Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Google Places in Adwords Anzeigen nutzen

Freitag, 27. August 2010

Was ist das Ziel?

Mit der Verknüpfung zwischen Google Places und Google Adwords hat man als Werbetreibender die Möglichkeit, die Adresse der nächstgelegenen Fililiale zusätzlich zu der Anzeige anzuzeigen.

 

Wie wird Google Places in die Adwords Anzeigen integriert?

Der Nutzer sendet eine Suchanfrage an Google und dem entsprechend werden Anzeigen geschaltet. Sind für den Ort des Nutzers zusätzlich zu den Anzeigen Adressen hinterlegt, so erscheint die Adresse mit der Anzeige. Wird die Anzeige oberhalb der Suchergebnisse gezeigt  so erscheint die Adresse mit einer Möglichkeit zur Darstellung auf einer kleinen Karte.

 

Anzeigendarstellung 1

 

Anzeigendarstellung erweitert

 

Wird die Anzeige neben den Suchergebnissen gezeigt, so erscheint nur die Adresse ohne weitere Interaktionsmöglichkeiten.

 

Anzeigendarstellung 2 

 

Welchen Nutzen bringts?

Der Vorteil für Werbetreibenden und Nutzer ist groß. Es werden neben den Anzeigen Zusatzinformationen bereitgestellt, welche schneller zum Ziel führen können. Besonders für Unternehmen mit Filialen ist dies ein sehr nützlicher Dienst. Zum einen hat der Nutzer die ortsbezogene Informationen sofort parat, zum anderen wird es dem Werbetreibenden sehr einfach gemacht diese Information an die Nutzer weiterzugeben.

 

Wie kann ich Google Places zu meinen Anzeigen hinzufügen?

Um die Verknüpfung zwischen Adwords und Places herzustellen gibt es zwei Möglichkeiten. Wenn es schnell gehen soll, kann man die Adressen einfach auf Kampagnenebene im Adwords Account einpflegen. Die Möglichkeit dazu findet man unter dem Reiter Anzeigenerweiterung. Hier wählt man dann den Punkt „Standorterweiterungen“. Bei einem großen Account mit vielen Kampagnen und vielen Adressen ist dies allerdings nicht zu empfehlen.

 

Der elegante und sicherere Weg läuft über das Branchencenter. Der Werbetreibende legt sich einen Account an und trägt alle Adressen ein. Zudem hat man die Möglichkeit Fotos, Videos und eigene Logos zu verwenden. Zur Sicherheit wird der Account von Google z.B. über einen Anruf verifiziert und kann danach nur noch durch den Administrator des Accounts geändert werden. Die Eintragung in das Branchencenter hat somit nicht nur Vorteile für Google Adwords, auch wenn der Nutzer auf Google Maps unterwegs ist werden die Filialen eingeblendet.

 Einrichtung in Google Adwords

 

Ein weiterer Vorteil für die Verwendung eines Unternehmeneskontos ist, dass man einfach das Adwords Konto mit dem Google Places Konto verknüpft und nicht für jede Kampagne einzeln die Adressen einpflegen muss. Google sucht sich dann automatisch die Adresse in der Nähe des Nutzers.

 

Was noch?

Natürlich werden die Adressen auch bei Google Maps angezeigt und auch die Anzeigen bei entsprechender Suche eingeblendet. So kann man mit relativ wenig Aufwand die Zielgruppe noch besser bewerben.

 Anzeigen in Google Maps

 

Fazit: Mit wenig Aufwand lässt sich enormer Mehrwert für den Nutzer erreichen und der Strom vom Internet in vor-Ort Fillialen fördern.

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Affiliate Auslese August

Mittwoch, 25. August 2010

Julia und Steffi haben mit den Themen SMM und SEM bereits den Anfang gemacht – In unserer neuen Serie “Auslese” wollen wir auch das Affiliate Marketing berücksichtigen und euch die spannendsten Beiträge des letzten Monats vorstellen:
 
Aufbau und Feinheiten einer Adwords-Kampagne:
Adwords Tipps für (SEO)-Affiliates
 
Neues Bestellungsmanagement von Affili.net:
Abwicklung von Bestellungen leicht gemacht
 
Affiliate Agenturen vor Ort finden:
Liste mit Affiliate Agenturen
 
Wie wichtig ist die Marke im Affiliate Marketing?
Die Marke als Conversion-Motor im Affiliate-Marketing
 
Suchbegriffe für Affiliate-Websites finden:
Keyword Recherche
 
Interview mit Fabian Spielberger (mydealz.de):
Geschichte und Ausblick zu mydealz.de
 
Glauben oder nicht glauben:
Outing eines eBay-Affiliates
 
Woran erkennt man eine gute Affiliate Agentur?
Affiliate Agentur finden

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Änderung im Markenschutz bei Google Adwords

Mittwoch, 04. August 2010

Gestern hat Google eine Meldung veröffentlicht, in der sie die Änderung der Google Markenbestimmungen bei Adwords angekündigt haben. Für einige Shopbetreiber, Markeninhabern, Agenturen und viele mehr ändert sich dadurch einiges.

Worum geht es bei der Neuerung?

Die Änderung umfasst ausschließlich den europäischen Markenschutz bei Keywords, welche man über Google Adwords einbucht. Die Keywords legen fest, bei welchen Suchbegriffen die eigene Anzeige geschalten wird. Bei der Lockerung des Markenschutzes wird es nun jedem möglich gemacht, eine geschützte Marke als Keyword zu Werbezwecken einzubuchen.

Wie war das vorher geregelt?

Bisher war es nicht möglich auf eine geschützte Marke bei Google eine Anzeige zu schalten. Wer seine Marke offiziell in Deutschland oder Europa hat schützen lassen, konnte diese bei Google über das Formular für Markenbeschwerden schützen lassen und man vermied damit, dass Mitbewerber auf die eigene Marke Anzeigen schalten konnten. Somit wurde die Marke als Keyword und auch als Teil der Anzeige nicht zugelassen.

Ab wann greift die Änderung?

Die Änderung tritt ab dem 14. September 2010 in Kraft. Es ist also noch genügend Zeit sich über Vor- und Nachteile Gedanken zu machen und sich darauf vorzubereiten.

Kann man Marken jetzt auch in der Anzeige bewerben?

Die Lockerung des Markenschutzes betrifft lediglich die Keywords. Ist eine Marke bei Google geschützt, können zwar ab September Anzeigen auf das Suchwort geschalten werden. Die Marke an sich kann jedoch nicht in die Anzeige geschrieben werden, hier bleibt die Marke weiterhin geschützt.

Was bedeutet das für Markeninhaber?

Für Markeninhaber, die ihre Marke bei Google geschützt haben, wird sich nun einiges ändern. Neben den von Ihnen zugelassenen Anzeigen können nun auch andere Werbetreibende ihre Anzeige in den Adwords Suchergebnissen der Marke schalten.

Die Anzeigen anderer Mitbewerber bei der eigenen Marke waren oft der ausschlaggebende Punkt für die Beantragung des Markenschutzes bei Google. Somit ist der Dorn im Auge, den viele vermeintlich als entfernt sahen, ab dem 14. September wieder da. Lediglich in Einzelfällen ist es möglich Mitbewerbern, das Bieten auf das Marken-Keyword zu untersagen.

Wird Brand Biddern das Leben dadurch erleichtert?

Im Affiliate Marketing wird vielen das Problem der Brandbidder einfallen. Mit Brand Bidding bezeichnet man das Bieten auf den Brand, also die Marke. Es gibt ein paar Affiliates, die Brandbidding trotz Verbots im Partnerprogramm, aktiv betreiben. Der Google Markenschutz hat das Problem bisher gut beseitigt, mit der Lockerung des Markenschutzes in Bezug auf Keywords eröffnen sich für solche Affiliates viele neue Möglichkeiten.

Was bedeutet das für Werbetreibende?

Sowohl im SEM Bereich, als auch im Affiliate Bereich sollte man die Anzeigen auf die eigene Marke gut beobachten um auf eventuelle Änderungen sofort reagieren zu können. Sei es mit einer Anzeige, die klar stellt, dass es nur einen offiziellen Shop gibt (zb. “Besuchen Sie den Offiziellen Shop”, “Nur ein Original”) oder mit Meldung der  ungewollten Anzeigen bei Google, weil diese zb. in den Anzeigen suggerieren der Shop oder die Marke selbst zu sein.

Auch für Affiliate Agenturen und Merchants heißt es ab dem 14. September genauer hinzuschauen, denn gerade am Anfang werden sich die Affiliates vermehrt an vorher geschützten Marken probieren und hoffen, dass es dem Merchant oder der Agentur nicht auffällt. Das regelmäßige Überprüfen der Anzeigen nach Brandbiddern bei geschützten Marken kommt somit nun wieder auf die Aufgabenliste zurück.

Ist das nun eine positive oder negative Veränderung?

Die Lockerung des Markenschutzes bringt aber nicht nur Nachteile, wie es vielleicht nach den ersten Absätzen scheinen mag. Viele Shops können von dieser Lockerung profitieren. Während die einen ihren Adwords Account weiter ausbauen können, lohnt es sich für andere erst jetzt mit Google Adwords zu starten.

Speziell Online Shops mit vielen Marken oder auch Secondhand Verkäufern wird es vereinfacht, ihre Marken zu bewerben. So müssen diese jetzt nicht mehr jede Marken beim Markeninhaber zur Bewerbung beantragen, sondern können direkt loslegen. Allerdings muss man für die Verwendung der Marke in der Anzeige weiterhin die Freigabe beantragen.

Die Nachteile habe ich schon ausgiebig beschrieben. Für viele wird es wohl einen Mehraufwand bedeuten und sicher in Zukunft die ein oder andere unangenehme Überraschung bei der Suche nach der eigenen Marke mit sich bringen.

Hier findet man die offiziellen Meldung von Google.

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Facebook Werbeanzeigen – Teil 2

Donnerstag, 01. Juli 2010

Im zweiten und letzten Blogbeitrag zum Thema Facebook Werbeanzeigen liegt der Fokus auf der Auswertung, der Optimierung und dem Controlling der Anzeigen. Abschließend folgt noch eine Liste mit Optimierungstipps.


Tracking

Speziell im Ecommerce Bereich sind für den Werbetreibenden nicht nur die
Klickrate und die Klicks wichtig, Ziel sind die generierten Umsätze. Um
diese zu tracken und den Anzeigen zuzuordnen, gibt es zwei Tracking-Möglichkeiten.

Diese beiden Möglichkeiten sollte man am besten parallel nutzen, da jede seine eigenen Vorteile bietet.

1. Das Conversion Tracking von Facebook. Derzeit noch ein Beta-Test, aber ich glaube, dass diese Option in allen Facebook Werbekonten eingeblendet wird. Hier wird ähnlich wie bei Adwords ein HTML Code auf der Verkaufsbestätigungsseite eingebaut und sobald diese in Kombination mit dem entsprechenden Cookie aufgerufen wird, gibt es eine Rückmeldung an Facebook und in den Berichten erscheinen die entsprechenden Sales – leider nur die Sales und keine Umsätze.

2. Analytics. Mit entsprechenden Analytics angepassten Links ist es möglich sowohl Verkäufe, als auch Umsätze zu identifizieren, die über Facebook realisiert wurden. Es empfiehlt sich für jede Anzeige einen anderen Link zu verwenden, sodass man die Umsätze der Anzeige und damit auch der Zielgruppe zuordnen kann. Somit hat man viele Daten für die Optimierung zur Verfügung.

Möglichkeiten

Sicherlich könnt das Tracking von Facebook noch mehr Daten ausgeben und auch mehr Daten tracken, da es aber noch eine Beta Version ist, gehe ich davon aus, dass das noch ergänzt wird. Im Moment sieht man detailliert, welche Zielgruppe (Alter, Geschlecht, Region…) geklickt hat, aber der Bogen bis hin zum Verkauf wird nicht gezogen. Hier sieht man lediglich über welche Anzeige gekauft wurde. Daten zur Käufer Zielgruppen findet man aber nicht. Sicherlich auch Datenschutzrechtlich nicht so einfach.

Zielgruppen Größe

Im ersten Beitrag hatte ich die kleinen Zielgruppen aus Kostenvorteilen hervorgehoben. Im Zusammenhang mit dem Tracking und der Auswertung ist das auch ein großer Vorteil. Man weiß genau welche Zielgruppe konvertiert. Bei einer Ausrichtung auf zb. alle Frauen, die in einer Beziehung sind, weiß ich nicht ob eher die jüngeren oder die älteren kaufen. Splitte ich die Zielgruppe nach Alter und spreche sie über verschiedene Anzeigen an, weiß ich genau wer gekauft hat und kann auch noch passende Anzeigen für jedes Alter schreiben. Je kleiner die Zielgruppe, umso spezieller Erfahrungswerte bekomme ich und umso günstiger wird der Klickpreis bei Facebook. Ich habe schon oft gelesen, dass Facebook “einfach nicht funktioniert”. Von erfolgreichem Werbeeinsatz auf der Plattform habe ich noch nichts gelesen. Ich bin der Meinung, dass viele Werbende noch nicht ihre passende Zielgruppe auf Facebook gefunden haben. Es kann auch sein, dass lediglich eine kleine Nutzergruppe relevant ist.

Kosten

Wie im ersten Teil beschrieben, ist der Durchschnittliche Klickpreis mindestens bei 0,24 Euro bzw. 0,4 Euro (meine Erfahrungen). Es wird viele Werbekunden geben die bei Adwords günstiger werben können und auch eine Zielgruppe mit Kaufabsicht erreichen. Das erfordert eine gute Optimierung der Facebook Ads und Zielgruppe um durch eine höhere Conversionrate diesen Klickpreisunterschied auszugleichen. Vorteilhaft sind die Preise für diejenigen, die bei Google höhere Klickpreise für ihr Produkt bezahlen.

Dennoch darf der Branding Effekt, nicht außeracht gelassen werden. Die eingeblendete Werbung ist ohne Klick kostenlos und mit auffälligem Logo in der Anzeige recht wirksam.

Bereits nach kurzer Zeit wird man merken, dass der empfohlene CPC von Facebook höher liegt als am Anfang. Den Grund der steigenden Klickpreise vermutet man in den schlechten Klickraten (unter 0,1%) (Quelle). Leider ist eine Klickrate von 0,1% nicht so einfach zu erreichen. Man tendiert bei den ersten Tests dazu aus Sicherheit mit niedrigeren CPCs zu starten und somit beginnt der Teufelskreis: Man steht auf schlechteren Anzeigenplätzen, hat schlechtere Klickraten und man muss immer höhere Klickpreise zahlen um noch angezeigt zu werden. Aus diesem Grund am Anfang lieber etwas höher zu starten und mit der Zeit den Klickpreis abzusenken, als zu niedrig zu starten und von Facebook höhere Preise “diktiert” zu bekommen.

Auswerten

Die Klickraten auf die Anzeigen sind sehr gering und waren bei unseren Tests immer unter 1%. Auch die Conversionrate ist geringer als bei Adwords Anzeigen im Suchnetzwerk. Das liegt an der Zielgruppe, die bei Facebook keine aktive Kaufabsicht haben – im Gegensatz zu Google. Einige Berichte lassen sich über das Facebook Interface ziehen, wenn auch nur mit beschränkten Informationen. Hier kann man sich einen Überblick verschaffen, doch nur wenige Reports und Informationen sind wirklich nützlich.

Speziell von den Conversion Berichten habe ich mir mehr erwartet. Conversion Daten lassen sich aber, wie bereits beschrieben, über Analytics tracken. Eine Zusatzinfo liefert der Facebook Bericht aber doch, man sieht die Conversions die durch einen View ausgelöst wurden. Gegliedert nach Kauf der letzten 24h und 7 Tagen. Wie wichtig einem solche Conversions auf View-Basis sind, muss jeder selbst entscheiden.

Optimieren

Zusammenfassende Tipps zur Optimierung:

  • Man sollte auf jeden Fall mit diversen Test Kampagnen an den Start gehen, bevor man beginnt eine große Kampagne zu starten
  • Regelmäßige Kontrolle, da bei Facebook Ads regelmäßig Neuerungen kommen und auch die Klickpreise schwanken
  • Spezielle Facebook Landingpage anlegen
  • Bilder regelmäßig austauschen, da die Anzeigen viele Impressions erreichen, kann es sein, dass der User sie irgendwann übersieht. Damit das nicht passiert, Bilder erneuern
  • Lieber kleinere Zielgruppen anlegen, so hat man eine spezielle Ansprache & einen günstiger Preis. Je größer die Ziel-Gruppe umso teurer, je kleiner umso billiger.
  • Es gibt aber auch Ausnahmen: Manchmal ist eine kleine Zielgruppe auf einmal doch teurer als die Masse, das liegt wahrscheinlich daran, dass die Zielgruppe stärker nachgefragt wird
  • Deswegen: Passende Nische mit günstigen Preisen finden. (über Gruppen und Seite testen)
  • Bilder optimieren: Die gesamte Größe nutzen oder Bild einrahmen, sowie Farbe benutzen um mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen.
  • Textzeichen ausnutzen


Fraglich ist, wie sich das Thema weiterentwickeln wird, da die Zielgruppen begrenzt sind. Die Werbepartner könnten zunehmen und diese steigende Konkurrenz nur über den Preis zu regeln wäre sicher nicht optimal.

Vorteile von Facebook Werbeanzeigen:

  • Zielgruppen gerichtete Ansprache, teilweise sehr genaue Erreichung von Nischen
  • Zusätzlicher Traffic
  • Branding Effekte, auch in der Masse und nicht nur bei Nischen Zielgruppen
  • Regionale Ansprache

Und die Nachteile:

  • Teilweise sehr teuer im Vergleich zu anderen Themen auf Google
  • Geringe Klickrate und dadurch steigende Klickpreise
  • Keine direkte Kaufabsicht der Zielgruppe, von daher geringere Conversionrate
  • Langwierige Erstellung im Online System
  • Ausbaufähig, da noch nicht ausgereift
  • Keine Informationen zur Funktionsweise
  • Keine Informationen zum Potential der Zielgruppe, würde man mehr Impressions erzielen, wenn man den Klickpreis erhöht, wenn ja, wie viele?

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich freue mich über Feedback und Erfahrungsaustausch!

Zum Teil 1 – Facebook Werbeanzeigen

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Keine Fußball WM ohne Tippspiel

Dienstag, 29. Juni 2010

Ganz so wie sich das für eine Weltmeisterschaft gehört, sind wir bei Projecter natürlich von Anfang an dabei, fleißig unseren internen Tipp-König auszuloten. Nach mittlerweile 54 gespielten Partien (ohje, das heißt es kommen nur noch 10) ist es mal an der Zeit, Bilanz zu ziehen.
 
Irgendwie läuft es doch bei jedem Tippspiel ähnlich ab. Vor Beginn werden die (vermeintlichen) Fußballexperten zu den großen Favoriten auserkoren, gegen die man a) keine Chance hat und b) keine Lust anzutreten. Sätze wie „ne, ich hab von Fußball keine Ahnung, warum soll ich denn dann mittippen“ machen munter die Runde – vornehmlich zu hören von weiblichen Teammitgliedern. Die Fußballinteressierten haben dagegen bereits mehrmals das ganze Turnier durch getippt, tüfteln seit Wochen an der Feinjustierung und wollen dann auch noch unverschämte 5 Euro Einsatz von jedem Tipper einsammeln.
 
Letzen Endes sind natürlich immer alle dabei. Zum einen macht es einfach Spaß wenn das ganze Büro tippt. Außerdem will man ja nicht als einziger außen vorstehen. Zum anderen ist so ein Fußballspiel ja auch gleich viel spannender, wenn man seinen Tipp abgegeben hat und anschließend das Geschehen am Fernseher verfolgt. Man kennt zwar immer noch keinen der 22 Spieler, kann jetzt aber wenigstens hoffen, dass sein Tipp stimmt.
 
Im Hause Projecter wird nach folgendem Modus getippt. 3 Punkte für das richtige Ergebnis, 2 Punkte für die richtige Tordifferenz und einen Punkt für die richtige Tendenz. Zudem galt es zu wissen, wer Weltmeister wird, aus welchem Team der Torschützenkönig kommt und wie weit es die deutsche Mannschaft in Südafrika schafft.
 
tippspiel_fragen
 
Während man bei den Bonusfragen noch relativ schnell seine Entscheidung getroffen hatte (ganz klar dreimal Deutschland;-)) war das Eröffnungsspiel bereits die erste große Hürde. Südafrika gegen Mexiko. Jeder nicht-Fußballinteressierte stieß da doch schon fast an seine Grenzen. Wie gut ist Südafrika? Wie stark Mexiko? Wie viele Tore soll ich tippen usw…Schnell machte sich vorbildlicher Einsatz in der Projecter-Crew breit. Wettquoten wurden angeschaut, Fußballhistorien beider Länder recherchiert, der Heimmannschafts-Bonus einkalkuliert, Qualifikationsergebnisse studiert…
 
Mit zunehmender Dauer der WM und einigen absolvierten Partien zeichneten sich schnell erste Favoriten ab. Hätte es anders kommen können? Natürlich nicht. Die angesprochenen Experten fanden sich schnell auf den hinteren Rängen wieder und vorne startete Juli schwer durch. Die WM ist noch lang redete man sich ein, aber auch nach ungefähr 25 Partien führte immer noch kein Weg aus dem Keller. Klar, einige bewiesen mit zunehmender Dauer ihr Tipperhändchen. Patrick und Ralf zum Beispiel haben sich mittlerweile hochgearbeitet bis auf Platz 2 bzw. 3. Aber eigentlich ist die Tabellenspitze fest in weiblicher Hand. Juli zieht einsam ihre Kreise, Jasmin und Bine holen auch einen Punkt nach dem anderen. Und man selbst? Erst einen Drei-Punkte-Tipp – nach 54! Spielen! Mit großen Ambitionen gestartet und grandios abgeschmiert. An dieser Stelle vielen Dank an Katja, die sich bedingt durch ihren Indonesien Urlaub erst Anfang letzter Woche angemeldet hat und so ziemlich sicher die rote Laterne gebucht hat. Wenigstens das bleibt einem erspart. Und dann gibt’s ja auch noch Simon;-)
 
Wir sind auf jeden Fall alle mit Einsatz, Ehrgeiz und Freude dabei. Pünktlich zum Anstoß wird der Fernseher im Meeting-Raum angeschmissen bzw. bei den Deutschland Spielen auch sehr gerne nach draußen in den Garten befördert. Der Vuvuzela Sound während der Arbeit hat mittlerweile auch irgendwie meditative Wirkung entfaltet. So eine Fußball-WM ist schon großartig. Und unser Tippspiel ist quasi das Sahnehäubchen obendrauf. Platzierung hin oder her. Und außerdem: Die WM ist ja noch lang…
 
tippspiel
 

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Projecter Ausflug zum Bergmotiv

Montag, 28. Juni 2010

Die Projecter Website ist bekannt für ihre Transparenz. Da gibt es persönliche Interviews von neuen Mitarbeitern, Reiseberichte und andere persönliche Ansichten zu lesen. Auf der Teamseite wird jedes Projecter-Mitglied vorgestellt: Mit Name, Kontaktdaten und eben auch mit Foto. Diese Fotos stammen aus unserem ganz privaten Fundus. Und so ist es fast logisch, dass dort auch das ein oder andere Urlaubsfoto neben dem Namen prangt.Idyllische Kulisse
 
Deswegen haben wir uns zum Ziel gesetzt, ein paar schöne, kein bisschen spießige, naturnahe, bergmotivbeinhaltende Teamfotos anfertigen zu lassen. Bergmotiv? Gut, das war ein wenig knifflig in Leipzig. Der Uniriese und das Völki waren uns nicht authentisch genug. Schließlich sind wir im alten Steinbruch bei Brandis fündig geworden. Vergangenen Donnerstag hieß es also für das gesamte Team: Ausflug in den Steinbruch zum Fotoshooting!
 
Abendsonne, ein Fotograf, ein fieser Reflektor, der die Augen zum Tränen brachte und 15 schicke Menschen auf sandigem Untergrund ergaben doch sehr zufriedenstellende Fotos. Ihr wollt sie sehen? Nun ja, in den kommenden Tagen werden wir die Fotos online stellen. Bis dahin etwas Geduld. Einen kleinen Vorgeschmack liefern die Bilder, die wir während des Fotoshootings geschossen haben.
 

Das gesamte Team am SteinbruchPatrick beim Shooting

 
Absolutes Highlight war das Teamfoto. Katja hatte sich in den Kopf gesetzt, dass das gesamte Team auf einem vorgelagertem Felsplateau stehen sollte. Dazu war eine kleine Klettereinlage gefordert. Da standen wir, direkt am Abrund: für den einen schöne Aussichten, für den anderen Grund für Herzrasen. So posierten wir am Steinbruch, beisammen, im Team. Und schnell machte sich das Gefühl breit, dass dieses Fotoshooting auch ein Stück weit als Team-Building-Maßnahme gelten kann.
 
Weitere Fotos findet ihr in unserem Flickr-Stream.
 
Tobi ist skeptisch angesichts der Höhe
 
Ja, alle müssen da runterStrahlende Gesichter

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Affilinet Floßfahrt 2010

Freitag, 25. Juni 2010

Servus, Grias eich, Habe-dere!
So – oder so ähnlich – wurden die Teilnehmer der diesjährigen Affilinet Floßfahrt auf der Münchner Isar vom Kapellmeister begrüßt.
 
Das Floß vor dem StartLockeres Kennenlernen während der FahrtFloßfahren auf der Isar
 
 
8.30 Uhr traf man sich am Hauptbahnhof, um mit dem weiß-blau ge-brandeten Reisebus den Weg zum Startort in Wolfratshausen anzutreten. Das Floß war bereits zu Wasser gelassen, die Kapelle EUROSOUND an Bord und die obligatorischen Bierkrüge waren schnell verteilt :D
 
Eigentlich sollten 2 Flöße zu Wasser gelassen werden, aber aufgrund der schlechten Wettervorhersage sind viele der Einladung nicht nachgekommen. Denjenigen kann man nur sagen, Pech gehabt ;) Blauer Himmel und Sonnenschein begleiteten uns auf der gesamten Fahrt.
 
Vier Steuermänner brachten uns zu Wasser und sorgten für eine reibungslose Fahrt. Wurden die Flöße früher noch zum Warentransport eingesetzt, wird die Personen-Floßfahrt mittlerweile bereits in der fünften Generation auf diesem Stück der Isar durchgeführt. Der Junior-Chef war auch an Bord, die Weiterführung des Familienbetriebs ist also gesichert.
 
Auf des gesamten Fahrt war für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Grillspezialitäten, Erfrischungsgetränke und frisch gezapftes Bier sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Beste Vorraussetzungen also zum Networken und für interessante Gespräche rund um das Thema Affiliate Marketing. Besonderes Highlight waren die Stromschnellen der Isar. Eingeleitet durch die Bordkapelle beschleunigte das Floß und die Isar sorgte für die ein oder anderen nassen Füße.
 

Blasmusik, Bier und Bratwürste
 
Schnell hatte sich auch ein Begleitschutz aus Enten und Schwänen rund um das Floß eingefunden. Erpicht auf Futter, betraten die Mutigsten sogar das Floß.
 
Hungriger Begleitschutz
Gegen 16 Uhr erreichten wir das sichere Ufer am Tierpark in München. Die Floßfahrt war ein sehr gelungenes Erlebnis und bestens von Affilinet organisiert. Nächstes Jahr gerne wieder und hier auch noch der Hinweis an die anderen Affiliate Netzwerke, Events mit Partnern lohnen sich ;)

 
Hier noch der Blogbeitrag von Affilinet zur Floßfahrt

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SERIE: Projecter hautnah! – Jessika Benke

Freitag, 07. Mai 2010

Julia: Hallo Jessika. Du bist das “Küken” in unserem ohnehin jungen Projecter-Team. Trotzdem klingt dein Lebenslauf schon sehr vielseitig und spannend. Du hast schon so einige Aupair-Aufenthalte hinter dir. Was hast du aus deiner Zeit als Aupair mitgenommen?
Jessika: Na danke, das “Küken” – von der Größe aber nicht!
Nun zur Frage: Mehr als eine handvoll Erfahrungen. Am Anfang (Miami, Cancun) lief es mehr schlecht als recht. Ich durfte mir einige unangenehme Dinge von den Eltern mit den 4 Kindern anhören, aber selbst das hat mich schon stärker gemacht. Ich dachte nur: schlimmer kann es eigentlich nicht mehr werden. Also ging es weiter: Frankreich. Es war der Traum des Zusammenlebens. Ich bin wie eine kleine Hausmutter geworden und hatte sogar vergessen, wie es ist, abends mal wegzugehen. Kochen, Backen und sich um die Kinder kümmern waren der Lebensmittelpunkt ;) Auf jeden Fall bin ich eigenständiger geworden. Man könnte sagen, es war eine kleine Selbstfindungsreise. Zudem gab es natürlich noch ein paar sprachliche Aufbesserungen. Ich konnte meine Spontanität und Kreativität voll ausleben und bin ordentlicher geworden – das wurde auch mal endlich Zeit!
 
Julia: Ja Wahnsinn. Vier Kinder klingt wirklich ein wenig stressig. Aber offenbar hast du das ganz gut überstanden. Zu deinen Stationen zählen Frankreich, USA, Mexiko. In welches Land zieht es dich am ehesten?
Jessika: Wenn ich mir eines aussuchen müsste, dann Frankreich. Die USA war zwar in der Schule noch mein absoluter Traum, aber der ist verflogen. Die Franzosen (wenn man mal die Mentalität der Männer bezüglich des Paarungszwangs außer acht lässt) sind total hilfsbereit und nett. Ich mag das Land, die verschiedenen Gegenden, gerade Südfrankreich. Und das Essen ist natürlich auch der Hammer! Wer liebt schon nicht einen warmen Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern? Ich habe in einem Dorf in der Nähe von Nizza gewohnt und hatte es genau so weit zum Meer wie in die Berge zum Ski fahren. Das ist doch perfekt. Mexiko dagegen ist mir ein wenig zu heiß und die Gegend konnte ich leider auch nicht kennenlernen. Nur London, wo ich auch 2 Monate gewohnt habe, hat mir auch sehr gefallen. Ansonsten würde ich gerne mal nach Asien oder Australien.
 

Jessika
 
Julia: Du bist schon ganz schön rumgekommen, Respekt! In deinem Lebenslauf habe ich eine weitere schöne Zeile entdeckt, die da lautet: “Mehrere Auftritte und Kurzfilme bei dem Kinderkanal Erfurt”. Wie kam es denn dazu?
Jessika: Oh nein. Hör auf! Da der Kika seinen Sitz in Erfurt hat und ich eine Freundin hatte, die dort arbeitete, kam immmer mal ein Anruf: Na Jessi, Lust zum Spieletesten? Oder haste Lust auf einen Kurzfilm oder einen Moderatorentest? Natürlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt großen Spaß daran. Nur als ich mir vor geraumer Zeit wieder dieses Filmchen angesehen habe, musste ich sehr über mich lachen! Aussehen, Sprache, einfach Alles! Aber für Kinder ist es ja das Größte, bei den Dingen die man im Fernsehen sieht, direkt beteiligt zu sein.
  
Julia: Die Aufzeichnungen würde ich auch gern mal sehen ;) Sehr lustig. Ok, das TV-Business hast du also abgehakt. In welche berufliche Richtung treibt es dich nun?
Jessika: Ich wollte früher schon alles werden. Kinderarzt, Designer, Verkäufer, Hebamme…Also wieso müsste ich jetzt wissen, was ich bis 65 (!) machen will? Aber so langsam denke ich, dass die Kombination Psychologie, Wirtschaft und Marketing ;) schon etwas für mich ist. Ich bin gespannt, wie viel ich hier lernen kann und mich in meiner Entscheidung bestärkt. Jedoch freu ich mich sehr auf die 4 Monate im Projecter-Team!
 
Julia: Wir freuen uns ebenso, dass du nun zu unserem Team gehörst. Man darf also gespannt sein, wo es dich hinverschlägt. Schade, dass es noch keinen Studiengang im Online Marketing gibt. Nun aber zu privaten Sachen. Was machst du so in deiner Freizeit?
Jessika: Auf jeden Fall: Reisen. Und wenn es möglich wäre, dann einmal in 80 Tagen um die Welt. Ich bin sonst sehr gerne mit meinen Freunden zusammen, brauche jedoch genau so gut auch Zeit für mich alleine. Da könnte man mich auch 10 Tage in der Pampa zurücklassen und ich würde die Zeit zum Nachdenken nutze, was ich sowieso viel zu häufig mache. Sonst bin ich natürlich lieber draußen als in der Wohnung. Im Sommer Park und See und im Winter in den Bergen- die perfekte Kombination! Und wenn mich der Ehrgeiz mal packt, dann mach ich auch ein bisschen Sport.
 

Jessika mit dem Hund ihrer Gastmutter in London

 
Julia: Ein bisschen? Ich lese hier, du betreibst Leichtathletik…
Jessika: Habe ich. Nur hatte ich leider einen Meniskus-Schaden, wurde operiert und die Karriere war vorbei! Ich hab sogar mal Karate gemacht. Da war meine Mutter der Meinung, dass ich mich vor den “bösen Menschen” verteidigen müsste. Solche Eltern gibt´s! Aber heute gehe ich nur noch ab und zu laufen, habe aber nichts gegen lange Wanderungen oder irgendwelche außergewöhnlichen Sachen.
 
Julia: Laufen geht also. Mh. Das heißt, du unterstützt uns beim Firmenlauf?
Jessika: Ja, das ist wieder etwas anderes! Das ist gegen bzw. mit Zeit und nicht im Schneckentempo für sich alleine. Wenn Jasmin mich an sich kettet und rennt, bin ich dabei. Obwohl Clemens und ich uns schon etwas Besseres ausgedacht haben: Wie wär es mit einem Beach-Volleyball-Turnier oder Sprint? Den Vorschlag müssten wir mal an die Veranstalter geben!
 
Julia: Aha verstehe. Ja, eine Beachvolleyball-Mannschaft bekommen wir locker zusammen! Mhhh. Über Sport können wir jetzt noch stundenlang reden. Ansonsten fällt mir jetzt spontan keine Frage mehr ein. Möchtest du noch etwas loswerden?
Jessika: Mir fällt gerade auch nichts ein.
 
Julia: Na gut, dann bedanke ich mich für das sehr schöne Interview.
Jessika: Bitte bitte!

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Statistiken zur Internetnutzung in Deutschland

Freitag, 23. April 2010

Im beruflichen Alltag einer Online Marketing Agentur kommt es häufig vor, dass man aktuelle Zahlen zum E-Commerce und zur Onlinenutzung benötigt. Bei der Recherche im Internet lassen sich viele Zahlen und Statistiken finden. Das Problem ist immer wieder, dass sich der Markt ständig verändert. Twitter-Statistiken oder Facebook-Nutzerzahlen beispielsweise sind sehr schnell überholt, weil die Nutzergruppen stetig wachsen.
 
Deshalb sind wir auf die Suche gegangen, um im Netz Quellen aufzustöbern, die seriös sind und regelmäßig aktuelle Zahlen liefern. Beginnen möchten wir mit der allgemeinen Internetnutzung.
 
Internetnutzung in Deutschland
 
Seit 1998 wird einmal jährlich die ARD/ZDF Onlinestudie veröffentlicht. Die Studie zeigt dabei nicht nur die aktuellen Zahlen zur Internetnutzung in Deutschland auf,  sondern beschäftigt sich auch mit den Themen Internetzugang, Multimedianutzung und Web2.0. Schaut man sich die Nutzertypologien an, so fällt ein deutlicher Wandel vom selektiv-zurückhaltenden Nutzer hin zu einem aktiv-dynamischen Nutzer auf. Die Möglichkeiten im Internet wandeln sich und mit ihnen auch die Nutzungsgewohnheiten.

 
 

Quelle: ARD-Onlinestudie 1997, ARD/ZDF-Onlinestudie 1998 - 2009

Quelle: ARD-Onlinestudie 1997, ARD/ZDF-Onlinestudie 1998 - 2009

 
Im Jahr 2009 ist der Anteil der Internetnutzer weiter angestiegen – auf 67,1 %. Während bereits 96,1 % der 14-29-Jährigen online sind, liegt der Anteil bei den über 50-Jährigen bei gerade 40,8%. Allerdings findet in dieser Altersgruppe weiterhin das größte Wachstum statt.
 
E-Commerce
 
Ebenfalls jährlich gibt das statistische Bundesamt die Studie “Unternehmen und Arbeitsstätten – Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie in Unternehmen” heraus. Die aktuelle Studie verrät, dass bereits die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland über eine Webpräsenz verfügen. Bei Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern liegt der Wert sogar bei über 90%. Wie zu erwarten ist auch der Anteil des online generierten Umsatzes gestiegen. Bietet ein Unternehmen online Produkte zum Kauf an, so werden bereits 35% der Umsätze  online generiert. Ein wachsender Markt.
Nur logisch ist es dann, dass auch die Ausgaben für Online Marketing Maßnahmen steigen. Die Studie der EIAA (European Interactive Advertising Association) unter dem Titel “Marketers’ Internet Ad Barometer 2009″ belegt, dass der Stellenwert von Online im Media-Mix kontinuierlich wächst. So sieht mittlerweile knapp die Hälfte der europäischen Werbetreibenden (47 Prozent) das Internet als unverzichtbaren Kanal für ihr Marketing an (2008: 38 Prozent; 2006: 17 Prozent). Im Jahr 2009 gaben 70% der Unternehmen an, ihre Ausgaben für Online Werbung erhöhen zu wollen.
 
Soziale Netzwerke und Web2.0
 
Bei den sozialen Netzwerken ist es recht einfach, aktuelle Nutzerzahlen zu finden. Facebook und die VZ-Gruppe geben regelmäßig die aktuellen Zahlen per Pressemitteilung bekannt – im Kampf um das größte Netzwerk Deutschlands. Derzeit berichtet die VZ-Gruppe in ihrem Pressebereich von 16 Millionen registrierten Benutzern und verteidigt damit weiterhin seine “Spitzenposition unter den deutschen Netzwerken”.
 
Bei Facebook sind die Zahlen der deutschen Nutzer nicht ganz so eindeutig. Ständig tauchen neue Zahlen auf, Facebook wächst derzeit rasend schnell. Glaubt man der Statistik von Facebakers, so gibt es im April 2010 bereits 8,99 Millionen Nutzer.  Facebakers hat sich zum Ziel gemacht, kontinuierlich aktuelle Zahlen zu Facebook zu liefern und nimmt daher täglich die Facebook-Werbereichweite als Grundlage. Die deutsche Seite Facebookmarketing.de gibt jeweils am Monatsanfang die Facebook-Nutzerzahlen für Deutschland bekannt.

 
 

Quelle: www.facebakers.com Stand: 23. April 2010

Quelle: www.facebakers.com Stand: 23. April 2010


 
Analysen und Studien jenseits der Nutzerzahlen liefern die Webevangelisten.  Sie ermitteln seit mittlerweile einem Jahr regelmäßig in einer Twitterstudie auch die Zahl aktiver Twitterati. Dabei ist es weiterhin schwierig, die tatsächliche Zahl deutscher Twitter-Nutzer zu ermitteln. Die Webevangelisten untersuchen daher die Tweets nach ihrer Sprache und konnten für März ca. 260.000 Accounts ermitteln, die aktiv auf deutsch twitterten.

 
 

Quelle: webevangelisten.de, Stand: 05. April 2010

Quelle: webevangelisten.de, Stand: 05. April 2010


 
Wer also nach aktuellen Zahlen zum Thema Onlinenutzung sucht, dem seien folgende Links empfohlen:
 
BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
 
na Presseportal - ein Service von news aktuell (Tochterunternehmen der dpa)
 
ARD/ZDF Onlinestudie
 
Statistisches Bundesamt
 
Webevangelisten
 
Facebakers
 
VZ Presseportal

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Wie man den Namen einer Online Marketing Agentur entstellen kann

Montag, 08. März 2010

Wir sind ja einiges gewöhnt, was die Schreibweisen unseres Firmennamens angeht. Klar, vielleicht versteht man beim Erstkontakt per Telefon nicht gleich, wie genau “Projecter” buchstabiert wird. Uns war das einen Blogbeitrag wert. Die kreativsten Varianten möchten wir hier mal als “worst practice” zum Abgewöhnen präsentieren.
 
Meistens wird gezweifelt, ob nun mit “c” oder “k” in der Mitte oder mit “e” oder “o” hinten… Eine moderne und irgendwie lustige Schreibweise ist auch noch mit “a” als letzten Buchstaben. Und dann wären da noch die ganz Kreativen, die statt des “c”s “ck” schreiben wollen.

Wie man "Projecter" noch schreiben kann...

 
Vielleicht nochmal eine kurze Bedeutungs-Erklärung: Es geht um Projekte, also “projects”, nicht aber ums “Projizieren” oder “Projektoren”…
 
Grundsätzlich tragen kreative Abwandlungen der Schreibweise zur allgemeinen Erheiterung im Büro bei, vor allem bei Bewerbungen. Über weitere kreative Einsendungen freuen wir uns, denn wir hätten da noch ein paar Online-Marketing-Jobs im Angebot… :-)

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