Projecter GmbH Online Marketing Agentur Blog2015-07-29T07:58:41Z http://www.projecter.de/blog/feed/atomWordPress Daniel Schalling http://www.projecter.de <![CDATA[Affiliate Umfrage 2015 – jetzt lernen wir die Affiliates kennen]]> http://www.projecter.de/blog/?p=28287 2015-07-29T07:58:41Z 2015-07-29T07:58:41Z Vor zirka einem Monat haben wir die ersten Ergebnisse unserer Affiliate Umfrage 2015 veröffentlicht. Nachdem wir dabei vor allem Netzwerke und technische Aspekte betrachteten, waren wir uns einig, dass es doch schön wäre, die Affiliates hinter der Umfrage noch etwas besser kennenzulernen. Deswegen haben wir noch einmal in unserer Datenschatzkiste der 400 Umfragenteilnehmer und den 200 vollständig ausgefüllten Fragebögen gewühlt. Dort haben wir einige interessante Infos über die teilnehmenden Affiliates gefunden, welche ihr im Folgenden findet. Die komplette Auswertung und alle Ergebnisse der Umfrage wird es dann in der neuen Auflage unseres Affiliate Marketing eBooks geben, welches im Herbst erscheinen wird.

Branche

Wir haben die in der Umfrage teilnehmenden Affiliates gefragt, in welchen Brachen sie aktiv sind. Das Ergebnis ist erstaunlich: Es herrscht eine gewisse Gleichverteilung über die verschiedenen Branchen hinweg. Schwerpunkte sind lediglich bei den Themen „Sport & Freizeit“, „Technik & Entertainment“ und vor allem bei branchenübergreifenden Affiliates zu finden. In allen anderen Segmenten herrscht eine gewisse Ausgewogenheit. Lediglich in der Branche „Tiere“ scheinen weniger Affiliates aktiv zu sein.

Engagement als Affiliate

Außerdem hat uns interessiert, mit welchem Engagement die teilnehmenden Publisher ihre Affiliate Marketing Tätigkeit betreiben. Machen sie das vorwiegend nebenberuflich, leben sie davon oder sind sie sogar einer von vielen Angestellten in einem Affiliate Unternehmen? 41% und damit der Großteil der Teilnehmer gaben an, dass Sie Affiliate Marketing nebenberuflich betreiben. Der zweitgrößte Teil, 30%, arbeiten sogar hauptberuflich als Affiliate. Als Angestellte eines Affiliate Unternehmens engagieren sich 5% der Teilnehmer. Der drittgrößte Block – ein Fünftel der Teilnehmer – sind jedoch Hobby-Affiliates.

Durchschnittliche Monatseinnahmen

Neben dem Engagement sind natürlich auch die durchschnittlichen Monatseinnahmen aus der Affiliate Tätigkeit interessant. Auch das haben wir abgefragt. Analog zum großen Hobby- und nebenberuflichen Engagement sind auch die Einnahmen verteilt: 35% der Teilnehmer verdienen 0 bis 200€ pro Monat. Der zweitgrößte Teil der Affiliates verdient aber über 3000€. Hier sind natürlich auch professionell agierende Affiliate Unternehmen integriert. Dazwischen verteilen sich die Monatseinnahmen, so verdienen beispielsweise 10% 1.001€ bis 3.000€.

Geschlecht

Das Klischee besagt, dass alle Affiliates männlich sind. Uns hat interessiert, ob dem tatsächlich so ist. Bestätigen können wir das Klischee nicht ganz, denn immerhin sind ein Viertel der Teilnehmer weiblich. Eine Männerdominanz ist mit 62% dennoch nicht zu verleugnen. Die restlichen Umfrageteilnehmer haben keine Angabe zum Geschlecht gemacht.

Alter

Eine weitere soziodemografische Angabe zum besseren Kennenlernen ist das Alter der teilnehmenden Affiliates. Fast 40% sind zwischen 25 und 34 Jahre jung, 24% haben ein Alter zwischen 35 und 44 Jahren. Zusammen mit den 18-24 Jährigen sind damit fast 70% der Teilnehmer unter 45. 15% der Befragten waren 45 und älter, 18% haben keine Angaben zum Alter gemacht.

Bildungsabschluss

Zudem haben wir uns gefragt, mit welchem Bildungshintergrund man Affiliate wird. Spannend zu sehen ist hier, dass fast die Hälfte der befragten Affiliates einen Hochschulabschluss vorweisen. Für 17% weiterer Affiliates ist das Abitur der höchste Bildungsabschluss. 20% haben leider keine Angaben zu ihrem höchsten Bildungsabschluss gemacht, sicherlich liegt das auch daran, dass unser Fragebogen keine Möglichkeit zur Angabe von Ausbildungsabschlüssen enthielt.

Die Ergebnisse als Grafik

Auch diese Ergebnisse unserer Affiliate Umfrage haben wir grafisch aufbereitet und in eine Infografik gepackt. Ihr findet diese im Folgenden. Gern könnt ihr diese teilen, weiterverbreiten, einbetten oder nutzen:

<img src="http://www.projecter.de/blog/wp-content/uploads/2015/07/Affiliate-Umfrage-2015-2.png" alt=" Affiliate Umfrage 2015 – jetzt lernen wir die Affiliates kennen" width="800" height="3045" border="0" /><br />Quelle: <a href="http://www.projecter.de/" target="_blank">www.projecter.de</a>

Affiliate Umfrage 2015 Infografik

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Tobias http://www.projecter.de <![CDATA[Product Listing Ads vs. Text Ads]]> http://www.projecter.de/blog/?p=27456 2015-07-28T10:07:53Z 2015-07-28T10:03:03Z Product Listing Ads (PLA) – oder auch Shopping Anzeigen – sind aus dem AdWords Alltag nicht mehr wegzudenken und sollten standardmäßig in jedem Account umgesetzt sein. Sowohl auf Nutzer- und Publisherseite als auch bei Google zeigt sich eine hohe Akzeptanz dieses Werbeformats. Dementsprechend wird dieses Format den Suchenden immer häufiger ausgespielt und auch die Positionierung der Anzeigen verdeutlicht diese Entwicklung. Häufig wird der PLA-Block sogar vor den Textanzeigen ausgeliefert.

PLA vs. Text Ads

 

Product Listig Ads haben gegenüber Textanzeigen einen großen Vorteil, da die Text-Bild-Kombination den Nutzer visuell anspricht und das gesuchte Produkt bereits in der Anzeige selbst zu sehen ist. Weiterhin wird durch die Ziel-URL direkt auf Artikelebene weitergeleitet, was in der Regel zu einer höheren Conversionrate führt als beispielsweise die Verlinkung auf Kategorieebene. Seit kurzem werden Shopping Anzeigen auch mit Nutzerbewertungen ausgeliefert, was bisher ausschließlich Textanzeigen vorbehalten war.

Über Shopping Kampagnen lassen sich häufig sehr gute Performance-Werte mit einem ausgezeichneten Kosten-Umsatz-Verhältnis erzielen. Im Unterschied zu Textads-Kampagnen bestimmt jedoch nicht der Account Manager über Keywords die Auslieferung der Anzeigen, sondern Google über den hinterlegten Datenfeed.

Entsprechend wichtig ist eine saubere Umsetzung des Datenfeeds und der Kampagnen im AdWords Account. Was es dabei alles zu beachten gibt, wird in dieser Serie zu Google Shopping aufgezeigt.

Die Akzeptanz beim Nutzer hat ebenfalls gute Gründe. Neben der visuellen Darstellung des Produkts bekommt man zudem direkt den Preis und darüber hinaus auch die Preise der Wettbewerber eingeblendet, diese Vergleichbarkeit ist in Textanzeigen nicht so eindeutig darstellbar.

Was bedeutet dies für Werbetreibende?

Der Click-Share (Anteil der Klicks am Gesamtvolumen bezahlter Klicks) lag in Q4 2014 in Non-Brand-Kampagnen in den USA bei 56%.

Wichtiger denn je wird der Datenfeed, denn dieser ist Erfolgsfaktor Nummer 1 bei der Umsetzung von Shopping Kampagnen. Neben zwingend erforderlichen Attributen sollte der Feed auch mit weiteren empfohlenen bzw. individuellen Attributen (sog. Custom Labels wie z.B. Produkte mit hoher Marge) angereichert werden. Dadurch lässt sich eine optimierte Aussteuerung, z.B. über das Gebotsmanagement erreichen.

Eine allgemein gültige Aussage, ob Shopping Anzeigen grundsätzlich besser performen als Textanzeigen lässt sich nicht treffen. Dies ist auch immer stark vom Produktsortiment, der Marke und den Marketingzielen abhängig.

Keyword-Kampagnen mit Textanzeigen sind keineswegs überholt und Werbetreibende sollten in der Regel beide Strategien zur Zielerreichung nutzen. Bei der Aussteuerung können verschiedene Strategien umgesetzt werden. So wird beispielsweise durch die parallele Schaltung von Textanzeigen und PLAs besonders aufmerksamkeitsstark geworben, Wettbewerbern weniger Platz eingeräumt und die Wahrscheinlichkeit auf Traffic respektive Umsatz gesteigert.

Aus den Suchanfrageberichten der Shopping Kampagnen lassen sich zudem extrem relevante, da produktspezifische Keywords extrahieren, die wiederum die bestehenden Anzeigengruppen und Textanzeigen erweitern können und zusätzlichen Umsatz generieren.

Es wird deutlich, dass aus meiner Sicht nicht pauschal ein „entweder oder“, sondern häufig vielmehr ein funktionierendes Zusammenspiel zwischen Textanzeigen und PLAs zum größtmöglichen Erfolg führen werden. Darüber lässt sich natürlich bestens diskutieren. Welche Erfahrungen habt ihr bisher gemacht?

 

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Florian <![CDATA[Wie man Instagram Follower gewinnt – 10 Tipps, die wirklich funktionieren]]> http://www.projecter.de/blog/?p=27492 2015-07-27T09:30:06Z 2015-07-27T09:27:58Z Instagram stellt mit seinen mittlerweile 300 Millionen aktiven Nutzern Twitter in den Schatten und ist damit eines der effektivsten Netzwerke für Brand-Marketing. Eine zunehmende Anzahl von Unternehmen setzen auf dieses soziale Netzwerk, um ihre Inhalte zu teilen und weltweit mit ihren Kunden zu interagieren.

Unstrittig also, dass die Plattform für Werbetreibende an Bedeutung gewinnt. Diese 10 Tipps zeigen, wie man die Zahl seiner Follower effektiv erhöhen kann.

1. Eine Kampagne starten, die heraussticht

Man sollte ein Thema finden, das an die Marke anknüpft und den Kunden einen Anreiz bieten, damit diese ein originelles Foto über das Produkt oder das Thema posten. Die effektivste Methode ist eine Fotokampagne mit Hashtags. Dies erhöht die Sichtbarkeit und generiert neue Follower.

Um in sozialen Netzwerken Aufmerksamkeit zu bekommen und Trends zu setzen, lassen sich Unternehmen immer wieder innovative Kampagnen einfallen.

RayBan zum Beispiel hat eine Variante des oftmals verwendeten Hashtag #nofilter verwendet und in #NoFilterJustRayBan umgewandelt. Bei der interaktiven Kampagne konnten die Nutzer mit speziellen Straßenbahnen in Gent, Antwerpen oder Brüssel fahren und Fotos, die sie durch die gefilterten Fenster geschossen hatten, posten.

Bild #nofilterjustrayban

Quelle: http://i.ytimg.com/vi/i8rLW9VfmJo/maxresdefault.jpg

 

2. Mit der Zielgruppe interagieren

Unternehmen nutzen Instagram, um sich sowohl mit bestehenden, als auch mit potentiellen Kunden zu unterhalten. Das Taggen von Menschen oder Marken ist ein Weg, um diese Unterhaltung zu starten. Indem man direkt beim Nutzer kommentiert, erzeugt man Aufmerksamkeit für die Marke und kann eine treue Follower-Gemeinde schaffen.

Wichtig ist es auch, auf die Kommentare seiner Besucher zu antworten. Dadurch fühlt sich der Kunde ernst genommen und persönlich angesprochen.

Bild Dialog

Quelle: http://sirseth.net/wp-content/uploads/2014/07/Dialogue.jpg

 

3. Erhöhung der Instagram Follower durch einnehmenden Content

Ein weiterer guter Weg, um neue Anhänger sofort zu erhalten ist es, hochwertige Inhalte zu teilen.

Starbucks ist das perfekte Beispiel dafür. Jedes veröffentlichte Foto ist High-Quality und schafft ein positives Gefühl hinsichtlich der Marke und deren Produkte. Ihre Beiträge vermitteln durchgehend eine positive, warme Botschaft und eine Garantie für die Zufriedenheit der Kunden.

Starbucks Instagram

Quelle: https://instagram.com/starbucks

 

Gute Fotografie ist nicht von grundlegender Bedeutung für die Gewinnung neuer Anhänger. Viel wichtiger ist, dass die Fotos für das Mobilformat gemacht sind und sie so aussehen, als hätte man sie mit dem Handy geschossen. Dadurch wird das Direkte und Unmittelbare von Instagram transportiert. Um eine gute Bildqualität zu gewährleisten, arbeiten viele Unternehmen trotzdem mit professionellen Fotografen, um ihre Marke ins rechte Bild zu rücken. Eine Zusammenarbeit mit jungen und talentierten Künstlern ist dabei auch für kleine Marken erschwinglich und kann auch für den Fotografen selbst eine gute Werbung darstellen.

Ein Beispiel dafür ist die „Take the Wheel“-Kampagne von Mercedes-Benz, bei der fünf der bekanntesten Instagram Fotografen jeweils für fünf Tage einen Mercedes CLA fahren durften und dabei Fotos machen sollten. Wer am Ende die meisten Likes für seine Fotos hatte, durfte das Auto behalten.

Take the Wheel-Kampagne Mercedes

Quelle: http://theoriginalwinger.com/wp-content/uploads/2013/07/mb-take-the-wheel.jpeg

 

4. Fotos zur richtigen Zeit und in beständiger Frequenz posten

Wann etwas gepostet wird, hat Einfluss auf die Sichtbarkeit. Viele Menschen nutzen soziale Netzwerke vor und nach der Arbeit. Zusätzlich müssen Unternehmen diesbezüglich auch die Internationalität ihrer Follower berücksichtigen. Also was für den jeweiligen Nutzer vor bzw. nach der Arbeit bedeutet.

Die Häufigkeit der Beiträge ist ebenso wichtig um eine loyale Instagram-Gemeinde zu gründen und auch aufrecht zu erhalten. Ein Post pro Woche wird nicht ausreichen! Regelmäßige Uploads bedeuten, dass die Follower sich darauf einstellen und antizipieren können und sich dadurch der Marke bewusster werden.

 

5. Orientierung an populären und relevanten Hashtags

Hashtags sind sehr wichtig, um neue Follower anzusprechen. Man kann die Suchfunktion der App benutzen, um Hashtags zu finden, die sich gut für die eigene Marke eignen und zudem viele Leute erreichen. Es sollten allerdings nicht zu viele Hashtags unter das Bild geklatscht werden, sonst wirkt es überladen und spammig.

Screenshot Hastags fashion

Quelle: Privat

 

Wenn die Community groß genug ist und die Marke ein gewisses Standing erreicht hat, macht es Sinn eigene Hashtags zu erzeugen. Beispielsweise ein Hashtag, in dem der Markenname oder aktuelle Kampagnen integriert sind. Dr. Oetker nutzt z.B. #Pizzaburger oder Coca-Cola verwendet #ShareaCoke.

Welche Hashtags gerade trenden, kann man sehr schön mit Iconosquare herausfinden. Dabei werden sowohl Profile als auch Begriffe mit dem jeweiligen Hashtag angezeigt.

 

6. Humor hat schon immer funktioniert

Instagrammer wollen mittlerweile mehr als Selfies und Essensbilder. Durch originellen und authentischen Content erreicht man viel eher die Aufmerksamkeit der Leute und spricht ihre Fantasie an.

Die amerikanische Fast-Food-Kette Taco Bell ist hierbei als positives Beispiel anzuführen.
Videos, Rezepte und skurrile Ideen erzeugen Interesse und rücken die Marke in ein positives Licht.

Werbung Taco Bell

Quelle: http://cdn2.hubspot.net/hub/53/file-23152652-jpg/blog/images/taco-bell-pacman-resized-600.jpg?t=1430360807659

 

Auch der Kekshersteller Oreo glänzt immer wieder mit witzigen Postings. Im Zentrum steht dabei jeweils das Produkt, der Cookie, in verschiedenen Variationen.

Instagram Oreo1

Instagram Oreo2

Quelle: https://instagram.com/oreo/

 

7. Animationen und Videos erzeugen Aufmerksamkeit

Auf Instagram können nicht nur Fotos, sondern auch Videos und Animationen hochgeladen werden.
Viele Künstler und Unternehmen nutzen Videos um Follower zu gewinnen. Ein gutes Beispiel dafür ist Rachel Ryle mit über 400.000 Followern.

Instagram Rachel Ryle

Quelle: https://instagram.com/p/1qFsAFNICT/

 

Ein weiteres Beispiel ist Javier Pérez, dessen Konto Cintascotch Animationen und Grafiken beinhaltet, von denen schon einige für Unternehmen wie Air France, Walkers oder Happy Socks verwendet wurden.

Instagram J.Perez für Airfrance

Quelle: http://javierperez.ws/

 

8. Beiträge geotaggen

Instagram-Nutzer suchen häufig ortsbezogen. Entweder Urlaubsorte oder Standorte, an denen sie häufig anzutreffen sind. Indem man populäre Orte in seinen Fotos taggt, erhöht man seine Sichtbarkeit und kann weltweit Follower finden.

Instagram Geotag

 

9. Kettenbriefaktionen

Wer kennt sie nicht, die Kettenbriefe, bei denen gar Furchtbares für die Zukunft prophezeit wird, wenn die Briefe nicht weitergeleitet werden? Das Prinzip lässt sich allerdings auch ohne Spam und Horrorvisionen anwenden, wie ein Beispiel aus der Läufer-Community zeigt:

Man postet ein Foto und kommentiert dieses mit seinen persönlichen Lauf-Höhepunkten der Saison. Dann nominiert man ein paar andere bekannte Instagrammer, ihre Highlights in einem eigenen Post zu nennen und wiederum andere zu nominieren. Das Prinzip funktioniert besonders innerhalb bestimmter Communities perfekt und es finden sich schnell weitere relevante Accounts und Follower.

 

10. Mit Prominenten werben

Berühmtheiten als Markenbotschafter funktionieren immer! Kooperationen zwischen Marken und Musikern, Sportlern, Bloggern oder Personen aus der Mode- und Medienbranche erzeugen eine enorme Medienresonanz. Mit fast 7 Millionen Anhängern ist das britische Supermodel Cara Delevingne eine der beliebtesten Persönlichkeiten des Netzwerks. Die Designer Burberry und Tom Ford haben ihre Kampagnen mit dem Model entsprechend getaggt.

Instagram Tom Ford

Quelle: http://instagram.com/tomford

 

Ein Beispiel, wie es auch anders herum funktionieren kann, ist Adidas in Kooperation mit Pharrell Williams. Hier hat der Musiker das Unternehmen in einem seiner Bilder markiert.

Instagram Adidas + Pharrell Williams

Quelle: https://instagram.com/pharrell/

 

Sicher kann sich nicht jedes Unternehmen solche Superstars leisten, aber das Prinzip funktioniert mit nationalen oder regionalen Celebrities fast genauso gut.

 

Fazit:

Um mehr Instagram Anhänger zu bekommen, ist es wichtig, zu definieren, wofür die Marke bzw. das Produkt steht. Wenn man sich für einen Brand-Style entschieden hat, bei dem Ästhetik und Aussage korrespondieren, ist es lediglich eine Frage der Zeit bis die Follower kommen.

Und wenn alles nicht hilft, gibt es immer noch Katzen! 😉

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Lisett http://www.projecter.de <![CDATA[10% Ticketrabatt für die Affiliate Conference!]]> http://www.projecter.de/blog/?p=28268 2015-07-22T12:40:36Z 2015-07-22T12:40:36Z Logo
Wer in Sachen Affiliate Marketing up to date bleiben möchte, sollte die fünfte Affiliate Conference am 11. November 2015 in München nicht verpassen! In diesem Jahr dreht sich alles um aktuelle Trends der Branche, darunter innovative Publisher-Modelle aus den Bereichen Onsite-Remarketing und E-Mail-Retargeting, neue Mobile Apps oder umsatztreibende Plattformen wie Instagram oder Pinterest.

Welche weiteren Trends lassen sich in der Affiliate Branche erwarten? Dieser Frage widmet sich das diesjährige Programm der Affiliate Conference in einer Vielzahl an Workshops und Vorträgen. Führende Publisher, Advertiser und Affiliate-Netzwerke treffen auf Affiliate-Manager, E-Commerce-Leiter, Online-Marketing-Leiter und Geschäftsführer aus mittleren bis großen Unternehmen aller Branchen. In das vielseitige Programm und die Liste der namhaften Speaker könnt ihr hier tiefer eintauchen!

Im Anschluss an die Affiliate Conference findet am Abend dann die 20. Affiliate-NetworkxX statt. Dort können sich die Teilnehmer in entspannter Atmosphäre austauschen oder sich beim Speed-Networking, an Themen-Tischen und Info-Pinnwänden über weitere Trends informieren.

affiliate conference

affiliate conference

Schnell Tickets sichern!

Wenn ihr bei diesem spannenden Event dabei sein möchtet, solltet ihr euch schnell euer Ticket sichern! Aufgrund der großen Nachfrage sind aktuell nur noch 50 Early-Bird-Tickets verfügbar. Der Frühbucherrabatt endet deshalb bereits am 31.07.2015!

Wer noch mehr Geld sparen möchte, der sollte auch auf unsere Aktion aufmerksam werden! Denn mit uns bekommt ihr 10% Rabatt, wenn ihr beim Ticketkauf den Rabattcode rabatt10 angebt!

Übrigens: Wer an der Affiliate Conference teilnimmt, dem ist auch eines der begehrten Tickets für die für die Affiliate NetworkxX garantiert.

Wir wünschen euch schon jetzt beste Learnings auf der Affiliate Conference und eine gute Zeit bei der Affiliate NetworkxX!

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Grit <![CDATA[Erfolgreich mit Google Shopping – Teil 4: Shopping-Kampagnen optimieren]]> http://www.projecter.de/blog/?p=28256 2015-07-22T09:26:07Z 2015-07-22T09:26:07Z Nachdem im dritten Teil der 4-teiligen Blogserie die Erstellung der Shopping-Kampagne im AdWords-Account im Mittelpunkt stand, geht es in diesem – dem 4.Teil – nun um die Optimierung der Shopping-Kampagnen im AdWords-Account.

Google Shopping

Quelle: Benjamin Thorn, Pixelio

 

Reportings für Shopping-Kampagnen effizient nutzen

Um mit Shopping-Kampagnen erfolgreich zu sein, sollte man regelmäßig die Leistungsdaten der Shopping-Kampagne betrachten und dann entsprechende Optimierungen durchführen. Wie häufig man die Leistungsdaten der Shopping-Kampagne auswertet, ist dabei abhängig von den Kosten bzw. dem Traffic den die Shopping-Kampagne generiert.

Wo findet man im AdWords-Account die relevanten Leistungsdaten für die Shopping-Kampagne? Im AdWords-Account gibt es 2 Möglichkeiten die Leistungsdaten der Shopping-Kampagnen zu analysieren. Durch die Auswahl einer einzelnen Anzeigengruppe erhält man Informationen zur Performance der verschieden Produktgruppen innerhalb der Anzeigengruppe. Dabei ist zu beachten, dass auch die Spalten zu den Wettbewerbsdaten eingeblendet sind. Dazu zählt unter anderem die Spalte mit dem maximalen Benchmark-CPC. Diese Spalte zeigt die Gebote von anderen Werbetreibenden für ähnliche Produkte auf und kann damit Aufschluss darüber geben, welche Auswirkungen einen CPC-Änderung zur Folge haben kann.

Reporting Google-Shopping Kampagne

 

Zudem hat man die Möglichkeit die Daten der Shopping-Kampagne auf dem Dimension-Tab zu betrachten. Auf dem Dimension-Tab lassen sich die Leistungsdaten in shopping-spezifische Kategorien separieren und erlauben so eine gezieltere Analyse der Daten. So ist z.B. eine Separierung der Leistungsdaten nach Marke oder Artikel-ID möglich.

Separierung Google Shopping-Kampagne

 

Die optimale Strukturierung

Im Rahmen der Optimierung sollte man von Zeit zu Zeit auch die Struktur der Shopping-Kampagne überdenken. Die Struktur sollte anhand der Leistungsdaten z.B. dahingehend überdacht werden, ob es sich z.B. für Top-Seller-Produkte lohnt eine separate Anzeigengruppe oder gar Kampagne anzulegen. Eine separate Kampagne hat den Vorteil, dass man der Top-Seller-Kampagne ein separates Budget zuweisen kann. Dieses Budget kann dann nicht für „Low Performer Produkte“ aus der allgemeinen Shopping-Kampagne verwendet werden.

Gebotsmanagement

Das eine granulare Kampagnenstruktur wichtig für den Erfolg der Shopping-Kampagne ist, wurde bereits im Teil 3 der Blog-Serie erwähnt. Eine in feingliedrige Anzeigengruppen und Produktgruppen geclusterte Shopping-Kampagne ermöglicht ein effektives Gebotsmanagement. Für jede Produktgruppe ist es somit möglich ein individuelles Gebot zu vergeben. Für Produktgruppen, die z.B. Kosten generiert haben aber keine Conversions, können die Gebote gesenkt werden. Für Produktgruppen, die Conversions zu geringen Kosten pro Conversion generiert haben und deren CPC unter dem Benchmark-CPC liegt, kann hingegen der CPC erhöht werden. Zudem hat man auch die Möglichkeit komplette Produktgruppen von Google Shopping auszuschließen. Dazu aber die Empfehlung das Ausschließen von Produktgruppen nur selten zu nutzen und dafür lediglich ein sehr geringes Gebot für die jeweilige Produktgruppe zu verwenden. Erfahrungsgemäß können Produktgruppen, denen ein geringes Gebot wie z.B. 0,01€ zugewiesen wird, ebenfalls Conversions generieren.

Des Weiteren hat man bei Shopping-Kampagnen – wie auch bei den Such-Kamagnen – die Möglichkeit für bestimmte geografische Regionen, Geräte bzw. für bestimmte Zeiten (Wochentage/Tageszeiten) Gebots-Modifizierer zu verwenden. So können z.B. die Gebote für einen bestimmten Wochentag mit besonders vielen Conversions und geringen CPA um 20% erhöht werden.

Negativ-Keywords implementieren

Eine weitere Option um die Performance der Shopping-Kampagne zu verbessern, stellt das Ausschließen von Suchanfragen dar zu denen die Shopping-Anzeige eingeblendet wurde. Die Suchanfragen zu denen die Shopping-Anzeigen eingeblendet wurden, findet man auf dem Tab Keywords unter dem Menüpunkt Details -> Suchbegriffe.

Negativ-Keywords implementieren Google Shopping

 

Verbesserung der CTR

Das die Qualität der Produktbilder zu einer besseren Klickrate führt und somit zum Erfolg der Shopping-Kampagnen beiträgt, wurde bereits im 1. Teil der Blogserie erwähnt. Welche weiteren Features es gibt, um die Klickrate für die Shopping-Kampagne positiv zu beeinflussen, wird im Folgenden dargestellt.

a) Promotion-Texte

Die Promotion-Texte erstellt man im AdWords-Konto auf dem Tab Anzeigen. Diese Promotion-Texte können dann individuell für jede Anzeigengruppe erstellt werden. Die Länge des Textes ist auf 45 Zeichen beschränkt. Weitere Informationen zu den Promotion-Texten findet man hier.

b) Merchant Promotions

Mit Merchant Promotions hat man die Möglichkeit online einlösbare Angebote zusammen mit den Shopping-Anzeigen darzustellen. Man kann mit Merchant Promotions somit Rabatte oder Gutscheine in die Shopping-Anzeigen integrieren. Weitere Informationen zu den Merchant Promotions findet man hier.

c) Produktbewertungen

Eine weitere Möglichkeit um die Klickrate der Shopping-Anzeigen zu verbessern, ist der Einsatz von Produktbewertungen. Produktbewertungen erscheinen in Form eines 5-Sterne-Systems in der Produktanzeige. Zudem wird auch die Anzahl der Bewertungen in der Anzeige dargestellt. Voraussetzung für das Einblenden der Produktbewertungen ist, dass eine Mindestanzahl von 30 separaten Verkäuferbewertungen existiert. Diese Verkäuferbewertungen dürfen zudem nicht älter als 12 Monate sein. Weitere Informationen zum Erstellen von Produktbewertungen findet man hier.

Fazit

Der letzte Teil der 4-teiligen Blogserie hat beleuchtet wo man die relevanten Zahlen zur Beurteilung der Performance der Shopping-Kampagne im AdWords-Interface findet. Zudem wurde aufgezeigt, dass ein effizientes Gebotsmanagement und das Implementieren von Negativ-Keywords wesentlich für den Erfolg der Shopping-Kampagne sind. Abschließend wurden noch die Möglichkeiten zur Steigerung der Klickraten von Shopping-Anzeigen aufgezeigt.

 

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Marcus http://www.projecter.de/ueber-uns/team.html <![CDATA[Rezension: SEO – Strategie, Taktik und Technik von Andre Alpar]]> http://www.projecter.de/blog/?p=28239 2015-07-21T09:42:05Z 2015-07-21T09:40:25Z Ein Fachbuch für eine junge Branche

Suchmaschinenoptimierung hat in den letzten Jahren eine rasante und erkenntnisreiche Entwicklung vollzogen. Von der anfänglichen Goldgräberstimmung mit einhergehenden Wild West Methoden durch allein arbeitende SEO-Cowboys bis zur heutigen Online Marketing Agentur, die neben SEO auch andere Spielarten des Online Marketings betreibt, war es ein langer Weg.

Das Buch von Andre Alpar und Kollegen (alle akm3) „SEO – Strategie, Taktik und Technik“ ist ein weiteres Indiz für die fortschreitende Professionalisierung der SEO- Branche. Mit ihrer langen Erfahrung im Bereich der Suchmaschinenoptimierung haben sie die oben beschriebene Entwicklung wohl auch mit vollzogen.

Die Branche möchte gemeinsam weiter wachsen und in ihrer Arbeit besser verstanden werden. Dafür braucht es einen Konsens über Standardwissen und -methoden. Dieses Buch will ein weiterer Schritt in diese Richtung sein.

Cover_Alpar_SEO_Buch

 

Anspruch und Ziel des Buchs

Das Buch macht auf mich eher den Eindruck eines Nachschlagewerks. Die allerwenigsten werden das Buch in einem Rutsch durchlesen. Es sollen auf der einen Seite die Branche und SEO an sich vorgestellt und auf der anderen Seite aber auch SEO-Fachkenntnisse vermittelt werden.

So umfasst das 537 Seiten dicke Buch nicht nur sehr viel wichtiges Wissen zum Thema Suchmaschinenoptimierung, sondern liefert auch interessante Einblicke in die immer noch junge SEO-Branche und ihre Akteure. In welcher Art und Weise kann SEO-Arbeit erbracht werden und auf welchen Konferenzen kann ich mich mit SEO-Wissen versorgen?

Das Buch will auch in die Zukunft zu blicken. Was strebt Google mit seiner Suchmaschine langfristig an? Will es überhaupt noch eine Suchmaschine sein? Hier zeigt sich eine der größten Herausforderungen der Autoren beim Schreiben des Buchs. Die SEO-Branche ist extrem schnelllebig und gedrucktes Papier kann oft nicht mit den Entwicklungen mithalten.

Was steht denn nun drin?

Der Einstieg ins Buch ist lehrbuchreif. Es erfolgt eine Abgrenzung des SEOs gegenüber anderen Online Marketing Kanälen. Die Autoren machen deutlich, dass SEO nicht der Kanal der Wahl sein sollte, wenn es um kurzfristige Effekte geht oder wenn man ganz genau wissen will, welche Maßnahmen zu welchem Ergebnis geführt haben. Von allen Online Marketing Aktivitäten sei SEO der intransparenteste Kanal.

Diese ersten Kapitel sind für SEO-Einsteiger sehr nützlich, damit klar ist, womit sich SEO beschäftigt, was von Suchmaschinenoptimierung zu erwarten ist und womit sich das Buch auf den nächsten Seiten beschäftigen will. Für SEO-Erfahrene sind sie eine gute Erinnerung, damit sie im hektischen Alltag nicht zu sehr mit Scheuklappen arbeiten und die anderen Kanäle vergessen.

Im nächsten Kapitel wird sich mit dem Nutzer und seinen Suchanfragen beschäftigt. Was unterscheidet die transaktionale Suche von der informationalen und was hat das Ganze mit Suchmaschinenoptimierung zu tun? Im nächsten Schritt beschäftigen sich die Autoren mit der Frage, wie diese verschiedenen Suchanfragen über den Kaufprozess verteilt sind.

Das Buch möchte wie erwähnt nicht nur SEO-Fachwissen vermitteln, sondern auch die SEO-Branche und die dort tätigen Suchmaschinenoptimierer vorstellen. Das sich damit befassende Kapitel thematisiert Fragen wie „Wann braucht es Inhouse SEO oder eine SEO-Agentur?“ oder „Was bekomme ich als Kunde, wenn ich einen SEO- Einzelkämpfer oder eine Agentur beauftrage?“ Auch für SEO-Neulinge ist dieses Kapitel sehr lohnend. Sie bekommen wichtige Infos über relevante Konferenzen und welches Skill Set brauche ich als erfolgreicher SEO eigentlich. Hier hätte ich mir allerdings noch weitere Erwähnungen von Konferenzen gewünscht, die vorgestellt werden. Auch fehlen mir ein paar Lesetipps für interessante und fundierte Blogs aus der SEO-Branche.

Kapitel 5 bis 8 stellt die klassische SEO-Arbeit und die damit verbundenen Schritte vor. Das sind zu einem Keywordrecherche und Onpage- und Content-Optimierung der betreuten Website und zum anderen die Offpage-Optimierung mittels Linkmarketing.

Für den bereits aktiven SEO sind diese Kapitel eine wichtige und notwendige Checkliste für die eigenen Arbeitsprozesse. Ist mein Vorgehen noch State of The Art und kann ich meine SEO-Arbeit besser strukturieren, um schneller und gründlicher zu arbeiten? Im Vorwort äußerte das Autorentrio die Absicht, die SEO-Branche mit diesem Buch in der aktuell stattfindenden Professionalisierung zu unterstützen. Mit diesem Teil des Buches ist diese Absicht sehr gut erfüllt. Die hier aufgeführten Arbeitsschritte sollten als Standard für die eigene Arbeit als SEO gelten.

Das Kapitel zum Content Marketing stellt detailliert zwei Content Marketing Kampagnen vor. Diese geben einen sehr guten Einblick darin, was gute Kampagnen ausmacht und wie ihr Erfolg gemessen werden kann. Der beste Teil dieses Kapitels beschäftigt sich mit dem Thema Ideengenerierung. Welche verschiedenen Formen von Content können erstellt werden und welche Beispiele gibt es dafür. Auch hier geben die angeführten Beispiele einen guten Eindruck von der Bandbreite dieses neuen SEO-Themas.

Sehr praxisrelevant ist das Kapitel über die SEO-Tools. Auf Konferenzen und anderen SEO-Events sind dies immer meine Lieblingsthemen. Die großen Tools sind den meisten SEOs bekannt, aber welche kleinen nützlichen Helfer haben Kollegen im Einsatz, die die Arbeit erleichtern.

Die vorgestellten Plug-Ins und Add-ons sind meist kostenlos und sollten in keinem SEO-Werkzeugkasten fehlen.

Für den SEO-Einsteiger ist dieses Kapitel ein gutes Sprungbrett, um sich die großen Tools wie OnPage.org, Sistrix oder ahrefs einmal näher anzugucken. Die Tools werden ausführlich und fair vorgestellt und mit dem neu erworbenen SEO-Wissen macht es Sinn, sich mit Testzugängen zu versorgen und damit herumzuexperimentieren.

Im vorletzten Kapitel wird dem Thema Synergien zwischen SEA und SEO Aufmerksamkeit geschenkt. Ganzheitliches Online Marketing nutzt bei verschiedenen Zielen und zu verschiedenen Zeitpunkt mal mehr die Werkzeuge aus dem SEA-Kanal oder aus dem SEO-Kanal. Das Kapitel illustriert anschaulich wie sich Intensität und Wirkung von SEA und SEO über die Zeit unterscheiden und wie diese Unterschiede positiv genutzt werden können.

Fazit

„SEO – Strategie, Taktik und Technik“ ist ein guter Leitfaden für die interne SEO-Ausbildung von Einsteigern und Trainees. Für komplette SEO-Neulinge ist das Buch mit sehr vielen Fachbegriffen und fremden Konzepten eventuell etwas zu erschlagend und die Einstiegshürde recht hoch.

Auch für fortgeschrittene SEOs oder Agenturen kann es als umfangreiches Nachschlagewerk empfohlen werden. Den größten Gewinn werden Marketingverantwortliche haben, die bisher noch nicht allzu viel mit SEO in Berührung gekommen sind.

Das Thema Technisches SEO wird nur am Rande behandelt und leider fehlt ein Sachregister komplett. Neben den Konferenzempfehlungen wären auch Blog-Empfehlungen eine weitere hilfreiche Ergänzung für den Ersteinstieg gewesen.

Das Buch ist gut verständlich geschrieben und es gibt einen sehr guten Überblick über die Ziele, Arbeiten und Denkweisen von moderner Suchmaschinenoptimierung. Alles in allem wird das Buch von Alpar, Koczy & Metzen einen festen Platz in unserem Bücherregal bekommen.

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Daniel Schalling http://www.projecter.de <![CDATA[Macht ein Partnerprogramm Sinn? Potenzialanalyse vor dem Start eines Partnerprogramms]]> http://www.projecter.de/blog/?p=27645 2015-07-20T09:10:43Z 2015-07-20T09:10:43Z „Ich möchte Affiliate Marketing machen.“ Mit diesem Satz werden wir in unserem Agenturalltag nur allzu oft konfrontiert. Häufig ist die Motivation dahinter die falsche Annahme, dass Affiliate Marketing besonders günstig sei, da man nur im Erfolgsfall zahlt und es kaum Aufwand bereiten würde, da die Partner ja die Arbeit machen. Beides ist natürlich nicht so. Und gleichzeitig muss man sich natürlich die Frage stellen, macht ein Partnerprogramm überhaupt Sinn? Denn um ein Partnerprogramm erfolgreich betreiben zu können, bedarf es einiger Voraussetzungen. Auf diese möchte ich in meinem aktuellen Blogbeitrag eingehen und einige Punkte einer Potenzialanalyse vor dem Start eines Partnerprogramms beleuchten.

Potenzialanalyse: Allgemeine Aspekte

Ziel des Partnerprogramms

In einem ersten Schritt der Potenzialanalyse sollten das Ziel und die Zielgruppe des Partnerprogramms genau definiert und evaluiert werden. Für welche Plattform kommt Affiliate Marketing denn überhaupt infrage und was ist die damit einhergehende Zielstellung der Maßnahme? So könnte ein Onlineshop ganz klassisch den Abverkauf von Produkten forcieren, aber auch seine Newsletter-Anmeldungen steigern wollen. Beim Aufbau einer Community, zum Beispiel einem Dating-Portal, könnte es um relevante Neuanmeldungen gehen. Im Versicherungsbereich sind häufig Anfragen potenzieller Neukunden interessant. Vielleicht soll aber die Nutzung von kostenpflichtigen Online-Tools eines entsprechenden Anbieters das Ziel der Maßnahme sein. Von der Zielstellung hängt bereits ab, ob Affiliate Marketing sinnvoll ist. Denn nur wenn das Ziel sinnvoll mess- und vergütbar ist, kann den Partnern auch etwas ausgezahlt werden.

Zielgruppe des Partnerprogramms

Partnerprogramm-Potenzial-Analyse

Mit dem Ziel der Affiliate Marketing Maßnahme geht auch die Zielgruppe einher. Die erste Unterscheidung liegt dabei in den meisten Fällen zwischen B2B und B2C. Dabei kann der B2B-Fokus ein K.O.-Kriterium für ein Partnerprogramm sein: Viele Affiliates empfinden Geschäftskunden als zu kleine Zielgruppe und arbeiten daher nicht in diesem Bereich. Entsprechend wenige B2B-Affiliates gibt es. Aufgrund mangelnder Erfolgsaussichten lehnen folglich die Netzwerke häufig den Aufbau eines solchen Partnerprogramms ab. Hier bestimmen natürlich Ausnahmen die Regel: Für spezielle technische Produkte oder sehr teure Maschinen, für die es sehr wenige Abnehmer gibt, wird es kaum Affiliates geben. Für eine Software, welche sich an eine Vielzahl von Unternehmen richtet und damit eine relativ breite Zielgruppe anspricht, die unter Umständen noch dazu sehr onlineaffin ist, werden sich passende Partner finden.

Marktpotenzial und Markenbekanntheit

Stellen sich Ziel und Zielgruppe als für Affiliate Marketing geeignet heraus, so geht es zum nächsten Schritt der Analyse. Hier müssen Marktpotenzial und Markenbekanntheit betrachtet werden. Ist der Markt, in welchem der Partnerprogrammbetreiber agiert, zu klein, werden sich hier auch wenige potenzielle Affiliates finden. Als Merchant weiß man selbst am besten, wie groß der eigene Markt ist. Agiert man hier in einer Nische, ist dies häufig ein weiteres Ausschlusskriterium für ein Partnerprogramm. Aber auch bei dieser Regel gibt es Ausnahmen: Eine hohe Markenbekanntheit (Marke des Merchant oder Marke der Produkte) kann dazu führen, dass in einem kleinen Markt ein erfolgreiches Partnerprogramm aufgebaut werden kann. Eine starke Marke sorgt für Vertrauen beim Konsumenten und steigert damit die Verkaufswahrscheinlichkeit. Diese gesteigerte Verkaufswahrscheinlichkeit wirkt auch auf Affiliates anziehend, besteht doch die Chance mit dem Merchant zusammen gute Umsätze zu erzielen. Eine weitere Möglichkeit, in einem kleinen Markt die Chance auf ein gut funktionierendes Partnerprogramm zu haben, ist, wenn der Merchant mit besonders günstigen Preisen oder Service-Konditionen im Markt besticht und so für Endkunden und damit auch für Affiliates interessant ist.

Die Markenbekanntheit des Shops oder der Produkte objektiv abzuschätzen, ist dabei nicht immer ganz einfach. Hier kann zum Beispiel der Google AdWords Keyword-Planner helfen, welcher die monatlichen Suchanfragen zum entsprechenden Markenbegriff bei Google anzeigt. Darüber hinaus kann auch die Entwicklung der Markenbekanntheit durch Google Trends abgeschätzt werden. Affiliate Marketing ist eine Performance Marketing Disziplin und wird allein nicht zum Durchbruch führen. Allerdings wird es mit steigender Markenbekanntheit immer besser funktionieren und so mit der Marke wachsen.

Das heißt jedoch nicht, dass ohne Markenbekanntheit kein Partnerprogramm gestartet werden kann. Gehört der Markt, in welchem der Merchant aktiv ist, zu einem übergelagerten Themenbereich, so können dadurch eine Vielzahl von Affiliates infrage kommen. Der Schokoladenshop Chocri.de startete zum Beispiel ein erfolgreiches Partnerprogramm, obwohl weder die Produkte selbst noch der Shop eine große Markenbekanntheit aufwiesen. Dafür besetzt Chocri eine Nische, die vorher im Internet kaum vertreten war: Schokolade selbst kreieren und online bestellen. Diese Schokolade eignet sich als Geschenk. Damit fällt Chocri in den übergelagerten Themenbereich „Geschenke und Geschenkideen“, was einen großen Vorteil darstellte, da es zahlreiche Affiliates in diesem Segment gibt. Bedingt durch PR und Marketing Maßnahmen stieg in der Folgezeit die Markenbekanntheit von Chocri und damit einhergehend auch das Leistungsniveau des Partnerprogramms.

Potenzialanalyse: Publisher

Eng einhergehend mit dem Marktpotenzial steht die Frage, ob es für das geplante Partnerprogramm passende Affiliates gibt. Gehört der Markt, in welchem der Merchant aktiv ist, zu einem übergelagerten Themenbereich, so können dadurch eine Vielzahl von Affiliates infrage kommen. So ist zum Beispiel ein Hersteller individueller Schokolade (kleines thematisches Segment) für eine Vielzahl von Affiliates aus dem Geschenke-Bereich (ein deutlich größerer Bereich) interessant. So ergibt sich trotz der thematischen Beschränkung u.U. eine breite potenzielle Partnerbasis. Dies kann sich in anderen Segmenten wieder anders herauskristallisieren. Hier sollte sich der Merchant genau überlegen, in welchen Themenbereichen eine Präsenz sinnvoll ist. Innerhalb dieser Bereiche gilt es Seiten zu recherchieren, auf welchen man als potenzieller Partnerprogrammbetreiber platziert sein möchte. Ist ersichtlich, dass eine signifikante Anzahl an potenziellen Partnern vorhanden ist, so kann ein Partnerprogramm sinnvoll sein. Auch die Netzwerke können aus ihren Erfahrungen heraus Einschätzungen dazu geben. Darüber hinaus gilt zu prüfen, welche weiteren Partnermodelle infrage kommen. Machen viele unterschiedliche Partnermodelle für das zu startende Partnerprogramm Sinn, so steigt natürlich das Potenzial des Partnerprogramms. Arbeitet man jedoch bereits mit verschiedenen Partnermodellen in Direktkooperation zusammen (Retargeting, Display, Preisvergleich, usw.) oder werden aus strategischen Gründen viele Partnermodelle ausgeschlossen, so wird auch das Potenzial des Partnerprogramms beschnitten und die Entscheidung kann gegen den Start eines Partnerprogramms fallen.

Potenzialanalyse: Affiliate Netzwerke

Eignen sich also Ziel und Zielgruppe für ein Partnerprogramm, Marktpotenzial und Markenbekanntheit sind vorhanden und es gibt ausreichend adäquate Affiliates, dann spricht vieles dafür, dass Affiliate Marketing ein sinnvoller Kanal ist. Jedoch müssen weitere Punkte analysiert werden. Einer davon sind die Affiliate Netzwerke.

Hier sollte vorab überprüft werden, bei welchen Netzwerken die Partnerprogramme der Konkurrenz laufen. Zeichnet sich ab, dass die Programme der meisten Konkurrenten bei ein und demselben Netzwerk zu finden sind, dann ist dies natürlich im Umkehrschluss ein starker Indikator dafür, dass man genau bei diesem Netzwerk die für das eigene Themenfeld relevanten Publisher erreicht. Wie bereits oben erwähnt, kann in einem weiteren Schritt beim Netzwerk selbst in Erfahrung gebracht werden, ob passende Affiliates zum Pool des Netzwerkes gehören.

Laufen die Partnerprogramme der Konkurrenz alle bei zwei Netzwerken und beide können (eigenen Aussagen zufolge) auf eine breite passende Partnerbasis zurückgreifen, so ergibt das die Antwort auf die Frage, bei wie vielen Netzwerken gestartet werden soll. In den meisten Fällen macht es jedoch Sinn, erst bei einem Netzwerk zu starten und hier das mögliche Potenzial an Partnern voll auszuschöpfen. Stößt man in diesem Netzwerk an seine Grenzen und bekommt Partner, welche man gern im Programm hätte, nicht ins Partnerprogramm, dann scheint das Potenzial dieses Netzwerkes erschöpft und es kann über den Start bei einem zweiten Netzwerk nachgedacht werden.

Potenzialanalyse: Erkenntnisse zusammentragen

Die Erkenntnisse der Partnerprogrammpotenzialanalyse sollten kurz und knapp zusammengefasst werden. Dafür findet ihr kleine Vorlage zum Download, um möglichst strukturiert alle Infos auf einen Blick zusammengefasst zu haben.

Dabei sollen die Infos bei der Einschätzung helfen, ob Affiliate Marketing überhaupt der richtige Kanal ist. Natürlich fehlen für eine finale Entscheidung weiter wichtige Aspekte, wie Kosten (Netzwerk, Affiliates, ggf. Agentur) oder eine spezifische Konkurrenzanalyse. Diese Aspekte werden in unserer neuen Auflage des Affiliate Marketing eBook im Detail betrachtet. Die Version 2.0 wird im Herbst diesen Jahres erscheinen und nahezu alle Facetten des Affiliate Marketing beleuchten. Dabei geben wir eben auch einen sehr tiefen Einblick in die Vorraussetzungen und Überlegungen beim Start eines Partnerprogrammes. Die hier vorgestellte Potenzialanalyse ist dafür der erste Schritt, um die Entscheidung für oder gegen Affiliate Marketing zu fällen: Bringt ein Partnerprogramm überhaupt einen Mehrwert für das eigene Unternehmen? Ist damit der Start eines Programms sinnvoll? Weitere Prozesse folgen, dazu aber mehr im Affiliate Marketing eBook 2.0.

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Ines <![CDATA[Projecter hautnah – Tamara Al Askari]]> http://www.projecter.de/blog/?p=27306 2015-07-17T11:55:06Z 2015-07-17T11:55:26Z Das Projecter-Team hat wieder Zuwachs bekommen! Vor wenigen Wochen hat unsere neue Praktikantin Tamara ihren Platz in der Agentur bezogen. Ines konnte ihr im Interview ein paar Geheimnisse zu persönlichem Background und ihrem Weg zum Online Marketing entlocken.

Ines: Hallo Tamara, du bist unser neues Projecter-Teammitglied und schon einige Zeit als Praktikantin bei uns. Erzähl mal, wie ist dein erster Eindruck?

Tamara_3.jpgTamara: Mein erster Eindruck von Projecter ist ganz toll. Ich habe mich hier gleich willkommen gefühlt und wurde sofort in das Team und in die anstehenden Aufgaben integriert. Der Umgang untereinander ist wirklich toll und man kann sich hier eigentlich nur wohlfühlen.

Ines: Super, so soll es sein. Wer oder was hat dich eigentlich auf die Idee gebracht, dich bei Projecter zu bewerben?

Tamara: Das war eine Kommilitonin von mir. Da wir im 4. Semester eine Praxisphase haben, waren wir alle auf Praktikumssuche und sie hatte die Stelle entdeckt und gemeint, dass das doch etwas für mich wäre und ich mich bewerben soll. Und das habe ich dann auch gemacht.

Ines: Und es hat geklappt. 😉 Was fasziniert dich am Online Marketing und welcher Bereich spricht dich am meisten an?

Tamara: Am Online Marketing fasziniert mich, dass es sich so schnell weiterentwickelt und ständig neue Möglichkeiten und Innovationen aufkommen. Es ist einfach ein spannendes und immer wichtiger werdendes Themengebiet. Am meisten spricht mich der Bereich Social Media an, da ich gerne mit anderen Menschen in Kontakt und selbst sehr kommunikativ bin. Zudem gibt es hier auch die ein oder andere Aufgabe, bei der man kreativ sein kann.

Ines: Wie sehen deine Pläne für die Zeit nach dem Studium aus? Hast du schon konkrete Vorstellungen wie sich deine berufliche Zukunft gestalten wird?

Tamara: Also zunächst denke ich noch viel an die bevorstehende Masterarbeit und relativ wenig an die Zeit danach. Aber ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, in diesem Bereich weiterhin tätig zu sein und im Online Marketing Fuß zu fassen 😉

Ines: Und wie sieht dein Leben neben Studium und Praktikum aus? Womit bekommst du den Kopf frei?

Tamara: Nebenher versuche ich natürlich so viel Zeit wie möglich mit meinen Freunden zu verbringen. Ich gehe zum Beispiel super gerne ins Kino und schaue mir die Filme dann meist in der Originalfassung auf Englisch an. Und Sport darf natürlich auch nicht fehlen. Ich schwimme total gerne oder gehe fleißig zu meinem wöchentlichen Zumba-Kurs.

Ines: Die Schwimmerfraktion wächst. 😉 Wie sieht es denn in Punkto Reiselust bei dir aus? Bist du auch so reiselustig wie das Projecter-Team?

Tamara_1.jpgTamara: Auf jeden Fall. Ich reise total gerne und am liebsten etwas länger und weiter weg. Europa ist zwar auch toll, aber wenn ich dann mal verreise, dann meist auch auf einen anderen Kontinent 😉

Ines: Welche Länder hast du auf deinen Reisen schon kennengelernt und wohin möchtest du unbedingt noch reisen?

Tamara: Am Eindrucksvollsten fand ich die 5 Monate, die ich in Kanada, den USA und anschließend auf Kuba verbringen konnte. Und Kenia fand ich auch wunderschön. Als nächstes möchte ich gerne noch durch Südamerika reisen und meine Tante in Abu Dhabi besuchen.

Ines: Wie bist du am liebsten unterwegs, Backpack oder magst du es doch lieber komfortabler im Hotel?

Tamara: Das kommt ganz darauf an, auch wie lange und wo man unterwegs ist. Und beides ist schön. Aber zur Zeit tendiere ich doch eher noch zu Backpack & Hostel. :)

Ines: Strand oder Berge? Norden oder  Süden? Sommer oder Winter?  Und warum?

Tamara: Das sind aber viele Fragen auf einmal…. Aber auf jeden Fall Strand, Süden und Sommer. Ich mochte die Kälte noch nie besonders und bin daher auch kein großer Winter-Fan.

Ines: Das geht mir genauso. 😉 Habe ich noch etwas vergessen? Gibt es noch eine Frage die du mir gern beantworten möchtest?

Tamara: Ich denke, das waren erst mal genug Fragen und ich danke dir für das nette Gespräch. 😉

Ines: Und ich bedanke mich bei dir fürs geduldige Beantworten meiner Fragen und wünsche dir noch eine schöne und spannende Zeit bei uns.

Tamara: Danke. Das werde ich bestimmt haben 😉

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Lisett http://www.projecter.de <![CDATA[Online Marketing Konferenz Lüneburg – Wir verlosen 2 Tickets!]]> http://www.projecter.de/blog/?p=27852 2015-07-17T11:11:44Z 2015-07-17T07:07:39Z OMK-LOGO

Theorie trifft Praxis im Online-Marketing – so lautet das Motto der OMK, der Online-Marketing Konferenz Lüneburg, die am 24. September 2015 stattfinden wird. Bereits zum vierten Mal wird der Campus der Leuphana Universität Lüneburg dann wieder zu einer anregenden Plattform, bei der Wissen und Austausch über Online Marketing im Vordergrund stehen. Die Veranstalter, die web-netz GmbH und die Leuphana Universität Lüneburg, erwarten gut 400 Gäste, die sich auf Top-Vorträge von 25 Referenten, Top-Unternehmern und Professoren aus dem deutschsprachigen Raum freuen können. Es warten informative und spannende Vorträge, lebhafte Diskussion und die Chance, auf höchstem Niveau zu netzwerken.webnetz-logo

Hier ein kleiner Einblick in die 3. OMK 2014:

Ihr wollt die 4. OMK  auf keinen Fall verpassen? Kein Problem! Denn wir verlosen 2 Tickets für die Veranstaltung.

Zwischen dem 17. und 23. Juli könnt ihr an unserer Verlosung teilnehmen, indem ihr einfach folgende Frage in den Kommentaren beantwortet: Warum möchtest du bei der OMK Lüneburg dabei sein?

Bitte beachtet dabei unsere Teilnahmebedingungen. Die beiden glücklichen Gewinner der Verlosung werden anschließend von uns benachrichtigt.

Wir werden natürlich auch vor Ort sein und freuen uns darauf, euch bei der OMK zu treffen!

OMK 2014 - Szene Pause

 

 

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Stefan http://www.projecter.de <![CDATA[CPO, CPC, CPL – Abrechnungsmodelle im Affiliate-Marketing]]> http://www.projecter.de/blog/?p=27824 2015-07-15T09:06:26Z 2015-07-15T09:06:26Z Geldglas

Quelle: Petra Bork, Pixelio

 

Im heutigen Performance Marketing haben sich einige Provisionsmodelle durchgesetzt und „neue“ sind hinzugekommen. Die als „neu“ bezeichneten Modelle bedienen sich allerdings zumeist bestehenden Abrechnungstypen und wurden nur auf den speziellen Anwendungsfall angepasst. Neben den hier verwendeten Bezeichnungen CPO, CPC, CPL usw. sind auch deren Pendants PPO, PPC, PPL usw. gängige Synonyme. Während das C für „Cost“ steht, steht das P für „Pay“. Also heißt z.B. PPL Pay per Lead. Im Artikel beschränken wir uns auf die „C“-Version.

Jedes Abrechnungsmodell hat seine Vor- und Nachteile, welche auch abhängig vom Produkt, dem Werbeumfeld und der Zielstellung der Werbemaßnahmen sind. Es lässt sich also schwer sagen, welches DAS richtige Modell ist. Mit dem richtigen Wissen über die Typen wird die Entscheidung aber zukünftig einfacher fallen.

CPO – Cost per Order

Eine CPO-basierte Abrechnung ist im Affiliate-Bereich sehr verbreitet. Der Vorteil für den Merchant ist genau der Punkt, welcher Affiliate Marketing für viele Unternehmen sehr attraktiv macht: das Risiko der Werbeinvestitionen wird zum größten Teil auf den Publisher abgewälzt.

Bei einer Cost per Order-Abrechnung erhält der Werbepartner eine Provision, welche sich auf die Höhe des Warenkorbs der individuellen Bestellung berechnet. Schickt er Nutzer auf die Seite des Merchants, welche dann nicht kaufen, so erhält er keine Provision. Damit trägt er das volle Risiko für seine eigenen Werbemaßnahmen und ist dementsprechend auch sehr bemüht, seinen Traffic entsprechend zu qualifizieren, bevor er ihn zum Merchant schickt.

Eine CPO-Vergütung wird zumeist prozentual festgelegt, also z.B. 10% vom Nettowarenkorb einer jeden Bestellung. Es ist aber auch möglich, einen absoluten CPO festzulegen, also z.B. 10€ Provision pro Bestellung, unabhängig vom Warenkorb. Technisch wird Zweiteres dann durch die Netzwerke eher als CPL abgebildet. Eine Alternative Bezeichnung für CPO ist CPS oder das noch geläufigere PPS – Pay per Sale.

CPC – Cost per Click

Die Cost per Click-Vergütung ist ebenso wie eine CPO-Abrechnung recht verbreitet im Affiliate Marketing. Hier gilt allerdings nicht wie beim CPO-Modell, dass das Risiko vom Merchant auf den Publisher übergeht. Stattdessen ist bei dieser Abrechnung der Publisher in der komfortablen Position, dass er eine festgelegte (absolute) Vergütung für jeden Klick erhält, mit dem ein Nutzer die Webseite des Merchants aufsucht. Daraus folgt natürlich, dass eine CPC-Abrechnung auch sehr attraktiv für Publisher ist, da er weniger Risiko trägt. Aus Publisher-Sicht oder als Kenngröße wird der CPC gern auch als EPC bezeichnet: Earnings per Click. Damit wird angegeben, wieviel ein Publisher durchschnittlich bei einem Click verdient, dabei kann das Abrechnungsmodell aber auch ein anderes sein, und der EPC nur als Kenngröße fungieren.

Der Übergang des Risikos vom Merchant zum Publisher ist aber nicht unbedingt ein Nachteil. So ist es durchaus denkbar, dass der Merchant Kosten spart, wenn er mit einem sehr guten Partner zusammenarbeitet und der Traffic entsprechend konvertiert, oder alternativ eben der CPC entsprechend niedrig angesetzt wird. Wobei man darauf achten muss, dass Publisher nicht ausgebeutet werden, sondern eine nachhaltige, für beide Seiten profitable Zusammenarbeit angestrebt werden muss. Diese wird sich langfristig auszahlen. Eine Möglichkeit der Optimierung aus Merchant-Sicht ist es, den Produktdatenfeed oder andere Werbemittel zu optimieren, so dass Nutzer perfekt vorqualifiziert werden und auf der Seite besser konvertieren.

Viele große Publisher setzen mittlerweile eine CPC-Vergütung für eine Zusammenarbeit voraus. Sie können damit besser kalkulieren und abschätzen, was ihnen die Kooperation einbringt.

Aus Merchant-Sicht sollte man diesem Abrechnungsmodell nicht gänzlich abgeneigt sein, man könnte großes Potenzial verschenken. Falls man der Sache sehr kritisch gegenüber steht, sollte man mit dem entsprechenden Publisher ins Gespräch kommen und sich vielleicht auf Testzeiträume oder Cappings einigen, welche das Risiko eingrenzen. Man sollte eine Klickvergütung dennoch nur mit Partnern vereinbaren, mit denen man in gutem Kontakt steht und denen man vertraut. Leider lädt nämlich so etwas auch zum Missbrauch ein.

CPL – Cost per Lead

Eine Leadvergütung ist nicht für alle Branchen geeignet, denn bei dieser Abrechnungsvariante wird zumeist eine Kontaktaufnahme, Gewinnspielteilnahme oder das Ausfüllen eines Formulars vergütet. Im klassischen Retail-Bereich macht dies in den wenigsten Fällen Sinn. Viel öfter findet das Modell Anwendung im Finance-Bereich, bei anderen beratungsintensiven Produkten oder eben auch bei Gewinnspielen.

Die Vergütung des Leads erfolgt dabei mit einem festgelegten Fixbetrag. Wichtig ist, dass genau definiert ist, welche Voraussetzungen für einen vollständigen Lead erfüllt werden müssen. So ist es denkbar, eine Vergütung zu zahlen, wenn der Nutzer nur Name und Emailadresse angibt. Weiterhin kann auch die Angabe einer Telefonnummer als Voraussetzung gelten. Diese Variablen wirken sich auf die Höhe der Vergütung aus. Denn umso mehr Daten der Nutzer eingeben muss, umso hochwertiger ist der Lead für den Merchant und umso teurer ist er auch. Auch weitere Variablen wie die Validierung der Leads, um sich vor Fake-Angaben zu schützen, nehmen Einfluss auf die Höhe der Vergütung.

Natürlich ist neben den geforderten Angaben auch wichtig, für welches Produkt sich der Nutzer interessiert bzw. für welches zukünftig geworben werden soll. Was ist dem Merchant der Lead wert? Dies ist die zentrale Frage, die oft leichter gestellt als beantwortet ist. Es muss geprüft werden, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Leads konvertieren, welchen Umsatz sie am Ende bringen und ob sie ggf. auch langfristig Kunden bleiben und später weiteren Umsatz einbringen können. Ist der zu erwartende Umsatz sehr gering und ist man in der Kampagne eher auf das sammeln von Kontaktdaten aus, so wird die Lead-Vergütung geringer ausfallen, z.B. 0,50€ CPL. Werden Leads für den Verkauf eines hochwertigen Produktes mit einem hohen Preis generiert, so sollte die Vergütung an die Werbepartner auch entsprechend hoch ausfallen.

CPM – Cost per Mille

Diese Abrechnungsform wird alternativ auch als Tausender-Kontakt-Preis (TKP) bezeichnet. Meist verwendet man die Kalkulation im Affiliate Marketing eher als Hochrechnung bzw. Hilfsgröße für andere Modelle, statt als verbindliche Vergütungsform. Im Media Buying/Display Advertising ist der TKP jedoch nach wie vor ein verbreitetes Abrechnungsmodell.

Eine Cost per Mille-Vergütung schüttet Provision für 1.000 Werbekontakte mit Nutzern aus. So könnte z.B. ein Display-Publisher einen CPM von 3,00€ ansetzen. Wenn er nun seine Anzeigen ausspielt und damit 120.000 Views generiert, so erhält er eine Vergütung von (120.000/1.000)*3€ = 360€. Da eine Vergütung einzelner Views mit nur sehr geringen Provisionen (im obigen Beispiel 0,003€ pro View) verbunden ist und sich mit diesen Zahlen nicht so schön rechnen lässt, greift man bei einer View-Vergütung stets auf das CPM-Modell zurück.

Auch hier ist es so, dass das Risiko eher beim Merchant liegt, da er darauf angewiesen ist, dass der generierte Traffic konvertiert. Der Publisher selbst ist nur darauf angewiesen, dass seine Anzeigen auch ausgespielt werden, denn dann erhält er die Provision. Wie auch bei der CPC-Vergütung sollten Merchants diese Abrechnungsweise nur mit Partnern vereinbaren, mit denen ein gutes Vertrauensverhältnis und ein aktiver Austausch gewährleistet wird. Natürlich ist es auch hier wieder möglich, dass diese Kalkulation günstiger ist als eine CPO-Abrechnung, obwohl er das Risiko behält.

Wie oben schon angesprochen, wir das Modell oft nur als Kennzahl für die Ergiebigkeit einer Zusammenarbeit genutzt. Manche Partner geben einen Mindest-CPM an, welcher durch CPO- oder CPC-Vergütungen erreicht werden muss.

Rechenbeispiel:

  • Publisher fordert Mindest-CPM von 4,50€
  • Publisher generiert 140.000 Views (also Kontakte) im betrachteten Zeitraum, z.B. einem Monat
  • Aus den Views entstehen 2.800 Klicks (Conversionrate 0,02%)
  • Aus den Klicks entstehen 40 Bestellungen mit einer CPO-Provision von 600€
  • Publisher hat damit einen CPM von 600€/(140.000/1.000) = 4,29€

Damit wurde das gesteckte Ziel von einem CPM in Höhe von 4,50€ nicht erreicht und womöglich muss die CPO-Provision nach oben angepasst werden um den Anforderungen des Partners gerecht zu werden. Werden feste TKP-Preise vereinbart, so geht das Risiko, wie auch beim CPC wieder auf den Merchant über.

CPA, CPI und weitere Modelle

Wie einleitend schon angekündigt, sind aus den drei bereits beschriebenen Modellen weitere hervorgegangen. So wurde z.B. mit CPA – Cost per Action eine sehr allgemeine Bezeichnung für ein Abrechnungsmodell gefunden. Was hier genau die „Action“ ist, ist völlig offen. Es könnte z.B. der Download eines Whitepapers, Anmeldung zum Newsletter, Anlegen eines Accounts, Teilen eines Beitrages oder was auch immer sein. Ob absolut oder prozentual abgerechnet wird, ist ebenfalls offen. Das Modell wird alternativ auch als Cost per Acquisition oder Cost per Transaction bezeichnet.

Mit dem stark wachsenden Aufkommen von Apps wird auch deren Bewerbung interessanter. Dazu wurde z.B. das Abrechnungsmodell CPI – Cost per Install definiert. Hier wird der Download sowie die Installation einer App vergütet. In fast allen Fällen bietet sich eine Fix-Vergütung an, also keine prozentuale Abrechnung. Wenn hier auch zusätzliche technische Anforderungen (mobile Tracking) nötig sind, so ist das Modell nur eine Abwandlung von CPO, CPL bzw. CPA. Das Risiko liegt beim Publisher, insofern man nicht per Klick (CPC) oder View (CPM) abrechnet.

Wie man das Abrechnungsmodell am Ende bezeichnet, ist jedem selbst überlassen. So könnte man z.B. einen CPD – Cost per Download definieren, welcher am Ende aber auch wieder auf ein CPO- bzw. CPL-Modell zurückzuführen ist.

Lifetime Vergütung

Eine Lifetime Vergütung bietet dem Affiliate einen besonderen Anreiz: es werden mehrfach Provisionen ausgeschüttet. Wenn die erste Hürde überwunden und der Kunde vermittelt wurde, so erhält der Werbepartner „automatisch“ eine Provision bei weiteren Bestellungen.

Das Risiko liegt hier auch eher beim Affiliate, da er den initialen Aufwand trägt, den Kunden zu einem Abschluss/einer Transaktion zu bewegen. Wenn der Merchant dann die Provision an seinen Affiliate ausschüttet, so kann er sehr genau berechnen, welchen Umsatz der Kunde bei einer neuen Transaktion generiert. Damit trägt der Merchant also kaum ein Risiko und das Modell ist sehr interessant für die Affiliates.

Diese können sich damit ein „passives“ Einkommen aufbauen, von dem sie auch ohne Werbeaktivitäten profitieren können. Wichtig: Lifetime bedeutet nicht zwangsweise „auf Lebenszeit“. Das Modell kann auch dahingehend beschränkt werden, dass z.B. nur Folge-Transaktionen im ersten Jahr vergütet werden, oder eine monatliche Provisionszahlung erfolgt, solange der Nutzer noch Kunde ist.

Das Modell findet hauptsächlich Anwendung im Abonnement-Bereich. Prinzipiell spricht aber nur wenig dagegen, es auch im Retail-Bereich anzuwenden. Ein eher negativer Punkt ist der technische Aufwand welcher betrieben werden muss, um einen Nutzer dauerhaft einem Affiliate zuzuordnen und die Auszahlungen entsprechend zu managen.

Hybride Abrechnungsmodelle

Natürlich lassen sich die aufgeführten Abrechnungsmodelle auch geschickt kombinieren. Durch die Kombination lässt sich z.B. das Risiko zwischen Affiliate und Merchant aufteilen. Weiterhin kann man seinen Werbepartnern damit zusätzliche Anreize bieten, die die Zusammenarbeit noch fruchtbarer machen.

Beispielsweise lassen sich CPC und CPO kombinieren, indem man einem Partner zum einen eine Klickvergütung (CPC) anbietet, um ihm eine Grundsicherheit für die Zusammenarbeit zu liefern. Resultieren aus den Klicks dann Transaktionen, so kann man diese zusätzlich prozentual – also in Abhängigkeit von der Höhe des Warenkorbs (CPO) – vergüten. Damit hat der Werbepartner dann einen begründeten Anreiz, den generierten Traffic möglichst hoch zu qualifizieren bzw. auszuwählen, da er dadurch die eigenen Einnahmen erhöhen kann. Auch diesem Modell muss eine entsprechende Kalkulation voran gehen, sodass die Kooperation auch für den Merchant noch ergiebig bleibt. Ähnlich funktionieren auch die folgenden Kombinationen:

  • CPC-CPL, CPC-CPI
  • TKP-CPO, TKP-CPL

Weiterhin denkbar ist eine Kombination aus CPL und CPO. In diesem Falle erhält der Affiliate eine (kleinere) Provision, wenn er einen Nutzer zum Ausfüllen eines Formulars bewegen kann. Wenn der Nutzer dann später einen Kauf tätigt, so würde ein zusätzlicher CPO (entweder prozentual oder absolut – je nach Produkt) ausgezahlt werden.

Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Insofern sich das gewünschte Modell technisch abbilden lässt und attraktiv scheint, ist es sicherlich einen Versuch wert. :)

Post View vs. Post Click

Die beiden Begriffe stehen weniger für ein Abrechnungsmodell im Sinne der oben aufgeführten Varianten. Vielmehr bezeichnen sie die nötige Interaktion des Nutzers mit einem Werbemittel, damit eine Provision generiert werden kann.

Post Click ist das weiterverbreitete Modell. Es bedeutet, dass die Werbeleistung an einem Nutzer einem Affiliate zugeordnet wird, wenn der Nutzer mit einem Werbemittel dieses Affiliates durch einen Klick interagiert hat. Beim Post View-Modell hingegen wird bereits der Blickkontakt des Nutzers mit dem Werbemittel als Interaktion gedeutet. Wenn also der Nutzer das Werbemittel des Affiliates sieht, und später im Shop des Merchants kauft, so wird der Kauf dem Affiliate zugeordnet.

Da es technisch sehr aufwändig wäre zu prüfen, ob der Nutzer das Werbemittel tatsächlich wahrgenommen hat, geht man bereits bei der Einblendung des Werbemittels davon aus, dass der Nutzer es gesehen hat und wertet dies als Werbeleistung. Genau dieser Aspekt hält die Diskussion über das Pro und Kontra von Post View-Tracking in der Branche. Es wurde sich bereits auf zahlreichen Konferenzen und auf vielen Plattformen darüber ausgetauscht. Deshalb soll hier nicht weiter darauf eingegangen werden. In jedem Falle verschiebt der Aspekt, dass nicht klar ist, ob tatsächlich eine Werbeleistung erbracht wurde, das Risiko zu einem Teil zum Merchant, auch wenn die Abrechnung Performance orientiert bleibt.

Die beiden Trackingformen Post View und Post Click lassen sich mit einem der oben betitelten Abrechnungsmodelle kombinieren. Die gängigste Kombination ist ein Post Click-Tracking zusammen mit einer CPO-Abrechnung. Das bedeutet, dass der Affiliate eine Provision für einen Sale erhält, wenn der Nutzer zuvor auf eines seiner Werbemittel geklickt hat. Auch eine Kombination aus Post Click-Tracking und einem CPL-Modell ist sinnvoll. Unter den entsprechenden Voraussetzungen ist auch eine Post View-CPO oder Post View-CPL- Abrechnung sinnvoll. Wenig sinnvoll hingegen ist eine Post View-CPC-Vergütung. Wiederum gängig ist die Kombination zwischen Post View und CPM. Viele Display-Publisher nehmen dieses Variante als Grundlage für eine Zusammenarbeit.

Zusammenfassung und Gegenüberstellung der Modelle

In der folgenden Tabelle werden die Vor- und Nachteile sowie die Risikoverteilung und üblichen Anwendungsgebiete der relevanten Modelle gegenübergestellt. Die Anwendungsgebiete lassen sich teilweise nur schwer eingrenzen und sollen in der Tabelle nur eine grobe Richtung angeben.

 

Abrechnungsmodell & TrackinggrundlageRisikoverteilungVor- und Nachteile MerchantVor- und Nachteile AffiliateAnwendungsgebiete
CPO (Post Click)Risiko liegt hauptsächlich beim Affiliate+ kaum Risiko für Werbeausgaben+ genaue Abstimmung der Kosten auf die Marge möglich+ Werbeleistung relativ eindeutig+ Provisions-zahlung nur bei Transaktionen+ hohe Einnahmen bei qualifiziertem Traffic möglich- nur Provisionszahlungen bei Transaktionen- Abhängigkeit der Einnahmen von Webseite des Merchants (CVR, Performance, …)Hauptsächlich im Retailbereich, teilweise auch Travel und Finance
CPC (Post Click)Risiko hauptsächlich beim Merchant+ gut skalierbar+ evtl. günstiger als CPO- Abstimmung mit Affiliate nötig+ gut skalierbar+ sicheres Grundeinkommen+ Unabhängigkeit von Webseite des Merchantsuneingeschränkt
CPL (Post Click)Risiko liegt hauptsächlich beim Affiliate+ kaum Risiko für Werbeausgaben+ genaue Abstimmung der Kosten auf die Marge möglich+ Provisions-zahlung nur bei Transaktionen+ hohe Einnahmen bei qualifiziertem Traffic möglich- nur Provisionszahlungen bei Transaktionen- Abhängigkeit der Einnahmen von Webseite des Merchants (CVR, Performance, …)z.B. Finance, Telco, Travel, Gewinnspiele, Kontaktgenerierung, Apps, Online-Games
CPM (Post Click) – entspricht im Grunde CPCRisiko hauptsächlich beim Merchant+ gut skalierbar+ evtl. günstiger als CPO- Abstimmung mit Affiliate nötig+gut skalierbar+ sicheres Grundeinkommen+ Unabhängigkeit von Webseite des Merchantsuneingeschränkt
CPO (Post View)Risiko teilt sich zwischen Affiliate und Merchant auf– Werbeleistung nicht direkt messbar da ggf. Verwässerung der Customer Journey+ Provisions-zahlung nur bei Transaktionen+ hohe Einnahmen bei qualifiziertem Traffic möglich- nur Provisions-zahlungen bei Transaktionen- Abhängigkeit der Einnahmen von Webseite des Merchants (CVR, Performance, …)- Abstimmung mit Merchant nötigHauptsächlich im Retailbereich, teilweise auch Travel und Finance.
CPL (Post View)Risiko teilt sich zwischen Affiliate und Merchant auf– Werbeleistung nicht direkt messbar da ggf. Verwässerung der Customer Journey+ Provisions-zahlung nur bei Transaktionen+ hohe Einnahmen bei qualifiziertem Traffic möglich- nur Provisions-zahlungen bei Transaktionen- Abhängigkeit der Einnahmen von Webseite des Merchants (CVR, Performance, …)- Abstimmung mit Merchant nötigz.B. Finance, Telco, Travel, Gewinnspiele, Kontaktgenerierung, Apps, Online-Games. Ggf. nur temporärer Einsatz zur Unterstützung einer Kampagne.
CPM (Post View)Risiko hauptsächlich beim Merchant+ gut skalierbar- Werbeleistung nicht direkt messbar+ gut skalierbar+ sicheres Grundeinkommen+ Unabhängigkeit von Webseite des Merchants- Abstimmung mit Merchant nötigUneingeschränkt einsetzbar.Display Advertiser ggf. nur temporär zur Unterstützung einer Kampagne.

 

Auch wenn jedes Abrechnungsmodell seine Eigenheiten, Vor- und Nachteile hat, so haben sie mindestens eines gemeinsam: Keines der Modelle ist starr und kann durchaus weiterentwickelt werden, insofern es denn technisch umsetzbar ist. Die gängigste Abwandlung der Modelle besteht in der Verwendung von Vergütungsstufen, abhängig vom Status des Publishers. Besonders erfolgreichen Publishern werden somit besondere Provisionen gezahlt, um die Zusammenarbeit so attraktiv wie möglich zu machen. Das Ganze lässt sich auch Performance orientiert darstellen, so dass Publisher ab einer bestimmten Anzahl an Sales oder einer Umsatzschwelle eine höhere Provision erhalten.

Zusammenfassend sei zu sagen, dass in den meisten Partnerprogrammen mehrere Modelle Anwendung finden. So bildet in den meisten Fällen eine CPO/CPL-Vergütung die Grundlage für alle Publisher. Mit einzelnen professionellen Affiliates werden dann gesonderte Absprachen getätigt und hin und wieder auch ein attraktiveres Abrechnungsmodell zugesprochen.

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