LinkedIn & Content Marketing – ein super Team! Aber…

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LinkedIn hat in diesem Jahr angefangen die Publishing Plattform für alle Mitglieder zu öffnen. In den kommenden Monaten werden nach und nach alle Mitglieder die Möglichkeit erhalten, längere Texte (z.B. Blogartikel) auf ihrem Profil zu veröffentlichen. Das zielt unserer Meinung nach direkt auf den Content Marketing Gedanken. Wir haben uns mit den Vor- und Nachteilen der Publishing Plattform beschäftigt:

Vorteile

Reichweite erhöhen: Die Texte, die auf der Publisher Plattform veröffentlicht werden, sind öffentlich, das heißt für alle sichtbar und auffindbar, auch wenn man nicht im Netzwerk eingeloggt ist oder im Netzwerk selbst keine Verbindung zu dem Profil hat, das die Texte veröffentlicht. Der Text kann also von der Reichweite von LinkedIn profitieren.

Expertise signalisieren: Bisher konnte man sein Wissen nur über Links, Gruppen Diskussionen oder Status Updates mitteilen. Die längeren Texte bieten nun die Möglichkeit, seine Expertise an alle über einen Newsfeed zu verbreiten.

Seine Marke erweitern: Die Publishing Plattform bietet sich an, vor allem Themen zu seiner Nische zu veröffentlichen. Grenzt man die Themen von seinem Blog ab, dann kann die Plattform eine alternative Veröffentlichungsform darstellen, auf der man mit neuen Kontakten ins Gespräch kommt und seine Marke ausbaut.

LindekIn Publishing Plattform

Die Publishing Plattform wird in den nächsten Monaten freigeschalten

 

Nachteile

Zu viel konkurrierender Content: Ähnlich wie bei Facebook kann es ganz schnell passieren, dass der Newsfeed mit Texten überfüllt wird, dann erreicht nicht jeder Artikel einen interessierten Leser.

Es kostet: Je höher der Wettkampf um die sichtbaren Plätze im Newsfeed ist, desto eher werden bezahlte Posts Standard sein. Bisher gibt es schon die Basisversion „Sponsored Updates“, da werden mit wachsender Artikel-Zahl bestimmt noch einige Werbemöglichkeiten hinzukommen.

Der Platz ist nur gemietet: Wie bei allen sozialen Netzwerken gehört die Plattform nicht denjenigen, die den Content veröffentlichen. Baut man sich also innerhalb von LinkedIn ein Netzwerk auf und sammelt Beiträge und Wissen an diesem Ort, dann übergibt man auch den Content an die Plattform.

Lohnt es sich wirklich? Das kommt immer auf die Social Media Strategie an. Ist die eigene Zielgruppe auf LinkedIn vertreten? Dann ist die Publisher Plattform eine gute Möglichkeit, diese bei LinkedIn zu erreichen. Alles andere würde sonst wohlmöglich Zeit verschwenden. Aber das gilt auch bei jedem anderen Netzwerk.

Fazit

LinkedIn ist nicht die einzige Plattform, die in die Content Marketing Strategie integriert werden kann. Sie besitzt viele Vorteile, sollte aber bedacht genutzt werden. Ein weiteres Beispiel ist Klout. Dazu berichten wir euch demnächst hier in unserem Blog.

Lisett ist seit 2013 Teil des Projecter Teams. Sie berät Kunden mit nationaler und internationaler Ausrichtung und entwickelt für diese individuelle Online-Marketing-Strategien. Darüber hinaus übernimmt sie das Projektmanagement für Kanal-übergreifende Projekte, ist Ansprechpartnerin für die Projecter PR und treibt somit die Außenwirkung der Agentur voran.

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