Keyword der Woche: “brauche geld aber woher bin gerade 12 jahre alt”

23. Februar 2010 von Jasmin

© hofschlaeger / PIXELIO
Eine klare Ansage: “brauche geld aber woher bin gerade 12 jahre alt”. Immer wieder erheiternd, die Adwords-Suchanfrageberichte. In diesem Fall sorge die Analyse der Suchanfragen für einen Kreditanbieter für Unterhaltung.
 
Kinderarbeit geht natürlich gar nicht, aber wir hätten für die Eltern, Geschwister, Freunde und Bekannte einige Jobs im Online Marketing anzubieten… ;-)

Facebook Spiele: Top 5

19. Februar 2010 von Stefanie

Immer mehr Leute “verschwenden” Ihre Zeit mit Facebook Spielen – und ich bin einer von ihnen ;) Alle Facebook-Nutzer wissen wovon ich spreche, wenn es um die Statusberichte von Facebook Spielen geht, die mehr und mehr den Newsfeed zuspammen. Während die Mitspieler tolle Vorteile aus den veröffentlichten Spielen ziehen können, kostenlose Geschenke oder z.B. einen gestrandeten Wal adoptieren, sind die Nicht-Spieler zunehmend genervt.

Alle Spiele zielen auf den Community Gedanken: bist du allein, bist du nichts. Hast du Freunde, gehört dir die Welt. Deswegen auch der Schwall an Statusmeldungen. Denn nur mit 10 Freunden gibt es ein größeres Grundstück, um noch mehr Kühe zu melken und nur wenn du Fan der Seite des Spiels wirst, gibt es den “special Clownfish”.

Der Suchtfaktor spielt hierbei eine große Rolle. Bei allen Spielen geht es am Anfang immer recht schnell voran um kurzfristige Erfolge zu erzielen (auch ohne Freunde). Hat man sich dann etwas aufgebaut und sieht, was man mit mehr Geld und Freunden erreichen könnte, ist das Aufhören nicht mehr so leicht. Erst recht nicht, wenn man schon immer mal auf einem Bauernhof oder einer einsamen Insel leben wollte. So identifizert man sich immer mehr mit der Welt, in der ja auch die ganzen “Freunde” leben.

Natürlich kann man nicht sagen, welches Facebook Spiel das beste ist, deswegen habe ich 5 unterschiedliche Facebook Spiele zusammengetragen. Sortiert nach meinem Geschmack und Spielerfolg:

Farmville5. Farmville
Wahrscheinlich das bekannteste aller Facebook Spiele. Nicht umsonst gründen Gegner unmengen an Facebook Gruppen mit Namen wie “Schick mir noch einmal eine Farmville-Anfrage und ich fackel’ deine Farm ab”. In dem Spiel geht es darum, eine Farm zu errichten, auf der sich die unterschiedlichsten Tiere, Bäume, Häuser, Felder und andere Pflanzen tummeln. So ziemlich alles bringt Geld und das sollte reinvestiert werden um weiter zu expandieren. Je größer die Farm, umso mehr Geld bringt sie und um so größer kann sie werden. Ein Teufelskreis. Farmville ist eins der Spiele, die ich kenne, mit den meisten und kreativsten Updates. Es wird ständig weiterentwickelt, um auch die User in höheren Leveln neben dem ackern, sähen und ernten bei Laune zu halten.

Spiele mit ähnlichem Prinzip und teilweise sogar noch netterer Idee sind “Happy Aquarium” und “Happy Island” (mit dem einsame Insel Prinzip).

braind buddies4. Brain Buddies

Brain Buddies ist ein Spiel mit vielen kleinen Tests rund um den IQ. Vier Themenbereiche und pro Bereich 3-4 unterschiedliche Spiele testen den Facebook User auf seine Intelligenz. Das Spiel wäre ohne die Community sicher nicht halb so interessant, da hier der Konkurrenzkampf – wer ist schlauer – immer wieder angetrieben wird.

chain rxn3. Chain RXN

Alles andere als komplex und kompliziert ist das Spiel Chain RXN. Und das Beste: man braucht keine Community, keine Freunde – man kann einfach mal für sich ein kleines Spiel zwischendurch spielen. Ziel ist es herumfliegende Punkte einzufangen. Die Schwierigkeit steigt von Level zu Level. Sogar ein Ende gibt es hier, im Gegensatz zu unendlichen und immer größer werdenden Farmen und Inseln. Mit Level 12 ist das Spiel zu Ende und man kann seinen Highscore betrachten.

treasure madness2. Treasure Madnessy

Bei Treasure Madness schlüpft man in die Rolle des Schatzsuchers. Mit Schaufel, und in späteren Leveln Spitzhacke und Gummistiefeln bewaffnet, schlägt man sich über die verschiedensten Landkarten, welche man selbst wählen darf. Anhand von Goldvorkommen und liebstem Grab-Untergrund entscheidet sich der Schatzsucher und macht sich auf die Suche. Man stößt auf Gold, kleine Spiele, bei denen man kräftestärkende Früchte gewinnen kann, und vieles mehr.  Hier kann man auch Gruppen von Schatzsuchern bilden und gemeinsam die Schätze der Welt finden.

bubble1.Bubble Islands
Dieses Spiel ist mein absoluter Favorite. Das liegt aber auch an der Art des Spieles. Mit verschieden farbigen Bällen andere Bälle auflösen, bevor sie den Boden berühren. Drei gleichfarbige Bälle müssen zusammengebracht werden um sie zum Ab- und Auflösen zu bringen. Gegliedert ist das Spiel in verschiedene Levels. Während der Anfang noch leicht ist, wird es immer anspruchsvoller und so hängt man auch mal mehrere Abende im gleichen Level. Hier werden keine Freunde benötigt – ich bin dann doch eher der Allein-Spieler, man kann sich aber mit den anderen vergleichen und sieht genau wieviele Spiele der andere schon gemacht hat.

Auch sehr beliebt Spiele, zu denen ich noch nicht so den Einstieg (und auch keine Zeit) gefunden habe, die aber in diesem Zusammenhang genannt werden sollten, sind “PetSociety”, “Mafia Wars” (bei Fragen hierzu, könnt ihr euch an Katja wenden ;) )

In diesem Sinne:
“Stefanie found a beautiful Perfect Bunch of Daffodils and wants to share it with you!”

Impressionen vom 3. Twittwoch Sachsen in Leipzig

18. Februar 2010 von Jasmin

10:30 Uhr: projecter Countdown: Noch 9 Stunden bis zum 3. #Twittwoch Sachsen in #Leipzig http://redir.ec/xZj8 #tws JS
 
Leipzig twittert. Und weil die meisten Leipziger Twitter-Nutzer neugierig sind, mit wem sie tagtäglich hin- und herzwitschern, trieb es über 40 Gäste zum 3. Twittwoch Sachsen in das Gonzales in Leipzig. Schon im Vorfeld zeichnete sich ein hohes Interesse an der Veranstaltung ab, schwankte die Zahl der angemeldeten Besucher im Xing-Event doch beständig zwischen 38 und den maximalen 40 Plätzen.


11:00 Uhr: smowblog Und es sind wieder Plätze frei RT @projecter: Countdown: Noch 9 Stunden bis zum 3. #Twittwoch Sachsen in #Leipzig http://redir.ec/xZj8 #tws
 
18:00 Uhr: fredsmoo On the way to Leipzig to attend #Twittwoch #tws
 
18:00 Uhr: gaedke I am on the way to #tws #twittwoch in #Leipzig – together w/ @krawr_, @fredsmoo, and @cox777 (thx for driving) – see you soon
 
18:20 Uhr: projecter Auf geht’s zum 3. #Twittwoch Sachsen in #Leipzig #tws http://redir.ec/xZj8 JS
 
Sowohl Social-Media-Marketing-Skeptiker, -Newbies und -Begeisterte als auch Twitter-Routiniers trudelten nach und nach ein. Der Raum füllte sich und es entstand auch aufgrund einiger Stehplätze eine lockere Networking-Atmoshphäre.
tws2 
“Und was waren nochmal Hashtags?”
 
Das unter Twittwochkennern schon bekannte und beliebte Ritual, sich mit dem Twitter-Namen und drei Hashtags vorzustellen, kam auch diesmal in Leipzig gut an. Wieder einmal outeten sich einige wenige Besucher, keinen Twitter-Account zu haben. Doch ein Blick in die Runde machte deutlich: mindestens ein Drittel der Besucher war mit der in Dresden angesprochenen “schwebenden Aufmerksamkeit” aufs parallele Twittern konzentriert:

 
20:00 Uhr: jeos vorstellungsrunde #twittwoch sachsen #twsmeine hashtags: #microblogging #communote #mobileweb
 
20:00 Uhr: markokrause Twittwoch Leipzig startet #tws http://tweetphoto.com/11691717
 
20:00 Uhr: rainer stelle mich beim #tws in der L:GonzalesBar vor mit den ThreeTags: ZukunftsForschung SemanticTwitter OpenVentureCapital
 
20:00 Uhr: StefanHauptmann vorstellungsrunde #twittwoch sachsen #tws – meine hashtags: #microblogging #ubimic #corporatemind
 
20:20 Uhr: jeos RT @gaedke: #tws around 40+ attendees at #Leipzig’s first #twittwoch, including 4-6 without twitter account http://twitpic.com/13sufr
 
‘Was bisher geschah’ und die Vorträge
 
Den Anfang machte Martin Böhringer (@boehr) aus dem #ubimic-Netzwerk und gab den Anwesenden einen Überblick über bisherige Veranstaltungen in Chemnitz und Dresden. Im Anschluss referierte Marko Krause (@markokrause) als Vertreter von Lensspirit über die Chance als Unternehmen, mit Social Media Marketing langfristig Kunden zu binden und Offenheit zu kommunizieren.
 
Das Thema führte zu einer Debatte darüber, inwiefern Facebook bei der Unternehmenspräsentation und -kommunikation behilflich sein kann. Wie kann man Facebookseiten-Fans langfristig einen Mehrwert bieten? Haben die Fans überhaupt einen Nutzen für Merchants und was macht man mit 2.000 versehentlich oder durch eine Wortähnlichkeit gewonnenen Fans?
 
20:30 Uhr: sk8LE #twittwoch sachsen wird kuschlig, bei der menge an leuten. lensspirit spricht zu social media in unternehmen.
 
20:40 Uhr: gaedke @lensspirit talks about their twitter activities, @emanuelrosen and customer experience #tws
 
20:40 Uhr: juwes Twittwoch in Leipzig. @markokrause über Social Media in Unternehmen. #tws
tws4
Schließlich hielt Torsten Hecker (@torstenhecker) einen Vortrag im Auftrag der Leipziger Volkszeitung: Wie können Zeitschriftenverlage Twitter nutzen, verbessern und revolutionieren? Zum Lichtfest 2009 hatte die LVZ durch den Einsatz mehrerer Twitter-Walls im Leipziger Stadtzentrum viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Diesbezüglich wurde die mehrfach kritisierte Zensur durch die LVZ angesprochen.
 
21:00 Uhr: jeos jetzt vortrag von @lvzonline frage: wer hat eine tageszeitung abonniert? 1-2; meine antwort: “ich hab was gegen papier…” #twittwoch #tws
 
Und welche Länge hat der optimale Tweet? 110 Zeichen, wurde dann festgestellt, damit ein Retweet das 140-Zeichen-Limit auf keinen Fall übersteigt.
 
21:00 Uhr: gaedke #tws @torstenhecker talking about twitter & social media at Leipziger Volkszeitung @lvzonline http://twitpic.com/13t2fb
 
21:00 Uhr: prop79 … die @lvzonline macht sich erstaunlich viele gedanken zu ihrem twittereinsatz. #tws
 
tws3Zu guter Letzt hatte dann jeder Twittwoch-Gast die Möglichkeit, den ein oder andern Follower, Verfolgten oder Doppelgänger (siehe @sk8LE und @prop79…) persönlich kennen zu lernen. :-) Wir fanden die Veranstaltung sehr spannend und freuen uns schon auf den nächsten Twittwoch Sachsen, der voraussichtlich am 17. März in Chemnitz stattfinden wird. Infos dazu findet man am besten – na klar – per Twitter #tws ;-)
 
Mehr Fotos gibt es im Fotostream von Lensspirit und in unserem Projecter-Fotostream.
 
 
00:45 Uhr: pixeldreher Mein #tws in Zahlen: Einige sehr nette Kontakte, 8,90 € für Getränke und ein Zettel: http://twitpic.com/13ua6y
 
02:30 Uhr: krawr_ enjoyed a great first #Twittwoch #Leipzig – I’m looking forward to see you soon in #Chemnitz #tws

 
08:30 Uhr: TorstenHecker Vielen Dank für den netten Abend an das Team von @projecter Ein gelungener Auftakt für den #Twittwoch in Leipzig. #tws

Altbewährte Conversion-Killer

17. Februar 2010 von Jasmin

Es gibt Agenturen, die versprechen, die Conversion Rate zu steigern. Es gibt zahlreiche Blogartikel, die Hinweise geben, wie man sie erhöht:
 

Und: Es gibt auch Blogs, die sich ausschließlich mit dem Thema befassen, wie z.B. der konversionsKRAFT-Blog.
 
Wir betrachten das Thema aus einer anderen Perspektive und wollen in diesem Artikel klären, welche Conversion- und damit Sales-Killer es gibt.
 
Die gängigsten Conversion-Hemmnisse, Fehler und Irrtümer im Checkout-Prozess möchten wir im Folgenden kurz beleuchten:
 

  • Irreführende Navigation und wenig ansprechendes Design

Spätestens seit dem #lvb-Relaunch, der zum Webmontag in Leipzig diskutiert wurde und auch beim nächsten Treffen wieder Thema sein wird, wissen die meisten Leipziger und (leider) auch deutschlandweite Nutzer, welche Wirkung eine mangelhafte Navigation hat.
 
Für einen Online-Shop kann das ein Conversion-Killer sein, denn wenn der potentielle Käufer nicht vor, zurück oder “querfeldein” navigieren kann oder dabei die Orientierung verliert, wird der Kauf nicht abgeschlossen, ein einmaliges Ereignis bleiben oder der Shop wird negativ in Erinnerung behalten.
 

  • Umständlicher Checkout
    einkaufswagen

    © archi / PIXELIO

Einem Interessenten im letzten Moment die vorhandene Kaufabsicht nehmen? Kein Problem: Einfach ein langes Anmeldungsformular an die Bestellung knüpfen und alle Daten löschen, sobald eine Eingabe nicht korrekt ist oder fehlt…
 

  • Engpässe und lange Lieferzeiten

Saisonale Schwankungen wie der allgemeine Geschenke-Run vor Weihnachten oder die Rosa-Rot-Färbung aller Käufer-Brillen kurz vorm Valentinstag sind den meisten Shopbetreibern bekannt. Trotzdem kann es schon frühzeitig zu Lieferengpässen kommen, die eine Liefergarantie z.B. bis Weihnachten unmöglich machen. In dieser Situation ist die Aussage “Wir liefern nicht mehr!” viel ungünstiger als zu sagen: “Nächstmögliche Lieferung bis …”.
 

  • Exorbitante Versandkosten

Zwar können die Versandkosten ein Steuerungsinstrument für den durchschnittlichen Warenkorbwert sein, jedoch ist der psychologische Effekt bei unfair erscheinenden Versandkosten meist eher negativ. Ein Produkt, das unter zehn Euro kostet und fünf Euro Versandkosten mit sich bringt, wird seltener konvertieren als ein Produkt, dessen Versand im Verhältnis günstiger ist.
 

  • Server-Probleme und Bugs

Selbst in den professionellsten Shops kann es zu Server-Problemen kommen. Lange Ladezeiten, Bugs im Bestellprozess oder der Verlinkung können die User zur Verzweiflung bringen. Diese Probleme müssen nicht nur schnellstmöglich behoben werden. Vor allem ist jedoch wichtig, dass eine enge Kommunikation zwischen werbetreibender Agentur und dem Merchant stattfindet. Denn eine mangelhafte Seite mit Google Adwords zu bewerben, kommt einer Verschwendung von Werbe-Budget gleich. Auch die Affiliates können in so einem Fall verärgert reagieren. Der Ruf als Programmbetreiber kann schnell in Verruf geraten.
 

  • Unattraktive Zahlungsmethoden

Man kann potentielle Käufer mit auch mit einem mangelnden Angebot an Zahlungsmethoden (z.B. ausschließlich PayPal oder nur per Kreditkarte o.ä.) verschrecken. Auch in dieser Hinsicht sollte dem Käufer der Bestell- und Bezahlprozess so einfach und bequem wie möglich gemacht werden.
 
Fazit: Es gibt also viele Möglichkeiten, Conversions zu vermeiden. ;-) Wir freuen uns über eure Kommentare und Erfahrungen, mit denen sich die Liste noch weiter fortsetzen lässt…

Keyword der Woche: Anti Aging Müsli

16. Februar 2010 von krischi

beeren3Hier hatte offensichtlich jemand mehr vor als sich einfach ein leckeres Müsli zu zaubern – Ein Anti Aging Müsli sollte es schon sein. Ob der oder die Suchende letztlich die gewünschte Rezeptur bei mymuesli zusammenstellen konnte? Und viel wichtiger wie kommen wir Anderen nun an dieses Geheimrezept?

 

Also alle auf zu mymuesli.com und experimentieren!

Projecter on Tour: Tiefschnee im Engadin

15. Februar 2010 von Katja

Um dem allgemeinen Bürotrend zu Tropenreisen im Winter entgegenzuwirken und außerdem mal wieder zu beweisen, dass das Layout unserer Webseite NICHT zufällig gewählt ist, habe ich im Januar das Flachland weit hinter mir gelassen und zwei Wochen lang die Schweizer Bergwelt heimgesucht. Schneetechnisch wäre das ausnahmsweise sogar mal nicht nötig gewesen, da es zuletzt in den 70er Jahren soviel Schnee in Leipzig gab wie in diesem Winter. Kurz vor unserer Abfahrt wurden dann auch noch beeindruckende Eiszapfen-Gallerien von den benachbarten Dächern entfernt, um das Leben der ohnehin glatteisgeplagten Passanten zu retten.

Skifahren in Livigno
Der Tiefschnee im Engadin war dann aber auch wirklich nicht zu verachten und teilweise von perfekt pulvriger Konsistenz. Wir waren zwar schon Leipzig-Frost-trainiert, aber Nächte unter -20 Grad und Tagestemperaturen im deutlich zweistelligen Minusbereich führten zu Ausrüstungs-Aufrüstungs-Tendenzen (vor allem im Handschuh- und Wollsockenbereich). Fairerweise muss man dazu sagen, dass sich das Kälteproblem auf über 3000 Metern Höhe natürlich verschärft ;-)
Rennfahrer
Aufgrund einer ungewöhnlich stabilen Wetterlage ohne weiteren Neuschnee sank die Lawinenwarnstufe auf mäßig bis gering, so dass wir Skitouren in höheren Lagen angehen konnten, die normalerweise erst späteren Wintermonaten vorbehalten sind. Der erste Versuch, den Il Chapütschin (3386 m) zu besteigen, endete zwar circa 100 Höhenmeter unter dem Gipfel, da aufgrund noch mangelhafter Akklimatisierung der Aufstieg zu lange gedauert hatte. Die 1000 Höhenmeter Tiefschneeabfahrt ins Roseg-Tal war allerdings umso traumhafter und entschädigte auch für etwas angefrorene Zehen. Andere Menschen haben wir an dem Tag auch nicht gesehen, die Begegnungen beschränkten sich auf Gämsen und Schneehühner. Ganz unten auf den Langlaufloipen im Roseg-Tal haben wir dann ein paar abendliche Langläufer auf dem Rückweg erschreckt ;-)
Tiefschnee
Ein paar Tage später sind wir dem Chapütschin noch einmal zu Leibe gerückt und waren diesmal erfolgreich. Die letzten Gipfelmeter mit Steigeisen an den Skistiefeln waren zwar sehr gewöhnungsbedürftig, aber der Ausblick von oben hat sich gelohnt. Die besagten 1000 Höhenmeter Tiefschnee waren in der Zwischenzeit erstaunlicherweise unberührt geblieben, so dass wir nur noch zwei Spuren danebenlegen mussten.
Auf dem Chapütschin
Und was ist sonst noch so passiert? Nach Jahren vergeblicher Versuche sind wir diesmal endlich in den Genuss der “Glüna Plaina” gekommen – des Vollmondfahrens an der Diavolezza. Dieses kann nur stattfinden, wenn der Himmel wolkenlos ist, da sonst das Licht des Vollmondes nicht mehr ausreichen würde. Die kilometerlange Abfahrt bei dieser speziellen Beleuchtung ist ein einmaliges Erlebnis, da sich die Stimmung der Bergwelt im Vergleich zum Tage grundlegend verändert. Beeindruckend waren auch die Einheimischen, die die Piste offenbar wie ihre Westentasche kannten und trotz eingeschränkter Sicht mit ungefähr vierfacher Geschwindigkeit an uns vorbeirauschten.
Vollmondpanorama

Glüna Plaina Geister
Der Skinachwuchs in der Familie hat seine durchschnittliche Geschwindigkeit in diesem Urlaub auch ungefähr vervierfacht und scheint somit in die bergsüchtigen Fußstapfen der Großen zu treten. Gewisse Tendenzen zum Tiefschnee und abseits der Pisten fahren waren ebenfalls zu beobachten.

Schlitteln mit Headlamp

Ganz zum Schluss gab es zur Ergänzung des sportlichen Portfolios noch ein Vergnügen, dass ich als echter Flachlandtiroler bislang nur in der Abfahrtslänge 30 Meter kannte: Schlitteln! Geht ungefähr so: Man läuft 4 Kilometer den Berg hoch, redet wie ein Wasserfall auf leicht demotivierte Kinder ein, die jeden Eiszapfen spannender finden als bergauf laufen, schlägt sich oben in einer urigen Hütte den Bauch voll und rauscht dann die 4 Kilometer in halsbrecherischer Geschwindigkeit mit einem klassischen Holzschlitten Modell “Davos” wieder runter. Das machte allen Beteiligten soviel Spaß, dass die eben noch demotivierten Kinder die 4 Kilometer am liebsten gleich wieder hochgelaufen wären, um nochmal zu fahren.

Porsche-Fahrtraining in St. Moritz
Immerhin konnten wir bei unserer Rückkehr nach Leipzig feststellen, dass die 30 Meter Abfahrtsvariante noch zur Verfügung steht, da die Schneedecke sich schon wieder geschlossen hatte. Und der Fockeberg ist ja auch… ein bisschen hoch.

Ein kleines Schmankerl gibt es noch zum Schluss: Zu unserer großen Belustigung macht man in St. Moritz alles ein bisschen anders… zum Beispiel das Winterfahrtraining! Das muss natürlich stilecht mit Porsches stattfinden, siehe nebenstehendes Bild. Und auch vor dem Cabriofahren wurde dort nicht zurückgeschreckt, wobei das bei dem spritzenden Schnee schon eher eine nasse und somit fast wieder sportliche Angelegenheit war.

Zweitägiger Strategieworkshop

12. Februar 2010 von Jasmin

StrategieworkshopZwei Tage so ganz ohne Ablenkung, Tagesgeschäft und gewohntem Bürokaffee haben sich ausgezahlt.
 
Obwohl uns schwer fiel, die Laptops zeitweise abschalten zu müssen bzw. wegen raren W-LAN-Passwörtern einfach offline zu sein, konnten wir so konzentriert brainstormen und uns mit Vorschlägen und Ideen auseinandersetzen.
 
Strategieworkshop
Endlich war mal Zeit, um sich vertieft über Themen wie effiziente interne Kommunikation, Projektmanagement, Teamstruktur, Unternehmenswerte, Qualitätsmanagement, Weiterbildung und vieles mehr Gedanken zu machen.
 
In jeweils zwei Teams erarbeiteten wir neue Prozesse, Strukturen und Ziele. Jetzt gilt es, diese auch umzusetzen!
 
Weitere Fotos gibt es in unserem Strategietage-Flickr-Album.

SERIE: Projecter hautnah! – Julia Hupel

09. Februar 2010 von Julia

Julia Hupel unterstützt uns derzeit als Praktikantin. In den vergangenen Wochen hat sie sicher viel gelernt. SEO, SEM, AFF sind mittlerweile wohl vertraute Abkürzungen für sie. Wir fühlen ihr im Interview ein wenig auf den Zahn und wollen endlich ihre Spanien-Begeisterung verstehen!
 
Julia: Juli, du bist die dritte Julia im Projecter-Team. Kam es schon zu folgenreichen Verwechslungen oder habt ihr das soweit im Griff?
Juli: Am Anfang gab es bei einigen kleine Probleme, aber seitdem wir uns Julia, Jule und Juli nennen gibt es keine Probleme mehr. Außer, dass ich manchmal nicht reagiere, da mich sonst kaum jemand “Juli” nennt! ;)
 
juliahupelweb

 
Julia: Wie bist du auf Projecter gekommen?
Juli: Das war eigentlich ziemlich witzig. Ich habe ja ein Praktikum bei der Deutschen Handelskammer für Spanien gemacht und war dort auch für die Auswahl neuer Praktikanten zuständig. Als ich dann ein Praktikumsangebot bei unicum.de eingestellt habe, konnte ich es nicht lassen nach “Marketing” in “Leipzig” zu suchen. Ja und da kam mir dann die Projecter-Anzeige sofort entgegen. Ich hab mir die Seite angeschaut und war sofort begeistert vom Team und den einzelnen Kunden (Chocri und PureTea sind gleich in meinen Favortien gelandet! ;) )
 
Julia: Erzähl doch mal, wann und wo du in Spanien warst!
Juli: Also ich war von Ende Juli bis Anfang November in Barcelona und habe dort ein Praktikum bei der Handelskammer im Bereich Personal- und Eventmanagement gemacht.
 
Julia: Du berichtest oft mit leuchtenden Augen von Spanien. Was findest du so faszinierend an Spanien und kannst du dir vorstellen, für längere Zeit dort zu leben?
Juli: Mach ich das?! ;) Ja, also ich muss zugeben anfangs war ich nicht so begeistert von Barcelona, was sicherlich mit der Hitze zusammen hing, aber je länger ich dort war, desto toller fand ich die Stadt, Land und Leute. Barcelona selbst ist wahnsinnig individuell und hat super viel zu bieten. So viel, dass ich immer noch eine große Liste an Dingen habe, die ich mir unbedingt noch anschauen möchte. Ich finde es super, dass die Menschen dort freundlich sind und andere Menschen einfach sie selbst sein lassen. Nach einiger Zeit fand ich es sogar faszinierend, dass dort einfach 1:30 Uhr (nachts) die Glascontainer geleert wurden konnten, ohne dass sich irgendjemand beschwert hat. Am meisten vermisse ich die wunderschöne Architektur (Gaudi!!), die Sonne und die Palmen. Ja, ich kann mir schon vorstellen noch einmal nach Spanien zu gehen und länger dort zu leben.
 
Julia: Welche Seite öffnest du als erstes, wenn du früh deinen Laptop anschaltest?
Juli: Google. Und als allererstes mache ich mein Outlook und Skype an.
 
Julia: Was ist dein Lieblings-Keyword z.Z.?
Juli: Ehrlich gesagt, das aktuelle Keyword der Woche: “wo kann ich plakate bestellen wo mein foto drauf ist” finde ich schon super, aber seitdem ich im Projecter-Blog von Christians-Lieblingskeyword “Kontaktlimsen” gelesen habe, musste ich mich schon öfters im MisterSpex-Online-Shop und auch im Supermarkt (Limsensuppe) dabei ertappen “Limsen” zu lesen.
 
Julia: Ja stimmt. Das ist echt super. Ich danke dir für das tolle Interview. Möchtes du noch was sagen, gefragt werden oder anmerken?
Juli: Ja, also ich möchte noch anmerken, dass man bei Projecter echt wahnsinnig viel lernen kann, so als kleiner Tipp für neue Praktikanten. Hier ist nix mit kopieren und Kaffee kochen, sondern learning-by-doing und sehr gute Teamarbeit!
 
Julia: Wow. Sehr schön. Danke für die lieben Worte!

Keyword der Woche: “wo kann ich plakate bestellen wo mein foto drauf ist”

08. Februar 2010 von Jasmin

foto-plakatSuchanfragen, die in vollständigen Sätzen eingegeben werden, sind ja immer unsere Favoriten, wenn es um das Keyword der Woche geht. Diesmal amüsierte uns die Suchanfrage “wo kann ich plakate bestellen wo mein foto drauf ist” am meisten.
 
Der Suchende müsste übrigens auf myphoto24 gelandet sein. Bloß gut, dass es den Keyword Match type “Phrase” aka “Wortgruppe” gibt…

Social Media Marketing – selber machen oder machen lassen?

04. Februar 2010 von Julia

Neben dem klassischen Marketing taucht in letzter Zeit ein Begriff immer häufiger auf: Social Media Marketing. Internetnutzer haben das Bedürfnis zu kommunizieren, sich in Foren und Gruppen zusammen zu finden, Communities aufzubauen und sich in Netzwerken zu organisieren. Plattformen für solche Aktivitäten sind vor allem XING, StudiVZ, Facebook oder Twitter. Laut einer Studie verbringen 18 bis 24 Jährige etwa 18% ihrer “Online-Zeit” in sozialen Netzwerken.
 
Da ist es kein Wunder, dass Unternehmen die Chance erkennen, sich in eben solchen sozialen Netzwerken zu engagieren. Bietet doch Social Media Marketing ganz konkrete Vorteile. Kundenwünsche und -meinungen lassen sich einfangen. Kunden fordern sogar Partizipation. Sie lassen sich sogar im Prozess der Produktentwicklung einbinden. Weiterhin wird der Dialog gefördert. Anders als bisher ist es über soziale Netzwerke möglich, auf einer “Augenhöhe” ohne Hierarchien zu kommunizieren. Wer den Dialog fördert, bindet Kunden langfristig an sein Unternehmen. Auch der virale Effekt ist oft bemerkenswert, da viele User von ganz allein Inhalte in ihrem sozialen Netz streuen, wodurch die Popularität der Marke gesteigert wird.
 
 
Wie funktioniert Social Media Marketing?
Social Media Marketing ist keine Werbung. Dessen sollten sich Unternehmen bewusst sein. Vielmehr geht es um direkte Kommunikation mit dem Kunden und echtem Engagement in Netzwerken. “Zuhören und Mitmachen” lautet das Motto.
 
In diesen Netzwerken lassen sich eigene Marken-Communities aufbauen oder fachliche Inhalte durch einen Experten in Foren und Gruppen kommunizieren. Besonders geeignet dafür sind XING und Facebook. Botschaften mit hohem Unterhaltungs- oder Informationswert lassen sich viral verbreiten. Themenbezogene Inhalte dagegen können zielgerichtet in entsprechenden Foren untergebracht werden. Im Gegenzug dazu erhält man von den Mitgliedern seines Netzwerkes wertvolles Feedback und kann mit ihnen per Chat oder Twitter-Dialog treten.
 
 
Kann eine Agentur diese Leistungen erbringen?
Schnell könnte man zu dem Schluss kommen, dass der Aspekt des Sozialen verloren geht, wenn eine Agentur mit dem Social Media Marketing beauftragt wird. Schließlich ist Authentizität die oberste Priorität bei Kampagnen in sozialen Netzwerken. Auf der anderen Seite können Agenturen mittlerweile langjährige Erfahrung und gute Referenzen auf diesem Gebiet vorweisen. Sie kennen die Fallstricke und auch Möglichkeiten, die hinter Web 2.0 Kampagnen stecken. In erster Linie kann eine Agentur natürlich Kunden in Hinblick auf Social Media Marketing beraten. Am Anfang stehen ohnehin die Analyse bisheriger Aktivitäten und das Identifizieren möglicher Kanäle. Sind die Ziele gesteckt, liegt es am Unternehmen, zu entscheiden, ob die Kampagnen selbständig oder durch externe Anbieter durchgeführt werden sollen. Auch hier bieten Agenturen Vorteile. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden können sie zielgerichtet Informationen streuen, die richtigen Zielgruppen ausfindig machen und den Aufbau eigener Plattformen fördern. Der hohe Arbeitsaufwand, den viele Unternehmen intern nicht bewältigen könnten, spricht ebenfalls für die Beauftragung einer Agentur.
 
 
Fazit: Outsourcing oder In-House?
Oberstes Gebot bei Social Media Marketing ist: Zuhören und authentisch bleiben. Das gelingt am besten, wenn die Social Media Kampagnen In-House durchgeführt werden. Doch gerade, wenn die Kapazitäten oder das Fachwissen nicht vorhanden sind, können Agenturen sehr hilfreich sein. Sie kennen sich im Web 2.0 aus und wissen, wie man Zielgruppen erreicht.