next10 – Rückblick auf Tag 2: Visionen, Werbung und Weltfrieden

14. Mai 2010 von Jasmin

Mit dem erschwinglichen t3n Ticket stieg ich am Mittwoch in Berlin 13:24 Uhr aus der U2 und freute mich gleich über die Ausschilderung des kurzen Fußweges vom U-Bahnhof Gleisdreick zur next10.

Nach dem Checkin steuerte ich sofort den Vortrag von mp3-Mitbegründer Karlheinz Brandenburg “How to be a game changer” an. Mich erwartete ein eher wissenschaftlicher Vortrag, wie man das von der Uni und Gastvorträgen von Professoren kennt. Die wesentlichen Erkenntnisse waren, dass man im Team arbeiten, den Markt beobachten und stetig dazulernen muss, um etwas in der Wirtschaftswelt zu bewegen.

 
Unmittelbar danach hörte ich mir das Panel “Social Women” an. Zuerst sprach Cindy Gallop (@cindygallop1), Gründerin von makelovenotporn.com, über den Porno-Wahnsinn und die Aufklärung bzw. Fehlbildung, die Jugendliche durch Hard Core Pornos erfahren, da Videos, Bilder & Co. immer leichter zugänglich werden. Es war ein sehr engangierter Vortrag, wahrscheinlich eines der Highlights des 2. Tages der next10. next10 - Cindy Gallop
Dabei ist die Vortragsrednerin in keinster Weise prüde, sondern sprach sich ganz im Gegenteil für mehr und besseren Sex, “für einen erwachsenen und gesunden Dialog” und “Weltfrieden” aus. Es wurde getwittert, was das Zeug hielt, liefterte Cindy Gallop doch Minute um Minute Statements wie “More blow jobs, less world war!”.
 
Danach machte Annalisa Bluhm (@annalisabluhm) von General Motors den Frauen in sozialen Netzwerken Mut. Zwar lasse sich das Phänomen “Frauen auf Twitter, Facebook und Blog” nicht nur auf die Geschlechterdiskussion reduzieren, aber es sei nicht von ungefähr, dass Frauen das kommunikativere Geschlecht seien und es auch schon immer gewesen seien.
 

next10

 
Simone Brummelhuis (@thenextwomen) von TheNextWomen ermutigte ebenfalls Frauen, sich zu trauen, zu gründen und – wie auch die anderen Panelteilnehmerinnen – Vorträge auf Konferenzen wie der next10 zu halten. Die Diskussionen drehte sich dann auch fast “nur” noch um die Sinnhaftigkeit eines gesonderten Frauen-Panels ansich. Es wurde kritisiert und hinterfragt, inwieweit diese Veranstaltung dem Anspruch überhaupt gerecht werden kann, eben nicht nur auf das Thema ‘Männer vs. Frauen’ zu reduzieren, sondern darüber hinaus eine gleichberechtigte Diskussion über Social Media zu ermöglichen.

 
Einige Zuhörerinnen betonten, dass sie dieses gesonderte Panel zu “Social Women” verurteilten und als einen großen Widerspruch in sich selbst sehen. Nach und nach leerte sich der Saal, während die Diskussion immer eifriger wurde. Vor allem die Herren der Schöpfung suchten vermehrt das Weite :-) next10 - Platform Strategies
Vom vielfach gelobten Catering konnte ich noch Muffins, Obst und Latte Macchiato testen und machte mich dann frisch gestärkt auf den Weg zum nächsten Programmpunkt zum Thema “Platform Strategies”. Die Vorträge von Jimmy Nordbeck (@Jimmy_Nordbeck) von Golden Gecko, Joe Pezzillo von @pushIO, Philipp von Criegern von Maris Consulting, Ralf Neugebauer und Tilmann Buchner von Scout24 waren allesamt weniger spannend und teilweise werbelastiger, als ich erwartet hatte.
 
Teilweise auch überladene Präsentationen und eine insgesamte leicht erschöpfte Zuhörerschaft brachten keine wirkliche Diskussion in Gang. Dass http für Kommunismus, www für Sozialismus und Apps für Kapitalismus stünden, fand ich eine witzige These, über die ich selbst noch mal nachdenken bzw. mich zum Thema Appitalism belesen muss.
 
Das letzte Panel über “Mobile Business” war mit der Präsentation von Marcel Hastenteufel und Rainer Sax von SinnerSchrader für mich noch einmal ein Highlight. Ansprechende Präsentationen (egal, ob nun mit präzi, PowerPoint etc. gestaltet) sind doch rar, selbst auf einer professionellen Konferenz wie der next10.

 
Die Top-Themen der Konferenz waren “das Ende von Social Media”, natürlich die ganze Tablet-Diskussion, das gute Catering. Mie fiel auf: Der Trend geht zu Großbuchstaben auf den Präsentationsfolien – und: Ich habe lange nicht mehr so oft dieses “altmodische” Telfonklingeln gehört, das auf den hohen iPhone-Besitzer-Anteil im Publikum schließen ließ.

 
Enttäuschend war leider die völlig ausgefallene “Closing Party”: Punkt 18:30 Uhr wurden sämtliches Catering und die Stände abgebaut, allein der idbeer-Stand versorgte die Dagebliebenen noch eine Weile mit Bier. Da war ich mit meinem Ticket wohl zu spät gekommen (die richtige Party inkl. Currywürste war schon am Dienstag gestiegen). So machte ich mich dann doch früher als erwartet wieder auf den Weg zur U-Bahn.

next10
Insgesamt eine gute Networking-Veranstaltung, aber keine Überflieger-Veranstaltung hinsichtlich der Vorträge, so lautete insgesamt das Echo zur next10. Eindrücke zur Veranstaltung liefern die folgenden Beiträge, Videos und Fotos:
 
Next10-Bericht und Fotostrecke: Nettes Netzwerken aber schlappe Speaker
 
Next10: In 7 Sätzen und ein paar zerquetschten
 
next10, tag 2 auf wirres.net
 
Zukunft des Publishing und der Tablet-Hype vor dem Höhepunkt- next10, Tag 2
 
Fotogalerie: next10

SEM-Kunden-Statements aus dem Himmel

12. Mai 2010 von Jasmin

Kunden aus der Hölle” und “Kollegen aus der Hölle” kennen wahrscheinlich schon einige unserer Blogleser und Twitter-Follower. Aber was sind denn himmlische Statements die im Leben einer SEM-Agentur den alltäglichen Wahnsinn wieder wettmachen?
 
Einmal kurz im Team unserer Suchmaschinenmarketing Agentur rumgefragt und schon haben sich diverse wünschenswerte Statements gefunden. Entstanden ist ein Mix aus geballtem Wunschdenken und tatsächlich wahren Kundenaussagen. Hier eine kleine Liste zum Mitschreiben:
 
“Können wir euch noch Keyword-Listen zuarbeiten und potentielle negative Wörter recherchieren?”
 
Je mehr Zuarbeit, desto angenehmer für uns. Die Merchants sind schließlich die Profis und wissen, welche Marken und Begriffe ihre Kunden bzw. Interessenten suchen könnten. Produkte, die der Online-Shop-Betreiber nicht anbietet, können als ausschließende Keywords hinzugefügt werden. So spart man Klicks und Kosten. Natürlich recherchieren wir die relevanten Keywords. Im Idealfall arbeitet uns der Kunde sein vorhandenes Wissen zu. So gestaltet sich die Zusammenarbeit noch erfolgreicher und effizienter.
 
„Wir haben themenrelevante Webseiten recherchiert, die können wir als Placements testen.“
 
Der Merchant kennt (im Idealfall) seine Branche, Konkurrenten, Partner und auch themenverwandte Seiten. Das kann hilfreich sein, wenn man im Content-Netzwerk AdWords-Anzeigen schalten will und nicht über automatische, sondern über ausgewählte Placements Traffic generieren möchte. Auch wenn die Klickpreise bei letzterer Variante meist höher ausfallen, kann man so gezielt auf Seiten Anzeigen schalten, auf denen sich relevante Nutzer bewegen könnten.
 
“Wir haben zusätzliche Produkte, die können wir nun auch bewerben.”
 
Aber gern. Uns geht es dabei nicht um mehr Budget, weil wir in Ausnahme-Fällen und nur ungern am Budget beteiligt werden. Wir probieren aber gern neue Themen aus und geben einfach unser Bestes, damit ein Online Shop oder B2B-Anbieter mehr Sales bzw. Leads bekommt. Je mehr Themen wir dafür nutzen können, desto besser. Die Macht liegt erfahrungsgemäß in Longtail-Keywords, weshalb zusätzliche Produkte neuen Stoff für neue Keywords bieten.
 
„Wir haben ein Landingpage-Tool, damit könnt ihr beliebige Tests durchführen.“
 
Gemeint ist hier ein Tool, mit dem Landing Pages gegeneinander getestet werden können, indem Header, Text usw. separat angepasst werden können. Das macht Spaß und die Performance-, d.h. Conversionrate-Steigerung ist sehr viel realistischer. Schließlich können Landing Pages so ständig angepasst und optimiert werden.
 
„Wir starten jetzt eine große TV-Kampagne.“
 
Fernsehwerbung hat erfahrungsgemäß sehr starke Effekte auf das Suchvolumen. Nicht nur die Suchanfragen nach den Marken schnellen in die Höhe. Auch das Suchvolumen für generische Keywords explodiert fast zeitgleich mit Ausstrahlung des Spots. Diese Effekte kann man mit SEM perfekt beobachten und nutzen. Und wir helfen gern dabei.

SERIE: Projecter hautnah! – Sabine Richter

10. Mai 2010 von Julia

Julia: He Sabine, du bist nun schon eine Woche bei Projecter. Mir fällt auf, dass du immer strahlend durchs Büro läufst. Wie gefällt es dir denn bei uns?

Sabine: Na, supi! Ich bin begeistert wie offen und hilfsbereit hier alle sind… da fällt einem der Einstieg wirklich nicht schwer! Ich bin überzeugt, dass ich schnell ein festes Teammitglied bei Projecter sein werde! Strahlend durchs Büro laufen werde ich demzufolge wohl weiterhin.
 

Sabine oder einfach "Bine"

 

Julia: Wenn man sich deine Studiengänge anschaut, wird einem ja fast schwindelig. Da steht, du hast “Kommunikations- und Medienwissenschaften, Psychologie und Soziologie” studiert. Erklär doch mal kurz, wie es dazu kam!

Sabine: Also, das klingt tatsächlich etwas stark geisteswissenschaftlich, war aber letzendlich eine abwechslungsreiche Kombination in meinem Magisterstudiengang. Zu KMW bin ich auch eigentlich nur gekommen, da ich nach meinem Abitur unbedingt etwas mit Medien, Werbung und PR zu tun haben wollte. Da ich in der Schule bereits Psychologie belegt hatte, lag zumindest dieses Nebenfach klar auf der Hand und Soziologie hat thematisch super zu Kommunikation gepasst – und dass ich kommunikativ bin, wurde mir schon als Kleinkind nachgesagt ;) Dass ich hier in Leipzig studiert habe, war sowieso die beste Entscheidung, die ich damals treffen konnte! Frisch vom Abi hat mein Leben in einer Leipziger 4er Studenten-WG neu begonnen und ich bin auch total happy in dieser Stadt weiterhin leben und natürlich arbeiten zu können :)
 
Julia: Ohja, Leipzig ist eine sehr lebenswerte Stadt. Mittlerweile ist dein Studenten-WG-Leben vorbei. Dein Alltag hat sich durch deine kleine Tochter ein wenig verändert. Wie sieht dein Feierabend aus?
Sabine: Wie Feierabend? Also in unserer momentanen Phase des “Einspielens” geht´s nachmittags ganz schön heiß her…! Die Kleine aus der Krippe abholen, klassische Erledigungen und vor allem Mami als Entertainerin ergeben da gerne noch einen echten Fulltime-Job obendrauf. Aber man wächst ja mit neuen Herausforderungen und bis jetzt habe ich es auch immer noch geschafft, Freunde zu treffen und ein paar Minütchen für mich zu haben… Eben alles eine Frage der Organisation ;)
 
Bine mit Tochter Emilia
 
Julia: Was machst du in den “Minütchen für dich” am liebsten? Was sind deine Hobbys?
Sabine: Ich treffe mich am liebsten mit Freunden zum Weggehen, Quatschen und Spaß haben, spiele ab und zu Badminton und gehe gerne schwimmen – obwohl ich leider zugeben muss, dass ich in Sachen Sport etwas nachgelassen habe. Früher war ich in einer Showtanzgruppe mit allen möglichen Tanzarten aktiv und mittlerweile wächst in mir der Wunsch, endlich mal wieder in dieser Richtung etwas Neues auszuprobieren. Vielleicht ergibt sich ja ein Projecter-Tanzkurs?
 
Julia: Ui, das wird glaube ich schwierig. Obwohl so ein gemeinsamer Tango-Kurs sicher reizvoll und lustig wäre. Wie sieht es mit deinen Reisegewohnheiten aus? Das Projecter-Team zeichnet sich durch eine sehr hohe Reise-Freundlichkeit aus. Dich zieht es nach deinem Auslandsemester nach Frankreich. Was reizt dich an diesem Land?
Sabine: Ja ja, die Reisebegeisterung von Projecter ist mir nicht entgangen :) Sehr sympathisch! An Frankreich reizt mich vor allem eins – Paris! Ich mag einfach den einzigartigen Flair, die Eleganz und dennoch das studentische Treiben in dieser Metropole. Von der beeindruckenden Architektur einmal ganz abgesehen, haben etliche Shopping-Freuden wohl auch noch ihren Beitrag zu meiner Begeisterung beigetragen ;) Fernere Ziele wie San Francisco, New York und Thailand stehen noch auf meiner bisher unerfüllten Reise-Wunschliste. Dafür werde ich mir ja dann zu gegebener Zeit nützliche Tipps von euch einholen können, oder?!
 

Bine in Paris

 
Julia: Auf jeden Fall. So wie ich unsere Crew kenne, können wir zu jedem deiner Wunschorte ein paar Insidertipps zusammenstellen. Bleibt noch die altbewährte und sehr wichtige Frage: Hotel mit Strand oder Backpacking?
Sabine: Prinzipiell beides… aber mit Kleinkind gestehe ich doch eine kleine Tendenz zu Ferienwohnung mit Garten und Strand ;)
 
Julia: Kann ich verstehen. Sehr schön. Danke für das spannende Interview. Möchtest du noch etwas loswerden?
Sabine: Na klar, ich freu mich bei euch gelandet zu sein!
 

SERIE: Projecter hautnah! – Jessika Benke

07. Mai 2010 von Julia

Julia: Hallo Jessika. Du bist das “Küken” in unserem ohnehin jungen Projecter-Team. Trotzdem klingt dein Lebenslauf schon sehr vielseitig und spannend. Du hast schon so einige Aupair-Aufenthalte hinter dir. Was hast du aus deiner Zeit als Aupair mitgenommen?
Jessika: Na danke, das “Küken” – von der Größe aber nicht!
Nun zur Frage: Mehr als eine handvoll Erfahrungen. Am Anfang (Miami, Cancun) lief es mehr schlecht als recht. Ich durfte mir einige unangenehme Dinge von den Eltern mit den 4 Kindern anhören, aber selbst das hat mich schon stärker gemacht. Ich dachte nur: schlimmer kann es eigentlich nicht mehr werden. Also ging es weiter: Frankreich. Es war der Traum des Zusammenlebens. Ich bin wie eine kleine Hausmutter geworden und hatte sogar vergessen, wie es ist, abends mal wegzugehen. Kochen, Backen und sich um die Kinder kümmern waren der Lebensmittelpunkt ;) Auf jeden Fall bin ich eigenständiger geworden. Man könnte sagen, es war eine kleine Selbstfindungsreise. Zudem gab es natürlich noch ein paar sprachliche Aufbesserungen. Ich konnte meine Spontanität und Kreativität voll ausleben und bin ordentlicher geworden – das wurde auch mal endlich Zeit!
 
Julia: Ja Wahnsinn. Vier Kinder klingt wirklich ein wenig stressig. Aber offenbar hast du das ganz gut überstanden. Zu deinen Stationen zählen Frankreich, USA, Mexiko. In welches Land zieht es dich am ehesten?
Jessika: Wenn ich mir eines aussuchen müsste, dann Frankreich. Die USA war zwar in der Schule noch mein absoluter Traum, aber der ist verflogen. Die Franzosen (wenn man mal die Mentalität der Männer bezüglich des Paarungszwangs außer acht lässt) sind total hilfsbereit und nett. Ich mag das Land, die verschiedenen Gegenden, gerade Südfrankreich. Und das Essen ist natürlich auch der Hammer! Wer liebt schon nicht einen warmen Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern? Ich habe in einem Dorf in der Nähe von Nizza gewohnt und hatte es genau so weit zum Meer wie in die Berge zum Ski fahren. Das ist doch perfekt. Mexiko dagegen ist mir ein wenig zu heiß und die Gegend konnte ich leider auch nicht kennenlernen. Nur London, wo ich auch 2 Monate gewohnt habe, hat mir auch sehr gefallen. Ansonsten würde ich gerne mal nach Asien oder Australien.
 

Jessika
 
Julia: Du bist schon ganz schön rumgekommen, Respekt! In deinem Lebenslauf habe ich eine weitere schöne Zeile entdeckt, die da lautet: “Mehrere Auftritte und Kurzfilme bei dem Kinderkanal Erfurt”. Wie kam es denn dazu?
Jessika: Oh nein. Hör auf! Da der Kika seinen Sitz in Erfurt hat und ich eine Freundin hatte, die dort arbeitete, kam immmer mal ein Anruf: Na Jessi, Lust zum Spieletesten? Oder haste Lust auf einen Kurzfilm oder einen Moderatorentest? Natürlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt großen Spaß daran. Nur als ich mir vor geraumer Zeit wieder dieses Filmchen angesehen habe, musste ich sehr über mich lachen! Aussehen, Sprache, einfach Alles! Aber für Kinder ist es ja das Größte, bei den Dingen die man im Fernsehen sieht, direkt beteiligt zu sein.
  
Julia: Die Aufzeichnungen würde ich auch gern mal sehen ;) Sehr lustig. Ok, das TV-Business hast du also abgehakt. In welche berufliche Richtung treibt es dich nun?
Jessika: Ich wollte früher schon alles werden. Kinderarzt, Designer, Verkäufer, Hebamme…Also wieso müsste ich jetzt wissen, was ich bis 65 (!) machen will? Aber so langsam denke ich, dass die Kombination Psychologie, Wirtschaft und Marketing ;) schon etwas für mich ist. Ich bin gespannt, wie viel ich hier lernen kann und mich in meiner Entscheidung bestärkt. Jedoch freu ich mich sehr auf die 4 Monate im Projecter-Team!
 
Julia: Wir freuen uns ebenso, dass du nun zu unserem Team gehörst. Man darf also gespannt sein, wo es dich hinverschlägt. Schade, dass es noch keinen Studiengang im Online Marketing gibt. Nun aber zu privaten Sachen. Was machst du so in deiner Freizeit?
Jessika: Auf jeden Fall: Reisen. Und wenn es möglich wäre, dann einmal in 80 Tagen um die Welt. Ich bin sonst sehr gerne mit meinen Freunden zusammen, brauche jedoch genau so gut auch Zeit für mich alleine. Da könnte man mich auch 10 Tage in der Pampa zurücklassen und ich würde die Zeit zum Nachdenken nutze, was ich sowieso viel zu häufig mache. Sonst bin ich natürlich lieber draußen als in der Wohnung. Im Sommer Park und See und im Winter in den Bergen- die perfekte Kombination! Und wenn mich der Ehrgeiz mal packt, dann mach ich auch ein bisschen Sport.
 

Jessika mit dem Hund ihrer Gastmutter in London

 
Julia: Ein bisschen? Ich lese hier, du betreibst Leichtathletik…
Jessika: Habe ich. Nur hatte ich leider einen Meniskus-Schaden, wurde operiert und die Karriere war vorbei! Ich hab sogar mal Karate gemacht. Da war meine Mutter der Meinung, dass ich mich vor den “bösen Menschen” verteidigen müsste. Solche Eltern gibt´s! Aber heute gehe ich nur noch ab und zu laufen, habe aber nichts gegen lange Wanderungen oder irgendwelche außergewöhnlichen Sachen.
 
Julia: Laufen geht also. Mh. Das heißt, du unterstützt uns beim Firmenlauf?
Jessika: Ja, das ist wieder etwas anderes! Das ist gegen bzw. mit Zeit und nicht im Schneckentempo für sich alleine. Wenn Jasmin mich an sich kettet und rennt, bin ich dabei. Obwohl Clemens und ich uns schon etwas Besseres ausgedacht haben: Wie wär es mit einem Beach-Volleyball-Turnier oder Sprint? Den Vorschlag müssten wir mal an die Veranstalter geben!
 
Julia: Aha verstehe. Ja, eine Beachvolleyball-Mannschaft bekommen wir locker zusammen! Mhhh. Über Sport können wir jetzt noch stundenlang reden. Ansonsten fällt mir jetzt spontan keine Frage mehr ein. Möchtest du noch etwas loswerden?
Jessika: Mir fällt gerade auch nichts ein.
 
Julia: Na gut, dann bedanke ich mich für das sehr schöne Interview.
Jessika: Bitte bitte!

11. Twittwoch Berlin – Was wir nach Leipzig mitnehmen

06. Mai 2010 von Jasmin

Nicht nur Ecommerce-Accounts schwächeln bei gutem Wetter, auch die Besucherzahl beim 11. Twittwoch im Frannz Club in Berlin fiel gestern leider geringer aus als erwartet. Zu Beginn stellte Stefan Wolpers (@StefanW) den 60 statt 100 angemeldeten Zuhörern das kommende Workshop- und Vortragsprogramm vor. Infos dazu gibt es auf der offiziellen Twittwoch-Vereins-Seite. Was wir an Erkenntnissen mit nach Leipzig genommen haben, möchten wir im Folgenden kurz zusammenfassen:
 
 
Stellenangebote via Facebok & Co.
 
Der erste Vortrag, gehalten von Tobias Kärcher von atenta (@jobtweet.bloggt und @Wollmilchsau), widmete sich dann dem Thema „Employer Branding und Recruiting in Zeiten von Social Media“. Nicht unbedingt eine brandneue Idee, aber eine nicht von der Hand zu weisende Chance für Unternehmen ist die Nutzung sozialer Medien wie Twitter, Facebook und Blogs um Personal zu rekrutieren. Das Empfehlungsmarketingkonzept kann so nicht nur genutzt werden, um gezielt Jobsuchende anzusprechen, sondern auch das positive Image einer Firma zu publizieren.
 
Wie funktioniert das dann in der Praxis?
Eine von atenta entwickelte Facebook-Applikation “jobstriker” kann von Unternehmen genutzt werden, indem freie Stellen über eine Feedeinbindung in Profilen gepostet werden können und damit von einer enormen Reichweite profitieren.
 
Angestellte, die helfen, die freien Stellen zu kommunizieren, werden laut Tobias jedoch in keiner Weise belohnt, weshalb die Motivation für die Applikation etwas offen bleibt. Zumal ist oft ungeklärt, ob und wie Social Media während der Arbeitszeit genutzt werden sollen und dürfen.
 
Für wen lohnt sich das?
Die Antwort auf diese Frage kam zwar erst sehr zögerlich, eine endgültige Zahl nannte Tobias dann aber doch noch: für Unternehmen, die über längere Zeiträume mindestens zehn Stellen ausschreiben, komme die Applikation in Frage.
 
Und was haben wir gelernt?
Was wir selbst immer wieder beobachten und Kunden bzw. interessierten Agenturen raten, ist eine der wichtigsten Aussagen des Vortrags: “Keine Präsenz ist besser als eine schlecht gepflegte.”
 
 
Wenn Schüler Lehrer bewerten
 
Der Vortrag von Manuel Weisbrod von spickmich nach der Pause, bei dem die Zahl der Zuhörer nochmal abgenommen hatte, drehte sich um den Kulturschock “Web 2.0 trifft auf Beschäftigte des öffentlichen Dienstes”. Er stellte das Portal kurz vor, auf dem Schüler ihre Lehrer bewerten können. Die Frage zur Legitimation von Bewertungen für Dienstleistungen, die der Konsument bzw. der Schüler mangels Fachkenntnis kaum bewerten kann, war allgegenwärtig. In Anlehnung an das Schüler-Lehrer-Modell wurde auch das Bewertungsportal für Ärzte im Auftrag der AOK angesprochen.
 
Kann man das überhaupt miteinander vergleichen?
Schwierig, finden wir. Eine berechtigte Anmerkung lautete, dass Erwachsene sich ihren Dienstleister, wie z.B. Anwälte, Ärtze, Restaurants etc., aussuchen können. Von seinen Lehrern wird das Kind unterrichtet, ob es nun will oder nicht.
 
Was haben wir daraus gelernt?
Ein interessanter Aspekt des Vortrags war zum Einen, dass Bewertungsportale auf keinen Fall der Versuchung erliegen dürfen, schlechte Bewertungen gegen Bezahlung zu löschen. Die Monetarisierung muss bzw. sollte über Werbung, wie auch im Falle des Portals spickmich, erfolgen. Zum Anderen ist interessant, dass die Lehrerbewertungen anfangs ein PR-Feature darstellen sollten, mittlerweile aber eine große Resonanz erfahren.
 
Was nehmen wir mit für den Twitwoch Sachsen #tws? (Der nächste Twittwoch Sachsen findet am 26.5. statt!)
 
Am besten schlechtes Wetter bestellen, damit möglichst viele Leute kommen, und mindestens genau so interessante Vorträge organisieren (Wir suchen noch Referenten. Interessenten für diese oder kommende Veranstaltungen können sich gern bei uns melden!). Und: im Juni feiert der Twittwoch in Berlin seinen ersten Geburtstag. – Wir ziehen den Hut und freuen uns auf die weiteren Veranstaltungen.

Keyword der Woche: “muttertagsgeschenk gratis”

05. Mai 2010 von admin

Am 9. Mai ist Muttertag. Dazu passend sind wir in einem Suchanfragebericht auf folgende Suchanfrage gestoßen: “muttertagsgeschenk gratis”. Es ist natürlich schon etwas traurig, wenn man für seine Mutter kein Geld ausgeben möchte.
 
Wie man es auch dreht und wendet, ein Muttertagsgeschenk wird erst dann richtig gratis sein, wenn man es selbst – ohne den Einsatz von Materialien – macht. Eine Nackenmassage wäre doch gar keine schlechte Idee. Eine lustige Vorstellung wäre aber auch, wenn der- oder diejenige in Nachbars Garten auf Tulpenjagd geht! ;)
 
Für alle die, die gerne Geld für Ihre Mutter ausgeben möchten, haben unsere Kunden styleon, chocri, mymuesli & Co. sicherlich einiges zu bieten. Wem erst Samstagabend einfallen sollte, dass der Muttertag bevorsteht, könnte bei mydays in letzter Minute einen Gutschein ausdrucken.
 
Ich habe übrigens mal nachgefragt, welche Geschenkideen unserem Team zum Thema „Muttertagsgeschenk gratis“ einfallen. Hier eine kleine Auswahl:
 
Jasmin: „1x Autosaugen – dieses Opfer würde meine Mama zu schätzen wissen. ;)
 
krischi: „Blumen natürlich.“
Juli: „Gratis!“
krischi: „Wiese.“
 
Auch Jule würde sich für selbstgepflückte Blumen von der Wiese entscheiden.
 
Ralf und Tobi dagegen sind noch von der alten Schule:
Ralf: „Einmal Müll rausbringen.“
Juli: „Das ist aber nett!“
Ralf: „Zum Muttertag, da lass ich mir immer was Besonderes einfallen. ;)
 
Auch Tobi hat sich für einen Gutschein über 3x Müll rausbringen entschieden!
 
Von Clemens, dem alten Gentleman, kam übrigens die Idee mit der Nackenmassage! ;)

4. Webmontag in Leipzig im Café Telegraph

04. Mai 2010 von Jasmin

‘Die Veranstaltung ist erwachsen geworden’, war mein Hauptgedanke, als ich am Montagabend irgendwann nach 22 Uhr das Café Telegraph verließ. Die scheinbar endlosen Vorträge und für Nicht-Profis wenig Mehrwert bietenden Diskussionen im Anschluss gehören der Vergangenheit an. Zumindest wurden sie gekonnt durch den Gastgeber Thomas Gigold (@gigold) auf den inoffiziellen Teil im Anschluss an die Vorträge verschoben.
 
Was übrig blieb war ein informativer und vielseitiger Abend mit größtenteils bekannten Gesichtern aus der Web- und Twitterszene Leipzigs. Fast schon eine familiäre Stimmung machte sich breit, als sich kurz nach 19 Uhr der Keller des Cafés füllte.
 
Nimm mir die Entscheidung ab, T-Shirt-Wissenschaftler!
 
Den Anfang machte Andreas Milles (@ami) mit seinem Vortrag über ein Ecommerce-Projekt, das die Zuhörer einigermaßen überraschte. The paradox of choice von Barry Schwartz lieferte die Idee zu dem Projekt, bei dem T-Shirt-Käufer nicht mehr eine unendliche Anzahl von Optionen (Farbe, Nähte, Druck, Material usw.) haben, wenn sie ein Shirt bestellen wollen. Im Gegenteil: lediglich die Größe muss ausgewählt werden und ein paar wenige Fragen dienen dazu, wirklich ungeliebte Farben ab- bzw. ansprechende Muster auszuwählen.
 
Welches T-Shirt der Kunde letztendlich bekommt, bleibt verborgen – dem Prinzip der Black Box entsprechend. Zwar werden die T-Shirts dann doch noch von  menschlicher Hand, nämlich von “überbezahlten Wissenschaftlern” ausgewählt, aber nach welchen Kriterien und ob es dann gefällt – das will der Kunde vorher nicht wissen. Das ist der Witz des Projekts hipstery.
 
Schon verrrückt, wie weit wir jetzt gekommen sind, mag sich der Ein oder Andere gedacht haben. Auf Interesse und Sympathie stieß die erfrischende Präsentation auf jeden Fall, auch wenn das Tool prezi nicht bei allen Anklang fand. Die Päsentation ist übrigens hier abrufbar.
 
“Nicht von der ganzen Logik und dem Reasoning verwirren lassen!”
 
Um das Thema “Semantic Data Web” drehte sich der Vortrag im Anschluss, der von Sören Auer vom Institut für Informatik der Uni Leipzig gehalten wurde. (Ich erlebte ein kleines mit 2 traumatischen Semestern Wirtschaftsinformatik zusammenhängendes Déjà-vu, als ich die ganzen Zylinder und Schemata mit “Server”, “Data Base” usw. auf den Folien erblickte…)
 
Die Idee des semantischen Webs ist, das vorhandene Wissen, d.h. die bereits verfügbaren Informationen des Internets, noch besser zu strukturieren und abrufbar zu machen. Als Beispiel wurden hier Wikipedia-Artikel über Städte angeführt. Diese verfügen immer über eine Infobox mit “Basisdaten” zu Einwohnerzahl, Fläche, Bürgermeister uvw. – Bisher gäbe es aber keine Lösung, um die Informationen gebündelt abzurufen, z.B. um zu erfahren, wie viele weibliche Bürgermeister es in Deutschland gibt.
 
Dazu greift man auf das “Resource Description Framework”, kurz RDF, zurück.
 
Zwar hatte die Präsentation einen sehr wissenschaftlichen Charakter und zugegebenermaßen konnte ich ganz am Schluss nicht mehr recht folgen. Ich finde aber generell gut, dass die Vortragsthemen des Webmontags gut durchmischt und abwechslungsreich sind.
 
“Und was passiert, wenn sich zwei Freunde treffen?!”
 
Im dritten Vortrag stellten Michael Lindner (@signifikanten) und Markus Zapke-Gründemann(@streetcleaner42) foursquare und gowalla vor. Mit diesen Diensten kann man sich nicht nur virtuell auf Arbeit oder beim Bäcker einloggen, die Heimat-Stadt dank User-Tipps aus einer anderen Perspektive erkunden oder “Freunde” lokalisieren und treffen. Man kann sich auch in unbekannten Städten orientieren bzw. “Bürgermeister” einer Location werden, wenn man sich am häufigsten an einen Ort eingeloggt hat. Den Vortrag gibt es unter CC-Lizenz als PDF zum Downloaden.
 
Den Abschluss machte Christian Rost vom RKW, dem Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes. Als Ansprechpartner für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bietet er zusammen mit Katja Großer Unternehmern oder Gründern Hilfe bei Fragen und Problemen an, “bevor das Business Sie ganz einnimmt”.
 
Insgesamt ein gelungener Abend. Gutes Zeitmanagement und interessante Inhalte machen sich bezahlt und Lust auf die nächste Veranstaltung am 7. Juni.
 
Übrigens sind wir ja gespannt, wie lange noch die beiden Hashtags #wmle und #wbmle miteinander konkurrieren werden :-)
 
Hier der Rückblick auf den Webmontag von Thomas Gigold

Internet-Affinität von Projecter-Team-Verwandten

30. April 2010 von admin

Dass das Projecter-Team internetaffin ist, steht außer Frage! Aber wie sieht es eigentlich mit den Projecter-Team-Verwandten aus? Wir haben mal eine kleine Umfrage in unserem Büro gestartet und dabei Erstaunliches festgestellt.
 
Ausgerechnet die Familie von Katja stellt sich als ziemlich unaffin heraus, ihre Mutter skypet sie allerdings ab und zu mal an und bestellt auch schon mal das ein oder andere Päckchen bei Amazon. Katja selbst setzt nun ganz auf ihre Zwillinge und hofft, dass diese irgendwann dem allgemeinen Familien-Trend entgegenwirken.
 
Auch die Mutter von Christian ist “gänzlich offline”. Seine Schwester hingegen steigt, natürlich mit Christians Hilfe, hoffentlich bald groß ins Online-Geschäft mit einem eigenen Online-Shop ein.
 
Der Bruder von Patrick hat den Einstieg ins Online-Business schon geschafft. Er betreibt erfolgreich www.hausverwalter-vermittlung.de. Er hat sich damit nach seiner Ausbildung selbständig gemacht und vermittelt Hausverwaltungen interessierte Immobilieneigentümer, die eine Hausverwaltung suchen. Das läuft jetzt seit etwa einem Jahr und er kann davon gut leben. Woher er sein Händchen für Immobilien hat, beantwortet der Beruf von Patricks Vater. Dieser ist Immobilienmakler und hat sogar eine hübsche Image-Webseite: www.bernd-hundt-immobilien.de.
 
Der Bruder von Jasmin tritt sogar voll und ganz in die Fußstapfen des Vaters, der gaaanz früher noch mit Lochkarten programmiert hat. Bereits im zarten Alter von 12 Jahren hat ihr Bruder angefangen zu programmieren. Er arbeitet inzwischen an abgefahrenen Forschungsprojekten und programmiert gerade eine iPhone-App, an der wir bestimmt in Zukunft Jasmins iPhone leichter identifizieren können. Zusammen haben sie zwei Webseiten für ihren Vater aufgesetzt (Vermessungsbüro Leipzig), die kurz vor der Fertigstellung stehen. Auch ihre Mutter ist stolze Inhaberin einer Webseite: Typberatung Leipzig. Zusammen mit Jasmin bewirbt sie diese sogar schon mit AdWords.
 
Auch die Internet-Affinität von Simon liegt bestimmt im Blut. Seine Mutter hat mit 53 Jahren noch HTML und CSS für ihren Job gelernt, sein Vater nutzt das Internet weniger über einen Computer, als über sein iPhone und seine Brüder sind Bio- und Medieninformatiker. Sein großer Bruder hat sogar zwei Webseiten-Projekte. www.roteraben.de ist die Webseite der roten Raben, einer erfolgreichen Frauen-Volleyballmannschaft. Simons Bruder ist für das Re-Design und die Betreuung der Webseite zuständig. Das zweite Projekt ist www.be-live.eu, ein Live-Ticker für die 2. Volleyball-Liga. Volleyball-Fans können sich darüber aktuelle Volleyballstände direkt auf ihr Handy holen.
 
Jasmin und Simon scheinen dabei die einzigen Projecter-Team-Mitglieder zu sein, deren Internet-Affinitäts-Ursprung nicht gänzlich unergründlich ist.
 
Anders sieht es bei Simone aus. In ihrer Familie ist sie der Ansprechpartner schlechthin in Sachen Internet. Für ihre Geschwister bastelt sie Hintergründe für Myspace & Co., stellt neue Templates ein und alles nur, weil sie bereits in der Anfangszeit des regen Internetkonsums allen Familienmitgliedern eine E-Mail-Adresse eingerichtet hat. ;)
 
Julia skypet seit ihrem Auslandsaufenthalt in Norwegen regelmäßig mit ihrem Vater. “So ein Skypetelefonat bedarf aber genauer Terminplanung und Vorbereitung”. Dieser ist übrigens, seitdem Julia bei Projecter arbeitet, begeisterter mymuesli-Anhänger und fungiert sogar schon als Sammelbesteller! Ihre Mutter ist super neugierig was das Internet angeht und ihre Geschwister gehören zu den typischen Community-Nutzern.
 
Auch die Eltern von Juli nutzen das Internet nur, wenn es wirklich sein muss. Ihre Geschwister sind schon ein bisschen aktiver, nutzen das Internet aber hauptsächlich zum Skypen, zur Informationsbeschaffung und zum Shoppen. Ihr Bruder ist hoffentlich bald mit einer eigenen Webseite vertreten.
 
Bei Clemens gestaltet es sich ähnlich. Seine Eltern nutzen das Internet vor allem zum Shoppen, zum Skypen, etc. Seine Mutter liebt es, liebevoll ausgewählte E-Cards zu versenden.
 
Auch Ralf erhält regelmäßig E-Cards und zwar von keinem geringeren als seinem Opa. Der Rest seiner Familie nutzt das Internet regelmäßig, z.B. zur Informationsbeschaffung.
 
Erst kürzlich haben wir festgestellt, dass auch wir ab und zu ein bisschen altmodisch sein können, was die Nutzung des Internets angeht. Doch im Gegensatz zu unseren Familien, sind wir völlig neumodisch! ;)
 
Der größte Unterschied zwischen den Projecter-Team-Verwandten selbst, zeigt sich vor allem in deren Alter. Währenddessen die Geschwister von Projecter-Mitarbeitern eine höhere Internet-Affinität beweisen, welche hauptsächlich auf das rege Nutzen von Facebook, Twitter & Co zurückzuführen ist, sind unsere Eltern im Durchschnitt zumindest nicht gänzlich unaffin. Die meisten können ganz gut mit dem Internet und seinen Möglichkeiten umgehen und nutzen es vorwiegend regelmäßig in Form von Online-Shops, Skype und Reisebuchungen. Aber eines haben die meisten Projecter-Team-Verwandten gemein: sie lesen unseren Blog! ;)

Google Adwords optimieren in 6 Schritten

28. April 2010 von Jasmin

Google Adwords Kampagnen zu optimieren ist eine nie endende Aufgabe und stellt eine Herausforderung dar – sowohl für Profis als auch für blutige Anfänger.
 
Wir sind stets bestrebt, unsere Erkenntnisse weiterzugeben und im Austausch mit anderen unser Wissen zu erweitern. Heute möchten wir 6 Tipps geben, die sowohl erfahrenen Agenturmitarbeitern, als auch dem selber tüftelnden Endkunden zu Hause helfen können, mehr aus den Adwords-Kampagnen rauszuholen.
 
It’s magic: “CPA”
Was heißt überhaupt “Optimieren”? Wann laufen Kampagnen “gut”, “besser” oder “am besten”? Die magischen drei Buchstaben lauten: CPA. Cost per action bzw. cost per acquisition ist der entscheidende Faktor, besser gesagt: Quotient! Die Kosten, die pro Conversion anfallen, sollten als Zielgröße von vornherein bestimmt werden und sind logischerweise von dem durchschnittlichen Warenkorb und der produktspezifischen Marge abhängig. Werden z.B. Möbel oder Laptops beworben, verhält sich der Betrag, den man für Werbezwecke ausgeben kann, sicher anders als bei niedrigpreisigen Produkten, wie z.B. individualisierte Lebensmittel.
 
1. Conversion Tracking statt im Dunkeln zu tappen!
 
Das A&O des Keyword Advertising ist die Messbarkeit des Erfolgs. Dies ist aber nur möglich, wenn die Erreichung eines Ziels auch wirklich nachvollzogen werden kann. Das heißt, wenn getrackt wird, ob ein Verkauf oder eine Anmeldung generiert wurden, weil jemand auf eine Anzeige geklickt hat und so auf die beworbene Website gekommen ist. Viele Adwords-Nutzer schalten jedoch aufgrund mangelnder Erfahrung erst einmal Anzeigen und wissen letztendlich nicht,  welche Effekte die SEM-Maßnahme überhaupt gebracht hat. Diese Ungewissheit lässt sich durch Conversion Tracking vermeiden.
 
Dazu wird im Adwords-Konto ein Code generiert, der auf der Bestätigungsseite der Ziel-Aktion eingebaut werden muss. Das kann eine Anmeldebestätigungsseite für einen Newsletter sein oder auch die Bestellbestätigungsseite in einem Online Shop. Es ist auch möglich, gleichzeitig mehrere Conversion-Ziele, d.h. Anmeldungen und Verkäufe, zu verfolgen. In diesem Fall werden zwei Codes generiert und auf den entsprechenden Seiten eingebaut.
 
Diese Trackingcodes sollten getestet werden, bevor die Kampagnenbudgets hochgefahren werden. Erfahrungsgemäß gehen Codeschnipsel ab und zu auf scheinbar “mysteriöse Weise” verloren – bzw. lassen Programmierer ihrer Kreativität beim Einbau freien Lauf :-) . Besonders wenn ein Relaunch stattgefunden hat, sollte überprüft werden, ob noch alles funktioniert. Auch die Übergabe des Warenkorbwertes sollte sichergestellt werden, um auch die durchschnittlichen Umsätze auswerten zu können.

SEM Agentur

2. Kampagnenstruktur ausbauen!
 
Wenn wir als Agentur das Adwords-Konto von Kunden übernehmen, stellen wir häufig fest, dass nur eine Kampagne existiert, möglicherweise mit einer einzigen Anzeigengruppe, die ein paar wenige Keywords enthält und mit nur einer Anzeige beworben wird. Adwords bietet jedoch weit mehr Möglichkeiten, als nur eine Kampagne anzulegen!
 
Die Kampagnen lassen sich z.B. regional oder auf Tageszeiten ausrichten. Sowohl über die zeitliche Ausrichtung von Adwords Kapagnen als auch über Regio-Targeting haben wir im Januar gebloggt. Weiterhin haben wir bereits über die Trennung von Search- und Content-Kampagnen geschrieben.
 
Was für die Verwendung von mehreren Kampagnen spricht:

  • Targeting-Möglichkeiten
  • Budget-Steuerung (nicht auf Anzeigengruppenebene möglich)
  • mehr Übersichtlichkeit

 
3. Keywordoptionen nutzen!
 
Für den Start der Adwords-Kampagnen empfehlen wir meist die Verwendung von der Option “passende Wortgruppe”. Diese Keyword-Option bietet genügend Kontrolle über die Suchanfragen, die zur Anzeigenschaltung führen. Sie grenzt gleichzeitig nicht zu viele Wörter aus, wie es bei “genau passend” passieren könnte. Die Standardeinstellung “weitgehend passend” ist uns zu ungenau, bzw. können wir nicht genügend nachvollziehen, wann unsere Anzeige geschaltet wird und wann nicht. Ob die Suchanfrage “Lederhosen” unsere “Lederhandtaschen”-Anzeige hervorruft, entscheidet dann Google selbst.
 
Wer sich mit den Übereinstimmungsvarianten noch nicht so gut auskennt, kann sich im Adwords-Hilfecenter im Artikel Was sind Keyword-Optionen? dazu belesen.
 
Wer unseren Blog verfolgt, hat wahrscheinlich unsere Hinweise zur Verwendung negativer Keywords in Adwords gelesen. Ausschließende Keywords sind eine effektive Methode, um irrelevante Suchanfragen auszuschließen und dadurch sowohl Traffic als auch Kosten zu vermeiden, die zu keiner Conversion führen.
 
In einem Beitrag über Keyword-Triples haben wir uns weiterhin damit auseinandergesetzt, ob es sinnvoll ist, Keywords in allen drei Keyword-Optionen einzubuchen.
 
4. Da war doch was: Statistik… und: leistungsunabhängige Anzeigenschaltung
 
Wer hätte gedacht, dass SEM so viel mit Statistik zu tun hat? Die Uniabsolventen, die in den Genuss hochspannender Statistikvorlesungen gekommen sind, dachten sich damals wahrscheinlich: “Das brauche ich nie wieder…” Sicherlich berechnen wir keine Konfidenzintervalle mehr. (Der Begriff erringt jetzt eine ganz andere Bedeutung, wenn man an den Sicherheitsabstand um die gerade aktiven Wii-Spieler bei uns im Meetingraum denkt!)
 
Aber was wir uns alle gemerkt haben und bei der tagtäglichen Adwords-Optimierung bedacht werden muss: Wir brauchen Daten, Daten, Daten. Dass Anzeigentexte und Keywords gegeneinander getestet werden müssen, ist logisch. Aber dabei sollte man auch die nötige Geduld aufbringen und eine belastbare Datenbasis aufbauen. Wenn eine Anzeige erst eine verschwindend geringe Anzahl von Klicks erzielt hat, lässt sich erst wenig über den Erfolg sagen.
 
Damit die Anzeigen, die man gegeneinander testet, auch “gleiche Chancen” haben, sollte die Anzeigenschaltung in den Kampagneneinstellungen auf “leistungsunabhängig” gestellt werden. Dies ist standardmäßig (also nach Anlegen einer neuen Kampagne) nicht der Fall und ist auch relativ versteckt. Im Falle der “leistungsabhängigen” Schaltung entscheidet Google nach einer (zu kurzen) Weile selbst, welche Anzeige besser läuft. Die leistungsunabhängige Schaltung sorgt dafür, dass alle Anzeigen gleichmäßig ausgeliefert werden und man dann später selbst entscheiden kann, welche der Texte besser geklickt wird bzw. besser konvertiert.
 
Generell sollte man bei der Optimierung der Adwords-Kampagnen zu großen Teilen auf die verschiedenen Berichte im Adwords-Berichtecenter zurückgreifen. Sie liefern immer wieder Daten und Erkenntnisse, die nicht auf den ersten Blick im Konto ersichtlich werden.
 
5. Anfangs nicht zu wenig bieten!
 
Gerade bei neuen Keywords, sollte man das CPC-Gebot nicht zu niedrig ansetzen. Die Chancen für einen hohen Qualitätsfaktor sind besser, wenn die Anzeigen gleich zu Beginn möglichst gut geklickt werden. Diese hohe Klickrate muss aber durch eine gute Anzeigenposition erst einmal ermöglicht werden. Wenn man also zu Beginn sehr wenig bietet, sodass die Anzeige auf Platz 7 steht und nur wenige Klicks bekommt, wirkt sich das eher negativ auf den Qualitätsfaktor aus. Dadurch wird man langfristig mehr bezahlen müssen im Vergleich zu einem Konkurrenten, der das gleiche Keyword bewirbt, aber von einem höheren Qualitätsfaktor profitiert.
 
Dieses strategische Bieten muss natürlich im Rahmen bleiben. Auf-Teufel-komm-raus die Gebote in die Höhe zu treiben und damit nicht mehr profitabel zu arbeiten, macht keinen Sinn. Es gibt durchaus Accounts, die bei vielen Keywords niedrige Anzeigenpositionen haben und trotzdem gut laufen.
 
Wer sich mit dem Konzept des Qualitätsfaktors, der von mehreren Kriterien wie z.B. der Relevanz des Anzeigentextes im Verhältnis zur Suchanfrage abhängt, noch nicht sonderlich auskennt, findet im Adwords-Hilfecenter weitere Infos.
 
6. Nicht einfach brach liegen lassen: Content-Kampagnen immer weiter optimieren!
 
Nicht nur Search-Kampagnen sollten ständig überwacht und fortlaufend präzisiert werden, z.B. durch ausschließende Keywords und die Erweiterung der Keywordliste um weitere relevante Themen. Auch die Content-Kampagnen müssen optimiert werden, indem z.B. Websites ausgeschlossen werden, auf denen die Anzeigen nicht mehr erscheinen sollen. Das kann z.B. der Fall sein, wenn eine Anzeige auf einer Seite ausgeliefert wird, die der Merchant als irrelevant ansieht, d.h. sie passt nicht oder nur sehr weitläufig zum Thema. Möglicherweise erzeugt sie viele Klicks (= Kosten), führt aber zu keinen Conversions.
 
Der Nachteil im Content-Netzwerk ist, dass man diese Präzisierung nur nachträglich machen kann. Dazu erstellt man einen Placement-Bericht im Adwords-Berichtecenter und fügt dann die dort entdeckten Websites im Adwords Editor unter “ausschließende Elemente” als “ausschließende Websites” hinzu. Das geht natürlich auch online im Adwords Konto.
 
Eine Alternative zu den automatischen Placements im Content-Netzwerk können die “handverlesenen”, d.h. selbst “ausgewählten Placements” sein. Dabei bestimmt der Merchant die Websites, auf denen die Anzeigen ausgeliefert werden, muss dafür aber höhere Klickpreise in Kauf nehmen.
 
Bei der Optimierung von Google Adwords muss man immer weiter Erfahrungen sammeln. Es gilt nich nur allgemeines Wissen, sondern auch themenspezifische Erkenntnisse zu gewinnen. An dieser Stelle sei auch auf Patricks Beitrag über SEM für B2B-Themen hingewiesen, der beispielsweise unsere Erfahrungswerte bzgl. Adwords für B2B-Kunden zusammenfasst.
 
Wir hoffen, mit unserem Beitrag ein paar Tipps für mehr Erfolg mit Adwords geliefert zu haben. Über weitere Ideen, Hinweise und Kommentare würden wir uns freuen!

SERIE: Projecter hautnah! – Ralf Kollosche

27. April 2010 von Jasmin

ralf2Unser neuester Nachwuchs, der selbst schon Nachwuchs hat, ist der frisch gebackene Dipl.-Ing. Ralf. Was er abgesehen von ausgefeilten Wii-Schwertkampf-Techniken schon bei uns gelernt hat und welche Offline-Hobbies der stolze Jenenser hat – das alles und noch viel mehr – im Interview!
 
Jasmin: Deine zweite Arbeitswoche bei uns hat begonnen – u.a. hast du mit Tobi einen WII-Turnier-Spielplan ausgetüftelt. Hast du schon eine Prognose, wer wohl als Tischtennis-Sieger hervorgehen wird und wie deine eigenen Chancen stehen?
Ralf: Nachdem ich heute bereits grandios gegen Krischi verloren habe und er mich durch seine Fähigkeiten stark beeindruckt hat, rechne ich fest mit ihm unter den ersten 3. Patrick steht natürlich auch ganz oben auf der Favoritenliste. Meine eigenen Chancen sehe ich nach der Auftaktniederlage dann doch eher verhalten. Über ne Teilnahmeurkunde würd ich mich freuen.
 
Jasmin: Na das kriegen wir bestimmt hin… Was hast du denn außer dem Thema WII schon bei uns (kennen-) gelernt und welche Aufgaben hast du schon bearbeitet?
Ralf: Das ging gleich richtig los. Recherche, Keyword-Analyse und Optimierung und Einarbeitung in Google Adwords. Zudem darf natürlich eine Einführung in die hohe Schule der Wii-Schwertkampfkunst nicht vergessen werden.
 
Jasmin: Ja, unsere Mitarbeiter lernen hier auch für das Leben! Apropos Leben: Als zweites Projecter-Teammitglied hast du schon für Nachwuchs gesorgt. Wie klappt das denn mit der Arbeit und Familie parallel?
Ralf: Bis jetzt klappts ganz gut! Meine Freundin kümmert sich tagsüber und ich steh dafür früh auf :) War aber eben auch erst die erste Woche und nach 2 Monaten zu Hause ist das natürlich ne enorme Umstellung. Ansonsten macht das nach hause gehen jetzt doppelt Spaß.
 
Jasmin: Orientiert man sich an einer bekannten Volksweisheit, fehlt also „nur“ noch, einen Baum zu pflanzen, ein Haus zu bauen und ein Buch zu schreiben oder?
Ralf: Das stimmt. Einen Baum zu pflanzen sollte zu machen sein. Baumhaus drauf und Wipfelbuch rein. Das sollte dann erstmal reichen.
 
Jasmin: Hm, Wipfelbuch statt Gipfelbuch wie sonst immer :) Für’s Protokoll: Was genau hast du eigentlich studiert und wo?
Ralf: Medientechnik an der HTWK Leipzig. 12 Semester hab ich gebraucht, aber das wird doch dann bestimmt rausgeschnitten oder? Bin einer der letzten aussterbenden Dipl.-Ing. und stolz drauf wie ein Pfau auf seine Federn. Zu Hause darf ich jetzt auch nur noch mit “Herr Diplom-Ingenieur” angesprochen werden. :D
 
Jasmin: Das macht auf jeden Fall Eindruck! Vielleicht sollten wir doch mal Namensschilder aufstellen und an den Bürotüren anbringen. Und wie kamst du dann als frisch gebackener Dipl.-Ing. ausgerechnet zu uns?
Ralf: Ich hab mich in Leipzig einfach nach Online Agenturen umgeschaut und ihr habt mich mit eurer sehr angenehmen Webseite einfach gleich angesprochen. Da hab ich mir gedacht, hier musste dich doch mal bewerben!
 
RalfJasmin: Gute Entscheidung :) Bist du in der Freizeit auch viel online oder hast du mehr Offline-Hobbies?
Ralf: Meine Online Poker Zeiten sind vorbei und seitdem ich jetzt hier den ganzen Tag vorm Rechner sitze, ist es ganz angenehm zu Hause mal was anderes zu machen. Mit Badminton hab ich gerade wieder regelmäßig angefangen, nachdem ich in meiner Jugend die Thüringer Ligen versucht habe aufzumischen – hat am Ende nie wirklich geklappt. Sonst steht im Winter immer Snowboarden an. Erwähnen muss ich glaub ich noch, dass ich unglaublich gern Serien schaue. Meistens dann ne ganze Staffel am Stück. Aber dann reichts auch mal wieder für ne Weile.
 
Jasmin: Oh ja, da bist du hier wirklich nicht alleine :) Welche Serien sind denn da deine Favoriten und verpasse ich was als absolut Serien-Resistente?
Ralf: Also mein absoluter Favorit ist ganz klar “Dexter”. Zudem “Two and a half man”, “How I met your mother” und ganz neu auf der Liste “Breaking Bad”, welche ich aber noch nicht gesehen habe, mir aber von einem guten Freund wärmstens empfohlen wurde. Klassiker wie “Simpsons”, “American Dad” und “Family Guy” dürfen da natürlich auch nicht fehlen. Wenn man ehrlich ist, verpasst du am Ende wahrscheinlich gar nichts.
 
Jasmin: Nagut, “Simpsons” kenne ich und gucke ich natürlich ab und zu. Das ist schon irgendwie Allgemeinbildung!… Dein Facebook-Profil verrät, dass du Jenenser, nicht aber ein Jenaer bist. Erklär doch mal, was es damit genau auf sich hat!
Ralf: Jenenser sind die in-Jena-geborenen, Jenaer die zugezogenen. Das wars schon, abgesehen von dem unglaublichen Stolz den ein Jenenser für seine Stadt empfindet.
 
Jasmin: Aber Leipzig ist doch bestimmt ein ernstzunehmender Konkurrent im Städtevergleich oder?
Ralf: Auf jeden Fall. Leipzig ist ganz anders. Viel größer mit viel mehr Möglichkeiten und Angebot. Aber leider ohne Berge. Das ist das einzige was mir hier wirklich fehlt, ansonsten ist Leipzig wirkliche eine schöne Stadt und ich fühl mich hier sehr wohl.
 
Jasmin: Da ist es, das typische Projecter-Bergmotiv, das wir hier irgendwie alle intus haben :) Und: es interessiert uns ja sowieso immer brennend: Bist du eher Rucksackindividualist oder Strandurlauber?
Ralf: Rucksackindividualist! Trotzdem reise ich ganz gern bequem im Auto oder mit der Bahn.
 
Jasmin: Dann gehörst du hier zur Mehrheit :) Noch eine Frage zu guter Letzt: Wo du geboren bist, wissen wir ja schon, aber wann war das?
Ralf: 1984. Ich dachte ich find noch nen lustigen Fakt zu meinem Geburtstag aber anscheinend war da nüscht.
 
Jasmin: Da fällt mir so ein Buch ein…
Ralf: Das stimmt!
 
Jasmin: :-) Vielen Dank für das Interview!
Ralf: Vielen Dank fürs Gespräch!

Ralf mit Nachwuchs