Archiv für die Kategorie ‘Keyword Advertising’

Hinter den Kulissen: Bei Google in Dublin

Montag, 01. März 2010

Nachdem Patrick bereits letzten Herbst das europäische Headquarter von Google in Dublin besuchen konnte und unter anderen von irischen Robben und Breakout Sessions berichtete, hatte ich letzte Woche nun auch die Gelegenheit, mir das ganze mal vor Ort anzuschauen. Anlass war Agencies@Google, ein viermal jährlich stattfindendes Event, bei dem Agenturvertreter aus ganz Europa nach Dublin eingeladen werden, um ihre Betreuungsteams kennenzulernen und an Workshops teilzunehmen. Der Preis für das exotischste Teilnehmerland ging dabei ganz klar an die Agenturmitarbeiterin aus Rumänien!
Dublin Castle
Nach der Anreise in klassischem irischen Regen am Dienstag (hatte ich vorher so gehört bzw. war gewarnt worden ;-) ), ging es am Mittwoch morgen offiziell los. Nachdem ich fast vorbeigelaufen wäre (das Logo könnte ruhig etwas größer ausfallen), war das Unterschreiben des Nondisclosure Agreements auch bei mir die erste Tat. Da wir gleich nur die letzte Seite vorgelegt bekamen, kann ich ehrlich nicht sagen, ob ich verbotene Sachen getan habe oder nicht, sorry. Erster Eindruck beim Betreten des Schulungszentrums: Der Smoothie-Kühlschrank war leer!! Patrick hatte hohe Erwartungen geschürt… Allerdings festigte sich im Laufe der nächsten drei Tage der Eindruck, dass die Smoothie-Versorgung auf allen anderen Google-Etagen sehr solide war – nur die Anwesendheit von durstigen Externen und einer Gruppe Google Neuzugänge (aka “Nooglers”) führte zu permanenten Engpässen. Um es gleich vorwegzunehmen: Die Versorgungslage ließ nichts zu wünschen übrig… Üppiges irisches Frühstück im Hotel, Snacks, Säfte und Obst am Vormittag, Mittagessen in einer der beiden Google-Kantinen mit Ben&Jerry’s Eis und am Nachmittag weiter mit Snacks etc., gekrönt von einem bekanntermaßen nicht kalorienarmen Guinness am Abend – ich geh mal eine Runde joggen! Ein längerer Aufenthalt hätte mich definitiv in die Gefahr gebracht, einen “Google-Stone” zuzulegen. Ein Stone ist eine obskure englische Maßeinheit, entspricht exakt 6,35 kg und wird angeblich von neuen Google-Mitarbeitern häufig in den ersten Arbeitswochen an Körpergewicht zugelegt. Tja. Da hilft dann wohl nur noch häufiger Besuch des integrierten Fitness-Studios!
 
Und nun zum Ernst des Lebens: Wir waren schließlich nicht zum Essen da, sondern um was zu lernen! Am Mittwoch standen Workshops zu den Themen “Search & Content Best Practices”, “Optimising for ROI” und “Advanced Analytics” auf dem Programm. Die Vortragenden hatten alle sehr gut aufbereitete Präsentationen mit vielen interessanten Statistiken dabei, die Inhalte an sich boten jedoch keine großen Überraschungen. Aufgrund der Fülle der Fakten kamen leider auch die Diskussionen öfters mal etwas zu kurz. Sehr spannend war der anschließende Agency Round Table, an dem alle deutschen Agentur-Vertreter und ein Teil des deutschen Agenturteams von Google teilnahm. Diskutiert wurden die Erwartungen an die Unterstützung der Agenturen durch Google, Schulungs- und Trainingsangebote und die generelle Zusammenarbeit. Das machte einen sehr produktiven Eindruck und bestätigte die Theorie, dass es doch auch in Zeiten multimedialer Fern-Kommunikation manchmal ganz nützlich ist, einfach real miteinander zu reden ;-)

Lissi, Dominik und Tobias von Inside Adwords

Lissi, Dominik und Tobias von Inside Adwords

Nach dem Round Table hatte ich noch ein besonderes Date im 5. Stock. Lissi vom Inside-Adwords-Team hatte durch einen meiner Tweets gesehen, dass ich mich gerade in Dublin herumtrieb und mich zu einer Stippvisite eingeladen. Bei einem Kaffee mit Lissi, Dominik und Tobias lernten wir uns nach einigen Monaten Twitter-Austausch persönlich kennen und hatten uns einiges zu erzählen. Erkenntnis zum 2.: Real-Life-Kommunikation macht auch sehr viel Spaß :-) Deswegen auch noch ein Foto des engagierten Blog- und Twitterteams aus Dublin für das engagierte Blog- und Twitterteam in Leipzig! Danach ging es – na klar – in den Pub zum weiteren Kennenlernen mit dem Agenturteam. Da auch am Donnerstag ein straffes Workshop-Programm angesagt war, gingen alle relativ zeitig nach Hause.
 
Am Donnerstag standen zunächst Workshops zum Content Netzwerk und zu Analytics auf dem Programm, nach dem Mittagessen dann Meetings mit unseren jeweiligen Optimierern und Ansprechpartnern. Das war eigentlich das produktivste Meeting von allen, da ich mit Emel und Johann sehr viele spannende Fragen diskutieren konnte, wir uns über Strategien austauschten und ich auch einiges über Neuigkeiten bei Google erfahren habe (und hier greift definitiv die NDA, sorry guys…) Erfreut kann ich berichten, dass eines der angesprochenen Probleme tatsächlich schon am Samstag beseitigt war, vielen Dank an Johann! Nach einem intensiven Donnerstag ging es am Freitag mit einer Session zum Thema Remarketing weiter. Das ist ziemlich komplex, relativ abgefahren und wir werden an anderer Stelle berichten ;-) Sehr interessant waren die nun folgenden Informationen zur Überarbeitung des Google Advertising Professional Programms. Künftig wird es einen Basistest plus eine von drei vertiefenden Prüfungen zu Spezialthemen geben. Damit soll die Zertifizierung wieder aussagekräftiger werden, da ja zuletzt praktisch jeder das existierende Zertifikat vorweisen konnte. Eine schlechte Nachricht am Rande: Innerhalb von sechs Monaten nach offiziellem Launch des neuen Programms müssen alle bestehenden Tests erneuert werden. Also: Alle schonmal büffeln :-)
Dublin Castle in Farbe
Und ja, ein kleines Geschenk gab es auch noch zum Abschied. Das werde ich aber komplett Projecter-intern verlosen oder für besondere Verdienste verschenken ;-) Am Freitag Nachmittag war dann auch noch Zeit für ein wenig Sightseeing, das mich bei schönstem Sonnenschein ins Trinity College und zum Book of Kellss führte. Die Robben sind dann beim nächsten Besuch dran. Für mich persönlich sehr beeindruckend war auch die Entdeckung des Patagonia Outlet Stores in Dublin. Jetzt weiß ich bestens über Klippenklettern in Irland, ziemlich große Haifische vor der Westküste und verhinderte irische Bergsteiger Bescheid!
 
Bye bye Dublin hieß es am Samstag! Fazit: Ich habe einige neue Ideen im Gepäck, sehr viele freundliche Google-Mitarbeiter kennengelernt und hoffe, dass wir noch öfters die Gelegenheit haben werden, uns persönlich auszutauschen. Und ja, das Google Headquarter ist beeindruckend ;-)

SEM für B2B Unternehmen

Mittwoch, 03. Februar 2010

Mittlerweile haben wir auch schon einige Kunden betreut, deren Produkte sich an andere Unternehmen richten und im SEM einige Erfahrungen gesammelt. Um die Besonderheiten in einem durchschnittlichen B2B-Account soll es in diesem Beitrag gehen.
 
Schlechtere Performance außerhalb der Bürozeiten
Zwar gibt es auch im B2C-Geschäft Performanceunterschiede je nach Zeit der Anzeigenschaltung. Allerdings sind diese im B2B-Geschäft erfahrungsgemäß noch wesentlich ausgeprägter und sie lassen sich zu großen Teilen ziemlich gut an Wochentagen und Uhrzeiten festmachen. In einigen B2B-Accounts lassen wir die Anzeigen daher nur noch zu üblichen Bürozeiten laufen. Das heißt von Montag bis Freitag, von 6 bis 19 Uhr. Wer sich unsicher ist, ob diese Einschränkung auch für das eigene Geschäftsmodell sinnvoll ist, kann die Kampagnen duplizieren und zu jeweils unterschiedlichen Zeiten laufen lassen (zwar gibt es Reports, die auch nach Uhrzeiten auszuwerten sind, allerdings schließt dieser nicht Conversions ein).
 
Suchanfragen in Verbindung mit einem Ort
Vor allem in B2B-Accounts enthalten Suchbegriffe besonders häufig Ortsangaben. Sicherlich liegt das nicht zuletzt daran, dass es sich häufig um Dienstleistungen handelt. Aber auch bei Produkten wie Kopierern suchen Interessierte häufig einen Anbieter in der eigenen Stadt. Vor allem wer ortsspezifische Leistungen anbieten kann, sollte es sich daher nicht nehmen lassen, entsprechende Keywords einzubuchen. Doch auch wer seine Leistungen in ganz Deutschland anbietet, könnte versuchen, Orte einzubuchen und potentielle Kunden davon überzeugen, dass eine Ortsgebundenheit nicht unbedingt notwendig ist. Eine Liste mit deutschen Großstädten gibt es zum Beispiel bei Wikipedia.
 
Conversion-Steigerung mit optimierten Formularen
Im Business-2-Business geht es oft nicht um den direkten Verkaufsabschluss sondern darum, dass der Interessent einen ersten Kontakt zum Advertiser aufnimmt. Bei diesem Schritt sollten dem Interessenten nicht unnötig viele Steine in den Weg gelegt werden. Das heißt zum Beispiel, dass ein Kontaktformular überschaubar bleiben muss und nur die wirklich notwendigen Angaben zu Pflichtfeldern erklärt werden. Jedes überflüssige Feld in einem Formular senkt die Conversion Rate. Gleichzeitig sollten dem potentiellen Kunden die für ihn wichtigen Informationen knapp und übersichtlich dargestellt werden.
 
Conversion-Optimierung durch Anzeigentexte
Dass Anzeigentexte die Conversion Rate beeinflussen, gilt selbstverständlich für alle Advertiser. Doch im B2B scheint es noch wichtiger zu sein, präzise Anzeigentexte zu formulieren – nicht zuletzt weil die Geschäftsmodelle oft komplexer sind als beispielsweise bei einem B2C Online Shop. Die Kunst besteht darin, in 95 Zeichen (Anzeigentitel + Anzeigentext) das eigene Geschäftsmodell zu erklären, ggf. USPs zu betonen und auch noch die vom Interessenten gewünschte Aktion zu formulieren (”Jetzt anmelden”). Es lohnt sich in jedem Fall, verschiedene Herangehensweisen auszuprobieren, da die verschiedenen Conversion Rates den entscheidenden Unterschied ausmachen können.
 
Geringe Klickraten
Auffällig ist, dass es bisher in allen von uns betreuten B2B Accounts grundsätzlich erst einmal schwierig war, gute Klickraten zu erzielen. Das liegt sicherlich an verschiedenen Faktoren: teilweise sind die Geschäftsmodelle neu und schwer verständlich (zumindest in 95 Zeichen), oft herrscht aber auch ein großer Wettbewerb mit vielen ähnlichen Anbietern, tendenziell scheinen die Suchbegriffe kürzer und damit allgemeiner zu sein und nicht wenige Keywords sind englische Wörter, was die Chancen auf hohe Klickraten erfahrungsgemäß nicht gerade erhöht.
Es ist also umso wichtiger, USPs zu kommunizieren, sofern sie vorhanden sind. Bei einem Kunden hat sich die Klickrate verfünffacht, seitdem wir ein herausragendes USP kommunizieren können.
 
Teure Keywords
B2B Keywords sind in der Regel auch nicht billig. Bei den meisten Geschäftsmodellen lässt sich mit einem Neukunden viel mehr Geld verdienen als beispielsweise mit einem durchschnittlichen B2C Online Shop. Das spiegelt sich natürlich in den Klickpreisen wider. Umso wichtiger ist es, hohe Klickraten zu erzielen und die Klickpreise somit über den Qualitätsfaktor zu senken.
 
Diese sechs Besonderheiten sind uns in den vergangenen zwei Jahren bei den von uns betreuten B2B Accounts aufgefallen. Natürlich trifft nicht alles auf jedes Geschäftsmodell zu. Doch stößt man immer wieder auf sie.

Zeitliche Ausrichtung von Google Adwords-Kampagnen

Freitag, 29. Januar 2010

Nachdem wir bereits über Regionales Targeting in Google Adwords-Kampagnen berichtet haben, soll es heute um die zeitliche Ausrichtung von AdWords-Kampagnen gehen.
 
Warum die zeitliche Ausrichtung Ihrer Anzeigen wichtig ist, wird klar, wenn man bedenkt, dass jedes Produkt und jede Dienstleistung eine bestimmte Zielgruppe hat. Eine Lernplattform für Grundschüler wird nachts nicht sehr erfolgreich laufen. Auf der anderen Seite wird ein Restaurant wohl abends überdurchschnittlich viele Impressionen erzielen können. Die Anzeigenplanung von Google AdWords bietet die Möglichkeit, Ihre Anzeigen zu den richtigen Zeiten zu schalten.
 
1. Schritt: Berichte

Es ist sehr sinnvoll, sich im AdWords-Berichtecenter detailierte Berichte zu erstellen um so die Tageszeiten zu ermitteln, die die besten Leistungen erzielen. Finden Sie die Zeiten heraus, die die meisten Conversions erzielen.
 
2. Schritt: Anzeigenplanung

Nach der Analyse können Sie Ihre Anzeigen so schalten, dass sie nur zu den Erfolg versprechenden Zeiten angezeigt werden. Im AdWords Kundencenter lassen sich im Bereich “Einstellungen” unter “Anzeigenplanung” genau die gewünschten Zeiten festlegen. So können Anzeigen z.B. nur an Wochentagen oder nur von 9 Uhr bis 12 Uhr geschaltet werden. Mit der Anzeigenplanung haben Sie die Möglichkeit, eine Kampagne ganztägig, nur am Wochenende oder nur 15 Minuten pro Woche zu schalten. Ihr Budget wird jedoch weder erhöht noch reduziert. Das AdWords-System versucht, Ihr übliches Tagesbudget in der entsprechend gewünschten Anzahl von Stunden aufzubrauchen.
 
3. Schritt: Gebotsanpassung

Im erweiterten Modus lassen sich sogar die Gebote für einzelne Zeiten anpassen. Es kann sinnvoll sein, das Gebot am Wochenende auf 200% zu erhöhen oder zu bestimmten Zeiten zu senken. Ergab Ihre Analyse beispielsweise, dass an Wochentagen in der Zeit von 16 bis 19 Uhr die besten Ergebnisse erzielt wurden, ist es sinnvoll, in dieser Zeit die Gebote zu erhöhen und so das Budget optimal zu verteilen. Ein Beispiel: ihr normales CPC-Gebot beträgt 0,50 €. An den Tagen Sonntag bis Dienstag wird das Gebot mit einem Faktor von 200% erhöht. So beträgt das Gebot dann 1,00 € (0,50 * 2).

Anzeigenplanung inkl. Gebotsanpassung

Anzeigenplanung inkl. Gebotsanpassung


 
Beachten Sie: Die Anzeigenplanung und die Gebotsanpassung wirken sich auf alle Anzeigengruppen einer Kampagne aus, beeinflussen jedoch nicht das Tagesbudget. Einzelne Anzeigen können nur zeitlich genau gesteuert werden, wenn sie sich in einer eigenen Kampagne befinden. Die Anzeigenplanung für Ihre AdWords-Kampagnen basiert auf der Zeitzone, die Sie für Ihr Konto festgelegt haben. Die Zeitzone können Sie unter “Kontoeinstellungen” ändern.
 
Um den Gebotsfaktor zu deaktivieren, klicken Sie oben im Fenster “Anzeigenplanung” auf Einfach. Ihre Zeiteinstellungen werden gespeichert, Ihre Gebotsfaktoreinstellungen hingegen nicht.

Regionales Targeting in Google Adwords-Kampagnen

Montag, 25. Januar 2010

Sie sind Google Qualified Individual? Dann gehören Sie (trotzdem) zur Zielgruppe für diesen Artikel. Sie sind blutiger Adwords-Beginner? Dann ist dieser Artikel über Geo- bzw. Regio-Targeting ein guter Ausgangspunkt für erfolgreiche Adwords-Kampagnen.
 
Zuerst einmal muss bedacht werden, dass Regio-Targeting, d.h. das Ausrichten einer Kampagne auf einen bestimmten geografischen Raum, sei es ein Land, eine Stadt, mehrere Städte mit oder ohne einem entsprechendem Umkreis, nur auf Kampagnenebene möglich ist. Heißt also, dass man einzelne Anzeigengruppen nicht regional ausrichten kann, sondern in verschiedene Kampagnen aufsplitten muss.
 
Länder und Bundesländer

Die Ausrichtung auf (Bundes-) Länder ist sinnvoll, wenn ein Online Shop beispielsweise nur in ein bestimmtes (Bundes-) Land verschickt oder sich auf den EU-Raum beschränkt. Es ist auch möglich, alle Länder in Europa auszuwählen und davon einzelne Länder wieder auszuschließen, in welche man vielleicht keine Produkte versendet.
 
Sprachen

Wem egal wäre, welche Sprache der potentielle Suchende spricht, würde seine Kampagnen auf alle Sprachen ausrichten. Das Zielsprachen-Targeting ist aber nicht ganz einfach. Was rät das Google Learning Center?
 

“Über den Link Einstellungen auf der Google-Startseite können Nutzer die Sprache für ihre Google-Suche auswählen. Nachdem ein Nutzer eine Sprache eingestellt hat, zeigt Google nur auf die ausgewählte Sprache ausgerichtete Anzeigen an. Falls der Nutzer keine Sprache einstellt, wird die standardmäßige Spracheinstellung durch die Google-Domain (z.B. Google.fr) festgelegt (in diesem Fall also Französisch).
 
Unter Umständen hat ein Nutzer Spanisch als Sprache eingestellt. In diesem Fall werden Anzeigen angezeigt, die auf Spanischsprachige ausgerichtet sind.
 
Google übersetzt keine Anzeigen. Eine auf Englisch geschriebene Anzeige, die auf das spanischsprachige Gebiet ausgerichtet ist, wird auf Englisch angezeigt. Die Sprache der Zielregion spielt hierbei keine Rolle.”

Erfahrungen haben gezeigt, dass es sich manchmal lohnt, die Anzeigen auf englisch und deutsch auszurichten, da viele ihren Browser bzw. die Benutzeroberfläche musikschule(unbewusst) auf englisch eingestellt haben, aber trotzdem deutsche Begriffe suchen. Letzteres verhindert, dass jemand etwas sucht und dann die Anzeige nicht versteht.
 
Städte

Regional agierende Firmen und Shops haben evtl. kein Interesse daran, dass Suchanfragen aus einer weit entfernten Region die Anzeigenschaltung auslösen und somit nach einem Klick Kosten verursachen. Deshalb besteht die Möglichkeit, Kampagnen auf einzelne Städte (mit oder ohne Umkreis von x km) auszurichten.
 
Hinzu kommt, dass unter regional ausgerichteten Anzeigen die entsprechende Stadt in einer zusätzlichen Zeile erscheint. Beispiel: Ich suche auf google.de nach “Musikschule Leipzig”, d.h. nach der Stadt, in der ich mich befinde, und sehe regional ausgerichtete Anzeigen, unter denen nochmal zusätzlich “Leipzig” erscheint.
 
Sonstige Tipps

Es kann hilfreich sein, Kampagnen zu trennen und unterschiedlich auszurichten, wenn regional unterschiedliche Wörter gebraucht werden und man deshalb die Anzeigen unterschiedlich formulieren sollte. Ein Beispiel wäre z.B., “Pfannkuchen” zu bewerben. “Pfannkuchen” werden in verschiedenen Regionen “Krampfen” oder “Berliner” genannt. (Selbst diese 3 Begriffe sind Manchem vielleicht unverständlich…) Dementsprechend könnte man darüber nachdenken, die Anzeigen in verschieden regional ausgerichteten Kampagnen unterschiedlich zu verfassen. Keyword-Insertion wäre eine andere Option…
 
Ob Adwords-Experte oder -Anfänger: Erfahrungswerte und Daten müssen für jedes spezifische Thema gesammelt (und ausgewertet werden). Wir sind offen für Feedback, Hinweise und Kommentare.

Google Adwords Search- und Content-Kampagnen

Dienstag, 19. Januar 2010

Erstellt man bei Google Adwords neue Werbe-Kampagnen, werden das Search – und Content-Netzwerk standardmäßig beide aktiviert. Die Folge ist meist, dass schon nach kurzer Zeit einige Tausend Impressions erzeugt werden und die Frage auftaucht: „Wie ging das denn so schnell?“ Diesem Phänomen möchten wir heute in diesem Blogbeitrag etwas auf den Grund gehen.
 
‚Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen Search – und Content- Kampagnen?‘, fragt sich der Ein oder Andere vielleicht schon. Und warum sollte man die Kampagnen trennen? Die Antwort:
 
Bei Content-bezogener Werbung ordnet das AdWords-System den Keywords Websites mit passenden Inhalten und Themen zu. Das AdWords-System analysiert den Content und das Thema der Website. Dabei werden Faktoren wie Text, Sprache, Link– und Seitenstruktur berücksichtigt. Anhand dieser Parameter liefert Google dann die Anzeigen mit den vom Kunden ausgewählten Keywords auf passenden Webseiten aus.
 
Anzeigen aus Search-Kampagnen hingegen erscheinen lediglich auf der Suchergebnisseite von Google sowie auf Websites des Google-Suchnetzwerkes. Die Anzeigen werden wie gewohnt neben oder über den organischen Suchergebnissen veröffentlicht. Ausschlaggebend dafür, ob und wie oft eine Anzeige erscheint, ist die Übereinstimmung der Suchanfrage mit den gebuchten Keywords, Budget-Einstellungen, CPC-Geboten usw..

©2010 Google Der Einkaufszyklus https://www.google.com/intl/de_de/adwords/select/afc/cycle.html

©2010 Google Der Einkaufszyklus https://www.google.com/intl/de_de/adwords/select/afc/cycle.html


 
Der direkte Vergleich lässt sich am besten am AIDA-Modell erklären. Search-Kampagnen setzen erst bei I (=Interest) an, schließlich verdeutlicht die Suchanfrage ja schon das Interesse am gesuchten Begriff. Content-Kampagnen zielen darauf ab, mittels Anzeigen auf inhaltlich verwandten Websites die Aufmerksamkeit des Benutzers zu erregen. Dies entspricht dem Buchstaben „A“ wie „Attention“ im AIDA-Modell.
 
Da die beiden Kampagnen-Typen von Grund auf verschieden sind, empfiehlt es sich, sie auch bei Adwords getrennt zu verwalten. Zum Beispiel aus diesen Gründen:

  • Getrennt, lassen sich beide Kampagnen leichter planen und optimieren. So kann man etwa das vorhandene Budget gezielter einsetzen, indem man für Content und Search unterschiedliche Budgets ansetzt.
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  • Bei Content-Kampagnen, werden in der Regel weniger Keywords (ca. 5-15 Stück) gebucht, da sie lediglich dazu dienen, ein Thema abzugrenzen. Die Anzeigen müssen daher nicht möglichst genau an ein Keyword angepasst werden (was bei Search-Kampagnen nötig ist), sondern sollen vielmehr Nutzer auf themenverwandten Seiten auffallen.
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  • Einzelne Klickpreise und Gebote sind in Content-Kampagnen häufig geringer. Um einen besseren Überblick über die genauen Werte zu behalten, ist eine Trennung sinnvoll und effektiver.
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  • Da man bei Content-Kampagnen auch Banner nutzen kann, besteht die Gefahr, dass die Anzeigenübersicht bei Adwords schnell unübersichtlich wird, da Banner dort unter den Anzeigen gelistet sind. Je nach Größe des Werbemittels , kann die Zusammenfassung im Kundencenter dadurch etwas chaotisch wirken.
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  • Schlussendlich liefert AdWords auch andere Statistiken, sind die Kampagnen getrennt. Die Klickraten in Content-Kampagnen sind meist deutlich niedriger als in Search-Kampagnen. Zwar trennt Google die Klickraten und Gebote schon im Kundencenter bzw. der Kontoansicht in „Klickrate für Suchergebnisseiten“ und „Content-Klickrate“, jedoch sollten auch Werte wie der CPA, die tatsächlichen CPC’s und die Conversion-Rate gesondert betrachtet werden. So können Kampagnen schneller optimiert und möglicherweise ineffiziente Kampagnen schneller identifiziert werden.

Diese Liste von Argumenten, die für die Trennung von Search- und Content-Kampagnen sprechen, könnte man fortsetzen. Über weiteren Input oder Erfahrungsberichte in den Kommentaren würden wir uns freuen.

Negative Keywords in Adwords

Montag, 30. November 2009

lupeDer ein oder andere Leser hat vielleicht unsere Serie “Keyword der Woche” verfolgt und sich über so manche lustige Suchbegriff-Kombination amüsiert, die in den Suchanfrageberichten von Google Adwords auftauchen kann. Diesem Thema möchten wir uns heute zuwenden: Wie kann also verhindert werden, dass die Anzeigen für Suchbegriffe geschalten werden, die eigentlich ungewollt sind?

Wir sind aus Gewohnheit und Überzeugung für die Verwendung von der Keyword-Option “Wortgruppe”. Für die Adwords-Neulinge: Die Anzeigenschaltung wird dann nur ausgelöst, wenn die angegebene Zeichenkette gesucht wird. Groß- und Kleinschreibung spielen natürlich keine Rolle.
 
Beispiel:
Suchbegriffe: “vorlesung”, “seminar”, “tutorial”
 
Die Anzeige wird bei allen Kombinationen geschaltet, in der die sogenannten Strings in genau der Schreibweise auftauchen, also bei “online vorlesung”, “evorlesung”, “wo findet das seminar statt”, “tutorials for free”, “kein bock auf vorlesung” …
 
Die Keyword-Option “weitgehend” ist da schwieriger zu kontrollieren. Google entscheidet selbst, ob die Suchanfrage zum Keyword passt oder nicht. Wir nehmen das lieber selbst in die Hand und steuern mit selbst eingebuchten, verschiedenen (auch Falsch-) Schreibweisen daraufhin, dass wir alle relevanten Suchanfragen abdecken.
 
Jedoch sind natürlich manche Kombinationen ungewollt, die bei dem so gelassenen Status trotzdem eine Anzeigenschaltung auslösen. Da wir besonders auf Ecommerce spezialisiert sind, möchten wir uns direkt mal zu den empfehlenswerten negativen Keywords äußern, die nahezu jeden Shop-Betreiber interessieren könnten.
 
Um das vorher zu klären: ausschließende Keywords können genau wie “positive” Keywords in den Optionen “weitgehend”, “Wortgruppe” und “genau passend” gebucht werden. Es ist also sinnvoll, sinnlose Kombinationen durch negative Keywords wenigstens in der Option “Wortgruppe” auszuschließen.
 
Beispielsweise sind für Online Shops meistens alle Suchanfragen, die die folgenden Worte beinhalten, nicht relevant:
 
“reklamation”, “umtausch”, “kostenlos”, “gratis”, “test”, “erfahrung”, “bericht”, “reparatur”, “gebraucht”, “second”
 
Über Begriffe “billiger” bzw. “billig” o.ä. lässt sich streiten. Das muss jeder Shopbetreiber selbst auch in Abhängigkeit der internen Preispolitik entscheiden, ob er für die entsprechenden Suchanfragen Anzeigen schalten möchte oder vielleicht gerade auf Google-User, die nach “billige Schuhe” suchen, verzichten möchte.
 
Oft können auch Fragewörter wie “wie”, “was”, “warum” und “wieso” ausgeschlossen werden. Suchende, die – und ja es passiert doch noch häufiger, als man denken würde – komplette Fragen in das Google Suchfeld eingeben, sind meistens nicht in erster Linie auf einen Kauf aus. Auch das muss jedoch mit zunehmender Erfahrung und gewonnenen Datenmengen entschieden werden. Hilfreich sind dazu die Berichte im Adwords Berichtecenter.
 
Dabei kann für einzelne Keywords überprüft werden, wie hoch die Klick- und Conversion-Raten waren und ob der Begriff vielleicht besser ausgeschlossen werden sollte, da er vielleicht zu viel Traffic, zahlreichen Klicks und damit zu hohen Kosten, aber zu keinen Sales geführt hat.
 
Neben den offensichtlichen Keywords, die für nahezu jeden Shop, der z.B. keine Reparaturen oder Second-Hand-Produkte anbietet, von Belang sind, gibt es noch individuelle Begriffe, die ausgeschlossen werden sollten. Beispielsweise bin ich in einem der Berichte bereits über einen Buchtitel gestolpert, in dem der Name eines unserer Kunden erschien. “Der Tapir im Dorfe” ist der Name des Buches und für den Outdoor Shop völlig irrelevant. Sicherlich wird der Suchende auch merken, dass die Anfrage mit der Anzeige nichts zu tun hat, aber es sollten alle Eventualitäten sowie unnötige Impressionen ausgeschlossen werden und die Klickrate durch spezifischere Keywordlisten stetig verbessert werden.
 
Wer sich noch nicht oft mit den Suchanfrageberichten auseinandergesetzt hat, sollte dies unbedingt tun. Auch immer wieder für Überraschungen und zur Unterhaltung gut :-)

Google Ad Sitelinks

Montag, 16. November 2009

Google führte letzte Woche “Ad Sitelinks” ein und verspricht “Mehr Auswahl und Relevanz in suchbezogenen Anzeigen”.

 

Was sind Ad Sitelinks?

Ad Sitelinks sind zusätzliche Links, die unterhalb einer Adwords Anzeige ausgegeben werden und auf Unterkategorien des Werbetreibenden verweisen. Genauere Informationen zu den Sitelinks und wie man diese implementiert gibt es in der Google Adwords Hilfe.

 

myprinting+adsitelinks

 

Wer kann Ad Sitelinks einrichten?

Derzeit können nur Kunden Ad Sitelinks einrichten, deren Anzeigen ein gewisses Qualitätsniveau besitzen. Wir haben es überprüft und können vermuten, dass neben den Qualitätsfaktoren auch weitere Faktoren, wie die Höhe des Budget des Accounts, eine Rolle spielen. Google hält mit Informationen dieser Art aber hinterm Berg.

 

By the way, so sehen die Anzeigen unserer Kunden aus:

 

gustini+adsitelinks

 

styleon+adsitelinks

 

Worin liegt also der Mehrwert?

Kunden können durch die Sitelinks schneller in das Angebot eintauchen und sind somit ihrem Ziel einige Schritte näher. Gleiches gilt für die Anbieterseite ;)

Wir haben dies getestet und festgestellt, dass die zusätzlichen Links im Moment nur bei Brand-Anzeigen geschaltet werden, da vermutlich in der Regel keine Konkurrenzanzeigen vorhanden sind. Für allgemeinere Keywords erfolgt die Schaltung trotz hoher Qualitätswerte und einer durchschnittlichen Anzeigenposition von 1,x leider nicht.

Aber gerade in diesem Fall wären zusätzliche Links eine echte Navigationhilfe. Hingegen sind Kunden, die die Marke bereits kennen, mit dem Angebot und der Seitennavigation vertraut.

Die Frage nach dem wirklichen Mehrwert bleibt erstmal offen.

 

Ein weiterer Beitrag zum Thema im Blog inside-sem.

Neue Filteroptionen für Keywords

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Bei meinem täglichen Gang durch die Kampagnen unserer Kunden, ist mir eine neue Filteroption ins Auge gesprungen. Konnte man bisher über den Button “Filter und Ansichten” die einzelnen Keywords nur nach Keyword-Optionen (genau passend, passende Wortgruppe und weitgehend passend ) aufgliedern, ist es jetzt möglich auch nach Zeiträumen zu filtern:
täglich, wöchentlich, monatlich, vierteljählich, jährlich sowie nach Wochentagen.

Filteroptionen für Keywords

Filteroptionen für Keywords

Neuerung schafft Google fast täglich, aber wofür kann uns diese von Nutzen sein?
 
Auf Anzeigengruppenebene, eine gute Kampagnenstruktur vorausgesetzt, zeichnen die Aufgliederungen nach Monaten oder Quartalen einen allgemeinen Trend bzgl. des Traffic ab und lassen Rückschlüsse auf die Leistung der Anzeigengruppe zu. Für Accounts, die schon längere Zeit laufen, lassen sich interessante Vergleiche mit den Monaten der Vorjahre ziehen. Das Gefühl für den Account kann dadurch nur besser werden ;)
 
Insbesondere die Gliederung nach Wochentagen kann im E-Commerce von großem Interesse sein. An welchem Wochentag werden spezifische Produkte am häufstigen gekauft, wann kommt der meiste Traffic und wie kann ich diese Daten z.B. für meinen Newsletterversand nutzen? Nur einige Fragen, die sich Shop-Betreiber oder deren Agenturen stellen sollten.
 
Zuletzt noch der Beweis für die Endlichkeit der Google Rechenzentren ;)

Segmentierung zu groß?

Segmentierung zu groß?

So, hiermit ist der Blogbeitrag freigegeben, es darf über den Nutzen der neuen Filteroptionen diskutiert werden :)

Besuch bei Google – Teil 2

Sonntag, 20. September 2009

Am vergangenen Mittwoch sind viele Agenturen und Advertiser aus Deutschland, Großbritannien und den Benelux-Ländern bei Google in Dublin zusammengetroffen, um einen Tag lang Vorträgen von Google zu lauschen und zu networken was das Zeug hält.
Um 9 Uhr morgens begann der Tag in den Headquarters mit der Registrierung und der damit verbundenen Unterschrift umfangreicher Non Disclosure Agreements. Da die drei Seiten in winziger Schrift wohl niemand gelesen hat, sage ich vorsichtshalber nicht allzu viel ;)
 
Nach einem morgendlichen Networking und dem Kennenlernen einiger anderer Agenturvertreter wurde zur Begrüßung durch zahlreich vertretene hochrangige Googlianer mit fancy Jobbeschreibungen vorangeschritten. Dabei vergaß man nicht, seinen Advertisern und Agenturen für die gute Zusammenarbeit zu danken, da man ohne deren Marketing Budgets an diesem Tage nicht hätte zusammenkommen können. Auf der anderen Seite gäbe es ohne Google Adwords natürlich auch einige Agenturen nicht (das wurde natürlich nicht gesagt).
 
Neben allgemeineren Ankündigungen wurde der Tag durch drei Breakout Sessions gekennzeichnet. In jeweils einer Stunde konnten so vorher gewählte Themen besprochen werden. Auf meiner Agenda: “Google Analytics & Marketing Effectiveness”, “Broadcasting campaings on YouTube” und “How Google supports your diversification strategy”.
Die Analytics Session war mäßig interessant: im Prinzip wurde allgemein erklärt, was sich mit Analytics anstellen lässt und wo die häufigsten Fehlerquellen liegen (Code ist nicht auf jeder Seite eingebaut). Zum Ende hin wurden spezifische Fragen von Anwesenden beantwortet, was für die Fragesteller sicherlich hilfreich war, für den Rest eher unspannend.
Als nächstes folge die Youtube Session: diese war nicht uninteressant. Youtube soll sicherlich mal eine wichtige Rolle für Adwords Werbetreibende spielen. Die Case Studies und Zahlen klangen alle pompös und vielversprechend. Nur wenn es um die Conversion von Youtube-Kampagnen geht, klingt nicht mehr alles so rosig. In der jetzigen Form ist Werbung auf Youtube eher für Werbetreibende mit hohen Budgets und Branding-Zielen interessant. Unsere stark CPO-fokussierten Kunden werden auf Youtube erst einmal nicht glücklich.
Als letztes folgte die Diversifizierungs-Session: diese war zunächst extrem allgemein: habe ich schon alle Keywords eingebucht, werden alle Produkte beworben, welche Produkte können mein Sortiment ergänzen und sind nicht auch andere Märkte (geographisch gesehen) sinnvoll? Zum Ende hin wurde ein neues Tool vorgestellt, das für die Internationalisierung von Kampagnen interessant erschien. Leider war es noch nicht so funktionstüchtig, wie man es sich wünschen würde, daher kam aus dem Publikum der berechtigte Einwand, dass der manuelle Aufwand des Übersetzens am Ende vermutlich der gleiche sein würde.
 
Zwischen den Breakout Sessions war Mittagessen angesagt (Sushi & Co.). Außerdem traf sich jede Agentur mit seinen Ansprechpartnern. Die Gespräche waren fruchtbar und haben aufgezeigt, wo Google uns noch unterstützen kann.
 
Gegen 18.30 Uhr wurden wir mit Bussen in unsere von Google gestellten Hotels gebracht, um dort eine Stunde später wieder abgeholt und zum “Guiness Storehouse” chauffiert zu werden. Dort wurden die ersten Guiness verabreicht und das interessante Networking fortgesetzt. Später am Abend wurde natürlich auch noch für feste Nahrungsaufnahme gesorgt.
 
Insgesamt war der inhaltliche Mehrwert vielleicht nicht so groß aber für mich war entscheidend, unsere Account Betreuer einmal persönlich kennengelernt zu haben und auch Bekanntschaft mit den Eigentümern einiger andere Agenturen ähnlicher Größe geschlossen zu haben. Eventuell ergibt sich mit einigen die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt weitere Erfahrungen auszutauschen.
 
Wir würden uns freuen, auch 2010 wieder zu “Above & Beyond” nach Dublin eingeladen zu werden, auch wenn es dann wahrscheinlich nicht mehr ich bin, der die Reise antreten darf ;)

Besuch bei Google – Teil 1

Donnerstag, 17. September 2009

Am gestrigen Mittwoch hatte Google SEM-Agenturen und größere Advertiser aus Deutschland, Großbritannien und den Benelux-Staaten nach Dublin in die dortige Google Schalt-und-Walt-Zentrale eingeladen. Das Event nennt sich „Above & Beyond“ und sollte die Anwesenden für die Herausforderungen im Jahr 2010 fit machen.
 
Erfreulicherweise sind wir in diesem Jahr auch zum ersten Mal eingeladen worden. Da das Event am Mittwoch stattfand und man somit ohnehin schon am Dienstag hätte anreisen müssen, habe ich meine Anreise auf den Sonntag vorverlegt, um auch etwas von Dublin mitzubekommen. Somit ergab sich auch die Gelegenheit, unser Google Betreuungsteam schon am Montagabend und bei einem Mittagessen in der Google-Kantine am Dienstag kennenzulernen.
 
Das Google-Gebäude wirkt nicht ganz so beeindruckend wie man es anhand der Bilder aus dem amerikanischen Mountain View hätte annehmen können. Aber Irland ist eben auch nicht Kalifornien. Während sich in den USA wohl viel an der frischen Luft anspielt, macht einem das irische Wetter einen Strich durch diese Rechnung. Im Übrigen gibt es wohl keinen Googlianer in Dublin, der kein Wetter-Trauma hat. Der stets bedeckte Himmel ist Small-Talk-Thema Nummer eins.
 
gordonhouse
 
Aber natürlich gibt es auch in Dublin Google-Mitarbeiter, die verschwitzt in Sportkleidung an einem vorbeilaufen (Inhouse Fitness-Studio), hinter jeder Ecke steht ein Kicker- oder Billardtisch, es gibt viele Lounge-ähnliche Bereiche, Mini Study Rooms wenn das Großraumbüro doch einmal zu laut ist und überhaupt ist auch alles ganz schön bunt (rot, gelb, blau und natürlich grün). Auch sehr „convenient“ sind die prall mit Getränken und Snacks gefüllten Kühlschränke.
 
Kantinen gibt es gleich zwei (Google verteilt sich auch über zwei Gebäude). In einer Kantine gibt es landestypische Gerichte – also jeden Tag aus einem anderen Land. In Kantine Nummer zwei gehören Pizza, Sushi und einiges mehr zum täglichen Standard. Abgerundet wird das ganze durch Ben & Jerrys, Smoothies & Co. Für Google Angestellte und Gäste also nur das Beste.
 
Auf Anraten des gesamten Betreuungsteams bin ich am Dienstag Nachmittag nach „Howth“ gefahren. Dieses am Meer gelegene kleine Örtchen trumpft mit einer schönen Aussicht, einem kleinen Hafen und frei lebenden Robben auf (bis dahin nur im Zoo gesehen).
Im zweiten Beitrag wird es morgen im Wesentlichen um das eigentliche Event „Above & Beyond“ gehen.