SERIE: Projecter hautnah! – Jessika Benke

7. Mai 2010 von Julia

Julia: Hallo Jessika. Du bist das “Küken” in unserem ohnehin jungen Projecter-Team. Trotzdem klingt dein Lebenslauf schon sehr vielseitig und spannend. Du hast schon so einige Aupair-Aufenthalte hinter dir. Was hast du aus deiner Zeit als Aupair mitgenommen?
Jessika: Na danke, das “Küken” – von der Größe aber nicht!
Nun zur Frage: Mehr als eine handvoll Erfahrungen. Am Anfang (Miami, Cancun) lief es mehr schlecht als recht. Ich durfte mir einige unangenehme Dinge von den Eltern mit den 4 Kindern anhören, aber selbst das hat mich schon stärker gemacht. Ich dachte nur: schlimmer kann es eigentlich nicht mehr werden. Also ging es weiter: Frankreich. Es war der Traum des Zusammenlebens. Ich bin wie eine kleine Hausmutter geworden und hatte sogar vergessen, wie es ist, abends mal wegzugehen. Kochen, Backen und sich um die Kinder kümmern waren der Lebensmittelpunkt ;) Auf jeden Fall bin ich eigenständiger geworden. Man könnte sagen, es war eine kleine Selbstfindungsreise. Zudem gab es natürlich noch ein paar sprachliche Aufbesserungen. Ich konnte meine Spontanität und Kreativität voll ausleben und bin ordentlicher geworden – das wurde auch mal endlich Zeit!
 
Julia: Ja Wahnsinn. Vier Kinder klingt wirklich ein wenig stressig. Aber offenbar hast du das ganz gut überstanden. Zu deinen Stationen zählen Frankreich, USA, Mexiko. In welches Land zieht es dich am ehesten?
Jessika: Wenn ich mir eines aussuchen müsste, dann Frankreich. Die USA war zwar in der Schule noch mein absoluter Traum, aber der ist verflogen. Die Franzosen (wenn man mal die Mentalität der Männer bezüglich des Paarungszwangs außer acht lässt) sind total hilfsbereit und nett. Ich mag das Land, die verschiedenen Gegenden, gerade Südfrankreich. Und das Essen ist natürlich auch der Hammer! Wer liebt schon nicht einen warmen Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern? Ich habe in einem Dorf in der Nähe von Nizza gewohnt und hatte es genau so weit zum Meer wie in die Berge zum Ski fahren. Das ist doch perfekt. Mexiko dagegen ist mir ein wenig zu heiß und die Gegend konnte ich leider auch nicht kennenlernen. Nur London, wo ich auch 2 Monate gewohnt habe, hat mir auch sehr gefallen. Ansonsten würde ich gerne mal nach Asien oder Australien.
 

Jessika
 
Julia: Du bist schon ganz schön rumgekommen, Respekt! In deinem Lebenslauf habe ich eine weitere schöne Zeile entdeckt, die da lautet: “Mehrere Auftritte und Kurzfilme bei dem Kinderkanal Erfurt”. Wie kam es denn dazu?
Jessika: Oh nein. Hör auf! Da der Kika seinen Sitz in Erfurt hat und ich eine Freundin hatte, die dort arbeitete, kam immmer mal ein Anruf: Na Jessi, Lust zum Spieletesten? Oder haste Lust auf einen Kurzfilm oder einen Moderatorentest? Natürlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt großen Spaß daran. Nur als ich mir vor geraumer Zeit wieder dieses Filmchen angesehen habe, musste ich sehr über mich lachen! Aussehen, Sprache, einfach Alles! Aber für Kinder ist es ja das Größte, bei den Dingen die man im Fernsehen sieht, direkt beteiligt zu sein.
  
Julia: Die Aufzeichnungen würde ich auch gern mal sehen ;) Sehr lustig. Ok, das TV-Business hast du also abgehakt. In welche berufliche Richtung treibt es dich nun?
Jessika: Ich wollte früher schon alles werden. Kinderarzt, Designer, Verkäufer, Hebamme…Also wieso müsste ich jetzt wissen, was ich bis 65 (!) machen will? Aber so langsam denke ich, dass die Kombination Psychologie, Wirtschaft und Marketing ;) schon etwas für mich ist. Ich bin gespannt, wie viel ich hier lernen kann und mich in meiner Entscheidung bestärkt. Jedoch freu ich mich sehr auf die 4 Monate im Projecter-Team!
 
Julia: Wir freuen uns ebenso, dass du nun zu unserem Team gehörst. Man darf also gespannt sein, wo es dich hinverschlägt. Schade, dass es noch keinen Studiengang im Online Marketing gibt. Nun aber zu privaten Sachen. Was machst du so in deiner Freizeit?
Jessika: Auf jeden Fall: Reisen. Und wenn es möglich wäre, dann einmal in 80 Tagen um die Welt. Ich bin sonst sehr gerne mit meinen Freunden zusammen, brauche jedoch genau so gut auch Zeit für mich alleine. Da könnte man mich auch 10 Tage in der Pampa zurücklassen und ich würde die Zeit zum Nachdenken nutze, was ich sowieso viel zu häufig mache. Sonst bin ich natürlich lieber draußen als in der Wohnung. Im Sommer Park und See und im Winter in den Bergen- die perfekte Kombination! Und wenn mich der Ehrgeiz mal packt, dann mach ich auch ein bisschen Sport.
 

Jessika mit dem Hund ihrer Gastmutter in London

 
Julia: Ein bisschen? Ich lese hier, du betreibst Leichtathletik…
Jessika: Habe ich. Nur hatte ich leider einen Meniskus-Schaden, wurde operiert und die Karriere war vorbei! Ich hab sogar mal Karate gemacht. Da war meine Mutter der Meinung, dass ich mich vor den “bösen Menschen” verteidigen müsste. Solche Eltern gibt´s! Aber heute gehe ich nur noch ab und zu laufen, habe aber nichts gegen lange Wanderungen oder irgendwelche außergewöhnlichen Sachen.
 
Julia: Laufen geht also. Mh. Das heißt, du unterstützt uns beim Firmenlauf?
Jessika: Ja, das ist wieder etwas anderes! Das ist gegen bzw. mit Zeit und nicht im Schneckentempo für sich alleine. Wenn Jasmin mich an sich kettet und rennt, bin ich dabei. Obwohl Clemens und ich uns schon etwas Besseres ausgedacht haben: Wie wär es mit einem Beach-Volleyball-Turnier oder Sprint? Den Vorschlag müssten wir mal an die Veranstalter geben!
 
Julia: Aha verstehe. Ja, eine Beachvolleyball-Mannschaft bekommen wir locker zusammen! Mhhh. Über Sport können wir jetzt noch stundenlang reden. Ansonsten fällt mir jetzt spontan keine Frage mehr ein. Möchtest du noch etwas loswerden?
Jessika: Mir fällt gerade auch nichts ein.
 
Julia: Na gut, dann bedanke ich mich für das sehr schöne Interview.
Jessika: Bitte bitte!

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Julia

Dieser Artikel wurde verfasst von Julia Sie ist seit September 2009 bei Projecter, Account Managerin und zuständig für den Bereich Social Media Marketing. Julia ist ausgebildete Mediengestalterin und hat ein Bachelorstudium in Medienmanagement absolviert. Sie wünscht sich Kommentare zu ihren Beiträgen!




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Eine Antwort zu “SERIE: Projecter hautnah! – Jessika Benke”

  1. Katja sagt:

    Ich bitte euch, ihr habt den Klassiker vergessen: Strand oder Rucksack?



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