SEM Auslese Februar 2014

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SEM Auslese

Im Februar wartet der Suchmaschinenmarketing-Kanal mit vielen Änderungen im Design und Funktionalität der AdWords Accounts auf. Außerdem ist noch eine spannende Analyse für besseres Kostenmanagement in der aktuellen Ausgabe der SEM Auslese dabei.

News

Neues AdWords Design

Google hat das Design des AdWords Benutzer-Interfaces einer intensiven Frischzellenkur unterzogen. Das neue AdWords Design wirkt deutlich aufgeräumter und klarer. Die Akzentfarbe Grün wurde durch Blau ersetzt und deutlich reduziert. Damit erinnert AdWords nun auch stärker an die Erscheinungsform anderer Google-Produkte.

Inhaltlich hat sich wenig geändert. Lediglich die Abrechnungsinformationen können jetzt nicht mehr als separaten Reiter mit einem Klick erreicht werden, sondern verbergen sich hinter einem kleinen Zahnrädchen im rechten oberen Bildrand.

Zusammenhang zwischen Qualitätsfaktor und Klickrate untersucht

Ein hoher Qualitätsfaktor ist seit jeher der Schlüssel zu einem effizienten Konto-Management. Ein hoher Qualitätsfaktor erhöht den AdRank und somit auch die Chance auf bessere Platzierungen in den Suchergebnissen und Kosteneinsparungen.

Die Einflussgrößen des Qualitätsfaktors werden jedoch von Google nicht veröffentlicht und sind geheim. Im Zentrum der Untersuchung steht der Zusammenhang von Klickrate und Qualitätsfaktor. Die Untersuchung von mehreren hundert AdWords Konten ergab, dass ein höherer Qualitätsfaktor mit einer höheren Klickrate gewichtet um die Position der Anzeige ergibt. Demnach können etwa 45% des Anstiegs des Qualitätsfaktors mit der Zunahme der Klickrate erklärt werden. Diese muss jedoch immer relativ zur erwarteten Klickrate der Anzeigenposition betrachtet werden.

Dies unterstreicht die Bedeutung der stetigen Anzeigenoptimierung zur Verbesserung der Klickrate und Steigerung der Effizienz des gesamten Kontos.

Ausweitung der Funktionen der Suchtrichteranalyse

Standardmäßig wird im AdWords die Conversion dem letzten Klick zugeordnet. Dabei wird der Tatsache, dass auch andere Klicks vorher an der Conversion beteiligt sein können, nicht ausreichend Rechnung getragen.

Über die Auswertung der Suchtrichter unter Tools > Conversions > Suchtrichter ermöglicht die Identifikation von Bezügen zwischen den Suchbegriffen. Beispielsweise kann eine Anzeige über eine spezielle Suchanfrage Interesse geweckt haben, bis der Kauf nach einer erneuten Suche nach dem Markenbegriff zum Abschluss gebracht wird.

Die Auswirkung der Zuordnung kann in der Zuordnungsmodellierung nun vergleichen werden. Die Standardoption „letzter Klick“ lässt sich somit mit anderen Modellen wie „erster Klick“ oder einem „Linear“ vergleichen. Damit können auch Keywords identifiziert werden, die generell weiter vorne oder hinten im Kaufprozess anzusiedeln sind.

Umbenennung der Conversionbezeichnungen im AdWords-Konto

Bisher werden die verschiedenen Zählweisen von Conversions entweder „Conversion (1-pro-Klick)“ oder „Conversion (viele-pro-Klick)“ bezeichnet. Diese Bezeichnung aktualisiert Google in allen Konten zeitnah zu den Bezeichnungen „Klicks mit Conversion“ für „Conversion (1-pro-Klick)“ und „Conversions“ anstelle von „Conversion (viele-pro-Klick)“.

Etwas verwirrend ist dabei, dass sich die Bezeichnung „Conversions“ in der Branche bisher informell für „Conversion (1-pro-Klick)“ etabliert hatte und daher eine Verwechslungsgefahr bei der Kommunikation der Werte besteht.

Darüber hinaus ermöglicht diese Neuerung, auch die unterschiedliche Bewertung von verschiedenen Conversions. Zwei Verkäufe können beispielsweise als zwei Conversions gezählt werden, wohingegen zwei Lead-Anfragen mit der gleichen Klickherkunft nur als eine Conversion gezählt werden. Generell sollte man immer aktiv hinterfragen, welches Conversionmodell für das eigene Geschäftsmodell sinnvoll ist.

Wichtiges beim Umstieg auf Google Shopping Kampagnen

Unlängst wurde durch Google eine spezielle Kampagnenform für die Produktanzeigen veröffentlicht. Die Google Shopping Kampagnen sollen der Logik des Datenfeeds stärker folgen und eine bessere Übersichtlichkeit gewährleisten.

Beim Umstieg auf Google Shopping Kampagnen sollten man jedoch grundlegende Dinge beachten, um sich später viel Arbeit zu ersparen. Besonders auf eine sinnvolle Strukturierung des Feeds und die Vergabe der neuen „Costom labels“ sollte Wert gelegt werden. Damit können auch erfahrene Advertiser ihre Flexibilität beim Kampagnenmanagement beibehalten.

Weitere Suchmaschinenmarketing News kompakt:

 

In der Suchmaschinenmarketing Auslese fassen wir jeden Monat die wichtigsten Neuerungen und Entwicklungen zum Thema Suchmaschinenmarketing für euch zusammen. So behaltet ihr immer den Überblick. Die weiteren SEM Auslesen sowie Zusammenfassungen zu den Themen SEO und Social Media findet ihr hier.



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Steffen unterstützt seit November 2012 das Projecter-Team. Ihn verschlug es bereits 2007 im Zuge seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften nach Leipzig. Über ein Auslandsstudium im Marketing und die Google Online Marketing Challenge war der Weg zum Online Marketing bei Projecter nicht weit. Heute ist Steffen Geschäftsführer und Head of Content & Creative.

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