man bestimmte Sachen runterladen kann usw.
 
Das sei der Vorteil dessen, dass sich zu großen Teilen Experten dem Twittern widmen und “die Szene” regelrecht unter sich ist. Natürlich muss man Spam-Follower auch immer mal aussortieren, aber wenn man sich erstmal einen Stamm von interessanten Twitter-Usern und Followers aufgebaut hat, ist das eine sehr nützliche Form des Web 2.0. Ihre Tweets tragen übrigens das Kürzel “KB”.
 
steffi2
“Am Anfang gab es mal den Vorsatz, nur Dinge zu twittern, die für andere auch interessant sind”, erzählt Steffi (@steff_). “Dann kam es soweit, dass ich gar nicht mehr getwittert habe, weil ich alles so kritisch hinterfragt hab ob das andere interessiert. Jetzt twittere ich Sachen, die mir gut gefallen, die für andere interessant sind, oder lustige und aufregende sachen aus meinem Leben. ;) ” Jedoch ist sich Steffi auch der Risiken bewusst und würde deswegen nie aus dem Urlaub twittern, während andere dann ihre Wohnung ausräumen… Für den Projecter-Blog twittert Steffi alias “SR”.
 
simon2Simon alias @skplusm:
“Anfangs wollte ich Twitter einfach mal ausprobieren und sehen, ob das neue Kommunikationsmittel auch hält, was so mancher “Experte” verspricht. Mittlerweile sehe ich Twitter als weitere Möglichkeit, um im schnelllebigen Internetgeschäft auf dem neusten Stand zu bleiben. Weiterer Vorteil ist, dass ich meinen Twitter-Client mit andere Social Media Plattformen verbinden und somit das Handling dieser effizienter gestalten kann.”
 
patrick2
“Nur als Firma um uns bekannter und interessanter zu machen”, nutzt Projecter-Geschäftsführer Patrick Twitter. “Für manch einen Tweet wäre ein privater Account sicherlich sinnvoller, aber am Ende ist es mir dann doch nicht allzu wichtig.” Vor zwei Jahren hat er einen privaten Account angelegt, der aber seitdem brach liege. Interessanten Leuten folgt er über den @projecter-Account. Tweets von ihm können durch das Kürzel “PH” enttarnt werden ;-)

Gepflegtes Zwitschern vs. nerviges Krähen – Die Top 10 der Twitter-Fehler

Freitag, 09. Oktober 2009

Twitter-DontsNachdem wir unseren treuen und neuen Bloglesern die Vor- und Nachteile einiger Twitter-Clients enthüllt haben, wenden wir uns dieses mal den Don’ts des Twitterns zu.
 

# 1

 
Aus aktuellem Anlass folgte ich am Freitag @lichtfest2009 und stieß somit auf eines der Top-10-Don’ts des Zwitscherns: Was sollen bitte ca. 15 Test-, “Blaha”- und “Hallo”-Tweets für einen PR-Effekt auslösen? Peinlich, peinlich. Auch zu glauben, dass man zwei Tage vor dem Großevent mit Twitter noch viel reißen kann…
 

# 2

 

Verknüpfung mit Apps, die automatisch twittern – aus eigener Erfahrung sei gesagt: Man sollte Wetter-Apps nicht mal ausprobieren… Auch automatische Updates über Online Games können ungewollte Informationen preisgeben ;-)
 

# 3

 

Ego-Twittern (z.B. Follower-Zahlen mitteilen) und/oder dafür auch noch Follower-Dankbarkeit erwarten. Wie auch Klaus Eck meint (@prblogger), sind manche Dinge per Instant Messaging oder Email besser aufgehoben.
 

# 4

 

Wer nicht nur weiß, wie oft, sondern auch wie überhaupt, ist klar im Vorteil. Ungekonnte RT oder ungewollt publizierte Direct Messages sind peinlich…
 

# 5

 

Stephen Matthews empfiehlt, nichts zu twittern, das in den Medien nicht zitiert werden sollte. Also: Don’t tweet while drunk, auch von Sean Ludwig empfohlen (via @PCMag). Soll auch helfen, wenn man irgendwann mal wieder einen Job sucht.
 

# 6

 

Ein weiterer Fauxpas in der Twitter-Etikette ist ein Tweet oder RT ohne den Autor zu nennen. Also: immer schön RT @Urheber oder via … benutzen. (Siehe # 4!)
 

# 7

 

Automatisches Folgen: das Ergebnis kann eine ausufernde Following-List sein und ein schlechtes Image sein. Steve Matthews rät, das Verhältnis von Followers zu Following im Auge zu behalten. 200 Followers und 500 Following heißt: Twitter Spammer.
 

# 8

 

Sich für Twitter-Elite halten, weil man täglich 2 Tweets schreibt und liest. Noch schlimmer: sich dafür halten, aber über den Twitter-Hype aufregen. (Sagt: Struwwelpeter.)
 

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# 9

 

Es gibt Themen, die weder jemanden etwas angehen, noch einen wissenschaftlichen Mehrwehrt für die Follower bieten: Essen, Trinken, Schlafen, Bad-Gewohnheiten, Haustiere… – LANGWEILIG! @oatmeal schreibt sogar, dass auch das Workout, Kinder und Konferenzen niemanden interessieren.
 

# 10
 

Wie schon in anderen Blogs (z.B. auf pcmag.com oder mediummagazin.de) erwähnt: Weder jedem Twitter folgen, der nicht bei 3 auf dem Follower-Baum ist, noch alles (nur) retweeten, noch alles hashtaggen. Die Dosis entscheidet. Tweets alle 2 Minuten sind einfach auch anstrengend.
 

Aber wären alle Tweets nur noch schrecklich relevant, sinnbehaftet und egoentleert, würde der Twitter-Welt auch etwas fehlen, meint Steffen Büffelvon den @blogpiloten.

Zum Zwitschern gemacht: Twitter Clients im Test

Montag, 05. Oktober 2009

Die Welt der Twitter-Tools scheint grenzenlos. Die Vielfalt an Clients steht dem in fast nichts nach. Allein im Projecter-Büro werden 4 verschiedene Clients auf 6 Laptops und PCs sowie weitere 2 Clients für iPhones genutzt.

 

Über individuelle Präferenzen darf debattiert werden. Wir haben uns die Zwitscher-Desktop-Clients mal etwas genauer angesehen:

 

Manche Nutzer finden gut, dass aktuelle Tweets kurz als Vorschau auf dem Screen erscheinen, wie es beispielsweise bei Twhirl der Fall ist. Dies kann aber anstrengend werden, sobald eine gewisse Anzahl an Tweets pro Minute erreicht wird und den kompletten Bildschirmrand ausfüllen…

 

Weiterhin sind in der Beliebtheit Echofon (ehemals Twitterfox und Twitterfon) und Seesmic Desktop fast gleichauf. Doch Echofon birgt den Nachteil, dass Tweets verschiedener Accounts nicht in einem Fenster betrachtet werden können, sondern immer zwischen den Profilen gewechselt werden muss. Das ist auch bei dem Online Client Seesmic so.twitter-icon

 

Bei Twhirl scheint sogar lediglich eine Spalte sichtbar zu sein, d.h. aktuelle Tweets können nicht neben den Direct Messages und Mentions angezeigt werden, sondern nur separat.

 

Im Gegensatz zu dem eher rar ausgestatteten Service-Angebot von Echofon, können bei Seesmic Desktop viele Services zusätzlich genutzt werden. URLs und Bilder können mit verschiedenen Services (TwitPic, Twurl, Bit.ly etc.) getwittert werden.

 

Tweet Deck ist neben dem durchschnittlichen Angebot an URL-Tweet-Services den anderen Clients in punkto Design weit voraus. Wem das voreingestellte Grau und Schwarz zu dunkel und deprimierend ist, kann sämtliche Hinter-, Vordergrund sowie Textfarben beliebig ändern.

 

Andererseits wird öfters die “rate limit” überschritten, woraufhin kurzzeitig kein Update der Follower mehr funktioniert. Außerdem ist die Suche nach Followern oder Hash tags etwas versteckt und die Verwaltung von mehreren Accounts nur nach Anmeldung möglich. Im Seesmic Desktop geht das deutlich schneller und unkomplizierter.twitterwahn

 

HootSuite ist ein weiterer Online Client, der mehrere Accounts anzeigen kann, aber nur 4 Spalten nebeneinander zulässt. Dafür können Statistiken abgerufen werden, welche allerdings beim Testen nie verfügbar waren. Wird erst ab 1.000 Followers gezählt? Wir stehen bei 527 ;-)

 

Weitere Clients sind Tweetr und TwitBin, die hier auf der Suche nach dem besten Twitter Client als schlichte Clients beschrieben werden.

 

Oder vielleicht doch lieber klassisch den Web-Client nutzen, d.h. einfach über www.twitter.com zwitschern? Die Ansicht kann mit einem beliebigem Hintergrundbild personalisiert werden und zeigt auf den ersten Blick, wie viele Follower das Gezwitscher verfolgen. Vielen ist diese Ansicht aber zu langweilig.

 

Es darf also diskutiert werden, welche Twitter Clients neben den Twitter Apps am funktionalsten, bequemsten und am meisten durchdacht sind. Mein persönlicher Favorit ist Seesmic Desktop. Eines steht fest: mehrere Clients gleichzeitig zu nutzen, erzeugt leichtes Chaos auf dem Screen… Don’t try this at home! ;-)

Twitternde Politiker

Montag, 14. September 2009

Nach dem spektakulären US-Präsidentschaftswahlkampf, in dem es Barack Obama verstand, durch verschiedene Online-Aktivitäten eine Gefolgschaft aufzubauen, erfreut sich Twitter auch bei deutschen Politikern wachsender Beliebtheit. Sie twittern von Parteikongressen, Familienausflügen und Büroalltag. In meiner soeben abgeschlossenen Bachelorarbeit zum Thema “Twitter in der politischen Kommunikation” habe ich die Twitter-Aktivitäten von 15 Politikern auf Landtagsebene beobachtet und analysiert.

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Twitter ist dafür prädestiniert, auf Augenhöhe zu kommunizieren, einen Dialog mit seinen Followern zu führen und neben sachlichen auch private Details zu offenbaren. Damit bietet sich für Politiker die Chance, unabhängig von Parteiprogrammen und Wahlkampffloskeln, direkt mit den Bürgern zu kommunizieren. Der Politiker wird greifbarer, menschlicher. Ja, es kann für einen Wähler von Interesse sein, ob der Wunschkandidat ein ebenso großer Pferdenarr oder passionierter Jogger ist wie man selber. Eine gewisse Identifikation mit dem Politiker spielt oft eine wichtige Rolle bei der eigenen Wahlentscheidung.

Nun habe ich in meiner vierwöchigen Beobachtung festgestellt, dass der Großteil der beobachteten politischen Akteure Twitter nicht als Dialogmedium verstand. Sie twitterten fleißig und viel. Doch die meisten Meldungen waren verkürzte Pressemitteilungen. Private Tweets und Dialogbereischaft waren selten. Schade eigentlich, denn eine authentische, offene Kommunikation per Twitter könnte den Wahlkampf um einiges interessanter machen. Im Wahlkampf 2009, da sind sich auch die interviewten Experten einig, wird Twitter keine entscheidende Rolle spielen.

Aber es bleibt spannend. Der nächste Wahlkampf kommt ganz sicher. Betrachtet man die zunehmende Beliebtheit von sozialen Netzen, lernen hoffentlich auch deutsche Politiker, sich in diesen zu engagieren und eine offene Kommunikation zu schätzen. Das wäre eine Bereicherung für alle Beteiligten, dessen bin ich mir sicher!

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