SEM Auslese Oktober 2013

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Kaum ein Monat vergeht, ohne dass ein neues Google Produkt ausgerollt oder angekündigt wird. Neben den Weihnachtsvorbereitungen bleibt den Werbetreibenden also auch im Oktober nur wenig Zeit zum Durchatmen. Die Review Extension wird in den nächsten Tagen in allen Accounts verfügbar sein. Was sonst noch in den letzten Wochen passiert ist, lest ihr hier.

News

Review Extension Rollout

Erst diese Woche wurde angekündigt, dass die neueste Google AdWords Anzeigenerweiterung in allen Accounts ausgerollt wird.

Review Extension

Beispiel einer Review Extension

In einigen Accounts ist die Erweiterung auch bereits verfügbar. Mit der „Bewertungserweiterung“ haben alle Werbetreibenden die Möglichkeit, positive Bewertungen von Drittanbietern in den Anzeigen hervorzuheben. Auch wenn die Erweiterung derzeit nur auf Englisch verfügbar ist, so zeigt der schnelle Rollout, dass die Ergebnisse in den USA wohl vielversprechend waren.

Neue Bewertung

Anlegen einer neuen Bewertung

Auf Kampagnen- und Anzeigengruppenebene hat man die Möglichkeit, ein direktes Zitat einzugeben oder die Bewertung umschreibend wiederzugeben.
Anschließend erfolgt die Eingabe des Textes und der Quelle, so wie sie in der Anzeige angezeigt werden soll. Im letzten Schritt erfolgt die Eingabe der Quellen-URL.

Es können mehrere Bewertungen eingereicht werden. Angezeigt wird am Ende aber nur eine. Für die Freigabe der Bewertungen durch Google sollten einige Tage eingeplant werden.

Google Shopping goes local

Mit Google Shopping haben Werbetreibende die Möglichkeit, sich über Produkte zu informieren, diese zu vergleichen und über Händler online zu bestellen.

Nun soll auch die lokale Ausrichtung der Anzeigen verstärkt werden. Unter dem Motto „Google Shopping goes local“ können für lokal ausgerichtete Anzeigen zusätzliche Informationen eingebunden werden. Das betrifft vor allem die Verfügbarkeit von Produkten in lokalen Shops. Product Listing Ads mit einem lokalen Bezug leiten Nutzer zukünftig zu sogenannten Local Storefronts weiter. Hier erhalten sie Informationen zu weiteren Produkten des Händlers. Die Entscheidung für einen Besuch im Store soll so vereinfacht werden.

Google Shopping goes local

Google Shopping goes local auf dem Desktop

Die präsentierten Daten des Local Storefronts basieren auf den im Google Merchant Center hinterlegten Daten-Feeds. Entsprechend wichtig ist ein optimierter Feed. Spekulieren Werbetreibende darauf, für lokal ausgerichtete Product Listing Ads angezeigt zu werden, sollten vor allem Attribute mit lokalem Bezug berücksichtigt werden.

Die Abrechnung auf CPC-Basis bleibt dieselbe. Erst der Klick auf die Anzeige und damit die Weiterleitung in den Local Storefront wird kostenpflichtig.
Ein weiterer Vorteil sind die gebotenen Auswertungsoptionen. Die Klick Performance innerhalb des Storefronts kann separat ausgewertet werden und bietet sicherlich weitere wertvolle Insights.

Google Shopping Smartphone

Google Shopping goes local auf dem Smartphone

Webdienst Ready Creatives startet

Ready Creatives basiert auf zwei Produkten – Ready Image Ads und Ready Ad Gallery. Ziel ist es, die Erstellung von Display Anzeigen zu vereinfachen.

Die Anforderungen an Anzeigen sind gestiegen. Kreative und dynamische Formate sind Voraussetzung, nehmen aber viel Zeit in Anspruch und sind kostenintensiv. Laut Google sind dies Hürden, die vor allem für kleine und mittlere Unternehmen nur schwer zu nehmen sind.

Google hat dazu ein Video veröffentlicht, welches das Tool erklärt.

Über Ready Image Ads scannt Google in nur wenigen Sekunden die ausgewählte Website und erstellt erste Entwürfe für mögliche Anzeigenformate. Anschließend können weitere Anpassungen vorgenommen werden. Neben Änderungen am Text, an der Schriftart, Farbe, Image, Überschrift und weiteren Merkmalen, kann auch zwischen unterschiedlichen Designs gewählt werden.

In der Ready Ad Gallery stellt Google zusätzlich vier vorgefertigte Anzeigen Templates zur Verfügung. Angepasst auf unterschiedliche Kampagnenziele sind das folgende Formate:

  • Dynamic Ads: Das Format passt Layout, Produkte und Text der Anzeige an den Inhalten an, die der Nutzer auf der Website gesehen hat.
  • Engagement Ads: Das Format basiert auf der Interaktion des Nutzers mit der Anzeige. Hält sich ein Nutzer mit der Maus länger als zwei Sekunden über der Anzeige auf, vergrößert sich die Anzeige.
  • Video Ads: In die Anzeigen kann ein Video integriert werden.
  • General Purpose Ad: Basierend auf hunderten Templates können einfache Display Anzeigen erstellt und nachträglich angepasst werden.

Praktisches

Google AdWords verlängert Cookielaufzeit

Bisher hat die Cookielaufzeit des AdWords Conversion Trackings 30 Tage betragen.
Während dieser Zeithorizont für die meisten Werbetreibenden vollkommen ausreichend ist, haben vor allem Händler mit Produkten, denen ein längerer Kauf- und Entscheidungsprozess unterliegt, oft das Nachsehen.

Daher bietet Google ab sofort die Option, die Laufzeit des Conversion Trackings in dem Zeitraum von 7 bis 90 Tagen individuell anzupassen.

Anpassung Cookielaufzeit

Individuelle Anpassung der Cookielaufzeit

Ein Problem ist sicherlich die eindeutige Zuordnung der Conversion zu Google AdWords. Bei Cookielaufzeiten von mehr als 30 Tagen nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass weitere Berührungspunkte mit der Brand stattgefunden haben. Hier muss von Fall zu Fall unterschieden werden.

An dieser Stelle kann der neue Zeitintervall Bericht helfen. Über Tools und Analysen > Conversions kann man unter dem Bereich Suchtrichter den Punkt Zeitintervall auswählen. Wählt man über das Protokollfenster zusätzlich „90 Tage“ aus, wird eine Verteilung der generierten Conversions ab der ersten Impression, dem ersten Klick oder dem letzten Klick angezeigt. So lassen sich auch ohne die Anpassung der Cookielaufzeit wertvolle Infos gewinnen und Strategien ableiten.

Zeitintervall Bericht

Zeitintervall Bericht

Neben dieser Neuerung hat Google in den letzten Wochen auch das Cross-Account Conversion Tracking eingeführt und ermöglicht den Import von Offline generierten Conversions. Eine schöne Zusammenfassung hat Acquisio bereitgestellt.

Kopieren und Einfügen im AdWords Interface

Um größere Mengen an Kampagnen, Anzeigengruppen, Anzeigen oder Keywords kopieren und einfügen zu können, war bisher die Verwendung des AdWords Editors notwendig.

Seit einigen Tagen ist dies nun auch im AdWords Interface möglich. Über die klassische Tastenkombination Strg+C (Kopieren) und Strg+V (Einfügen) – aber auch im Dropdown Menü unter „Bearbeiten“ – ist die neue Funktion verfügbar. Eine große Arbeitserleichterung für kurzfristige Online Änderungen.

Copy und Paste

Copy und Paste Funktion

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Google Shopping – Optimierung von Anzeigen mit Produktinformationen

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Janine hat bis Ende 2013 das Projecter Team verstärkt. Sie ist Expertin auf den Gebieten SEM, Social Media und SEO. Ihr Faible für das Online Marketing hat Janine während ihres Studiums der Internationalen BWL entdeckt.

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