Das Content-Netzwerk richtig nutzen

geschrieben am in der Kategorie SEA von

„Content und Search immer in getrennten Kampagnen bewerben!“ – Das hören wir oft von Google, auch wenn es ein sehr häufig gemachter Fehler ist (wegen ungünstigen Default Einstellungen von Google Adwords), gibt es doch noch ein paar Dinge mehr, die man bei den Einstellungen des Content Netzwerkes wissen sollte.

Während man vor einiger Zeit immer zwischen einer placement-bezogenen und einer keyword-bezogenen Kampagne unterscheiden musste, ist es mit der neuen Oberfläche möglich Keywords und Placements in einer Kampagne zu verwalten. Wie toll – dachte man sich und packte froh und munter Keywords und Webseiten in eine Kampagne, teilweise sogar in eine Anzeigengruppe.

Aber wieso gibt es bei den Kampagnen-Einstellungen dann immer noch die Unterscheidung zwischen Placement und Keyword bzw. wie es jetzt heißt: „Relevante Seiten nur auf den von mir verwalteten Placements“ und „Relevante Seiten im gesamten Werbenetzwerk“? So legten vermutlich die wenigsten in letzter Zeit noch Placementbezogene Kampagnen an.

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Der Unterschied ist nach wie vor vorhanden und auch wenn man denkt, es könnte in einer Kampagne verwaltet werden, ist es weiterhin nötig diese zu trennen um dieselben Ziele zu verfolgen.

Die Keyword-bezogene Kampagne

Hier werden mittels eines Sets aus Keyword passende Webseiten von Google ausgesucht, auf denen die Anzeigen geschaltet werden. Fügt man selbst noch eine passende Webseite hinzu, wird die Anzeige nur dann auf der Webseite geschalten, wenn die Keywords auch zur Webseite passen oder ein Artikel der Webseite dazu passt. Eigentliches Ziel von Webseiten in eine keyword-bezogenen Kampagnge ist, die Webseiten über individuelle CPCs besser steuern zu können.

Die Placement-bezogene Kampagne

Die Anzeigen in dieser Kampagne werden nur auf selbst ausgewählten Seiten geschalten. Um Anzeigen auf größeren Seiten besser steuern zu können, ist es möglich mittels Keywords die Ausrichtung weiter einzugrenzen.

Also auch wenn Keywords und Placements in einer Kampagne und Anzeigengruppe verwendet werden können, ist es dennoch notwendig verschiedenen Kampagnen für jedes Ziel aufzusetzen.

Tipp am Ende: Hat man bei den Spracheinstellungen der Content Kampagne mehr als eine Sprache ausgewählt, funktioniert das Placement-Tool nur noch eingeschränkt.

Stefanie war seit Januar 2009 Key Account Manager bei Projecter und hat auch vorher schon im Online Marketing gearbeitet. Als Head of SEM war sie u.a. für den Bereich Keyword Marketing zuständig.

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