Recap: Projecter auf der dmexco 2015

geschrieben am in der Kategorie Events,Aus dem Agenturleben von

Auch in diesem Jahr sind wir dem Ruf der digital marketing exposition & conference, kurz dmexco, gefolgt und mit Sack und Pack ins temporäre (Epi-)Zentrum der Digitalwirtschaft nach Köln gereist. Mit insgesamt 8 Mitarbeitern waren wir auf der dmexco, liebevoll auch als das größte Klassentreffen der digitalen Branche bezeichnet, vertreten und durften nicht nur einen Blick auf die neuesten Trends erhaschen, sondern auch Vorträgen lauschen und uns mit Kunden und Partnern treffen. Was wir dabei erlebt und gelernt haben, fassen wir im Schnelldurchlauf für euch zusammen:

Projecter dmexco Crew

Die Projecter-Crew kurz vor der Abfahrt nach Köln – und ja, es gab noch ein zweites Auto!

SusannSuse:

Gezieltes Schlendern

Imposantes Messedesign, unzählige Gimmicks sowie reichlich Getränke und Leckereien an den vielen Ständen – Eine Messe solchen Formates führt schnell zu ziellosem Schlendern und Bestaunen. ABER: Das Zentrum der globalen Digiconomy hat weitaus mehr zu bieten als Popcorn und Zuckerwatte. Um auf der dmexco nicht nur mit vollen Giveaway-Tüten, sondern mit viel Kreativinput, neuen Kontakten und frischen Ideen zurück zu kommen, gilt es sich vorher gut zu organisieren. Dazu reicht es nicht aus, die dmexco-App erst vor Ort herunter zu laden und das Vortragsverzeichnis flüchtig zu überfliegen. Vielmehr sollte jeder schon vorab einen eigenen Zeitplan zusammenstellen, Termine mit Kollegen und Kunden festlegen und vor Ort gezielt die Messe ablaufen. Welche Vorträge sind interessant, welche Stände möchte ich besuchen, über welchen Themenbereich möchte ich mehr erfahren? Mit ein paar Fragen, die sich jeder vorab beantworten kann, gestaltet sich das gezielte Schlendern gleich viel effektiver. Und dann bleibt nebenbei trotzdem Zeit, hier und da einen Smoothie abzugreifen und Walter Freiwald bei seiner Wahl zum President of the Internet zu bestaunen.

Die Mischung macht’s

Die dmexco bietet zahlreiche Stände, Vorträge, Seminare, Debatten und Partys. Sich über die zwei Tage hinweg nur an den Ständen aufzuhalten und einen Kundentermin nach dem anderen abzuarbeiten steigert zwar das Netzwerk-Karma ganz außerordentlich, ist aber auch sehr ermüdend. Daher mein Learning Nummer zwei: Die Mischung aus Ständen, Vorträgen und Partys macht’s. Hier verweise ich auf Learning eins: Zeitmanagement und Organisation ist alles. Es reicht leider nicht aus, erst fünf Minuten vor Vortragbeginn am entsprechenden Ort zu erscheinen. Die Vorträge sind gut besucht. Daher am besten eine Liste mit „Möchte-ich-unbedingt-sehen“-Vorträgen anlegen und die Termine davor und danach im Hinblick auf die Entfernung eintakten. Immerhin werden hier mehrmals am Tag Fußballfelder große Hallen abgelaufen.

Onpage.org-Stand dmexco

Auch an den Ständen ist abends viel los – sowie hier am OnPage.org-Stand!

 

Die unzähligen Standpartys und Veranstaltungen rund um die Messe runden einen gelungenen Messetag ab. Es muss dennoch nicht auf allen Hochzeiten getanzt werden. Ein bis zwei Veranstaltungen genügen und strapazieren auch die eh schon geschundenen Messe-Ohren nicht so sehr. In jedem Fall zuvor um Karten kümmern. Nach fünf bis acht Gläschen Kölsch freut sich dann eh jeder auf das Hotelbett. Der nächst Tag lässt ja nicht lange auf sich warten.


JohannesJohannes

Was zählt ist die Vernetzung

Ein Besucherrekord und mehr als 40.000 Besucher können nicht irren – irgendwie scheint die dmexco einiges richtig zu machen. Auch wenn es hier und da (berechtigt) kritische Stimmen zu vernehmen gibt, die sich bspw. über eine schlechte Organisation, Staus am Einlass bzw. der Garderobe und eine mangelnde Anbindung beschweren, möchte ich meine erste dmexco dennoch mit einem positiven Fazit beschließen. Warum? Das hängt ganz klar von den Erwartungen ab, die Man(n) und Frau an ein solches Klassentreffen hat. Bei mir war dies ganz klar der Vernetzungsgedanke: Schon vor Monaten wurden Termine und – weitaus wichtiger – Treffpunkte vereinbart, um auch mal die Gesichter hinter den E-Mails und Stimmen kennenlernen zu können. Ist erst einmal das Eis gebrochen, lässt sich viel einfacher und auch entspannter über die bestehende oder potentielle Zusammenarbeit reden. Dies muss nicht zwangsläufig an Messeständen mit der latenten Geräuschkulisse eines Düsenjets im Standgas stattfinden, sondern kann auch auf einer abendlichen Veranstaltung, wie dem dmexco Warm-Up „Kölsch + Currywurst“ oder der sagenumwobenen, inoffiziellen Messeparty namens OMClub, erfolgen – hier natürlich mit einer Geräuschkulisse eines Helene Fischer Konzerts.

Was ich während den beiden Tagen gelernt habe? Erstens immer ein Powerbank dabei zu haben, zweitens das Datenvolumen aufzustocken und drittens immer noch ein weiteres Powerbank in petto zu haben.


AndreAndré:

Vorbeitung ist das A und O

Mein Learning der diesjährigen dmexco: Vorbereitung ist alles. Bei dieser enormen Menge von Sessions ist es sehr wichtig, sich vorher genau zu überlegen, welche man zwischen den Terminen mit Kunden und Dienstleistern besuchen möchte. Ich habe gelernt, dass es bei besonders gehypten Themen nicht schadet, bereits 30 Minuten vor Beginn der Session dort zu sein, um überhaupt noch Einlass zu bekommen.

Besonders erlebbar war das für mich spannende Thema „Internet of Things“. Hier eine VR-Brille, da ein tanzender Roboter, dort der neue BMW 7-er als neues Flaggschiff der „Connected Car“-Generation.

André & Steffen auf der dmexco

André und Steffen erforschen die virtuelle Realität auf der dmexco

 

Über kleine Pannen wie überlastetes WLAN, lange Wartezeiten am Eingang und fehlende Taxis kann man im Hinblick auf den nicht zu verachtenden Wissenszuwachs, den die dmexco bietet, hinwegsehen.

HannesHannes:

Über den Tellerrand hinaus blicken

Die dmexco war inhaltlich auch dieses Jahr wieder eine gelungene Veranstaltung. Der Blick über den Tellerrand der eigenen Tätigkeiten war ebenso gut möglich wie das Knüpfen neuer Kontakte für das Kerngeschäft.
Überrascht war ich von dem Ansturm an Besuchern, der das letzte Jahr um einiges übertroffen und die Messe vor große logistische Probleme gestellt hat. Von der Taxiwarteschlange im Regen bis hin zu den großen Müllhaufen an den Knotenpunkten der Messegänge ließe sich noch einiges optimieren.

Nicht zu vergessen ist der Wert des persönlichen Meet & Greet auf den zahlreichen Abendveranstaltungen, die das Networking in lockerer Atmosphäre möglich gemacht haben.

Tickets dmexco

Kurzes Gruppenfoto vor dem Eingang


GritGrit:

Planung ist alles

Lege am besten schon vor der Messe ein bis zwei spezielle Themen für dich fest über die du dich informieren möchtest. Schau dann auch gleich wo die entsprechenden Anbieter/Dienstleister ihren Stand haben und ob entsprechende Vorträge auf der dmexco gehalten werden. So verhinderst du,dass deine eigentlichen Interessen durch Informationsflut und Reizüberflutung untergehen.

Neben Terminen auf der Messe und Informationsbeschaffung sollte man aber auch für die Abendveranstaltungen und Standpartys Zeit einplanen, denn was wäre die dmexco ohne sie. Neben dem Treffen von bekannten und neuen Gesichtern haben die Abendveranstaltungen einiges zu bieten wie z.B. Live-Acts, Fotoboxen, Autoscooter bis hin zum Bungee Jumping. Erst der Besuch der Abendveranstaltungen rundet einen dmexco-Besuch so richtig ab.


MarcusMarcus:

Workshopfeeling 2.0

Auch auf einer Großveranstaltung wie der dmexco kann Workshop-Stimmung aufkommen. Das war mein überraschendes Learning in diesem Jahr. Katja Anette Brandt und Team schafften es für eine rundum gelungene Content Marketing Session mit Fallbeispielen zu sorgen. Nach kurzer theoretischer Einführung ging es in die Kleingruppenarbeit. Schnell fanden sich bunte Gruppen zusammen, die gemeinsam mittels Mood Congruency Model passende Content Ideen, Kanäle und Themenwelten für die vorgegebenen Marken fanden, besprachen und dann dem Plenum vorstellten. Danke für dieses spannende Worklab.

Workshop Content Marketing

Auch Workshops konnten auf der dmexco besucht werden – hier eine Gruppenarbeit zum Thema Content Marketing

 

Schon oft von Kollegen gehört – jetzt selbst erlebt. Die freundlichsten und besten E-Mails ersetzen noch immer nicht das persönliche Treffen. Eine Messe dieser Größenordnung kann perfekt für Termine genutzt werden, die sonst nur über ein gesamtes Jahr verteilt werden könnten. Außerdem erleichtert der persönliche Kontakt die weitere Zusammenarbeit erheblich.Online Marketer können zudem sehr gut feiern und stehen 2 Stunden später wieder taufrisch am Stand.


ChristinChristin:

Das erste Mal dmexco

Mein erster Besuch auf der dmexco – zwischen Terminen, Partys und wenig Schlaf! Aber es hat viel Spaß gemacht und ich würde nächstes Jahr gerne wieder hingehen.

Für mich hat die dmexco vor allem persönlichen Kontakt zu Partnern gebracht. Die Branchenmesse war die ideale Gelegenheit endlich mal ein paar Gesichter hinter den sonst stattfindenden Telefonaten oder E-Mails kennen zulernen. Und somit hatte ich auch gleich ein paar brandneue Infos aus erster Hand. Leider konnte ich durch die vielen Termine nicht so viele Vorträge & Workshops wahrnehmen. Vielleicht lässt sich das im nächsten Jahr optimieren.

Meine Learnings: Es war eine sehr gute Idee sich im Vorfeld eine Übersicht zu machen, welche Termine ich wann habe und wo der Treffpunkt ist. Somit wusste ich auch immer, zwischen welchen Terminen noch etwas Zeit war, um mir einen Vortrag anzusehen oder durch die Hallen zu bummeln. Die App zur dmexco konnte bei der Orientierung gut weiterhelfen. Das würde ich im nächsten Jahr wieder so umsetzen. Außerdem sollte man sich im Vorfeld auch Workshops & Vorträge raussuchen, die man gern besuchen möchte. So lässt sich das in die Terminplanung integrieren und man bekommt vielleicht einen guten Mix zwischen Terminen und Wissenszuwachs hin.

Besonders beeindruckt war ich von den zahlreichen Abendveranstaltungen und Standpartys. Wahnsinn was da alles aufgefahren wird. Wo kann man schon mal umsonst Autoscooter fahren, wenn nicht auf der legendären Hurra OM Club Party. 😉

Steffen_Steffen:

Termine sind das A & O

Ein voller Terminkalender im Vorfeld der dmexco sind für mich im Anschluss an meinen ersten Besuch der essentielle Bestandteil einer erfolgreichen Messe. Alle Terminslots führten zu sehr produktiven Gesprächen. Dies gilt für potentielle Kooperationspartner und Kunden gleichermaßen. Habe ich mir in diesem Jahr zwischen den Terminen noch Slots für das Schlendern über die Messe freigehalten, würde ich diese im nächsten Jahr vollständig kürzen.

Anspruch an Vorträge senken

Ich habe mir ehrlich gesagt auch im Vorfeld nicht viel von den Vorträgen erhofft, meine Erwartungen wurden aber trotzdem teilweise noch unterschritten. Taugten die Vorträge am Donnerstagmorgen nach einer langen Nacht allenfalls noch zum fließenden Übergang zwischen Schlaf und Tagesanbruch, so gibt es für den Mittwoch deutlich bessere Tätigkeiten, als sich bei einem der gekauften Spots berieseln zu lassen. Da es mein erster Besuch war, hatte ich aber vielleicht auch einfach nur Pech. Auf jeden Fall würde ich den Vorträgen im nächsten Jahr noch eine zweite Chance geben.

Abschlussfoto dmexco

Abschlussfoto am letzten Tag – Adé Köln und Ciao dmexco!

 

Fazit:

Auch in diesem Jahr gab es einiges an spannenden Aktionen und Ausstellern auf der dmexco zu entdecken. Somit dürfte diese nicht nur für die ca. 850 Aussteller, sondern auch für die über 40.000 Besucher ein kleiner Erfolg gewesen sein.
Nun denn – Liebe dmexco, wir freuen uns auf weitere erfolgreiche Jahre und sagen schon einmal: Bis nächstes Jahr!

Johannes ist im Oktober 2014 als Trainee im Projecter-Team aufgenommen worden. Seit er 2018 die Leitung des Affiliate-Marketing-Kanals übernommen hat, fokussiert er sich auf die strategische Weiterentwicklung des Kanals und hält stets Ausblick nach neuen Publisher-Modellen, die den Marketing-Mix unserer Kunden an der richtigen Stelle ergänzen. Während seines BWL-Studiums hat er bereits erste Erfahrungen im Online-Marketing gesammelt. In mehreren Praktika konnte Johannes schon in die Tiefen von Google Ads, Microsoft Advertising & Co. abtauchen und seine Kenntnisse weiter ausbauen.

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