Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Twitternde Politiker

Montag, 14. September 2009

Nach dem spektakulären US-Präsidentschaftswahlkampf, in dem es Barack Obama verstand, durch verschiedene Online-Aktivitäten eine Gefolgschaft aufzubauen, erfreut sich Twitter auch bei deutschen Politikern wachsender Beliebtheit. Sie twittern von Parteikongressen, Familienausflügen und Büroalltag. In meiner soeben abgeschlossenen Bachelorarbeit zum Thema “Twitter in der politischen Kommunikation” habe ich die Twitter-Aktivitäten von 15 Politikern auf Landtagsebene beobachtet und analysiert.

Twitter ist dafür prädestiniert, auf Augenhöhe zu kommunizieren, einen Dialog mit seinen Followern zu führen und neben sachlichen auch private Details zu offenbaren. Damit bietet sich für Politiker die Chance, unabhängig von Parteiprogrammen und Wahlkampffloskeln, direkt mit den Bürgern zu kommunizieren. Der Politiker wird greifbarer, menschlicher. Ja, es kann für einen Wähler von Interesse sein, ob der Wunschkandidat ein ebenso großer Pferdenarr oder passionierter Jogger ist wie man selber. Eine gewisse Identifikation mit dem Politiker spielt oft eine wichtige Rolle bei der eigenen Wahlentscheidung.

Nun habe ich in meiner vierwöchigen Beobachtung festgestellt, dass der Großteil der beobachteten politischen Akteure Twitter nicht als Dialogmedium verstand. Sie twitterten fleißig und viel. Doch die meisten Meldungen waren verkürzte Pressemitteilungen. Private Tweets und Dialogbereischaft waren selten. Schade eigentlich, denn eine authentische, offene Kommunikation per Twitter könnte den Wahlkampf um einiges interessanter machen. Im Wahlkampf 2009, da sind sich auch die interviewten Experten einig, wird Twitter keine entscheidende Rolle spielen.

Aber es bleibt spannend. Der nächste Wahlkampf kommt ganz sicher. Betrachtet man die zunehmende Beliebtheit von sozialen Netzen, lernen hoffentlich auch deutsche Politiker, sich in diesen zu engagieren und eine offene Kommunikation zu schätzen. Das wäre eine Bereicherung für alle Beteiligten, dessen bin ich mir sicher!

Projecter auf der Dmexco

Montag, 07. September 2009

dmexcoIn wenigen Tagen startet die wohl größte Messe der Branche, wenn auch seit diesem Jahr mit neuem Standpunkt und Namen. Die Dmexco findet am 23. und 24. September in der Koelnmesse statt. Projecter ist auch vor Ort. Dieses Jahr könnt ihr Projecter direkt am eigenen Stand besuchen.


dmexco-standWir sind Teil des Gemeinschaftsstandes “Team Europe und Friends” mit einigen anderen interessanten Unternehmen in der Halle 8 Stand E013.
Um sicher zu gehen, dass wir uns auf jeden Fall treffen, nehmen wir auch gerne Terminvorschläge an. Wir sind während der gesamten Zeit vor Ort, meldet euch einfach bei uns!


Wir freuen uns schon sehr auf das Event und hoffen viele alte und neue Leute zu treffen und kennenzulernen!

Mehr Infos…

Keyword der Woche: Wie schaut ein gesundes Frühstück aus

Freitag, 21. August 2009

Wie??? Das soll das Keyword sein? Ok, es ist ein Suchbegriff und wird wohl nicht so schnell in unseren festen Keyword-Bestand aufgenommen. Dennoch war dieses “Keyword” erfolgreicher als man auf den ersten Blick vermutet.

Der Suchende hat sich offensichtlich interessiert wie er sich schon beim Frühstück gesund ernähren kann und während Google bei solchen “Informations-Suchen” oft keine Adwords-Anzeigen schaltet, hatten wir in diesem Fall Glück gehabt.
Und nicht nur wir, denn scheinbar hat dem Suchenden Mymüsli so überzeugt, dass er gleich gekauft hat, anstatt weiter in Foren zu lesen wie ein gesundes Frühstück aussehen könnte.

Während andere ihren üblichen Gewohnheiten folgen und “fit und aktiv joghurt mild cerealien” oder “gesundes müsli wait wotchers” im Internet suchen, hat dieser User auf jeden Fall die richtige Entscheidung getroffen.

Wir wünschen einen guten Appettit! ;)

Gebotssimulator – Google Adwords

Dienstag, 28. Juli 2009

Heute morgen schaute ich wie immer meine Accounts durch, da fällt mir auf, dass hinter den Geboten ein neuer Button leuchtet. Neuerungen finde ich immer gut. Doch das ist noch lange nicht alles – fährt man mit der Mouse über den Button erscheint der Begriff “Gebotssimulator”. Der schnelle Klick auf den Button zeigt neue ungeahnte Informationen.

gebotssimulator31

Auf den ersten Blick wird deutlich, wieviele Klicks und Impressions man wohl mehr bekommt wenn man ein bestimmtes Gebot abgibt und auch die Kosten werden nicht außer Acht gelassen.

gebotssimulator1

Google geht hier immer von dem maximalen CPC aus, rechnet die Kosten aber mit dem durchschnittlichen CPC aus. So kann man selbst noch einmal Rückschlüsse treffen wie hoch der durchschnittliche CPC wohl ungefähr sein wird, bei angegebenen maximalen CPC.

Außerdem lässt sich eine Annahme treffen, mit welcher prozentualen Steigerung an Traffic ich rechnen kann, wenn ich den CPC um einen bestimmten Prozentsatz erhöhe. In obigen Beispiel wären das 16% CPC-Erhöhung und damit erreiche ich eine Steigerung von über 80% im Traffic. Sicherlich lassen sich hieraus noch weitere Schlussfolgerungen und detailliertere Rechnung zb. bzgl. der Conversion Rate treffen, hier muss aber jeder selbst abwägen inwiefern das nützlich und relevant für die weitere Arbeit ist.

gebotssimulator21

In dem zweitem Screenshot wird auch deutlich, dass egal ob man auf Position 3 oder 1 ist die Impressions gleich bleiben, das ändert auch ein höheres Gebot nicht. Das ist natürlich nichts neues, interessant ist hier aber, wieviel Klicks man pro höher Position mehr bekommt. Mit ein paar Tests lassen sich so auch für jedes Gebot die entsprechende Position identifizieren.

Schade, dass uns Google nicht auch Daten über die geschätzte Position liefert. Inwiefern das Tool wirklich hilft die Performance zu verbessern und wie zuverlässig es ist, wird sich im Laufe der Zeit zeigen.

Keyword-Triples

Donnerstag, 02. Juli 2009

Schön des Öfteren wurde der Sinn und Unsinn von 3-fach Einbuchungen eines Keywords mit verschiedenen Match Types diskutiert. Der ausschlaggebende Punkt ein Keyword in allen drei Match Types ein zu buchen ist ohne Frage die Transparenz. Man sieht unterschiedliche CPCs, das Volumen hinter jedem Match Type und auch die Erfolgsergebnisse.

Ein Keyword broad einzubuchen lohnt sich meistens nur für folgende Fälle:
- Ich will mehr Traffic haben, weil das Thema so gut funktioniert und/oder
- Ich möchte mehr relevante Keywords finden (über den Suchanfragebericht).


Lennart schrieb in seinem Blog: „Diese Praxis führt natürlich dazu, dass die Zahl der Keywords in einem AdWords-Konto schnell sehr stark ansteigt und für Google zu einer hohen Serverbelastung (und damit verbunden die Kosten) führt.“

Die neue Benutzeroberfläche von Adwords wirkt dem nun entgegen, wahrscheinlich wegen genannten Problemen, die es bei Google geben könnte. Bucht man ein Keyword als Broad-Match ein, kann man nun über die Funktion „Nach Keyword-Option der Suchbegriffe gliedern“ den Anteil der anderen Match Types einblenden.

Keywordoptionen anzeigen


Zur Übersichtlichkeit ist das ein schönes neues Feature mit vielen Informationen, für die sonst immer ein größerer Aufwand nötig war.

Es hat jedoch durchaus Vorteile hochrelevante Keywords mit unterschiedlichen MatchTypes in verschiedene Anzeigengruppen zu verschieben. So können die Gebote viel besser gesteuert werden und die Berichte werden übersichtlicher. Wenn nämlich Phrase und Exakt in einer anderen Gruppe laufen (am besten mit etwas höherem CPC), enthalten die Suchanfragen nicht mehr das eigentliche Keyword, sondern nur neue und verwandte Begriffe. Das eigentliche Keyword mit Kombinationen müsste über die Exact & Phrase-Gruppen laufen. Somit hat man in dem Bericht nur noch neue, verwandte Begriffe und keine einfachen Kombinationen. So ist es einfacher neue Keywords zu identifizieren und nicht relevante Keywords auszuschließen.

Die ” 10 ” Nachteile der neuen Adwords-Benutzeroberläche

Montag, 25. Mai 2009

Nach den 10 besten Neuerungen des Adwords Interfaces, sammle ich schon länger Nachteile der neuen Adwords Benutzeroberfläche. So verrufen sie auch teilweise ist, ich komme einfach nicht auf die 10 Nachteile. Bevor ich noch länger warte, nun das Ergebnis meiner Sammlung:

1. Die Ladezeit. Natürlich eine gute Sache mit der integrierten Plattform, man wird auch nicht mehr rausgeschmissen nach einiger Zeit, dennoch ist die Ladzeit keine unbeachtliche Größe. Ein paar Sekunden hier, ein paar Sekunden da bis sich die Seite neu geladen hat.

2. Auch der nächste Nachteil, kommt nur durch ein sehr gutes neues Feature: Der Suchanfragebericht ist nun direkt im Account in der jeweiligen Ebene einsehbar. Google gibt uns die Möglichkeit, diese als negatives oder positives Keyword hinzufügen. Allerdings kann man diese Keywords nicht anpassen. Gerade negative Keywords geben Hinweise welches Keyword man als allgemeines negatives Keyword einbuchen sollte und weicht oft einem speziellen Suchbegriff ab. Beispiel: Suchanfrage: “Kostenloses Müsli”. Hier möchte ich jetzt nicht das Keyword “Kostenloses Müsli” negativ einbuchen, sondern das Wort “Kostenloses” bzw. “Kostenlos”. Diese Veränderung ist leider nicht möglich. Man muss es sich merken und stückchenweise händisch eingeben.

3. Auch die Webseiten auf denen meine Anzeigen über das Content Netzwerk ausgeliefert wurden sind nun im Account einsehbar. Leider ist es nicht möglich diese Kampagnen oder Anzeigengruppen übergreifend einzusehen, ähnlich wie es mit den Keywords möglich ist. Sehr schade, aber vielleicht kommt das noch.

4. Eher ein Bug der bald behoben wird als ein Nachteil: Fügt man Keywords über die Funktion “Keywords hinzufügen” in die Anzeigengruppe, verschwinden diese teilweise. Beim zweiten hinzugefügten Keyword ist das erste auf einmal weg und kann auch nicht noch mal hinzugefügt werden. Auch weitere Keywords bringen Fehlermeldungen.

5.Die Zahlen im Kundencenter sind in der Übersicht nicht mehr so aktuell wie früher. Scheinbar werden die Zahlen jetzt in einem größeren Zeitintervall übertragen.

6. Spalten anpassen: Standardmäßig 3 Spalten mehr dürfen jetzt in jedem Account, jeder Kampagne, jeder Anzeigengruppe extra angepasst und ausgeblendet werden.

7. Auch die optische Breite der Benutzeroberfläche ist eine kleine Herausforderung für nicht so große Bildschirme und es dauert etwas bis man diese jedes mal angepasst hat und den Überblick gewinnt.

Euch sind sicher noch mehr Nachteile aufgefallen und hiermit bin ich hier auf der Suche nach weiteren 3 Nachteilen um die TOP TEN zu füllen.

SEMSEO 2009: Universal Search

Mittwoch, 20. Mai 2009

Ein Thema der SEMSEO 2009 fand ich besonders interessant und rückt gerade für uns als Agentur für Online Marketing immer weiter in den Vordergrund – die Universal Search.

Hat man vor einiger Zeit auf SEM und SEO optimiert, reicht das allein mittlerweile nicht mehr aus. Die Suchergebnisse werden vielgliedriger und gerade Google trumpft mit immer weiteren Widgets auf. Das Google weitere Suchmöglichkeiten bietet ist schon sehr lange aktuell, aber immer mehr tauchen sie in Verbindung mit den organischen Suchergebnissen auf.In den Suchergebnissen finden sich nun je nach Anfrage Einschübe von Google Base, Google News, aber auch die Ergebnisse der Bilder und Video Suche.

Für Google News muss man angemeldet sein und diese Suche ist stark umkämpft. Ist man nicht gerade Spiegel-online oder ähnliches ist es sehr schwer mit seinen News in die Onebox (Top3 in der organische Suche eingefügte Suchergebnisse) zu kommen. Von den insgesamt ca. 25.000 Google-News Quellen, sind nur ca. 350 Quellen auf der Startseite zu finden.

Die Google Bilder und Video Suche wurde nur am Rande erwähnt, wichtiger ist Google Base. Hier mit seinen Produkten auffindbar zu sein ist durchaus lohnenswert. 17% der Google Suchergebnisse sind mittlerweile mit Google Base-Ergebnissen abgedeckt. Automatisiert kann man diese, nach anfänglicher Implementierung, befüllen lassen. Wichtig hierbei sind die auszufüllenden Attribute. Den Bonuspunkte und somit ein besseres Ranking bekommt derjenige, der mehr als nur die Standard-Attribute wie Preis und Name etc. ausfüllt. Entgegen vieler Meinungen ist das Ranking bei Google Base vom Preis unberührt. Allerdings spielt die Klickrate eine große Rolle und diese ist durchaus vom Preis beeinflusst.  Der Feed sollte im Idealfall einmal täglich und mindestens 3 Mal in der Woche aktualisiert werden.

Nicht so präsent, weil sie immer am Ende der organischen Suchergebnisse erscheinen, sind die Ergebnisse der Blogsuche. Diese werden nicht nach Aktualität gerankt, sondern nach Relevanz. Hier wurde als Beispiel die Schweinegrippe verwendet, nicht der letzte und aktuellste Artikel wurde angezeigt, sondern der aus der Hochphase der Suchanfragen und der somit am meisten gelesen wurde. Hierfür braucht man natürlich einen Blog, dieser kann aber in vielerlei Hinsicht von Vorteil sein.

Die Universal Search war nicht nur in dem Vortrag von Marcus Tober (Searchmetrics GmbH) ein Thema, in vielen Beiträgen wurde sie wieder erwähnt und die Aktualität des Themas wurde immer deutlicher. Die Möglichkeiten der Suche sind zwar vielen bekannt und nichts neues, dennoch wird die Optimierung in vielen Fällen nicht aktiv angegangen.

Adwordskonten in neuem Gewand

Freitag, 24. April 2009

Google gibt nach und nach immer mehr seiner Adwordskonten ein neues Outfit. Eins steht fest: Es sieht schonmal besser aus. ;)
Was aber viel wichtiger ist, sind die Funktionalitäten. Aber auch da hat Google nachgelegt. So wird die gesamte Benutzeroberfläche stärker an den Adwords Editor angepasst.

 

Augenscheinlichste Neuerung: Die Ordnerstruktur am linken Bildschirmrand, um schnell Zwischen Kampagnen oder auch Anzeigengruppen wechseln zu können. Besonders praktisch ist die Option, sich die Leiste ausblenden zu lassen. So kann man den Blick 100% konzentriert auf die Zahlen richten.

 

Besonders hervorzuheben: Man kann jetzt auch kampagnenübergreifend arbeiten (wie im Editor). So lassen sich beispielsweise alle Keywords eines Accounts ausgeben, was es leicht macht die Top-Performer zu identifizieren. Apropos Keywords: Der Suchanfragenbericht ist jetzt nur noch einen Klick (auf ‘Suchbegriffe anzeigen…’) entfernt. Suchanfragendiagnose leicht gemacht.

 

Auch sehr nett: Kleinere Veränderungen lassen sich schnell umsetzen, da die Eintragungen, für z.B. die Keywordgebote, in kleinen ‘Popups’ vorgenommen werden können.

 

 

 

 

Hingucker: Die grafische Auswertung der Daten. Findet man im herkömmlichen Design Diagramme lediglich in der Kontozusammenfassung oder dem Protokoll bisheriger Änderungen, so ist jetzt ein Verlaufsdigramm im gewohnten Analytics-Stil in allen Ansichten präsent und erlaubt eine Visualisierung der Optimierungsmaßnamen. Gut gemacht! Vergeblich sucht man allerdings das bekannte Feature zwei Zeiträume zugleich in der Grafik zu verarbeiten und zu vergleichen. Da gibt es also noch Verbesserungspotenzial. Hinter den Kulissen wird aber noch gearbeitet. So wurde zum Beispiel bereits der Bug bei der Auswahl des benutzerdefinierten Zeitraums behoben (man konnte nicht zwischen den Monaten wechseln).

 

Fazit: Gelungene Sache! Nur sollte sich Google langsam dazu durchringen das neue Template für alle Konten freizuschalten, denn es ist doch ein wenig umbequem sich beim Wechsel von Kunden zu Kunden jedesmal auf ein anderes Interface einzustellen.

 

Was ist Keyword Advertising? (1/2)

Montag, 01. Oktober 2007

Im ersten Teil unserer Reihe „Keyword Advertising“ möchten wir zunächst einmal klären, was im Allgemeinen unter diesem Begriff verstanden wird und wie er sich von der Suchmaschinenoptimierung abgrenzen lässt.

Begriff

Für Keyword Advertising werden häufig verschiedenste Begriffe verwendet, die aber weitgehend das Gleiche meinen. So finden auch Begriffe wie „Keyword Marketing“, „Pay Per Click Marketing“ (auch: PPC) oder „Search Engine Marketing“ (auch: SEM) häufig Anwendung, wenn von Anzeigenschaltung in Suchmaschinen die Rede ist. Als einzig halbwegs deutscher Begriff bleibt „Suchmaschinenmarketing“. Dieser wird jedoch häufig auch übergeordnet verwendet und schließt in diesem Sinne neben der Anzeigenschaltung auch die Suchmaschinenoptimierung ein. Insofern kann es bei Verwendung von „Suchmaschinenmarketing“ zu Missverständnissen kommen.
Oft wird in diesem Zusammenhang auch einfach nur von „AdWords“ gesprochen. Dabei handelt es sich um das Werbeprogramm von Google. Dass „AdWords“ häufig bereits als Synonym für Keyword Advertising verwendet wird, zeigt deutlich die Vormachtstellung des Suchmaschinen-Giganten. Gerade in Deutschland, mit einem Marktanteil von etwa 90%, spielen die Werbeprogramme anderer Suchmaschinen nur eine untergeordnete Rolle.
Wir haben uns für die Kommunikation auf unseren Webseiten für „Keyword Advertising“ entschieden, da es unserer Meinung nach am ehesten ausdrückt, worum es eigentlich geht: das Schalten von Anzeigen auf Basis von Keywords/Suchbegriffen.

Abgrenzung zu Suchmaschinenoptimierung

Sowohl Keyword Advertising als auch Suchmaschinenoptimierung zielen darauf ab, über Suchmaschinen qualifizierte Besucher für eine Webseite zu gewinnen. Jedoch gibt es wesentliche Unterschiede zwischen diesen beiden Online Marketing Kanälen.
In den führenden Suchmaschinen wie Google und Yahoo! werden natürliche Suchergebnisse und Werbeanzeigen optisch relativ deutlich getrennt. Anzeigen werden in aller Regel in der rechten Spalte einer Suchergebnisseite oder alternativ auch über den eigentlichen Suchergebnissen eingeblendet. Zudem werden sie verbal markiert durch „Anzeigen“ (Google) bzw. „Sponsoren-Links“ (Yahoo!)
Der wohl deutlichste Unterschied zwischen SEO und SEM liegt darin, dass der Werbetreibende beim Keyword Advertising für jeden geworbenen Besucher eine Gebühr entrichtet. Das heißt auch, dass die Position der Anzeige zu einem wesentlichen Teil von der Höhe des Gebotes für einen Besucher abhängt. Im Vergleich dazu sind die natürlichen Suchergebnisse in den großen Suchmaschinen unabhängig und die Rankings beruhen auf vielschichtigen Algorithmen. Um hier hohe Positionen inne zu haben, hilft kein Geld sondern eine geschickte Optimierung der Webseite.
Während eine Webseite jedoch nur für eine begrenzte Anzahl von Suchbegriffen optimiert werden kann, sind der Verwendung von Suchbegriffen beim Keyword Advertising fast keine Grenzen gesetzt: jeder Suchbegriff, der für die Angebote einer Webseite einigermaßen relevant ist, kann eingebucht werden.
Das geht zudem sehr schnell. Theoretisch können bereits nach wenigen Minuten erste Anzeigen geschaltet werden, während die Früchte der Suchmaschinenoptimierung oft Tage, Wochen oder gar Monat auf sich warten lassen.

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