Archiv für die Kategorie ‘SMO’

Facebook Spiele: Top 5

Freitag, 19. Februar 2010

Immer mehr Leute “verschwenden” Ihre Zeit mit Facebook Spielen – und ich bin einer von ihnen ;) Alle Facebook-Nutzer wissen wovon ich spreche, wenn es um die Statusberichte von Facebook Spielen geht, die mehr und mehr den Newsfeed zuspammen. Während die Mitspieler tolle Vorteile aus den veröffentlichten Spielen ziehen können, kostenlose Geschenke oder z.B. einen gestrandeten Wal adoptieren, sind die Nicht-Spieler zunehmend genervt.

Alle Spiele zielen auf den Community Gedanken: bist du allein, bist du nichts. Hast du Freunde, gehört dir die Welt. Deswegen auch der Schwall an Statusmeldungen. Denn nur mit 10 Freunden gibt es ein größeres Grundstück, um noch mehr Kühe zu melken und nur wenn du Fan der Seite des Spiels wirst, gibt es den “special Clownfish”.

Der Suchtfaktor spielt hierbei eine große Rolle. Bei allen Spielen geht es am Anfang immer recht schnell voran um kurzfristige Erfolge zu erzielen (auch ohne Freunde). Hat man sich dann etwas aufgebaut und sieht, was man mit mehr Geld und Freunden erreichen könnte, ist das Aufhören nicht mehr so leicht. Erst recht nicht, wenn man schon immer mal auf einem Bauernhof oder einer einsamen Insel leben wollte. So identifizert man sich immer mehr mit der Welt, in der ja auch die ganzen “Freunde” leben.

Natürlich kann man nicht sagen, welches Facebook Spiel das beste ist, deswegen habe ich 5 unterschiedliche Facebook Spiele zusammengetragen. Sortiert nach meinem Geschmack und Spielerfolg:

Farmville5. Farmville
Wahrscheinlich das bekannteste aller Facebook Spiele. Nicht umsonst gründen Gegner unmengen an Facebook Gruppen mit Namen wie “Schick mir noch einmal eine Farmville-Anfrage und ich fackel’ deine Farm ab”. In dem Spiel geht es darum, eine Farm zu errichten, auf der sich die unterschiedlichsten Tiere, Bäume, Häuser, Felder und andere Pflanzen tummeln. So ziemlich alles bringt Geld und das sollte reinvestiert werden um weiter zu expandieren. Je größer die Farm, umso mehr Geld bringt sie und um so größer kann sie werden. Ein Teufelskreis. Farmville ist eins der Spiele, die ich kenne, mit den meisten und kreativsten Updates. Es wird ständig weiterentwickelt, um auch die User in höheren Leveln neben dem ackern, sähen und ernten bei Laune zu halten.

Spiele mit ähnlichem Prinzip und teilweise sogar noch netterer Idee sind “Happy Aquarium” und “Happy Island” (mit dem einsame Insel Prinzip).

braind buddies4. Brain Buddies

Brain Buddies ist ein Spiel mit vielen kleinen Tests rund um den IQ. Vier Themenbereiche und pro Bereich 3-4 unterschiedliche Spiele testen den Facebook User auf seine Intelligenz. Das Spiel wäre ohne die Community sicher nicht halb so interessant, da hier der Konkurrenzkampf – wer ist schlauer – immer wieder angetrieben wird.

chain rxn3. Chain RXN

Alles andere als komplex und kompliziert ist das Spiel Chain RXN. Und das Beste: man braucht keine Community, keine Freunde – man kann einfach mal für sich ein kleines Spiel zwischendurch spielen. Ziel ist es herumfliegende Punkte einzufangen. Die Schwierigkeit steigt von Level zu Level. Sogar ein Ende gibt es hier, im Gegensatz zu unendlichen und immer größer werdenden Farmen und Inseln. Mit Level 12 ist das Spiel zu Ende und man kann seinen Highscore betrachten.

treasure madness2. Treasure Madnessy

Bei Treasure Madness schlüpft man in die Rolle des Schatzsuchers. Mit Schaufel, und in späteren Leveln Spitzhacke und Gummistiefeln bewaffnet, schlägt man sich über die verschiedensten Landkarten, welche man selbst wählen darf. Anhand von Goldvorkommen und liebstem Grab-Untergrund entscheidet sich der Schatzsucher und macht sich auf die Suche. Man stößt auf Gold, kleine Spiele, bei denen man kräftestärkende Früchte gewinnen kann, und vieles mehr.  Hier kann man auch Gruppen von Schatzsuchern bilden und gemeinsam die Schätze der Welt finden.

bubble1.Bubble Islands
Dieses Spiel ist mein absoluter Favorite. Das liegt aber auch an der Art des Spieles. Mit verschieden farbigen Bällen andere Bälle auflösen, bevor sie den Boden berühren. Drei gleichfarbige Bälle müssen zusammengebracht werden um sie zum Ab- und Auflösen zu bringen. Gegliedert ist das Spiel in verschiedene Levels. Während der Anfang noch leicht ist, wird es immer anspruchsvoller und so hängt man auch mal mehrere Abende im gleichen Level. Hier werden keine Freunde benötigt – ich bin dann doch eher der Allein-Spieler, man kann sich aber mit den anderen vergleichen und sieht genau wieviele Spiele der andere schon gemacht hat.

Auch sehr beliebt Spiele, zu denen ich noch nicht so den Einstieg (und auch keine Zeit) gefunden habe, die aber in diesem Zusammenhang genannt werden sollten, sind “PetSociety”, “Mafia Wars” (bei Fragen hierzu, könnt ihr euch an Katja wenden ;) )

In diesem Sinne:
“Stefanie found a beautiful Perfect Bunch of Daffodils and wants to share it with you!”

Social Media Marketing – selber machen oder machen lassen?

Donnerstag, 04. Februar 2010

Neben dem klassischen Marketing taucht in letzter Zeit ein Begriff immer häufiger auf: Social Media Marketing. Internetnutzer haben das Bedürfnis zu kommunizieren, sich in Foren und Gruppen zusammen zu finden, Communities aufzubauen und sich in Netzwerken zu organisieren. Plattformen für solche Aktivitäten sind vor allem XING, StudiVZ, Facebook oder Twitter. Laut einer Studie verbringen 18 bis 24 Jährige etwa 18% ihrer “Online-Zeit” in sozialen Netzwerken.
 
Da ist es kein Wunder, dass Unternehmen die Chance erkennen, sich in eben solchen sozialen Netzwerken zu engagieren. Bietet doch Social Media Marketing ganz konkrete Vorteile. Kundenwünsche und -meinungen lassen sich einfangen. Kunden fordern sogar Partizipation. Sie lassen sich sogar im Prozess der Produktentwicklung einbinden. Weiterhin wird der Dialog gefördert. Anders als bisher ist es über soziale Netzwerke möglich, auf einer “Augenhöhe” ohne Hierarchien zu kommunizieren. Wer den Dialog fördert, bindet Kunden langfristig an sein Unternehmen. Auch der virale Effekt ist oft bemerkenswert, da viele User von ganz allein Inhalte in ihrem sozialen Netz streuen, wodurch die Popularität der Marke gesteigert wird.
 
 
Wie funktioniert Social Media Marketing?
Social Media Marketing ist keine Werbung. Dessen sollten sich Unternehmen bewusst sein. Vielmehr geht es um direkte Kommunikation mit dem Kunden und echtem Engagement in Netzwerken. “Zuhören und Mitmachen” lautet das Motto.
 
In diesen Netzwerken lassen sich eigene Marken-Communities aufbauen oder fachliche Inhalte durch einen Experten in Foren und Gruppen kommunizieren. Besonders geeignet dafür sind XING und Facebook. Botschaften mit hohem Unterhaltungs- oder Informationswert lassen sich viral verbreiten. Themenbezogene Inhalte dagegen können zielgerichtet in entsprechenden Foren untergebracht werden. Im Gegenzug dazu erhält man von den Mitgliedern seines Netzwerkes wertvolles Feedback und kann mit ihnen per Chat oder Twitter-Dialog treten.
 
 
Kann eine Agentur diese Leistungen erbringen?
Schnell könnte man zu dem Schluss kommen, dass der Aspekt des Sozialen verloren geht, wenn eine Agentur mit dem Social Media Marketing beauftragt wird. Schließlich ist Authentizität die oberste Priorität bei Kampagnen in sozialen Netzwerken. Auf der anderen Seite können Agenturen mittlerweile langjährige Erfahrung und gute Referenzen auf diesem Gebiet vorweisen. Sie kennen die Fallstricke und auch Möglichkeiten, die hinter Web 2.0 Kampagnen stecken. In erster Linie kann eine Agentur natürlich Kunden in Hinblick auf Social Media Marketing beraten. Am Anfang stehen ohnehin die Analyse bisheriger Aktivitäten und das Identifizieren möglicher Kanäle. Sind die Ziele gesteckt, liegt es am Unternehmen, zu entscheiden, ob die Kampagnen selbständig oder durch externe Anbieter durchgeführt werden sollen. Auch hier bieten Agenturen Vorteile. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden können sie zielgerichtet Informationen streuen, die richtigen Zielgruppen ausfindig machen und den Aufbau eigener Plattformen fördern. Der hohe Arbeitsaufwand, den viele Unternehmen intern nicht bewältigen könnten, spricht ebenfalls für die Beauftragung einer Agentur.
 
 
Fazit: Outsourcing oder In-House?
Oberstes Gebot bei Social Media Marketing ist: Zuhören und authentisch bleiben. Das gelingt am besten, wenn die Social Media Kampagnen In-House durchgeführt werden. Doch gerade, wenn die Kapazitäten oder das Fachwissen nicht vorhanden sind, können Agenturen sehr hilfreich sein. Sie kennen sich im Web 2.0 aus und wissen, wie man Zielgruppen erreicht.

“Follow” oder “not follow” – das ist hier die Twitter-Frage

Montag, 11. Mai 2009

twitter-decision-flowchart1-575x1024Twittern ist eindeutig ein Trend unter allen Web 2.0-Affinen. Jeden Tag werden tausende neue Twitter-Accounts eröffnet und Millionen von Tweets sausen um den Erdball. Wer schon etwas länger im "Geschäft" ist, "verfolgt" inzwischen sicherlich eine stattliche Anzahl an anderen Twitter-Usern. Eine ungeschriebene Reziprozitäts-Regel innerhalb der "Twitter-Gemeinschaft" besagt, dass man neuen followers eigentlich ebenfalls "folgen" sollte.

Obwohl die Twitter-Nachrichten ja in ihrer Länge und Komplexität beschränkt sind, kann der stetige Datenzufluss mit der Zeit zu viel werden. Um dem vorzubeugen hat David Bradley – selbst ein passionierter Twitterer – ein "Twitter Decision Flowchart" entwickelt. Anhand der Übersicht soll jeder Twitter-Nutzer schnell die Entscheidung treffen können, ob er die Tweets des anderen, der die eigenen Nachrichten seit Neustem mitliest, abonnieren soll.

David Bradley orientiert sich dabei beispielsweise an der Follow-Statistik des anderen: Wieviele User lesen bei ihm mit und bei wie vielen verfolgt er selber die Tweets?
Wie sieht sein Bild aus und wie nennt er sich selber?
Sind die Nachrichten des anderen leicht "spammig" oder bieten sie einen Mehrwert?

Das Twitter Decision Flowchart ist natürlich nicht überlebensnotwendig. Außerdem stellt sich das Entscheidungsproblem auch bei weitem (noch) nicht für alle Twitter-Nutzer. Es ist jedoch eine witzige Orientierung, um Entscheidungen ("follow" oder "not follow") objektiv und zeitnah zu treffen und sich vor einer nicht mehr zu bewältigenden Anzahl an (z.T. uninteressanten) Statusnachrichten von anderen zu schützen.

SMO, der kleine Bruder von SEO und SEM

Mittwoch, 06. Mai 2009

twitter_logo_headerSMO steht für „Social Media Optimization“ und ist ein sehr unterhaltsamer Teil des Online Marketings. Deswegen haben wir auch angefangen, neuste Projecter-Aktivitäten und Erkenntnisse über verschiedene SMO-Kanäle zu verbreiten. Über unseren Twitter-Account zwitschern wir regelmäßig über neue Blogbeiträge, spannende Termine und auch über ein paar alltägliche Banalitäten. Ausführlichere Informationen sind dann immer hier auf unserem Blog nachzulesen (dessen RSS-Feed abonniert werden kann). Fotos pflegen wir bei der Fotocommunity Flickr ein und ein eigenes Facebook-Profil haben wir auch seit einiger Zeit. rssWir leisten also bereits unseren Beitrag zur sozialen Vernetzung der Menschen über das Internet und speziell die „Social Media“.
SMO soll seinen Anwendern dabei helfen, direkt an der Kommunikation im „Zielmarkt“ beteiligt zu werden. Das klingt für einen Online-Shop-Betreiber im ersten Moment erfolgsversprechender als für eine Dienstleistungsagentur. Es geht jedoch darum, im Netz wahrgenommen zu werden, Interessenten mit den eigenen Beiträgen zu fesseln und neuste Entwicklungen in der eigenen Branche oder auf dem Zielmarkt zu erkennen und ggf. begegnen zu können.

Neben den oben erwähnten „sozialen Medien“ gibt es beispielsweise noch die social bookmarking websites wir ini.cio und mister-wong oder das weltbekannte Youtube. Sobald wir unsere ersten eigenen Videos drehen und veröffentlichen, melden wir uns wieder zum Thema SMO. ;)

 1