Archiv für die Kategorie ‘Online Marketing’

Facebook Werbeanzeigen – Teil 1

Mittwoch, 23. Juni 2010

Seit einiger Zeit ist es möglich Facebook Anzeigen zu schalten und zwar nicht im Sinne vom Media Buying – stark angelehnt an das “Adwords-Prinzip” kann nun jeder sehr einfach von der starken Werbeplattform profitieren und Anzeigen schalten.

Gerade in letzter Zeit liest man mehr und mehr von den Anzeigen bei Facebook. Diese 2-teilige Serie, soll aber weniger eine Step-by-Step Anleitung für das Erstellung der Facebook Anzeigen sein, sondern viel mehr die Strategien, Funktionsweisen und das Controlling erläutern.
Alle meine Annahmen und Erfahrungen beschränken sich auf Deutschland und den Ecommerce- Bereich.

Facebook Ads Logo


Im ersten Teil geht es um die Strategie-Findung, Tipps zur Anzeigen Erstellung und das Preis- und Zahlsystem. Sozusagen, alles was man für den Start der Anzeigen wissen muss. Das Tracking, Controlling und Optimierung, sowie Vor- und Nachteile sind zentraler Inhalt des zweiten Teils.

Strategie

Auch wenn die Erstellung vermeintlich schnell geht, sollte man sich im ersten Schritt genau überlegen was man erreichen will. Die Facebook Ads basieren wie bei Adwords auf einer Abrechnung pro Klick. Somit liegt ein Vergleich der beiden Werbeplattformen nahe. Wesentliches Element bei Facebook ist die Zielgruppe. Man fokussiert sich also im Unterschied zu Adwords nicht auf ein oder mehrere Keywords.

Die Zielgruppe bildet die Basis, egal welches Thema und Produkt, jeder sucht sich einen Teil der Zielgruppe aus, welche für ihn am passendsten erscheint. Am Anfang sollte man mehrere Zielgruppen wählen. Diese lassen sich unter anderem über Alter, Beziehungsstatus, Gruppen und Interessen definieren. Diese Zielgruppen sollten nun nebeneinander getestet werden. Wobei auch hier nicht das Ziel ist einfach eiene Anzeige zu erstellen und Wochen später zu schauen was passiert ist. Regelmäßige Kontrolle und Anpassen der Anzeigen und Zielgruppen sind wichtig, dazu aber später mehr. Wählt am Anfang eure Hauptzielgruppe, teilt sie aber möglichst gut auf und kreiert Kampagnen auch für Randzielgruppen um möglichst viele Daten zu bekommen. Diese Tests sind vor dem Start einer großen Kampagnen wichtig um nicht zu viel Budget zu riskieren.

Social Media Agentur

Anzeigen
Für jede Zielgruppe kann nun eine Anzeige erstellt werden. Der “Luxus”, mehrere Anzeigen pro Zielgruppe zu schreiben, wie von Adwords pro Anzeigengruppe gewohnt, ist hier leider nicht möglich. Lediglich über das Anlegen von mehreren Anzeigen mit derselben Zielgruppe ist ein paralleler Vergleich der Anzeigen möglich. Über die Auslieferung der Anzeigen ist bisher nicht viel bekannt. Ich habe nichts  über die Funktionsweise des Rankings gelesen oder eine Möglichkeit gesehen, seine Positionen auszuwerten.

Die Anzeige besteht aus einem 25-Zeichen Titel (siehe Adwords), einem Text von bis zu 135 Zeichen und dazwischen ein Bild in der Sondergröße von 110×80 Pixel (max. 5 MB). Erfahrungen zeigen, dass das Bild wie immer eine zentrale Rolle spielt. Somit sollten die Pixel gut genutzt sein und man ein Bild verwenden, was den Bereich komplett ausnutzt. Ist das Bild nur Teil der 110×80 Pixel sollte man das Bild mit einem Rahmen abheben um die Aufmerksamkeit zu erhöhen.

Auch die Facebook Anzeigen gehen durch eine Prüfung. Während das früher wohl über einen Tag gedauert hat, werden sie mittlerweile schneller bearbeitet. Das kann schon in einer Stunde geschehen, dauert aber meiner Erfahrung nach maximal 6h. Die Anzeigen werden überprüft, weil auch Facebook Richtlinien für diese Ads aufgesetzt hat. Diese werden beim Schreiben teilweise eingeblendet, allerdings sieht es Facebook nicht ganz so eng und so wird auch mal eine falsche Groß- oder Kleinschreibweise, die vorher schon als Fehler angezeigt wurde, durchgelassen.

Abrechnung

Wie oben schon geschrieben, bildet die Zielgruppe die Basis und nicht das Keyword. Auf dieser Basis werden auch die Klickpreise festgelegt. Man zahlt also für seine Zielgruppe mit jedem Klick, den die Anzeige erhält. Ein Limit wird hier pro Kampagne pro Tag festgelegt, somit ist man erst mal abgesichert. Die Variante per CPM zu zahlen gibt es auch, gerät aber immer mehr in den Hintergrund, da die CPC Anzeigen Vorrang vor den CPM Anzeigen haben (Quelle).

Klickabsicht

Eine Abrechnung über CPC (statt CPM) ist auch für die Werbetreibenden von Vorteil, da die Klickrate auf Facebook sehr gering ist. Vergleichbar mit dem Content Netzwerk von Google, sammelt man viele Impressions mit einer sehr geringen Klickrate. Auf Facebook surfende User haben meist keine zentrale Kaufabsicht, sondern wollen sich oftmals nur die Zeit vertreiben und haben somit keinen Blick für die Anzeigen. Von daher sind auffällig Anzeigen und auch mal außergewöhnliche Texte von Nöten um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Preise

In Deutschland erreicht man über Facebook laut offizieller Quelle (Quelle) 9,6 Millionen User mit einem durchschnittlichen Klickpreis von 0,24 Euro (Stand 15.05.). Erstellt man aber eine Anzeige und wählt noch keine Zielgruppe aus, zeigt mir Facebook aktuell einen CPC von 0,58 – 0,78 Euro an (vor einer Woche, lag das empfohlene Geobt noch bei 0,5-0,7 Euro). Das kommt meinem Durchschnitts-CPC näher. Dieser liegt bei verschiedenen Kunden, Kampagnen und Zielgruppen für Frauen bei ca. 0,35 Euro und für Männer bei ca. 0,6 Euro.

Billiger wird es je spezieller und auch kleiner die ausgewählte Zielgruppen ist. Im Gegensatz zu Anzeigen bei VZ-Netzwerken, wo jedes speziellere Kriterium 0,05 Euro pro Klick extra kostet, arbeitet Facebook nach dem “Google Prinzip” und bietet günstigere Preise je spezieller die Zielgruppe ist. Somit erreichen die User tendenziell passendere Anzeigen, weil es für den Werbekunden so günstiger wird. Je kleiner die Zielgruppe ist umso spezieller auch die Anzeigen und umso größer der User-Nutzen.

Nach einigen Grundlagen werde ich im zweiten Teil, der nächste Woche erscheint, viel spezieller auf Tipps, Optimierungspotentiale und Rentabilität von Facebook Ads eingehen.

Online Marketing Stolpersteine

Dienstag, 20. April 2010

Es gibt es nur wenige Spieler auf der Online-Marketing-Spielwiese, die auf eine tatsächlich lange und fundierte Erfahrung zurückgreifen können. Im Vergleich zu den Oldschool-Industrien und “alteingesessenen” Branchen sind wir alle ‘neu’ und müssen stets dazulernen. (weiterlesen…)

Ich blogge, also bin ich

Freitag, 12. März 2010

Warum überhaupt bloggen? Was so oft Gesprächsthema bei einem Webmontag, Twittwoch, E-Commerce Lounge o.ä. ist, möchten wir in diesem Blogbeitrag mal ansprechen.
 
Es gibt so einige Faktoren, die den Zeit- und Schreibaufwand rechtfertigen:
 

  • Offene Kommunikation

Einen Blog zu schreiben, fordert und fördert Transparenz im Unternehmen. Die Entscheidung über die Inhalte sollte von den Geschäftsführern bzw. den Blogverantwortlichen gemeinsam mit den Mitarbeitern getroffen werden. Ein Blog, der auch mal über die Angestellten berichtet, kann immer nur authentisch sein, wenn demgegenüber auch Akzeptanz innerhalb des Unternehmens besteht.

     

  • Blogtitel ranken bei Google

Wir haben festgestellt, dass Titel von Blogbeiträgen ziemlich gut bei Google ranken, d.h. einen netten SEO-Effekt haben. Da kann es natürlich auch mal dazu kommen, dass man für “Wurstkrone und Speckring” unabsichtlich weit oben auf Seite 2 im SERP steht, weil das mal ein Keyword der Woche war :-)

     

  • Frischer Content

‘Es tut sich was auf der Seite’ – das denken nicht nur Besucher einer Website bzw. eines Blogs, sondern auch Google. Frischer Content wirkt sich ebenfalls positiv auf das Gesamtranking der Seite aus. Genau das sollte auch sorgfältig bedacht werden, wenn man sich für einen Blog entscheidet: entweder regelmäßig schreiben oder gar nicht. Alles andere wirkt leider eher unprofessionell oder vernachlässigt.

     

  • Backlinks

Ein weiterer SEO-Faktor sind Links, die auf die eigene Seite bzw. den eigenen Blog verweisen. Und diese Backlinks kommen ja nicht von ungefähr, sondern müssen “erarbeitet” werden. Das geht z.B. indem man über Veranstaltungen berichtet, andere in einer Blogroll empfiehlt oder einfach interessantes Wissen teilt und dadurch von anderen wiederum empfohlen wird.

     

  • Präsenz

Wer nicht so viele Ideen hat, was er mit seinem Unternehmensprofil oder der Unternehmensseite in Facebook anstellen soll, kann diese einfach mit dem Blog verknüpfen und als Notiz mit in den Nachrichtenstream laufen lassen. Leider kommt der neue Blogbeitrag manchmal etwas verzögert an, aber das sollte trotzdem kein Hindernis sein. Tückisch ist auch, dass die Blogbeiträge doppelt veröffentlich werden, wenn man die Notizen im Profil und der Seite eingebunden hat. Dank eines Hinweises dazu haben wir mal geforscht und nach kurzer Zeit auch die Anwendungseinstellungen angepasst.

     

  • Was zu sagen haben

Gut, man könnte meinen, wer nicht weiß, was er twittern soll, weiß erst recht nicht, was er bloggen soll. Wem aber Twitter-Ideen fehlen, kann Traffic auf seinen Blog lenken, indem er aktuelle Blogbeiträge per Twitter publiziert. Das wiederum kann man in Facebook einbinden und somit auch Interessierte erreichen, die nicht twittern, aber per Facebook (oder vielleicht sogar “im wahren Leben”) befreundet sind.

     

  • Und es lohnt sich doch

Der Zeitfaktor wird immer wieder als Gegenargument angeführt und ist sicherlich nicht ganz von der Hand zu weisen. Jedoch ist ein Blog eine praktische, mehr oder weniger kostenlose und die Kreativität fördernde Online Marketing Maßnahme, die sich jeder leisten kann, der nicht gerade akuten Personalmangel hat. Es lohnt sich, immer mal andere Mitarbeiter für Blogbeiträge heranzuziehen. Schließlich bringt das etwas Abwechslung und arbeitszeitmäßig nicht nur an einer Person hängen.
 
Also nicht “Cogito ergo sum”, sondern “Bloggo ergo sum” – noch so ein Offline-Tweet, der Descartes damals bestimmt viele Retweets eingebracht hätte…

Phänomene einer Online Marketing Agentur

Montag, 02. November 2009

Es sind die kleinen Details, die das Leben in einer Online Marketing Agentur so angenehm machen.
 
“Am Puls der Zeit” fühlen wir uns, denn die neuesten Nachrichten erfahren wir meistens per Netvibes oder Twitter, wobei letzteres die schnellere, aber auch mit mehr Falschmeldungen gespickte Variante ist.
 
Online-Radioprogramme wie Phonostar sorgen für musikalische Untermalung und ersparen uns die im “Offline”-Radio übliche Werbung oder Gewinnspiele…
 
Das Mittagessen wird fast immer online bestellt (Dienstleistern im spärlich von Essensgelegenheiten besiedelten, grafischen Viertel in Leipzig geben wir gute Chancen für eine Neugründung).
 
Oft wird Skype der Offline-Kommunikation namens “Reden” vorgezogen, um die anderen nicht abzulenken, Links zu schicken usw. Über Öffnungszeiten und Standorte von (Offline-) Geschäften können wir aufgrund von fehlender Routine meist nur wild spekulieren…
 
In unserem nahezu papierlosen Büro ist Nicht-PC-Hardware zwar rar (Wo war nochmal unser Lineal?), wird aber auch wenig genutzt. Stattdessen nutzen wir webbasierte Software und Tools, z.B. Highrise für Kunden- und Leadmanagement , dam Intranet Backpack und Basecamp als Projektmanagement-Tool. So sind Dateien, Nachrichten und Termine nicht nur von überall abrufbar, sondern auch als kleiner positiver Nebeneffekt den Umständen entsprechend “sicher aufbewahrt”.
 
Letzten Freitag traf es uns dann doch: die Fritzbox streikte. Daraufhin waren wir einige Stunden trotz bemühter Telefonate mit wie immer maßlos überforderten Telekom-Mitarbeitern offline. Zuerst irrten unsere Mitarbeiter scheinbar orientierungslos umher, Däumchen-drehend und darauf wartend, dass der Spuk vielleicht doch schnell vorbei sein würde. Letztendlich bliebt uns nichts anderes übrig, als Offline-Aufgaben zu suchen, UMTS zu nutzen und zu hoffen.
 
Seit Sonntag sind wir wieder online. “Großstörung” lautete die Begründung der Telekom. Wieauchimmer, unsere Fritzbox ist jetzt auf dem neuesten Stand und kann nun auch UMTS :-) Beim nächsten Mal sind wir vorbereitet.
online-marketing-büro

Zum Zwitschern gemacht: Twitter Clients im Test

Montag, 05. Oktober 2009

Die Welt der Twitter-Tools scheint grenzenlos. Die Vielfalt an Clients steht dem in fast nichts nach. Allein im Projecter-Büro werden 4 verschiedene Clients auf 6 Laptops und PCs sowie weitere 2 Clients für iPhones genutzt.

 

Über individuelle Präferenzen darf debattiert werden. Wir haben uns die Zwitscher-Desktop-Clients mal etwas genauer angesehen:

 

Manche Nutzer finden gut, dass aktuelle Tweets kurz als Vorschau auf dem Screen erscheinen, wie es beispielsweise bei Twhirl der Fall ist. Dies kann aber anstrengend werden, sobald eine gewisse Anzahl an Tweets pro Minute erreicht wird und den kompletten Bildschirmrand ausfüllen…

 

Weiterhin sind in der Beliebtheit Echofon (ehemals Twitterfox und Twitterfon) und Seesmic Desktop fast gleichauf. Doch Echofon birgt den Nachteil, dass Tweets verschiedener Accounts nicht in einem Fenster betrachtet werden können, sondern immer zwischen den Profilen gewechselt werden muss. Das ist auch bei dem Online Client Seesmic so.twitter-icon

 

Bei Twhirl scheint sogar lediglich eine Spalte sichtbar zu sein, d.h. aktuelle Tweets können nicht neben den Direct Messages und Mentions angezeigt werden, sondern nur separat.

 

Im Gegensatz zu dem eher rar ausgestatteten Service-Angebot von Echofon, können bei Seesmic Desktop viele Services zusätzlich genutzt werden. URLs und Bilder können mit verschiedenen Services (TwitPic, Twurl, Bit.ly etc.) getwittert werden.

 

Tweet Deck ist neben dem durchschnittlichen Angebot an URL-Tweet-Services den anderen Clients in punkto Design weit voraus. Wem das voreingestellte Grau und Schwarz zu dunkel und deprimierend ist, kann sämtliche Hinter-, Vordergrund sowie Textfarben beliebig ändern.

 

Andererseits wird öfters die “rate limit” überschritten, woraufhin kurzzeitig kein Update der Follower mehr funktioniert. Außerdem ist die Suche nach Followern oder Hash tags etwas versteckt und die Verwaltung von mehreren Accounts nur nach Anmeldung möglich. Im Seesmic Desktop geht das deutlich schneller und unkomplizierter.twitterwahn

 

HootSuite ist ein weiterer Online Client, der mehrere Accounts anzeigen kann, aber nur 4 Spalten nebeneinander zulässt. Dafür können Statistiken abgerufen werden, welche allerdings beim Testen nie verfügbar waren. Wird erst ab 1.000 Followers gezählt? Wir stehen bei 527 ;-)

 

Weitere Clients sind Tweetr und TwitBin, die hier auf der Suche nach dem besten Twitter Client als schlichte Clients beschrieben werden.

 

Oder vielleicht doch lieber klassisch den Web-Client nutzen, d.h. einfach über www.twitter.com zwitschern? Die Ansicht kann mit einem beliebigem Hintergrundbild personalisiert werden und zeigt auf den ersten Blick, wie viele Follower das Gezwitscher verfolgen. Vielen ist diese Ansicht aber zu langweilig.

 

Es darf also diskutiert werden, welche Twitter Clients neben den Twitter Apps am funktionalsten, bequemsten und am meisten durchdacht sind. Mein persönlicher Favorit ist Seesmic Desktop. Eines steht fest: mehrere Clients gleichzeitig zu nutzen, erzeugt leichtes Chaos auf dem Screen… Don’t try this at home! ;-)

Website Boosting 2.0 gewonnen

Montag, 29. Juni 2009

Website Boosting 2.0 Schon ein paar Tage her aber es soll nicht unerwähnt bleiben. Durch ein paar Beiträge im Affiliate Marketing Forum von Günther Giani haben wir kürzlich eine Ausgabe von Mario Fischers “Website Boosting 2.0” gewonnen. Ich würde sagen das passt hervorragend zum ersten Teil, der bereits unser Bücher-Regal im Büro bereichert. Sobald wir es gelesen haben, gibt es natürlich eine Rezension auf unserer Webseite. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle an Günther.

Fördermöglichkeiten bei der SAB

Freitag, 22. Mai 2009

Da Projecter gern jeden nur erdenklichen Service bieten möchte, informieren wir potenzielle Kunden mittlerweile auch in Sachen Fördermöglichkeiten. Wir unterstützen Interessenten bei der Auswahl und Beantragung der jeweiligen Fördermaßnahmen. Auf diesem Wege ist es möglich Leistungen für Kunden anzubieten, deren Budget nicht so stark strapaziert werden darf.

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Projecter bietet ab sofort KfW-Gründercoaching an

Mittwoch, 22. April 2009

Seit Ende letzter Woche ist es offiziell: Patrick ist in der Beraterbörse der KfW Mittelstandsbank als anerkannter Gründercoach gelistet. Wir freuen uns ganz besonders über diese Kompetenzerweiterung, weil wir so verstärkt mit jungen Unternehmen und kreativen Gründern zusammen arbeiten können.

Gerade im Bereich des Online Marketings sind Gründer verständlicherweise nicht immer auf dem aktuellsten Stand der Dinge oder kennen sich mit bestimmten Werkzeugen (z.B. Google Adwords) noch nicht in ausreichendem Maße aus. Dabei liegt in einer guten Online Marketing Strategie viel Potentiel, vor allem für Online-Shops und -Communities.

Da wir in den letzten Monaten schon reichlich Erfahrungen mit frisch gestarteten Ecommerce-Unternehmen gesammelt haben, bot sich die Registrierung in der Beraterbörse geradezu an. Die Beratertätigkeit von Patrick erstreckt sich über das gesamte Leistungsspektrum von Projecter – SEM, SEO, Affiliate Marketing usw. Katja bereitet auch gerade ihre Registrierung für das KfW-Förderprogramm vor und wird dann hoffentlich bald zusätzlich noch die Betreuung von Email-Marketing-Kampagnen anbieten können.

Das KfW-Gründercoachingprogramm richtet sich an Gründer, die in den letzten 5 Jahren mit ihrer Geschäftsidee gestartet sind und noch Beratungsbedarf in bestimmten Geschäftsbereichen haben. Erkennt die KfW Mittelstandsbank den Beratungswunsch der Jungunternehmer an, können sie bis zu 75% des Coachinghonorars bezuschusst bekommen. In einer aktuellen Pressemitteilung haben wir alle relevanten Fakten für das KfW-Gründercoaching noch einmal zusammen gefasst.

Email Marketing hat Konjunktur?

Freitag, 20. März 2009

 

Diesen Mittwoch wollten 68 Besucher meines Vortrages bei der IHK mehr über Email Marketing erfahren. Das war ziemlich rekordverdächtig – beim letzten Vortrag über SEM mit Regionalfokus hatten sich nur etwa 25 Zuhörer eingefunden. Der Vortrag richtete sich an Vertreter von kleinen und mittleren Unternehmen, die häufig eher kein oder wenig Email Marketing betreiben. Das große Interesse lässt aber darauf schließen, dass auch diese Gruppen sich zunehmend für Emails als Marketing-Channel interessieren.

Dementsprechend wurden während des Vortrags auch sehr viele Fragen gestellt. Rechtliche Themen standen hoch im Kurs, da die Verunsicherung hier (verständlicherweise) sehr groß ist. Wirklich beruhigende Antworten kann man hier auch nicht geben, da der Trend schon stark zur Abmahnung geht.

 

Daneben waren vor allem auch praktische Hilfestellungen gefragt: Welches ist das geeignete Email Marketing Tool für mich? Wie kann ich erfolgreich im B2B-Bereich Email Marketing betreiben? Wie kann ich meine Adressbasis schnell ausbauen – soll ich Email Adressen kaufen? Leider ist es bei den meisten Fragen schwer möglich, allgemeingültige Antworten zu geben… "Es kommt drauf an!" Das ist etwas frustrierend für den Fragenden, zeigt aber hoffentlich, dass Email Marketing kein Channel ist, der auf die leichte Schulter genommen oder nebenbei erledigt werden kann. Zuviel kann meiner Erfahrung nach schiefgehen und schon kleine Details können die Gesamtperformance in den Keller ziehen bzw. – noch schlimmer – rechtlichen Ärger oder enttäuschte Kunden bescheren.

 

Wer sich für das Thema interessiert, findet in unserem Ressourcen-Blog meinen Vortrag in einer Slideshare-Präsentation: Email Marketing Vortrag auf Slideshare

 

Bildmaterial: sxc.hu

 

 

Klickraten mit Bannern steigern

Sonntag, 03. Februar 2008

Susan Kim von Advertising.com hat einen interessanten Artikel über Rich Media Advertising bei iMediaConnection veröffentlicht.
Sie beschreibt anschaulich, wie stark die Klickraten verschiedener Banner voneinander abweichen können. Am Beispiel zweier DogsTrust Banner (GIF vs. Rich Media) zeigt sie, wie die Klickrate um 14.000% gesteigert werden konnte. Um diese Ausmaße verstehen zu können, schaut man sich die beiden Banner am besten selbst an.

Der Unterschied lässt sich jedoch auch in fünf einleuchtenden Punkten ausdrücken, die beim Erstellen von Banner-Werbung ihrer Meinung nach stets berücksichtigt werden sollten (Übersetzung durch IWB)

1. Gestalten Sie das Design so einfach und intuitive wie möglich. Versuchen Sie nicht, mit der Playstation 3 zu konkurrieren. Internetnutzer wollen gar nicht so hart arbeiten.

2. Stellen Sie sicher, dass die Botschaft einfach ist. Wenn ein Internetnutzer sie in Sekundenbruchteilen erfassen kann, erreicht sie ihn auch und er klickt weiter.

3. Stellen Sie das Design in Bezug zu Ihrem Produkt. Ein Werbemittel, in dem Internet-Nutzer kleine Äffchen erschießen müssen und das für einen Bankkredit wirbt, macht keinen Sinn. Einem traurig aussehenden kleinen Hund einen Knochen zu reichen und damit ein Tierhilfswerk zu unterstützen, tut das (siehe Bild).

4. Verzweifeln Sie nicht. Migräne-verursachende Grafiken gehen den Leuten nur auf die Nerven. Wie bei einem Rendez-vous wirken unterschwellige und attraktive Botschaften besser.

5. Setzen Sie auf vorhandene Erfolgsmodelle. Sie müssen das Rad nicht neu erfinden. Was hat schon in der Vergangenheit gut funktioniert? Was war totale Zeitverschwendung. Ihr Kreativteam sollte vor allem eines haben: Solche Informationen, bevor es eine neue Kampagne konzipiert.

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