Archiv für die Kategorie ‘Crew’

SERIE: Projecter hautnah! – Tino Hartmann

Mittwoch, 11. August 2010

Ralf: Tino, Du bist jetzt mitlerweile seit einer Woche bei Projecter. Was sind denn deine ersten Eindrücke?

Tino: Meine ersten Eindrücke sind sehr positiv! Ich hatte vom ersten Tag an das Gefühl, dass das Praktikum genau das Richtige ist. Warum? Weil einfach alles stimmt. Die Kollegen sind alle super nett, die Arbeit machte mir vom ersten Tag an viel Spaß und man lernt stets neue und vor allem abwechslungsreiche Sachen dazu. Ich denke, es wird eine echt tolle Zeit bei euch werden. :)
 

Ralf: Das ist schön zu hören. Wie bist du überhaupt auf Projecter gekommen? Und was treibt dich zum Online-Marketing?

Tino: Vom Studium her hatte ich an und für sich nicht allzu viel mit Marketing allgemein am Hut, abgesehen von den unspannenden ABWL-Vorlesungen. Ich bin ohnehin ein eher praxisorientierter Mensch und wollte zum Ende des Studiums hin auf alle Fälle noch ein Praktikum absolvieren, auch wenn es bei uns keine Pflicht ist. Auf Projecter bin ich dabei auch nur durch Zufall gestoßen. Bei meiner Suche nach interessanten Praktika in der Umgebung bin ich eigentlich zuerst bei Spreadshirt und Amazon hängengeblieben und durch einen Zufall auf eine kleine, aber interessante Anzeige von euch gestoßen. Natürlich hab ich mich sofort nach einem kurzen Durchstöbern der Projecter-Seite an die Bewerbung gesetzt, sehr schnell eine Einladung zu euch bekommen und nun bin ich auch schon hier. Das Online-Marketing an sich hat mich dabei auch direkt angesprochen, weil ich selbst schon ein wenig Erfahrung sammeln konnte und gerne tiefer in die Materie noch eindringen wollte.

Tino in Berlin

 

Ralf: Du arbeitest nebenbei an Browsergames. Wie kam es denn dazu? Programmierst du auch selbst?

Tino: Das mit den Browsergames fing schon recht frühzeitig in der 10. Klasse oder so an. Damals allerdings noch im kleinen Rahmen in der Form eines selbst erstellen Play-by-E-Mail Tippspiels. Irgendwann bin ich dann zusammen mit einem Freund auf ein Fußballmanager-Skript gestoßen, welches wir auch direkt gekauft und online gestellt haben und so im Freundeskreis einen wahren Hype ausgelöst haben. Das ging stellenweise so weit, dass es beim Fußballtraining kaum noch andere Themen gab und jeder mit jedem über Spieler verhandelte usw., sehr kurios. Auf jeden Fall haben wir dadurch gemerkt, dass es auf jeden Fall ein recht interessanter Markt ist, auf dem man sich sicherlich auch den einen oder anderen Euro neben dem Studium dazu verdienen könnte. So kam es dann auch, dass wir vor 2 Jahren unser erstes kommerzielles Fußball-Browsergame über unsere eigene kleine GbR online brachten. Dadurch kamen wir dann auch noch zu anderen Projekten und programmierten z.B. die Webseite des Planetariums in Halle. Allerdings alles in einem sehr kleinen unprofessionellen Rahmen. Ich programmiere also auch so sehr gern selbst an kleineren Skripten oder Projekten.
 

Ralf: Fussball scheint eines deiner Hobbies zu sein, was machst du sonst gern in deiner Freizeit?

Tino beim Fussball

Tino: Da hast du Recht. :) Fußball spiele ich eigentlich auch schon seit ich denken kann und seit letztem Sommer betreue ich sogar noch eine C-Jugendmannschaft bei uns im Verein. Ansonsten bin ich eigentlich die meiste Zeit im Internet unterwegs, vor allem in den gängigen Portalen wie StudiVZ oder Facebook und bei dem einen oder anderen Browsergame lass ich mich auch für neue eigene Ideen inspirieren. Dazu kommt noch, dass dabei die ganze Zeit irgendein Trance-Online-Radio oder diverse Mixe von meinem Lieblings-DJ Tiesto hoch und runter gehört werden. Deshalb verschlägt es mich hin und wieder auch mal zu einigen Festivals. Neben Fußball bin ich auch gern für jede andere sportliche Betätigung zu haben, gehe an den Wochenenden gerne mal in Bars/Discos oder mache mit Freunden PlayStation- oder Spieleabende.
 

Ralf: Das hört sich ja nach einer Menge Aktivitäten an. Nun aber mal zu den Projecter-Standardfragen: Ski oder Snowboard?

Tino: Auch wenn ich bisher weder auf Skiern, noch auf einem Snowboard gestanden habe wohl eher Ski.
 

Ralf: Gut, dann kann man die Antwort auf die nächste Frage ja schon fast ahnen. Strand oder Berge?

Tino: Strand. ;) Aber etwas Kultur darf ruhig auch dabei sein…
 

Ralf: Für die Projecter-Statistik – Wo und wann wurdest du geboren?

Tino: Ich wurde in Halle geboren. 1986.
 

Ralf: Wie sieht es denn mit deiner Zukunftsplanung aus? Du bist ja fast am Ende deines Studiums angekommen.

Tino: Das stimmt, die schriftlichen Prüfungen habe ich soweit alle hinter mir. In den kommenden Monaten liegen noch die mündlichen Pürfungen vor mir und im Anschluss an das Praktikum folgt eigentlich nur noch die Diplomarbeit, sicherlich auch über ein Thema im Bereich Online Marketing. :) Ansonsten wird man danach natürlich schauen müssen, wohin es einen verschlägt, aber hier in der Region zu bleiben wäre mir persönlich schon wichtig. Aber man weiß ja nie…
 

Ralf: Das stimmt, man weiss nie wohin es einen verschlägt oder welche Zufälle zusammen kommen.
Vielen Dank für das Gespräch – letzte Anmerkung von deiner Seite?

Tino: Ich danke Dir auch. Ich freue mich auf die nächsten Monate bei euch und hoffe, noch viel mehr neuen Input aufnehmen zu können. Einige sagten ja bereits “Projecter fetzt!”…dem kann ich nur zustimmen! :)
 

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Kann das alles Zufall sein?

Dienstag, 03. August 2010

..das fragen wir uns manchmal wirklich, wenn wir über den ein oder anderen Zusammenhang in unserem Team nachdenken.

Alles fing damit an, dass Katja und Patrick die Geschäftsidee, die hinter Projecter steckt, praktisch gleichzeitig hatten. Nun brauchten sie ein Büro. Beide wohnen in derselben Straße und natürlich hat sich direkt dazwischen ein passendes Mietobjekt gefunden. Anfangs war das beiden fast schon ein bisschen unheimlich, weshalb sie immer auf der Hut vor eventuellen Haken waren. ;)

Ende 2008 war Patrick in Mexiko im Urlaub, einen Tag nach seiner Rückkehr nach Leipzig wurde Jasmin neues Team-Mitglied bei Projecter, die ebenfalls direkt aus Mexiko zurückkam, allerdings weil sie dort für ein halbes Jahr studierte.

Steffi und Christian hatten bei Projecter ein Wiedersehen der dritten Art, eigentlich kannten sie sich noch nicht, haben aber irgendwann festgestellt, dass sie beide vier Jahre zuvor bei derselben Firma in Baden-Württemberg ein Vorstellungsgespräch hatten. Steffi hatte sich aus Thüringen beworben und Christian aus Mecklenburg-Vorpommern.

Christian und auch Simone übernahmen bei ihrem Einstig bei Projecter die E-Mail-Adressen der vorhergehenden Teammitglieder Christian und Simone (ebenfalls Texterin).

Auffällige Übereinstimmungen gibt es vor allem in Richtung Norwegen. Alles fing damit an, dass Patrick im Januar 2006 ein Praktikum bei der Deutsch-Norwegischen Handelskammer machte. Fast genau 3 Jahre später war auch Julia als Praktikantin bei der Handelskammer tätig und arbeitete dort u.a. mit einem Freund von Christian zusammen, den dieser ein Jahr zuvor bei seinem Auslandsstudium in Norwegen kennen gelernt hatte. Als sich Julia auf Jobsuche begab erfuhr sie von ihrer Freundin, dass deren alte Schulkameradin ein ganz spannendes Praktikum macht – das war Jasmin. Als sei das nicht schon genug, saßen Julia und Patrick kurz nach Julias Bewerbung als Trainee bei Projecter auch noch zufällig zusammen im selben Flugzeug nach Oslo, um dort den norwegischen Nationalfeiertag zu feiern. So fand Julias erstes “Bewerbungsgespräch” auf dem Berliner Flughafen statt.

Julias Einstieg im September 2009 brachte zudem eine regelrechte Julia-Welle ins Rollen. Erst kam Jule im November ins Team und im Dezember dann Juli. Anfangs wurden alle “Julia” gerufen, was für reichlich Verwirrung sorgte.

Mit Juli war auch die zweite Thüringerin (nach Steffi) an Bord, was sich mit dem Einstieg von Ralf und Jessika auf vier erhöhte. Damit bilden die Thüringer vorerst die stärkste Fraktion im Team.

Ralf bietet gleich die nächste Gemeinsamkeit an – er und Simon haben beide am 11. Januar Geburtstag und sind sogar im selben Jahr geboren.

Zusammenfassend könnte man fast schon sagen, dass sich unser Team einfach finden wollte! :)

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SERIE: Projecter hautnah! – Daniel Müller

Mittwoch, 14. Juli 2010

Julia: Daniel, du bist nun schon einige Wochen bei Projecter und sitzt im sogenannten Ostflügel zwischen zwei Kolleginnen. Hast du dich dort gut eingelebt?
Daniel: Klar, meine beiden Kolleginnen machen mir das natürlich auch einfach, da sie super nett sind ;) Außerdem kann ich mich über den neuen Desktop mit Breitbildschirm nicht beklagen!
 
Julia: Ja schön. Du bist als Praktikant zu uns gekommen. Dein Masterstudiengang lautet “Marketing, Services, Distribution”. Klingt nach klassischem Marketing und großen Unternehmen. Warum wurde es dann doch Projecter?
Daniel: Ja der Studiengang klingt nicht nur so, er beinhaltet auch (leider) nur klassisches Marketing. Auf Projecter bin ich über Twitter gestoßen, was sich irgendwann, ich kann nicht mehr genau sagen wann, zu einer Art Hobby entwickelt hat. Eines Tages wurde ich von einem Account in die Liste “Leipzig twittert” aufgenommen – und das war der Projecter-Account. Daraufhin habe ich mir die Seite angeschaut und habe mich auf die Praktikumsstelle beworben. Und dann wurde ich auch angenommen :)
 
Julia: Aha. So führte also eins zum anderen. Ich habe mir gerade noch einmal deinen Lebenslauf angeschaut und deine bisherigen Praktika studiert. Ohne Firmennamen nennen zu wollen, warst du schon Praktikant in einem Blumenladen, in einem anderen Unternehmen hast du Kabel verlegt und in einem dritten Tanklastwagenfahrer eingewiesen. Das klingt sehr abenteuerlich und vielseitig. Wie kam es zu diesen sehr unterschiedlichen Branchen?
Daniel: ^^ Ja, branchentechnisch bin ich schon viel rumgekommen. Das Praktikum im Blumenladen habe ich meinen Eltern zu verdanken, da sie die Geschäftsführer der Läden sind. Hier konnte ich mal ein bisschen den betriebswirtschaftlichen Haushalt aufbessern, der bei solchen kleinen Unternehmen oft zu kurz kommt. Meine anderen Praktika (wieder eine komplett andere Branche) habe ich mehr meinem Bachelorstudium zu verdanken, was gewisserweise aus einer Mischung aus Technik und Betriebswirtschaftslehre bestand. Und nun habe ich mit einer Online Marketing Agentur wieder eine komplett neue Richtung eingeschlagen. Man könnte sagen, ich habe viel ausprobiert. Bisher habe ich aber keines meiner Praktika bereut und auch diesmal schaut es nicht danach aus!
 

Alte Freunde

Alte Freunde

 
Julia: Ok, nun ist also Online Marketing an der Reihe. Was fasziniert dich denn so sehr am Online Marketing?
Daniel: Erstmal denke ich, dass für Unternehmen am Online Marketing kein Weg mehr vorbeiführt. Das merke ich selbst bei der Firma der Eltern :) Aber generell fasziniert mich vor allem, dass so gut wie alle deine Marketingaktivitäten messbar sind. Im “klassischen” Marketing bekommst du immer gesagt, wie schwer deine Erfolge gemessen werden können. Beim Online Marketing ist das anders. Du hast hier viel mehr Möglichkeiten das Verhalten von Kunden zu analysieren. Außerdem finde ich es toll, wenn ich Statistiken auswerten kann. Schlimm oder?
 
Julia: :D Nee, ist doch super. Hat halt jeder so seine Hobbys. Apropos Hobby. Du treibst ziemlich viel Sport. Snowboarden, Ski, Fitness. Und hinter Fußball steht sogar ein Verein. Spielst du noch aktiv?
Daniel: Klar, bei der SG aus Spergau. Zumindest versuche ich zu spielen, was bei Kreisligaspielern immer üblich ist^^. Mit sieben durfte ich Skifahren lernen, damals mit Opa im Harz. Mittlerweile hab ich für Snowboarden mehr übrig – sieht irgendwie nicht nur eleganter aus, das Feeling ist einfach schöner beim Fahren. Ja und seit neustem besuche ich das McFit – für den Preis ein absolutes Fitnessmekka für Studenten ;) In Merseburg habe ich aber auch schon am Campus trainiert. Für mich trägt Sport eher zum Ausgleich bei als den ganzen Abend auf der Couch zu sitzen! Deshalb sieht mein Sportprogramm vielleicht so intensiv aus.
 
Julia: Damit passt du in unser sehr sportliches Team. Obwohl es da ja immer ein paar Parteien gibt. Daher antworte kurz: Ski oder Snowboard?
Daniel
Daniel: Snowboarden
 
Julia: Wassersport oder Bergsport?
Daniel: Wassersport (schwierige Entscheidung^^)
 
Julia: Sommer oder Winter?
Daniel: Sommer.
 
Julia: Reisen gen Norden oder gen Süden?
Daniel: Süden.
 
Julia: Immer online oder nie wieder online?
Daniel: allways on.
 
Julia: Backpack oder Strand?
Daniel: Strand.
 

Lieber draußen am Strand als drin auf der Couch

Lieber draußen am Strand als drin auf der Couch

 
Julia: Sehr schön. Danke für den kurzen Schlagabtausch. Zum Schluss noch ein kleiner Zukunftsausblick. Wie geht dein Lebenslauf weiter?
Daniel: Mal sehen, so genau weiß ich das natürlich noch nicht. Auf jeden Fall möchte ich erstmal in Leipzig bleiben, ist einfach eine super Stadt. Wie es beruflich weitergeht, wird sich frühestens in einem Jahr zeigen :)
 
Julia: Und privat: noch Ziele, gute Vorsätze für die kommende Zeit?
Daniel: Hmm, da habe ich noch gar nicht so drüber philosophiert, eigentlich läufts im Moment ganz gut. Mein Studium einigermaßen pünktlich abschließen, weiterhin ein lieber Junge für meine Omas bleiben und das Leben weiterhin genießen – das könnten so ein paar gute Vorsätze sein :)
 
Julia:  Klingt gut und machbar. Ja, dann wars das von meiner Seite. Fällt dir noch etwas ein, was du loswerden möchtest?
Daniel: Wie Thomas Müller sagte: Ich möchte gern noch meine beiden Omas grüßen :) PS: Projecter fetzt!
 
Julia: Danke Dir!

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Keine Fußball WM ohne Tippspiel

Dienstag, 29. Juni 2010

Ganz so wie sich das für eine Weltmeisterschaft gehört, sind wir bei Projecter natürlich von Anfang an dabei, fleißig unseren internen Tipp-König auszuloten. Nach mittlerweile 54 gespielten Partien (ohje, das heißt es kommen nur noch 10) ist es mal an der Zeit, Bilanz zu ziehen.
 
Irgendwie läuft es doch bei jedem Tippspiel ähnlich ab. Vor Beginn werden die (vermeintlichen) Fußballexperten zu den großen Favoriten auserkoren, gegen die man a) keine Chance hat und b) keine Lust anzutreten. Sätze wie „ne, ich hab von Fußball keine Ahnung, warum soll ich denn dann mittippen“ machen munter die Runde – vornehmlich zu hören von weiblichen Teammitgliedern. Die Fußballinteressierten haben dagegen bereits mehrmals das ganze Turnier durch getippt, tüfteln seit Wochen an der Feinjustierung und wollen dann auch noch unverschämte 5 Euro Einsatz von jedem Tipper einsammeln.
 
Letzen Endes sind natürlich immer alle dabei. Zum einen macht es einfach Spaß wenn das ganze Büro tippt. Außerdem will man ja nicht als einziger außen vorstehen. Zum anderen ist so ein Fußballspiel ja auch gleich viel spannender, wenn man seinen Tipp abgegeben hat und anschließend das Geschehen am Fernseher verfolgt. Man kennt zwar immer noch keinen der 22 Spieler, kann jetzt aber wenigstens hoffen, dass sein Tipp stimmt.
 
Im Hause Projecter wird nach folgendem Modus getippt. 3 Punkte für das richtige Ergebnis, 2 Punkte für die richtige Tordifferenz und einen Punkt für die richtige Tendenz. Zudem galt es zu wissen, wer Weltmeister wird, aus welchem Team der Torschützenkönig kommt und wie weit es die deutsche Mannschaft in Südafrika schafft.
 
tippspiel_fragen
 
Während man bei den Bonusfragen noch relativ schnell seine Entscheidung getroffen hatte (ganz klar dreimal Deutschland;-)) war das Eröffnungsspiel bereits die erste große Hürde. Südafrika gegen Mexiko. Jeder nicht-Fußballinteressierte stieß da doch schon fast an seine Grenzen. Wie gut ist Südafrika? Wie stark Mexiko? Wie viele Tore soll ich tippen usw…Schnell machte sich vorbildlicher Einsatz in der Projecter-Crew breit. Wettquoten wurden angeschaut, Fußballhistorien beider Länder recherchiert, der Heimmannschafts-Bonus einkalkuliert, Qualifikationsergebnisse studiert…
 
Mit zunehmender Dauer der WM und einigen absolvierten Partien zeichneten sich schnell erste Favoriten ab. Hätte es anders kommen können? Natürlich nicht. Die angesprochenen Experten fanden sich schnell auf den hinteren Rängen wieder und vorne startete Juli schwer durch. Die WM ist noch lang redete man sich ein, aber auch nach ungefähr 25 Partien führte immer noch kein Weg aus dem Keller. Klar, einige bewiesen mit zunehmender Dauer ihr Tipperhändchen. Patrick und Ralf zum Beispiel haben sich mittlerweile hochgearbeitet bis auf Platz 2 bzw. 3. Aber eigentlich ist die Tabellenspitze fest in weiblicher Hand. Juli zieht einsam ihre Kreise, Jasmin und Bine holen auch einen Punkt nach dem anderen. Und man selbst? Erst einen Drei-Punkte-Tipp – nach 54! Spielen! Mit großen Ambitionen gestartet und grandios abgeschmiert. An dieser Stelle vielen Dank an Katja, die sich bedingt durch ihren Indonesien Urlaub erst Anfang letzter Woche angemeldet hat und so ziemlich sicher die rote Laterne gebucht hat. Wenigstens das bleibt einem erspart. Und dann gibt’s ja auch noch Simon;-)
 
Wir sind auf jeden Fall alle mit Einsatz, Ehrgeiz und Freude dabei. Pünktlich zum Anstoß wird der Fernseher im Meeting-Raum angeschmissen bzw. bei den Deutschland Spielen auch sehr gerne nach draußen in den Garten befördert. Der Vuvuzela Sound während der Arbeit hat mittlerweile auch irgendwie meditative Wirkung entfaltet. So eine Fußball-WM ist schon großartig. Und unser Tippspiel ist quasi das Sahnehäubchen obendrauf. Platzierung hin oder her. Und außerdem: Die WM ist ja noch lang…
 
tippspiel
 

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Projecter Ausflug zum Bergmotiv

Montag, 28. Juni 2010

Die Projecter Website ist bekannt für ihre Transparenz. Da gibt es persönliche Interviews von neuen Mitarbeitern, Reiseberichte und andere persönliche Ansichten zu lesen. Auf der Teamseite wird jedes Projecter-Mitglied vorgestellt: Mit Name, Kontaktdaten und eben auch mit Foto. Diese Fotos stammen aus unserem ganz privaten Fundus. Und so ist es fast logisch, dass dort auch das ein oder andere Urlaubsfoto neben dem Namen prangt.Idyllische Kulisse
 
Deswegen haben wir uns zum Ziel gesetzt, ein paar schöne, kein bisschen spießige, naturnahe, bergmotivbeinhaltende Teamfotos anfertigen zu lassen. Bergmotiv? Gut, das war ein wenig knifflig in Leipzig. Der Uniriese und das Völki waren uns nicht authentisch genug. Schließlich sind wir im alten Steinbruch bei Brandis fündig geworden. Vergangenen Donnerstag hieß es also für das gesamte Team: Ausflug in den Steinbruch zum Fotoshooting!
 
Abendsonne, ein Fotograf, ein fieser Reflektor, der die Augen zum Tränen brachte und 15 schicke Menschen auf sandigem Untergrund ergaben doch sehr zufriedenstellende Fotos. Ihr wollt sie sehen? Nun ja, in den kommenden Tagen werden wir die Fotos online stellen. Bis dahin etwas Geduld. Einen kleinen Vorgeschmack liefern die Bilder, die wir während des Fotoshootings geschossen haben.
 

Das gesamte Team am SteinbruchPatrick beim Shooting

 
Absolutes Highlight war das Teamfoto. Katja hatte sich in den Kopf gesetzt, dass das gesamte Team auf einem vorgelagertem Felsplateau stehen sollte. Dazu war eine kleine Klettereinlage gefordert. Da standen wir, direkt am Abrund: für den einen schöne Aussichten, für den anderen Grund für Herzrasen. So posierten wir am Steinbruch, beisammen, im Team. Und schnell machte sich das Gefühl breit, dass dieses Fotoshooting auch ein Stück weit als Team-Building-Maßnahme gelten kann.
 
Weitere Fotos findet ihr in unserem Flickr-Stream.
 
Tobi ist skeptisch angesichts der Höhe
 
Ja, alle müssen da runterStrahlende Gesichter

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SERIE: Projecter hautnah! – Sabine Richter

Montag, 10. Mai 2010

Julia: He Sabine, du bist nun schon eine Woche bei Projecter. Mir fällt auf, dass du immer strahlend durchs Büro läufst. Wie gefällt es dir denn bei uns?

Sabine: Na, supi! Ich bin begeistert wie offen und hilfsbereit hier alle sind… da fällt einem der Einstieg wirklich nicht schwer! Ich bin überzeugt, dass ich schnell ein festes Teammitglied bei Projecter sein werde! Strahlend durchs Büro laufen werde ich demzufolge wohl weiterhin.
 

Sabine oder einfach "Bine"

 

Julia: Wenn man sich deine Studiengänge anschaut, wird einem ja fast schwindelig. Da steht, du hast “Kommunikations- und Medienwissenschaften, Psychologie und Soziologie” studiert. Erklär doch mal kurz, wie es dazu kam!

Sabine: Also, das klingt tatsächlich etwas stark geisteswissenschaftlich, war aber letzendlich eine abwechslungsreiche Kombination in meinem Magisterstudiengang. Zu KMW bin ich auch eigentlich nur gekommen, da ich nach meinem Abitur unbedingt etwas mit Medien, Werbung und PR zu tun haben wollte. Da ich in der Schule bereits Psychologie belegt hatte, lag zumindest dieses Nebenfach klar auf der Hand und Soziologie hat thematisch super zu Kommunikation gepasst – und dass ich kommunikativ bin, wurde mir schon als Kleinkind nachgesagt ;) Dass ich hier in Leipzig studiert habe, war sowieso die beste Entscheidung, die ich damals treffen konnte! Frisch vom Abi hat mein Leben in einer Leipziger 4er Studenten-WG neu begonnen und ich bin auch total happy in dieser Stadt weiterhin leben und natürlich arbeiten zu können :)
 
Julia: Ohja, Leipzig ist eine sehr lebenswerte Stadt. Mittlerweile ist dein Studenten-WG-Leben vorbei. Dein Alltag hat sich durch deine kleine Tochter ein wenig verändert. Wie sieht dein Feierabend aus?
Sabine: Wie Feierabend? Also in unserer momentanen Phase des “Einspielens” geht´s nachmittags ganz schön heiß her…! Die Kleine aus der Krippe abholen, klassische Erledigungen und vor allem Mami als Entertainerin ergeben da gerne noch einen echten Fulltime-Job obendrauf. Aber man wächst ja mit neuen Herausforderungen und bis jetzt habe ich es auch immer noch geschafft, Freunde zu treffen und ein paar Minütchen für mich zu haben… Eben alles eine Frage der Organisation ;)
 
Bine mit Tochter Emilia
 
Julia: Was machst du in den “Minütchen für dich” am liebsten? Was sind deine Hobbys?
Sabine: Ich treffe mich am liebsten mit Freunden zum Weggehen, Quatschen und Spaß haben, spiele ab und zu Badminton und gehe gerne schwimmen – obwohl ich leider zugeben muss, dass ich in Sachen Sport etwas nachgelassen habe. Früher war ich in einer Showtanzgruppe mit allen möglichen Tanzarten aktiv und mittlerweile wächst in mir der Wunsch, endlich mal wieder in dieser Richtung etwas Neues auszuprobieren. Vielleicht ergibt sich ja ein Projecter-Tanzkurs?
 
Julia: Ui, das wird glaube ich schwierig. Obwohl so ein gemeinsamer Tango-Kurs sicher reizvoll und lustig wäre. Wie sieht es mit deinen Reisegewohnheiten aus? Das Projecter-Team zeichnet sich durch eine sehr hohe Reise-Freundlichkeit aus. Dich zieht es nach deinem Auslandsemester nach Frankreich. Was reizt dich an diesem Land?
Sabine: Ja ja, die Reisebegeisterung von Projecter ist mir nicht entgangen :) Sehr sympathisch! An Frankreich reizt mich vor allem eins – Paris! Ich mag einfach den einzigartigen Flair, die Eleganz und dennoch das studentische Treiben in dieser Metropole. Von der beeindruckenden Architektur einmal ganz abgesehen, haben etliche Shopping-Freuden wohl auch noch ihren Beitrag zu meiner Begeisterung beigetragen ;) Fernere Ziele wie San Francisco, New York und Thailand stehen noch auf meiner bisher unerfüllten Reise-Wunschliste. Dafür werde ich mir ja dann zu gegebener Zeit nützliche Tipps von euch einholen können, oder?!
 

Bine in Paris

 
Julia: Auf jeden Fall. So wie ich unsere Crew kenne, können wir zu jedem deiner Wunschorte ein paar Insidertipps zusammenstellen. Bleibt noch die altbewährte und sehr wichtige Frage: Hotel mit Strand oder Backpacking?
Sabine: Prinzipiell beides… aber mit Kleinkind gestehe ich doch eine kleine Tendenz zu Ferienwohnung mit Garten und Strand ;)
 
Julia: Kann ich verstehen. Sehr schön. Danke für das spannende Interview. Möchtest du noch etwas loswerden?
Sabine: Na klar, ich freu mich bei euch gelandet zu sein!
 

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SERIE: Projecter hautnah! – Jessika Benke

Freitag, 07. Mai 2010

Julia: Hallo Jessika. Du bist das “Küken” in unserem ohnehin jungen Projecter-Team. Trotzdem klingt dein Lebenslauf schon sehr vielseitig und spannend. Du hast schon so einige Aupair-Aufenthalte hinter dir. Was hast du aus deiner Zeit als Aupair mitgenommen?
Jessika: Na danke, das “Küken” – von der Größe aber nicht!
Nun zur Frage: Mehr als eine handvoll Erfahrungen. Am Anfang (Miami, Cancun) lief es mehr schlecht als recht. Ich durfte mir einige unangenehme Dinge von den Eltern mit den 4 Kindern anhören, aber selbst das hat mich schon stärker gemacht. Ich dachte nur: schlimmer kann es eigentlich nicht mehr werden. Also ging es weiter: Frankreich. Es war der Traum des Zusammenlebens. Ich bin wie eine kleine Hausmutter geworden und hatte sogar vergessen, wie es ist, abends mal wegzugehen. Kochen, Backen und sich um die Kinder kümmern waren der Lebensmittelpunkt ;) Auf jeden Fall bin ich eigenständiger geworden. Man könnte sagen, es war eine kleine Selbstfindungsreise. Zudem gab es natürlich noch ein paar sprachliche Aufbesserungen. Ich konnte meine Spontanität und Kreativität voll ausleben und bin ordentlicher geworden – das wurde auch mal endlich Zeit!
 
Julia: Ja Wahnsinn. Vier Kinder klingt wirklich ein wenig stressig. Aber offenbar hast du das ganz gut überstanden. Zu deinen Stationen zählen Frankreich, USA, Mexiko. In welches Land zieht es dich am ehesten?
Jessika: Wenn ich mir eines aussuchen müsste, dann Frankreich. Die USA war zwar in der Schule noch mein absoluter Traum, aber der ist verflogen. Die Franzosen (wenn man mal die Mentalität der Männer bezüglich des Paarungszwangs außer acht lässt) sind total hilfsbereit und nett. Ich mag das Land, die verschiedenen Gegenden, gerade Südfrankreich. Und das Essen ist natürlich auch der Hammer! Wer liebt schon nicht einen warmen Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern? Ich habe in einem Dorf in der Nähe von Nizza gewohnt und hatte es genau so weit zum Meer wie in die Berge zum Ski fahren. Das ist doch perfekt. Mexiko dagegen ist mir ein wenig zu heiß und die Gegend konnte ich leider auch nicht kennenlernen. Nur London, wo ich auch 2 Monate gewohnt habe, hat mir auch sehr gefallen. Ansonsten würde ich gerne mal nach Asien oder Australien.
 

Jessika
 
Julia: Du bist schon ganz schön rumgekommen, Respekt! In deinem Lebenslauf habe ich eine weitere schöne Zeile entdeckt, die da lautet: “Mehrere Auftritte und Kurzfilme bei dem Kinderkanal Erfurt”. Wie kam es denn dazu?
Jessika: Oh nein. Hör auf! Da der Kika seinen Sitz in Erfurt hat und ich eine Freundin hatte, die dort arbeitete, kam immmer mal ein Anruf: Na Jessi, Lust zum Spieletesten? Oder haste Lust auf einen Kurzfilm oder einen Moderatorentest? Natürlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt großen Spaß daran. Nur als ich mir vor geraumer Zeit wieder dieses Filmchen angesehen habe, musste ich sehr über mich lachen! Aussehen, Sprache, einfach Alles! Aber für Kinder ist es ja das Größte, bei den Dingen die man im Fernsehen sieht, direkt beteiligt zu sein.
  
Julia: Die Aufzeichnungen würde ich auch gern mal sehen ;) Sehr lustig. Ok, das TV-Business hast du also abgehakt. In welche berufliche Richtung treibt es dich nun?
Jessika: Ich wollte früher schon alles werden. Kinderarzt, Designer, Verkäufer, Hebamme…Also wieso müsste ich jetzt wissen, was ich bis 65 (!) machen will? Aber so langsam denke ich, dass die Kombination Psychologie, Wirtschaft und Marketing ;) schon etwas für mich ist. Ich bin gespannt, wie viel ich hier lernen kann und mich in meiner Entscheidung bestärkt. Jedoch freu ich mich sehr auf die 4 Monate im Projecter-Team!
 
Julia: Wir freuen uns ebenso, dass du nun zu unserem Team gehörst. Man darf also gespannt sein, wo es dich hinverschlägt. Schade, dass es noch keinen Studiengang im Online Marketing gibt. Nun aber zu privaten Sachen. Was machst du so in deiner Freizeit?
Jessika: Auf jeden Fall: Reisen. Und wenn es möglich wäre, dann einmal in 80 Tagen um die Welt. Ich bin sonst sehr gerne mit meinen Freunden zusammen, brauche jedoch genau so gut auch Zeit für mich alleine. Da könnte man mich auch 10 Tage in der Pampa zurücklassen und ich würde die Zeit zum Nachdenken nutze, was ich sowieso viel zu häufig mache. Sonst bin ich natürlich lieber draußen als in der Wohnung. Im Sommer Park und See und im Winter in den Bergen- die perfekte Kombination! Und wenn mich der Ehrgeiz mal packt, dann mach ich auch ein bisschen Sport.
 

Jessika mit dem Hund ihrer Gastmutter in London

 
Julia: Ein bisschen? Ich lese hier, du betreibst Leichtathletik…
Jessika: Habe ich. Nur hatte ich leider einen Meniskus-Schaden, wurde operiert und die Karriere war vorbei! Ich hab sogar mal Karate gemacht. Da war meine Mutter der Meinung, dass ich mich vor den “bösen Menschen” verteidigen müsste. Solche Eltern gibt´s! Aber heute gehe ich nur noch ab und zu laufen, habe aber nichts gegen lange Wanderungen oder irgendwelche außergewöhnlichen Sachen.
 
Julia: Laufen geht also. Mh. Das heißt, du unterstützt uns beim Firmenlauf?
Jessika: Ja, das ist wieder etwas anderes! Das ist gegen bzw. mit Zeit und nicht im Schneckentempo für sich alleine. Wenn Jasmin mich an sich kettet und rennt, bin ich dabei. Obwohl Clemens und ich uns schon etwas Besseres ausgedacht haben: Wie wär es mit einem Beach-Volleyball-Turnier oder Sprint? Den Vorschlag müssten wir mal an die Veranstalter geben!
 
Julia: Aha verstehe. Ja, eine Beachvolleyball-Mannschaft bekommen wir locker zusammen! Mhhh. Über Sport können wir jetzt noch stundenlang reden. Ansonsten fällt mir jetzt spontan keine Frage mehr ein. Möchtest du noch etwas loswerden?
Jessika: Mir fällt gerade auch nichts ein.
 
Julia: Na gut, dann bedanke ich mich für das sehr schöne Interview.
Jessika: Bitte bitte!

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Internet-Affinität von Projecter-Team-Verwandten

Freitag, 30. April 2010

Dass das Projecter-Team internetaffin ist, steht außer Frage! Aber wie sieht es eigentlich mit den Projecter-Team-Verwandten aus? Wir haben mal eine kleine Umfrage in unserem Büro gestartet und dabei Erstaunliches festgestellt.
 
Ausgerechnet die Familie von Katja stellt sich als ziemlich unaffin heraus, ihre Mutter skypet sie allerdings ab und zu mal an und bestellt auch schon mal das ein oder andere Päckchen bei Amazon. Katja selbst setzt nun ganz auf ihre Zwillinge und hofft, dass diese irgendwann dem allgemeinen Familien-Trend entgegenwirken.
 
Auch die Mutter von Christian ist “gänzlich offline”. Seine Schwester hingegen steigt, natürlich mit Christians Hilfe, hoffentlich bald groß ins Online-Geschäft mit einem eigenen Online-Shop ein.
 
Der Bruder von Patrick hat den Einstieg ins Online-Business schon geschafft. Er betreibt erfolgreich www.hausverwalter-vermittlung.de. Er hat sich damit nach seiner Ausbildung selbständig gemacht und vermittelt Hausverwaltungen interessierte Immobilieneigentümer, die eine Hausverwaltung suchen. Das läuft jetzt seit etwa einem Jahr und er kann davon gut leben. Woher er sein Händchen für Immobilien hat, beantwortet der Beruf von Patricks Vater. Dieser ist Immobilienmakler und hat sogar eine hübsche Image-Webseite: www.bernd-hundt-immobilien.de.
 
Der Bruder von Jasmin tritt sogar voll und ganz in die Fußstapfen des Vaters, der gaaanz früher noch mit Lochkarten programmiert hat. Bereits im zarten Alter von 12 Jahren hat ihr Bruder angefangen zu programmieren. Er arbeitet inzwischen an abgefahrenen Forschungsprojekten und programmiert gerade eine iPhone-App, an der wir bestimmt in Zukunft Jasmins iPhone leichter identifizieren können. Zusammen haben sie zwei Webseiten für ihren Vater aufgesetzt, die kurz vor der Fertigstellung stehen. Auch ihre Mutter ist stolze Inhaberin einer Webseite: www.typberatung-leipzig.de. Zusammen mit Jasmin bewirbt sie diese sogar schon mit AdWords.
 
Auch die Internet-Affinität von Simon liegt bestimmt im Blut. Seine Mutter hat mit 53 Jahren noch HTML und CSS für ihren Job gelernt, sein Vater nutzt das Internet weniger über einen Computer, als über sein iPhone und seine Brüder sind Bio- und Medieninformatiker. Sein großer Bruder hat sogar zwei Webseiten-Projekte. www.roteraben.de ist die Webseite der roten Raben, einer erfolgreichen Frauen-Volleyballmannschaft. Simons Bruder ist für das Re-Design und die Betreuung der Webseite zuständig. Das zweite Projekt ist www.be-live.eu, ein Live-Ticker für die 2. Volleyball-Liga. Volleyball-Fans können sich darüber aktuelle Volleyballstände direkt auf ihr Handy holen.
 
Jasmin und Simon scheinen dabei die einzigen Projecter-Team-Mitglieder zu sein, deren Internet-Affinitäts-Ursprung nicht gänzlich unergründlich ist.
 
Anders sieht es bei Simone aus. In ihrer Familie ist sie der Ansprechpartner schlechthin in Sachen Internet. Für ihre Geschwister bastelt sie Hintergründe für Myspace & Co., stellt neue Templates ein und alles nur, weil sie bereits in der Anfangszeit des regen Internetkonsums allen Familienmitgliedern eine E-Mail-Adresse eingerichtet hat. ;)
 
Julia skypet seit ihrem Auslandsaufenthalt in Norwegen regelmäßig mit ihrem Vater. “So ein Skypetelefonat bedarf aber genauer Terminplanung und Vorbereitung”. Dieser ist übrigens, seitdem Julia bei Projecter arbeitet, begeisterter mymuesli-Anhänger und fungiert sogar schon als Sammelbesteller! Ihre Mutter ist super neugierig was das Internet angeht und ihre Geschwister gehören zu den typischen Community-Nutzern.
 
Auch die Eltern von Juli nutzen das Internet nur, wenn es wirklich sein muss. Ihre Geschwister sind schon ein bisschen aktiver, nutzen das Internet aber hauptsächlich zum Skypen, zur Informationsbeschaffung und zum Shoppen. Ihr Bruder ist hoffentlich bald mit einer eigenen Webseite vertreten.
 
Bei Clemens gestaltet es sich ähnlich. Seine Eltern nutzen das Internet vor allem zum Shoppen, zum Skypen, etc. Seine Mutter liebt es, liebevoll ausgewählte E-Cards zu versenden.
 
Auch Ralf erhält regelmäßig E-Cards und zwar von keinem geringeren als seinem Opa. Der Rest seiner Familie nutzt das Internet regelmäßig, z.B. zur Informationsbeschaffung.
 
Erst kürzlich haben wir festgestellt, dass auch wir ab und zu ein bisschen altmodisch sein können, was die Nutzung des Internets angeht. Doch im Gegensatz zu unseren Familien, sind wir völlig neumodisch! ;)
 
Der größte Unterschied zwischen den Projecter-Team-Verwandten selbst, zeigt sich vor allem in deren Alter. Währenddessen die Geschwister von Projecter-Mitarbeitern eine höhere Internet-Affinität beweisen, welche hauptsächlich auf das rege Nutzen von Facebook, Twitter & Co zurückzuführen ist, sind unsere Eltern im Durchschnitt zumindest nicht gänzlich unaffin. Die meisten können ganz gut mit dem Internet und seinen Möglichkeiten umgehen und nutzen es vorwiegend regelmäßig in Form von Online-Shops, Skype und Reisebuchungen. Aber eines haben die meisten Projecter-Team-Verwandten gemein: sie lesen unseren Blog! ;)

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SERIE: Projecter hautnah! – Ralf Kollosche

Dienstag, 27. April 2010

ralf2Unser neuester Nachwuchs, der selbst schon Nachwuchs hat, ist der frisch gebackene Dipl.-Ing. Ralf. Was er abgesehen von ausgefeilten Wii-Schwertkampf-Techniken schon bei uns gelernt hat und welche Offline-Hobbies der stolze Jenenser hat – das alles und noch viel mehr – im Interview!
 
Jasmin: Deine zweite Arbeitswoche bei uns hat begonnen – u.a. hast du mit Tobi einen WII-Turnier-Spielplan ausgetüftelt. Hast du schon eine Prognose, wer wohl als Tischtennis-Sieger hervorgehen wird und wie deine eigenen Chancen stehen?
Ralf: Nachdem ich heute bereits grandios gegen Krischi verloren habe und er mich durch seine Fähigkeiten stark beeindruckt hat, rechne ich fest mit ihm unter den ersten 3. Patrick steht natürlich auch ganz oben auf der Favoritenliste. Meine eigenen Chancen sehe ich nach der Auftaktniederlage dann doch eher verhalten. Über ne Teilnahmeurkunde würd ich mich freuen.
 
Jasmin: Na das kriegen wir bestimmt hin… Was hast du denn außer dem Thema WII schon bei uns (kennen-) gelernt und welche Aufgaben hast du schon bearbeitet?
Ralf: Das ging gleich richtig los. Recherche, Keyword-Analyse und Optimierung und Einarbeitung in Google Adwords. Zudem darf natürlich eine Einführung in die hohe Schule der Wii-Schwertkampfkunst nicht vergessen werden.
 
Jasmin: Ja, unsere Mitarbeiter lernen hier auch für das Leben! Apropos Leben: Als zweites Projecter-Teammitglied hast du schon für Nachwuchs gesorgt. Wie klappt das denn mit der Arbeit und Familie parallel?
Ralf: Bis jetzt klappts ganz gut! Meine Freundin kümmert sich tagsüber und ich steh dafür früh auf :) War aber eben auch erst die erste Woche und nach 2 Monaten zu Hause ist das natürlich ne enorme Umstellung. Ansonsten macht das nach hause gehen jetzt doppelt Spaß.
 
Jasmin: Orientiert man sich an einer bekannten Volksweisheit, fehlt also „nur“ noch, einen Baum zu pflanzen, ein Haus zu bauen und ein Buch zu schreiben oder?
Ralf: Das stimmt. Einen Baum zu pflanzen sollte zu machen sein. Baumhaus drauf und Wipfelbuch rein. Das sollte dann erstmal reichen.
 
Jasmin: Hm, Wipfelbuch statt Gipfelbuch wie sonst immer :) Für’s Protokoll: Was genau hast du eigentlich studiert und wo?
Ralf: Medientechnik an der HTWK Leipzig. 12 Semester hab ich gebraucht, aber das wird doch dann bestimmt rausgeschnitten oder? Bin einer der letzten aussterbenden Dipl.-Ing. und stolz drauf wie ein Pfau auf seine Federn. Zu Hause darf ich jetzt auch nur noch mit “Herr Diplom-Ingenieur” angesprochen werden. :D
 
Jasmin: Das macht auf jeden Fall Eindruck! Vielleicht sollten wir doch mal Namensschilder aufstellen und an den Bürotüren anbringen. Und wie kamst du dann als frisch gebackener Dipl.-Ing. ausgerechnet zu uns?
Ralf: Ich hab mich in Leipzig einfach nach Online Agenturen umgeschaut und ihr habt mich mit eurer sehr angenehmen Webseite einfach gleich angesprochen. Da hab ich mir gedacht, hier musste dich doch mal bewerben!
 
RalfJasmin: Gute Entscheidung :) Bist du in der Freizeit auch viel online oder hast du mehr Offline-Hobbies?
Ralf: Meine Online Poker Zeiten sind vorbei und seitdem ich jetzt hier den ganzen Tag vorm Rechner sitze, ist es ganz angenehm zu Hause mal was anderes zu machen. Mit Badminton hab ich gerade wieder regelmäßig angefangen, nachdem ich in meiner Jugend die Thüringer Ligen versucht habe aufzumischen – hat am Ende nie wirklich geklappt. Sonst steht im Winter immer Snowboarden an. Erwähnen muss ich glaub ich noch, dass ich unglaublich gern Serien schaue. Meistens dann ne ganze Staffel am Stück. Aber dann reichts auch mal wieder für ne Weile.
 
Jasmin: Oh ja, da bist du hier wirklich nicht alleine :) Welche Serien sind denn da deine Favoriten und verpasse ich was als absolut Serien-Resistente?
Ralf: Also mein absoluter Favorit ist ganz klar “Dexter”. Zudem “Two and a half man”, “How I met your mother” und ganz neu auf der Liste “Breaking Bad”, welche ich aber noch nicht gesehen habe, mir aber von einem guten Freund wärmstens empfohlen wurde. Klassiker wie “Simpsons”, “American Dad” und “Family Guy” dürfen da natürlich auch nicht fehlen. Wenn man ehrlich ist, verpasst du am Ende wahrscheinlich gar nichts.
 
Jasmin: Nagut, “Simpsons” kenne ich und gucke ich natürlich ab und zu. Das ist schon irgendwie Allgemeinbildung!… Dein Facebook-Profil verrät, dass du Jenenser, nicht aber ein Jenaer bist. Erklär doch mal, was es damit genau auf sich hat!
Ralf: Jenenser sind die in-Jena-geborenen, Jenaer die zugezogenen. Das wars schon, abgesehen von dem unglaublichen Stolz den ein Jenenser für seine Stadt empfindet.
 
Jasmin: Aber Leipzig ist doch bestimmt ein ernstzunehmender Konkurrent im Städtevergleich oder?
Ralf: Auf jeden Fall. Leipzig ist ganz anders. Viel größer mit viel mehr Möglichkeiten und Angebot. Aber leider ohne Berge. Das ist das einzige was mir hier wirklich fehlt, ansonsten ist Leipzig wirkliche eine schöne Stadt und ich fühl mich hier sehr wohl.
 
Jasmin: Da ist es, das typische Projecter-Bergmotiv, das wir hier irgendwie alle intus haben :) Und: es interessiert uns ja sowieso immer brennend: Bist du eher Rucksackindividualist oder Strandurlauber?
Ralf: Rucksackindividualist! Trotzdem reise ich ganz gern bequem im Auto oder mit der Bahn.
 
Jasmin: Dann gehörst du hier zur Mehrheit :) Noch eine Frage zu guter Letzt: Wo du geboren bist, wissen wir ja schon, aber wann war das?
Ralf: 1984. Ich dachte ich find noch nen lustigen Fakt zu meinem Geburtstag aber anscheinend war da nüscht.
 
Jasmin: Da fällt mir so ein Buch ein…
Ralf: Das stimmt!
 
Jasmin: :-) Vielen Dank für das Interview!
Ralf: Vielen Dank fürs Gespräch!

Ralf mit Nachwuchs

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SERIE: Projecter hautnah! – Clemens Lüdke

Donnerstag, 01. April 2010

ClemensClemens ist seit Mitte März Praktikant bei uns und hat uns jetzt Rede und Antwort gestanden, welche Aufgaben er hat, auf welchen Seiten er privat unterwegs ist, wie er seinen Eltern Online Marketing erklärt und was es mit seiner Passion für Astronomie auf sich hat.
 
Jasmin: Clemens, dein erster Arbeitstag begann mit unserem Team-Frühstück. Welchen Eindruck hast du denn nach mittlerweile drei Arbeitswochen bei uns?
Clemens: Oh ja, als ich euch da gemütlich frühstücken sah, dachte ich gleich “hier bist du richtig”. Ich fühl mich einfach total wohl hier. Ich war noch nie in einem Unternehmen mit so angenehmer Arbeitsatmosphäre, ein bisschen wie eine große Familie. Ich lerne hier unglaublich viel aus etlichen Bereichen. Erst das Onboarding, dann die Arbeit am Webdesign, an PHP Programmierung, dann der Workshop zum Thema Angebote erstellen. So merke ich jetzt schon, dass mir dieses Praktikum unglaublich viel bringen wird. Sogar IKEA-Möbel bauen geht jetzt schneller ;)
 
Jasmin: Wow, so eine Antwort und ganz ohne Bestechung… Nagut, die Chocri-Tafeln im Meetingraum sind für alle da :) Nein, also – das freut uns natürlich! Welche weiteren Aufgaben hattest du bisher bzw. welchen Themen wirst du dich hauptsächlich widmen?
Clemens: Bis jetzt habe ich hauptsächlich Blogs sowie neue Landing Pages erstellt. Momentan bin ich dabei für eines unserer Partnerprogramme Affiliates zu akquirieren. Außerdem gibt es noch weitere Website-Projekte. Es wird also eher in Richtung SEO und Affiliate Marketing gehen, wobei ich mich auch über die ein oder andere Aufgabe im SEM und Adwords Bereich freue. Du siehst, mein Interesse ist breit gefächert und ich möchte Praxiswissen in mich einsaugen.
 
Jasmin: Sehr gut – hattest du denn schon Erfahrungen in dem Bereich bzw. was hast du vorher gemacht?
Clemens: Ich hatte vor geraumer Zeit das ein oder andere kleine private Websiteprojekt für eine Hiphopband aus Deutschland laufen und war auch schon Betreiber eines Forums. In meinem Studiengang haben wir zwar Marketing als Modul, Online Marketing allerdings wurde dort höchstens mal beiläufig erwähnt. Vielleicht ändert sich das, wenn ich im 5. und 6. Semester in die Vertiefung gehe.
 
Jasmin: Ja, Online Marketing ist oft noch der Exot unter den Uni-Angeboten :) Außerdem ist es ja ohnehin manchmal nicht leicht, „Offlinern“ unsere Arbeit näher zu bringen. Wie erklärst du deinen Eltern, Großeltern – also sagen wir „Außenstehenden“, was du hier machst?
Clemens: Also für meinen Dad ist es kein Problem, er zeigt sich da interessiert und konnte sich viele Zusammenhänge auch schon denken. Meine Mutter versteht das schon ganz gut. Ich vermeide es einfach, da tiefer in’s Detail zu gehen, um ihr eine Gehirnwindungsverknotung zu ersparen. Sie fragt dann auch nicht weiter.
Und was die Großeltern angeht: auf die Erklärung “Ich mach, dass die Website höher bei Google steht” kam die prompt die Frage “Dafür gibt es einen Beruf?”
 
Jasmin: Hehe, kommt mir bekannt vor! Welche Websites steuerst du eigentlich zuerst an, wenn du deinen Laptop zu Hause anschaltest?
Clemens: Meistens Studivz, noch schnell schauen was am Feierabend los ist, ein Treffen vereinbaren oder die neuesten Fotos anschauen. Dazu läuft dann Musik von dancehallradio.ch oder technobase.fm. Auf www.veoh.com bin ich in letzter Zeit auch öfter und schau ich mir spannende Astro-Dokus an.
me2001
Jasmin: Astro-Dokus??
Clemens: Das hättest du nicht gedacht was? Ja, ich liebe die faszinierende Welt der Astronomie und Astrophysik. Während unsere Sonne 7 Lichtminuten entfernt ist, ist Proxima Centauri, der nächste Stern, 4 Lichtjahre entfernt. Unsere Galaxis ist 100.000 Lichtjahre groß, von denen es Milliarden weitere im Universum gibt. Und dann gibt es noch die Paralleluniversen… Bevor du jetzt sagst, dass ich mich für das falsche Studienfach entschieden hab: Natürlich beeindruckt mich das nur so lange, wie ich selber nicht mit diesen komplizierten Gleichungen und der Stringtheorie arbeiten muss. Ich bin an den Ergebnissen der Forschung interessiert, anschaulich verpackt und leicht erklärt, lese derzeit übrigens auch “Die kürzeste Geschichte der Zeit” von Stephen Hawking.
 
Jasmin: Wow, ok! Und was du machst du außerdem, wenn du nicht online bist? Und hast du denn schon Pläne für nach dem Studium?
Clemens: Nun, wenn ich nicht online bin und auch grad nicht über die gekrümmte Raumzeit philosophiere, dann gehe ich ins Fitnessstudio um mich richtig auszupowern, mache Musik, plane für Urlaub und Festivals, treffe Freunde oder lass mir von meiner Freundin das Kochen beibringen.
Nach dem Studium will ich mein eigenes Unternehmen gründen. Eine Online Marketing Agentur? Nein, das dürfte ziemlich hart werden gegen das Team von Projecter ;) Aber ich sammele schon Ideen und die ein oder andere erscheint mir recht lukrativ :)
 
Jasmin: Ok, und jetzt noch kurz zum Thema Reisen: Die Gretchenfrage lautet bei uns ja stets: Rucksack oder Strand?
Clemens: Ganz klar: Strand! Und zwar entweder wahlweise mit Surfbrett oder mit Radio, Frisbee und vielen schönen Menschen.
 
Jasmin: Na dann zu guter Letzt: Wann und wo bist du geboren?
Clemens: 88er Jahrgang und original Leipziger.
 
Jasmin: Ich übrigens auch.
Clemens: 88er oder Leipzig?
 
Jasmin: Beides (-: Danke für das aufschlussreiche Interview!

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