Social Media Auslese Juli 2014

geschrieben am in der Kategorie Social Media Marketing von

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Facebook

Neue App: Slingshot

Es gibt ein neues Spielzeug namens Slingshot. Die App wurde von Facebook gelauncht und ist eine weitere App, bei der sich alles um Bilder dreht. Das Besondere: der Nutzer sendet ein Foto an einen Freund. Dieser kann das Bild erst öffnen, wenn er ein Bild zurücksendet. So entsteht automatisch ein intensiver Austausch. Gedacht ist Slingshot für Momentaufnahmen. Die Nutzer sollen zeigen, was sie gerade erleben.

Neuerungen bei Facebook-Anzeigen

Es gab so einige Neuerungen bei den Facebook-Anzeigen. Thomas Hutter berichtet von einem neuen Ad-Format namens „Multi-Product-Ads“. Hierbei handelt es sich um Anzeigen, bei denen drei Produkte zu sehen sind. Die Anzeigen sind mit Custom Audiences verknüpfbar. So können Werbetreibende Nutzern eine Anzeige mit drei Produkten ausspielen, die vor kurzem die Website besuchten.

Im gleichen Beitrag wird auch beschrieben, dass Custom Audiences für Webseiten neue Funktionen anbieten wird.

Noch eine News: die bekannten Right Hand Side Anzeigen werden überarbeitet und erhalten mehr Platz. Dadurch werden sie wohl auch teurer.

Und zu guter Letzt: Facebook vereinfacht die teilweise langen Namen der Anzeigenformate und setzt nun kürzere Namen um. So wird aus einer Page Post Link Ad eine Link Ad.

Und schon wieder das Reichweitenthema

Nachdem wir schon öfter über den Reichweitenrückgang bei Facebook Posts berichtet haben, kommt hier ein eindrückliches Beispiel. OnlineMarketing.de zeigt das Beispiel von Snickers. Snickers postete sowohl bei Facebook als auch bei Twitter eine Grafik und nahm darin Bezug auf die Beißattacke von Suarez. Das Ergebnis: 55.000 Twitter Follower erzeugten 40.000 Retweets. Dagegen schafften es die 11 Millionen Facebook Fans nur zu 4.000 Likes. Die Zahlen sind eindrücklich. Schade, dass Twitter in Deutschland immer noch unter dem Radar läuft.

Keine „People Talking About“-Angaben mehr

Ab 2.07.2014 gibt es keine Angaben mehr zu „People Talking About“ auf Facebook Seiten. Bislang war diese Angabe öffentlich sichtbar und zeigte an, wie viele Nutzer mit den Inhalten der Seite interagieren. Oft gab es Unklarheiten, wie sich der Wert tatsächlich berechnet. Nun hat Facebook ihn abgeschafft. Ein öffentliches Vergleichen ist damit nicht mehr möglich. Jeder Fanseiten Betreiber ist nun angehalten, sich eigene KPIs zur Erfolgsmessung zu definieren.

Facebook-Impressum nun auch in mobiler Version

Ein wichtiger Meilenstein! Nach ewigem Hin und Her und Hunderten von Erklärartikeln über Impressumspflicht von Facebook Seiten, kommt jetzt die Erleichterung. Facebook zeigt das Impressumsfeld auch bei mobilen Endgeräten an.  Damit dürften einige Seitenbetreiber aufatmen, da sie nun sicherstellen können, dass ihre Facebook Seite ein Impressum ausweist. Und es dürfte fortan weniger Erklärartikel zu dem Thema geben.

Google+

Google+ wird 3 Jahre

Wie schnell die Zeit vergeht! Google+ hat am 28.06.2014 seinen dritten Geburtstag gefeiert. Dabei kommt uns Google+ immer noch sehr neu und klein vor. Auf Futurebiz gibt es eine schöne Grafik zur Entwicklung von Google+.

Authorship wird verschlankt

Eigentlich sahen sie ganz nett aus, diese Bildchen des Autors in der Google Suche. Doch Google schafft die Autorenbilder beim Authorship ab. Begründung: das Design der Suchergebnisse soll verschlankt werden und die Ergebnisse zeigen, dass sich die Klickraten durch die Autorenbilder nicht verbessert hätten. Schade! Das findet auch Mark Traphagen, der noch einmal detailliert darüber schreibt.

Und sonst noch im Social Web?

Gleich zwei neue Karriere-Portale für Jugendliche

Mit FutureMe und Blicksta starten zwei Karriere Portale, die sich speziell an Jugendliche richten. Abseits von XING, das für die erwachsene Business-Welt gemacht ist, spricht FutureMe besonders Schüler an, deren Berufseinstieg bevorsteht. Daher gibt es hier detaillierte Informationen zum Traumberuf: Qualifikationen, Gehälter, Standorte uvm. FutureMe ist eine Tochter von XING.

Dagegen tritt Blicksta an. Auf den ersten Blick gibt es inhaltlich Parallelen zu FutureMe. Blicksta scheint aber noch ausführlicher Schüler auf der Suche nach dem richtigen Beruf zu begleiten. So werden Berufe und Studiengänge vorgestellt, man kann mit Unternehmen in Kontakt treten, einen Orientierungstest durchführen uvm. Wir sind gespannt, wie sich die beiden Portale entwickeln werden!

Weitere Links:



Julia war von September 2009 bis Januar 2017 Teil des Projecter Teams.

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  1. FutureMe ist wirklich hilfreich für junge Leute, die schon die Richtung haben, wohin die Karriere gehen soll, aber noch keinen Anhaltspunkt. Da ist diese Plattform ein wichtiges Sprungbrett!