Projecter on Tour: New York / D.C.
3. April 2010 von PatrickEnde März habe ich mir eine kurze Auszeit genommen und bin für 9 Tage in die USA geflogen. Dort habe ich zuerst New York besucht und später noch zweieinhalb Tage in Washington D.C. verbracht. Vor fünf Jahren bin ich schon einmal im Big Apple gewesen doch auch heute nach meinem zweiten Besuch sage ich: jederzeit wieder!
Glücklicherweise hatte ich (mit freundlicher Unterstützung) vorher online einen 50%-Deal für Ramada Hotels gefunden. So kam ich in NY vergleichsweise spottbillig mit 45 Euro / Nacht davon. Das Hotel liegt in einer abends eher ruhigen Gegend in Queens, zu Fuß und mit Subway nur 15-20 Minuten vom Grand Central Terminal bzw. Times Square entfernt.
Natürlich habe ich mir zunächst alles an Pflicht-Sightseeing gegeben. Ein Ticket für’s Empire State Building kauft man besser vorab online, so spart man sich zumindest eine der vielen Menschenschlangen. So kann man für $22 bei schönem Wetter von der 86. Etage aus ganz Manhattan überblicken. Die Aussicht ist atemberaubend, daher ein “must see”.
Dort wo einst das World Trade Center stand, wird nun wieder gebaut. Vor fünf Jahren ist es nur eine freie Fläche gewesen. Nebenan befindet sich ein kleines Museum, das sehr bewegend an die dramatischen Ereignisse von 9/11 erinnert. Es gibt nicht viel zu sehen aber viel zu lesen. Das reicht schon, um sich in 2001 zurückversetzen zu können. Sehr empfehlenswert.
Dann gibt es natürlich noch, unweit vom WTC, die Statue of Liberty. Vor fünf Jahren war die Insel für Touristen komplett geschlossen. Mittlerweile darf man mit einer Fähre wieder dorthin fahren, doch das habe ich mir aufgrund zu langer Wartezeiten am Terminal gespart. In der Statue hinaufsteigen darf man seit 9/11 ohnehin nicht mehr. Eine gute Alternative ist, einfach auf der Staten Island Ferry mitzufahren. Auf diese muss man weder lange warten, noch kostet sie etwas. Im Vorbeifahren hat man so einen freien (wenn auch noch recht weit entfernten) Blick auf die Freiheitsstatue.
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Darüber hinaus gibt es natürlich noch Tausend andere sehenswerte Dinge in New York City. Bei schönem Wetter ist der Central Park immer einen Spaziergang oder ein Sonnenbad wert. In der Upper East Side, also östlich vom Central Park, findet man eine Art Museumsmeile, wo man sich bei schlechterem Wetter aufhalten kann. Darunter u.a. das Guggenheim Museum, dessen Architektur das eigentlich beeindruckende ist.
Am vierten Tag habe ich mir die Seinfeld Trivia Tour gegeben. Da ich seit ca. 12 Jahren großer Fan der Serie bin (im übrigen ist sie auch vor 12 Jahren nach 9 Staffeln eingestellt worden – dennoch läuft sie in den USA bis heute auf mehreren Sendern täglich!), wollte ich natürlich “Monk’s Coffee Shop” (in echt: Tom’s Restaurant) sehen, habe mir ein Sandwich gewidmet und habe mir einige andere Orte angesehen, die in der Serie eine Rolle spielten. Zu meinem Programm gehörte daher auch eine Tour durch die NBC Studios. Dort konnte man Einblicke in das Set von Saturday Night Live und diversen Talk Shows erlangen.
Ja, und sonst: Times Square, Union Square, Macy’s, Strawberry Fields, Harlem, Queens, Wall Street – was man halt so macht ![]()
Dann fuhr ich mit dem Bus (WLAN an Board versteht sich in den USA von selbst) nach Washington D.C. Ein etwa 4-stündiger Trip für nur $20. Wenn man durch die Außenbezirke einfährt, wird nicht gerade der Eindruck erweckt, dass man sich in der Hauptstadt und politischen Hochburg der USA befindet. Das touristische Interesse beschränkt sich daher weitgehend auf das Zentrum mit tollen Sehenswürdigkeiten wie dem White House, Capitol und Lincoln Memorial.
Da mein Hotel nur einige hundert Meter vom White House entfernt liegt und dieses wiederum auf dem Weg zur National Mall liegt, kam ich jeden Tag am White House vorbei. Man kommt tatsächlich näher heran als ich dachte und es strahlt eine ganz besondere Atmosphäre aus (insbesondere für West Wing Fans). An einem der drei Tage kam ich gerade pünktlich zum Helikopter-Einflug von Barrack Obama.
Neben dem White House bildet die National Mall das touristische Zentrum. Dabei handelt es sich um eine sehr lang gezogene Grünfläche an der diverse Museen angrenzen. Zudem steht am östlichen Ende der Mall das Capitol während die Mall zum Westen hin vom Lincoln Memorial begrenzt wird. Am Samstag schien dort ganz Washington unterwegs zu sein. Immerhin fanden dort gerade ein kleines Fussball-Turnier und die 44. jährliche Kite-Championship statt. Kite-Fights sind für eine Weile wirklich recht unterhaltsam
Natürlich ist in den USA nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen und ich fand nicht alles toll – im Gegenteil. Aber das hier ist nur ein Reisebericht
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