Keyword der Woche: “Inhalt Damenhandtasche”

23. Juli 2010 von Jasmin

Es ist wieder einmal der Beweis dafür, dass Suchende auf Google eine Antwort auf einfach alles suchen: sogar auf das Mysterium, was sich nun in einer Damenhandtasche verbirgt.

 

Locopedia, eine Quelle, die Google auf die Suchanfrage hin ausliefert, verrät:

“Die Damenhandtasche […] beinhaltet meistens alle überlebenswichtigen Dinge, die sie in ihrem täglichen Überlebenskampf benötigt sowie eine Menge undefinierbaren Mülls und gefährlicher Krankheitserreger.”

Hoffentlich hat das die Frage beantwortet. Immer wieder aufschlussreich, die Adwords-Suchanfrageberichte zu analysieren und dabei die Suchanfragen aufsteigend nach Impressionen zu sortieren…

Google Adwords Überraschungseier für alle!

22. Juli 2010 von Jasmin

Die SEM-Branche, vom Adwords-Anfänger bis hin zu den -Profis,  alle haben es beobachtet: in den letzten Tagen gab Google Adwords eine Neuerung nach der anderen bekannt. Wir als Google Adwords Agentur wollen deshalb heute auflisten, was sich getan hat, damit keine der Änderungen unbemerkt und ungenutzt bleibt.
 
Übersicht zu den aktuellen Überraschungen und Umstellungen in Adwords:
 

  1. Zuerst wurden Sitelinks für Adwords Anzeigen für alle Kampagnen freigegeben. Sie tauchen nun immer häufiger als kleine Textlinks unter einer bestehenden Anzeige auf, wodurch diese noch mehr ins Auge fällt. Das bringt eine gesteigerte Klickrate mit sich. Bisher sind leider keine detaillierten Berichte zu den erzeugten Conversions abrufbar. Jedoch ist zu vermuten, dass dieses Feature noch kommt bzw. dürfte sich die teilweise sehr hohe Click-Through-Rate positiv auf den Qualitätsfaktor der Keywords auswirken.ps sitelinks
  2. Das Berichtecenter wird Schritt für Schritt reformiert bzw. abgeschafft. Mittlerweile sind schon fast alle Berichte über die Kampagnenansicht abrufbar, ohne dass das Berichtecenter dazu extra angesteuert werden müsste. Suchanfrageberichte lassen sich beispielsweise schon länger über den Keyword-Tab erzeugen, indem man “Suchbegriffe anzeigen…” anklickt und dann “Alle” wählt. suchbegriffe anzeigenEine angenehme Auswertungsmöglichkeit ist außerdem die Grafik, die sich zwischen den Daten und den Steuerungselementen befindet. Hier lassen sich mittlerweile nicht nur Messdaten (z.B. Impressionen), sondern auch Zeiträume miteinander vergleichen.
  3.  

  4. In manchen Konten ist mittlerweile schon ein “Dimensionen”-Tab im Drop-Down-Menü “Tabs anzeigen” auswählbar. Klicks, Kosten, Conversions usw. lassen sich hier z.B. nach (Wochen-) Tagen, Monaten oder Jahren auswerten.dimensionen
  5. Die Reihe der Neuerungen wurde mit der verbesserten Keyword Diagnose fortgesetzt. Konnte man bisher schon in einer kleinen Sprechblase neben den Keywords anzeigen lassen, ob Keywords geschaltet werrden oder nicht, so ist dies jetzt noch expliziert möglich. Dazu zunächst (auf der Konto-, Kampagnen- oder Anzeigengruppenebene) auf dem Tab “Keywords” “Weitere Aktionen” anklicken und “Keywords diagnostizieren” auswählen.
     
    Es lässt sich hier genauer analysieren, ob Anzeigen z.B. in anderen Ländern als Deutschland oder aufgrund anderer Spracheinstellungen geschaltet werden oder nicht. Auch die regional abhängige Anzeigenauslieferung kann man aufgrund dieser neuen Diagnosemöglichkeit besser überprüfen. Über Filtermöglichkeiten kann man die Ansicht dann zusätzlich auf “Problemfälle” reduzieren.KW diagnose
  6. Die neue Keyword-Ausrichtung “Weitgehend passend mit Modifizierer” ist eine weitere Neuerung im Adwords-Konto, die Merchants mehr Möglichkeiten bieten soll bzw. deren Wünschen noch mehr entgegen kommen soll. So soll diese Keyword-Option mehr Reichweite als bei der Option “Passende Wortgruppe” bieten und gleichzeitig mehr Kontrolle als bei der Option “Weitgehend passend” ermöglichen. Es heißt also: Ausprobieren, Daten sammeln und auswerten.
  7.  

  8. Eine weitere Neuigkeit für Adwords-Agenturen ist die Unterstützung bei der Agentursuche durch Google und den BVDW:
     
    “Durch Angabe konkreter Kriterien wie Budgethöhe, Region oder Branchenexpertise erlaubt die Google Partnersuche die gezielte Auswahl eines passenden Dienstleisters. In den Suchergebnissen werden entsprechend den Kriterien nur diejenigen Agenturen angezeigt, die am besten zu den Angaben eines Werbungtreibenden passen. Die Reihenfolge spiegelt dabei die Erfahrung der Agenturen mit Kunden im gewählten Budgetrahmen und der Branche wider.” ist auf Inside Adwords zu lesen.
  9.  

  10. Agenturen, die ein Kundencenter (MCC) betreuen, in dem sich 20, 30 oder deutlich mehr Kundenkonten befinden, werden erfreut festgestellt haben, dass Konten mit Tags (z.B. der jeweiligen Account-Betreuer) gekennzeichnet werden können. Durch die Filteroption kann man sich dann übersichtlicher die Konten anzeigen lassen, die für den Account-Manager jeweils von Interesse sind. Ein weiterer Schritt zu mehr Übersichtlichkeit, der an die Tagging-Funktion bei Google Mail erinnert.labels
  11.  

  12. Weiterhin wurde bereits gemunkelt, getwittert und beobachtet, dass Shopbewertungen nun auch in Adwords-Anzeigen angezeigt werden sollen. Vorerst ist dieses Feature nur in den USA sichtbar, jedoch ist zu erwarten, dass dies auch auch in Deutschland Einzug halten wird.
  13.  

  14. Die Verknüpfung der Produktsuche auf Google mit Adwords-Anzeigen war bisher auch schon bei manchen Merchants zu beobachten, jedoch handelte es sich dabei um eine Beta-Testphase. Wir sind gespannt, wann dieses Feature für alle möglich sein wird.
  15.  

  16. Dass man Umsatzwerte nun auch in der Kampagnenansicht anzeigen lassen kann, haben wir schon letzte Woche gebloggt. Dies ist eine angenehme Option, um durch Anzeigen generierte Umsätze unkomplizierter zuordnen zu können und damit die Rentabilität im E-Commerce-Bereich zu messen.

 
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird in den nächsten Tagen sicherlich noch erweitert werden müssen. Wir sind gespannt auf weitere Neuigkeiten, die Adwords betreffen, und euer Feedback. Welche Neuerungen habt ihr schon implementiert? Welche Erfahrungen habt ihr gesammelt und welche Features sollten unbedingt und zeitnah Einzug halten?

Paddel-Ausflug mit dem Projecter-Team

20. Juli 2010 von admin

Am Mittwoch zum Meeting wurde noch einmal alles besprochen bis es dann am Donnerstag losging- die Kajak-Tour mit dem Projecter-Team.
Natürlich wird bei der sportlichen Truppe, mit noch aktiveren Anführern, kein lapidarer Ausflug mit einem “Enten bestaunen auf dem See” geplant- es sollte eine Tour von 27km (flussabwärts ;) ) von Camburg nach Naumburg werden.
 
Doch schon die Hinfahrt ließ vermuten, was der Tag noch so alles bringen mag: Die Einstellung auf dem iPhone App sollte uns ursprünglich sicher und auf “kürzester Strecke” zu der Kanustation bringen. Doch schnell endete die Autobahn… die Landstraße… es ging weiter über Schleichwege, durch Wiesen und Wälder und so endete die Tour auf einem Feldweg, auf dem nur noch der vor uns fahrende Traktor an sein Ziel gelangen konnten. Wir kehrten also auf die betonierte Straße zurück. Das “Frauen-Auto” ließ die Männer das Steuer in die Hand nehmen und so kamen wir nach einer weiteren Panne- auf der falschen Seite des Flusses gelandet zu sein- doch noch bei den Kajaks an.
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Nach einer kurzen Einweisung in Camburg konnten wir dann endlich in Zweiergruppen einsteigen und die Fahrt auf uns nehmen. Und schon am Anfang war zu sehen, wer eine solche Tour zum ersten oder zehnten Mal machte:

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Da war Tobi, der sich als Anfänger clevererweise Julia mit ins Boot holte. Oder Katja & Clemens und Jasmin, die mit Ralf eine gute Frau-Mann-Kombination abgab. Aber auch Simon & Patrick und Sabine & Jessika, welche unter dem Motto: “Minus und Minus macht Plus” anfangs noch von links nach rechts über die Saale kurvten, doch irgendwann den Dreh raus hatten.
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Nach den ersten paar Metern Kajak-Fahr-Vergnügen schafften es die Meisten auch im Takt zu paddeln. In unterschiedlichem Tempo wurde sich ausprobiert, eingespielt und immer mal eine Pause mitten auf dem Wasser gemacht, um auf die langsameren Fahrer zu warten.
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Nach der Hälfte der Kilometer kehrten wir zum Essen am Fuße der Rudels Burg ein. Jeder konnte sich von dem typischen Omi Mittagessen einen Schmaus auf den Teller packen lassen- egal ob Kartoffelsalat, Schnitzel, Bratkartoffeln oder Klöpse.
 
Gestärkt ging es weiter. Man versuchte alle Strömungen perfekt auszunutzen, um wenige Sekunden seine, eine bisschen mehr schmerzenden Arme entspannen zu lassen, damit die kreisenden Vorwärts- Bewegungen auch bis zum Ende durchgehalten werden können.
 
Das einzig sehr anstrengende war eigentlich nur, das Kajak zu Zweit aus der Saale zu ziehen, um Brücken herum zu tragen und wieder ins Wasser zu setzen.
Doch sei ja gelacht, wenn wir auch nicht das schaffen würden.
 
Und so hatten wir wegen der starken Arme jedes einzelnen am Ende doch noch eine Stunde Zeit um an unser Ziel zu gelangen. Tobi und Julia wollte nicht als erster ankommen und beschlossen daher, den langsameren Fahrern Flussaufwärts entgegen zu paddeln. Aber jeder Ausflug nimmt mal ein Ende- auch die Kajak-Tour, die jedem zuvor sehr lang vorkam und im Endeffekt ein Lachen auf die glücklichen Gesichter gezaubert hat.

Umsatzwerte im Adwords Account

15. Juli 2010 von Stefanie

Wer schon etwas länger mit Adwords arbeitet und das Conversion Tracking nutzt, hat sich sicher schon immer gefragt warum in der Account Übersicht keine Umsatzwerte angezeigt werden. Viele Jahre lang gab Google in der Übersicht der Kampagnen, Anzeigengruppen und Keywords immer viele verschiedene Kennzahlen aus, wie Klicks, Impressions, CTR, Kosten, jedoch keine Umsatz- und Warenkorb Werte. So mussten für all diese Infos immer Berichte erstellt und analysiert werden. Nach vielen Jahren des Wartens war es nun endlich soweit, die Umsatzwerte sind nun auf einen Blick in allen Ebenen ersichtlich.

 

Wie bekommt man diese Werte?

Diese Werte können ganz einfach über die Spalten-Funktion im Kampagnen-Tab des Adwords Account aktiviert werden. Mit dieser Aktivierung verbreitert sich die Tabelle um die Spalten für den Warenkorb und den Umsatz.

 

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Welche Vorteile bringt es?

Von nun an müssen für die Umsatzwerte keine aufwändigen Berichte im Berichte-Center gezogen werden. Für jede Ebene lassen sich die Werte anzeigen und auswerten. Benötigt man die Zahlen auch noch in Excel Form kann man sie mithilfe des “Berichte herunterladen” Buttons (oben rechts neben dem Spalten und Diagramm Button) downloaden.

 

Außerdem sind nun Auswertungen auf Kampagnen, Anzeigengruppen oder sogar Keyword Ebene ohne großen Aufwand zu bewältigen. Es ist nun viel leichter für jede Kampagne oder ein Thema einen CPO abhängig vom Warenkorb oder Umsatz festzulegen und darauf hin zu optimieren.

SERIE: Projecter hautnah! – Daniel Müller

14. Juli 2010 von Julia

Julia: Daniel, du bist nun schon einige Wochen bei Projecter und sitzt im sogenannten Ostflügel zwischen zwei Kolleginnen. Hast du dich dort gut eingelebt?
Daniel: Klar, meine beiden Kolleginnen machen mir das natürlich auch einfach, da sie super nett sind ;) Außerdem kann ich mich über den neuen Desktop mit Breitbildschirm nicht beklagen!
 
Julia: Ja schön. Du bist als Praktikant zu uns gekommen. Dein Masterstudiengang lautet “Marketing, Services, Distribution”. Klingt nach klassischem Marketing und großen Unternehmen. Warum wurde es dann doch Projecter?
Daniel: Ja der Studiengang klingt nicht nur so, er beinhaltet auch (leider) nur klassisches Marketing. Auf Projecter bin ich über Twitter gestoßen, was sich irgendwann, ich kann nicht mehr genau sagen wann, zu einer Art Hobby entwickelt hat. Eines Tages wurde ich von einem Account in die Liste “Leipzig twittert” aufgenommen – und das war der Projecter-Account. Daraufhin habe ich mir die Seite angeschaut und habe mich auf die Praktikumsstelle beworben. Und dann wurde ich auch angenommen :)
 
Julia: Aha. So führte also eins zum anderen. Ich habe mir gerade noch einmal deinen Lebenslauf angeschaut und deine bisherigen Praktika studiert. Ohne Firmennamen nennen zu wollen, warst du schon Praktikant in einem Blumenladen, in einem anderen Unternehmen hast du Kabel verlegt und in einem dritten Tanklastwagenfahrer eingewiesen. Das klingt sehr abenteuerlich und vielseitig. Wie kam es zu diesen sehr unterschiedlichen Branchen?
Daniel: ^^ Ja, branchentechnisch bin ich schon viel rumgekommen. Das Praktikum im Blumenladen habe ich meinen Eltern zu verdanken, da sie die Geschäftsführer der Läden sind. Hier konnte ich mal ein bisschen den betriebswirtschaftlichen Haushalt aufbessern, der bei solchen kleinen Unternehmen oft zu kurz kommt. Meine anderen Praktika (wieder eine komplett andere Branche) habe ich mehr meinem Bachelorstudium zu verdanken, was gewisserweise aus einer Mischung aus Technik und Betriebswirtschaftslehre bestand. Und nun habe ich mit einer Online Marketing Agentur wieder eine komplett neue Richtung eingeschlagen. Man könnte sagen, ich habe viel ausprobiert. Bisher habe ich aber keines meiner Praktika bereut und auch diesmal schaut es nicht danach aus!
 

Alte Freunde

Alte Freunde

 
Julia: Ok, nun ist also Online Marketing an der Reihe. Was fasziniert dich denn so sehr am Online Marketing?
Daniel: Erstmal denke ich, dass für Unternehmen am Online Marketing kein Weg mehr vorbeiführt. Das merke ich selbst bei der Firma der Eltern :) Aber generell fasziniert mich vor allem, dass so gut wie alle deine Marketingaktivitäten messbar sind. Im “klassischen” Marketing bekommst du immer gesagt, wie schwer deine Erfolge gemessen werden können. Beim Online Marketing ist das anders. Du hast hier viel mehr Möglichkeiten das Verhalten von Kunden zu analysieren. Außerdem finde ich es toll, wenn ich Statistiken auswerten kann. Schlimm oder?
 
Julia: :D Nee, ist doch super. Hat halt jeder so seine Hobbys. Apropos Hobby. Du treibst ziemlich viel Sport. Snowboarden, Ski, Fitness. Und hinter Fußball steht sogar ein Verein. Spielst du noch aktiv?
Daniel: Klar, bei der SG aus Spergau. Zumindest versuche ich zu spielen, was bei Kreisligaspielern immer üblich ist^^. Mit sieben durfte ich Skifahren lernen, damals mit Opa im Harz. Mittlerweile hab ich für Snowboarden mehr übrig – sieht irgendwie nicht nur eleganter aus, das Feeling ist einfach schöner beim Fahren. Ja und seit neustem besuche ich das McFit – für den Preis ein absolutes Fitnessmekka für Studenten ;) In Merseburg habe ich aber auch schon am Campus trainiert. Für mich trägt Sport eher zum Ausgleich bei als den ganzen Abend auf der Couch zu sitzen! Deshalb sieht mein Sportprogramm vielleicht so intensiv aus.
 
Julia: Damit passt du in unser sehr sportliches Team. Obwohl es da ja immer ein paar Parteien gibt. Daher antworte kurz: Ski oder Snowboard?
Daniel
Daniel: Snowboarden
 
Julia: Wassersport oder Bergsport?
Daniel: Wassersport (schwierige Entscheidung^^)
 
Julia: Sommer oder Winter?
Daniel: Sommer.
 
Julia: Reisen gen Norden oder gen Süden?
Daniel: Süden.
 
Julia: Immer online oder nie wieder online?
Daniel: allways on.
 
Julia: Backpack oder Strand?
Daniel: Strand.
 

Lieber draußen am Strand als drin auf der Couch

Lieber draußen am Strand als drin auf der Couch

 
Julia: Sehr schön. Danke für den kurzen Schlagabtausch. Zum Schluss noch ein kleiner Zukunftsausblick. Wie geht dein Lebenslauf weiter?
Daniel: Mal sehen, so genau weiß ich das natürlich noch nicht. Auf jeden Fall möchte ich erstmal in Leipzig bleiben, ist einfach eine super Stadt. Wie es beruflich weitergeht, wird sich frühestens in einem Jahr zeigen :)
 
Julia: Und privat: noch Ziele, gute Vorsätze für die kommende Zeit?
Daniel: Hmm, da habe ich noch gar nicht so drüber philosophiert, eigentlich läufts im Moment ganz gut. Mein Studium einigermaßen pünktlich abschließen, weiterhin ein lieber Junge für meine Omas bleiben und das Leben weiterhin genießen – das könnten so ein paar gute Vorsätze sein :)
 
Julia:  Klingt gut und machbar. Ja, dann wars das von meiner Seite. Fällt dir noch etwas ein, was du loswerden möchtest?
Daniel: Wie Thomas Müller sagte: Ich möchte gern noch meine beiden Omas grüßen :) PS: Projecter fetzt!
 
Julia: Danke Dir!

Google Suggest – Die Idee und seine Tücken

12. Juli 2010 von Julia

Wir haben uns bereits daran gewöhnt. Tippt man die Anfänge eines Wortes in den Suchschlitz bei Google ein, so erhält man automatisch Vorschläge zur vollständigen Suchanfrage. Dieser auf Ajax beruhende Dienst heißt Google Suggest und wird bereits seit März 2009 angeboten. Doch wie kommen die Vorschläge zustande? Wer profitiert davon? Und wem könnte Google Suggest schaden? Diese Fragen möchten wir klären.
 
Zunächst zur allgemeinen Funktionsweise. Google selbst schreibt: “Vorschläge zu Suchbegriffen auf Google.de werden vom Google Suggest-Dienst unterstützt. Google Suggest kommuniziert während Ihrer Eingabe mit Google, um Ihnen entsprechende Vorschläge zu unterbreiten. Wenn Vorschläge bereitgestellt werden, [...] verwendet Google Informationen zu der relativen Beliebtheit von häufigen Suchanfragen, um die Vorschläge in eine Rangfolge einzuordnen.”
 
Das heißt, es werden allgemein relevante Suchanfragen generiert. Das soll dem Suchenden helfen, seine Suchanfrage schneller zu finden. Er muss nicht mehr die komplette Suchanfrage eintippen und erhält zusätzlich neue Vorschläge für seine weitere Suche. Mittlerweile werden sogar Tippfehler erkannt. “Telefom” fürht trotzdem zu Telefon und “Kriese” schlägt Krise vor. Das spart Zeit und ist nützlich. Bei Eingabe eines “F” wird als Erstes Facebook vorgeschlagen, bei einem “W” erscheint web.de und bei einem eingetippten “A” wird Amazon vorgeschlagen. Merkwürdig ist, dass bei vielen einzelnen Buchstaben sofort Unternehmen genannt werden.
 

Google Suggest

Ein "F" genügt für die Suche nach Facebook

 
Auffällig ist auch, dass Unternehmens-Webseiten, die den Suchbegriff in der Domain aufweisen, hier auftauchen. Nehmen wir beispielsweise das wort “Auto”. Sofort erscheinen als Vorschlag autoscout24.de und automobile.de. Andere Anbieter der Branche, die nicht das Wort “Auto” im Titel tragen, werden nicht aufgezeigt. Es entsteht ein Vorteil für die genannten Seiten. Sie werden wesentlich häufiger geklickt. Man spricht vom Suggest Push. Die Konkurrenz wird ins Abseits gedrängt.

 

Autoscout und Auto24 profitieren, andere Wettbewerber verlieren

Autoscout24.de und Automobile.de profitieren, andere Wettbewerber verlieren


 
Kritiker bemängeln ebenfalls, dass die Suchenden durch die Vorschlagsliste abgelenkt werden könnten. So vergisst man beim Lesen der Suggestions schnell, wonach man eigentlich gesucht hat und wird bei der Recherche nach einem Thema womöglich in eine andere Richtung gedrängt.
 
Google Suggest gibt auf den ersten Blick die relevantesten Suchanfragen wider. Dabei ist es viel mehr als nur eine Vorschlagsliste. Google Suggest kann auch Meinungen widerspiegeln. Weil eben relevante und häufig gesuchte Anfragen ausgewertet werden, ergibt sich ein Stimmungsbild der Bevölkerung. Interessant dabei ist, dass nur die Informationen aus dem Land des Suchenden verarbeitet werden. Für in Deutschland lebende gilt also Folgendes: tippt man “Schwule sind” ein, so ergibt sich sofort die Antwort “ekelhaft”. Chinesen sind hässliche Tierquäler, Twitter ist Schwachsinn und Spanien wird Weltmeister 2010. Das funktioniert auch mit einzelnen Buchstaben. Ganz klar, dass nach dem diesjährigen deutschen Sieg beim Eurovision Song Contest ein eingetipptes “U” genügt, um “Unser Star für Oslo” als Vorschlag zu erhalten.

 

Einzelne Buchstaben genügen um aktuelle Trendthemen aufzuzeigen

Einzelne Buchstaben genügen um aktuelle Trendthemen aufzuzeigen


 
Dass dabei diskriminierende Aussagen generiert werden, möchte Google eigentlich unterbinden. Deshalb erscheint bei Eingabe von “Juden sind” oder “Schwarze sind” kein einziger Vorschlag. Das Ganze ist noch nicht ausgereift. Denn zu Christen und Moslems gibt es doch wiederum Vorschläge, die die gesamte Religion denunzieren. Hinweise zu auffälligen Suchvorschlägen nimmt Google weiterhin entgegen.
 
Auch tiefgreifende Probleme der Gesellschaft können schnell identifiziert werden. Probleme, die offenbar viele Deutsche plagen. Wie z.B. “Meine Arbeit kotzt mich an”, “Meine Katze ist rollig” oder “Darf ich mit meiner Cousine schlafen”.

 

Google Suggest als Stimmungsbarometer

Google Suggest als Stimmungsbarometer


 
Fazit: Google Suggest kann Zeit sparen und neue Ideen für die eigene Suchanfrage liefern. Es werden die Daten zu den beliebtesten und häufigsten Suchanfragen berücksichtigt. Somit sind die Erwähnungen bei Google Suggest nicht käuflich und auch nicht von Google vorgegeben. Beweis: “Google ist” eingeben.
 
Ein paar weitere, teils lustige, teils schockierende Vorschlagslisten findet ihr in unserem Blogbeitrag “Google enthüllt: zerrüttete deutsche Familien” aus dem vergangenen Jahr.

Social Media Tools, die (uns) das Leben leichter machen

07. Juli 2010 von Jasmin

Es gibt scheinbar endlos viele Tools des Microblogging-Dienstes Twitter. Teilweise Spielerei oder scheinbar überflüssig, aber es gibt auch so einige Anwendungen, die das Leben leichter machen können. Gerade als Online Marketing Agentur sind wir stets auf der Suche nach Diensten, die die Arbeit effizienter machen. Das Ziel ist, im Informationsdschungel den Überblick zu behalten. Wir versuchen trotz des Arbeitsalltags die wichtigsten Neuerungen und interessante Beiträge zu verfolgen und diese sowohl intern im Team als auch extern (sei es gegenüber Kunden oder dem Netzwerk) weiterzuverbreiten.
 
Welche Twitter-Tools und Social Media Applikationen helfen dabei? Grundsätzlich ist das Einrichten eines Social Media Dashboards mit Netvibes zu empfehlen. Darüber hat @_SENF_ bereits mehrfach Twittwoch-Workshops gehalten sowie auf Gründerszene einen Gastbeitrag über die Produktivitätssteigerung bei Social Media geschrieben. Auf dem Pixeldreher-Blog findet sich ebenfalls ein Beitrag, der sich dem Thema Social Media Dashboard widmet.
 
RSS-Fans kommen auf ihre Kosten
Wer sich einen Feedreader einrichten will, kann sich zahlreiche Informationen per RSS einbinden. Z.B. die Twitter-Suche nach einem Thema oder dem eigenen Namen, die Xing-Besucher, Facebook-Neuigkeiten oder Beiträge zu einem Thema, natürlich Blogs und Blogsuch-Dienste (Blogpulse, Icerocket, etc.).
 
Interessant hierbei: gerade wenn Social Media Marketing ausgelagert wird und von einer Agentur betreut wird, kann ein Dashboard (z.B. über die öffentliche Netvibes-Seite) eine gute Variante sein, um den weniger-affinen Kunden auf einen Blick zu zeigen, was gerade in allen Netzwerken und Medien von ihm und über ihn zu lesen ist.
 
Hier ein kleiner Blick hinter unsere Dashboard-Kulissen:

dashboard

 
Wem die Einrichtung eines Dashboards zu lange dauert oder sich bereits eine Oberfläche zur Überwachung und Steuerung der Social Media Aktivitäten zusammengestellt hat, sucht vielleicht noch weitere Tools, die Informationen bündeln und filtern etc.
 
Erinnerungsdienste: Das Teewasser und was man sonst noch vergisst
Soeben entdeckt: @erinnermich – ein Dienst, der ein Art öffentlicher Reminder darstellt. Man twittert ihn an mit Uhrzeit und der Notiz, die man auf keinen Fall verpassen will, seien es ein Termin, das Bezahlen der Parkuhr, Blumengießen oder sonstige ToDos. Zur gewünschten Zeit schickt der Bot dann einen Reminder. Der Haken: das Ganze ist bisher noch öffentlich. @timer hingegen ist ein Dienst, der per Direct Message funktioniert. Das bedeutet wiederum, dass man @timer erst folgen und zurückverfolgt werden muss, um den Service nutzen zu können.

Social Media Agentur

Interne Kommunikation über geschlossenen Twitter-Account
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass man über einen geschützten
 
Twitter-Account im Team sehr gut kommunizieren kann. Es werden Neuigkeiten bekanntgegeben, die neue Kunden, Kooperationen, Events betreffen oder Artikel empfohlen, die jeder im Team gelesen haben sollte. Der  Aufwand ist sehr gering.  Man muss sich allerdings damit abfinden, dass die Tweets irgendwann in der Versenkung verschwinden und man immer aufpassen muss, dass man vom richtigen Account twittert.
 
Netzwerk grafisch abbilden
Wer nicht nur eigene, sondern auch die Social Media Accounts von Kunden betreut, möchte irgendwann vielleicht mal grafisch darstellen, mit wem er in sozialen Netzwerken am meisten Kontakt hat. Das kann man z.B. mit MentionMap machen. Twittername eingegeben und im Nu wird das Netzwerk in ansprechender Form visualisiert.
mentionmap
Facebook bietet eine ähnliche Applikation, die Facebook Touchgraph heißt. Einfach mal ausprobieren. Leider hängt sich die App im Netvibes Dashboard manchmal auf.

touchgraph

 
It’s all about numbers: Twittercounter, Tweet-Rank
Twittercounter zum Zählen der Follower, Followings, Tweets & Co. kennt jeder “alte Social Media Hase”. Zahlenliebhabern wird hier die bezifferte Reichweite des Twitteraccounts dargeboten, wobei man jedoch Vorsicht walten lassen sollte: diese Zahl muss nichts über die Qualität der Zuhörerschaft aussagen. Genauso sollte man nicht überbewerten, ob nach einem Tweet Follower dazugekommen sind (tweet-rank) oder sich verabschiedet haben. Statistisch verlässliche Daten würden man beispielsweise nur durch das konstante Twittern zur gleichen Zeit erhalten. Letztendlich muss jeder für sich herausfinden, welche Tages- und Uhrzeiten für ihm am besten geeignet sind, um Retweets und Klicks zu bekommen.
 
URL-Shortener
Wir nutzen hauptsächlich redir.ec, ein kostenloser Dienst, um URLs zu kürzen, damit das 140-Zeichen-Limit auf Twitter nicht gesprengt wird. Angenehmerweise kann man da ebenfalls Statistiken bezüglich der Klicks und Referrer (Login über den Twitter-Account) abrufen. Mittlerweile gibt es sehr viel weitere URL-Kürzungsdienste, z.T. auch schon in Twitter-Clients wie HootSuite eingebunden.
 
Weitere von uns genutzt Dienste, die ich kurz nennen will:

  • WordPress Plugins wie der Facebook Like Button, Retweet-Buttons etc. um den Blog und Twitter-Account besser zu verknüpfen
  • Widgets/Icons, um Social Media Accounts auf den Blog (z.B. in die Sidebar) zu holen z.B. Twitter Widget
  • Visible Tweets – einfach nur schick

Dies sind Dienste, die wir tatsächlich nutzen und empfehlen können. Wir sind gespannt auf euer Feedback, Ergänzungen und Erfahrungen. Womit habt ihr besonders gute oder schlechte Erfahrungen gemacht? Welche Tools verwendet ihr jeden Tag – was findet ihr überflüssig?
 
Zum Schmökern und Ausprobieren:

Projecter on Tour: La Vacance á Comps

06. Juli 2010 von admin

VAC_0065Der kleine Kurztrip nach Frankreich ging in den Süden. In die Nähe von Nizza- der Provence-Alpes-Côte d´Azur. Doch keinesfalls, um die schönen und reichen Damen in eleganten, extravaganten Outfits zu bestaunen, sondern in ein kleines Dorf mit 300 Einwohnern, einem Proxi- Supermarkt, der einen mit „Bonjour Jessika“ begrüßt, einer Kirche, Boulangerie und sonst nichts.
Comps sur Artuby- es liegt in der Nähe von Draguignan, weit oben auf den Bergen über dem Fluss Artuby und in Mitten eines regionalen Naturparks Verdon. Man fährt durch die Berge, bestaunt die Natur und erlebt eine Ruhe, wie sie in Deutschland kaum noch zu finden ist. Fernab von Fabriken, einer guten Infrastruktur und Menschentrubel sieht man, wenn man aus dem Fenster schaut, nur Berge, Flüsse und Bäume, welche wegen des weit reichenden Naturschutzgebietes wohl auch die nächsten 100 Jahre überleben dürften. Das alte Dorf mit den gleichaltrigen Bewohnern lebt so vor sich hin. Fernab von Internet, E-Commerce Shops und anderen Social Networks wird alles mit Hilfe eines Fahrrads, Autos und Briefen erledigt. Es Foto 40ist ein ganz anderes Leben dort- man muss darüber nachdenken, wo man die nächste Tankstelle oder größeren Supermarkt findet.
 
Dafür hat jedoch jedes kleine Dorf in der Umgebung etwas anderes zu bieten: in Trigance gibt es die besten Baguettes aus dem Steinofen, die sogar zu den 5 Sterne Hotels nach Nizza geliefert werden, in Bargème findet man eine alte, zerfallene Burg, von der aus man bis zum Meer schauen kann und am Grand Canyon du Verdon kann man sowohl über die Serpentinen wandern und von der El Pont de Chaulière Bungee-Jumping machen, als auch mit Wildwasser-Kanus über den Verdon fahren.
 
Das einzige „Highlight“, dass einen anfangs inDSCF6352 Schrecken versetzt, ist das „Terrain Militair“, das größte Militär Übungsgelände von ganz Europa. So wird man morgens auch mal mit einem Kanonenschuss geweckt, der je 10.000 € kostet und entdeckt beim vorbeifahren einen riesigen Platz, an dem alle möglichen Panzer und andere Fahrzeuge untergestellt sind. Doch kein Grund zur Panik! – Es kommt selten vor, dass man diese auf der üblichen Fahrbahn sieht!
 
Doch so ist das Leben in der französischen Idylle, fernab von anderem Trubel. Doch wenn einen der Hunger nach Erlebnissen in der zahlreichen Menschenmenge packt, muss man ein paar KilomeDSCF6457ter auf sich nehmen und an die schönen Strände von Frejus, St. Raphael, Nizza und Co. fahren.
 
Dort findet man dann auch die großen Einkaufscenter nach amerikanischer Art und Tankstellen, die einen nicht mehr mit seinem Namen begrüßen. Doch die Altstadt von Nizza versprüht noch mit den kleinen Läden, in denen man selbstgemachte Confiture de Lait oder Calissons erwerben kann, ein südfranzösisches Flair und ist gerade im Sommer sehr beliebt und viel besucht von Touristen. Es ist also auch entspannend, sich wieder auf den Weg nach Comps zu machen, um die letzten Stunden zu genießen, bevor es wieder nach Hause geht.
 
Und trotzdem kann ich nur jedem Südfrankreich- Besucher empfehlen, sich auf den Weg in die Berge zu machen, um wenigstens einen Tag fernab von der Masse das Leben zu genießen und das Online-Sein auf 2 Stunden nach hinten zu verschieben- auch wenn es schwer fällt! ;)

Facebook Werbeanzeigen – Teil 2

01. Juli 2010 von Stefanie

Im zweiten und letzten Blogbeitrag zum Thema Facebook Werbeanzeigen liegt der Fokus auf der Auswertung, der Optimierung und dem Controlling der Anzeigen. Abschließend folgt noch eine Liste mit Optimierungstipps.


Tracking

Speziell im Ecommerce Bereich sind für den Werbetreibenden nicht nur die
Klickrate und die Klicks wichtig, Ziel sind die generierten Umsätze. Um
diese zu tracken und den Anzeigen zuzuordnen, gibt es zwei Tracking-Möglichkeiten.

Diese beiden Möglichkeiten sollte man am besten parallel nutzen, da jede seine eigenen Vorteile bietet.

1. Das Conversion Tracking von Facebook. Derzeit noch ein Beta-Test, aber ich glaube, dass diese Option in allen Facebook Werbekonten eingeblendet wird. Hier wird ähnlich wie bei Adwords ein HTML Code auf der Verkaufsbestätigungsseite eingebaut und sobald diese in Kombination mit dem entsprechenden Cookie aufgerufen wird, gibt es eine Rückmeldung an Facebook und in den Berichten erscheinen die entsprechenden Sales – leider nur die Sales und keine Umsätze.

2. Analytics. Mit entsprechenden Analytics angepassten Links ist es möglich sowohl Verkäufe, als auch Umsätze zu identifizieren, die über Facebook realisiert wurden. Es empfiehlt sich für jede Anzeige einen anderen Link zu verwenden, sodass man die Umsätze der Anzeige und damit auch der Zielgruppe zuordnen kann. Somit hat man viele Daten für die Optimierung zur Verfügung.

Möglichkeiten

Sicherlich könnt das Tracking von Facebook noch mehr Daten ausgeben und auch mehr Daten tracken, da es aber noch eine Beta Version ist, gehe ich davon aus, dass das noch ergänzt wird. Im Moment sieht man detailliert, welche Zielgruppe (Alter, Geschlecht, Region…) geklickt hat, aber der Bogen bis hin zum Verkauf wird nicht gezogen. Hier sieht man lediglich über welche Anzeige gekauft wurde. Daten zur Käufer Zielgruppen findet man aber nicht. Sicherlich auch Datenschutzrechtlich nicht so einfach.


Social Media Agentur

Zielgruppen Größe

Im ersten Beitrag hatte ich die kleinen Zielgruppen aus Kostenvorteilen hervorgehoben. Im Zusammenhang mit dem Tracking und der Auswertung ist das auch ein großer Vorteil. Man weiß genau welche Zielgruppe konvertiert. Bei einer Ausrichtung auf zb. alle Frauen, die in einer Beziehung sind, weiß ich nicht ob eher die jüngeren oder die älteren kaufen. Splitte ich die Zielgruppe nach Alter und spreche sie über verschiedene Anzeigen an, weiß ich genau wer gekauft hat und kann auch noch passende Anzeigen für jedes Alter schreiben. Je kleiner die Zielgruppe, umso spezieller Erfahrungswerte bekomme ich und umso günstiger wird der Klickpreis bei Facebook. Ich habe schon oft gelesen, dass Facebook “einfach nicht funktioniert”. Von erfolgreichem Werbeeinsatz auf der Plattform habe ich noch nichts gelesen. Ich bin der Meinung, dass viele Werbende noch nicht ihre passende Zielgruppe auf Facebook gefunden haben. Es kann auch sein, dass lediglich eine kleine Nutzergruppe relevant ist.

Kosten

Wie im ersten Teil beschrieben, ist der Durchschnittliche Klickpreis mindestens bei 0,24 Euro bzw. 0,4 Euro (meine Erfahrungen). Es wird viele Werbekunden geben die bei Adwords günstiger werben können und auch eine Zielgruppe mit Kaufabsicht erreichen. Das erfordert eine gute Optimierung der Facebook Ads und Zielgruppe um durch eine höhere Conversionrate diesen Klickpreisunterschied auszugleichen. Vorteilhaft sind die Preise für diejenigen, die bei Google höhere Klickpreise für ihr Produkt bezahlen.

Dennoch darf der Branding Effekt, nicht außeracht gelassen werden. Die eingeblendete Werbung ist ohne Klick kostenlos und mit auffälligem Logo in der Anzeige recht wirksam.

Bereits nach kurzer Zeit wird man merken, dass der empfohlene CPC von Facebook höher liegt als am Anfang. Den Grund der steigenden Klickpreise vermutet man in den schlechten Klickraten (unter 0,1%) (Quelle). Leider ist eine Klickrate von 0,1% nicht so einfach zu erreichen. Man tendiert bei den ersten Tests dazu aus Sicherheit mit niedrigeren CPCs zu starten und somit beginnt der Teufelskreis: Man steht auf schlechteren Anzeigenplätzen, hat schlechtere Klickraten und man muss immer höhere Klickpreise zahlen um noch angezeigt zu werden. Aus diesem Grund am Anfang lieber etwas höher zu starten und mit der Zeit den Klickpreis abzusenken, als zu niedrig zu starten und von Facebook höhere Preise “diktiert” zu bekommen.

Auswerten

Die Klickraten auf die Anzeigen sind sehr gering und waren bei unseren Tests immer unter 1%. Auch die Conversionrate ist geringer als bei Adwords Anzeigen im Suchnetzwerk. Das liegt an der Zielgruppe, die bei Facebook keine aktive Kaufabsicht haben – im Gegensatz zu Google. Einige Berichte lassen sich über das Facebook Interface ziehen, wenn auch nur mit beschränkten Informationen. Hier kann man sich einen Überblick verschaffen, doch nur wenige Reports und Informationen sind wirklich nützlich.

Speziell von den Conversion Berichten habe ich mir mehr erwartet. Conversion Daten lassen sich aber, wie bereits beschrieben, über Analytics tracken. Eine Zusatzinfo liefert der Facebook Bericht aber doch, man sieht die Conversions die durch einen View ausgelöst wurden. Gegliedert nach Kauf der letzten 24h und 7 Tagen. Wie wichtig einem solche Conversions auf View-Basis sind, muss jeder selbst entscheiden.

Optimieren

Zusammenfassende Tipps zur Optimierung:

  • Man sollte auf jeden Fall mit diversen Test Kampagnen an den Start gehen, bevor man beginnt eine große Kampagne zu starten
  • Regelmäßige Kontrolle, da bei Facebook Ads regelmäßig Neuerungen kommen und auch die Klickpreise schwanken
  • Spezielle Facebook Landingpage anlegen
  • Bilder regelmäßig austauschen, da die Anzeigen viele Impressions erreichen, kann es sein, dass der User sie irgendwann übersieht. Damit das nicht passiert, Bilder erneuern
  • Lieber kleinere Zielgruppen anlegen, so hat man eine spezielle Ansprache & einen günstiger Preis. Je größer die Ziel-Gruppe umso teurer, je kleiner umso billiger.
  • Es gibt aber auch Ausnahmen: Manchmal ist eine kleine Zielgruppe auf einmal doch teurer als die Masse, das liegt wahrscheinlich daran, dass die Zielgruppe stärker nachgefragt wird
  • Deswegen: Passende Nische mit günstigen Preisen finden. (über Gruppen und Seite testen)
  • Bilder optimieren: Die gesamte Größe nutzen oder Bild einrahmen, sowie Farbe benutzen um mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen.
  • Textzeichen ausnutzen


Fraglich ist, wie sich das Thema weiterentwickeln wird, da die Zielgruppen begrenzt sind. Die Werbepartner könnten zunehmen und diese steigende Konkurrenz nur über den Preis zu regeln wäre sicher nicht optimal.

Vorteile von Facebook Werbeanzeigen:

  • Zielgruppen gerichtete Ansprache, teilweise sehr genaue Erreichung von Nischen
  • Zusätzlicher Traffic
  • Branding Effekte, auch in der Masse und nicht nur bei Nischen Zielgruppen
  • Regionale Ansprache

Und die Nachteile:

  • Teilweise sehr teuer im Vergleich zu anderen Themen auf Google
  • Geringe Klickrate und dadurch steigende Klickpreise
  • Keine direkte Kaufabsicht der Zielgruppe, von daher geringere Conversionrate
  • Langwierige Erstellung im Online System
  • Ausbaufähig, da noch nicht ausgereift
  • Keine Informationen zur Funktionsweise
  • Keine Informationen zum Potential der Zielgruppe, würde man mehr Impressions erzielen, wenn man den Klickpreis erhöht, wenn ja, wie viele?

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich freue mich über Feedback und Erfahrungsaustausch!

Zum Teil 1 – Facebook Werbeanzeigen

Keine Fußball WM ohne Tippspiel

29. Juni 2010 von Tobias

Ganz so wie sich das für eine Weltmeisterschaft gehört, sind wir bei Projecter natürlich von Anfang an dabei, fleißig unseren internen Tipp-König auszuloten. Nach mittlerweile 54 gespielten Partien (ohje, das heißt es kommen nur noch 10) ist es mal an der Zeit, Bilanz zu ziehen.
 
Irgendwie läuft es doch bei jedem Tippspiel ähnlich ab. Vor Beginn werden die (vermeintlichen) Fußballexperten zu den großen Favoriten auserkoren, gegen die man a) keine Chance hat und b) keine Lust anzutreten. Sätze wie „ne, ich hab von Fußball keine Ahnung, warum soll ich denn dann mittippen“ machen munter die Runde – vornehmlich zu hören von weiblichen Teammitgliedern. Die Fußballinteressierten haben dagegen bereits mehrmals das ganze Turnier durch getippt, tüfteln seit Wochen an der Feinjustierung und wollen dann auch noch unverschämte 5 Euro Einsatz von jedem Tipper einsammeln.
 
Letzen Endes sind natürlich immer alle dabei. Zum einen macht es einfach Spaß wenn das ganze Büro tippt. Außerdem will man ja nicht als einziger außen vorstehen. Zum anderen ist so ein Fußballspiel ja auch gleich viel spannender, wenn man seinen Tipp abgegeben hat und anschließend das Geschehen am Fernseher verfolgt. Man kennt zwar immer noch keinen der 22 Spieler, kann jetzt aber wenigstens hoffen, dass sein Tipp stimmt.
 
Im Hause Projecter wird nach folgendem Modus getippt. 3 Punkte für das richtige Ergebnis, 2 Punkte für die richtige Tordifferenz und einen Punkt für die richtige Tendenz. Zudem galt es zu wissen, wer Weltmeister wird, aus welchem Team der Torschützenkönig kommt und wie weit es die deutsche Mannschaft in Südafrika schafft.
 
tippspiel_fragen
 
Während man bei den Bonusfragen noch relativ schnell seine Entscheidung getroffen hatte (ganz klar dreimal Deutschland;-)) war das Eröffnungsspiel bereits die erste große Hürde. Südafrika gegen Mexiko. Jeder nicht-Fußballinteressierte stieß da doch schon fast an seine Grenzen. Wie gut ist Südafrika? Wie stark Mexiko? Wie viele Tore soll ich tippen usw…Schnell machte sich vorbildlicher Einsatz in der Projecter-Crew breit. Wettquoten wurden angeschaut, Fußballhistorien beider Länder recherchiert, der Heimmannschafts-Bonus einkalkuliert, Qualifikationsergebnisse studiert…
 
Mit zunehmender Dauer der WM und einigen absolvierten Partien zeichneten sich schnell erste Favoriten ab. Hätte es anders kommen können? Natürlich nicht. Die angesprochenen Experten fanden sich schnell auf den hinteren Rängen wieder und vorne startete Juli schwer durch. Die WM ist noch lang redete man sich ein, aber auch nach ungefähr 25 Partien führte immer noch kein Weg aus dem Keller. Klar, einige bewiesen mit zunehmender Dauer ihr Tipperhändchen. Patrick und Ralf zum Beispiel haben sich mittlerweile hochgearbeitet bis auf Platz 2 bzw. 3. Aber eigentlich ist die Tabellenspitze fest in weiblicher Hand. Juli zieht einsam ihre Kreise, Jasmin und Bine holen auch einen Punkt nach dem anderen. Und man selbst? Erst einen Drei-Punkte-Tipp – nach 54! Spielen! Mit großen Ambitionen gestartet und grandios abgeschmiert. An dieser Stelle vielen Dank an Katja, die sich bedingt durch ihren Indonesien Urlaub erst Anfang letzter Woche angemeldet hat und so ziemlich sicher die rote Laterne gebucht hat. Wenigstens das bleibt einem erspart. Und dann gibt’s ja auch noch Simon;-)
 
Wir sind auf jeden Fall alle mit Einsatz, Ehrgeiz und Freude dabei. Pünktlich zum Anstoß wird der Fernseher im Meeting-Raum angeschmissen bzw. bei den Deutschland Spielen auch sehr gerne nach draußen in den Garten befördert. Der Vuvuzela Sound während der Arbeit hat mittlerweile auch irgendwie meditative Wirkung entfaltet. So eine Fußball-WM ist schon großartig. Und unser Tippspiel ist quasi das Sahnehäubchen obendrauf. Platzierung hin oder her. Und außerdem: Die WM ist ja noch lang…
 
tippspiel