SEO Auslese Januar 2013

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Vor ein paar Wochen haben wir noch auf die vergangenen Monate zurückgeblickt und schon ist das neue Jahr aus SEO-Sicht wieder im vollen Gange. So handelt die erste SEO Auslese 2013 u.a. von Negative SEO-Attacken, falsch interpretierten Korrelationsanalysen und einigen praktischen On- und Offpage Tipps.

SEO Praxis: Onpage

Diesen Monat gab es wieder ein paar sehr schöne Praxisartikel für den Onpage-Bereich. Diese haben sich definitiv einen Platz in der eigenen Lesezeichen-Liste verdient:

Christoph Baur erklärt auf SEO Book, warum es keine gute Idee sei, paginierte Seiten sowohl mit noindex,follow als auch mit dem Canonincal-Tag zu versehen und zeigt, wie es richtig geht. Ebenfalls auf SEO Book stellte Eric Kubitz 10 leicht zu vermeidende Onpage-Fehler vor.

Ist man gerade dabei, die eigene Website zu analysieren, schadet auch ein Blick auf Julian Dzikis „56 Onpage Fragen, die man sich stellen sollte“ nicht. Julian war diesen Monat fließig, so ist auch sein nächster Artikel unter dem Titel „Tod den Kategoriebeschreibungen“ absolut lesenswert.

An dieser Stelle soll auch die zweite, überarbeitete Ausgabe des E-Books „Google Webmaster Tools“ von Stephan Czysch nicht unerwähnt bleiben. Neue Kapitel umfassen unter anderem die Themen „Strukturierte Daten“ und das „Disavow-Tool“.

Vorsicht bei Korrelationsanalysen

Korrelationsanalysen zu einzelnen Google Rankingfaktoren sorgen nicht mehr nur bei unseren Mathematik-affinen Kollegen für Verwirrung. In einem Interview im Sistrix-Blog klärt Dr. Steffen Wagner über die Probleme bei diesen statistischen Analysen auf und zeigt, warum es so schwer ist,  Zusammenhänge zu den Google Ergebnissen herzustellen.

Ebenfalls von Sistrix gab es im Januar das E-Book „SEO -Analysen mit den Sistrix Sichtbarkeitsindex“.

Content Marketing – Andreas Bruckschlögl im Interview

Natürlich lässt auch 2013 der Austausch zum Thema Content Marketing nicht auf sich warten. So gibt in der ersten Ausgabe von Radio4SEO in diesem Jahr Andreas Bruckschlögl ein ausführliches Interview zu diesem Thema. Er spricht u.a. über die Frage, ob Content Marketing das Linkbuilding der Zukunft ist.

Er gibt auch etwas davon preis, wie er beim Thema Content Marketing vorgeht, z.B. in punkto Suche nach Multiplikatoren, Konkurrenzanalyse, Zielgruppenbestimmung, Trends in Zeitungen und Fernsehen erkennen etc. Ziel dieser Maßnahmen: Möglichst viel RELEVANTEN Traffic auf die eigene Seite holen (Links, Linkplatzierungen, Linktexte sind nur sekundär wichtig!). Sein (sehr schönes) Fazit zudem: Nicht an der Zeit geizen. Die ausführliche Recherche nach zielgruppenrelevanten Themen im Content Marketing ist essentiell! Das ist der wichtigste Teil, bei dem viel Zeit investiert werden sollte.

Neben Content Markting wird im ersten Teil der Radio4SEO-Ausgabe übrigens auch das Thema SEO-Gehälter und die in diesem Zusammenhang wichtige Eigenreputation diskutiert.

Praktische Tipps für die Linkakquise

Gleich Anfang des neuen Jahres verfasste Valentin Dushe auf marketingblick.de einen schönen How To-Artikel zum Thema personalisierte Linkanfragen. Dabei beschreibt er in drei ausführlichen Schritten, mit welchen Methoden höhere Erfolgsquoten für die eigene Linkakquise erreicht werden können.

Bevor man entsprechende Linkanfragen rausschickt, müssen relevante Linkquellen und Kooperationspartner natürlich zunächst recherchiert werden. Matthäus Michalik zeigt, wie dafür die gängigen Suchoperatoren effektiv genutzt werden können.

Trends in der lokalen Suchmaschinenoptimierung

In vielen Blogs wurde Ende Dezember bis in den Januar hinein in die Online Marketing-Glaskugel geschaut. Viele stellten dabei allgemeine Vermutungen für den Bereich SEO an. Sebastian Socha, Experte für die lokale Suche, beschäftigt sich in seinem Artikel „Lokales Online-Marketing 2013: Trend, Tendenzen & Prognosen“ hingegen mit den Trends speziell für die Optimierung lokaler Unternehmen.

Auch in diesem Monat gab es auf Search Engine Land außerdem eine sehr ausführliche und lesenswerte Case Study zur Entwicklung einer (lokalen) SEO Strategie!

Negative SEO- Angriff auf Noblego

Natürlich soll auch die Negative SEO Attacke auf Noblego, die in diesem Monat die SEO Szene in Aufruhr versetzte, nicht unerwähnt blieben.

Hierbei taten sich zwei Lager auf: Negativer SEO Angriff oder ausgeklügelter Linkbait? Eine umfangreiche Zusammenfassung der Argumente beider Gruppen gab es vergangene Woche von Sascha Blank.

Christoph Kilz beobachete den Zusatz “Diese Seite übersetzen” in den Suchergebnissen als Indikator für derartige SEO Attacken auch bei anderen Webseiten.

Was sonst noch so war….

Franziska war von April 2011 bis November 2014 Teil des Projecter-Team und leitete den Bereich Suchmaschinenoptimierung.

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  1. Oh man, ganz schön was los im SEO 😉

  2. Ich denke, es gibt wohl kaum ein Business in dem es soviel unterschiedliche Meinungen und Ratschläge gibt, wie im SEO-Bereich. Einigkeit besteht wohl nur darin, dass es darum geht die eigene „Inselpage“ bestmöglich in die große „Seekarte“ Internet einzubinden. Leider erweist sich der Kartograph (u. a. google) als sehr launisch und ändert ständig seine Arbeitsweise. Was vor zwei Tagen noch todsicher gute Rankings einbrachte, ist plötzlich völlig überholt, oder doch nicht???? Viele SEO-Analysen sind ihr Geld nicht wert!

  3. Ich denke weil hier gesagt wird viele Seo Analysen sind ihr Geld nicht wert, sollte man eher sagen SCHLECHTE Seo Analysen sind ihr Geld nicht Wert.
    Wahrscheinlich werden die Seiten durch irgendwelche Tools geklatscht minderwertige Ergebnisse verkauft und wenn der Ruf zu schlecht ist macht man eben ne andere “ Firma “ auf is halt leicht verdientes Geld.

  4. @sascha das stimmt schon das Problem ist oft schauen die Seo Seiten total Seriös aus und sind aber Schwarze Schafe bei denen man einen 0815 Ausdruck eines Seo Tools bekommt. Oft ist überhaupt kein fachliches Wissen vorhanden, aber anscheinend lässt sich so auch noch Geld verdienen sonst würde es so Leute nicht geben.

  5. @Sascha und @Andre: Ja, leider sieht man immer wieder, dass die „Leistung SEO“ für teures Geld angeboten wird, ohne dass das nötige Fachwissen vorhanden ist.

    Das resultiert dann in unbefriedigende Beratung und Ergebnissen für die Kunden solcher Anbieter und in den Glauben, dass SEO nur teuer ist, aber nichts bringt.

  6. Danke für die ganzen Links.

    Aber sollten die Umgangsformen, die unter den Tipps für die Linkakquise gegeben werden, nicht Standard sein? Man kann doch eigentlich direkt unterscheiden, wie jemand angesprochen werden möchte – und ggf. wie ausführlich.

  7. Vielen Dank für dein Kommentar, Robin.
    Leider sind die von Valentin genannten Punkte noch nicht in allen Fällen Standard – jeder Webmaster bekommt auch heute noch unpersönliche Linkanfragen. Aber natürlich hängt das auch immer vom Ansprechpartner der Zielseite ab, welcher Grad an Personalisierung gefragt ist.