SEM Auslese Oktober 2014

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SEM-Auslese

Ein ereignisreicher Monat September liegt hinter uns – allen Apfelfreunden wurde ein neues iOS Update verschafft und einen neuen 10-Euro Schein gab es für alle Bundesbürger obendrauf. Auch im Suchmaschinenmarkt hat sich einiges getan und Google verfolgt seine Mobile First Strategie konsequent weiter.

News

Callout Extensions

Google hat eine neue Anzeigenerweiterung veröffentlicht, die für Werbetreibende die Möglichkeit bieten, bis zu drei Qualitätsmerkmale des eigenen Angebots zusätzlich zu den Sitelinks und dem Anzeigentext darzustellen. Diese werden in einer zusätzlichen Zeile zwischen der Anzeige und anderen Erweiterungen dargestellt. Die Argumente sind, anders als bei Sitelinks, nicht verlinkt. Durch die Einbindung der Callout Extensions sollte sich die Klickrate positiv entwickeln – insbesondere, solange noch nicht alle Werbetreibende reagiert haben.

Display Advertising 2.0

Die Werbeeinnahmen über Displayanzeigen durch AdSense Partner sind ein wichtiger Einkommenszweig von Google. Daher ist es nur logisch, das Displayformat für mobile Endgeräte weiterzuentwickeln. Vier neue Anzeigenformate werden für die mobilen Endgeräte eingeführt: Engagement Ads, True View Ads, Anchor Ads und Magazine Style Ads. Die Formate sind für Website und Apps gedacht und bieten unter anderem die Möglichkeit, interaktive Anzeigen auf Geräten ohne Flash darzustellen. Zudem sollen die Formate die Marke des Werbetreibenden hochwertiger darstellen und somit die Attraktivität des Formats zunehmen. Die Anzeigen sollen in den nächsten Monaten eingeführt werden.

Neue Darstellung mobiler Anzeigen im lokalen Umfeld

Unter dem Credo „making every character count“ möchte Google die Effizienz des Werbeplatzes in mobilen Anzeigen optimieren. Dazu behält sich Google das Recht vor, die zweite Anzeigenzeile zugunsten von relevanteren Informationen zu ersetzen. Dies können Callout Extensions, Sitelinks oder Location Extensions sein. Daher ist es besonders wichtig, spezielle Anzeigen für die mobile Darstellung umzusetzen und Anzeigentexte über zwei Zeilen zu vermeiden. Zudem sollte die wichtigste Information in der ersten Zeile platziert werden.

Anpassung der Mobile Call Metriken

Eine kleine, aber feine Anpassung, um die Übersichtlichkeit der Mobile Call Extensions zu verbessern: Bisher wurden die beiden Metriken „Mobile click-to-call“ und „Mobile phone calls“ separat ausgewiesen. Das Feedback der Werbetreibenden legte jedoch nahe, beide Metriken zu vereinen. Dies wird nun umgesetzt und die Daten werden aggregiert. Dies gilt auch für historische Daten.

Local Inventory Ads erweitert

Local Inventory Ads werden durch Google in weiteren Ländern und Formaten veröffentlicht. Damit wird Google dem Trend der Anreicherung vieler lokaler Shopping-Erlebnisse durch mobile Suchanfragen gerecht. Die Anzeigen werden unter anderem in Deutschland eingeführt und ermöglichen die Darstellung von „local invetory ads“ und „local storefront ads“. Erstgenanntes Format ähnelt in der Darstellung Shopping-Anzeigen, verbindet jedoch den Preis mit der Angabe der Entfernung zum nächsten Geschäft. Die „local storefront ads“ zeigen die Adresse und Navigation zum nächsten lokalen Shop an, der ein gesuchtes Produkt auf Lager hat. Zudem können „store-only products“ nun auch auf dem Desktop beworben werden. Dadurch werden Produkte in den Shopping-Ergebnissen dargestellt, die nur im Ladengeschäft verfügbar sind.

Facebook plant Atlas Launch

Der Werbemarkt wird für Google immer umkämpfter. Nach Amazon, dessen Werbepläne wir bereits im Vormonat vorstellten, zieht jetzt auch Facebook mit einem neuen Werbeportal nach. Über die Werbeplattform Atlas sollen Display-Anzeigen außerhalb von Facebook geschaltet werden können. Die Aussteuerung erfolgt dabei analog zu den sehr präzisen Kriterien, die Werbetreibende bereits auf Facebook zu schätzen gelernt haben.

Geräte Targeting bei Bing Ads

Bing Ads zieht in der Interpretation der Trafficquellen dem Vorbild Google nach und vereint Desktop und Tablet Traffic. Somit können die Gebote für Tablets nicht mehr abgeschaltet werden, ohne die Anzeigenschaltung für den Desktop ebenfalls einzustellen. Zwar bleibt über die Gebotsanpassung die Möglichkeit, die Gebote anzupassen, erhalten, jedoch nur von -20% bis +300%.

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Steffen unterstützt seit November 2012 das Projecter-Team. Ihn verschlug es bereits 2007 im Zuge seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften nach Leipzig. Über ein Auslandsstudium im Marketing und die Google Online Marketing Challenge war der Weg zum Online Marketing bei Projecter nicht weit. Heute ist Steffen Geschäftsführer und Head of Content & Creative.

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