Social Media Auslese Juli 2015

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Also ganz ehrlich, angesichts dieser vielen Social Media Neuigkeiten können wir nicht so recht an die Existenz eines Sommerlochs glauben. Keine Spur von Langeweile. Facebook, Twitter und Co. werkeln und ändern und führen Neuerungen ein. Hier unsere Highlights aus dem Juli.

Facebook

Rosige Aussichten für Facebook Atlas

Facebooks Adserver Atlas, mit dem Anzeigen auch außerhalb von Facebook auf Websites geschaltet werden können, wird von wenigen Agenturen getestet. Eine dieser Agenturen ist Performance Media. Im Interview mit Online Marketing Rockstars spricht Geschäftsführer Nico Shenawai über die ersten Ergebnisse und sagt Atlas eine vielversprechende Zukunft voraus.

Erweiterte Sichtbarkeitseinstellungen für Facebook Beiträge

Seitenbetreiber, die ihre Posts nur bestimmten Nutzern ausspielen möchten, kennen die Sichtbarkeitseinstellungen für Beiträge bereits. Nun hat Facebook diese Einstellungen erweitert. Bislang war es möglich, die Sichtbarkeit nach Ländern und Sprache zu beschränken. Wie Thomas Hutter schreibt, sind nun auch die Optionen Geschlecht und Alter verfügbar.

Gerüchte um erneute Commerce-Offensive

Bislang hat es Facebook noch nicht geschafft, Shops ordentlich auf dem Netzwerk zu integrieren. Es gab einmal Versuche von Unternehmen, ihren Shop per Facebook Tabs einzubinden. Jetzt gibt es Gerüchte, dass Facebook erneut eine Shopintegration auf Facebook Seiten plant. Demnach soll der Shop ähnlich wie Fotos und Videos direkt auf der Seite angezeigt werden.

Shopintegration Facebook

Quelle: http://www.futurebiz.de/artikel/facebook-commerce-integrierte-facebook-shops-auf-seiten/

 

Völlig zurecht weist Futurebiz darauf hin, dass eine simple Shopintegration auf der Seite wenig nützen wird. Denn Facebook Nutzer besuchen nur in den seltensten Fällen die eigentliche Facebook Seite des Unternehmens. Vielmehr werden die Inhalte im Newsfeed konsumiert.

Neue Zählweise von Klicks und CPC bei Facebook Ads

Bisher hat jeder Klick, egal auf welches Element einer Anzeige, als Klick gezählt. Facebook hat nun die Zählweise geändert und berechnet nur noch „link clicks“. Diese Änderung hat auch Auswirkungen auf die Klickpreise und andere Ergebnisse der Anzeigenschaltung. Alle Infos dazu gibt es in einem News Artikel auf Facebook for business.

Twitter

Mit individualisierten Hintergrundbildern ist es auf Twitter nun vorbei. Twitter hat es bislang jedem Nutzer ermöglicht, seinen Hintergrund selbst zu gestalten. Wie in Caschys Blog zu lesen ist, entfernt der Dienst allerdings die Hintergrundbilder und -farben. Nur bei der Ansicht einzelner Tweets sind diese noch zu sehen. Twitter möchte damit vor allem neuen Nutzern ein einheitlicheres Bild vermitteln.

Snapchat

Durchbruch in Deutschland

Wie FOCUS berichtet, schafft Snapchat den Durchbruch in Deutschland. In Q2 2015 gehörte Deutschland zu den zehn Ländern mit den meisten Snapchat Nutzern und zu den Top 5 beim Wachstum.

Kein Tap-and-Hold mehr

Wer Snapchat kennt, hat die Neuerung im Juli sicher mitbekommen. Bisher musste der Nutzer seinen Finger die komplette Zeit beim Abholen eines Snaps auf den Bildschirm drücken. Diese Tap-and-Hold Funktion wurde abgeschafft. Jetzt muss der Snap nur noch einmalig angeklickt werden.

Inspirierende Kampagne

Unternehmen wissen bislang noch nicht, wie sie Snapchat sinnvoll einsetzen können. Als Inspiration kann hier das Los Angeles County Museum of Art (kurz LACMA) dienen. Sie posten unter dem Snapchat Namen lacma_museum Kunstwerke aus ihrem Museum, die sie mit lustigen Überschriften, Emojis und Hashtags versehen. Das ist äußerst unterhaltsam und erreicht die anvisierte, junge Zielgruppe perfekt.

Snapchat Beispiel LACMA

Neue soziale Netzwerke

Beme: Neu und gleich heiß diskutiert

Der New Yorker Filmemacher und Youtube-Star Casey Neistat hat eine neue App entwickelt, die gerade heiß diskutiert wird. Beme heißt die App und funktioniert ähnlich wie Snapchat. Ein Beme-Nutzer sendet maximal vier Sekunden lange Videos an seine Freunde. Neu ist dabei, dass der Absender selbst das Video vor dem Versand nicht ansehen kann. Der Bildschirm ist während der Aufnahme abgeschaltet, das produzierte Video wird sofort an alle Freunde versendet. Der Empfänger kann das Video mit Fingerdruck auf den Bildschirm einmalig ansehen und wird dabei direkt wieder gefilmt. So entsteht laut Neistat ein sehr authentischer Austausch. Der Mut zum Kontrollverlust wird dabei vorausgesetzt. Bislang wird ein Invite Code benötigt.

Shazam

Aufmerksame Leser werden jetzt denken: „Shazam ist doch nicht neu“. Richtig. Die Musikerkennungs-App gibt es schon eine Weile. Neu ist aber, dass Shazam um einige soziale Funktionen erweitert wird. Nutzer können Musikern folgen und sehen, welche Musik ihre Stars gern hören. So sollen Nutzer neue Songs und Musiker entdecken können. Auf diese Weise sollen sie länger in der App bleiben, so das Ziel von Shazam. Aktuell werden die Funktionen mit 30 bekannten Musikern getestet, weitere sind im Gespräch.

Weitere Links

Endlich mal ein wirklich moderner und dadurch witziger Radiospot: https://www.youtube.com/watch?v=CRX1BhAS5UE

Erweiterte Benachrichtigungen auf Facebook Seiten

Twitter launcht mobile Ads Manager

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Julia war von September 2009 bis Januar 2017 Teil des Projecter Teams.

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