Projecter GmbH Online Marketing Agentur Blog2014-11-26T10:27:52Z http://www.projecter.de/blog/feed/atomWordPress Steffen <![CDATA[Änderungsprotokoll als Spalte im AdWords Interface]]> http://www.projecter.de/blog/?p=25051 2014-11-26T10:27:52Z 2014-11-26T10:27:52Z

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Seit heute können auf Kampagnen- und Anzeigengruppenebene Werte des Änderungsprotokolls ausgegeben werden. Die Daten waren auch bisher im Änderungsprotokoll verfügbar, sind aber als aggregierte Spalte ein hilfreicher Indikator, um Optimierungspotentiale zu erschließen. Eine geringe Anzahl an Änderungen kann Anlass sein, sich diese Kampagne etwas genauer anzuschauen. Dabei sollte man jedoch nicht den Fehler begehen, Kampagnen zwanghaft zu verändern. Sehr gute oder wenig relevante Kampagnen haben naturgemäß eine geringere Anzahl an Änderungen.

Änderungen Screenshot 1

Zudem stehen verschiedene Messwerte aus dem Änderungsprotokoll zur Verfügung. Diese sind:

  • alle Änderungen
  • Budgetänderungen
  • Gebotsänderungen
  • Änderungen bei Keywords
  • Statusänderungen
  • Ausrichtungsänderung
  • Änderungen bei Anzeigen
  • und Netzwerkänderungen.

Änderungen - Screenshot 2

Empfehlenswert ist die Verwendung des Messwerts „alle Änderungen“. Dienstleister können damit ihren Kunden auch sehr anschaulich und quantifizierbar aufzeigen, wie komplex und dynamisch das AdWords Umfeld ist.

 

 

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Luisa <![CDATA[5 Beispiele für richtig gelungene Content Marketing Kampagnen]]> http://www.projecter.de/blog/?p=24569 2014-11-25T13:43:33Z 2014-11-25T13:43:33Z

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Über die richtige Herangehensweise bei dem Aufsetzen einer Content Marketing Strategie und einem Plan mit Content Kampagnen wurde schon viel geschrieben. Wir wollen heute ein paar wirklich gelungene Content Beispiele zeigen, die vielleicht auch für euch eine Anregung sein können. Alle Beispiele sprechen unterschiedliche Zielgruppen an, verfolgen andere Ziele und auch die Aufbereitungsart des Contents unterscheidet sich. So wollen wir aufzeigen, wie vielfältig Content Marketing ist, und dass die Zeiten im SEO, bei denen es rein um Rankings und eine bestimmte Linkanzahl ging, längst vorbei sind.

Kaufda.de – Konsum in Echtzeit | Content Marketing mit Grafik

Bild1-kaufda.de

Kaufda.de zeigt mit seiner animierten Grafik das Konsumverhalten in Deutschland. Besonders gut ist die Darstellung vor allem, weil der Nutzer eine sekündliche Entwicklung sieht. Die Grafik verbreitete sich rasant über die Social Media Kanäle. Der Inhalt passte offensichtlich perfekt zu der online affinen Zielgruppe, die damit erreicht werden sollte. Über 32.000 Facebook Links, 1.400 Tweets und 852 +1 bei Google+ wurden erzielt. Der Social Traffic war somit sehr gut. Neben Social Media Zielen wurden auch SEO-Ziele verfolgt. Die Grafikseite generierte 270 Links von 140 Domains. Wir wissen nicht, ob die Grafik gezielt geseedet wurde. Es ist davon auszugehen, dass der Content so gut war und sich so gut in den sozialen Netzwerken verbreitet hat, dass auch Blogs und Onlinezeitschriften diese als “verlinkenswert” erachtet haben. Neben den Links, konnte die Zielseite http://www.kaufda.de/info/konsum-in-echtzeit mittlerweile auch einige sehr gute Rankings erzielen. Für Konsumverhalten Deutschland rankt die Grafik auf Platz 1 der organischen Google Suche, ebenso wie für Konsum in Deutschland.

Fazit

Hier wurde alles richtig gemacht, mit einer Grafik wurden Social Signals, Traffic über soziale Netzwerke, Backlinks, Referrer Traffic, Rankings und damit auch organischer Traffic erzielt.

Gartenxxl.de | Content Marketing mit umfangreichem Magazin

Bild2 - gartenxxl

Gartenxxl.de beschäftigt sich in seinem Magazin sehr ausführlich mit Themen rund um Gartenpflege, Pflanzen und Trends. Damit schaffen sie einen Raum für Inhalte, die thematisch die im Shop verkauften Produkte tangieren, und bieten ihren Nutzern einen wirklichen Mehrwert. Es scheint, keine Frage, die sich ein Gartenfan stellt, soll unbeantwortet bleiben. Auch Design und Bilder passen perfekt zur Zielgruppe. In den Artikeln schaffen sie es, geschickt die Produkte des Shops zu platzieren und so die Verbindung zum Shop herzustellen.

Was konnte gartenxxl.de mit dem Magazin erreichen? Laut Sistrix hat allein die Unterseite gartenxxl.de/magazin schon 4.596 Rankings in den organischen Suchergebnissen. Entsprechend gut sollte auch der organische Traffic sein. Dass die Inhalte nicht nur zum Selbstzweck geschrieben werden, sondern auch bei den Nutzern ankommen und gelesen werden, zeigen die Aufrufzahlen oberhalb jedes Artikels. Die Anzahl der Backlinks, die über das Magazin gewonnen wurde, ist noch etwas geringer (6.300 Links, aber von nur 43 Domains). Backlinks werden bei der Content Marketing Strategie aber auch nicht im Vordergrund stehen.

Fazit

Durch die umfangreiche Aufstellung des Magazins wird der Nutzer während der gesamten Gartensaison bei Fragen begleitet und wir sich dann wahrscheinlich auch bei der nächsten Anschaffung für seinen Garten an gartenxxl.de erinnern. Das Magazin bringt also nicht nur SEO Traffic, sondern trägt auch zur Kundenbindung und Neukundengewinnung bei.

Neeman Tools | Hervorragendes Storytelling rund um das Produkt

Bild3 - neeman tools

Mael Roth hat hier über die wirklich gute Content Marketing Arbeit von Neeman Tools berichtet. Das Beispiel hat uns so überzeugt, dass wir es hier in unserer Auflistung mit aufnehmen möchten.

Das kleine Unternehmen John Neeman Tools ist in Lettland ansässig und fertigt Messer, Bögen und Äxte. Besonders spannend ist an diesem Content Beispiel, dass sie es schaffen, ein grundsätzlich eher unemotionales Thema durch Videos zu ihren Produkten, passende Texte auf ihrer Webseite und sehr gute Bilder emotional darzustellen und so eine gute Verbindung zur ihren Produkten zu schaffen. Sie kennen ihre Zielgruppe intuitiv sehr gut und sprechen diese über alle Kanäle passend an.

Besonders erfolgreich waren ihre Videos zum “Making the Tool”, in denen sie den Entstehungsprozess der Produkte zeigen.  Diese drei Videos haben schon über 1,1 Millionen Views allein bei YouTube erzielt. Die Videos, Texte und Bilder helfen auch dabei, von der Qualität der Produkte zu überzeugen und damit auch den höheren Preis zu rechtfertigen.

Fazit

Das Beispiel zeigt, dass im Content Marketing nicht zwangsläufig neue Themen überlegt und bespielt werden müssen. Neeman Tools konzentrieren sich komplett auf ihre Produkte. Rund um die Produkte zeigen sie ihre authentische Story.

Bellroy.com | Infografik rund um das Produkt

Bild4 - bellroy

Bellroy.com bietet schlanke Geldbörsen an und bereitet auch die Inhalte auf der Webseite passend zu diesem USP auf.

Unter dem Motto “Speck deine Geldbörse ab” zeigen sie grafisch und interaktiv ihr Produkte im Vergleich mit herkömmlichen Portemonnaies. Dadurch werden die USPs sehr deutlich und die zur Verfügung stehenden Produkte werden übersichtlich aufgelistet. Das Thema “Lighter, Slimmer, Smarter” zieht sich auch konsequent durch die anderen Inhalte der Webseite. Beispielsweise werden auch Tipps gegeben, wie man seinen Koffer besonders platzsparend packt, wenn es in den Urlaub geht. Unterstützt werden die Textinhalte durch kleine passende Produktvideos. Auch hier steht das Produkt klar im Fokus.

Fazit

Das Beispiel zeigt, wie man auch beim Content Marketing tolle Inhalte erstellen kann, die thematisch sehr nah beim Produkt sind.

L´Oréal Paris | Content Marketing mit Tutorials

Bild5 - Loreal

L´Oréal Paris bietet in seiner Lounge Expertentipps zu Themen rund um Make-up, Nägel, Haut und Haare. In der Make Up Lounge wird beispielsweise eine Vielzahl an Videos zu verschiedensten Looks gezeigt. Die verschiedenen Landing Pages der Make Up Videos sind sehr gut aufbereitet. Alle im Video verwendeten Produkte werden unter dem Video verlinkt. Zusätzlich gibt es noch eine Step-by-Step Anleitung. Passende Basic Videos werden mit verlinkt.

Dies hilft dabei, den Nutzer lange auf der Seite zu halten. Dabei wird auch das eigentliche Produkt nicht aus den Augen verloren. Die Experten, die zum Einsatz kommen, erzeugen Vertrauen und Bindung zur Marke. Über die Lounge schafft L´Oréal perfekten Raum für seine Inhalte. Allein lounge.loreal-paris.de hat 3.387 Rankings in den Top100 Suchergebnissen bei Google. Die gesamte Domain hat 6.048 Rankings, wodurch die Bedeutung der Lounge noch einmal deutlich wird.

Die Inhalte werden zudem auch über AdWords Anzeigen verbreitet. Es wird also ein Teil des AdWords Budgets für den Content ausgegebenen, weil dieser verschiedene Suchende je nach Suchanfrage besser abholt und länger auf der Seite hält, als es eine reine Produkt- oder Kategorieseite könnte.

Fazit

L´Oréal zeigt, dass sich Tutorials sehr gut eignen, um den Einsatz der eigenen Produkte anschaulich zu präsentieren. Sie nutzen die Lounge einerseits zur Kundenbindung, aber auch als indirekten Abverkaufskanal.
Das waren nur 5 von vielen sehr gut umgesetzten Content Ideen, die uns bei der täglichen Arbeit und Recherche begegnen. Welche Beispiele würdet ihr noch ergänzen?

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Steffen <![CDATA[SEM Auslese November 2014]]> http://www.projecter.de/blog/?p=25014 2014-11-24T11:07:26Z 2014-11-24T11:07:26Z

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SEM-Auslese
Weihnachten rückt nun langsam in greifbare Nähe und passend hierzu wurden einige Neuerungen eingeführt, die wir euch nicht vorenthalten möchten.

News

Anzeigen mit Hilfe von Echtzeit-Updates anpassen

Bereits Ende September von Google angekündigt, nun ist es soweit: Neben den Platzhalterfunktionen, den dynamischen Sitelinks und Suchanzeigen gibt es mit den Echtzeit-Updates eine weitere Möglichkeit zur dynamischen Gestaltung von AdWords Anzeigen. Die Echtzeit-Updates ermöglichen hierbei Anzeigen mittels

  • Keywords,
  • spezifischer Produktgruppen sowie
  • mit periodischen Ereignissen zu individualisieren oder
  • Anzeigen mit einem einmaligen Countdown zu versehen.

Mit Hilfe von generierten Feeds werden diese in Anzeigen integriert. Vor allem im Zuge des Weihnachtsgeschäfts ist die Countdown-Funktion sicherlich für eine Vielzahl von Shopbetreiber von Bedeutung, kann jedoch auch bei Aktionen oder saisonalen Änderungen sinnvoll eingesetzt werden.

Apps auf YouTube und im Suchwerbenetzwerk bewerben

Nachdem im Frühjahr eine neue Generation von App-Anzeigen für das Suchnetzwerk sowie YouTube angekündigt war, stehen diese mittlerweile zur Verfügung.

Im Suchwerbenetzwerk können Apps nun unkompliziert in Anzeigen integriert und somit potentiellen Nutzern präsentiert werden. Geschaltet werden die Anzeigen dabei nur für mobile Nutzer, die des Weiteren die jeweilige App noch nicht besitzen. Für Nutzer, die die App bereits installiert haben, gibt es die Möglichkeit, diese durch die Einrichtung von Tiefenlinks an diese zu erinnern. Diese Erinnerungsfunktion befindet sich im Moment noch in der Betaphase, wird jedoch sicher bald ausgerollt werden.

Bei Youtube können Apps ab sofort in TrueView-Anzeigen integriert und somit mit Hilfe von Bild, Ton und Bewegung beworben werden. Das Ganze nennt sich „TrueView für die Werbung für mobile Apps“ und wird in mobilen YouTube-Apps für Smartphones und Tablets geschaltet. Erreicht werden können mobile Nutzer, die an Themen interessiert sind, die in engem Zusammenhang mit der jeweiligen App stehen.

Automated Extensions Report

Ende Oktober kündigte Google eine weitere Neuerung an – die sog. „Automated Extensions Reports“. Diese beziehen sich, wie der Name bereits erahnen lässt, auf automatisch eingefügte Anzeigenerweiterung und deren vereinfachenden Auswertung. Automatische Anzeigenerweiterungen sind dabei

  • vorherige Besuche
  • Profilerweiterungen mit Zusatzinformationen (Google Plus)
  • dynamische Sitelink-Erweiterungen oder
  • Kunden- und Verkäuferbewertungen.

Diese Anzeigenerweiterungen erscheinen automatisch in den Anzeigen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. So wirklich ausgewertet werden konnte diese jedoch bis dato nicht – das soll sich im Zuge der „Automated Extensions Reports“ nun ändern. Im Tab „Anzeigenerweiterung“ können die automatischen Erweiterungen in Zukunft, ähnlich den Sitelinks oder Callouts, ausgewählt und ausgewertet werden.

Neue Bulk-Änderungen für AdWords

Google hat neue Änderungsmöglichkeiten vorgestellt, mit denen es nun auch ohne Editor möglich ist, gleichzeitig Anpassungen in mehreren Kampagnen und Anzeigenerweiterungen vorzunehmen. So können in Zukunft bspw. Tagesbudgets, Standorteinstellung und Erweiterungen, wie die jüngst erschienen Callouts, ohne großen Aufwand und ohne lästiges Klicken direkt abgeändert werden.

Gleichzeitige Nutzung verschiedener AdWords Accounts

Seit kurzem besteht in AdWords die Möglichkeit, mehrere AdWords-Konten gleichzeitig im selben Browser zu verwalten, ohne sich dabei stets aus- und einloggen zu müssen. Soll zwischen einzelnen Accounts gewechselt werden, so wird durch einen Klick auf die Kundennummer bzw. Login Email ein kleines Fenster geöffnet, in welchem nicht nur neue Accounts hinzugefügt, sondern auch zwischen den bereits integrierten gewechselt werden kann. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch Nerven.

Dynamisches Remarketing für Werbetreibende aller Branchen

Im Laufe der kommenden Wochen wird das dynamische Remarketing peu-à-peu für alle Branchen wie bspw. Hotels, Flüge, Immobilien oder Kleinanzeigen freigeschaltet. Somit können auch diese Anzeigen für Besucher schalten, die sich ihre Webseite angesehen, jedoch keine Produkte erworben haben. Um diese dennoch zum Kauf anzuregen, können den Besuchern die angesehenen oder ähnlichen Produkte nochmals in Form von Anzeigen präsentiert werden.

Benutzerdefinierte Zielgruppen mit eigenen Interessen

Für das Displaynetzwerk gibt es bereits seit längerem die Möglichkeit, gezielt Nutzer mit den Funktionen „Zielgruppe mit gemeinsamen Interessen“ und „kaufbereite Zielgruppen“ anzusprechen. In den kommenden Wochen gesellt sich eine dritte Funktion zu den zielgruppenspezifischen Ausrichtungsmöglichkeiten – und zwar die „benutzerdefinierter Zielgruppen mit eigenen Interessen“. Mit Hilfe dieser wird es in Zukunft möglich sein, über die Auswahl benutzerdefinierter Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen genau diejenigen Nutzer anzusprechen, die für die jeweilige Werbebotschaft relevant sind. Um die Ausrichtung auf die relevante Zielgruppe vereinfachen zu können, sollen weiterführende Statistiken, wie bspw. die wichtigsten Interessen oder demographischen Merkmale, unter die Arme greifen.

Weitere Suchmaschinenmarketing News kompakt

New AdWords Shopping Campaings Report For Google Analytics Rolling Out

Google AdWords Renaming Column Names To Match Google Analytics



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Marcus http://www.projecter.de/ueber-uns/team.html <![CDATA[Emotionen jetzt auch für Facebook Seiten verfügbar]]> http://www.projecter.de/blog/?p=25018 2014-11-21T09:43:08Z 2014-11-21T09:41:22Z ...

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Facebook Seiten freuen sich, dass Freitag ist. Unternehmen können jetzt auf ihren Fanpages  auch Gefühle zeigen. Die vorstrukturierten Statusupdates zu Tätigkeiten und Empfinden, die Anfang 2013 eingeführt wurden, gibt es nun auch für Facebook Seiten.

Die Möglichkeiten sind groß und werden bestimmt bald für gute Unterhaltung sorgen. Von super gut gelaunten Unternehmen, die sich auf eine Produktvorstellung freuen bis zu traurig gestimmten Sportmannschaften, weil es am Spieltag nicht zum Sieg gereicht hat. Die Interaktion mit den eigenen Fans kann jetzt noch persönlicher und menschlicher werden.

Projecter fühlt sich glücklich

Projecter fühlt sich glücklich

Wir freuen uns jedenfalls über diese Neuerung – und können das nun auf der Projecter Facebook Seite auch zeigen.

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Steffen <![CDATA[10 Tipps, um Conversions auf deiner mobilen Webseite zu boosten!]]> http://www.projecter.de/blog/?p=24617 2014-11-20T10:47:21Z 2014-11-20T10:32:23Z

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Die Onlinestudie von ARD und ZDF hat es deutlich gezeigt. Die mobile Nutzung des Internets steigt unaufhaltsam. Mittlerweile sind es 77% der 20- bis 29-jährigen, die ein Smartphone oder Tablet „zumindest gelegentlich“ zum Surfen benutzen. Jeder zweite sogar täglich.

Wer sich und seine Webseite den neuen Begebenheiten, dem immer schnelleren und leichteren Zugang zum Web über mobile Geräte, nicht anpasst, verschenkt Potenzial leichtfertig. Mit diesen 10 Tipps für ein erfolgreiches Design mobiler Webseiten können Kunden auch auf Smartphone und Tablet perfekt abgeholt werden.

1. Call-To-Action prominent darstellen

Die Call-To-Action oder etwas länger im Deutschen „Handlungsaufforderung“ sollte der Grundbaustein der mobilen Seite sein. Platziert im sichtbaren Bereich, erkennt der Nutzer sofort welche Leistung angeboten wird. Der Button kann verschiedene Inhalte kommunizieren. Exemplarisch kann dies „Schau dich im Shop um“, „Abonniere unseren Newsletter“, „Verpasse keine Rabatte mehr“ oder „Teste einen Monat gratis“ sein. Entscheidend sind der Grundtenor der Seite und die Erwartungshaltung des Nutzers.

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Netflix oder Maxdome haben mobile Webseiten, die eine gute Orientierung liefern. Auch bei Adobe ist die Call-To-Action prominent dargestellt: „Werde Mitglied bei MAX“ und/oder „hole dir Creative Cloud“.

2. Navigation verbessern

Eigentlich sollte das für jede Webseite gelten, die projektiert wird. Im mobilen Bereich ist es jedoch besonders nachteilig, wenn die Navigation unzureichend ist. Der Nutzer kehrt häufig frustriert der Seite den Rücken zu, sofern er nicht auf die Startseite zurück kommt oder das gesuchte Produkt nicht findet.

Das Logo bietet sich dabei als Home-Button an, damit der Nutzer schnell wieder auf die Startseite zurückkehren kann. Dies ist bei vielen Webseiten bereits eingerichtet und Besucher sind auf diese Verknüpfung konditioniert. Die Menüpunkte sollten verständlich sein und dem Nutzer sofort verdeutlichen, was er auf der Unterseite erwarten kann. Das ist nichts wirklich Neues, aber ein Muss für die Nutzerfreundlichkeit.

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Die mobile Seite der Bahn ist dabei ein positives Beispiel: das Logo dient als Home-Button und die Menüpunkte sind aussagekräftig.

3. Suchfunktion sichtbar platzieren und relevante Treffer anzeigen lassen

Die Höchststrafe für einen Webseitenbetreiber ist es, wenn der Nutzer verzweifelt aufgibt, weil er entweder die Suchfunktion nicht findet oder nur unrelevante Treffer angezeigt bekommt und zu Google wechselt, um dort sein Wunschprodukt zu suchen. Dadurch muss man sich erneut einer Konkurrenzsitaution aussetzen und der Nutzer hat die Seite zudem mit einer negativen Erfahrung verlassen. Dies verringert die Chance einer Rückkehr.

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Auf den kleinen Bildschirmen ist eine Suchfunktion besonders wichtig. Vor allem wenn der Besucher schon ein bestimmtes Produkt im Kopf hat, sich aber nicht durch die Menüführung hangeln will. Deshalb sollte der Suchschlitz am besten am oberen Rand des Bildschirms sein, automatisch Suchworte vervollständigen und auch eine Rechtschreibekorrektur anbieten. Die mobile Seite von Zalando zeigt, wie es gehen könnte.

4. Gäste sind willkommen

Vielen Websitebetreibern ist es wichtig, dass sich ein Besucher bei einer Bestellung registriert. Die Chance ist hoch, dass man damit einen neuen Stammkunden begrüßen und ihn mithilfe von Newslettern in regelmäßigen Abständen über neue Angebote informieren kann. Aber oft möchte der Nutzer sich nicht anmelden, nicht schon wieder seine E-Mail Adresse preisgeben und einen Account für eine einmalige Bestellung anlegen.

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Daher sollte es eine Möglichkeit geben, dass Gäste kaufen können, ohnen sich registrieren oder einloggen zu müssen. Diese Option sollte, wenn auch nicht so prominent wie die Anmeldung, leicht zu finden sein. Die EMP Seite macht vor, wie ein Checkout erfolgreich eingeleitet werden kann.

5. Informieren auf dem Smartphone und Bestellen auf dem PC

Das Smartphone ist schnell gezückt, im Shop wird das Wunschprodukt komfortabel ausgewählt und der Kaufprozess ist in vollem Gange. Trotzdem können noch verschiedene Faktoren zum Abbruch führen. Beispielsweise hat der Besucher sein Paypal-Passwort oder seine Kreditkarten-Informationen nicht zur Hand. An Bezahlen ist jetzt nicht zu denken. Eventuell möchte der Nutzer auch nicht auf dem Handy kaufen und sich das Produkt zu Hause noch einmal anschauen. Dies kann auch Sicherheitsbedenken geschuldet sein.

In diesem Fall ist es optimal, dem potentiellen Käufer die Speicherung des Warenkorbs oder die Versendung des Warenkorbs per Mail an eine Wunschadresse zu ermöglichen. Dadurch kann ein komfortabler Abschluss des Kaufs auch über Gerätegrenzen hinweg realisiert werden. Amazon macht vor, wie dies funktionieren kann.

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6. Einfache Formulare erstellen

Bei Formularen ist eines besonders wichtig: Nutzerfreundlichkeit. Der Nutzer sollte nicht mit kleinen Checkboxen, bei denen eine präzise Eingabe defizil ist, konfrontiert werden. Formulare sollten schlicht aufgebaut, einfach zu bedienen und schnell verständlich sein sowie große Schaltflächen besitzen.

Die Nutzer wünschen sich eine schnelle Abwicklung des formellen Teils des Kaufprozesses. jquerymobile.com zeigt, wie so etwas aussehen kann.

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7. Fehlerhafte Formulareingaben ausschließen

Viele kennen das Problem, dass Vertipper auf mobilen Endgeräten häufiger vorkommen. Dem potentiellen Kunden kann die Bedienung deutlich erleichtert werden, wenn man im Formular eine Echtzeit-Kontrolle umsetzt. Ein vergessenes @-Zeichen fällt dann nicht erst auf, wenn die Seite nochmals geladen wurde. Jeder neue Ladevorgang erhöht die Absprungwahrscheinlichkeit erheblich.

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Außerdem ist eine aussagekräftige Beschriftung der Felder und Auswahlmöglichkeiten wichtig. Zudem ist, wie bereits im vorherigen Punkt zu lesen, eine schlichte und einfache Bedienung entscheidend für das Nutzererlebnis. Dies minimiert mögliche Fehlerquellen deutlich. Maxdome besitzt z.B. eine Echtzeit-Kontrolle, die sofort auf Fehler hinweist.

8. Kein manueller Zoom

Kurz vorab: Eine Ausnahme bildet die im Punkt 9 erklärte Systematik. Ansonsten sollten Besucher auf der mobilen Seite nicht zoomen müssen, um z.B. etwas besser lesen zu können. Bei der Konzeption der mobilen Website sollte von vornherein ausgeschlossen werden, dass eine Zoom-Funktion notwendig wird.

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Muss der Nutzer trotzdem etwas vergrößern, ist die Chance hoch, dass er etwas wichtiges nicht im Bildausschnitt vorfindet. Dies kann im schlimmsten Fall die Call-To-Action sein.

9. Bilder vergrößern

Die Ausnahme der Zoom-Regel: Der Nutzer möchte natürlich auch auf dem Smartphone sein Wunschartikel in allen Details begutachten. Bilder von Produkten sollten vergrößerbar sein. Dafür gibt es smarte Lösungen, welche die Usability nicht negativ beeinflussen.

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Auf Amazon erscheint für einen kurzen Moment eine Infobox mit dem Hinweis, dass der Nutzer sich das Bild näher betrachten kann. Nach ein paar Sekunden verschwindet die Box wieder.

Nutzer haben somit die Möglichkeit, sich von der Qualität des Produktes überzeugen konnten.

10. Hoch- oder Querformat

Häufig tritt das Phänomen auf, dass die unterschiedlichen Darstellungsmöglichkeiten von Hoch- und Querformat nicht ausgenutzt werden. Im Querformat bieten sich in vielen Fällen sinnvolle Anpassungsmöglichkeiten. Beispielsweise können drei anstatt zwei Bilder in einer verbesserten Größe dargestellt werden. Dies kann dem Nutzer mit einer kleinen Infobox mitgeteilt werden. Bei dem Hinweis ist es wichtig, dass die Box einfach wegzuklicken sein sollte und zudem keine wichtigen Seitenelemente, wie den Call-To-Action Button, verdeckt werden.

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Das sind unsere wichtigsten Punkte für mobile Webseiten. Sie ersetzen jedoch nicht die Entwicklung einer eigenen Strategie und sind nicht allumfassend. Daher: Habt ihr weitere Tipps? Dann ergänzt im Kommentarfeld!

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Stefan http://www.projecter.de <![CDATA[Recap: Analytics Summit am 13.11.2014]]> http://www.projecter.de/blog/?p=24999 2014-11-18T12:34:14Z 2014-11-18T12:08:10Z

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Am 13.11. fand der 2014er Analytics Summit im Hamburger Curio-Haus statt. In angenehmer Atmosphäre trafen sich hunderte Daten-Interessierte und tauschten sich über Erfahrungen mit Google Analytics und auch anderen Tracking-Tools aus. Natürlich gab es auch zahlreiche Vorträge, deren Inhalte und Grunderkenntnisse im Folgenden kurz zusammengefasst werden sollen.

Die Kernthemen waren Attribution, Datenschutz und Integrierung von Data-Intelligence Units in Unternehmen.

 

Leo Schirmer – Marketingssteuerung in verschiedenen Unternehmensphasen

In seinem Vortrag berichtete Leo Schirmer darüber, wie man sich der Optimierung der Marketingmaßnahmen in Abhängigkeit vom Geschäftsmodell nähert. Anhand von Use-Cases (unterschieden sich vor allem in der Wieder-Kauf-Rate) schilderte er die theoretischen und strategischen Vorüberlegungen (Welches Ziel verfolge ich? Wie erreiche ich dieses Ziel?) anhand von Deckungsbeitragsrechnungen und stellte dann die praktische Umsetzung vor.

Die unterschiedlichen Ziele der beiden Fälle zeigten sich z.B. durch unterschiedliche Formeln:

  1. DB3 > 0 (Deckungsbeitrag 3)
  2. CAC < CLV (Customer Akquisition Cost, Customer Lifetime Value)

 

Da auch offline Daten in die Überlegungen einfließen sollen, empfahl Leo, deren Wahrscheinlichkeit für einen Einfluss auf das Kaufverhalten z.B. anhand von Traffic-Peaks nach Werbespots zu schätzen und dann auf das mathematische Modell umzulegen.

Im Vortrag stand weniger das “Wie bekomme ich die Daten?” als mehr das “Wie verwende ich die Daten?” im Vordergrund.

Fabian Möschter – Google Analytics in Action

Nachdem die Abteilung um Fabian über lange Zeit seine Marketing-Maßnahmen anhand von Orders und Traffic gerichtet hat, wurde eine Data Intelligence Unit im Unternehmen implementiert und verwaltet die Daten nun professionell.

Fabian beschäftigte sich mit bestimmten Punkten der Customer Journey (CJ) und wie man die Webseite (auch Marketingmaßnahmen) entsprechend der CJ ausrichtet, indem man datengetrieben handelt. So ging es um die Look2Book Rate, welche unter anderem durch ein Eventtracking der internen Suchanfragen ausgewertet wurde.

Felix Schmidt – Digital Analytics im Enterprise Umfeld

In diesem Vortrag ging es weniger um die An- oder Verwendung von Daten, sondern darum, wer wie mit den Daten umgehen kann. In großen Unternehmen mit Digital Units unterscheidet Felix Schmidt in drei Gruppen:

  • Core-Nutzer (diejenigen, die die Daten direkt abrufen, beschaffen und aufbereiten)
  • Professionals (diejenigen, die die Daten auswerten und strategische und operative Entscheidungen daraus ableiten) und
  • Management (diejenigen, die Kennzahlen im Powerpoint-Format bereitgestellt bekommen)

Analytics Summnit 2014

Die Grund-Erkenntnis des Vortrages ist, dass man sich immer darüber klar sein muss, an wen man Daten in welcher Form liefert und welches Verständnis das Gegenüber für die Daten hat. Man muss also dem Management keine Feinheiten über das Tracking-Verfahren nahe bringen, sondern sollte sich an dieser Stelle auf wichtige KPIs wie Umsatz oder Traffic beschränken. Um herauszufinden, welches Daten-Verständnis der Partner hat, bedarf es einer großen Portion “Zuhören, Zuhören, Zuhören!”.

Eine weitere Weisheit des Vortrages: “Man muss dem Management das Gefühl geben, dass sie die Kontrolle über Dinge haben, die sie nicht verstehen!”. Das möchte ich an dieser Stelle so stehen und wirken lassen. ;)

Marko Maas – Mit Daten Geschichten erzählen

Der wohl unterhaltsamste Vortrag eines bekennenden Nerds und Datenjournalisten. Marko Maas – Grimmepreis-Träger – baute auf sympathische Art und Weise Stories aus Daten. So stellte er zahlreiche Projekte vor, bei denen er mit seiner Firma OpenDataCity aus langweiligen Datenkolonnen spannende Geschichten und “Aufreger” produziert. Welche Nebeneinkünfte haben Politiker? Wie bewegen sich Besucher der re:publica? Wo verbringt Malte Spitz seinen Tag? All diese Fragen klärte Marko durch Visualisierung von großen Datensätzen. Wer das selbst nachvollziehen möchte, findet unter https://opendatacity.de/portfolio/ einen Ausschnitt der Projekte.

Damit findet der Journalist Marko Maas Stories, die sonst keiner bemerkt und leistet damit seinen Teil zur Aufklärung und Transparenz der Politik.

Michael Vietze – Agile Analytics

Unter dem Titel “Agile Analytics” zeigte Michael Vietze, wie man sich anhand von Daten schnell auf Veränderungen einstellen, oder kurzfristig entdeckte Potenziale schnell aufarbeiten kann. Dabei empfahl er das folgende Vorgehen:

  1. Feststellung des Problemes
  2. Ableiten, welche KPI das Problem messen kann.
  3. Ideen entwickeln, wie man die KPI verbessern kann (Hypothese)
  4. Festlegen, welche Analyse die Hypothese unter 3. belegen oder widerlegen kann
  5. Maßnahmen ableiten

 

In praktischen Beispielen zeigte Michael, wie man sich der Analyse operativ nähert. Dies kann z.B. durch Segmente und Custom Dimensions passieren

Die Tipps, die er dem Publikum mitgab:

  • Nicht von den Möglichkeiten der Tools ausgehen, sondern die eigenen Anforderungen festlegen und dann prüfen, welches Tool die Daten beschaffen kann und welche Anpassungen nötig sind.
  • Immer step-by-step arbeiten und keinen der oben genannten Punkte überspringen.

Jonas Tiedgen – Enhanced E-Commerce in der Praxis

Das Enhanced E-Commerce-Tracking ist eine Weiterentwicklung des klassischen Google Analytics, welches speziell für E-Commerce-Seiten entwickelt wurde. Die Reports können darin leicht an die Bedürfnisse eines Shop-Betreibers angepasst werden (z.B: Daten auf Produkt-Detail- oder Kategorieebene, Gutscheintracking, Markentracking, …).

Die Implementierung erfolgt über den Google Trag Manager und kleine Anpassungen am Trackingpixel. Man muss allerdings beachten, dass die Berichte nicht genau wie die herkömmlichen GA-Reports zu handlen sind sondern schon speziell sind.

Eine wichtige Erkenntnis, welche es für einige Nutzer schon wieder unattraktiv machen könnte: Das Tracking ist rein Hit-basiert, kann also keine Unique-User von wiederkehrenden Nutzern unterscheiden. Somit kann die Datenbasis natürlich verzerrt werden.

Oliver Schwarzweller – User Journey mit und ohne Attributionsmodellierung

Oliver Schwarzweller stellte in seinem Vortrag eine Möglichkeit vor, wie man sich ein erfolgreiches (und gerechtes) Attributionsmodell erarbeitet und in die Trackingsoftware überträgt. Die Ziele dabei können z.B. sein:

  • Deduplizierung von 3rd Party Cookies
  • Integration von PostView Conversions in GA
  • Identifizierung von Werbechannels mit Initialkontakt zur Allokation von Werbebudget

Das erarbeitete Modell wurde gänzlich mit Hilfe des Google Tag Managers implementiert und umfasst zahlreiche Regeln, die anhand von Betrachtungen der Customer Journey festgelegt wurden. Dies wäre z.B. dass ein Klick stärker ist als ein View, in aktiven Warenkorb-Sessions kein Cookie mehr überschrieben werden darf usw. Außerdem wurden z.B. Kanäle, auf welche man keinen direkten Einfluss hat (Referrals, organischer Traffic, Direct-Traffic) von den Betrachtungen ausgeschlossen.

Durch die Einführung des Modells wurde dann bspw. festgestellt, dass der SEM-Kanal einen Boost von +45% erhielt, während der Affiliate-Kanal einen Einbruch von -66% erlitt. Diese Tatsache ist allerdings der Partnerbasis geschuldet.

Haupterkenntnis: Die meiste Arbeit fließt in die Planung und Strategie des Modelles. Die Umsetzung ist dann weniger aufwändig.

Aspa Lekka – Advanced Attribution Modeling

Einer der englischsprachigen Vorträge beschäftigte sich auch mit Attributionsmodellen. Hier ging es weniger um das große Ganze, sondern darum, wie man das Budget optimal auf die einzelnen Kontakt-Punkte in der Customer Journey verteilt.

Die beiden Ansätze, die Aspa detailliert vorstellte, waren der Shapley-Value, welcher der mathematischen Disziplin der Spiel-Theorie entspringt und die Survival Analysis, welche ihre Wurzeln in der Medizin hat.

Mit dem sehr mathematischem Ansatz des Shapley-Wertes brachte Aspa frischen Wind in den Saal, was mich als Mathematiker natürlich sehr gefreut hat. So erklärte sie sehr detailliert, wie man einzelnen Kanälen eine Wertigkeit zuweisen kann, indem man ihr Zusammenspiel mit anderen Kanälen anhand aller erfolgreichen Customer Journeys analysiert. Wohlgemerkt beruft sich das Modell auf historische Daten und ermöglicht in dieser Form keinen Blick in die Zukunft. Aus diesem Grund sollte hier auch regelmäßig neu evaluiert werden.

Dem Gegenüber stand die Survival Analysis, welche Stichproben analysiert. Diese werden durch die Anwendung von statistischen Werkzeugen hochgerechnet und am Ende hat man auch hier einen Wert für jeden Kanal.

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Cornelia <![CDATA[Facebook – 10 Tipps, wie du deine Fans auf jeden Fall loswirst]]> http://www.projecter.de/blog/?p=22845 2014-11-17T14:45:48Z 2014-11-17T14:36:14Z

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Wer im Social-Media-Bereich erfolgreich sein will, der braucht vor allem eines: Fans. Aber eine möglichst große und treue Fan-Basis nicht nur aufzubauen, sondern auch zu erhalten und zu pflegen ist eine Aufgabe, die viel Zeit und Mühe in Anspruch nimmt.

Tatsächlich ist das Ganze so schwierig, dass der eine oder andere schon mal drastische Maßnahmen ergreift, um seine Fans wieder loszuwerden. Zumindest scheint es so, denn wie sonst sollte man sich Kampagnen erklären, die zum Gespött der Netzgemeinde werden und Fans vergraulen? „Zu viel des Guten!“ muss da jemand gedacht haben, und schon wurden außerordentlich effektive Maßnahmen zum Fan-Verlust eingeleitet.

Aber was für Maßnahmen sind das genau? Dieser Frage sind wir für unseren heutigen (vielleicht nicht ganz ernst gemeinten) Beitrag nachgegangen und haben dabei 10 Tipps, wie du deine Fans auf jeden Fall loswirst, zusammengestellt.

10 Tipps zum Fanabbau

 

1. Langweile deine Fans

Nichts ist für das Vergraulen von unerwünschten Fans effektiver als Content, der sie nicht bewegt. Ideen sind im Grunde doch auch nur Grund für sinnlose Aufregung, die man sich sparen sollte. Anstatt deinen Fans also Futter für spannende Gedanken zu geben, solltest du sie lieber mit langweiligen Beiträgen einlullen. Poste einfach eine fade, graue Suppe aus „Ah! Sonnenschein!“ , „Heute gab es in der Kantine Nudeln!“ und ähnlichen Highlights. Schon sinken deine Fan-Zahlen. Garantiert!

2. Bombardiere deine Fans mit immer neuen Updates

Schon zehn Minuten nichts mehr gepostet? Das darf nicht sein! Damit deine Fans dich in Ruhe lassen, brauchen sie ständig, ununterbrochen und am laufenden Band Updates, Updates und immer wieder Updates. Du hast etwas Lustiges gedacht? Post. Du hast die Überschrift eines Artikels gelesen und bist dir sicher, dass der zugehörige Text schon irgendwie spannend sein wird? Post. Du hast dir Kaffee geholt? Post. Du hast gerade erst etwas gepostet und es hat noch niemand reagiert? Post. Wer Ruhe von seinen Fans haben will, der lässt ihnen einfach keine.

3. Poste alles – nur nichts, was mit dir zu tun hat

Warum werden wir zum Fan? Weil wir uns für etwas interessieren. Der einfachste Weg, Fans loszuwerden ist es also, alles zu posten, was deine Fans eben nicht interessiert. Alles ist wichtiger als du und damit meinen wir wirklich alles. Gestalte deine Beiträge möglichst so, dass sie absolut nichts mit dir zu tun haben, und du wirst sehen: deine Fans folgen ihren Interessen schon bald woanders.

4. Breche deine Versprechen

Es gibt wohl keine bessere Möglichkeit Fans loszuwerden, als ihnen zuerst etwas zu versprechen (zum Beispiel in Form eines Gewinnspiels) und dieses Versprechen dann zu brechen. Vertrauen und verlässliche Interaktion sorgt für Bindung und genau das willst du ja nicht. Also vermeide es in jedem Fall, deine Versprechen zu halten.

5. Sei bloß nicht nett zu deinen Fans

Fans sind wie Waschbären: haben sie einmal etwas Leckeres in deiner Mülltonne entdeckt, dann kommen sie immer wieder und wollen mehr. Um sie jetzt loszuwerden, muss man drastische Maßnahmen ergreifen, d.h. im Klartext: sei unter keinen Umständen nett zu deinen Fans. Reagiere nicht auf ihre Fragen, außer du machst dich über sie lustig. Auch Beschimpfungen sind eine großartige Möglichkeit, deine Fans endgültig zu vergraulen.

6. Schreibe wie ein Roboter

Fans bindet man nicht nur durch Vertrauen, sondern auch durch Persönlichkeit und Individualität. Um sie wieder loszuwerden sollte man also genau darauf verzichten. Versetze dich in die Rolle eines Roboters: du hast keine Gefühle, kein eigenen Standpunkt, keine eigene Stimme. Stattdessen hören sich alle deine Posts und deine Antworten (falls du welche gibst) gleich an. Besonders effektiv: lege dir einfach eine begrenzte Anzahl an Formulierungen zurecht und weiche niemals davon ab.

7. Lösche alles, was dir nicht gefällt

Kontroversen sind in der Regel eine gute Möglichkeit, Fans zu verlieren, vor allem wenn man sie selbst durch seinen Content auslöst und dann einfach alles löscht, was einem an Kritik dazu nicht gefällt. Löschen ist im Internet bekanntlich nur oberflächlich möglich und unbeholfene Versuche, Problematisches zu vertuschen und das angekratzte Image durch Fan-Zensur zu reparieren, wirken nicht nur unprofessionell, sondern machen die Netzgemeinde auch so richtig wütend. Wer seine Fans durch einen Shitstorm verlieren will, ist mit dem Löschen aller kontroversen Beiträge und Kritik gut beraten.

8. Rächtsschrebung, Grammatik und egal sind, GROSSBUCHSTABEN WICHTIG!

Studien haben bewiesen: Rechtschreibung, korrekte Grammatik und ein angenehmes Schriftbild sind im Internet wichtig, denn formal fehlerfreie Texte wirken seriös. Um Fans zu verlieren, muss man also alles dafür tun, dass dieser Eindruck von Seriosität und Kompetenz nicht entsteht. Rechtschreibung und Grammatik sollte man demnach großzügig missachten und um wirklich effektiv Fans zu verlieren sind auch ständige visuelle Attacken durch GROSSBUCHSTABEN ratsam. Jetzt noch ein paar ellenlange und frei erfundene Hashtags oder Abkürzungen wie Yolo, Lol und Co: fertig ist das effektive Anti-Fan-Schriftbild.

9. Werbung, Werbung und nochmals Werbung

Social Media Marketing funktioniert da am besten, wo das Marketing kaum noch zu spüren ist, weil Social Media großgeschrieben wird. Wer seine Fans ganz einfach loswerden will, der macht es umgekehrt und nutzt Social Media Kanäle als online Werbeprospekt. Egal auf welcher Plattform: ständige Werbung wirkt wahre Wunder, wenn man seine Fans verlieren will.

10. Vermeide jede Art von Interaktion

Fans sind wie T-Rex (zumindest laut Jurassic Park): sie sehen dich nur, wenn du dich bewegst. Also bewege dich nicht! Reagiere nicht auf Fragen oder Anregungen und zeige auf keinen Fall, dass du deine Fans zur Kenntnis nimmst. Tu einfach so, als gäbe es sie gar nicht und du wirst sehen: bald gibt es sie tatsächlich nicht mehr.

 

Und das waren sie auch schon, unsere 10 Tipps, wie du Fans in jedem Fall loswirst. Wir wünschen viel Erfolg beim Vergraulen und falls Ihr noch ein paar unschlagbare Tipps und Anregungen für uns habt, freuen wir uns immer über einen Kommentar.

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Jörn-Henning <![CDATA[How to: Funktionsweise des Affili.net Product-Widget]]> http://www.projecter.de/blog/?p=23469 2014-11-13T11:49:04Z 2014-11-13T11:49:04Z

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Beispiel eines Product-Widgets

Beispiel eines Product-Widgets

Mit den Product-Widgets von Affili.net ist es möglich schnell und unkompliziert Werbemittel zu erstellen und sie mit verschiedenen Produkten zu befüllen. Besonders für Publisher mit wenig Programmierkenntnis oder kleinem Zeitbudget ist das Tool hilfreich, um auf ihrer Seite ein Werbemittel einzubauen, das eine große Produktpalette besitzt und trotzdem die wichtigsten Informationen für den Nutzer enthält.

Was kann das Product-Widget von Affili.net?

Der Funktionsumfang ist übersichtlich, aber mächtig. Der Anzeigenersteller hat die Möglichkeit, im Product-Widget bis zu acht Artikel anzeigen zu lassen (je nach Größe des Werbemittels). Es enthält jeweils den Produktnamen, ein Bild, den Preis und einen Link zum Shop. Wahlweise kann das Bild auch durch eine Beschreibung ersetzt werden. Die Anzeige kann statisch oder dynamisch gestaltet werden (siehe Abschnitt: Welche Varianten gibt es?) und wird in verschiedenen Größen angeboten. Folgende Bannergrößen sind vorhanden:

  • Leaderboard (728×90 px)
  • Medium Rectangle ( 300×250 px)
  • Half Size (234×60 px)
  • Full Size (468×60 px)
  • Skyscraper (120×600 px)
  • Wide Skyscraper (160×600 px)
  • Square Button (125×125 px)

Die sich bewegenden Produktbilder werden übrigens in HTML5 animiert, das gesamte Werbemittel mithilfe von JavaScript bereitgestellt. Affili.net prüft automatisch die Publisher-Webseite nach Keywords oder Themenkategorien, um entsprechende Angebote in das Widget einzusetzen. Die Suchbegriffe können auch manuell eingegeben werden.

Wo finde ich das Product-Widget?

Das Product-Widget ist leicht zu finden. Nachdem sich der Publisher eingeloggt hat, muss er nur auf den Menüpunkt „Produkte“ klicken und dort Product Widgets auswählen.

fundort-product-widget

Welche Varianten gibt es?

Nachdem  die Seite der Widgets aufgerufen ist, stehen zurzeit fünf Varianten zur Verfügung.

varianten-product-widgets

Es gibt:

  • DesignPlus-Widget (animiert mit Rotation)
  • DesignPlus-Widget (animiert)
  • Design-Widget
  • Image-Widget
  • Text-Widget

Das animierte DesignPlus-Widget mit Rotation kann bis zu acht Produkte aufnehmen. Aufgrund der fehlenden Rotation halbiert sich die Anzahl bei den anderen Varianten.  Das animierte DesignPlus-Widget  ohne Rotation lässt einmalig die Produkte auf ihre Position platzieren. Alle anderen Widgets sind statisch, also ohne Bewegung.

Wie baue ich es in meine Seite ein?

Bevor der Code zur Verfügung gestellt wird, müssen Affili.net nur wenige Informationen zur Verfügung gestellt werden.

formular-widget-teil-1

Im ersten Abschnitt muss der Widgetname gewählt werden. Das kann z.B. ein beschreibender Titel sein, wie ‘Fallschirme’. So wird das Widget später schnell wiedergefunden. Danach folgt die Größe. Je kleiner das Werbemittel, umso weniger Produkte passen auch hinein. Werbeplatz und Werbeplatzname beschreiben den Ort genauer, an dem das Werbemittel eingebunden ist.

Dementsprechend könnte der Werbeplatzname z.B. beispielseite24.de  heißen. Wenn das Widget später verändert werden soll, kann im Dropdown-Menü des Punktes „Werbeplatz“ schnell darauf zurückgegriffen werden. Ein Werbeplatzname kann nur einmal vergeben werden. Nimmt man den gleichen, wird das alte Widget überschrieben.

Beim Layout kann man zwischen drei verschiedenen Mustern wählen. Es existieren zwei helle und eine dunkle Variante. Im Farbschema können dann noch die Farben angepasst werden.

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Es folgt die Auswahl von Produktlisten. Zwei Punkte stehen zur Auswahl: Das affilinet Produktdaten-Programm, für das eine zusätzliche Bewerbung notwendig ist und manuell auswählbare Shoplisten. In diesen Shoplisten kann man sich Shops mit passenden Produkten für die eigene Seite heraussuchen.

Hier entsteht leider eine kleine Unklarheit. Der Publisher kann mehrere Shops aus dem Feed ankreuzen. Allerdings ist das zunächst nicht in der Vorschau ersichtlich. Es wird nur ein Shop gezeigt. Erst wenn der JavaScript-Code auf der eigenen Seite eingebaut ist, erscheinen die Produkte aus mehreren Shops.

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Zuletzt kann man die Anzeige der Produkte (Definition der Produkte im Widget) noch verfeinern.  Wie am Anfang erwähnt, wählt Affili.net die Produkte nach den Keywords und Kategorien auf der Publisher-Seite aus. Das darf allerdings auch selbst in die Hand genommen werden.  Maximal fünf Suchbegriffe können eingeben werden. Zusätzlich kann man auch Keywords ausschließen und damit Produkte herausfiltern, die nicht im Widget auftauchen sollen.

Klickt man danach auf „Speichern“, wird der Code für das Widget angezeigt. Dieser muss nur noch in die eigene Seite an der passenden Stelle eingebaut werden.

Die angelegten Widgets sammelt Affili.net (im gleichen Menüpunkt) in einer kleinen Tabelle.

widget-auflistung

Hier sind alle nötigen Informationen aufgelistet. Ganz rechts in der Tabelle gibt es die Möglichkeit das Widget zu kopieren, zu bearbeiten und zu löschen.

Was passiert, wenn ein Merchant das Angebot/ sein Produkt ändert?

Wenn sich ein Angebot oder Produkt verändert, ist das kein Problem. Affili.net passt das automatisch an und ersetzt es mit einem passenden Angebot, so dass der Publisher sich um nichts kümmern muss.

Fazit

Mit dem Product Widget ist es jedem Publisher in wenigen Minuten ein ordentliches Werbebanner zu erstellen. Affili.net macht es dem Ersteller leicht und hat den Funktionsumfang in einen übersichtlichen Rahmen belassen. Jeder kann sich hier schnell zu Recht finden.

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Julia http://www.projecter.de/ueber-uns/team.html#JuliaRittig <![CDATA[Social Media Auslese November 2014]]> http://www.projecter.de/blog/?p=24873 2014-11-12T10:39:18Z 2014-11-12T10:39:18Z

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Facebook

Neue Funktion: Beiträge als Entwurf speichern

Wieder eine sehr schöne und begrüßenswerte Neuerung: Beiträge von Seiten können nun auch als Entwurf gespeichert und später editiert werden. So ist neu, dass man nun auch nachträglich noch Fotos und Markierungen geändert werden können.

Beiträge als Entwurf

Die Beiträge lassen sich nun auch zurückdatieren. Thomas Hutter beschreibt die Neuerungen ausführlich in seinem Blog-Beitrag.

Bislang ist die Möglichkeit nicht auf allen Seiten verfügbar. Daher bleibt abzuwarten, ob es ein Test ist oder die Neuerung auf alle Seiten ausgedehnt wird.

Rechtssicherheit bei Einsatz von Custom Audiences

Rechtsanwalt Thomas Schwenke hat in einer Reihe von Gastbeiträgen bei allfacebook die rechtlichen Stolperfallen im Facebook Marketing behandelt. Eines seiner letzten Themen widmete er dem Einsatz von Website Custom Audiences, mit deren Hilfe Remarketing über Facebook Anzeigen ermöglicht wird. Der Werbetreibende kann dank Website Custom Audiences Nutzer ansprechen, die bereits seine Website (oder Unterseiten) besucht haben. Thomas Schwenke zieht das Fazit:

Rechtssicherheit Custom Audience

Den vollständigen Artikel gibt es bei allfacebook zu lesen.

Bemerkenswerte Social Media Aktionen

Uns sind ein paar Aktionen in den sozialen Netzen aufgefallen, die wir hier gern erwähnen möchten.

Das ZDF hat eine Aktion anlässlich des 25. Jubiläums des Mauerfalls gestartet. Mit insgesamt 25.000 Posts auf Twitter, Facebook und Instagram, die den Hashtag #mauerspecht enthalten, sollen Nutzer die Mauer noch einmal virtuell einreißen. Meedia stellt die Aktion vor.

Besonders über einen Post von Sixt mussten wir herzlich lachen. Sixt greift das brandaktuelle Thema Lokführerstreik gekonnt auf und setzt es zu seinem Vorteil ein. Sehr gelungen. Mehr dazu auf horizont.net.

Sixt-Aktion

Weitere tolle Aktionen zum Thema Bahnstreik gibt es hier.

Mit nicht ganz so eindeutigen Aussagen beschäftigt sich Business Punk. Sie haben dazu aufgerufen, uneindeutige Flipcharts einzureichen. Hier die Ergebnisse: www.facebook.com/businesspunk

Ein Beispiel:

Business Punk Aktion

Schon etwas älter, aber trotzdem schön, ist die ziemlich aufwendig inszenierte Liebesbekundung der Net-a-Porter Mitarbeiter an ihren CEO: https://www.youtube.com/watch?v=4u5VQlBENB8&feature=youtu.be

Instagram startet Video-Ads

Instagram hat damit begonnen, die Plattform zu monetarisieren und beginnt mit der Einführung von Videowerbung. Die bis zu 15 Sekunden langen Spots werden den Nutzern in ihrem Feed angezeigt. Mehr dazu lest ihr im Artikel bei t3n.

Social Media Tipps

Wir alle sind bemüht, möglichst einzigartige / zielgruppenspezifische / tolle / lesenswerte / interaktionsstarke Posts zu verfassen. Dabei helfen auch einige Tricks und Tipps. Kevan Lee hat 27 Tipps für gute Posts zusammengestellt. Wir finden, das ist eine gute Sache!

Weitere Links

Greater Manchester Police veröffentlicht, welche Hilferufe sie innerhalb von 24h erhielten. Skurril!

Nutzerzahlen der Top 20 sozialen Netze in Deutschland



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Steffen <![CDATA[41 Learnings von der AFBMC 2014 in Berlin – Nummer 20 brachte mich zum Durchdrehen!]]> http://www.projecter.de/blog/?p=24947 2014-11-11T15:12:30Z 2014-11-11T14:53:07Z

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Die Allfacebook Marketing Conference in Berlin ist Geschichte. Julia und ich gehen mit vielen neuen Inspirationen, spannenden Kontakten und einer großen Portion Tatendrang zurück ans Werk.

afbmc
Erfahrt, was wir von der AFBMC mitgenommen haben:

Keynote: Goodbye Google. The Fantastic Future of Facebook – Curt Simon Harlinghausen (AKOM360)

1. “done is better than perfect” ist ein gutes Motto für Social Marketing.
2. Das PMD-Programm von Facebook wird 2015 erneuert, es lohnt sich für Agenturen, sich dafür zu bewerben.
3. Es ist sehr inspirierend an Events wie der F8 teilzunehmen, um Facebooks Entwicklungen besser zu verstehen.
4. Mark Zuckerberg hat hehre Ziele, u.a. Apps weiter zu stärken und auszubauen, Google im Search-Bereich Konkurrenz zu machen, jedem freien Internetzugang in ärmeren Regionen zu gewähren.

Zwischen Brand-Love & -Hate – Claudia Bazanella & Dieter Rappold (McDonald´s AT, vi Knallgrau)

5. McDonald´s Österreich möchte auf seinen Social Media Kanälen eine 100% Response-Rate und Antwortzeiten unter 1h umsetzen.
6. Jeder Kommentar darf auf der Pinnwand bleiben, nur verletzende Kommentare werden versteckt.
7. Kritik ist ein gutes Zeichen, denn aus Kritikern können Brandlovers werden, Gleichgültigkeit gegenüber der Marke wäre das Schlimmste.

Mittelstand auf Facebook. Gewusst wie. – Arne Henne (Facebook Deutschland)

8. 30 Millionen Mittelständler sind auf Facebook aktiv.
9. 70% der Facebook-Nutzer in Deutschland sind mindestens mit einem Mittelständler verbunden.
10. 1.000.000 Video-Views pro Tag (65% mobil)

1×1 von Custom & Lookalike Audiences – Thomas Hutter (Hutter Consult)

11. Custom Audiences können verschiedene Ziele verfolgen, wie Cross-Selling, Reaktivierung von Kunden, Loyalitätsangebote, Fangewinnung.
12. 25-50% der Mailadressen einer Liste stimmen auf Facebook überein.
13. Custom Audience Zielgruppe kann manuell aktualisiert werden (z.B. wenn neue Mailadressen in Liste hinzugekommen sind)

Willkommen in der Echtzeit – Britta Heer & Christian Lee Rottman (Edelman Digital)

14. Es gilt nicht mehr „Content is king“ sondern „Realtime rules“.
15. Tipp: Trends tagesaktuell beobachten und gleich morgens versuchen, daraus für den Kunden einen Post zu erstellen
16. Fail forward: sei mutig, probiere Neues, Scheitern ist absolut okay.

Erste Facebook-Ad-Benchmark-Studie in Deutschland für die B2B-Branche – Anna-Maria Zahn und Stefan Hauck (ForschungsWeb, SAS)

17. Aktuelle Studie mit 7 Unternehmen (Ziel 2015: 30 Unternehmen)
18. B2B KPIs: CTR: 0,11%, CPM: 0,48€, CPC: 0,42€
19. Best in Class mit CTR: 8,5% und CPM: 0,03€

Grey & Black Hat – Facebook Marketing und Sales hart an / über der Grenze – Thomas Thaler (Thaler Enterprises)

20. PARENTAL ADVISORY – EXPLICIT CONTENT

Facebook Rechts-Update 2014 im Experten Talk – RA Thomas Schwenke & RA Carsten Ulbricht

21. Mit Hilfe eines Shortlinks mit der Endung /shop_und_impressum kann man in Netzwerken mit nur einem verfügbaren Link auf das Impressum und den Shop gleichzeitig hinweisen.
22. Website Custom Audience sind die rechtlich sicherste Form der Custom Audience.
23. UWG §4-6 sind Leseempfehlungen auch für Nicht-Juristen.

Telekom hilft, Das A(lert)-Team – Beschwerdesimulation via digitalem Outbound – Oliver Nissen & Daniel Backhaus (Deutsche Telekom & freier Berater)

24. Als Motto hilft: Freude am Dialog, Lust an der Lösung.
25. „Fuck you Telekom“ ist primär keine Service-Anfrage, aber gibt die Möglichkeit zum Dialog.
26. In Zukunft wird die Qualität des Service entscheiden, für welchen Anbieter sich Kunden entscheiden. Daher lohnt es sich, in den Service zu investieren.

Facebook Marketing Apps – Content Marketing trifft auf Technik und Community Management – Jan Firsching (Brandpunkt, futurebiz.de)

27. Tabs haben auf Facebook keine Relevanz mehr.
28. Mobile Microsites sind die Alternative der Gegenwart.
29. Entscheidend für gute Performance ist das Nutzererlebnis.

Social Media Ponyhöfe abgebrannt? – Wie Sie den Mehrwert von Social Media in harter Währung nachweisen – Roland Fiege (Mediabrands)

30. Es reicht nicht mehr aus, den Zuwachs von Fanzahlen und die Reichweite zu reporten.
31. CEOs funktionieren über Geld, sie brauchen harte Fakten.
32. Der Earned Media Value, angelehnt an den Medienäquivalenzwert aus der PR, könnte ein solcher Wert sein.

The Sweet Spot of Community Management – Erfolgreich bei Facebook ohne Werbung – Sebastian Keil (AntTrail)

33. Versuche, die Posts zunächst nicht mit Facebook Anzeigen zu pushen. So siehst du, welche Posts sich organisch gut verbreiten und worauf deine Fans reagieren.
34. Posts, die in den ersten Stunden gute Reichweiten und Interaktionen gezeigt haben, kannst du dann mit Anzeigen pushen.
35. 3 Posts pro Woche sind für manche Communities zu viel. Finde deine individuelle Postingfrequenz!

What´s Up, WhatsApp? – Klaus Breyer & Philipp Thurmann (Buddybrand)

36. WhatsApp hat 600 Millionen Nutzer – eine ungemein attraktive Zielgruppe.
37. Marketing kann One-to-One, One-to-Many und Many-to-Many erfolgen.
38. Es gibt weder eine API noch andere Skalierungsmöglichkeiten für Advertiser.

Always on Facebook – Doch was kommt danach? – Sven Wiesner (beebop media)

39. Deine Story muss auf allen Kanälen funktionieren.
40. Die Marken gehören den Konsumenten, nicht den Marken.
41. Du musst visuell kommunizieren und begeistern.

Diese 41 Learnings sind der heißeste Scheiß der Social Media Szene. Zum Abschluss noch ein großes Lob an Philipp Roth und Jens Wiese für eine tolle Veranstaltung. Wir sehen uns auf der AFBMC 2015!

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