Ich blogge, also bin ich

12. März 2010 von Jasmin

Warum überhaupt bloggen? Was so oft Gesprächsthema bei einem Webmontag, Twittwoch, E-Commerce Lounge o.ä. ist, möchten wir in diesem Blogbeitrag mal ansprechen.
 
Es gibt so einige Faktoren, die den Zeit- und Schreibaufwand rechtfertigen:
 

  • Offene Kommunikation

Einen Blog zu schreiben, fordert und fördert Transparenz im Unternehmen. Die Entscheidung über die Inhalte sollte von den Geschäftsführern bzw. den Blogverantwortlichen gemeinsam mit den Mitarbeitern getroffen werden. Ein Blog, der auch mal über die Angestellten berichtet, kann immer nur authentisch sein, wenn demgegenüber auch Akzeptanz innerhalb des Unternehmens besteht.

     

  • Blogtitel ranken bei Google

Wir haben festgestellt, dass Titel von Blogbeiträgen ziemlich gut bei Google ranken, d.h. einen netten SEO-Effekt haben. Da kann es natürlich auch mal dazu kommen, dass man für “Wurstkrone und Speckring” unabsichtlich weit oben auf Seite 2 im SERP steht, weil das mal ein Keyword der Woche war :-)

     

  • Frischer Content

‘Es tut sich was auf der Seite’ – das denken nicht nur Besucher einer Website bzw. eines Blogs, sondern auch Google. Frischer Content wirkt sich ebenfalls positiv auf das Gesamtranking der Seite aus. Genau das sollte auch sorgfältig bedacht werden, wenn man sich für einen Blog entscheidet: entweder regelmäßig schreiben oder gar nicht. Alles andere wirkt leider eher unprofessionell oder vernachlässigt.

     

  • Backlinks

Ein weiterer SEO-Faktor sind Links, die auf die eigene Seite bzw. den eigenen Blog verweisen. Und diese Backlinks kommen ja nicht von ungefähr, sondern müssen “erarbeitet” werden. Das geht z.B. indem man über Veranstaltungen berichtet, andere in einer Blogroll empfiehlt oder einfach interessantes Wissen teilt und dadurch von anderen wiederum empfohlen wird.

     

  • Präsenz

Wer nicht so viele Ideen hat, was er mit seinem Unternehmensprofil oder der Unternehmensseite in Facebook anstellen soll, kann diese einfach mit dem Blog verknüpfen und als Notiz mit in den Nachrichtenstream laufen lassen. Leider kommt der neue Blogbeitrag manchmal etwas verzögert an, aber das sollte trotzdem kein Hindernis sein. Tückisch ist auch, dass die Blogbeiträge doppelt veröffentlich werden, wenn man die Notizen im Profil und der Seite eingebunden hat. Dank eines Hinweises dazu haben wir mal geforscht und nach kurzer Zeit auch die Anwendungseinstellungen angepasst.

     

  • Was zu sagen haben

Gut, man könnte meinen, wer nicht weiß, was er twittern soll, weiß erst recht nicht, was er bloggen soll. Wem aber Twitter-Ideen fehlen, kann Traffic auf seinen Blog lenken, indem er aktuelle Blogbeiträge per Twitter publiziert. Das wiederum kann man in Facebook einbinden und somit auch Interessierte erreichen, die nicht twittern, aber per Facebook (oder vielleicht sogar “im wahren Leben”) befreundet sind.

     

  • Und es lohnt sich doch

Der Zeitfaktor wird immer wieder als Gegenargument angeführt und ist sicherlich nicht ganz von der Hand zu weisen. Jedoch ist ein Blog eine praktische, mehr oder weniger kostenlose und die Kreativität fördernde Online Marketing Maßnahme, die sich jeder leisten kann, der nicht gerade akuten Personalmangel hat. Es lohnt sich, immer mal andere Mitarbeiter für Blogbeiträge heranzuziehen. Schließlich bringt das etwas Abwechslung und arbeitszeitmäßig nicht nur an einer Person hängen.
 
Also nicht “Cogito ergo sum”, sondern “Bloggo ergo sum” – noch so ein Offline-Tweet, der Descartes damals bestimmt viele Retweets eingebracht hätte…

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Jasmin

Dieser Artikel wurde von Jasmin verfasst. Sie ist seit Januar 2009 Teil des Projecter-Teams, Account Managerin und zuständig für die Bereiche PR und Social Media Marketing. Jasmin hat ein Bachelorstudium in International Business Administration absolviert. Sie beantwortet gern eure Kommentare!




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