Markennamen in Anzeige-URLs

7. Mai 2009 von Patrick

Vor einiger Zeit habe ich einen interessanten Artikel beim PPC Hero gelesen. Dort wurde die Frage aufgeworfen, weshalb die Verwendung von Markennamen in Anzeige-URLs eigentlich erlaubt sind, während eine Marke für Titel und Text der Anzeige gesperrt ist.
So ist es uns z.B. in den USA nicht erlaubt, folgende Anzeige zu verwenden:

 
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www.comparisonmachine.com

 
Auf der anderen Seite wird Folgendes von Google akzeptiert:

 
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Comparisonmachine.com/Blackberry

 
Google sagt dazu:

Wir prüfen die Verwendung von Marken im Anzeigentext, und zwar in den ersten drei Zeilen einer Anzeige. Obwohl angezeigte URLs unseren redaktionellen Richtlinien unterliegen, prüfen wir keine Anzeige-URLs im Fall von Markenbeschwerden, da die Präsenz von Marken in einer URL nicht automatisch der Verwendung einer Marke entspricht. Dies gilt beispielsweise für Pfade von Post-Domains oder Sub-Domains.

Aber warum ist eine Marke in der Anzeige weniger schlecht als eine Marke im Text? PPC Hero leitet sich die Erklärung mit Hilfe eines Google Help Artikels her:


I have a full page of Nike shoes, I would probably name that page www.shoesgalore.com/nike in order to achieve the best site architecture possible. With that said, Google can’t force advertisers to change their sub-domain names just because they’re selling a trademarked name product.

Das jedoch ergibt für mich keinen Sinn denn Google zwingt den Advertiser ja auch keineswegs, seine Ziel-URL in der Anzeige-URL widerzuspiegeln. Natürlich muss die Domain von Ziel- und Anzeige-URL identisch sein aber alles was nach der TLD folgt, ist frei editierbar. Insofern ist natürlich kein Werbetreibender gezwungen, seine Ziel-URL shoesgalore.com/nike auch in der Anzeige-URL darzustellen.
Also wohl eher eine faule Ausrede von Google, um ein Schlupfloch für die Verwendung von Marken und die damit verbundene Steigerung von Klickraten zu erhalten?


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Patrick

Dieser Artikel wurde von Patrick verfasst. Er ist Geschäftsführer und Experte in den Bereichen SEM und Affiliate Marketing. Nach einem BWL-Studium an der Berliner Berufsakademie „School of Economics“ und der Arbeit im Online Marketing bei Spreadshirt entwickelte er eigene Affiliate-Projekte und zusammen mit Katja von der Burg die Idee zu „Projecter“. Patrick freut sich über Feedback & Kommentare!




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