Projecter on Tour: Barcelona

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Seit Jahren hatte ich es mir vorgenommen und nun endlich mal in Angriff genommen: die Reise nach Barcelona. Etwas mehr als eine ganze Woche habe ich in der katalanischen Hauptstadt verbracht. Eigentlich recht lange für eine Städtereise, doch es ging mir darum, einfach mal auszuspannen, Frühlingsluft zu schnuppern, ein Spiel des FC Barcelona zu besuchen und mal wieder 1-2 Bücher zu lesen. Alle Ziele erreicht 😉

 

Als ich am Sonntag ankam, traf ich auf traumhaftes Wetter, ganz so, wie ich es von Barcelona erwartet hatte. Die Sonne schien, Temperaturen von 15-17 Grad, die Menschenmassen strömten bei diesen Bedingungen natürlich nur so an der Strandpromenade entlang und ich nutzte den schönen Tag, um Teile Barcelonas zu Fuß zu erkunden.

Sonne in Barcelona

Sonne in Barcelona

Leider sah es ab Montag dann ganz anders aus. Es wurde wieder kühler und regnete fast drei Tage am Stück durch. Am Dienstag hatte ich einen Termin mit einem potentiellen Kunden und am Mittwoch mit einem bestehenden Kunden. Beide haben ihre Büros in Barcelona und beide bestätigten, dass es drei Tage Regen in ihrer Zeit dort noch nie gegeben hätte. Was für ein Luxus 🙂 Ab Donnerstag kehrte jedoch die schöne Seite des Frühlings zurück: Sonne nonstop.

Regen in Barcelona

Regen in Barcelona

Den ersten Regentag habe ich für einen Besuch im „Camp Nou“ genutzt, dem größten Stadion Europas. Fast 99.000 Zuschauer fasst die Heimstätte des FC Barcelona. Als Tourist kann man sich den Koloss für 19,- Euro auch von innen ansehen. Die Tour führt ohne Guide bis hinunter zum Rasen, in die Kabine der Gästemannschaften, auf die Tribüne und bis in den Pressebereich. Ganz interessant, das alles mal aus dieser Perspektive zu sehen, wenn auch wesentlich weniger glamourös als erwartet. Angeschlossen ist das Museum des FC Barcelona und gerade, wenn man sich auf riesigen Leinwänden eben noch die schönsten Tore von Lionel Messi angeschaut hat, gelangt man ohne Umwege in den Fanshop. Ich denke die Conversion Rate wird dort nur bei knapp unter 100% liegen 😉

 

In den darauf folgenden Tagen habe ich mich nicht überanstrengt, sondern die Zeit genossen. Zwei mal bin ich in der Morgensonne joggen gewesen. Bei der langen Strandpromenade kommen auch ohne Umwege ganz schnell mal 12 km zusammen. An einem der schönen Tage habe ich zudem ein Mountainbike ausgeliehen und Teile der Stadt erkundet, die fußläufig schwerer zu erreichen sind, zum Beispiel Montjuic, von dem aus es eine schöne Aussicht gibt. Darüber hinaus zählten Sagrada Familia, Park Güell und vor allem der Markt an der La Rambla zu meinen Stationen als Tourist.

Ausblick von Montjuic

Ausblick von Montjuic

Park Güell

Park Güell

Am Samstag bin ich ins Camp Nou zurückgekehrt, um das Ligaspiel FC Barcelona gegen Getafe CF zu sehen. Der FCB hat das Spiel natürlich gewonnen (2:1), schließlich gibt es in dieser Saison ja beinahe eine Gewinngarantie. Allerdings hat es das Spiel auch recht langweilig gemacht. Bestimmt 80% Ballbesitz, keine Gegenwehr von Getafe und irgendwie ergeben sich dann die Tore. Beeindruckend finde ich hingegen die organisatorische Meisterleistung rund um das Stadion. Trotz 90.000 Zuschauern und einer riesigen Betonschüssel habe ich nur 3 Minuten von der Straße bis zum Sitzplatz benötigt und auf dem Heimweg bin ich mit der ersten Bahn mitgekommen. Aus Berliner Zeiten bin ich da ganz anderes gewohnt.

 

Gewohnt habe ich übrigens nicht im Hotel, sondern in einem Apartment, das ich sehr empfehlen kann. Vor allem jetzt in der Nebensaison war es mit 50 Euro pro Nacht sehr erschwinglich. Der Strand liegt nur 1 km entfernt und auch die Innenstadt war durchaus zu Fuß erreichbar (etwa 4 km sind es aber).

Auch empfehlen kann ich das Buch Marching Powder, das ich diesmal lesen durfte. Eine wahre Geschichte über einen Briten, der mehr als sechs Jahre in einem bolivianischen Gefängnis in La Paz verbracht hat.

Patrick war Geschäftsführer und Experte in den Bereichen SEM und Affiliate Marketing. Nach einem BWL-Studium an der Berliner Berufsakademie „School of Economics“ und der Arbeit im Online Marketing bei Spreadshirt entwickelte er eigene Affiliate-Projekte und zusammen mit Katja von der Burg die Idee zu „Projecter“.

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