Archiv für die Kategorie ‘Verschiedenes’

Projecter Ausflug zum Bergmotiv

Montag, 28. Juni 2010

Die Projecter Website ist bekannt für ihre Transparenz. Da gibt es persönliche Interviews von neuen Mitarbeitern, Reiseberichte und andere persönliche Ansichten zu lesen. Auf der Teamseite wird jedes Projecter-Mitglied vorgestellt: Mit Name, Kontaktdaten und eben auch mit Foto. Diese Fotos stammen aus unserem ganz privaten Fundus. Und so ist es fast logisch, dass dort auch das ein oder andere Urlaubsfoto neben dem Namen prangt.Idyllische Kulisse
 
Deswegen haben wir uns zum Ziel gesetzt, ein paar schöne, kein bisschen spießige, naturnahe, bergmotivbeinhaltende Teamfotos anfertigen zu lassen. Bergmotiv? Gut, das war ein wenig knifflig in Leipzig. Der Uniriese und das Völki waren uns nicht authentisch genug. Schließlich sind wir im alten Steinbruch bei Brandis fündig geworden. Vergangenen Donnerstag hieß es also für das gesamte Team: Ausflug in den Steinbruch zum Fotoshooting!
 
Abendsonne, ein Fotograf, ein fieser Reflektor, der die Augen zum Tränen brachte und 15 schicke Menschen auf sandigem Untergrund ergaben doch sehr zufriedenstellende Fotos. Ihr wollt sie sehen? Nun ja, in den kommenden Tagen werden wir die Fotos online stellen. Bis dahin etwas Geduld. Einen kleinen Vorgeschmack liefern die Bilder, die wir während des Fotoshootings geschossen haben.
 

Das gesamte Team am SteinbruchPatrick beim Shooting

 
Absolutes Highlight war das Teamfoto. Katja hatte sich in den Kopf gesetzt, dass das gesamte Team auf einem vorgelagertem Felsplateau stehen sollte. Dazu war eine kleine Klettereinlage gefordert. Da standen wir, direkt am Abrund: für den einen schöne Aussichten, für den anderen Grund für Herzrasen. So posierten wir am Steinbruch, beisammen, im Team. Und schnell machte sich das Gefühl breit, dass dieses Fotoshooting auch ein Stück weit als Team-Building-Maßnahme gelten kann.
 
Weitere Fotos findet ihr in unserem Flickr-Stream.
 
Tobi ist skeptisch angesichts der Höhe
 
Ja, alle müssen da runterStrahlende Gesichter

Internetrecht – was angehende Webmaster wissen sollten

Donnerstag, 17. Juni 2010

Dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, sollte jedem Webseitenbetreiber klar sein. Mit dem Siegeszug des Internets wurde auch das Onlinerecht sehr komplex, ganze Kanzleien haben sich bereits auf diesen Bereich spezialisiert. Deshalb möchte ich heute ein paar grundlegende Hinweise geben, die man als Besitzer einer Homepage berücksichtigen sollte.

1. Impressumspflicht

Eine Anbieterkennzeichnung ist bei jeder geschäftlichen Online Veröffentlichung Pflicht, es sei denn, das Angebot dient ausschließlich familiären oder persönlichen Zwecken. Dies gilt zum Beispiel, wenn man die Inhalte mit einem Passwort schützt und dieses nur an Familienmitglieder und Freunde weitergibt. Bei privaten Webseiten ist die Rechtslage nicht eindeutig geklärt, deshalb sollte man nie auf ein Impressum verzichten. Die Informationen müssen “leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar” (TMG §5) sein. Im Klartext bedeutet das: platziere einen leicht zu findenden Link mit dem Text “Impressum” oder “Kontakt” auf deiner Startseite.
Doch was muss da eigentlich genau drin stehen? Auch hier gibt es spezielle Vorgaben. Handelt es sich beim Betreiber um eine natürliche Person, so muss sie Anschrift, Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer vollständig und korrekt ausweisen. Bei juristischen Personen und Gesellschaften kommen der Firmenname, die Adresse der Hauptniederlassung, sowie (wenn vorhanden) Umsatzsteueridentifikationsnummer und Wirtschafsidentifikationsnummer hinzu.
 

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© Rainer Sturm / www.pixelio.de

 
2. Bilder aus dem Internet

Eine weiterer Punkt, den nicht nur Blogger unbedingt beachten sollten. Fotos und Bilder darf man nur auf seiner eigenen Webpräsenz veröffentlichen, wenn man das Nutzungsrecht dazu hat. Entweder man verwendet eigene Fotos oder man greift auf das Angebot zahlreicher Webseiten zurück, die Bilder mit Nutzungsrechten zur Verfügung stellen.
Allerdings gibt es auch bei diesen fast immer individuelle Vorgaben, am häufigsten die Urhebernennung am Bild oder im Impressum, die Pflicht zur Verlinkung und spezielle Bearbeitungs-, Verwendungs- und Weitergaberechte. Kostenlose Bilder mit bestimmten Nutzungsrechten kann man zum Beispiel bei Flickr oder Google Bilder mit Hilfe der erweiterten Suche finden. Oder man stöbert in den zahlreichen kostenlosen Bildarchiven.
Darüber hinaus gibt es außerdem die Anbieter kostenpflichtiger Stockphotographie, sie bieten die Vorteile, dass sie im Zweifelsfall die rechtlichen Konsequenzen übernehmen und ein größeres Archiv an professionellen Bildern anbieten. Die bekanntesten Vertreter in diesem Bereich sind IStockPhoto und Fotolia.
 
3. Datenschutzerklärung

Die sogenannte Privacy Policy gerät oft in Vergessenheit, sollte aber vor allem auch bei Shopbetreibern nicht fehlen. Fast jede kommerzielle Website hat die Pflicht zur Aufklärung und Transparenz. Im Teledienstdatenschutzgesetz ist geregelt, dass der User auf die “Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten” hingewiesen werden muss. Außerdem muss der Nutzer bei Verarbeitung und Übertragung seiner Daten explizit zustimmen, zum Beispiel bei der Weitergabe zu Werbezwecken. Weiterhin muss auf das Recht zur Auskunft über die gespeicherten Daten hingewiesen werden. Auch die IP-Adresse zählt dazu, weshalb das Verwenden von Google Analytics einen entsprechenden Hinweis erfordert.

Weitere Informationen:

Rechtliche Informationen zu Bildern auf der Firmenwebseite
Muster einer Datenschutzerklärung
Leitfaden zur Impressumspflicht
Was tun bei einer Abmahnung

http://www.law-blog.de/203/datenschutzerklaerung-webseite/

Statistiken zur Internetnutzung in Deutschland

Freitag, 23. April 2010

Im beruflichen Alltag einer Online Marketing Agentur kommt es häufig vor, dass man aktuelle Zahlen zum E-Commerce und zur Onlinenutzung benötigt. Bei der Recherche im Internet lassen sich viele Zahlen und Statistiken finden. Das Problem ist immer wieder, dass sich der Markt ständig verändert. Twitter-Statistiken oder Facebook-Nutzerzahlen beispielsweise sind sehr schnell überholt, weil die Nutzergruppen stetig wachsen.
 
Deshalb sind wir auf die Suche gegangen, um im Netz Quellen aufzustöbern, die seriös sind und regelmäßig aktuelle Zahlen liefern. Beginnen möchten wir mit der allgemeinen Internetnutzung.
 
Internetnutzung in Deutschland
 
Seit 1997 wird einmal jährlich die ARD/ZDF Onlinestudie veröffentlicht. Die Studie zeigt dabei nicht nur die aktuellen Zahlen zur Internetnutzung in Deutschland auf,  sondern beschäftigt sich auch mit den Themen Internetzugang, Multimedianutzung und Web2.0. Schaut man sich die Nutzertypologien an, so fällt ein deutlicher Wandel vom selektiv-zurückhaltenden Nutzer hin zu einem aktiv-dynamischen Nutzer auf. Die Möglichkeiten im Internet wandeln sich und mit ihnen auch die Nutzungsgewohnheiten.

 
 

Quelle: ARD-Onlinestudie 1997, ARD/ZDF-Onlinestudie 1998 - 2009

Quelle: ARD-Onlinestudie 1997, ARD/ZDF-Onlinestudie 1998 - 2009

 
Im Jahr 2009 ist der Anteil der Internetnutzer weiter angestiegen – auf 67,1 %. Während bereits 96,1 % der 14-29-Jährigen online sind, liegt der Anteil bei den über 50-Jährigen bei gerade 40,8%. Allerdings findet in dieser Altersgruppe weiterhin das größte Wachstum statt.
 
E-Commerce
 
Ebenfalls jährlich gibt das statistische Bundesamt die Studie “Unternehmen und Arbeitsstätten – Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie in Unternehmen” heraus. Die aktuelle Studie verrät, dass bereits die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland über eine Webpräsenz verfügen. Bei Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern liegt der Wert sogar bei über 90%. Wie zu erwarten ist auch der Anteil des online generierten Umsatzes gestiegen. Bietet ein Unternehmen online Produkte zum Kauf an, so werden bereits 35% der Umsätze  online generiert. Ein wachsender Markt.
Nur logisch ist es dann, dass auch die Ausgaben für Online Marketing Maßnahmen steigen. Die Studie der EIAA (European Interactive Advertising Association) unter dem Titel “Marketers’ Internet Ad Barometer 2009″ belegt, dass der Stellenwert von Online im Media-Mix kontinuierlich wächst. So sieht mittlerweile knapp die Hälfte der europäischen Werbetreibenden (47 Prozent) das Internet als unverzichtbaren Kanal für ihr Marketing an (2008: 38 Prozent; 2006: 17 Prozent). Im Jahr 2009 gaben 70% der Unternehmen an, ihre Ausgaben für Online Werbung erhöhen zu wollen.
 

SEM Agentur

Soziale Netzwerke und Web2.0
 
Bei den sozialen Netzwerken ist es recht einfach, aktuelle Nutzerzahlen zu finden. Facebook und die VZ-Gruppe geben regelmäßig die aktuellen Zahlen per Pressemitteilung bekannt – im Kampf um das größte Netzwerk Deutschlands. Derzeit berichtet die VZ-Gruppe in ihrem Pressebereich von 16 Millionen registrierten Benutzern und verteidigt damit weiterhin seine “Spitzenposition unter den deutschen Netzwerken”.
 
Bei Facebook sind die Zahlen der deutschen Nutzer nicht ganz so eindeutig. Ständig tauchen neue Zahlen auf, Facebook wächst derzeit rasend schnell. Glaubt man der Statistik von Facebakers, so gibt es im April 2010 bereits 8,99 Millionen Nutzer.  Facebakers hat sich zum Ziel gemacht, kontinuierlich aktuelle Zahlen zu Facebook zu liefern und nimmt daher täglich die Facebook-Werbereichweite als Grundlage. Die deutsche Seite Facebookmarketing.de gibt jeweils am Monatsanfang die Facebook-Nutzerzahlen für Deutschland bekannt.

 
 

Quelle: www.facebakers.com Stand: 23. April 2010

Quelle: www.facebakers.com Stand: 23. April 2010


 
Analysen und Studien jenseits der Nutzerzahlen liefern die Webevangelisten.  Sie ermitteln seit mittlerweile einem Jahr regelmäßig in einer Twitterstudie auch die Zahl aktiver Twitterati. Dabei ist es weiterhin schwierig, die tatsächliche Zahl deutscher Twitter-Nutzer zu ermitteln. Die Webevangelisten untersuchen daher die Tweets nach ihrer Sprache und konnten für März ca. 260.000 Accounts ermitteln, die aktiv auf deutsch twitterten.

 
 

Quelle: webevangelisten.de, Stand: 05. April 2010

Quelle: webevangelisten.de, Stand: 05. April 2010


 
Wer also nach aktuellen Zahlen zum Thema Onlinenutzung sucht, dem seien folgende Links empfohlen:
 
BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
 
na Presseportal - ein Service von news aktuell (Tochterunternehmen der dpa)
 
ARD/ZDF Onlinestudie
 
Statistisches Bundesamt
 
Webevangelisten
 
Facebakers
 
VZ Presseportal

Rework: Was Wabi-Sabi und Drogenhändler mit Business zu tun haben

Dienstag, 13. April 2010

ReworkDa wir nun schon seit zwei Jahren begeisterte Nutzer der Software von 37signals sind und jeder Neuzugang erstmal eine Basecamp-, Highrise- und Backkpack-Gehirnwäsche verpasst bekommt, habe ich mir das neue Buch der 37signals-Gründer nicht entgehen lassen. „Rework“ von Jason Fried und David Hansson besteht aus 88 kurzen Kapiteln (meist nicht länger als ein bis zwei Seiten), die sozusagen die Essenz der 37signals Philosophie darstellen. Herausgekommen ist ein Buch, das sich schnell liest, aber einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Gelegentlich hatte ich das Gefühl, am Ende der Seite unterschreiben zu müssen. Außerdem ist der Band auf meiner Lektüre-Wiedervorlageliste gelandet, da es wirklich nicht schaden kann, sich die Ideen daraus in regelmäßigen Abständen bewusst zu machen.
 
Und was ist jetzt so toll daran? Im Grunde geht es darum, wie man mit guten Ideen, begrenzten Ressourcen und unorthodoxen Methoden eine Menge erreichen kann. 37signals sind dabei selbst ein gutes Beispiel: Mit nur 16 Mitarbeitern, die auf mehreren Kontinenten verstreut arbeiten, erwirtschaftet das Unternehmen jährlich einen Umsatz von mehreren Millionen (ganz genaue Umsatzzahlen werden leider nicht genannt). Da die Produkte (Software as a Service) abgesehen von den Serverkosten extrem gut skalierbar sind, darf wohl von traumhaften Margen ausgegangen werden. Der Reiz von Basecamp & Co. liegt häufig in der Kunst des Weglassens. Die Tools sind so reduziert und intuitiv, dass sie ohne Schulung sofort benutzt werden können und dadurch dann in der Praxis auch tatsächlich benutzt werden und so ihren Wert entfalten. Gekoppelt mit innovativen Abrechnungsmodellen (moderate monatliche Gebühren ohne Mindestlaufzeit) entstehen Produkte, ohne die zumindest wir bei Projecter nur noch schlecht klarkommen würden.
 
Bleibt die spannende Frage: Was haben die also richtig gemacht? Genau dieser Frage widmet sich „Rework“ thesenhaft. Das Buch ist dabei in die Abschnitte Takedowns (weit verbreitete Fallstricke), Go (einfach mal loslegen), Progress (mit Problemen klarkommen), Productivity (effizienter werden und ausreichend Schlaf bekommen), Competitors (sein eigenes Ding durchziehen), Evolution (was soll aus mir werden?), Promotion (bekannt werden), Hiring (die richtigen Leute finden), Damage Control (es geht garantiert etwas schief) und Culture (kann man nicht erzwingen) unterteilt. Das deckt so ungefähr alle Themenfelder ab, die einem als Gründer schlaflose Nächte bereiten können und gibt auch gleich noch Tips, wie man wieder ausreichend Schlaf bekommt. In vielen Beschreibungen erkennt man sich sofort wieder, fühlt sich gelegentlich ertappt und manchmal auch ein kleines bisschen stolz, wenn man Dinge schon so umsetzt wie beschrieben.
 
Damit die Überschrift nicht nur ein Teaser bleibt, hier nun ein paar Highlights der aufgestellten Thesen.
 
„Emulate drug dealers“ – Mach dein Produkt oder deine Dienstleistung so gut, dass sie süchtig machen. Gib deinen Kunden einen kostenlosen Vorgeschmack, nach dem sie immer mehr wollen.
 
„Wabi-Sabi“ - Dieses japanische Prinzip beschreibt die Schönheit der Unvollkommenheit. Es geht nicht darum, Dinge perfekt zu machen, sondern sie möglichst einfach zu halten und mit den Unvollkommenheiten zu leben.
 
„Meetings are toxic“ – Wenn zehn Leute eine Stunde im Meeting sitzen, handelt es sich eigentlich um ein 10-Stunden-Meeting. Aus diesem Winkel betrachtet, rechtfertigen Meetings häufig nicht die in sie investierte Zeit. ;-)
 
„Start a business, not a startup“ – Das ist ziemlich selbsterklärend und zielt vor allem auf den Hype ab, der Startups häufig umgibt.
 
„Decisions are temporary“ – Entscheide schnell und mache dir klar, dass du deine Entscheidungen später auch ändern kannst. Change is good ;-)
 
Die Thesen sind – was ja auch in der Natur von Thesen liegt – provokant formuliert und regen zum Nachdenken an. Bei einigen Punkten bin ich mir immer noch nicht sicher, was ich davon halten soll. Bestes Beispiel: „Hire when it hurts“. Gemeint ist, dass man erst neue Leute einstellen sollte, wenn man sie wirklich tatsächlich dringend braucht und nicht vorher. Das soll zum einen Cashflow-Probleme vermeiden, zum anderen auch, dass gute Leute ohne wirkliche Herausforderung herumsitzen, die Motivation verlieren und wieder gehen. Macht soweit Sinn und klingt plausibel. Der Teil mit den Schmerzen bereitet mir noch etwas Probleme ;-) Natürlich ist es völlig in Ordnung, wenn ich als Gründer schufte und Zeiten intensiver Arbeitsbelastung habe. Erfahrungsgemäß greifen solche Belastungen aber auf das gesamte Team über und dann wird es wiederum schwierig mit: „Send people home at 5“. Also Software-Entwicklungs-Firma ist der Grundsatz vielleicht einfacher umzusetzen, weil dann eben mal ein Feature etwas länger dauert, aber im Dienstleistungsbereich kann so etwas leicht nach hinten losgehen, wenn durch Überlastung die Qualität sinkt. Ich wäre dann doch eher für: „Hire slightly before it hurts“.
 
Ansonsten: Absolute Leseempfehlung für… Gründer, Unternehmer und alle, die unternehmerisch denken (wollen). Viele der Thesen sind auch gut auf private Projekte oder Vorhaben anzuwenden, da sie recht allgemeingültige Grundsätze enthalten.

Ein kleiner Klick, aber ein großer Schritt

Mittwoch, 07. April 2010

Es gibt zahlreiche Situationen, in denen ein kleiner Klick ein großer Schritt ist oder auch ungewollt große Effekte haben kann. Im Folgenden möchten wir einige Situationen vorstellen, die viele von uns bestimmt schon mal erlebt haben:

Tobi klickt

  • “Senden” – Emails, Skype, etc.

Ob Bewerbung, Angebot, Zusage, Anfrage oder alltägliche Kommunikation mit dem Kunden – der “Senden”-Button ist jedes Mal wieder ein kleiner Klick, aber eine große Entscheidung… Gängige Fehlerquellen? Anhang vergessen, falscher Adressat, Anrede nicht aktualisiert und und und…
 

  • “Update” – Gewollte und ungewollte Tweets

Viele Twitteristi kennen das: man kommt noch während des Tippens auf Enter oder den “update”-Button und schon ist der Tweet abgeschickt. Wenn man mal “Tweet löschen” googlet, sieht man auch, dass anscheinend sehr viele danach panisch recherchieren, wie sie den Tweet wieder rückgängig machen können… Die meisten Twitter Clients und auch das Web-basierte Twittern bieten allerdings die Möglichkeit – auch wieder mit einem einzigen Klick – die ungewollte Nachricht an alle Follower zu löschen.

Doch selbst wenn die Nachricht mehrmals überprüft wurde, die gekürzte URL oder das Foto stimmen: gerade Twitter-Anfänger sind jedes Mal aufs Neue aufgeregt, wenn es um das Abschicken des Tweets geht. :-)
 

  • “Veröffentlichen” statt “Speichern” in WordPress-Blogs

Auch das kommt vor, dass Artikel in WordPress noch nicht fertig sind, eigentlich nur zwischengespeichert werden sollen und dann doch ungewollt veröffentlicht werden. Im ungünstigsten Fall ist der Beitrag dann im Handumdrehen in allen Feedreadern und verknüpften Kanälen, Facebook o.ä., drin und der “ganzen Welt” zugänglich. Zum Trost: man kann den Artikel wieder rausnehmen bzw. noch live “aktualisieren”…
 

  • Provision freigeben – Betreuung eines Partnerprogramms im Affiliate Marketing

Ein Klick entscheidet, ob eine Provision storniert oder freigegeben werden kann. Meistens sind die Provisionen ja geringe Summen, aber trotzdem ist dieser Klick immer wieder eine Entscheidung, die wohlbedacht sein muss.
 

  • “Hochladen” im Adwords Editor

Online Marketing Manager kennen das: Man arbeitet z.T. lange offline an Anzeigengruppen, Keywords und CPC-Geboten und will schließlich die Änderungen hochladen. Jedes Mal aufs Neue ist das mit einer gewissen Aufregung verbunden, schließlich sind alle Änderungen oder neue Kampagnen dann live, für alle sichtbar und werden über kurz oder lang Kosten verursachen.
 

  • “Ausgewählte Änderungen zurücksetzen” im Adwords Editor

Auch schon vorgekommen: man hat stundenlang Kampagnen ausgebaut und ist dann versehentlich auf den “Ausgewählte Änderungen zurücksetzen”-Button gekommen… so kann man auch üben, die Arbeitsschritte zu automatisieren und zu beschleunigen – weil man nämlich alles nochmal machen muss…
 

  • Anzeigenunabhängige Schaltung

Etwas versteckt in den Kampagneneinstellungen und von daher eigentlich nicht nur ein Klick – aber ein Häkchen – befindet sich die Einstellung zur Anzeigenschaltung. Diese ist standardmäßig auf “leistungsabhängig” gestellt und führt dazu, dass Anzeigen entsprechend ihrer Klickrate geschaltet werden. Existieren in einer Anzeigengruppe also mehrere Anzeigen, entscheidet Google nach relativ kurzer Zeit, welche Anzeige “besser läuft” und schaltet diese daraufhin fast ausschließlich. Uns reicht dieser kurze Testzeitraum nicht aus, deshalb arbeiten wir vorrangig mit der leistungsunabhängigen Schaltung, um selbst Anzeigen langfristig, d.h. auf Basis von belastbareren Datenmengen, zu testen. Übrigens: die Einstellung zur Anzeigenschaltung kann man nur online, d.h. nicht im Editor, verändern.
 

  • Gib mir den Keks! – Conversion Tracking Test

Beim Start der meisten Adwords-Aktivitäten muss zu Beginn das Google Adwords Conversion Tracking getestet werden. Um sich den Cookie einzufangen, gilt es also (nachdem man alte Cookies gelöscht hat), auf die entsprechende Anzeige zu klicken, die Testbestellung/-anmeldung durchzuführen und – zu warten… bis die Conversion hoffentlich bei Adwords erscheint und somit der Beweis für ein funktionierendes Tracking geliefert wird. Ein Klick, der bei Nicht-Erfolg über z.T. erheblichen Mehraufwand entscheidet, wenn nämlich Nachforschungen angestellt werden müssen, wo denn jetzt der Fehler liegt…
 

  • “Buchen” + “Kaufen” + “Bestellen” = Ecommerce

Ob “Buchen”, “Reservieren”, “Kaufen”, “Bestellen” oder wasauchimmer: Man gewöhnt sich ja daran, mittlerweile immer mehr online zu erledigen. Bei größeren Anschaffungen oder Reisen ist es aber doch noch etwas anderes, auf den alles entscheidenden Button zu klicken :-)
 
Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Wir sind gespannt auf eure Kommentare, Anekdoten o.ä., die davon erzählen, wie ein kleiner Klick manchmal die Welt verändert :-)

Phänomene einer Online Marketing Agentur

Montag, 02. November 2009

Es sind die kleinen Details, die das Leben in einer Online Marketing Agentur so angenehm machen.
 
“Am Puls der Zeit” fühlen wir uns, denn die neuesten Nachrichten erfahren wir meistens per Netvibes oder Twitter, wobei letzteres die schnellere, aber auch mit mehr Falschmeldungen gespickte Variante ist.
 
Online-Radioprogramme wie Phonostar sorgen für musikalische Untermalung und ersparen uns die im “Offline”-Radio übliche Werbung oder Gewinnspiele…
 
Das Mittagessen wird fast immer online bestellt (Dienstleistern im spärlich von Essensgelegenheiten besiedelten, grafischen Viertel in Leipzig geben wir gute Chancen für eine Neugründung).
 
Oft wird Skype der Offline-Kommunikation namens “Reden” vorgezogen, um die anderen nicht abzulenken, Links zu schicken usw. Über Öffnungszeiten und Standorte von (Offline-) Geschäften können wir aufgrund von fehlender Routine meist nur wild spekulieren…
 
In unserem nahezu papierlosen Büro ist Nicht-PC-Hardware zwar rar (Wo war nochmal unser Lineal?), wird aber auch wenig genutzt. Stattdessen nutzen wir webbasierte Software und Tools, z.B. Highrise für Kunden- und Leadmanagement , dam Intranet Backpack und Basecamp als Projektmanagement-Tool. So sind Dateien, Nachrichten und Termine nicht nur von überall abrufbar, sondern auch als kleiner positiver Nebeneffekt den Umständen entsprechend “sicher aufbewahrt”.
 
Letzten Freitag traf es uns dann doch: die Fritzbox streikte. Daraufhin waren wir einige Stunden trotz bemühter Telefonate mit wie immer maßlos überforderten Telekom-Mitarbeitern offline. Zuerst irrten unsere Mitarbeiter scheinbar orientierungslos umher, Däumchen-drehend und darauf wartend, dass der Spuk vielleicht doch schnell vorbei sein würde. Letztendlich bliebt uns nichts anderes übrig, als Offline-Aufgaben zu suchen, UMTS zu nutzen und zu hoffen.
 
Seit Sonntag sind wir wieder online. “Großstörung” lautete die Begründung der Telekom. Wieauchimmer, unsere Fritzbox ist jetzt auf dem neuesten Stand und kann nun auch UMTS :-) Beim nächsten Mal sind wir vorbereitet.
online-marketing-büro

Agentur-Verhandlungen im Real Life

Montag, 20. Juli 2009

Als Marketing Dienstleister gehört es auch immer dazu, einen angemessenen Preis für seine Leistung zu bestimmen. Das funktioniert meistens ganz gut – manchmal hat man es jedoch auch mit “schwierigen” Fällen zu tun. Wie solche Verhandlungen auf das alltägliche Leben übertragen aussehen würden, zeigt das folgende – aus unserer Sicht – sehr lustige Video. Film ab:
 

Die Tücken der Google Branchenbucheinträge

Dienstag, 21. April 2009

Wie oft sucht man ein bestimmtes Gewerbe in einer Stadt oder erinnert sich an einen Laden, aber nicht mehr an seinen Namen? Hier helfen die Google Branchenbucheinträge, die meistens bei einem Keyword in Verbindung mit einer Stadt angezeigt werden. Sie sind leicht zu erstellen und entweder von dem jeweiligen Unternehmen selbst eingefügt worden oder die Daten wurden von sekundären Datenquellen gezogen.

Es empfiehlt sich, ein allgemeines Google-Login fürs ganze Unternehmen anzulegen, so dass auch bei wechselnder Belegschaft weiterhin ein Zugriff auf den Eintrag besteht.

Nun kann es vorkommen, dass ein Eintrag nicht mehr gültig ist bzw. ein falscher Eintrag zum eigenen Unternehmen herumschwirrt. Hierzu möchte man den Brancheneintrag löschen, was auch kein Problem ist, falls man den Eintrag selbst angelegt hat und sich an das Google-Login erinnert.

Eintrag löschen ohne Eigentümer zu sein

Falls nicht, muss man in die Google Trickkiste greifen. Man legt im eigenen Branchencenter einen Eintrag an, der mit dem zu verändernden oder zu löschenden Eintrag identisch ist. Google schickt dann einen PIN-Code per Post oder Telefon an die angegebene Adresse. Wenn man diesen PIN-Code nun im Branchencenter eingibt, wird man dadurch Eigentümer des Eintrags.

Falls man an dieser Adresse oder Telefonnummer nicht mehr erreichbar ist, empfiehlt Google, die Telefonnummer des Eintrags zu aktualisieren. So bekommt man den PIN-Code, kann den Eintrag bestätigen und auch löschen! Allerdings sagt Google: „Wir können zwar nicht garantieren, dass durch dieses Verfahren der Eintrag vollständig gelöscht wird, aber wir arbeiten ständig daran, die Richtigkeit der Daten im Branchencenter zu verbessern.“

Selbst nach dem Löschen kann der Eintrag noch eine gewisse Zeit online zu finden sein. Laut Erfahrungen andere Branchencenter-Nutzer dauert es meist eine gewisse Zeit, bis der Eintrag vollkommen verschwindet. Geduld ist gefragt.

Ausländischer fehlerhafter Eintrag

Falls man aber versucht, einen ausländischen Eintrag z.B. in den USA zu löschen, gibt es meines Wissens nach bisher keine Lösung. Eine Google Regel unterbindet leider, dass man eine Telefonnummer eingibt, die nicht die entsprechende Vorwahl für den Standort hat. Eine deutsche Telefonnummer zu einer amerikanischen Adresse ist also nicht möglich. Demnach kann der PIN-Code weder per Telefon noch per Brief übermittelt werden und man wird nicht als Eigentümer anerkannt. Hilfreiche Hinweise werden dankend angenommen!

Hilfe von Google direkt kann man hier nicht erwarten. Da das Branchencenter kostenlos ist, gibt es keinen Support dafür.

Grüße zum Jahreswechsel

Donnerstag, 01. Januar 2009

Ein frohes neues Jahr an alle treuen und untreuen Leser unseres Blogs sowie viel Erfolg vor allem fuer alle Unternehmer unter uns ;-)

Hier in Mexico ist es noch nicht ganz soweit, ein paar Stunden noch. Die Strassen sind aber – wie allerdings jeden Tag – schon gut gefuellt. Den Jahreswechsel werde ich diesmal in einem Bus verbringen, mit dann noch 9 Stunden Fahrt vor mir. Auf mexikanischen Strassen kommt man nicht besonders schnell voran ;-) Dafuer geht es immerhin in Richtung Pazifischem Ozean und das Wetter ist vielversprechend.

Viele Gruesse aus Oaxaca und auf bald!

Gründerszene Relaunch

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Diese Woche ging Gründerszene nach einem Relaunch an den Start – mit einem aufgeräumten Layout und einer neuen inhaltlichen Strukturierung. Es gibt jetzt verschiedene Ressorts (Marketing, IT, Operations, Finanzen und HR), für die jeweils ein Redakteur verantwortlich ist. In den Ressorts werden Fachbeiträge von Gastautoren und Experten veröffentlicht. Wir haben zum Start einen Beitrag über die verschiedenen Geschäftsmodelle von Affiliates beigesteuert, der vor allem die Frage beantworten soll: Wer sind überhaupt Affiliates?

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