Unsere tierischen Freunde (Teil 2)

geschrieben am 29. Juni 2012 von

Dass die Projecterer sehr tierlieb sind, haben wir bereits im letzten Jahr in unserem Beitrag „Unsere tierischen Freunde“ erfahren. Da das Team inzwischen gewachsen ist bzw. einige gegangen und andere neu dazu gekommen sind, wollen wir mal schauen, wie es aktuell mit der Tierliebe und den Haustiererfahrungen bei den Projecterern aussieht.

Helene: Wildschweine, mit denen man spazieren gehen kann? Ja, das gibt es auf dem Bauernhof von Helenes Familie. Ab und zu werden dort nämlich Wildschweine mit der Flasche groß gezogen und manche von ihnen gehen sogar mit Helenes Vater spazieren. Momentan gibt es zum Beispiel den kleinen Muck, der Fürsorge braucht. Neben Wildschweinen gibt es noch einen Hund, Ziegen, Gänse, Kaninchen, die zwei Hähne Rembrandt und Caramelprinz und eine taiwanesische Schönnatter, die gern mal ausbricht. Eine Menge Arbeit also!

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Rebekka: Rebekka hat es als Stadtkind erst einmal mit pflegeleichten Haustieren versucht: mit Fischen. Ihr Aquarium war das Zuhause von mehreren Sumatra-Barben, Schwertträgern und einem Kampffisch namens Lord Voldemort. Leider sind einige der Fische an einem Virus gestorben und ein Algenbefall sorgte für das Auftauchen von Schnecken, so dass das Aquarium schließlich aufgegeben wurde. Derzeit hat Rebekka keine Tiere, geht aber hin und wieder mit dem Hund spazieren, der dem Opa ihres Freundes gehört.

Anke: Bei Eddie dachte Anke anfangs, es handele sich um einen Kater, später jedoch stellte sich heraus, dass das Tier weiblich ist. Eddie stammt aus demselben Wurf wie ihr Bruder und ist zwar etwas kleiner, aber bei Keilereien dadurch nicht unterlegen. Während Eddie geräuschlos auf Regale springt, bewegt sich Karl etwas schwerfälliger. Da kann schon mal die ein oder andere Tasse zu Bruch gehen. Die Gemeinsamkeit der beiden: sie sind faul und schlafen gerne.

Simone:Jeden Morgen um 6 Uhr wird Simone von ihrem Kater Wilson geweckt. Er schmust gerne und ist sehr umgänglich, räumt aber auch mal die Kommode aus, wenn er wütend ist oder kreischt mit seiner hohen Stimme. Wenn er am Fenster sitzt und jemand Bekanntes vorbei kommt, gurrt er fröhlich los und setzt sich vor die Tür. Am meisten freut er sich nämlich über Besucher.

Luisa:Vor acht Jahren saßen sie plötzlich auf der Terrasse – eine schwarze und eine gestreifte Katze, die Luisa und ihre Mutter aufgenommen haben, natürlich nur vorübergehend ;-). Passend zu ihren Fellfarben bekamen die Katzen die Namen Mogli und Shir Khan. Auch der Labrador Alf hat sich gut mit den Katzen vertragen. Der Hund trieb gern seine Späße: Als sich ein Paar aufgrund sehr hoch gewachsenen Grases in einem Feld sehr sicher gefühlt hat, klaute der Hund den Slip der Frau und musste erst überzeugt werden, dass es sich nicht um ein Spielzeug handelt. Hm, wem war wohl die Situation peinlicher?

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Ingrid: Ingrid ist ein Tierarztkind und so wimmelt es bei ihr zu Hause nur so vor Tieren: Ihre Familie kümmert sich neben Hund und Katzen häufig um Findelkinder und Pflegefällen. Vom Igel bis zu Tauben war da schon alles dabei. Als ihre Katzen noch ganz klein waren, hat Ingrid sie während der Sommerferien mit Spritze und Babypulver großgezogen – morgens um 6 Uhr gab es die erste und abends 12 Uhr die letzte Mahlzeit.

Beatrice; Seitdem Beatrice vom Dorf in die Stadt gezogen ist, ist sie haustierlos. Bei ihren Eltern hatte sie mehrere vermeintliche Kater, die sich häufig dann als Katze herausgestellt haben und als eine Katze vorsorglich Kleopatra genannt wurde, war sie tatsächlich ein Kater. Beschäftigt waren die Katzen, wenn sie vorm Aquarium saßen, ansonsten haben sie auch gern die Vorgärten der Nachbarn umgegraben.

Christian: Mit Katzen hat Christian nicht so viel am Hut, dafür ist er umso mehr Hundeliebhaber. Da für Hunde jedoch die Zeit fehlt, sind es Ratten geworden, die seine Freundin in die gemeinsame Wohnung mitgebracht hat. Anfangs waren sie noch klein und niedlich wie auf dem Foto, inzwischen müssen sie doch ab und zu mal Diät halten.

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Stefan: Stefans Familie hatte früher mal einen Hund und Katzen. Heute leben bei ihnen auf dem Hof Highlander, das sind langhaarige schottische Rinder. In seiner ersten WG in Leipzig hatte Stefan außerdem rote Mangrovenkrabben.

Stefanie: „Schau mal, der Osterhase!“ – Wenn zur Osterzeit Kinder am Garten von Stefanies Familie vorbeikamen, waren sie ganz begeistert von Stefanies braunem Kaninchen, das aussah wie man sich den Osterhasen vorstellt. Bis vor einem halben Jahr hatten Stefanies Eltern zudem ein Chamäleon, das sich buchstäblich schwarz ärgern konnte, wenn ihn etwas störte. Man konnte sich nie sicher sein, ob das Tier einen gerade anschaut oder ob seine Aufmerksamkeit bei der nächsten Fliege ist, die es sich mit seiner fast körperlangen Zunge schnappen wollte.

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Nadja: Nadja als echter Haustierfreund möchte ihren weniger haustierbegeisterten Freund von einem Tier überzeugen. Anfangs versuchte sie sein Herz mit Bildern von Katzen zu erweichen, bisher ohne Erfolg. Ihre aktuellen Favoriten sind ein ägyptischer Weißbauchigel oder ein afrikanischer Langohrigel. Ihr Freund hat den Gegenvorschlag gemacht, sich Achatschnecken anzuschaffen. Da beides jedoch schlecht zu vereinen ist, da der Igel ja die Schnecken fressen könnte, gibt es immer noch keinen tierischen Mitbewohner.

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Stefanie war 2012 bei uns Praktikantin.

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  1. Rolf und Kalle sind wirklich süß. Ich verstehe echt niemanden, der Mäuse und Ratten nicht mag.