SERIE: Projecter hautnah! – Daniel Müller
14. Juli 2010 von JuliaJulia: Daniel, du bist nun schon einige Wochen bei Projecter und sitzt im sogenannten Ostflügel zwischen zwei Kolleginnen. Hast du dich dort gut eingelebt?
Daniel: Klar, meine beiden Kolleginnen machen mir das natürlich auch einfach, da sie super nett sind
Außerdem kann ich mich über den neuen Desktop mit Breitbildschirm nicht beklagen!
Julia: Ja schön. Du bist als Praktikant zu uns gekommen. Dein Masterstudiengang lautet “Marketing, Services, Distribution”. Klingt nach klassischem Marketing und großen Unternehmen. Warum wurde es dann doch Projecter?
Daniel: Ja der Studiengang klingt nicht nur so, er beinhaltet auch (leider) nur klassisches Marketing. Auf Projecter bin ich über Twitter gestoßen, was sich irgendwann, ich kann nicht mehr genau sagen wann, zu einer Art Hobby entwickelt hat. Eines Tages wurde ich von einem Account in die Liste “Leipzig twittert” aufgenommen – und das war der Projecter-Account. Daraufhin habe ich mir die Seite angeschaut und habe mich auf die Praktikumsstelle beworben. Und dann wurde ich auch angenommen ![]()
Julia: Aha. So führte also eins zum anderen. Ich habe mir gerade noch einmal deinen Lebenslauf angeschaut und deine bisherigen Praktika studiert. Ohne Firmennamen nennen zu wollen, warst du schon Praktikant in einem Blumenladen, in einem anderen Unternehmen hast du Kabel verlegt und in einem dritten Tanklastwagenfahrer eingewiesen. Das klingt sehr abenteuerlich und vielseitig. Wie kam es zu diesen sehr unterschiedlichen Branchen?
Daniel: ^^ Ja, branchentechnisch bin ich schon viel rumgekommen. Das Praktikum im Blumenladen habe ich meinen Eltern zu verdanken, da sie die Geschäftsführer der Läden sind. Hier konnte ich mal ein bisschen den betriebswirtschaftlichen Haushalt aufbessern, der bei solchen kleinen Unternehmen oft zu kurz kommt. Meine anderen Praktika (wieder eine komplett andere Branche) habe ich mehr meinem Bachelorstudium zu verdanken, was gewisserweise aus einer Mischung aus Technik und Betriebswirtschaftslehre bestand. Und nun habe ich mit einer Online Marketing Agentur wieder eine komplett neue Richtung eingeschlagen. Man könnte sagen, ich habe viel ausprobiert. Bisher habe ich aber keines meiner Praktika bereut und auch diesmal schaut es nicht danach aus!
Julia: Ok, nun ist also Online Marketing an der Reihe. Was fasziniert dich denn so sehr am Online Marketing?
Daniel: Erstmal denke ich, dass für Unternehmen am Online Marketing kein Weg mehr vorbeiführt. Das merke ich selbst bei der Firma der Eltern
Aber generell fasziniert mich vor allem, dass so gut wie alle deine Marketingaktivitäten messbar sind. Im “klassischen” Marketing bekommst du immer gesagt, wie schwer deine Erfolge gemessen werden können. Beim Online Marketing ist das anders. Du hast hier viel mehr Möglichkeiten das Verhalten von Kunden zu analysieren. Außerdem finde ich es toll, wenn ich Statistiken auswerten kann. Schlimm oder?
Julia:
Nee, ist doch super. Hat halt jeder so seine Hobbys. Apropos Hobby. Du treibst ziemlich viel Sport. Snowboarden, Ski, Fitness. Und hinter Fußball steht sogar ein Verein. Spielst du noch aktiv?
Daniel: Klar, bei der SG aus Spergau. Zumindest versuche ich zu spielen, was bei Kreisligaspielern immer üblich ist^^. Mit sieben durfte ich Skifahren lernen, damals mit Opa im Harz. Mittlerweile hab ich für Snowboarden mehr übrig – sieht irgendwie nicht nur eleganter aus, das Feeling ist einfach schöner beim Fahren. Ja und seit neustem besuche ich das McFit – für den Preis ein absolutes Fitnessmekka für Studenten
In Merseburg habe ich aber auch schon am Campus trainiert. Für mich trägt Sport eher zum Ausgleich bei als den ganzen Abend auf der Couch zu sitzen! Deshalb sieht mein Sportprogramm vielleicht so intensiv aus.
Julia: Damit passt du in unser sehr sportliches Team. Obwohl es da ja immer ein paar Parteien gibt. Daher antworte kurz: Ski oder Snowboard?

Daniel: Snowboarden
Julia: Wassersport oder Bergsport?
Daniel: Wassersport (schwierige Entscheidung^^)
Julia: Sommer oder Winter?
Daniel: Sommer.
Julia: Reisen gen Norden oder gen Süden?
Daniel: Süden.
Julia: Immer online oder nie wieder online?
Daniel: allways on.
Julia: Backpack oder Strand?
Daniel: Strand.
Julia: Sehr schön. Danke für den kurzen Schlagabtausch. Zum Schluss noch ein kleiner Zukunftsausblick. Wie geht dein Lebenslauf weiter?
Daniel: Mal sehen, so genau weiß ich das natürlich noch nicht. Auf jeden Fall möchte ich erstmal in Leipzig bleiben, ist einfach eine super Stadt. Wie es beruflich weitergeht, wird sich frühestens in einem Jahr zeigen ![]()
Julia: Und privat: noch Ziele, gute Vorsätze für die kommende Zeit?
Daniel: Hmm, da habe ich noch gar nicht so drüber philosophiert, eigentlich läufts im Moment ganz gut. Mein Studium einigermaßen pünktlich abschließen, weiterhin ein lieber Junge für meine Omas bleiben und das Leben weiterhin genießen – das könnten so ein paar gute Vorsätze sein ![]()
Julia: Klingt gut und machbar. Ja, dann wars das von meiner Seite. Fällt dir noch etwas ein, was du loswerden möchtest?
Daniel: Wie Thomas Müller sagte: Ich möchte gern noch meine beiden Omas grüßen
PS: Projecter fetzt!
Julia: Danke Dir!
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