Anzeigenerweiterungen für Google Ads-Kampagnen: Erstellung, Typen & unsere Tipps

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Quelle: Marian Beck – unsplash

Ihr habt euer Google Ads-Konto ganz frisch aufgesetzt oder braucht neuen Input zum Thema Anzeigenerweiterungen? Dann müsst ihr nicht mehr weitersuchen! Hier erfahrt ihr, welche Google Ads-Erweiterungen es gibt, wie man sie erstellt und was bei der Auswahl beachtet werden sollte, um einen Mehrwert für eure Kampagnen zu schaffen.

Was sind Anzeigenerweiterungen und warum sollte man sie nutzen?

Google Ads-Anzeigen bestehen aus URL, Anzeigenüberschrift und Anzeigentext. So weit, so einleuchtend. Manchmal entdeckt man direkt im Anschluss an den Text aber noch mehr: Aufzählungen von Marken und USPs, eine Telefonnummer, einen Rabattcode oder vier kurze Texte mit Überschriften unterhalb der Anzeige. Wir präsentieren – Anzeigenerweiterungen!

Erweiterungen dienen in erster Linie dazu, zusätzliche Informationen zu einem Unternehmen bzw. einem Produkt oder Angebot bereitzustellen. Diese sollen Nutzer*innen bei ihrer Kaufentscheidung weiterhelfen, passen aber meist nicht direkt in die Anzeige oder gelten für das gesamte Konto bzw. mehrere Kampagnen. Man kann damit auf weitere, inhaltlich zur Anzeige passende Websites aufmerksam machen, Rabattaktionen direkt innerhalb der Google-Suche platzieren, der Nutzer*in das Anrufen erleichtern und vieles mehr. Zusätzlich zum informativen Inhalt dienen Erweiterungen auch dazu, eine Anzeige größer und auffälliger zu gestalten, sodass sie mehr Platz im sichtbaren Bereich vor dem Scrollen einnimmt. Im besten Falle hat die Nutzer*in dann gar nicht mehr das Bedürfnis, sich andere Anzeigen anzuschauen.

Anzeigenerweiterungen einrichten

Folgendermaßen geht ihr vor, um Anzeigenerweiterungen aller Art einzurichten:

  1. Google Ads-Konto im Interface öffnen
  2. Klick auf „Alle Kampagnen“ (dunkelgraue Sidebar links)
  3. Klick auf „Anzeigen und Erweiterungen“ (hellgraue Sidebar)
  4. Klick auf „Erweiterungen“ im Dropdown-Menü
  5. Klick auf blaues Plus-Symbol ⊕
  6. Auswahl des Erweiterungstyps im Dropdown
  7. Auswahl „Hinzufügen zu“: Konto, Kampagne (Suchen, Auswahl treffen) oder Anzeigengruppe (Suchen, Auswahl treffen)*
  8. Offene Pflichtfelder ausfüllen
  9. Klick auf blaues Feld „Speichern“
  10. Freigabe der Anzeigenerweiterung abwarten

*Hinweis: Anzeigenerweiterungen können auf Anzeigengruppen-, Kampagnen- oder Kontoebene erstellt werden. Je nachdem, ob es sich um ein übergreifendes oder produktspezifisches Thema handelt, könnt ihr so die richtige Ebene für eure Erweiterung auswählen.

Verschiedene Typen von Anzeigenerweiterungen

Wir erklären euch, welche Arten von Erweiterungen es gibt und wofür diese verwendet werden. Hier bekommt ihr einen Überblick über die wichtigsten Erweiterungstypen, welche ihr in fast allen Google Ads-Konten anwenden könnt. Weiter unten listen wir euch weitere Typen auf, die ebenfalls zur Verfügung stehen, aber nicht überall Verwendung finden. Es folgt eine kurze Übersicht zu allen Erweiterungen, die wir euch in diesem Artikel näher vorstellen möchten.

Die wichtigsten Anzeigenerweiterungen von Google Ads im ÜberblickSitelink-Erweiterungen

Screenshot von Sitelink-Erweiterungen

Sitelink-Erweiterungen erscheinen als zwei oder vier Titel oder Kurztexte direkt unterhalb von Textanzeigen. Dabei handelt es sich um zusätzliche Links, die Nutzer*innen zu bestimmten Seiten einer Website weiterleiten. Das können z. B. Produktseiten sein, die zum angebotenen Produkt in der Textanzeige passen oder Seiten mit weiteren Informationen. Die Nutzer*in bekommt so direkt einen Überblick über weiterführende Inhalte auf der Website und fühlt sich von der Anzeige stärker angesprochen.

Wissenswertes zu Sitelink-Erweiterungen

  • Folgende Zeichenlängen sind zulässig:
    • Sitelink-Text (Titel): 25 Zeichen
    • Sitelink-Textzeilen 1 und 2: je 35 Zeichen
  • Damit die Sitelinks überhaupt angezeigt werden, müssen mindestens zwei, optimalerweise aber vier Sitelinks angelegt sein. Das liegt in der Darstellungsweise begründet.
  • Pro Ebene können maximal 20 Sitelinks hinterlegt werden.
  • Desktop-Anzeigen in Suchkampagnen können bis zu sechs, mobile Anzeigen bis zu acht Sitelinks enthalten.
  • Work Hack: Am besten ist es, fünf Sitelinks anzulegen. So seid ihr auf der sicheren Seite, sollte evtl. ein Sitelink abgelehnt werden.
  • Häufig werden nur die Titel der Sitelinks angezeigt, in einigen Fällen aber auch die Beschreibung. Wenn ihr diese nicht direkt eingebt, verwendet Google automatisch Daten zu den Sitelinks aus dem Konto, z. B. Informationen aus den Anzeigen. Um die Inhalte besser beeinflussen zu können, gebt ihr am besten selbst eine kurze Beschreibung ein.
  • Sitelinks erscheinen nicht nur in Suchkampagnen, sondern jetzt auch unterhalb von Werbe-Videos in Video- bzw. YouTube-Kampagnen.
  • Sitelink-Erweiterungen werden je nach Gerät, Position und anderen Faktoren unterschiedlich angezeigt. Falls euch jemand dazu befragt – es gibt keine hundertprozentige Garantie, dass ein bestimmter Sitelink immer auf eine bestimmte Weise unter einer bestimmten Anzeige erscheint.
  • Ihr könnt auswerten, wie viele Klicks durch Anzeigen verursacht wurden, wenn diese gemeinsam mit einem bestimmten Sitelink angezeigt wurden. Die Sitelinks an sich können aber nicht gesondert ausgewertet werden.
  • Sitelinks sind kostenlos. Für einen Klick auf einen Sitelink fallen dieselben Kosten an wie für einen Klick auf den Titel der entsprechenden Anzeige. Es ist also egal, ob die Nutzer*in direkt auf einen Teil der Anzeige oder auf den Sitelink klickt.

Erweiterungen mit Zusatzinformationen

Darstellung von Erweiterungen mit Zusatzinformationen als Stichworte unterhalb einer Textanzeige, oberhalb von Snippet-Erweiterungen (Desktop)

Darstellung von Erweiterungen mit Zusatzinformationen als Stichworte unterhalb einer Textanzeige,
oberhalb von Snippet-Erweiterungen (Desktop)

Erweiterungen mit Zusatzinformationen sind kurze Stichworte, die im Anschluss an Textanzeigen innerhalb des Textblocks erscheinen. Mit ihnen können Informationen zum Unternehmen bzw. den angebotenen Produkten oder Dienstleistungen hervorgehoben werden – sei es ein besonderer Service („30 Tage Rückgaberecht“, „24-Stunden-Kundenservice“ etc.), eine Aussage über die Vertrauenswürdigkeit („40 Jahre erfolgreich“, „Zufriedene Kunden“ etc.) oder ein anderes Alleinstellungsmerkmal („Einzigartig in Deutschland“, „Fair und nachhaltig“ etc.).

Wissenswertes zu Erweiterungen mit Zusatzinformationen

  • Jede Erweiterung mit Zusatzinformationen besteht aus maximal 25 Zeichen.
  • Die Darstellung von Erweiterungen mit Zusatzinformationen unterscheidet sich je nach Gerät und anderen Faktoren. Auf Desktops erscheinen die Infoschnipsel z. B. durch Punkte getrennt in einer Zeile, während sie auf mobilen Geräten absatzweise formatiert sind.
  • Es sind bis zu zehn Erweiterungen pro Anzeigentext möglich, wobei die genaue Anzahl von Zeichenabstand, Browser und Gerät abhängt.
  • Pro Ebene können maximal 20 Erweiterungen angelegt werden.
  • Erweiterungen mit Zusatzinformationen bieten sich besonders auf Kontoebene an, wenn sie Informationen zum Unternehmen an sich wiedergeben. So kann man Angaben zu allgemeinen Services, USPs oder der Corporate Identity machen.
  • Erweiterungen mit Zusatzinformationen sind nicht klickbar und kostenlos.

Snippet-Erweiterungen

Darstellung von Snippet-Erweiterungen als Liste unterhalb einer Textanzeige, oberhalb von Sitelinks (Desktop)

Darstellung von Snippet-Erweiterungen als Liste unterhalb einer Textanzeige, oberhalb von Sitelinks (Desktop)

Snippet-Erweiterungen sind Listen mit Aufzählungen zu einem übergeordneten Thema, die im Anschluss an Textanzeigen erscheinen. Sie bestehen aus einem Titel (z. B. „Typen“) und einer Liste (z. B. „Trägertops, T-Shirts, Pullover“). Diese Titel gibt es für verschiedene Branchen mit unterschiedlichen Themen. So kann man die vielfältigen Angebote eines Unternehmens bzw. seine Produktpalette vorstellen.

Wissenswertes zu Snippet-Erweiterungen

  • Diese Titel stehen zur Verfügung:
    • Ausstattung
    • Dienstleistungen
    • Kurse
    • Marken
    • Modelle
    • Serien
    • Stile
    • Studiengänge
    • Typen
    • Versicherungsleistung
    • Viertel
    • Vorgestellte Hotels
    • Ziele
  • Achtet darauf, dass die Listen-Titel und die aufgelisteten Werte inhaltlich zueinander passen. „Stile“ können z. B. Sneaker, Sandalen, High Heels und Stiefel sein. „Typen“ dürft ihr etwas freier interpretieren, z. B. als Oberbekleidung, Kleider, Schuhe und Accessoires oder andere übergeordnete Kategorien.
  • Pro Titel solltet ihr mindestens vier Werte einfügen, bestenfalls aber noch mehr. Jeder Wert darf maximal 25 Zeichen lang sein.
  • Snippet-Erweiterungen sind nicht klickbar und kostenlos.

Anruferweiterungen

Darstellung einer Anruferweiterung als klickbare Schaltfläche unterhalb von Sitelinks (Mobil)

Darstellung einer Anruferweiterung als klickbare Schaltfläche unterhalb von Sitelinks (Mobil)

Darstellung einer Anruferweiterung als klickbare Nummer neben der URL in der Textanzeige (Desktop)

Darstellung einer Anruferweiterung als klickbare Nummer neben der URL in der Textanzeige (Desktop)

Anruferweiterungen bestehen schlicht aus der (Service-)Telefonnummer des jeweiligen Unternehmens und erscheinen entweder unterhalb der Textanzeige als klickbare Schaltfläche

(Mobil) oder, nicht klickbar, neben der URL (Desktop). Nutzer*innen von Geräten mit Telefonfunktion können direkt darauf tippen oder klicken, um beim Unternehmen anzurufen. Das sorgt für eine gute Vertrauensbasis und vermittelt hohe Servicequalität.

Wissenswertes zu Anruferweiterungen

  • Vanity-Nummern (Nummern, die als Buchstaben dargestellt werden), Sonderrufnummern und Faxnummern können nicht als Anruferweiterungen verwendet werden. Außerdem prüft Google, ob die Nummer auch wirklich zu dem angegebenen Unternehmen gehört.
  • Ein Anruf (nach dem Tippen/Klick auf die Anruferweiterung) kostet so viel wie ein Klick auf die Anzeige, das Abrechnungsmodell ist CPC.
  • Mittels der Eingabe von Geschäftszeiten könnt ihr festlegen, dass die Anruferweiterung nur dann ausgespielt wird, wenn Anrufe auch möglich bzw. erwünscht sind.
  • Anruferweiterungen werden üblicherweise für Search-Kampagnen genutzt, können aber auch für Display-Kampagnen verwendet werden – allerdings nur für mobile Geräte. Ausgeschlossen sind Display-Kampagnen, die Remarketing verwenden oder ein Zielvorhaben mit App-Bezug haben.

Angebotserweiterungen

Darstellung einer Angebotserweiterung unterhalb der Textanzeige (Desktop)

Darstellung einer Angebotserweiterung unterhalb der Textanzeige (Desktop)

Angebotserweiterungen erscheinen unterhalb von Textanzeigen und machen auf aktuelle Rabattaktionen aufmerksam. Sie bestehen aus verschiedenen Elementen, z. B. dem Anlass des Rabatts, dem Prozentwert oder Geldbetrag, der abgezogen wird, den rabattierten Produkten, dem Gutscheincode und der Gültigkeitsdauer. Nicht alle dieser Details müssen angegeben werden. Dieser Erweiterungstyp gibt ein zusätzliches Incentive zum Kauf.

Wissenswertes zu Angebotsweiterungen

  • Eine Anruferweiterung kann folgende Bestandteile haben:
    • Anlass, z. B. Sommerschlussverkauf, Muttertag oder Weihnachten (Dropdown-Liste, auswählbar)
    • Sprache
    • Währung
    • Typ der Werbeaktion
      • Rabatt (Geldbetrag)
      • Rabatt (Prozentwert)
      • Rabatt bis zu einem Betrag von x
      • Bis zu x Prozent Rabatt
    • Aktionsartikel (max. 20 Zeichen)
    • URL
    • Info zum Mindestbestellwert
    • Rabattcode
    • Start- und Enddatum der Aktion
  • Neben Start- und Enddatum der Aktion selbst kann man zusätzlich noch auswählen, in welchem Zeitraum die Erweiterung ausgespielt werden soll. So kann man Aktionen schon im Vorhinein ankündigen oder aber erst darauf aufmerksam machen, wenn sie gestartet sind. Die Funktion findet ihr unter „Erweiterte Optionen“ → „Startdatum/Enddatum“.

Weitere Anzeigenerweiterungen

Im Folgenden stellen wir euch kurz einige Erweiterungstypen vor, deren Nutzung nur unter bestimmten Bedingungen erfolgen kann (Verkauf von Produkten im Allgemeinen, Existenz von physischen Ladengeschäften, Vorhandensein einer App etc.).

Lead-Formularerweiterung (Beta)

  • Lead-Formularerweiterungen erscheinen unter Textanzeigen und fordern Nutzer*innen auf, ihre persönlichen Daten (z. B. Name und E-Mail) einzutragen. Sie eignen sich vor allem für Unternehmen mit Lead-Zielen.
  • Die Lead-Daten können anschließend als CSV-Datei heruntergeladen werden.
  • Aktuell ist die Erweiterung im Beta-Status und nur für Search-Anzeigen nutzbar.

Standorterweiterung

  • Standorterweiterungen zeigen in Search-Anzeigen die Geschäftsadresse, den Unternehmensstandort auf einer Karte oder die Entfernung der Nutzer*in zum Geschäft an. Außerdem kann eine Telefonnummer bzw. eine Anrufschaltfläche enthalten sein. Ein Klick auf die Erweiterung führt zur Seite des jeweiligen Standorts.
  • In Display- und Video-Anzeigen besteht die Erweiterung aus Fotos, Öffnungszeiten und dem Standort des Geschäfts auf der Karte. Der Klick auf „Routenplaner“ führt zu einer Wegbeschreibung zum Geschäft.
  • Die Erweiterung eignet sich für Unternehmen mit einem oder mehreren physischen Geschäftsstellen.
  • Sie erscheint auf den Google Such-Websites, auch Google Maps. Außerdem wird sie im Google-Displaynetzwerk und unter YouTube-Anzeigen angezeigt, wenn sich die Nutzer*in in der Nähe des Standorts befindet oder Interesse an der Gegend gezeigt hat.
  • Die Verknüpfung mit einem Google My Business-Konto ist erforderlich, um die Erweiterung nutzen zu können.

Affiliate-Standorterweiterung

  • Affiliate-Standorterweiterungen zeigen in Search-Anzeigen das nächstgelegene Geschäft einer großen Handelskette, in dem ein Produkt verkauft wird, als Adresse oder auf der Karte. Der Klick auf die Erweiterung führt zu einer Wegbeschreibung dorthin.
  • Auch in Display- oder Video-Anzeigen gleicht die Darstellung jener bei den „normalen“ Standorterweiterungen.
  • Die Einrichtung ist dabei simpel: Nach Hinzufügen der Erweiterung muss nur die Kette angegeben werden, welche die Produkte des eigenen Unternehmens führt. Alles Weitere wird von Google erledigt.

Preiserweiterung

  • Preiserweiterungen (bis zu acht „Karten“ pro Textanzeige) zeigen angebotene Produkte oder Dienstleistungen mit einem Titel, dem Preis sowie einer kurzen Beschreibung an. Über das Preismenü gelangt die Nutzer*in dann zu dem Produkt auf der Website.
  • Auch lokale Geschäfte mit kleinerem Produkt- bzw. Dienstleistungsumfang (z. B. Frisör- oder Kosmetiksalons) können so auf Leistungen und Preise aufmerksam machen, wenn die Nutzung von Google Shopping nicht möglich ist.
  • Der Klick auf eine Erweiterung kostet so viel wie ein Klick auf die Anzeige selbst.
  • Preiserweiterungen können einzeln oder in Bulk als Feed hochgeladen werden, dieser muss aber händisch aktuell gehalten werden.

App-Erweiterung

  • App-Erweiterungen verlinken eine App des Unternehmens in Textanzeigen. Ein Klick auf den App-Link führt direkt zur Seite der App (Beschreibung, Download-Möglichkeit) bei Google Play oder im Apple App Store. Der passende Store wird dabei automatisch durch das genutzte Gerät erkannt (Android vs. iOS).
  • Die Erweiterung wird nur auf Geräten angezeigt, auf welchen der Download der App funktionieren würde.

Bilderweiterung (Beta)

  • Bilderweiterungen sind dynamische Erweiterungen, für die sich Google Bilder automatisch von der Zielseite der Anzeige zieht.
  • Die Bilder erscheinen dann neben der Textanzeige und stellt diese gegenüber den Anzeigen von Wettbewerbern heraus.
  • Die Beta funktioniert aktuell so, dass Konten dafür ausgewählt werden. Man kann sich noch nicht selbst dafür anmelden. Wurde das eigene Konto ausgewählt, dann wird einem die Aktivierung der Bilderweiterungen über den Reiter „Erweiterungen“ automatisch angeboten.

Unser Fazit zu Anzeigenerweiterungen

Die Nutzung von Erweiterungen bei Google Ads ist einfach und eignet sich für alle Arten von Unternehmen mit verschiedenen Zielstellungen. Hier gibt es noch einmal alle wichtigen Fakten im Überblick:

Nachteile

  • Anders als bei Anzeigen werdet ihr nicht benachrichtigt, wenn eure Erweiterungen abgelehnt werden. Habt deshalb nach der Erstellung neuer Erweiterungen immer mal wieder ein Auge darauf.
  • Erweiterungen lassen sich nachträglich ganz einfach bearbeiten, allerdings startet dann der Freigabeprozess von Neuem.
  • Man kann Erweiterungen nicht gesondert von Anzeigen auswerten – die Auswertung spiegelt immer wieder, wie die Performance von Anzeigen aussah, als sie gemeinsam mit einer Erweiterung ausgespielt wurden. Das lässt leider auch den Einfluss anderer Faktoren zu.
  • Man kann nicht genau festlegen, welche Erweiterung in welcher Form bei welcher Anzeige ausgespielt wird, da hierbei verschiedene Dinge, u. a. Gerät und Browser, eine Rolle spielen.

Vorteile

  • Erweiterungen erhöhen den Informationsgehalt von Anzeigen. Das suggeriert Nutzer*innen Seriosität.
  • Sie vergrößern Anzeigen und führen dazu, dass diese mehr Platz in der Google-Suche einnehmen. Wettbewerber werden dadurch verdrängt.
  • Der Weg der Nutzer*in zu verschiedenen Angeboten des Unternehmens (Produkten, Aktionen, einer App etc.) wird deutlich verkürzt.
  • Die Erweiterungen erhöhen das Bedürfnis der Nutzer*in, direkt mit einer Anzeige zu interagieren, verbessern die Klickrate sowie die Anzeigenrelevanz und senken damit den CPC.
  • Erweiterungen sind für alle Netzwerke (Search, Display, Video) nutzbar.
  • Die maximalen Kosten entsprechen denen eines normalen Klicks auf die Anzeige.

 

Annalena unterstützt das Performance-Team von Projecter als Specialist im SEA.

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