SERIE: Online Knigge – Unser Team über Privat-Spamming und No-Gos in sozialen Netzwerken
15. April 2010 von JasminAuch wenn es manchen gar nicht und vielen kaum noch bewusst ist: Das Internet ist weder ein rechtsfreier noch ein sittenfreier Raum. Sowohl in den “junggebliebenen” und deshalb “lockeren” sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. als auch in vielen anderen Bereichen wie Affiliate Marketing, SEM und SEO tit scheint es manchmal keine Grenzen mehr zu geben. Wir möchten die Materie “Online-Etikette”, z.T. auch “Nettikette” genannt, in einer Serie aufbereiten und sind gespannt auf euer Feedback.
Zu dem Thema ‘No-Gos in sozialen Netzwerken’ gab es erst vor kurzem einen Beitrag auf krawattentraeger.de (@platypusman auf Twitter): Direct Messages zur Begrüßung auf Twitter. Solche automatisch generierten Direct Messages haben nur im allerseltensten Fall einen Mehrwert für den Follower und sind deshalb meist echt daneben.

Beiträge über die Don’ts des Twitterns gibt es auch zur Genüge. An dieser Stelle möchten wir nochmal auf unser Beitrag zu den Top 10 Twitter-Fehlern hinweisen.
Nun aber zu den Stimmen aus dem Team. Was gehört sich nicht? Was regt einfach nur auf? Folgende Meinungen haben unsere Teammitglieder geäußert:
Steffi:
- Anrede und Grußformel in einer Email: Finde ich unhöflich, sie wegzulasesn und die paar Sekunden hat man dann auch noch. Genauso wie richtige Rechtschreibung, wobei ich die Groß und Kleinschreibung nicht ganz so wichtig finde. Kommt aber drauf an, mit wem ich schreibe. Im Zweifel immer mit Groß und Kleinschreibung.
- Impressum – gehört dazu
- Kommentarspamming in Blogs
- Bilder von Leuten ins Netz stellen (Social Media Plattformen etc.) ohne deren Zustimmung, noch schlimmer wenn es peinliche Bilder sind.
- Kontakte sammeln in Sozialen Netzwerken (gerade wenn man sie so gut wie gar nicht kennt)
- Kettenbriefe und Massenmails ohne wertvolle Informationen sind auch out. Niemanden passiert was schlechtes, nur weil er die Mail nicht an 13 Freunde weiterleitet.
- Ständiges und extremes Retweeten ohne eigenen Kommentar. Schließlich will man ja merken, dass man jemandem mit eigener Meinung und eigenem Content folgt.
- Banner, die Geräusche machen, auch wenn man sie mit der Maus gar nicht berührt
- Noch blöder als unbekannte-Kontakte-Sammeln: Freundanfrage schicken, wenn man sich peripher kennt und dann nichts weiter macht, als einen mit Veranstaltungshinweisen oder Ähnlichem (“Meine Band tritt am WE da und da auf! Komm auch!” – “Guckt mal alle, was ich cooles bei Amazon gefunden habe!”) zuzuspammen. Privat-Spamming sozusagen.
- Im Grunde ist wohl fast alles, was man im Internet machen kann, schlecht, wenn man es übertreibt. ‘Maß halten’ wäre also das Motto. Und vor allem persönlich bleiben, schließlich ist das Internet schon anonym genug. Da spielt dann auch sowas wie Anrede und Verabschiedung in Mails mit rein.
- Newsletter, die man nicht bestellt hat
- Newsletter, die sich nicht abbestellen lassen
- Spam in Netzwerken, z.B. Xing
- Spam bei Skype und ICQ gibts leider auch viel zu oft :-/
- Viele haben es sich ja scheinbar auch zur Lebensaufgabe gemacht, ihr studiVZ Profil so zu gestalten, dass man 10min braucht bist man ans Ende der Seite gescrollt ist. Ewig lange zitate, die sich kein Mensch durchliest und unglaublich tiefgründig sein sollen, die 100 Gruppen-Grenze ausgereizt und dann noch ein Haufen Apps, der genau so viel Platzt wegnimmt .
- Diese dummen Pinnwand-Botschaften wie “Blablabla… Schicke diese Nachricht an 10 Freunde und wenn du sie 9x zurückbekommst, bist du cool” – Unnötig und nervig!
Interessante Beiträge zu dem Thema findet man auch hier:
Die Netikette – Der Online Knigge
Elf Regeln für Ihren guten Ruf im Web 2.0
Das könnte Sie auch interessieren:
- Social Media Statistiken
- 10 Anzeichen, dass du Twitter-Nachhilfe brauchst
- Social Media in Infografiken
- Social Media Auslese Januar 2012
- Tools zur Social Media Erfolgsmessung
3 Antworten zu “SERIE: Online Knigge – Unser Team über Privat-Spamming und No-Gos in sozialen Netzwerken”
Eine Antwort hinterlassen
9 Trackbacks/Pingbacks
-
SERIE: Online Knigge – Privat-Spamming und No-Gos in sozialen Netzwerken http://redir.ec/4Ljr JS #fb
-
RT @projecter: SERIE: Online Knigge – Privat-Spamming und No-Gos in sozialen Netzwerken http://redir.ec/4Ljr JS #fb
-
SERIE: Online Knigge – Unser Team über Privat-Spamming und No-Gos in sozialen Netzwerken http://goo.gl/fb/8YuJg
-
SERIE: Online Knigge – Privat-Spamming und No-Gos in sozialen Netzwerken http://bit.ly/awdKWC Danke für die Erwähnung!! von .@projecter
-
RT @projecter SERIE: Online Knigge – Privat-Spamming und No-Gos in sozialen Netzwerken http://bit.ly/awdKWC
-
SERIE: Online Knigge – Unser Team über Privat-Spamming und No-Gos …: … wie Affiliate Marketing, SEM und SEO ti… http://bit.ly/9lQRf9
-
SERIE: Online Knigge – Unser Team über Privat-Spamming und No-Gos …: … wie Affiliate Marketing, SEM und SEO ti… http://bit.ly/bgPZ2c
-
SERIE: Online Knigge – Unser Team über Privat-Spamming und No-Gos …: … wie Affiliate Marketing, SEM und SEO ti… http://bit.ly/dD7Szf
-
RT @projecter: SERIE: Online Knigge – Privat-Spamming und No-Gos in sozialen Netzwerken http://redir.ec/4Ljr JS #fb






Danke für die Initiative und den netten Beitrag. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Männer und Frauen eher unterschiedlich an Social Media heran treten. Männer loten mehr Grenzen aus (auch private in beruflich genutzten Networks), Frauen sind eher vorsichtiger, aber nur, wenn sie in der Branche arbeiten
Das mit dem E-Mail-Knigge kann ich nur unterstreichen. Ich freue mich heute über jede E-Mail, die eine Anrede und viele Grüße enthält, am meisten über die, die nicht automatisch mit ellenlangen Disclaimern generiert wurden. Mich nervt der Einladungs-Spam bei Xing, jede Freundschaftsanfrage von Menschen, die Menschen sammeln wie Puppen, aber auch Facebook-Apps, die mir irgend etwas plötzlich an meine Pinnwand schreiben (was bei mir sogar mal fast zu einer Trennung von meiner Freundin geführt hat, weil die App automatisch ihren Ex als Liebhaber des Tages nominiert hat
Was ich für besonders gefährlich halte: Manche Menschen missbrauchen Social Networks, um Andere zu diffamieren oder sich auf Kosten Dritter zu profilieren.
Aber Fehler machen ist menschlich und keine Schande. Eine Schande ist es nur, wenn man nichts dazu lernt – und solche Beiträge wie u.a. Euren nicht liest
Kleiner Nachtrag: Eine übetriebene Verwendung von Smilies mag ich auch nicht und sehe gerade, dass ich drei Smilies in den Beitrag gesetzt habe. Nun ja … Fühlen ist eben menschlich.
Danke für den ausführlichen Kommentar. Bei den Smilies siegt dann doch oft die Macht der Gewohnheit. Achtung: