How to: Pinterest Unternehmensseite anlegen

geschrieben am in der Kategorie Social Media Marketing von

Seit November 2012 ist es möglich, bei Pinterest nicht nur privat zu pinnen, sondern auch als Unternehmen. Im Unternehmensblog „Oh, How Pinteresting“ wurden die neuen Tools für die Business-Community vorgestellt. Genauso wie die Funktionsweise von Pinterest ist auch das Erstellen bzw. Konvertieren eines privaten in einen Business Account unkompliziert und in wenigen Minuten erledigt.

Die Antworten auf die Fragen „Wie geht das genau? Welche Vorteile hat das? Welche rechtlichen Bedingungen sind damit verknüpft?“ gibt es in diesem Beitrag. Wir haben nämlich kürzlich auch unseren Projecter-Account in einen Business Account umgewandelt und daraufhin eine Step-by-Step Anleitung erstellt, die euch hilft, dasselbe mit eurem Account zu tun.

Wie geht das genau?

Ein neuer Business Account kann ganz unkompliziert hier erstellt werden. Einfach alle wichtigen Daten in die Maske eingeben, einen knackigen Unternehmenstext schreiben, das Profilbild hochladen und fertig.

Besteht bereits ein Account, kann dieser ganz einfach in einen Business Account konvertiert werden. Das funktioniert  über die Funktionsleiste oben. Auf „About – For Businesses“ klicken und dann landet man hier. Jetzt die Terms of Use bestätigen – diese wurden ebenfalls extra für Unternehmen neu angepasst, zu dem Thema weiter unten mehr – und schon ist man fertig.

convert-account

Zusätzlich muss die Seite verifiziert werden. Das hat den Vorteil, dass die volle URL im Profil und auch in den Suchergebnissen angezeigt wird. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder lädt man eine von Pinterest generierte Datei herunter und lädt diese dann auf den eigenen Server. Oder man fügt einen Meta Tag ein. Wir haben uns für die Datei entschieden, das ist eine Sache von wenigen Minuten.

pinterest-verifizierung

Welche Vorteile hat ein Business-Account?

Ist der Business Account einmal angelegt, können auch verschiedene Buttons eingebaut werden.

  • Das Bookmarklet ist ein Short-Cut, um schnell Inhalte von der eigenen Website/Blog oder anderen Seiten auf die Boards zu pinnen. Sehr praktisch und funktioniert gut.
  • Der „Pin it Button“ kann auf der eigenen Seite installiert werden, was den Besuchern ermöglicht, die vorhandenen Bilder zu pinnen.  Außerdem signalisiert es zusätzlich, dass man auf Pinterest vertreten ist und dass es auch erwünscht ist, die Inhalte zu teilen.
  • Der „Follow Button“ kann auch auf der eigenen Website oder dem Blog integriert werden. User können dem entsprechendem Pinterest-Profil so direkt von der Website aus folgen.

 

pinterest-business-buttons 

Terms of Use – Welche Rechte räumt man Pinterest ein?

Mit der Einführung von Unternehmensseiten hat Pinterest auch die Terms of Use für Unternehmen angepasst. Ohne diese zu akzeptieren, geht natürlich nichts. Da kaum jemand Zeit oder Lust hat, sich im Kleinformat die Bedingungen von oben bis unten durchzulesen, sind hier die wichtigsten Infos, die Bilderechte betreffend, zusammengefasst. Es gibt die AGBs auch bisher nur auf Englisch.

Jeder Inhalt (Bilder, Links), der auf Pinterest geteilt wird, ist so genannter „User Content“ und für jeden Nutzer verfügbar. Das bedeutet, dass die geteilten Bilder ausschließlich über die Tools von Pinterest von jedem Nutzer weltweit weiterverbreitet, repinned, bearbeitet, verändert und gespeichert werden dürfen. Man behält aber weiterhin alle Rechte an dem Inhalt und ist allein verantwortlich für den „User Content“, den man auf Pinterest teilt.

In den Terms of Use lautet das so:

Pinterest allows you to post content, including photos, comments, and other materials. Anything that you post or otherwise make available on our Products is referred to as “User Content.” You retain all rights in, and are solely
responsible for, the User Content you post to Pinterest.”

“You grant Pinterest and its users a non-exclusive, royalty-free, transferable, sublicensable, worldwide license to use, store, display, reproduce, re-pin, modify, create derivative works, perform, and distribute your User Content on
Pinterest solely for the purposes of operating, developing, providing, and using the Products. Nothing in these Terms shall restrict other legal rights Pinterest may have to User Content, for example under other licenses. We reserve the
right to remove or modify User Content for any reason, including User Content that we believe violates these Terms or our policies.”

Integriert man die Pinterest-Button (Follow, Pin it) auf seiner Website, erklärt man sich damit einverstanden, dass Pinterest Daten von der Website und den Usern sammeln und nutzen darf. Außerdem stimmt man zu, dass Pinterest die Website, auf der die Tools installiert sind, analysieren darf.

“By incorporating Site Features into your site or service, you agree that Pinterest may collect and use information from you and your users as described in our Privacy Policy. You also agree that Pinterest may use automated methods
to analyze your site or service where Site Features have been incorporated.”

SMM_Banner_2012

Fazit

Will man Pinterest nutzen, muss man nicht seine Bildrechte abtreten, aber man erklärt sich damit einverstanden, dass der eigene Content weltweit über das Netzwerk von allen Usern weiterverbreitet werden darf. Zudem will auch Pinterest für das zur Verfügungstellen von einer so immensen Reichweite etwas haben und zwar Daten. Daten von der Unternehmenswebiste/Blog und den Usern der Website. Welche Daten genau analysiert werden, wird leider nicht tiefergehend erklärt.

Habt ihr schon Erfahrungen mit dem Business Account oder fällt euch noch etwas bei den Terms of Use auf, was anderen verborgen bleibt?  Immer her mit Anregungen, Ideen und Erfahrungswerten.

Jennifer war bis August 2013 Teil des Projecter-Teams. Im Oktober 2012 ist sie als Praktikantin bei uns eingestiegen und unterstützte uns danach als Texterin.

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  1. Wirklich sehr schönes Tutorial.

    Besonders gut fand ich, dass endlich mal jemand die „Terms of Use“ genau durchleuchtet. Mit meinen unzureichenden Englischkenntnissen war ich da immer etwas unsicher. 😉

    Gruß Jonas

  2. Konnte da bisher in den AGBs auch noch nichts Anderes finden, obwohl ich es merkwürdig für so einen bildlastigen Service finde, dass man sich nicht die Rechte daran sichert. Vielleicht kommt da noch was.

  3. Danke für das how to … meine Webseite verifizieren konnte ich aber erst anschließend in den Konto-Einstellungen …

  4. Sehr gut zu wissen … allerdings ist Pinterest m.E. für meine Branche nicht ganz so gut geeignet.

  5. Hallo zusammen,

    vielleicht kann mir jemand von euch weiterhelfen… Ich habe eine Pinterest Seite für mein Unternehmen erstellt, die Seite auf dem Server verifiziert, bereits 6 Pinnwände erstellt – trotz alledem wird mein Suchergebnis weder bei Eingabe des Markennamens noch bei Eingabe einzelnes Suchbegriffe angezeigt.

    Danke im Voraus!

  6. Hallo Lisa, das Problem ist uns bisher nicht bekannt. Bei den von uns angelegten Seiten funktioniert die Suche nach den Seiten ganz gut. Tut mir leid, wenn wir da nicht weiterhelfen konnten.
    Grüße, Julia