SERIE: Online Knigge – Die 10 Gebote des Affiliate Marketing

02. Juni 2010 von Jasmin

Im Anschluss an den Artikel zur Serie “Online Knigge”  in sozialen Netzwerken widmen wir uns dieses Mal dem Thema – Was gehört sich und was gehört sich nicht im Affiliate Marketing?. Kurz und knapp, zum Merken, Einrahmen, in-Stein-Meißeln: Die 10 Gebote des Affiliate Marketing:
  
Lieber Affiliate, der du am Partnerprogramm teilnehmen willst:
 

  1. Du sollst nicht mittels Anzeigen-Highjacking, Cookie-Dropping, iFrame-Einbindungen oder Referrer-Verstecken versuchen, Merchants zu besch***.
  2. Du sollst nicht gegen die Programmrichtlinien verstoßen, kein Brand Bidding oder Double Bidding betreiben.
  3. Du sollst keine Gutscheine benutzen, die du irgendwo (z.B. in Printmedien) gefunden hast.
  4. Du sollst weder mit geklauten oder gekauften Mails rumspammen, noch die Ideen anderer Affiliates kopieren.
  5. Du sollst ein Impressum sowie wahre Email-Adressen angeben und auf Nachrichten antworten.

 
Lieber Merchant, der du ein Partnerprogramm betreibst:
 

  1. Du sollst kommunizieren (twittern, bloggen, Newsletter schicken), wenn es Änderungen oder Neuigkeiten zu den Konditionen oder Produkten gibt, Werbemittel usw. aktualisiert wurden oder es Probleme gibt.
  2. Du sollst Anreize schaffen und mit Aktionen deine Partner bei Laune halten.
  3. Du sollst erreichbar sein und Affiliates bei Fragen und Problemen weiterhelfen.
  4. Du sollst dich um die gezielte Akquise von neuen Partnern bemühen (oder jemanden beauftragen…) und nicht nach dem Gießkannenprinzip Partner werben wollen.
  5. Du sollst faire Provisionen zahlen, keine fiktiven Incentives verbreiten und transparent arbeiten.


Affiliate Marketing Agentur

Keyword der Woche: “ich bin 11 und brauche geld für handy”

01. Juni 2010 von Jasmin

Mal wieder ein kleiner Hilferuf, der unsere Aufmerksamkeit in einem Suchanfragebericht weckte. Eine andere Frage, die in diesem Bericht aufgeworfen wurde, ist “warum werden bei ebay defekte handys verkauft?”.  Ein weiteres Highlight unter den Suchanfragen war folgendes Statement: “ich möchte fotos sehen vom kleinen tatschhandy”…
 
Ein zu beobachtendes Phänomen ist übrigens, dass auf Google ganze Sätze eingegeben und nicht nur einzelne Wörter bzw. Wortgruppen abgefragt werden. Google-Nutzer möchten sich immer häufiger ganze Fragen beantworten lassen, wie z.B. “möchte mein handy verkaufen wo ist es am besten” oder “www wo kann mann altes handy in ulm verkaufen”.
 
Was lernen wir daraus? Es kann sich also lohnen, auch ganze Fragesätze als Keyword zu buchen, wenn man dafür eine Lösung zu bieten hat. Im genannten Fall wäre wirkaufens die Antwort auf viele Fragen im Zusammenhang mit dem Ankauf gebrauchter Handys. Leider können solche Fragen ja sehr verschieden lauten, deshalb sollte man also regelmäßig mit Hilfe von Berichten nachvollziehen, welche Formulierungen häufig gesucht werden und was sich als Extra-Keyword lohnen könnte.

Projecter on Tour: Thailands Süden

28. Mai 2010 von Stefanie

3 Wochen, 5 Bücher, 2 Zeitschriften und 24.200 Reisekilometern später bin ich wieder gut in Deutschland angekommen. Nachdem Patrick Bangkok und den Norden von Thailands bereist hat, habe ich mich Mitte April für 3 Wochen auf den Weg gemacht um die südliche Inselwelt zu erkunden. Die Tour begann für mich in Bangkok, wo die Rothemden schon fleißig demonstrierten, aber noch alles friedlich war. Danach führte mich mein Weg über Phuket, nach Ko Yao und Ko Phi Phi. Nach einem Abstecher nach Hongkong kam ich wieder zurück nach Thailand, aber auf die östliche Seite, nach Ko Samui, Ko Tao und Ko Phangan. Am Ende war ich wieder in Bangkok, das war am Mittwoch 12. Mai und ab dann gingen die Unruhen in Bangkok richtig los.

Aus diesem Grund wird mein Bericht über Bangkok sehr kurz, da man größtenteils das Hotel nicht verlassen konnte. Der einzig “sichere” Bereich war die Khao San Road, von der Patrick schon geschrieben hat, dass dort soviel los war, dass man kaum durchlaufen konnte. Diese Probleme hatte ich nicht, ich war einer von 10 Touristen zu dieser Zeit dort.

Nun zu den einzelnen Inseln:

Ko Yao

Ko Yao Ko Yao wurde zur auserwählten Insel der Entspannung. Dort blieb ich die längste Zeit, 4 Tage und war abgeschnittem vom allem. Man hatte nur den Strand und die Hütte. Nagut, Internet gab es dort auch. Das war der große Aha-Effekt des Urlaubs, egal wie abgeschieden der Ort ist, manchmal sogar ohne ganztags Strom, dennoch haben alle Internet. Das kam mir und meinem Netbook sehr entgegen.

Ko Phi Phi

Einfahrt in die Bucht von The BeachDie legendäre Inselgruppe auf der “The Beach” gedreht wurde. Natürlich ein Muss auf meiner Reise und die The-Beach-Bucht, die man nur mit einem Longboat erreicht, ist wirklich traumhaft. Die Hauptinsel auf der man übernachtet wurde vor 5 Jahren vom Tsunami komplett zerstört, davon merkt man allerdings jetzt nichts mehr. Sie ist wieder komplett aufgebaut und befüllt mit Bars, Ständen, Restaurants und vielen Touris. Es war die touristischste aller Inseln auf der ich war, aber auch die einzige die nicht total verlassen schien. Da ich in der Nebensaison in Thailand war, waren einige Bars und Restaurants auf vielen Inseln geschlossen oder nur spärlich besucht.

Hongkong

Hong Kong IslandÜber Phuket flog ich dann nach Hongkong, das war gleichzeitig mein Anlass die Westseite von Thailand zu verlassen und danach zur Ostseite zu reisen. Hongkong war nach den Tagen voller Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit (immer über 40 Grad und kein Wind) eine kurze Erholung. In den Tagen in Hongkong hat nicht einmal die Sonne geschienen, das war bei angenehmen 28 Grad das perfekte Wetter um eine Stadt zu erkunden. Hongkong Skyline Hongkong ist eine wahnsinnig tolle Stadt und die liebste meiner bisher bereisten asiatischen Städte. Schwer zu beschreiben, aber sie wirkt sehr aufgeräumt, hat dennoch Flair und Charme, allein durch die vorgelagerte Insel Hongkong Island, die man über Tunnel oder Fähren erreicht.


Ko Samui & Ko Tao

IMG_3256Zurück in Thailand ging es über Ko Samui nach Ko Tao. Ko Samui steht in meinem persönlichen Insel Ranking eindeutig an letzter Stelle. Mit wenig Flair und sehr touristisch konnte sie bei mir nicht punkten. Deshalb war sie auch nur Zwischenstation auf der Reise nach Ko Tao. Ko Tao ist die Tauchinsel Thailands. Ich tauche zwar nicht, genieße aber dennoch das schöne Wasser und den weißen Strand. Gewohnt habe ich in einer Villa mit fantastischem Ausblick auf die Bucht von Ko Tao. Die Villa gehörte einem Rockstar, der mit in der Villa wohnte. So waren kostenlose Drums-Lessons und Storys aus seiner Zeit als Aktiv-Rockstar inklusive ;)

Ko Phangan

Ko PhanganDie letzte Insel war Ko Phangan, auf der die bekannten Full Moon Partys stattfinden. Während meiner Zeit war kein VOllmond, zum Glück. Sonst hätte ich den Strand mit 20.000 Feierwütigen in verschiedenen Geisteszuständen teilen müssen. Ohne Frage war die Nicht-Vollmondzeit, die bessere Variante und ich konnte den Strand und das über 30 Grad warme Wasser allein “genießen”.

Dann ging es über Bangkok (und dem dreitägigem Aufenthalt im Hotel) wieder zurück nach Deutschland. Thailands Inselwelt hat einiges zu bieten und die Inseln auf den verschiedenen Seiten Thailands sind schon recht unterschiedlich.

Welche Insel die beste war? Das kann man nicht pauschal sagen, Ko Yao für alle die abschalten wollen und mitten im Thailändischen Meer die Seele baumeln lassen wollen. Ko Phi Phi für “The Beach” Fans und Leute, die Abends auch mal etwas länger ausgehen wollen. Wobei Ko Phi Phi unabhängig von den Partywütigen Backpackern eine wunderschöne Insel ist.
Ko Tao ist eine perfekte Allround Insel. Entspannung, Tauchen und Schnorcheln, super leckeres Essen und Abends auch mal etwas trinken gehen.

6. Twittwoch Sachsen – Netvibes als “Machete im Informations-Dschungel”

27. Mai 2010 von Jasmin

Unter dem Motto “Information Overload” fand gestern der nun schon 6. Twittwoch Sachsen #tws statt. Zum zweiten Mal trafen sich hier in Leipzig ca. 40 Twitter- und generell-Social-Media-Interessierte in der Kleinen Träumerei. Die immer weiter wachsende Web- und Online-Community Leipzigs kennt sich mittlerweile. Und man will nicht nur die Gesichter hinter der Timeline kennenlernen, wiedersehen, ein “Bier 1.0″ zusammen trinken. Es standen außerdem spannende Vorträge auf dem Programm.
 
So machte Christian Bollert von @detektorfm den Anfang und stellte kurz das Online-Radio aus Leipzig vor, welches vor Kurzem mit dem sächsischen Websiteaward ausgezeichnet wurde. Es folgten auch interessante Zahlen über die Nutzer, die durch die Präsenz in Sozialen Medien gewonnen werden. Twitter- und Facebook-Referrer verweilen erstaunlich lange auf der detektor.fm-Website. Im “normalen” Radio wird es die Leipziger vorerst nicht geben, es sei denn, sie bekommen eine Frequenz geschenkt…

6. Twittwoch Sachsen - Christian Bollert

6. Twittwoch Sachsen - detektorfmIm Anschluss zeigte Andreas Milles (@ami) von @spreadshirt, seine “Machete gegen den Informations-Dschungel”: Mit einem Netvibes-Dashboard sparen Social-Media-Nutzer, Blogleser etc. Zeit und Nerven, da man mit etwas Mühe beim Zusammenstellen langfristig eher den Überblick behält und besser filtern kann. Der kostenlose Dienst ermöglicht das Zusammenstellen von RSS-Feeds, Twitter-, Monitoring- und vielen weiteren Tools, ohne jeden Dienst einzeln aufrufen zu müssen (und wohlmöglich noch zu googlen, weil man kein Lesezeichen angelegt hat). Außerdem verriet er, auf welche Tweets und Kommentare er und andere Social-Media-Verantwortliche im Unternehmen wie reagieren.

 

Die Zuhörer waren von der Offenheit und der Professionalität Amis sichtlich beeindruckt. Der Brand Evangelist konnte Anfängern, aber auch Profis Tipps mit auf den Weg geben, z. B. “Zuhören”, “Lernen” und dosierte Kommunikation, kein “penetrantes Zuspammen”.

6. Twittwoch Sachsen - Andreas Milles

 
Zu diesem Thema sei allen Interessierten die Twittwoch-Workshop-Seite empfohlen, wo Informationen über vergangene und kommende Workshops zu finden sind, u.a. von Jan-Hendrik Senf zum Thema Social Media Dashboard und Monitoring einrichten.

tws7

 
Wir freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen – in Leipzig sehen wir uns in 3 Monaten wieder zum Twittwoch. Bis dahin gibt es für Fußballfreunde noch etwas zum Probieren: Twittkickers – Fußball in 140 Zeichen
 
Weitere lesenswerte Beiträge zum Thema:
 
Social Media Dashboard im RSS Reader von @pixeldreher
 
Fazit zum Twittwoch von @lensspirit
 
Too much information? von @dg_4und20
 
Unser Beitrag über Social Media Monitoring Tools

Social Media Monitoring

20. Mai 2010 von Ralf

Zusammenfassung des Artikels “Wissen, wo der Hammer hängt” von Wolfgang Wopperer aus der Weave 03.10
 
Die sozialen Medien erfreuen sich immer weiter wachsender Beliebtheit. Die Nutzungszahlen steigen stetig und die Beteiligung der Nutzer nimmt zu. Nirgendwo werden mehr Nachrichten öffentlich ausgetauscht, nirgendwo wird mehr Inhalt erstellt, nirgendwo ehrlicher die Meinung gesagt. Nun entsteht die Frage, wie man als Unternehmen oder als Dienstleister all diese Informationen, wenn Sie denn von eigenem Interesse sind, wahrnehmen, verarbeiten und überwachen kann.
 
Wolfgang Wopperer stellt in der aktuellen Ausgabe der Weave die nützlichsten Social Media Monitoring Tools vor. In den folgenden Abschnitten möchte ich eine kurze Zusammenfassung des sehr interessanten Artikels geben.
 
Klassische Tools
Im ersten Teil behandelt Wopperer klassische Webmonitoring Tools. Google Alerts bietet die Möglichkeit, sich einen Feed oder einen Emailbericht zu den neuesten Erwähnungen des gewünschten Begriffes oder der eigenen Marke zusenden zu lassen. Dieses Tool berichtet sehr übersichtlich und in regelmäßigen Abständen über die Erwähnung des eigenen Namens und/oder der Marke, bzw. konkreten anderen Begriffen, um gegebenenfalls zu reagieren.
Ein weiteres von Google bereitgestelltes Tool ist Google Insights. Dieses bietet wertvolle Informationen über die Suchanfragen bei Google mit verschiedensten Einstellungsmöglichkeiten z.B. Suchregion, Sprache und Zeitraum. Es lassen sich lokale sowie nationale Trends zurückverfolgen, in welchen Zeiträumen sie entstanden sind und wie lange sie andauerten.
Mit Google News bietet Google indirekt ein drittes Tool zur Überwachung, bzw. Analyse von Nachrichten an.
 
Monitoring für das soziale Web
Für die Blogosphäre stehen hier die beiden Dienste Google Blog Search und Technorati zur Verfügung. Wer noch detaillierter suchen möchte und auch Mircobloggingdienste und soziale Netzwerke nicht außen vor lassen möchte, sollte sich SocialMention und Icerocket näher anschauen. Neben den Suchergebnissen liefert SocialMention Informationen zu häufigen Autoren, verwandten Themen und der generellen Stimmung.
 
Nischenthemen
Wopperer erwähnt weiterhin die klassischen Onlineforen als den Ort, wo Themen diskutiert und besprochen werden. Für die Überwachung dieser bieten sich die Suchfunktion bei Google Groups oder YahooGroups an. Boardreader ist eine weitere Alternative. Hier kann der Nutzer neben einer grafischen Auswertung auch einen RSS-Feed zu dem gewünschten Thema abonnieren.
 
Wie hängt das nun zusammen?
Um die spannenden Fragen zu klären, wie sich Informationen im Netz verbreiten, wo der Ausgangspunkt liegt, bzw. welche Kanäle die stärksten Multiplikatoren darstellen, lohnt es sich laut Wopperer Memetracker anzuschauen. Diese verfolgen den Weg der Inhalte durchs Web.
Hilfreiche Wekzeuge hierfür sind der URL-Shortener Bit.ly, mit dem man nachvollziehen kann, wie oft mit dem Dienst erstellte Links geklickt werden, bzw. wo sie wie oft erwähnt oder veröffentlicht wurden. Dieses Tool bietet sich vor allem für das Tracken selbstveröffentlichter Links an.
In der deutschen Blogosphäre ist Rivva der erste Anlaufpunkt wenn es um Memetracking geht. Rivva durchsucht das Web und zählt Erwähnungen, Retweets und Links und errechnet daraus die Beliebtheit.
 
Alles zusammenpacken
Yahoo! bietet mit Yahoo Pipes ein Tool an, mit dem man grafisch alle möglichen im Web verfügbaren Datenströme aggregieren kann, um einen individuellen Feed zu erstellen. Es gibt Filtermöglichkeiten, Verknüpfungen und sonst jede wünschenswerte Einstellmöglichkeit um relevante Informationen zusammenzutragen. Auch wenn man eine Weile braucht, um sich in das Tool einzuarbeiten, ist es doch sehr vielfältig und erleichtert das Monitoring ungemein.
 
Was macht man nun mit den gesammelten Daten
Die gesammelten Daten aufzuarbeiten und ansprechend darzustellen stellt die nächste Herausforderung dar. Hier erwähnt Wopperer zwei Tools die diese Aufgabe angehen. Mit OpenCalais steht ein mächtiger Service zur Verfügung, der aus den Daten zusätzliche Metadaten extrahiert, wie z.B. Gegenstände, Personen, Orte samt weiterführenden Informationen. Für die Weiterverarbeitung bietet OpenCalais XML, RDF, Microformats und JSON an.
Die graphische Aufarbeitung der Daten lässt sich laut Wopperer gut über die Google Chart Tools umsetzen. Diese stellen vielfältige Darstellungsmöglichkeiten bereit, welche sich über URL-Parameter steuern lassen. Der Anfangsaufwand ist hier zwar recht groß, die Ergebnisse können sich dafür aber sehen lassen.
 
Den vollständigen ausführlichen Artikel findet man in der aktuellen Printausgabe der Weave 03.10, die vollständige Linkliste des Artikels unter: http://www.weave.de/linklisten/monitoring0310

Adwords Tricks für Anfänger und Fortgeschrittene

20. Mai 2010 von Jasmin

“Wir haben selbst schon mal mit Adwords probiert, aber so richtig gebracht hat das nichts.” – Ein sehr gängiges Statement, das immer wieder zeigt, dass trotz der zahlreichen (kostenlosen) Online-Ressourcen oft noch Hilfe bei der Optimierung der SEM-Kampagnen benötigt wird.
 
Die wichtigsten Adwords-Tricks – für Profis altbekannte Basics und für Beginner noch Neuland – jetzt nochmal zum Mitschreiben und Nachfragen:
 
Auf Konto-Ebene:

Nicht “einfach mal probieren” – wer konkrete Produkte verkauft oder Leads, d.h. Anmeldungen oder Anfragen, generieren will, sollte sich gleich zu Beginn Ziele setzen und daraufhin optimieren. Dazu gehört die Bestimmung, des Ziel-CPAs, d.h. des Betrages, den man maximal pro Verkauf/Lead für Adwords ausgeben will. Damit diese Kennziffer überhaupt nachvollzogen werden kann, muss ein Tracking-Code auf der Bestätigungsseite der Aktion eingebaut werden. Sind die genannten Schritte erst einmal vollzogen, können die Testphase bzw. die fortlaufende Konto-Optimierung beginnen.
 
Auf Kampagnen-Ebene:

  • Regio-Targeting
  • Time-Targeting
  • Budget beobachten
  • Content und Search trennen

targetingAuf der Kampagnen-Ebene können Zielregionen und Zielsprachen festgelegt werden. Mit Hilfe des Time-Targeting können auch die Tageszeit oder der Wochentag bestimmt werden, zu denen die Kampagnen geschaltet werden sollen.
 
Eine durchdachte Kampagnenstruktur ist eine der Grundvoraussetzungen für Erfolg mit SEM-Kampagnen. Und nebenbei bemerkt: die Kampagnen weiter aufzuschlüsseln kostet “nur” Fleiß und Mühe. Deshalb sollte man nicht davor zurückschrecken, separate Kampagnen für verschiedene Themenbereiche, Länder und Netzwerke (Search und Content!) anzulegen.
 
Auf Anzeigengruppen-Ebene:

  • Spezifische Anzeigengruppen
  • Nach Themen trennen
  • Nach Keyword-Option aufschlüsseln

Jetzt kommt langsam der absolut entscheidende Teil der Optimierungsarbeit: Anzeigengruppen werden Anzeigen zugeordnet. Deshalb versucht man stets, eng verwandte Keywords in Gruppen zusammenzufassen und dazu passende Anzeigen zu formulieren. Anfangs ist diese Struktur vielleicht noch nicht so genau, wird aber dann im Laufe der Zeit immer weiter spezifiziert, je nach dem, wie viele Themen der Account hergibt. Die genaue Trennung zwischen verschiedenen Themenbereichen ermöglicht spezifischere Anzeigen. Das bedeutet, dass die Anzeigen genauer zur Suchanfrage passen. Das führt zu einer höheren Klickrate.
 
Was die Anzeigen betrifft:

  • USPs kommunizieren
  • Rentable Position für optimaten ROI
  • Suchwort im Titel für höhere Klickrate
  • A/B-Anzeigentests machen
  • Saisonalitäten beachten und bewerben (Weihnachten etc.)
  • Anzeige-URL nutzen
  • Aufforderungen

Langweilige Anzeigen werden übersehen. Deshalb sollte man versuchen, Vorteile wie z.B. geringe Versandkosten für den Kunden hervorzuheben. Durch die Verwendung der gesuchten Wörter im Anzeigentext erscheinen diese fett und fallen schneller ins Auge. Formulierungen und USPs sollten gegeneinander getestet werden.

SEM Agentur

Was die Landingpage betrifft:

  • Wenig Ablenkung, Aufforderungen
  • USPs kommunizieren
  • Formulierungen der Anzeige wiederholen
  • A/B-Landing-Page-Tests machen

Back to Basics lautet die Devise für gute Landing Pages. Der Nutzer muss sofort verstehen, was er machen soll. Buttons müssen zum Klicken animieren. Wenig Ablenkung auf der Seite sorgt für Übersichtlichkeit und eine geringere Absprungrate. Es empfiehlt sich, verschiedene Landing Pages gegeneinander zu testen (dann mit einer identischen Anzeige aber verschiedenen Ziel-URLs), um zu kontrollieren, welche der Zielseiten häufiger zum Erfolg führt.
 
Es kann auch hilfreich sein, Meinungen von Anderen einzuholen, die mit der Website bzw. dem ganzen Thema wenig zu tun haben. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, aber es zeichnen sich schon Tendenzen ab, wenn eine Testperson nach der anderen mit der Navigation überfordert ist, nicht erkennt, wo es zum nächsten Schritt geht usw.
 
Auf Keyword-Ebene:

  • Synonyme verwenden
  • Keyword-Option “Wortgruppe” und “Genau passend” nutzen
  • Longtail
  • Konkurrenz beobachten
  • Keyword-Tool
  • Tippfehler als Keyword buchen
  • Singular und Plural verwenden
  • Ausschließende Keywords verwenden
  • Gebote überwachen

kw tool
Die Königsdisziplin: Keywords kann man immer optimieren. Es gibt nicht nur x Synonyme, die beworben werden können. Auch Falschschreibweisen können ein lukratives Feld sein, nicht nur wenn man online “Rhododendren” verkauft…
 
Die Liste deckt natürlich längst nicht alle Adwords-Tipps und – Tricks ab. Vieles lernt man auch erst im Laufe der Zeit, d.h. mit zunehmernder Erfahrung. Wir wünschen viel Erfolg beim Optimieren und freuen uns auf Feedback hier in den Kommentaren.

Affilinet Performance Marketing Day 2010 – Recap

18. Mai 2010 von Simon

Affilinet hat zum Performance Marketing Day 2010 geladen und wir sind der Einladung gerne gefolgt. In sehr angenehmer Atmosphäre im Novotel an der Münchner Messe haben sich Publisher, Agenturen, Advertiser und Developer zu einem gemeinsamen Stell-dich-ein getroffen und über Performance Marketing und die neusten Entwicklungen bei Affilinet diskutiert.
 
10:45 Uhr – sehr angenehme Zeit ;) – ging es mit einer gemütlichen Kaffeerunde los, gefolgt von der Podiumsdiskussion zum Thema “Customer Journey” im Online Marketing. Wurde das Thema auf der Tactixx 2010 noch heiß diskutiert, glich dieses Panel eher einem flauschigen Sommernachmittag. Festgestellt wurde, dass das Prinzip “Last-Cookie-Wins” die Reise eines Endkunden über verschiedene Touchpoints bis zum Kaufabschluss nicht gerecht widerspiegelt und der SEM-Brandklick dem Affiliate Marketing Umsätze “klaut”. Zur Abbildung der Customer Journey durch die Provisionsstruktur bedarf es einer Aufteilung der Provisionen auf die einzelnen Touchpoints. Die Frage nach einer angemessenen Aufteilung blieb aber ungeklärt. Erste Annäherungen an die Abbildung der Customer Journey durch die Provisionsverteilung finden aber bereits statt.  Beispielsweise berücksichtigt das Partnerprogramm von 1und1 den zum Kauf führenden SEM-Brand-Klicks nicht, wenn vorher ein Affiliate-Klick an dem Kauf beteiligt war. Auch eigene Telefonnummern werden an Top-Publisher vergeben, um auch Serviceanrufe den Publishern zuordnen und vergüten zu können. Als zukünftige Entwicklung wurden zuletzt Cross-Channel-Analysen empfohlen, um die verschiedenen Pfade der Customer Journey auszuwerten und darauf zu optimieren, statt die einzelnen Channel zu optimieren.
 
In der darauffolgenden Vortragsreihe wurden die Themen Retargeting und Optimerung des Online Marketing Mix aufgegriffen, sowie Einblicke in die interne Struktur von Affilinet gewährt.

Hattet ihr schon mal das Gefühl von Werbebannern verfolgt zu werden? Dann seid ihr bereits Opfer von Retargeting geworden.
Betrachtet ein Kunde in einem Onlineshop ein bestimmtes Produkt und verlässt den Shop ohne Kauf, können über ein gesetztes Cookie Werbebanner mit dem Produkt ausgeliefert und der Kunden zum Kaufabschluss bewegt werden. Affilinet ist seit kurzem mit einer eigenen Retargeting-Lösung auf den Markt getreten, was für Advertiser von Interesse ist, da nur ein Trackingpixel im Shopsystem integriert werden muss. Über konkrete Business-Rules lässt sich das Retargeting steuern. Wann soll der Zweitkontakt erfolgen, in welcher Häufigkeit sollen die Banner ausgeliefert werden, und und und…viele Eigenschaften des Retargeting, über die sich Advertiser vor dem Einsatz Gedanken machen sollten.
 
Nach der Mittagspause wurden die Vorträge in einen Basic-, Advanced- und Developer-Workshop geteilt. Im Advanced-Workshop wurden zunächst die Neuerungen im Raten- und Ordermanagement von Affilinet vorgestellt. Am Beispiel eines lange Jahre gereiften Partnerprogramms mit mittlerweile ca. 16.000 individuellen Raten für Publisher wurde gezeigt, wie man mit den Kanäle im Backend von Affilinet eine saubere Struktur schaffen und eine Vielzahl an individuellen Raten vermeiden kann. Leider glänzt das Backend in diesem Fall nicht mit einer intuitiven Bedienbarkeit, aber hat man die Idee einmal durchschaut, stellt sich das Ratenmanagment über Kanäle als nützliches Feature da. Als Neuerung im Ordermanagement wurde der Import-Validator vorgestellt. Dadurch wird es möglich ein, die Salesbestätigung als xls-, csv- oder xml-Datei direkt in das System zu laden. Man muss also nicht mehr den Umweg über den Email-Kontakt gehen und bekommt innerhalb von 10 Minunten Feedback über den Erfolg der Bestätigung.
 
Der Vortrag “Erfolgreiches Affiliate Marketing mit Gutscheinen” sorgte dann wieder für Diskussionsstoff. Während anhand einer Success Story die Vorteile von Gutscheinen dargestellt wurden, verständigte sich die Zuhörerschaft, dass Gutscheine zu einer Gewöhnung des Endkunden an Billigpreise führen. Letztendlich ist es eine Frage des Geschäftsmodells und der Markenpositionierung, Gutscheine einzusetzen oder nicht.
 
Abschließend wurden noch unter dem herausfordernden Titel “Profitipps” einige gute Hinweise zur Erleichterung des Tagesgeschäftes für Affiliate Manager gegeben. Unter anderem wurden folgende Plugins und Tools vorgestellt:
Cookie Manager, HTTP Fox, Table2Clipboard, iMacros for Firefox (alles Plugins für Firefox), xobni und Phrase Express. Sicherlich einen Blick wert ;)
 
Vorträge geschafft, auf zum Get-together an der Hotelbar :) Auch wenn der Teilehmerkreis geringer ausfiel als erwartet, haben sich wieder interessante Gespräche und Kontakte ergeben. Als Fazit kann man den Performance Marketing Day 2010 als sehr gelungene Veranstaltungen bezeichnen. Einziges Manko, das Weißbier an der Bar wurde in 0,3 l-Gläsern und aus dem Zapfhahn abgefüllt – nächstes Jahr bitte Nachbessern ;)

next10 – Rückblick auf Tag 2: Visionen, Werbung und Weltfrieden

14. Mai 2010 von Jasmin

Mit dem erschwinglichen t3n Ticket stieg ich am Mittwoch in Berlin 13:24 Uhr aus der U2 und freute mich gleich über die Ausschilderung des kurzen Fußweges vom U-Bahnhof Gleisdreick zur next10.

Nach dem Checkin steuerte ich sofort den Vortrag von mp3-Mitbegründer Karlheinz Brandenburg “How to be a game changer” an. Mich erwartete ein eher wissenschaftlicher Vortrag, wie man das von der Uni und Gastvorträgen von Professoren kennt. Die wesentlichen Erkenntnisse waren, dass man im Team arbeiten, den Markt beobachten und stetig dazulernen muss, um etwas in der Wirtschaftswelt zu bewegen.

 
Unmittelbar danach hörte ich mir das Panel “Social Women” an. Zuerst sprach Cindy Gallop (@cindygallop1), Gründerin von makelovenotporn.com, über den Porno-Wahnsinn und die Aufklärung bzw. Fehlbildung, die Jugendliche durch Hard Core Pornos erfahren, da Videos, Bilder & Co. immer leichter zugänglich werden. Es war ein sehr engangierter Vortrag, wahrscheinlich eines der Highlights des 2. Tages der next10. next10 - Cindy Gallop
Dabei ist die Vortragsrednerin in keinster Weise prüde, sondern sprach sich ganz im Gegenteil für mehr und besseren Sex, “für einen erwachsenen und gesunden Dialog” und “Weltfrieden” aus. Es wurde getwittert, was das Zeug hielt, liefterte Cindy Gallop doch Minute um Minute Statements wie “More blow jobs, less world war!”.
 
Danach machte Annalisa Bluhm (@annalisabluhm) von General Motors den Frauen in sozialen Netzwerken Mut. Zwar lasse sich das Phänomen “Frauen auf Twitter, Facebook und Blog” nicht nur auf die Geschlechterdiskussion reduzieren, aber es sei nicht von ungefähr, dass Frauen das kommunikativere Geschlecht seien und es auch schon immer gewesen seien.
 

next10

 
Simone Brummelhuis (@thenextwomen) von TheNextWomen ermutigte ebenfalls Frauen, sich zu trauen, zu gründen und – wie auch die anderen Panelteilnehmerinnen – Vorträge auf Konferenzen wie der next10 zu halten. Die Diskussionen drehte sich dann auch fast “nur” noch um die Sinnhaftigkeit eines gesonderten Frauen-Panels ansich. Es wurde kritisiert und hinterfragt, inwieweit diese Veranstaltung dem Anspruch überhaupt gerecht werden kann, eben nicht nur auf das Thema ‘Männer vs. Frauen’ zu reduzieren, sondern darüber hinaus eine gleichberechtigte Diskussion über Social Media zu ermöglichen.

 
Einige Zuhörerinnen betonten, dass sie dieses gesonderte Panel zu “Social Women” verurteilten und als einen großen Widerspruch in sich selbst sehen. Nach und nach leerte sich der Saal, während die Diskussion immer eifriger wurde. Vor allem die Herren der Schöpfung suchten vermehrt das Weite :-) next10 - Platform Strategies
Vom vielfach gelobten Catering konnte ich noch Muffins, Obst und Latte Macchiato testen und machte mich dann frisch gestärkt auf den Weg zum nächsten Programmpunkt zum Thema “Platform Strategies”. Die Vorträge von Jimmy Nordbeck (@Jimmy_Nordbeck) von Golden Gecko, Joe Pezzillo von @pushIO, Philipp von Criegern von Maris Consulting, Ralf Neugebauer und Tilmann Buchner von Scout24 waren allesamt weniger spannend und teilweise werbelastiger, als ich erwartet hatte.
 
Teilweise auch überladene Präsentationen und eine insgesamte leicht erschöpfte Zuhörerschaft brachten keine wirkliche Diskussion in Gang. Dass http für Kommunismus, www für Sozialismus und Apps für Kapitalismus stünden, fand ich eine witzige These, über die ich selbst noch mal nachdenken bzw. mich zum Thema Appitalism belesen muss.
 
Das letzte Panel über “Mobile Business” war mit der Präsentation von Marcel Hastenteufel und Rainer Sax von SinnerSchrader für mich noch einmal ein Highlight. Ansprechende Präsentationen (egal, ob nun mit präzi, PowerPoint etc. gestaltet) sind doch rar, selbst auf einer professionellen Konferenz wie der next10.

 
Die Top-Themen der Konferenz waren “das Ende von Social Media”, natürlich die ganze Tablet-Diskussion, das gute Catering. Mie fiel auf: Der Trend geht zu Großbuchstaben auf den Präsentationsfolien – und: Ich habe lange nicht mehr so oft dieses “altmodische” Telfonklingeln gehört, das auf den hohen iPhone-Besitzer-Anteil im Publikum schließen ließ.

 
Enttäuschend war leider die völlig ausgefallene “Closing Party”: Punkt 18:30 Uhr wurden sämtliches Catering und die Stände abgebaut, allein der idbeer-Stand versorgte die Dagebliebenen noch eine Weile mit Bier. Da war ich mit meinem Ticket wohl zu spät gekommen (die richtige Party inkl. Currywürste war schon am Dienstag gestiegen). So machte ich mich dann doch früher als erwartet wieder auf den Weg zur U-Bahn.

next10
Insgesamt eine gute Networking-Veranstaltung, aber keine Überflieger-Veranstaltung hinsichtlich der Vorträge, so lautete insgesamt das Echo zur next10. Eindrücke zur Veranstaltung liefern die folgenden Beiträge, Videos und Fotos:
 
Next10-Bericht und Fotostrecke: Nettes Netzwerken aber schlappe Speaker
 
Next10: In 7 Sätzen und ein paar zerquetschten
 
next10, tag 2 auf wirres.net
 
Zukunft des Publishing und der Tablet-Hype vor dem Höhepunkt- next10, Tag 2
 
Fotogalerie: next10

SEM-Kunden-Statements aus dem Himmel

12. Mai 2010 von Jasmin

Kunden aus der Hölle” und “Kollegen aus der Hölle” kennen wahrscheinlich schon einige unserer Blogleser und Twitter-Follower. Aber was sind denn himmlische Statements die im Leben einer SEM-Agentur den alltäglichen Wahnsinn wieder wettmachen?
 
Einmal kurz im Team unserer Suchmaschinenmarketing Agentur rumgefragt und schon haben sich diverse wünschenswerte Statements gefunden. Entstanden ist ein Mix aus geballtem Wunschdenken und tatsächlich wahren Kundenaussagen. Hier eine kleine Liste zum Mitschreiben:
 
“Können wir euch noch Keyword-Listen zuarbeiten und potentielle negative Wörter recherchieren?”
 
Je mehr Zuarbeit, desto angenehmer für uns. Die Merchants sind schließlich die Profis und wissen, welche Marken und Begriffe ihre Kunden bzw. Interessenten suchen könnten. Produkte, die der Online-Shop-Betreiber nicht anbietet, können als ausschließende Keywords hinzugefügt werden. So spart man Klicks und Kosten. Natürlich recherchieren wir die relevanten Keywords. Im Idealfall arbeitet uns der Kunde sein vorhandenes Wissen zu. So gestaltet sich die Zusammenarbeit noch erfolgreicher und effizienter.
 
„Wir haben themenrelevante Webseiten recherchiert, die können wir als Placements testen.“
 
Der Merchant kennt (im Idealfall) seine Branche, Konkurrenten, Partner und auch themenverwandte Seiten. Das kann hilfreich sein, wenn man im Content-Netzwerk AdWords-Anzeigen schalten will und nicht über automatische, sondern über ausgewählte Placements Traffic generieren möchte. Auch wenn die Klickpreise bei letzterer Variante meist höher ausfallen, kann man so gezielt auf Seiten Anzeigen schalten, auf denen sich relevante Nutzer bewegen könnten.
 
“Wir haben zusätzliche Produkte, die können wir nun auch bewerben.”
 
Aber gern. Uns geht es dabei nicht um mehr Budget, weil wir in Ausnahme-Fällen und nur ungern am Budget beteiligt werden. Wir probieren aber gern neue Themen aus und geben einfach unser Bestes, damit ein Online Shop oder B2B-Anbieter mehr Sales bzw. Leads bekommt. Je mehr Themen wir dafür nutzen können, desto besser. Die Macht liegt erfahrungsgemäß in Longtail-Keywords, weshalb zusätzliche Produkte neuen Stoff für neue Keywords bieten.
 
„Wir haben ein Landingpage-Tool, damit könnt ihr beliebige Tests durchführen.“
 
Gemeint ist hier ein Tool, mit dem Landing Pages gegeneinander getestet werden können, indem Header, Text usw. separat angepasst werden können. Das macht Spaß und die Performance-, d.h. Conversionrate-Steigerung ist sehr viel realistischer. Schließlich können Landing Pages so ständig angepasst und optimiert werden.
 
„Wir starten jetzt eine große TV-Kampagne.“
 
Fernsehwerbung hat erfahrungsgemäß sehr starke Effekte auf das Suchvolumen. Nicht nur die Suchanfragen nach den Marken schnellen in die Höhe. Auch das Suchvolumen für generische Keywords explodiert fast zeitgleich mit Ausstrahlung des Spots. Diese Effekte kann man mit SEM perfekt beobachten und nutzen. Und wir helfen gern dabei.

SERIE: Projecter hautnah! – Sabine Richter

10. Mai 2010 von Julia

Julia: He Sabine, du bist nun schon eine Woche bei Projecter. Mir fällt auf, dass du immer strahlend durchs Büro läufst. Wie gefällt es dir denn bei uns?

Sabine: Na, supi! Ich bin begeistert wie offen und hilfsbereit hier alle sind… da fällt einem der Einstieg wirklich nicht schwer! Ich bin überzeugt, dass ich schnell ein festes Teammitglied bei Projecter sein werde! Strahlend durchs Büro laufen werde ich demzufolge wohl weiterhin.
 

Sabine oder einfach "Bine"

 

Julia: Wenn man sich deine Studiengänge anschaut, wird einem ja fast schwindelig. Da steht, du hast “Kommunikations- und Medienwissenschaften, Psychologie und Soziologie” studiert. Erklär doch mal kurz, wie es dazu kam!

Sabine: Also, das klingt tatsächlich etwas stark geisteswissenschaftlich, war aber letzendlich eine abwechslungsreiche Kombination in meinem Magisterstudiengang. Zu KMW bin ich auch eigentlich nur gekommen, da ich nach meinem Abitur unbedingt etwas mit Medien, Werbung und PR zu tun haben wollte. Da ich in der Schule bereits Psychologie belegt hatte, lag zumindest dieses Nebenfach klar auf der Hand und Soziologie hat thematisch super zu Kommunikation gepasst – und dass ich kommunikativ bin, wurde mir schon als Kleinkind nachgesagt ;) Dass ich hier in Leipzig studiert habe, war sowieso die beste Entscheidung, die ich damals treffen konnte! Frisch vom Abi hat mein Leben in einer Leipziger 4er Studenten-WG neu begonnen und ich bin auch total happy in dieser Stadt weiterhin leben und natürlich arbeiten zu können :)
 
Julia: Ohja, Leipzig ist eine sehr lebenswerte Stadt. Mittlerweile ist dein Studenten-WG-Leben vorbei. Dein Alltag hat sich durch deine kleine Tochter ein wenig verändert. Wie sieht dein Feierabend aus?
Sabine: Wie Feierabend? Also in unserer momentanen Phase des “Einspielens” geht´s nachmittags ganz schön heiß her…! Die Kleine aus der Krippe abholen, klassische Erledigungen und vor allem Mami als Entertainerin ergeben da gerne noch einen echten Fulltime-Job obendrauf. Aber man wächst ja mit neuen Herausforderungen und bis jetzt habe ich es auch immer noch geschafft, Freunde zu treffen und ein paar Minütchen für mich zu haben… Eben alles eine Frage der Organisation ;)
 
Bine mit Tochter Emilia
 
Julia: Was machst du in den “Minütchen für dich” am liebsten? Was sind deine Hobbys?
Sabine: Ich treffe mich am liebsten mit Freunden zum Weggehen, Quatschen und Spaß haben, spiele ab und zu Badminton und gehe gerne schwimmen – obwohl ich leider zugeben muss, dass ich in Sachen Sport etwas nachgelassen habe. Früher war ich in einer Showtanzgruppe mit allen möglichen Tanzarten aktiv und mittlerweile wächst in mir der Wunsch, endlich mal wieder in dieser Richtung etwas Neues auszuprobieren. Vielleicht ergibt sich ja ein Projecter-Tanzkurs?
 
Julia: Ui, das wird glaube ich schwierig. Obwohl so ein gemeinsamer Tango-Kurs sicher reizvoll und lustig wäre. Wie sieht es mit deinen Reisegewohnheiten aus? Das Projecter-Team zeichnet sich durch eine sehr hohe Reise-Freundlichkeit aus. Dich zieht es nach deinem Auslandsemester nach Frankreich. Was reizt dich an diesem Land?
Sabine: Ja ja, die Reisebegeisterung von Projecter ist mir nicht entgangen :) Sehr sympathisch! An Frankreich reizt mich vor allem eins – Paris! Ich mag einfach den einzigartigen Flair, die Eleganz und dennoch das studentische Treiben in dieser Metropole. Von der beeindruckenden Architektur einmal ganz abgesehen, haben etliche Shopping-Freuden wohl auch noch ihren Beitrag zu meiner Begeisterung beigetragen ;) Fernere Ziele wie San Francisco, New York und Thailand stehen noch auf meiner bisher unerfüllten Reise-Wunschliste. Dafür werde ich mir ja dann zu gegebener Zeit nützliche Tipps von euch einholen können, oder?!
 

Bine in Paris

 
Julia: Auf jeden Fall. So wie ich unsere Crew kenne, können wir zu jedem deiner Wunschorte ein paar Insidertipps zusammenstellen. Bleibt noch die altbewährte und sehr wichtige Frage: Hotel mit Strand oder Backpacking?
Sabine: Prinzipiell beides… aber mit Kleinkind gestehe ich doch eine kleine Tendenz zu Ferienwohnung mit Garten und Strand ;)
 
Julia: Kann ich verstehen. Sehr schön. Danke für das spannende Interview. Möchtest du noch etwas loswerden?
Sabine: Na klar, ich freu mich bei euch gelandet zu sein!