Erfolgreich Werben mit dem Google Display Netzwerk – Teil 1

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Die folgende Serie fasst die Möglichkeiten im Google Display Netzwerk (GDN) zusammen. Der erste Beitrag wird sich mit den grundsätzlichen Einstellungsmöglichkeiten befassen. Die nächsten Teile der Serie werden dann die verschiedenen Arten des Targetings zum Thema haben. Es werden das Kontext-Targeting, das Zielgruppen-Targeting sowie das Themen-Targeting besprochen.

Am Ende der Serie wird eine Zusammenfassung mit der Erläuterung der Kombination der einzelnen Targeting-Möglichkeiten stehen. Im ersten Teil der Serie sollen die Einstellungsmöglichkeiten als Basis für den Erfolg im Google Display Netzwerk Thema sein.

Grundlegende Struktur des AdWords-Konto

Grobe Struktur des AdWords Kontos bei Bewerbung der Suche sowie des Display-Netzwerks

Generell sollte man im Google AdWords-Konto die Search von den Display-Kampagnen trennen. Beide Systeme funktionieren unterschiedlich und gehören für eine saubere Marketing-Kampagne nicht zusammen. Die Anforderungen an die Suche bzw. an das Display-Netzwerk sind bei Keywords und Anzeigenformulierung verschieden.

Neben der Trennung von Search und Display-Kampagnen bietet sich im Google Display Netzwerk die Trennung von Text und Image-Anzeigen in verschiedenen Anzeigengruppen an. Der Hintergrund liegt in der Verwaltung der Gebote. Eine Image-Anzeige nimmt meist den Platz von mindestens 2 Textanzeigen ein und muss sich somit in der Auktion gegen diese beiden durchsetzen. Eine Textanzeige wird somit mit einem niedrigeren Gebot gemeinsam mit anderen Textanzeigen auf dem gleich Platz geschaltet.

Grundlegende Einstellungen der Display Kampagne

Beim Einrichten der Display-Kampagne gilt es die richtige Einstellung für das gewünschte Targeting zu wählen. Es stehen 2 Optionen zur Verfügung.

  • Option 1: Anzeigen auf Seiten schalten, die mit der weitestgehend passenden Ausrichtungsmethode übereinstimmen
  • Option 2: Anzeigen nur auf Seiten schalten, die mit allen ausgewählten Ausrichtungsmethoden übereinstimmen

Screenshot der Auswahl-Möglichkeiten zur Ausrichtung der Display-Kampagnen

Option 1 wählt man immer, wenn man seine Anzeigen über Keywords ODER Placements ODER Themen ODER Zielgruppen steuern will. Bzw. sich alle Ausrichtungsmethoden nicht beeinflussen sollen.

Will man Anzeigen auf Kombinationen von oben genannten Ausrichtungsmöglichkeiten erscheinen lassen, wählt man die zweite Option. Mit dieser Option kann man somit Zielgruppe über die Angabe von Themen oder Keywords weiter einschränken und besser targeten.

Spracheinstellung im Google Display-Netzwerk

Die Spracheinstellung im Display-Netzwerk sollte mit Bedacht gewählt sein. In der Suche ist es kein Problem meist nur die Region einzuschränken und die Kampagne auf alle Sprachen auszurichten. Im Display-Netzwerk sollte hier allerdings vorsichtiger ausgewählt werden, denn wählt man den gesamten Sprachraum aus, so werden die Anzeigen schnell auf Webseiten geschaltet die nicht in deutscher Sprache sind. Die Erfahrung hast gezeigt dass deutsche Kampagnen auf fremdsprachigen Seiten sehr schlecht funktionieren, auch wenn sich die Zielgruppe auf der Seite aufhält.

Im nächsten Teil der Serie wird die erste Art des Targetings, das Kontext-Targeting besprochen und mit Beispielen veranschaulicht.


SEM Agentur

Ralf ist seit April 2010 bei Projecter und hat sich auf das Suchmaschinenmarketing spezialisiert. Mittlerweile ist er Geschäftsführer und Head of SEA des Projecter-Teams. Er hat an der HTWK Leipzig ein Medientechnikstudium absolviert und außerdem praktische Erfahrungen in New York und Berlin gewonnen. Er freut sich über Feedback & Kommentare von euch!

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  1. Schöner Artikel. Ich freue mich auf den nächsten Teil.