Projecter GmbH http://www.projecter.de/blog Online Marketing Agentur Blog Tue, 25 Aug 2015 11:51:40 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.2.4 So spart sich ein SEO unzählige Klickshttp://www.projecter.de/blog/seo/so-spart-sich-ein-seo-unzaehlige-klicks.html http://www.projecter.de/blog/seo/so-spart-sich-ein-seo-unzaehlige-klicks.html#comments Tue, 25 Aug 2015 08:39:40 +0000 http://www.projecter.de/blog/?p=28435 Manchmal sind es die kleinen Dinge im Alltag, die das Arbeiten zum Genuss machen. Was wäre die Suchmaschinenoptimierung ohne die vielen tollen webbasierten SEO Tools, die einen schnellen und zugleich tiefen Einblick in die Sichtbarkeit und Beschaffenheit einer Seite liefern.

Das einzige, was den Einsatz mühsam macht, sind die vielen Klicks, die bis zum Abruf der gewünschten Analyse notwendig sind: Neues Tab öffnen, Tool aufrufen, Domain eintippen, vertippte Domaineingabe korrigieren etc. – Viel Zeit, die man sich mit einem wunderbaren Helferlein sparen kann.

Der harte Kern der Prozessoptimierer setzt auf das wunderbare Plugin „Shortcut Manager“. Es ist im Store für Chrome Extensions zu finden und ist wie gewohnt mit wenigen Klicks installiert: Shortcut Manager

Das Plugin erweitert den Browser um die Funktion URLs, Lesezeichen und sogar Javascript-Lesezeichen per Tastenkombination aufzurufen. Letzteres macht es möglich, viele Fliegen mit einer Klappe zu erschlagen.

Im Folgenden sollen zwei Codebeispiele erläutert werden. Ganz unten dürft ihr euch gern am Export weiterer kleiner Skripte bedienen.

Beispiel 1: Domainanalyse in Searchmetrics

Schritt 1 – Host aus dem URL Eingabeschlitz auslesen
var url= window.location.hostname;
Schritt 2 – „www.“ abschneiden, falls notwendig
if (url.search(/^www./) != -1) {url=url.slice(4,url.length);}
Schritt 3 – Searchmetrics URL mit der extrahierten Domain zusammenführen und aufrufen
window.open(„http://suite.searchmetrics.com/de/research/domains/organic?url=“ + url + „&cc=DE&acc=ACCOUNTNUMMER“);

Der Platzhalter Accountnummer ist selbstverständlich mit der eigenen ID zu ergänzen.

Damit ist der Code schon fast fertig. Fast! Da das Plugin lediglich Lesezeichen mit Javascriptcode ausführt, muss der Code URL kodiert werden. Dabei sind Leerzeichen mit %20 zu ersetzen, während Anführungszeichen einem %22 weichen müssen. Außerdem muss zur Ausführung ein „javascript:“ vorangestellt werden.

Am Ende ergibt sich folgender Code:

javascript:var%20url=window.location.hostname;if(url.search(/^www./)!=%22false%22){url=url.slice(4,url.length)};window.open(%27http://suite.searchmetrics.com/de/research/domains/organic?url=%27+url+%27&cc=DE&acc=ACCOUNTNUMMER%27);

Beispiel 2: Analyse einer URL im neuen Onpage Focus Tool

Schritt 1 – Auslesen der gesamten URL Zeile
var url = window.location;
Schritt 2 – Onpage.org URL mit der URL zusammenfügen und öffnen
window.open („27https://zoom.onpage.org/tools/focus/“ + url);

Mit Berücksichtigung der URL Codierung entsteht folgender Code:

javascript:var%20url=window.location;window.open(%27https://zoom.onpage.org/tools/focus/?url=%27+url);

Die zusammengebauten Codeschnipsel sind im ShortCut Manager unter Execute Javascript einzufügen.

ShortCut Manager Screenshot

 

Bei der Wahl der Tastenkombination ist zu beachten, dass ab und an einfache Kombinationen wie ALT + BUCHSTABE nach einem Browserupdate vorübergehend nicht mehr funktionieren. Ebenfalls beobachtet wurde, dass sich bei einigen Kombinationen das neue Tab im Hintergrund öffnet. Hier ist mit STRG + ALT + BUCHSTABE sowie STRG + SHIFT + BUCHSTABE etwas zu experimentieren, bis das gewünschte Verhalten erreicht wird.

Der Fantasie sind im Einsatz keine Grenzen gesetzt. In der folgenden Textdatei sind weitere SEO Tools vordefiniert: Skripte für den ShortCut Manager

Achtung! Im Searchmetrics Export muss der Platzhalter ACCOUNTNUMMER noch ersetzt werden.

Habt ihr weitere Einsatzmöglichkeiten entdeckt? Wir freuen uns über eure Tipps!

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Aktuelle Nutzerzahlen sozialer Netzwerkehttp://www.projecter.de/blog/social-media/aktuelle-nutzerzahlen-sozialer-netzwerke-august15.html http://www.projecter.de/blog/social-media/aktuelle-nutzerzahlen-sozialer-netzwerke-august15.html#comments Mon, 24 Aug 2015 10:07:29 +0000 http://www.projecter.de/blog/?p=28477 Unseren letzten Überblick über die aktuellen Nutzerzahlen der sozialen Netzwerke haben wir Ende Januar 2015 veröffentlicht. Gute sechs Monate später werfen wir erneut einen Blick auf die Entwicklung der aktiven Nutzer. Was hat sich im letzten halben Jahr getan? Segnet Google+ tatsächlich das Zeitliche? Reden alle berechtigt über den Durchbruch von Snapchat? Lassen wir die harten Fakten sprechen.

Facebook 

Mit 1,49 Milliarden aktiven Nutzern dominiert Facebook weiterhin die Arena der sozialen Netzwerke. Damit verzeichnet Facebook ein Wachstum von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Trend zur mobilen Nutzung hält weiterhin an. Inzwischen greifen fast 1,31 Milliarden Nutzer täglich mobil auf den Dienst zu und generieren dabei fast 80 Prozent des Umsatzes – das entspricht einem Wachstum von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die alleinstehende Facebook Messenger App verzeichnet 700 Millionen aktive Nutzer.

WhatsApp 

Der Kurzmitteilungsdienst WhatsApp weist mittlerweile bereits 800 Millionen monatliche Nutzer auf. WhatsApp wurde im vergangenen Jahr von Facebook gekauft und verzeichnet seither ein anhaltend starkes Wachstum. Im Januar 2014 war noch die Rede von 400 Millionen Nutzern, heute sprechen wir von der doppelten Anzahl aktiver Nutzer.

Instagram 

In der Facebookfamilie reiht sich das Foto-Netzwerk Instagram auf den letzten Rang ein, verzeichnet mit 300 Millionen aktiven Nutzern aber dennoch beachtliche Zahlen. Besonders spannend gestaltet sich die Prognose für die Nutzerzahlen der Foto-Sharing-App im Hinblick auf die Freischaltung von Werbung. “Die Frage ist, ob eine Plattform, die von Intimität lebt, von Couchtischen und Sepia-Filtern, die Transformation zu einer Werbeplattform überlebt. Die Glaubwürdigkeit sei ein Kapitel, das irgendwann verspielt sein könnte“ (Die Zeit, 13.08.2015).

Twitter 

Die Anzahl der Nutzer, die Twitter mindestens einmal aktiv im Monat nutzen, lag zuletzt bei 316 Millionen. Die Übernahme von Periscope wirkt sich positiv aus und beschert Twitter erstmals wieder aktive Nutzerwerte über 300 Millionen. Twitter hat dennoch weiterhin mit nur geringfügig wachsenden Nutzerzahlen zu kämpfen (Quelle: Zeit Online). Im Unterschied zu seiner Konkurrenz erreicht Twitter bisweilen nicht den Massenmarkt, sondern konzentriert sich in seiner Nutzerschaft auf einzelne Branchen.

Pinterest 

Verlässliche Nutzerzahlen von Pinterest zu finden, erweist sich nach wie vor als eine kleine Herausforderung. Die Angaben im gängigen Diskurs schwanken stark. Mit 4 Millionen Nutzern hat das von weiblichen Usern dominierte Netzwerk seine Nutzerzahlen in Deutschland zum Vorjahr fast verdoppelt. Weltweit verzeichnet Pinterest ca. 70 Millionen Nutzer im Monat.

Snapchat 

Der Focus schreibt im Juni 2015, dass Snapchat auch hierzulande der Durchbruch gelungen ist. Demnach gehört Deutschland zu den zehn Ländern mit den höchsten Snapchat-Nutzerzahlen weltweit und zu den Top-5-Ländern beim Wachstum.
Snapchats Userschaft wird durch eine junge Generation dominiert. 51 Prozent sind demnach zwischen 16 und 24 Jahren alt. Mit aktuell rund 200 Millionen Nutzern weltweit ist Snapchat vier Jahre nach der Unternehmensgründung schneller gewachsen als alle drei Rivalen Facebook, Instagram und Twitter (Quelle: Wiwo).

Xing

Xing legt im Mitgliederwachstum weiter kräftig zu, so die Welt im August 2015. Ende Juni 2015 habe die Zahl der Nutzer 9,22 Millionen betragen. Davon waren 861.000 zahlende Kunden.

LinkedIn

Der US-Wettbewerber LinkedIn bleibt Xing mit aktuell 6 Millionen Mitgliedern im deutschsprachigen Raum auf den Fersen und punktet dabei vor allem mit seiner Internationalität. Im weltweiten Feld scheint ein Vergleich mit Xing fast unangebracht. Mit 380 Millionen Nutzern ist LinkedIn ohnehin signifikant größer als Xing.

Google+

„Google schließt den Sargdeckel“ postuliert Zeit Online im Juni 2015. Für Google+, liebevoll auch die Geisterstadt unter den sozialen Netzwerken genannt, wurde schon recht häufig der Untergang prognostiziert. Trotz enorm hoher Accountzahlen (die Rede ist von 2,2 Milliarden Profilen) verzeichnet das Netzwerk eine verschwindend geringe Quote aktiver Nutzer, Tendenz sinkend. Derzeit ist die Rede von ca. 300 Millionen aktiven Nutzern weltweit.

YouTube

Die Google-Tochter YouTube ist die weltweit führende Videoplattform mit mehr als einer Milliarden Nutzer. YouTube erfreut sich eines rasanten Wachstums. Spannend bleibt die Frage, wie sich die Nutzerzahlen von YouTube durch das Aufkommen von Livestreaming-Diensten wie Meerkat und Periscope verändern werden.

Unsere Einschätzung

Nutzerzahlen sind das eine, viel wichtiger für die Verwendung der sozialen Netzwerke im Rahmen der Unternehmensstrategie ist jedoch die Zusammensetzung der Nutzerschaft. Die Größe, respektive die Nutzerzahlen, ist also nicht der ausschlaggebende Indikator für die Wahl einer Präsenz in den sozialen Netzwerken. Nichts desto trotz geben sie uns einen guten Eindruck darüber, in welche Richtung sich der Markt entwickelt und welche Netzwerke die Nase vorn haben.

Wir blicken gespannt auf den September, der uns die aktuelle ARD/ZDF-Onlinestudie 2015 bescheren wird. Zum Herbst gibt es also wieder ein paar interessante Insights aus dem Online-Nutzungsverhalten der Deutschen.

 

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Refugees Welcome – Projecter unterstützt Leipziger Spendenlaufhttp://www.projecter.de/blog/projecter/refugees-welcome-projecter-unterstuetzt-leipziger-spendenlauf.html http://www.projecter.de/blog/projecter/refugees-welcome-projecter-unterstuetzt-leipziger-spendenlauf.html#comments Fri, 21 Aug 2015 10:48:06 +0000 http://www.projecter.de/blog/?p=28454 Am 20. August 2015 wurde der von Projecter seit Jahren unterstützte Leipziger Stundenlauf spontan in einen Spendenlauf für die Flüchtlinge in Leipzig umgewandelt. Wir freuen uns, dass die kurzfristige Aktion so erfolgreich war!

Teilnehmer beim Projecter Spendenlauf

Teilnehmer beim Projecter Spendenlauf

Alle Startgelder wurden als Spenden gesammelt, viele Helfer unterstützten die Veranstaltung tatkräftig und zahlreiche Zuschauer spendeten während der Veranstaltung für den guten Zweck.

Großer Andrang beim Projecter Spendenlauf

Großer Andrang beim Projecter Spendenlauf

Am Ende kamen von allen Beteiligten 470 € innerhalb einer einzigen Stunde zusammen. Projecter, als Leipziger Unternehmen, will es dabei aber nicht belassen und verdreifacht diesen Betrag zusammen mit der eXa Online auf die runde Summe von 1.500 €. Diesen Betrag werden wir in den nächsten Tagen an den Flüchtlingsrat Leipzig übergeben, der diesen für die Unterstützung der Flüchtlinge hier vor Ort dringend benötigt.

Wir danken allen Teilnehmern für die vielen Spenden, der LG eXa für die gelungene Veranstaltung und der Universität Leipzig für die Nutzung des Testfeldes!

Siegerehrung beim Projecter Spendenlauf

Siegerehrung beim Projecter Spendenlauf

Wer gestern nicht dabei sein konnte und helfen möchte, kann dies mit Sach- und Geldspenden tun. Alle Informationen dazu gibt es auf der Seite des Flüchtlingsrat Leipzig.

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Affiliate Marketing eBook 2.0 – Rezensenten gesucht!http://www.projecter.de/blog/affiliate-marketing/affiliate-marketing-ebook-2-0-rezensenten-gesucht.html http://www.projecter.de/blog/affiliate-marketing/affiliate-marketing-ebook-2-0-rezensenten-gesucht.html#comments Wed, 19 Aug 2015 10:11:29 +0000 http://www.projecter.de/blog/?p=28422 ...]]> PJ - muss derzeit noch das alte Affiliate Marketing eBook lesen.

PJ – muss derzeit noch das alte Affiliate Marketing eBook lesen.

 

Im Herbst erscheint eine aktualisierte und grundlegend überarbeitete „Version 2.0“ unseres beliebten Affiliate Marketing eBooks. Schon vor dem eigentlichen Release-Termin verschicken wir an zehn ausgewählte Marketing-Experten eine Vorab-Version – und du kannst einer davon sein! Unter allen Lesern unseres Blogs vergeben wir ein exklusives Rezensionsexemplar.

Schreib uns einfach bis zum 09. September in einem Blog-Kommentar, warum gerade du auf deinem Blog / deiner Seite eine Rezension zu unserem eBook schreiben möchtest. Wir sind gespannt auf eure Vorschläge! Der glückliche Gewinner erhält in der zweiten Septemberhälfte vor allen anderen einen Einblick in das neue eBook.

neue Themen – neue Version

Wie die Online Branche insgesamt befindet sich auch das Affiliate Marketing in einem stetigen Wandel. Neue technische Entwicklungen, Publisher-Modelle und Themen stellen Affiliates, Merchants, Agenturen und Netzwerke immer wieder vor neue Herausforderungen.

Grund genug unseren „Leitfaden“ einmal kräftig zu überarbeiten und auf den neuesten Stand zu bringen. In unserer „Version 2.0“ geben wir Einblicke in die wichtigsten Bereiche des Affiliate Marketing, beleuchten strategische Überlegungen, aktuelle Entwicklungen und geben einen Überblick über den Affiliate Markt.

Up to date mit dem Affiliate Marketing eBook 2.0

Um den eigenen Horizont zu erweitern, haben wir dieses Jahr eine umfangreiche Studie unter Affiliates durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Umfrage waren eine wichtige Grundlage für die Arbeit an unserem eBook. Einen kleinen Vorgeschmack könnt ihr in unserem Blog sehen. Dort haben wir erste Ergebnisse für euch zusammengefasst. Darüber hinaus freuen wir uns, dass zahlreiche Experten, Branchenkenner, Affiliates und Merchants durch ihr qualitatives Feedback und Statements das eBook bereichern.

Neugierig? Dann los! Dann kommentiere einfach schnell unter diesen Blogbeitrag, warum gerade du eine Rezension zu unserem eBook schreiben möchtest und wo die Rezension veröffentlicht wird. Schon hast du die Chance, auf einen Vorabeinblick in unser Affiliate Marketing eBook 2.0!

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Unsere Top SEA Blogshttp://www.projecter.de/blog/sem/unsere-top-sea-blogs.html http://www.projecter.de/blog/sem/unsere-top-sea-blogs.html#comments Tue, 18 Aug 2015 09:14:36 +0000 http://www.projecter.de/blog/?p=28406 Die aktuellen Entwicklungen im Suchmaschinenmarketing im Blick zu behalten, dass sollte für jeden SEA Account Manager selbstverständlich sein. Dazu gibt es unterschiedliche Wege. Zum Beispiel hilft es, sich relevante Blogs zu abonnieren, um kein Update zu verpassen. In diesem Artikel wollen wir euch unsere Top SEA Blogs vorstellen. Dazu habe ich mich mal im Projecter SEA Team umgehört.

Tobias Pappert Teamfoto Tobi

http://www.ppchero.com und http://searchengineland.com/

„Beide Blogs versorgen einen regelmäßig und qualitativ hervorragend mit Neuigkeiten nd Insights im PPC-Bereich.
Ich mag besonders den häufig sehr praktisch ausgerichteten Stil der Posts und die Erfahrungsberichte aus der eigenen Arbeit. Da beide Blogs aus Übersee kommen, werden auch immer wieder Themen und Funktionen vorgestellt, die in unserem Markt noch nicht verfügbar sind, auf deren Rollout man sich dann schon mal freuen kann. Matt Umbro (PPC Hero) ist davon abgesehen auch einfach ein cooler Typ :-).“

 

Teambild Steffen Steffen Jecke

 http://www.wordstream.com

„Wordstream ist für seine präzisen Analysen und valides Testdesign bekannt und fokussiert häufig die Qualität der SEA-Arbeit (weniger Skalierung).“

http://googleblog.blogspot.de

„Der offizielle Google Blog ist sehr aktuell und versorgt den Leser mit Produkt- und Funktionsneuigkeiten. Ein regelmäßiger Klick in den Blog lohnt sich.“

 

Sabine Schildhauer Teambild Sabine

http://www.sem-deutschland.de

„Der Blog von Aufgesang ist sehr praxisorientiert und gibt mittels eigener Studien auch nützliche Erfahrungen und Tipps an die Branche weiter. Eine SEA-News-Quelle, die ich nicht missen möchte.“

 

RalTeambild Ralff Kollosche

http://www.ppc-epiphany.com/

„Dieser Blog wird von Martin Röttgerding in Englisch betrieben. Wenn auch nur unregelmäßig gepflegt, aber dann mit sehr guten Inhalten. Meine Top-Empfehlung zu den anderen hier aufgelisteten Blogs.“

 

 

Johannes Fries Teambild Johannes

https://www.thinkwithgoogle.com und http://adwords.blogspot.de

„Ich empfehle diese Google Klassiker. Und auch wenn Google+ im Sterben liegt: https://plus.google.com/u/0/+GoogleAds/posts. Hier bekommt ihr die neuesten News und Infos direkt von AdWords. Aktuell und mit einer großen Community dahinter.“

 

 

Teambild JuliaJulia Rittig

http://www.internetkapitaene.de/category/sem/

„Die Internetkapitäne finde ich sympathisch und schnell, sie liefern schöne Anleitungen und informieren über die aktuellen Neuerungen bei AdWords. Daneben erleichtern Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Advisories mit praxisnahen Hilfestellungen die Umsetzung.“

 

 

 

Fabian Soding 

Teambild Fabian

http://www.seerinteractive.com/blog/

„Kein reiner SEA Blog, aber gelegentlich mit sehr schönen Praxistipps für die Accountarbeit.“

http://ppcchat.co/

„Hier findet ihr mehr oder weniger übersichtliche Transkripte zu Twitter SEA Diskussionen. Wenn man sich etwas Zeit nimmt, kann mal coole Infos und Insights herausziehen.“

http://www.searchenginejournal.com/category/paid-search/

„Der Blog mit dem wohl höchsten Output im SEA Bereich den ich kenne. Sollte man für brandheiße News und schöne Praxistipps im Auge behalten.“

 

Neben den hier genannten Blogs empfehlen wir euch, den täglichen Newsletter von suchradar zu abonnieren. Hier werden News rund um SEA, SEO und Social Media Themen kurz und knapp zusammengefasst. Ein kurzer Scan am Morgen lässt euch up-to-date bleiben.

Wenn ihr Ergänzungen zu unseren Top SEA Blogs habt, dann freuen wir uns über Kommentare!

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So wird dein Instagram-Contest ein Erfolg! Tipps für Gewinnspiele auf Instagramhttp://www.projecter.de/blog/social-media/so-wird-dein-instagram-contest-ein-erfolg-tipps-fuer-gewinnspiele-auf-instagram.html http://www.projecter.de/blog/social-media/so-wird-dein-instagram-contest-ein-erfolg-tipps-fuer-gewinnspiele-auf-instagram.html#comments Mon, 17 Aug 2015 12:13:53 +0000 http://www.projecter.de/blog/?p=28028 Instagram boomt. Die Nutzerzahlen wachsen schnell, erste Werbemöglichkeiten sind ausgerollt und stoßen langsam auf Akzeptanz, Influencer Marketing ist das neue Social Business. Kurz: Instagram ist auf dem besten Weg eines der beliebtesten und einflussreichsten Social Media Plattformen zu werden.

Dabei punktet Instagram vor allem mit seiner hohen Interaktionsrate bei den Nutzern und bietet deshalb per se hervorragenden Boden für Contest-Möglichkeiten, die von den Usern in Anspruch genommen werden sollen. Trotzdem gilt es einige Dinge zu beachten, um mit einem Gewinnspiel erfolgreich zu sein. Wir haben Tipps, die man vor, während und natürlich auch nach dem Contest beachten sollte, zusammengetragen und möchten euch diese im Folgenden mit entsprechenden Beispielen aufzeigen.

Vor dem Contest

Ziele setzen
Die Zielstellung ist wie bei jeder Maßnahme ein wichtiger Indikator für die gesamte Aktion. Auch bei einem Instagram Contest muss sich im Vorfeld daher die Frage gestellt werden: Was soll rauskommen? Die Antwort dient der Planung des Budgets, der Analyse (ROI), der Wahl des Gewinnspiels – kurz: ohne Ziel gibt es keine Contest-Strategie.

Zielgruppe bestimmen
Bei wem möchte ich Aufmerksamkeit erregen? Getreu dem Motto „Target your market“ – Wer soll die Kampagne sehen? Für eine klare Zielgruppe lassen sich besser bestimmte Vorlieben / Affinitäten bestimmen, die bspw. die Wahl der Contest-Art beeinflussen.

Attraktiven Preis bestimmen
Natürlich gibt es virale Wettbewerbe, an denen User „Just for fun“ teilnehmen. Im Normalfall weckt ein attraktiver Preis jedoch größeres Interesse und erzeugt mehr Aufmerksamkeit. Zudem bestimmt auch die Art des Wettbewerbs den Preis mit à ein Videowettbewerb sollte einen wertigeren Preis haben als z.B. ein Hashtag-Wettbewerb. Wichtig bei der Preis-Frage: die Verbindung zur eigenen Marke ist ein nicht zu vernachlässigendes Kriterium, was im nächsten Schritt sogar noch mehr zum Tragen kommt…

Thema für Contest überlegen:
Ein Bezug zur Marke und/oder dem Gewinn ist hier entscheidend. Da contestbezogene Themen den Teilnehmerkreis eingrenzen und die Aktivitäten fokussieren, sollte dieser sinnvoll gewählt sein.

Art des Gewinnspiels bestimmen
Hier stehen Fragen im Vordergrund wie: Erreicht man seine Ziele mit einem Video- oder Fotowettbewerb? Interagiert die Zielgruppe doch eher mit Hashtag-Gewinnspielen oder erzielt man Engagement mit einer komplett markenfreien Herangehensweise? Konkrete Beispiele folgen unten.

Zeitfenster festlegen:
Wie lange soll der Wettbewerb gehen? Ist die Zeit ausreichend für genügend Promotion? Wie schnell sind die Reaktionen und wie viel Spielraum muss eingeplant werden?

Frequenz festlegen:
Wenn Gewinnspiele regelmäßig geplant sind, macht es Sinn, diese in einem wiederkehrenden Rhythmus aufzuziehen und entsprechend langfristig zu planen.

Regelwerk und Teilnahmebedingungen festlegen:
Hinsichtlich der legalen Nutzungsbedingungen muss auch ein Contest auf Instagram die Teilnahmeregeln festhalten und befolgen. Unter anderem ist hier festzuhalten, wer an dem Gewinnspiel teilnehmen kann – bspw. nur Instagram-User vs. auch Facebook- und Twitter-User, die sich an einem Hashtag-Wettbewerb beteiligen.

Den Contest starten/managen:
Am einfachsten einen Hashtag bzw. eine Hashtag-Kombination nutzen. Zur leichteren Auswertung kann auch ein Tool verwendet werden, z.B. http://corp.wishpond.com/instagram-contest-app/

Der Contest

Der User sollte mit einem Blick erkennen, was ihn im Rahmen der Aktion erwartet. Der Titel der Kampagne, die Bedingungen der Teilnahme, die zu erfüllende Aufgabe, das Unternehmen und der mögliche Gewinn sollten daher klar im Bild und/oder Kommentarfeld kommuniziert werden. Unser Tipp: Texte kurz halten, Aufmerksamkeit mit ansprechendem Bildmaterial und aussagekräftigen Hashtags erzeugen und CTA’s verwenden (siehe Beispiel gymsector)!

Instagram Gymsektor Beispiel

Quelle: http://www.gymsector.com/dokument/bibliotek/Image/800/GSDE/700_instagram_beach_GSDE.jpg

 

Um Aufmerksamkeit und Engagement zu erzeugen, kann eine Frage gestellt oder der Kunde direkt angesprochen werden. Um die Hemmschwelle zur Teilnahme am Gewinnspiel so gering wie möglich zu halten, muss der User manchmal an die Hand genommen werden. Dazu eignen sich kurze und knackige sowie schrittweise Aufzählungen mit Aufforderungen (siehe Beispiel generalknot).

Instagram generalknot-Beispiel

Quelle: http://cdn.shopify.com/s/files/1/0061/5212/files/Instagram-contest.jpg?1084

 

Ein kampagnenspezifischer Hashtag erfüllt vielfältige Zwecke. Die Verwendung eines gebrandeten Hashtags verhilft zum einen dem Unternehmen mehr Reichweite zu erzeugen und Brandingeffekte zu erzielen. Es muss jedoch nicht zwangsläufig immer ein Marken-Hashtag verwendet werden. Die Auswahl eines Hashtags sollte immer individuell und passend zu Kampagne erfolgen. Zum anderen ermöglicht ein Hashtag vor allem eine einfache Überwachung und Auswertung der Kampagne (siehe Beispiel pepsi).

Instagram Pepsi-Beispiel

Quelle: http://onlinemarketing.de/wp-content/uploads/2015/04/pepsigram.jpg

 

Wichtig: Instagram Gewinnspiele müssen Teilnahmebedingungen enthalten. Die Regeln sollten daher transparent kommuniziert werden. Wer kann wie mitmachen? Wie geht die Auslosung vonstatten? Wie wird mit user-generated content umgegangen? Wird dieser eventuell für spätere Marketing-Kampagnen genutzt? Der Hinweis zu den Teilnahmebedingungen kann im Bild selbst oder im Kommentarfeld erfolgen. Dies kann beispielsweise über einen Verweis auf den Profillink und die Einbindung der Teilnahmebedingungen auf einer extra Landingpage auf der eigenen Website verwirklicht werden (siehe Beispiel koro.drogerie).

Instagram KoRo-Beispiel

 

Die Gewinnspiel-Art sollte den Zielen der Kampagne entsprechen. Das einfache Liken kostet den User deutlich weniger Überwindung als zum Beispiel das Posten eines eigenen Bildes. Jedoch muss bei einfachen „Like-to-win-contests“ davon ausgegangen werden, dass keinesfalls alle Teilnehmer wirklich am Unternehmen interessiert sind, sondern das Interesse vorrangig am Gewinn besteht. Mit Aktionen, für die Nutzer user-generated content erstellen müssen, wird eine deutlich zielgruppen-nähere Interaktion erzeugt. Die Möglichkeiten sind vielfältig, hier ein paar gängige Beispiele:

  • Like to win contest

Ganz einfach: Wer einen Beitrag liked, kann auch gewinnen.

  • Tag a friend

Die User sollen den Beitrag zum einen selber liken und zusätzlich einen Freund auf einem Beitrag verlinken (siehe Beispiel drinkwel).

Instagram "Tag a Friend"- Beispiel

Quelle: http://cdn.socialmediaexaminer.com/wp-content/uploads/2014/10/kb-drinkwel.png

  • User-generated content

Der User wird dazu aufgefordert, einen wettbewerbsspezifischen Beitrag zu erstellen. Dazu muss er ein Video oder Foto mit entsprechendem Hashtag teilen. Im Idealfall kann dieser Content für das Unternehmen weiterverwendet werden. Man gibt dem User das Gefühl, dass er am Produkt oder der Dienstleistung mitwirken, diese erweitern oder verbessern kann. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Der User kann beispielsweise Rezepte kreieren oder Gegenstände designen, die mit der eigenen Marke in Verbindung stehen.

Instagram "user generated contend"

Quelle: http://cdn.socialmediaexaminer.com/wp-content/uploads/2014/10/kb-esprit.png /
http://www.chic-steals.com/wp-content/uploads/2014/09/sockittomedesigncontest.jpg

 

Weitere gute Beispiele finden sich bei LUSH (https://instagram.com/p/a8nJ2xALkD/) oder immer wieder auch bei Starbucks (https://instagram.com/starbucks/).

Warum nicht die Umgebung nutzen, in der sich die Zielgruppe eh ständig aufhält? Der Contest „Produkte verstecken“ ganz nach dem Motto der Ostereier-Suche eignet sich dafür besonders gut. Der User soll ein markenspezifisches Produkt verstecken und davon ein Bild posten. Bei bestimmten Produkten kann diese witzige Art des Gewinnspiels sehr gut funktionieren (siehe Beispiel tonyhawk).

Instagram "tonyhawk"-Beispiel

Quelle: https://assets.econsultancy.com/images/resized/0002/9263/tony_hawk-blog-third.png /
https://assets.econsultancy.com/images/resized/0002/9264/tony_hawk_1-blog-third.png

 

  • Feiertage & besondere Termine nutzen

Feiertage eignen sich besonders gut, um mit den eigenen Usern auf emotionaler Basis zu interagieren. So kann der User zum Beispiel an Halloween die Produkte spooky verzieren (siehe Beispiel dunkin_donuts). Feiertage gibt es genügend und häufig sind die User zu dieser Zeit offen für solche Aktionen.

Instagram dunkindonuts-Beispiel

Quelle: https://assets.econsultancy.com/images/0002/9259/dunkin_donuts.jpg

 

Eine gute Gelegenheit zur emotionalen Interaktion bietet zudem auch der Vater- oder Muttertag (siehe Beispiel azzaro).

Instagram "Azzaro"-Beispiel

Quelle: https://s3.amazonaws.com/sg_contest_prod/1910-photo.jpg

 

  • Online-Offline-Verknüpfung

Vor allem für physische Stores eignen sich Aktionen, die eine online-offline Verknüpfung forcieren. Die Möglichkeiten sind vielfältig, so kann man beispielsweise den Kunden dazu auffordern, in einem der Geschäfte verkleidet zu erscheinen (siehe Beispiel Barnes & Nobles: http://previewweekend.seenmoments.com/).

  •  Instagram lediglich als Promoter

Das Gewinnspiel muss nicht zwangsläufig auf Instagram aufgezogen werden. Genauso kann man das Gewinnspiel auf der Website veröffentlichen und Instagram lediglich unterstützend als Promotion-Plattform nutzen. Für Unternehmen mit Webshop ist das eine interessante Möglichkeit um die eigene Aktion weiter zu verbreiten.

Den Contest promoten

Breite Promotion in sozialen Netzwerken:
Was nützt eine kreative Aktion, die langwierig konzipiert wurde, wenn sie nicht ausreichend in der Zielgruppe verbreitet wird? Ratsam ist es, für die Verbreitung nicht nur Instagram selbst zu nutzen, sondern auch auf andere soziale Netzwerke zurückzugreifen, in denen das Unternehmen aktiv ist.

Bekanntmachung auf der eigenen Web-Präsenz:
Zusätzlich können die User per E-Mail, Blogbeiträge oder Websitehinweise auf die Aktion aufmerksam gemacht werden. Auch hier ist an die Verknüpfung von Offline- und Online- Maßnahmen zu achten. Dabei kann eine Einbindung mittels QR-Codes, digitaler Anzeigen oder interaktiver Printmedien im Store erfolgen.

Den Contest auf Gewinnspiel-Seiten streuen:
Eine weitere Möglichkeit der Verbreitung der Aktion bietet die Streuung auf Gewinnspiel-Seiten wie beispielsweise gewinnspiele.de oder gewinnspiele.giga.de. Dass die Teilnehmer hierbei aber nicht selten gar keinen Bezug zum Unternehmen haben, ist kein Geheimnis. Solche Seiten sollten daher nur gewählt werden, wenn sie mit den Kampagnen-Zielen übereinstimmen.

Nach dem Contest

Gewinner ermitteln und informieren
Es ist wichtig, nicht nur die Gewinner selbst über die Beendigung des Gewinnspiels zu informieren. Nach einer Auslosung durch das Unternehmen selbst, einem User-Voting oder Dritte, wie beispielsweise einer externen Jury,  ist es immer auch sinnvoll, sich bei allen Teilnehmern zu bedanken und deutlich das Ende der Aktion zu kommunizieren. Die anderen Teilnehmer müssen nicht immer leer ausgehen, auch wenn kein Gewinn angekündigt wurde. Hier erweist es sich als nützlich, mittels Rabattaktionen positiv in Erinnerung zu bleiben und den Kontakt zu den Usern zu halten. Ein Verweis auf nachfolgende Contests weckt zusätzlich das Interesse der User.

Das Gewinnerfoto promoten
Der Gewinner soll natürlich auch ein bisschen Ruhm abbekommen :). Die Teilnehmer haben sich ja auch dazu überwunden, einer gewissen Aufforderung nachzukommen. Außerdem kann dadurch nicht zuletzt auch die Kundenbindung gestärkt werden. Damit wird nicht nur der Gewinner selbst, sonder häufig auch dessen Community (Freunde & Bekannte) erreicht. Empfehlenswert ist es daher, das Gewinnerbild auf weiteren sozialen Netzwerken und der eigenen Website zu bewerben.

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Projecter hautnah – André Pattenhttp://www.projecter.de/blog/projecter/projecter-hautnah-andre-patten.html http://www.projecter.de/blog/projecter/projecter-hautnah-andre-patten.html#comments Thu, 13 Aug 2015 06:33:06 +0000 http://www.projecter.de/blog/?p=28304 Das Projecter-Team hat wieder Zuwachs bekommen! Vor wenigen Wochen hat André seinen Platz als Werkstudent in der Agentur bezogen. Im obligatorischen Willkommens-Interview mit Ines stand er Rede und Antwort.

Ines: Hallo André, du bist unser neuer Werkstudent und an dieser Stelle nochmal ein herzliches Willkommen. Wie ist dein erster Eindruck von deinen Kollegen, vom Büro und von deinen ersten Arbeitsaufgaben?

Bild Andre P.André: Der erste Eindruck ist sehr gut. Die Atmosphäre ist freundlich und jeder hilft gern, wenn man mal eine Frage hat.

Ines: Du studierst Literarisches Schreiben, wie kam es denn zu deinem Interesse am Online Marketing?

André: Bevor ich letzten Oktober nach Leipzig gezogen bin, habe ich bereits als Texter in der Online-Redaktion eines Reiseveranstalters in Köln gearbeitet und so einen ersten Einblick ins Online Marketing bekommen. Da mir die Arbeit in Köln gut gefallen hat, habe ich mich dann in Leipzig nach einer ähnlichen Stelle umgesehen.

Ines: Was fasziniert dich denn am Online Marketing am meisten und welche Aufgaben findest du am spannendsten?

André: Mich interessieren vor allem die Inhalte und weniger die Zahlen. Daher schreibe ich wohl auch Texte :) . Mich interessiert, wie unterschiedlich Sprache in verschiedenen Textformen eingesetzt werden kann und welchen Effekt unterschiedliche Formulierungen haben. Online Marketing an sich hat für mich immer viel mit Vermittlung zu tun. Von daher interessiert mich wohl am besten, mit einem Text ein gutes Produkt oder einen spannenden Inhalt an viele Leute zu vermitteln.

Ines: Und wie sehen deine Pläne für die Zeit nach dem Studium aus? Wirst du dem Online Marketing treu bleiben?

André: Schwer zu sagen. Das Studium dauert ja noch zwei Jahre. Stand heute, könnte ich es mir auf jeden Fall vorstellen. Der Wunsch, es als freier Autor zu versuchen, hält sich aber auch hartnäckig in meinem Hinterkopf.

Ines: Und was machst du während deiner Freizeit am liebsten?

André: Bislang habe ich in meiner Freizeit immer gern geschrieben. Da das nun zu meinem Job und Studium gehört, bin ich mir nicht mehr sicher, ob das als Freizeit zählt. Wenn ich nicht gerade am Schreibtisch sitze, versuche ich im Moment viel von Leipzig und Sachsen kennenzulernen. Das ist nämlich für mich noch alles ziemliches Neuland.

Ines: Da gibt es für dich sicher noch jede Menge zu entdecken in unserem schönen Leipzig. Wie sieht es denn mit deiner Begeisterung für sportliche Aktivitäten aus, welche Sportarten kannst du zu unserem sportbegeisterten Team beisteuern?

André: Mit der schnellsten Chefin Leipzigs kann ich sicher nicht mithalten :) . Früher habe ich regelmäßig Fußball gespielt. Das hat in den letzten Jahren aber deutlich nachgelassen. Vielleicht färbt die Sportbegeisterung des Teams ja in den nächsten Wochen auch auf mich ab!

Ines: Das ist doch schon mal nicht schlecht und sicher steigerungsfähig 😉 . Kommen wir mal zum Thema Urlaub und Reisen. Bist du reiselustig?

Bild 3 Andre P.André: Ja, auf jeden Fall. Ich bin schon immer viel gereist. Leider musste die Reiselust zuletzt aber etwas zurückstecken, da ein zweites Studium den finanziellen Spielraum doch stark einengt. Für den ein oder anderen Kurztrip reicht es aber noch :) .

Ines: Wenn du auf Reisen bist, was magst du dann lieber, Backpack oder Hotel?

André: Das kommt ganz drauf an, mit wem und wohin.

Ines: Und sonst, Strand oder Berge? Norden oder  Süden? Sommer oder Winter?

André: Gleich so viele Fragen! :) Ich glaube am liebsten ist mir eigentlich das Rheinland im Frühling. Ansonsten aber auch gern Strand im Sommer und Berge im Winter.

Ines: Sehr schön 😉 . Dann bedanke ich mich für das nette und informative Interview und wünsche dir noch eine schöne Zeit bei Projecter.

André: Vielen Dank für das kurze Interview. Ich freue mich auch auf die nächsten Monate!

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Rezension: Technisches SEO von Stephan Czyschhttp://www.projecter.de/blog/seo/rezension-technisches-seo-von-stephan-czysch.html http://www.projecter.de/blog/seo/rezension-technisches-seo-von-stephan-czysch.html#comments Wed, 12 Aug 2015 09:07:38 +0000 http://www.projecter.de/blog/?p=28381 SEOs sind meistens keine Programmierer. Oder? Zwar beschäftigen sie sich viel mit Webseiten, Meta-Daten, Snippets und Begriffen wie Indizierung, Crawling und SSL-Verschlüsselung, doch manchmal kommt es doch zu Verständigungsproblemen mit den Programmierern im Projektteam.

Das Buch Technisches SEO von Stephan Czysch, Benedikt Illner & Dominik Wojcik will nicht nur viel nützliches Fachwissen vermitteln, sondern Programmierern und SEOs eine gemeinsame Sprache liefern. Dann klappt’s auch besser mit der gemeinsamen Zusammenarbeit.

Cover_Technisches_SEO

 

Für wen ist das Buch geschrieben?

Technisches SEO richtet sich an Programmierer, die an SEO-Projekten mitarbeiten, an SEOs und an Shop-Betreiber, die Einblicke in die SEO-relevanten Funktionen ihres Shopsystems gewinnen wollen.

Eins vorneweg: Das Buch ist sehr verständlich geschrieben und das Durcharbeiten macht Spaß. Für alle drei Gruppen ist das Buch ein Gewinn.

Technisches SEO ist das Fundament für viele SEO-Maßnahmen und Teil der OnPage-Optimierung. Vielen Webseitenverantwortlichen ist oft nicht bewusst, welche großen Chancen ein optimaler Quellcode für die Suchmaschinenoptimierung bietet.

Zu Beginn gibt es eine kleine Auflistung über die verschiedenen OnPage-Baustellen auf einer Seite. Dies beinhaltet die Textoptimierung, Bilder-SEO, Video-SEO und News-SEO. Die Autoren stellen hier einführende Maßnahmen vor, wie es eine Seite in die Google News schaffen oder wie ein Video besser auf YouTube gefunden werden kann. Danach werden verschiedene Angriffspunkte für Technisches SEO beschrieben und die wichtigsten Optimierungspotentiale aufgezeigt.

Einige Kapitel möchte ich besonders hervorheben.

URL-Struktur und Mehrsprachigkeit

Im Kapitel URL-Struktur wird ausführlich auf das Thema Mehrsprachigkeit eingegangen. Viele konkrete Code-Beispiele werden für die korrekte Benutzung des hreflang-tags aufgeführt und die generelle Funktionsweise wird sehr verständlich erklärt. Die Autoren weisen auch auf die Fehlerkontrolle mittels der Search Console hin.

Ein weiteres wichtiges Thema sind interne Verlinkung bzw. die allgemeine Informationsarchitektur der Website. Die aktuellen Best Practice Verfahren zur Paginierung und die strukturierte Auszeichnung der Breadcrumbs wird behandelt.

Crawling- und Indexierungssteuerung

Man kann es sich als Webseitenbetreiber scheinbar einfach machen und der Suchmaschine per robots.txt sagen, dass sie einfach alles indizieren und crawlen soll. Das ist jedoch nicht sehr effizient und man kann sich nicht darauf verlassen, dass der Suchbot wirklich alle relevanten Inhalte erwischt. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich der Bot mit unwichtigen Inhalten zu lange aufhält.

Die Autoren beschreiben ausführlich und leicht verständlich, wie der Crawlingprozess ressourcenschonender realisiert werden kann und wie wirklich nur die wichtigsten Inhalte im Suchmaschinenindex landen.

Das große Problem des Duplicate Contents wird ebenso angegangen wie die Steuerung der Crawling-Geschwindigkeit.

Pagespeed und Suchmaschinen

Seit 2010 ist die Seitenladegeschwindigkeit ein (offizieller) Rankingfaktor und hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Das Buch erwähnt konkrete Möglichkeiten zur Optimierung des Pagespeeds, u.a. Methoden wie die Komprimierung mit gzip oder Datenbankoptimierungen.

Mobile SEO

Im Kapitel Mobile SEO werden verschiedene Varianten besprochen, wie die eigene Seite für die vielen unterschiedlichen mobilen Endgeräte optimal dargestellt werden kann.

Die Vor- und Nachteile von separater Mobile-Website, Dynamic Serving und Responsive Design werden vorgestellt und die Wahl des richtigen Weges für die eigene Seite kann informierter getroffen werden.

Besonders praktisch sind die Hinweise, was dabei alles vermieden werden sollte. Dies sind z.B. faulty redirects, falsche Video-Formate und der Einsatz von Flash-Inhalten.

Abgerundet wird das Thema mit Hinweisen, mit welchen SEO-Problemen bei der Änderung der Mobile-Strategie zu rechnen ist.

SEO Tools

Es werden die wichtigsten (meist kostenlosen) SEO-Tools vorgestellt, mit denen man sich die Arbeit im technischen SEO stark vereinfachen kann. Der Screaming Frog SEO Spider wird dabei am ausführlichsten besprochen. Nach dem Crawl einer Website stehen verschiedene Auswertungs- und Exportmöglichkeiten zur Verfügung. Besonders nützlich sind die Auflistung von Meta-Robots-Angaben, das Aufdecken von internem Link-Potenzial und der Verweis auf eine kanonische URL. Mit dem Tool bekommt man sehr schnell einen Überblick über den Status der Domain bzw. Website. Kein Wunder, dass dieses Tool immer beliebter wird und von den Autoren ausführlicher vorgestellt wird.

Typische SEO-Fehler und ihre Lösung

Im Kapitel Fehlerbehebung werden typische technische SEO Probleme aufgelistet und ein kurzer Lösungsweg illustriert. Die behandelten Probleme beginnen bei einer nicht indexierten Seite bis zu dem Fall, dass Besucher auf einer anderen Seite landen als eigentlich angedacht. Auch das häufige Phänomen, dass die Suchmaschine eine falsche Meta Description widergibt wird thematisiert und Gegenmaßnahmen besprochen.

Fazit

Das Buch ist der ideale Einstieg ins Thema Technisches SEO. Es ist verständlich geschrieben und erklärt dem interessierten Leser verständlich Fachbegriffe, Probleme und Lösungswege. Alle technischen Begriffe werden klar definiert und eingeführt, während zahlreiche Code-Beispiele sehr gut der Illustration dienen. Die Einstiegshürde ist positiv niedrig.

Programmierer bekommen auf der anderen Seite einen sehr guten Einblick darüber, welche Auswirkungen bestimmte Code-Abschnitte auf die Suchmaschinenoptimierung haben.

Betreiber von Online-Shops erfahren, bei welchen Feineinstellungen sie sich auf ihre Shop-Software verlassen sollten und welche SEO-Maßnahmen sie konkret umsetzen können.

Das Buch ist eine lohnende Lektüre für alle, die ihre SEO-Arbeit auf eine saubere und sichere Code-Basis stellen wollen. Es verliert sich nicht in Allgemeinplätzen, sondern gibt immer die notwendigen Schritte für die konkrete Umsetzung mit an die Hand. Das Buch ist reich bebildert, sodass auch Einsteiger schnell die beschriebenen Arbeitsschritte nachvollziehen und verinnerlichen können. Wer sich die Inhalte des Buchs aneignet, wird in Zukunft nicht nur relevante, sondern auch benutzer- und suchmaschinenfreundliche Seiten bauen und konzipieren.

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Dynamische Suchanzeigen (DSA) – Grundlagenhttp://www.projecter.de/blog/sem/dynamische-suchanzeigen-dsa-grundlagen.html http://www.projecter.de/blog/sem/dynamische-suchanzeigen-dsa-grundlagen.html#comments Tue, 11 Aug 2015 10:48:05 +0000 http://www.projecter.de/blog/?p=27967 Mit den dynamischen Suchanzeigen bietet Google ein Tool an, um schnell die gesamte Website oder einzelne Bereiche automatisch zu bewerben.

Die Grundlagen

Um eine Kampagne mit dynamisch generierten Anzeigen auf Basis der Webseiteninhalte zu generieren, startet man mit der Erstellung der dafür voreingestellten Kampagne. Zunächst wählt man eine normale Kampagne im Suchnetzwerk. Im Anschluss dann die Option „Dynamische Suchanzeigen“.

DSA - Nur Suchnetzwerke

 

DSA- DSA auswählen

 

Am Ende der Einstellungsseite der Kampagne wird die URL der Webseite festgelegt. Hier reicht zunächst die URL der gesamten Webseite. Im späteren Verlauf werden dann die einzelnen Bereiche definiert, die beworben werden sollen.

DSA - URL auswälen

 

Im nächsten Schritt wird die erste Anzeigengruppe angelegt. Der Name sollte passend zur Einstellung gewählt werden. Im Beispiel wurde hier der Name „Alle Seiten“ gewählt.

Die Anzeige wird immer mit einem dynamischen Anzeigentitel erstellt. Der Titel entspricht immer dem Titel der entsprechenden Unterseite.
Der Text sollte in unserem Fall auf alle Seiten passen und deshalb zunächst generisch gewählt werden.

DSA - Textanzeige

 

Bei der Auswahl „Automatische Ausrichtung“ bietet sich die Möglichkeit der Auswahl aller Seiten oder bei Nicht-Auswahl die spätere Definition der Parameter zum Filtern der zu bewerbenden Seiten.

DSA - Automatische Ausrichtung

 

So funktionieren dynamische Suchanzeigen

Die Einrichtung dynamischer Suchanzeigen ist schnell erledigt. Was passiert nun im Hintergrund von der Suchanfrage eines Nutzers bis zur Anzeigenschaltung?

Ein Bot durchsucht den eigenen Webauftritt und indexiert alle Inhalte unter Berücksichtigung verschiedener Signale. Auf diesen Index greift schließlich der Adwords Algorithmus bei jeder Anzeigenauktion mit einem thematisch passenden Keyword zu und entscheidet eigenständig, ob möglicherweise eine Unterseite gut zum Keyword passt. Wie in jeder Anzeigenauktion üblich, wird für diese Zielseite unter Berücksichtigung von Suchanfrage und Anzeige ein Qualitätsfaktor berechnet, der gemeinsam mit den eingestellten Anzeigenerweiterungen und dem hinterlegten CPC Gebot den Anzeigenrang bildet.

Ist der Anzeigenrang hoch genug, um eine Anzeigenschaltung auszulösen, generiert Google automatisch eine Anzeige und wird diese platzieren.

Die ersten Einschränkungen

Mit den oben getroffenen Einstellungen werden nun alle Unterseiten in die dynamische Anzeigenschaltung einbezogen. Um einzelne Unterseiten, wie z.B. das Impressum, die Kontaktseite und weitere Seiten auszuschließen, die nicht für die Bewerbung genutzt werden sollen, empfiehlt sich die Funktion der Ausschlüsse. Diese können auf Anzeigengruppen- und Kampagnenebene hinzugefügt werden. Bei den oben genannten Unterseiten empfiehlt sich der Ausschluss auf Kampagnenebene, da wir diese nie bewerben wollen.

DSA- Ausschlüsse

 

Der Ausschluss kann über verschiedene Filter geschehen. Am einfachsten lassen sich die Unterseiten über die URL ausschließen. Hier werden einfach nacheinander alle Unterseiten aufgeführt, die nicht beworben werden sollen.

DSA - Ausschlüsse nach Art

 

DSA - Ausschlüsse Beispiel

 

Nun ist die Kampagne in ihren Grundzügen aufgesetzt und es kann mit der Anzeigenschaltung begonnen werden. Es empfiehlt sich, die CPCs zunächst niedrig anzusetzen und das Budget einzuschränken, um in den ersten Tagen der Bewerbung auf kleinem Niveau Erfahrungen zu sammeln und schnell auf ungewünschte Anzeigenschaltung reagieren zu können, ohne zu viel Budget investiert zu haben.

Die Auswertung

Die dynamischen Suchanzeigen bieten ein sehr großes Potential für den weiteren Accountaufbau, da sich schnell trafficstarke und auch umsatzstarke Keywords herauskristallisieren. Diese findet man dann im Reiter „Keywords“ unter den „Details“. Hier werden alle Suchbegriffe aufgeführt, die zur Anzeigenschaltung und zu Klicks geführt haben.

DSA - Suchbegriffe auswerten

 

Es empfiehlt sich, diese Informationen zu nutzen und die gut funktionierenden Keywords in separate Kampagnen und Anzeigengruppen zu überführen, um eine zielgerichtete Anzeigenschaltung zu gewährleisten und dem Nutzer noch mehr Relevanz durch konkrete Anzeigen und ausgewählte Sitelinks anzubieten.

Vorteile dynamischer Anzeigen

Die dynamischen Suchanzeigen stellen ein mächtiges Instrument dar. Mit nur wenigen Klicks kann die Anzeigenschaltung für einen ganzen Webauftritt für passende Suchanfragen forciert werden.

Werden den dynamischen Anzeigen ausreichend hohe Gebote sowie Budgets zugeteilt, arbeitet der Algorithmus sehr gründlich und deckt Keywords ab, die einem Account Manager bisher möglicherweise noch nicht in den Sinn gekommen sind.

Die Automatisierung führt dazu, dass auch nebensächliche Suchanfragen (selten ausgeführte Suchanfragen, für die die Erstellung eigener Anzeigengruppen kaum lohnen) mit passgenauen Zielseiten abgedeckt werden können.

Durch die automatisierte Erstellung der Anzeige kann es besonders bei längeren Suchphrasen zu Anzeigentiteln kommen, die den normalen Rahmen von 25 Zeichen sprengen. So nimmt die Anzeige unter Umständen mehr Raum ein und bekommt besondere Aufmerksamkeit.

Nachteile dynamischer Suchanzeigen

So gründlich ein Algorithmus arbeitet, so fehleranfällig kann er auch sein. Die dynamische Anzeigenschaltung funktioniert besonders gut bei Shops, die gut gepflegt und idealerweise SEO optimiert sind. Shops ohne Kategorietexte und Metadaten sowie mit unpräzisen Produktbezeichnungen machen es dem Algorithmus schwer bis unmöglich zu erkennen, ob eine Shopseite für eine Suchanfrage relevant ist. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Algorithmus bei unpräzisen Signalen unpassende Zielseiten bewirbt und auf diese Weise Budgets förmlich verbrennt.

Die dynamische Anzeigenschaltung erfolgt für alle Suchanfragen, für die der Algorithmus passende Seiten findet. Dabei kommt es auch vor, dass der Algorithmus Service- oder Ratgeberseiten bewirbt, die einen User informieren, ihn jedoch nur in seltenen Fällen zu einem Kaufabschluss animieren. Damit laufen Kosten auf, die keine Umsätze zur Amortisierung mit sich bringen.

Die Möglichkeiten, Gebote auszusteuern, sind stark begrenzt. Gerade für häufig gesuchte Begriffe, ist die keywordbasierte Aussteuerung in eigenen Anzeigengruppen wesentlich präziser und wird in jedem Fall für die bessere Kosten-Umsatz Relation sorgen.

Durch die automatische Schaltung, kann es leicht dazu kommen, dass sich dynamische und keywordbasierte Anzeigengruppen gegenseitig behindern. Identische Suchphrasen werden möglicherweise von beiden bedient. Dies verfälscht die Datengrundlage, aufgrund derer ein Account Manager weitere Entscheidungen zur Steuerung des Kontos fällt. So werden möglicherweise CPCs gesenkt oder konstant gehalten, obwohl man sie bei akkumulierten Umsätzen in einer Anzeigengruppe besser angehoben hätte.

Weitere Ausrichtungsmöglichkeiten

Neben der Option alle Unterseiten zu bewerben, bietet AdWords die Möglichkeit, einzelne Bereiche der Website in die Bewerbung einzuschließen. Dies kann entweder über die Category, die URL, den Page Title oder den Page Content geschehen. Bei einer sauberen URL-Struktur bietet es sich an, einzelne Anzeigengruppen für verschiedene Bereiche der Website anzulegen. Als Beispiel kann hier in einem Shop in Herrenbekleidung und Damenbekleidung unterschieden werden, wenn die URL-Struktur diese Informationen enthält. Je feiner die URL Struktur oder die Title strukturiert sind, desto einfacher lassen sich kleinere Unterseitengruppen erstellen und gezielt verwalten und mit verschiedenen Geboten versehen.
Bieten weder die URL-Struktur noch die anderen Kriterien einen sauberen Ansatz zur Aufteilung, so kann man z.B. einzelne Textbausteine auf den Unterseiten eines Shops nutzen, um nur die Produkte zu bewerben. Hier bietet sich z.B. „mehr Informationen zu Versandkosten“ oder ähnliches an.

Dynamische Suchanzeigen in sehr gut ausgebauten Konten

Selbst wenn die Dynamischen Suchanzeigen vor allem zu Beginn des Kontoaufbaus sinnvoll eingesetzt werden können, bieten sie auch in gut ausgebauten Konten einen Mehrwert. Durch die Abdeckung aller Unterseiten werden auch immer neue Unterseiten oder Produktseiten in die Bewerbung aufgenommen, die noch nicht explizit in das AdWords Konto eingepflegt wurden. Stattet man die Kampagne mit generell niedrigeren CPCs als die dedizierten Kampagnen aus entgeht man der Gefahr, dass die DSA die speziellen Anzeigen ausstechen und stellt so sicher, dass nur Keywords zur Anzeigenauslieferung genutzt werden, die so noch nicht im Account vorkommen und neue Ideen für weitere Themen bieten können.

Fazit

Unsere Empfehlung ist eine DSA-Kampagne zum Start eines jeden AdWords Accounts mit geringen CPCs und geringem Budget. Bei bestehenden Konten bietet sich eine DSA Kampagne aber genauso an, um neue Themen und Ideen zu generieren.

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1001 Möglichkeiten, Zielgruppen auf Facebook zu erreichenhttp://www.projecter.de/blog/social-media/zielgruppen-auf-facebook.html http://www.projecter.de/blog/social-media/zielgruppen-auf-facebook.html#comments Mon, 10 Aug 2015 11:09:58 +0000 http://www.projecter.de/blog/?p=28236 Bowling-Bild

 

Facebook bietet Werbetreibenden eine fast unendliche Auswahl an Zielgruppen an. Sowohl eine spitze Definition von nur 20 Nutzern als auch eine Gruppengröße von mehreren Millionen Nutzern kann mit Anzeigen bespielt werden. Doch wie genau funktioniert das und wann bietet sich welche Segmentierung an?

Targeting auswählen

Das Targeting der Anzeigen kann entweder bei der Erstellung der Anzeigengruppe vorgenommen werden, oder man speichert sich feste Zielgruppen ab, auf die dann ebenfalls auf Anzeigengruppen-Ebene zugegriffen werden kann.

Zielgruppen erstellen auf FB

 

Auswahl nach demografischen Merkmalen

Standorte

Um eine Zielgruppe auszuwählen ist es Pflicht, mindestens einen Standort oder eine Custom Audience anzugeben, sonst kann keine Zielgruppe erstellt und damit keine Werbeanzeigengruppe aktiviert werden.

Das macht auch durchaus Sinn. Denn entweder, der Werbetreibende möchte nur Nutzer in einem bestimmten Land ansprechen (z.B. weil er nur dahin liefert) oder vielleicht auch ein gewisses Land ausschließen (z.B. weil er nicht dahin liefert oder dort eine andere Niederlassung besitzt, die eine eigene Fan Seite auf Facebook betreibt). Die Motive können unterschiedlich sein.

Neben den Ländern kann auch das Bundesland, Region, Stadt oder PLZ angegeben werden.

Alter

Die Altersauswahl ist sehr flexibel. Von 13 bis 65+ ist jedes Alter auswählbar. Das kommt Werbetreibenden, die ihre Zielgruppen in bestimmte Alterssegmente eingeteilt haben, sehr entgegen.

Geschlecht

Will man Männer, Frauen oder beide ansprechen? Das kann ebenfalls innerhalb der Zielgruppen ausgewählt werden. Facebook plant wohl auch eine Segmentierung nach weiteren Geschlechtern – das ist in Deutschland jedoch noch nicht verfügbar.

Sprache

Ähnlich wie beim Standort, können Werbetreibende auch hier entscheiden, ob sie Nutzer, die eine bestimmte Sprache sprechen, erreichen oder ausschließen wollen.

Auswahl nach Interessen & Verhalten

Interessen

Was mögen die Fans? Interessen, Aktivitäten, Seiten, die mit „Gefällt mir“ markiert wurden sowie Seiten mit ähnlichen Themen können hier mit einbezogen werden.

Die Interessen werden in folgende Ober-Kategorien eingeteilt:

  • Einkaufen und Mode
  • Essen und Trinken
  • Familie und Beziehungen
  • Fitness und Wellness
  • Gewerbe und Branchen
  • Hobbys und Aktivitäten
  • Sport und Outdoors
  • Technologie
  • Unterhaltung

Dahinter verbergen sich zahlreiche Unterkategorien, sodass man zum Beispiel Nutzer auswählen kann, die Tätowierungen mögen (Einkaufen und Mode > Schönheit >Tätowierungen) oder welche, die Brettspiele mögen (Unterhaltung > Spiele > Brettspiele) oder sogar welche, die Tätowierungen oder Brettspiele mögen.

Wählt man verschiedene Kombinationen, dann erfolgt eine Oder-Verknüpfung.

Hierin besteht die Kunst, sinnvolle Kombinationen zu bilden, ohne dass die Zielgruppen zu eng werden und sich die Interessen gegenseitig zu stark einschränken.

Verhalten

Hier werden Nutzer erreicht, die zum Beispiel basierend auf ihrem Kaufverhalten, ihren Kaufabsichten oder der Geräteverwendung ausgewählt werden.

Das Verhalten wird in folgende Ober-Kategorien eingeteilt:

  • Autowelt
  • Digitale Aktivitäten
  • Finanzen
  • Nicht in ihrem Heimatland lebende Personen
  • Nutzer von Mobilgeräten
  • Reisen
  • Rund ums Wohnen
  • Saisonales und Veranstaltungen

Das Verhalten kann ebenfalls noch tiefer selektiert werden, also auch hier Augen auf bei der Erstellung und Kombination dieser Zielgruppen.

Generell sind die Interessen und das Verhalten zwei sehr wichtige Kriterien bei der Erstellung von Zielgruppen, denn hierüber lassen sich die Nutzer so gezielt wie möglich eingrenzen. Interessen und Verhalten werden mit einer Und-Verknüpfung kombiniert.

Auswahl nach Verbindungen

Fans

Hat die Facebook Seite bereits eine gewisse Größe und die betreibende Seite ist z.B. ein E-Commerce Shop, dann kann man gut und gerne damit beginnen Sales über Facebook anzuvisieren und dabei auch die eigenen Fans anzusprechen. Der Vorteil: Oftmals ist das die günstigste Zielgruppe. Schließlich kennen die Fans das Unternehmen mit seinen Produkten/Dienstleistungen bereits und eine Sympathiebekundung wurde durch das Liken erteilt.

Die eigenen Fans der Seite, App oder Veranstaltung werden über Verbindungen – Personen einschließen, die verbunden sind mit [z.B. Seitennamen] ausgewählt.

Auswahl Fans auf FB

 

Ist das Werbekonto mit mehreren Seiten verknüpft, können auch die anderen Seiten ausgewählt werden. Vielleicht deckt sich die Zielgruppe oder besitzt zumindest ähnliche Interessen?

Neben Sales Kampagnen eigenen sich hier natürlich auch z.B. Traffic Kampagnen, die die Fans auf die Webseite bringen oder Interaktions-Kampagnen, die die Reichweite der Facebook Posts erhöht.

Freunde von Fans

Was den Fans gefällt, gefällt doch bestimmt auch deren Freunden! Das kann ganz einfach getestet werden, indem bei den Verbindungen Personen eingeschlossen werden, deren Freunde verbunden sind mit [z.B. Seitennamen].

Auch hier können andere Seiten ausgewählt werden, solange der Werbetreibende auch mit deren Werbekonto verknüpft ist.

Nicht-Fans

Beide oben genannten Zielgruppen funktionieren auch in der umgekehrten Form: Fanseiten können ausgeschlossen und deren Fans explizit nicht angesprochen werden. Warum kann das nützlich sein? Zum Beispiel wenn man eben genau die erwähnte Zielgruppenüberschneidung vermeiden will oder wenn man Fan Ads schaltet, die natürlich den eigenen Fans nicht mehr angezeigt werden müssen.

Website Custom Audiences (WCA)

Website Custom Audiences ermöglichen es Werbetreibenden auf Facebook, Nutzer anzusprechen, die zuvor auf der Webseite gewesen sind (und parallel bei Facebook eingeloggt sind). Entweder waren die Nutzer auf allen Seiten oder nur auf einer bestimmten Seite. Das kann einzeln bei der Erstellung der Zielgruppe ausgewählt werden.

WCA erstellen auf FB

 

Die Liste aktualisiert sich automatisch und in Echtzeit. Die Laufzeit geht dabei zurück auf bis zu 180 Tage. Damit sind die WCA-Zielgruppen begrenzt. Nutzer, die länger als die eingestellten Tage nicht auf der Seite waren, verschwinden wieder aus der Liste. Die Zuordnung erfolgt über das sog. Hashing und ist damit im Gegensatz von anderen Technologien unabhängig von Cookies.

(Mehr Informationen zu den WCA findet ihr in unserem Whitepaper „Facebook Remarketing mit Website Custom Audiences„) 

E-Mail Listen

Werbetreibende können eine CSV-Datei mit den E-Mail-Adressen ihrer Newsletter-Abonnenten bzw. registrierten Kunden hochladen. Nutzer, die sich mit genau derselben E-Mail-Adresse bei Facebook und dem Newsletter/ im Shop etc. angemeldet haben, können dann als Zielgruppe mit Facebook Anzeigen angesprochen werden.

Dies kann nützlich sein, um die Inhalte aus dem Newsletter nochmals zu bewerben oder dem exklusiven Kundenkreis „persönliche“ Angebote zu unterbreiten.

Der Vorteil besteht bei diesen Listen darin, dass sie keine Laufzeit haben.

Lookalike Audiences (LAL)

Lookalike Audiences ermöglichen es Werbetreibenden, ihre Reichweite erheblich zu vergrößern. Das gelingt, indem Facebook von einer Grundgesamtheit an Internetnutzern die 1 bis 10% ähnlichsten Nutzer unter allen Mitgliedern von Facebook innerhalb eines Landes ermittelt. Die Genauigkeit kann dabei manuell justiert werden. Diese Lookalike Audiences können auch auf Grundlage der Website Custom Audiences erstellt werden. Somit können Nutzer erreicht werden, die den Websitebesuchern sehr ähnlich sind, aber im Zeitrahmen der Zielgruppeneinstellung nicht auf der Website waren und somit die Marke mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht kennen. Dadurch werden WCAs auch zum Ausgangspunkt der Akquise völlig neuer Kontakte. Hier muss allerdings in der Ansprache beachtet werden, dass die Nutzer noch keinen Kontakt zur Marke hatten. Eine Custom Lookalike Audience ist leicht erstellt, indem man im Zielgruppen-Fenster eine neue Zielgruppe analog zu einer WCA anlegt, jedoch im ersten Fenster auf „Lookalike Audience“ klickt.

LAL auswählen auf FB

 

Fazit

Nun gilt es, eine eigene Strategie zu entwickeln, welche Zielgruppen man bildet. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, Zielgruppen auf Facebook zu clustern und es ist durchaus empfehlenswert, die Zielgruppeneinstellungen untereinander zu kombinieren. Dies gewährleistet kleinere und relevantere Zielgruppen, was die Anzeigenperformance verbessert.

Mit welchen Kombinationen habt ihr gute Ergebnisse erzielen können? Wir freuen uns über eure Kommentare!

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