SERIE: Projecter hautnah! – Katja von der Burg

23. November 2008 von admin

Nachdem in den letzten Interviews der Serie „Projecter Hautnah“ die zwei Projecter Trainees vorgestellt wurden, ist nun die „Chefin“ an der Reihe.

Katja von der Burg

Katja von der Burg hat in ihrem bisherigen Leben schon so manchen Gipfel bezwungen (zum Beispiel den Piz Palü mit seinen knapp 4000 m Höhe im Sommer 2008 – siehe Foto). Dazu und zu den „Gratwanderungen“ bei Projecter gibt sie uns hier Auskunft:

Ulrike: Projecter ist zur Hälfte dein Baby, du bist hier Geschäftsführerin. Außerdem hast du noch zwei kleine Söhne. Wie schaffst du das alles? – das klingt jetzt wie Sensationsjournalismus…

 

Katja: Mit wenig Schlaf und viel Enthusiasmus! Das geht nur, wenn die Arbeit richtig Spaß macht und das macht sie auf jeden Fall. Was die Familie angeht, sind mein Mann und ich ein gutes Team, wir haben einen tollen Kindergarten und meine Wohnung ist nur 3 Minuten zu Fuß vom Büro entfernt. Ab und zu kommen die Jungs auch mal mit ins Büro und sind mit ihren knapp 4 Jahren zum Beispiel schwer begeisterte Ikea-Möbel-Schrauber…

 

Ulrike: Außerdem bist du auch noch Sportlerin "mit Leib und Seele", oder?

 

Katja: Ja, auch wenn dafür momentan wirklich häufig die Zeit fehlt. Ansonsten trifft man mich im Sommer häufig in den Steinbrüchen rund um Leipzig beim Klettern, im Urlaub im Engadin in der Schweiz beim Bergsteigen und im Winter beim Skifahren und Snowboarden. Wir tauchen auch gerne, wobei ich da schon wärmere Gewässer bevorzuge – ein Ausflug in den Kulkwitzer See diesen Sommer hat gereicht! Mein größter sportlicher Erfolg dieses Jahr war mein erster 4000er – die Bernina über den Biancograt. Absolut traumhafte Tour!

 

Ulrike: Und ist auf einem der Berggipfel auch die Idee zu Projecter entstanden?

 

Katja: Nein – an solchen Orten denke ich wirklich nicht an Arbeit! Die Idee zu Projecter ist in langen Diskussionen mit Patrick entstanden. Wir haben zusammen bei Spreadshirt gearbeitet und wollten ein eigenes Projekt auf die Beine stellen. Der Name Projecter ist mir abends kurz vor dem Einschlafen eingefallen. Ich bin dann nochmal aufgestanden, habe den Computer angeschaltet und nachgeschaut, ob die Domain noch zu haben war. War sie, Patrick fand den Namen auch gut und dabei ist es dann geblieben.

 

Ulrike: Du hast bei Spreadshirt gearbeitet. Wie sieht dein Werdegang ansonsten aus?

 

Katja: Ziemlich vielfältig, würde ich sagen. Ich war schon immer von Computer und Internet fasziniert und hatte viel Spaß an Mathe, habe mich aber sehr zum Kummer meiner Mathelehrerin für ein Journalistik- und Politikwissenschaftsstudium in Leipzig entschieden. Als rasender Reporter war ich dann zum Beispiel für RTL, die Leipziger Volkszeitung und das Uniradio mephisto unterwegs, mein Volontariat habe ich bei der FAZ in Frankfurt gemacht. Außerdem habe ich nebenbei an der Fernuni Hagen BWL studiert, weil mich spätestens bei einem Praktikum bei der UNO in Genf das Interesse an wirtschaftlichen Fragen stark gepackt hatte. Deswegen habe ich dann auch bei PC-Ware im  Business Development als Werkstudent gearbeitet und bin schließlich bei Spreadshirt gelandet.

 

Ulrike: Und was gehört jetzt bei Projecter genau zu deinen Aufgaben?

 

Katja: Als Geschäftsführer einer noch jungen Firma ist man ja immer ein bisschen Mädchen für alles… Also landet viel Organisation und Papierkram auf meinem Schreibtisch, Buchhaltung, Verträge usw. Dann verbringe ich natürlich einen relativ großen Teil meiner Zeit mit unseren Kunden-Accounts, zum Beispiel also mit Google Adwords. Der Rest der Zeit ist dann mit Akquise, Angeboten, Networking, Vorträgen und Emails, Emails, Emails ausgefüllt. Außerdem bin ich der "Tool-Freak" bei Projecter und habe alle anderen zur Nutzung von mehreren überaus nützlichen Projektmanagement-Tools überredet ;)

 

Ulrike: Was ist zurzeit dein Lieblings-Keyword?

 

Katja: Uff, das ist eine schwierige Frage, wir haben ja auch nur viele tausend davon… Im Zweifelsfall momentan alles, was mit Weihnachten zu tun hat!

 

Ulrike: Die typische Frage aus Bewerbungsgesprächen: Welche Stärken und welche Schwächen bringst du in die Firma ein?

 

Katja: Und ich dachte, die Frage stelle ich jetzt nur noch anderen… Mal ganz platt gesagt, hoffe ich, dass ich meine Schwächen zu Hause lasse und nur meine Stärken in die Firma einbringe! Patrick und ich ergänzen uns da eigentlich ganz gut – ich habe häufig ziemlich viele Ideen und rege mich generell schneller auf. Patrick holt mich dann auf den Boden der Tatsachen zurück. Ansonsten denke ich sehr gerne strategisch und habe im Zweifelsfall immer noch einen Plan in der Schublade, was sich als ganz hilfreich herausstellen kann.

 

Ulrike: Wenn du an die Zukunft denkst – wie wird Projecter sich entwickeln? Welche Träume hast du noch für dein Unternehmen?

 

Katja: Mein Traum ist eine Niederlassung in der Schweiz, damit ich näher an den Bergen bin! Nein, also im Ernst: Jetzt geht es darum, dass Projecter aus den Krabbelpuschen herauswächst (Achtung, Insiderwitz…) und mit einem tollen Team weitere tolle Kunden gewinnt. Mein Traum ist es, unsere Dienstleistungen immer möglichst innovativ und kundenfreundlich anzubieten und uns vor allem im Bereich E-Commerce weiterzuentwickeln. Und der besagte Spaß bei der Arbeit sollte immer erhalten bleiben.

 

Ulrike: Zum Abschluss eine einfache Frage: Wann und wo bist du geboren?

 

Katja: Ich habe am 25.06.1979 im schönen Torgau an der Elbe das Licht der Welt erblickt. Wow, das war jetzt aber pompös ;)

 

Ulrike: Ok, das waren schon alle Fragen. Als nächstes wird uns dann wohl der zweite Geschäftsführer Patrick Hundt Rede und Antwort stehen müssen.



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