Website-bezogene Kampagnen

20. Dezember 2007 von Patrick

Vor einigen Tagen hat es bei Google Adwords einige Veränderungen bezüglich der Anzeigenschaltung im Google Content Netzwerk gegeben.

  • Umbenennung von „website-bezogener“ in „placement-bezogener“ Kampagne
  • CPC Modell in website-bezogenen Kampagnen
  • Website-bezogene Kampagnen werden im Google Werbenetzwerk geschaltet, welches auch vermutlich Millionen von Webseiten besteht. Als dieses Feature 2005 eingeführt worden war, konnten Werbetreibende nach spezifischen URLs oder Themen suchen, um Webseiten zu finden, auf denen Banner- oder Textanzeigen geschaltet werden können.

    Mittlerweile hat Google die Funktionalität dieser Kampagnen deutlich ausgebaut. So ist es möglich, ausgewählte Bereiche oder sogar spezifische Werbeblöcke auf einer Webseite auszuwählen. Da es nun nicht mehr nur darum geht, Webseiten anzuvisieren sondern gezielte Platzierungen auf ausgewählten Webseiten, werden website-bezogene Kampagnen ab sofort als „placement-bezogene“ Kampagnen bezeichnet.

    Die jedoch weitaus bedeutendere Verbesserung ist die neuerdings mögliche Abrechnung auf Cost-per-Click Basis. Während bislang lediglich das CPM (Cost-per-Impression) Modell zur Verfügung stand, können Werbetreibende nun optional auch einfach pro Klick bezahlen. Dies dürfte für die meisten Advertiser deutlich attraktiver sein, da sich die Klickraten im Content-Netzwerk gerade bei großen Kampagnen nur schwer planen lassen und so häufig lediglich für die Einblendung der Anzeige bezahlt werden musste, ohne tatsächliche Besucher zu generieren.
    Das CPM-Modell dürfte somit lediglich für solche Werbetreibende attraktiv bleiben, deren Ziel nicht der direkte Verkauf von Produkten oder Leistungen ist, sondern die Steigerung der „Brand Awareness“ im Mittelpunkt steht.

    Weitere Informationen zum Placement Targeting finden sich – natürlich – bei Google.

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    Patrick

    Dieser Artikel wurde von Patrick verfasst. Er ist Geschäftsführer und Experte in den Bereichen SEM und Affiliate Marketing. Nach einem BWL-Studium an der Berliner Berufsakademie „School of Economics“ und der Arbeit im Online Marketing bei Spreadshirt entwickelte er eigene Affiliate-Projekte und zusammen mit Katja von der Burg die Idee zu „Projecter“. Patrick freut sich über Feedback & Kommentare!




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