Die SEO Campixx ging an diesem Wochenende in die zweite Runde (Zusammenfassung der ersten Runde). Etwa 350 Teilnehmer (abzüglich einiger krankheitsbedingter Ausfälle) halten sich seit nun zwei Tagen im Müggelsee Hotel am Rande Berlins auf. Das Wetter ist wieder kalt und nass, so dass die eigentlich schöne Umgebung nicht zur Geltung kommt. Dafür geht es auf der Konferenz umso interessanter zu. Ungefähr 70 Sessions rund um SEO muss es an diesem Wochenende gegeben haben. Ein kaum zu übersehender Schwerpunkt lag beim Thema Linkbuilding. Insgesamt 13 “Link-Sessions” sehe ich beim Blick auf den Zeitplan. 9 Vorträge habe ich besucht. Da wir zu dritt nach Berlin gereist sind, haben wir zusammen bestimmt an 20 oder mehr Sessions teilgenommen.
Der Samstag begann schon sehr gut mit Andre Alpars Beitrag zu Bilder SEO. Dass in der Google Bildersuche und insbesondere auch bei Bilder-Einblendungen im Rahmen der Universal Search Musik drin ist, haben wir zum Teil schon an eigenen kleinen Webseiten gesehen. Wie man das nun optimiert, ließ uns Andre wissen. Nur, was die Monetarisierung angeht, bin ich mir noch unsicher. Offenbar sind Frame Breaker die Lösung.
Die zweite Session war die für mich interessanteste an diesem Wochenende. Jens Tonniers Titel lautete “Pimp my feed” und handelte von der Optimierung für Google Base. Dem Thema widmen wir uns seit Kurzem ohnehin intensiver, daher sind seine Erfahrungen sinnvolle Ergänzungen für uns. Die wesentliche Kernaussage lautete, dass der Erfolg bei Google Base von der Masse und (teilweise) Qualität der Daten abhängt. Ein aufgeblähter Feed soll Wunder wirken ![]()
Nach dem Mittagessen wollte ich mehr über Video SEO wissen. Nun habe ich allerdings das Gefühl, dass es bei dem Thema noch gar nicht so viel zu wissen gibt. Ein großer Teil der Session ging für allgemeine Aussagen über die Größe des Themas Videos drauf. Ich denke dessen waren sich alle Teilnehmer bewusst und es war der Grund, an der Session teilzunehmen. Die eigentliche Optimierung sind die Basics der Suchmaschinenoptimierung. Da wir selbst bisher nicht mit Videos arbeiten, war die Relevanz ohnehin nicht so hoch.
Die vorletzte Session des ersten Tages lautete “Automatische Textgenerierung“. Was nach Spam klingt, ist auch Spam. Ralph Tegtmeier erklärte wie man mit Fantomaster.com einen Text 50.000 mal (bei Bedarf auch öfter) umschreiben kann und trotzdem noch eine Varianz von über 80% hat. Texte gibt’s ab 0,37 Euro bei einer Mindestabnahme von 2.000 Varianten pro Text. Die praktische Relevanz ist für unsere Arbeit gleich Null, doch wurde der Vortragende nach seiner Session von vielen Teilnehmern belagert. Das Interesse war also groß.
“Crawlability und Indexierung” bildete für mich den inhaltlichen Abschluss des Tages. Leider hatte der Titel für mein Empfinden nicht so viel mit dem Inhalt zu tun. Ich hatte mir technischere Hinweise gewünscht, wie ich die Crawlability und Indexierung von Webseiten verbessern und/oder beschleunigen kann.
Danach war Essen, Networking, Comedy und Musik. Von der Musik haben wir leider nicht so viel mitbekommen, da wir zeitweilig in sehr interessanten Gesprächen involviert waren und schon recht zeitig den Weg in unsere Unterkunft antraten. Der Tag war lang.
Tag 2 ließ ich mit der Session “Canonical Tag” beginnen. Wie der Vortragende schon selbst anmerkte: es gibt dazu eigentlich nicht viel zu sagen. Dementsprechend ging es nur darum, wie Canonical Tags in den nächsten Wochen und Monaten für möglichst schwarze Sachen ausgenutzt werden können. Für mich nicht so spannend.
Die folgende Session-Runde ließ ich ausfallen, um mal E-Mails zu lesen und Adwords Accounts zu checken ![]()
Da ich Google Caffeine in den letzten Wochen etwas versäumt habe und Vorträge von Johannes Beus immer interessant sind, habe ich an der Caffeine Session teilgenommen. Da gab es dann auch nicht viel zu sagen, da Google hinter dem vermuteten Zeitplan liegt aber zumindest bin ich nun uptodate. Wie immer ein guter, sachlicher Vortrag.
Der Sonntag neigte sich nun inhaltlich langsam dem Ende entgegen. “SEO mit langem Schwanz” von Sascha Preisegger (der Titel provizierte quasi den Namen “Langschwanz-Sascha”) stand auf der Agenda. Nachdem ich schon zwei Tage auf der Campixx verbracht habe und hier oft in ganz besonderen Größenordnungen gedacht wird, vermute ich, dass nur wenige an den Long Tail Tipps von Sascha wirklich interessiert sind. Dabei wissen wir aus eigener Erfahrung, dass im Long Tail die Conversion liegt (natürlich braucht man ein paar mehr Domains dafür). Daher fand ich diesen Vortrag besonders spannend.
Zu guter Letzt steht nun noch ein Vortrag zu SEO-Vergütungsmodellen an. Für uns als Affiliate Agentur ist das natürlich nicht uninteressant und ein vermutlich sehr entspannter Abschluss der Campixx. Danach geht’s wieder nach Hause.
Insgesamt ist die SEO Campixx wieder eine sehr gelungene Veranstaltung gewesen. Die Qualität der Vorträge reichte von mäßig bis sehr gut und damit ist man wesentlich besser bedient als bei allen anderen Veranstaltungen der Branche, die ich bisher besucht habe. Auch im nächsten Jahr werden wir auf der Hut sein müssen, um schnell ein paar Tickets zu ergattern. Über Sessions, von denen ich nichts berichten kann, werden Simon und Steffi eventuell noch Informationen ergänzen.
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SEO Campixx 2010 Recap
Sonntag, 14. März 2010SEO und Web Accessibility
Donnerstag, 26. November 2009Wer oder was ist “Web Accessibility” und was hat das denn mit SEO zu tun? Genau das ist die Frage, die dieser Beitrag zu klären versucht. Die Idee kam mir in einem SEO-Workshop, den Patrick für unser Team vorbereitet hatte.
Das Thema wurde bereits von Joseph Dolson aufgegriffen, wer des Englischen mächtig ist, findet den Artikel sicher spannend.
Grundlegend geht es bei “Web Accessibility” um die virtuelle Barrierefreiheit. Mein Professor für Wirtschaftsinformatik war stets sehr begeistert von dem Thema und stellte immer wieder in ausufernden und einschläfernden Monologen dar, dass es nicht nur im täglichen (realen) Leben Behinderten der Zugang zu Gebäuden, Veranstaltungen und Dienstleistungen ermöglicht werden müsse. In gleichem Maße bestehe der Anspruch auch für sämtliche Websites.
Um nur ein paar Ideen der Barrierefreiheit aufzugreifen: Text sollte stets gut lesbar dargestellt sein, d.h. nicht zu klein, es sollte mit starken Kontrasten gearbeitet werden, da Sehbehinderten so das Lesen leichter fällt. Text sollte logisch, d.h. nicht grafisch formatiert werden, z.B. sollte das “<strong>”-Tag anstelle von “<b>” verwendet werden. Dies wird empfohlen, da beim Vorlesen der Seite mit einem Screenreader dann der Inhalt verständlicher wird. Darüber lässt sich zwar streiten, aber dies ist nun mal eine der Richtlinien. Genau deshalb sollten auch Überschriften klar definiert werden (<h1>, <h2>, usw.). So wird die Struktur bzw, Hierarchie einer Seite schneller deutlich, denn Blinde lassen sich nicht alles und jeden Tag vom Screenreader auslesen, sondern höchstens anlesen.
Der Leser merkt schon, es ist ein Thema, dem man sich kaum zuwendet, das irgendwie unbequem ist und sowieso nur eine Randgruppe betrifft. Oder?
Nein, sind sich viele Autoren einig. Es gehe um den Zugang zu Informationen sowohl für Menschen mit Behinderungen als auch uneingeschränkte Nutzer. Einschränkungen wie Farbenblindheit oder Sehschwächen sind sehr verbreitet und auch in Anbetracht der wachsenden Nutzergruppe der betagteren Surfer nicht mehr von der Hand zu weisen. Es kann also schon ein unüberwindbares Hindernis sein, einen roten Button zu klicken, wenn gerade eine Rot-Grün-Schwäche das Unterscheiden der Farben erschwert, wie auf dem Blogging-Magazine zu lesen ist.
Es kommen sogar Synergieeffekte zustande, wenn man das SEO-Potential von barrierefreien Seiten betrachtet. Dahinter steht die Überlegung, dass auch der Suchmaschinen-Bot ein Besucher ist, ein blinder nämlich.
Sowohl Blinden als auch einem blinden Google-Bot sind aufwändige Flash-Animationen und Bilder völlig egal. Text, Text und Text lautet die Devise. Gerade auf der Startseite sollte der Google Bot zu lesen bekommen, worum es auf der Seite geht. Keyword Stuffing war gestern und begeistert auch den blinden und einen Screenreader nutzenden Leser wenig. Logisch formatierter bzw. wenigstens hervorgehobener Text wird hingegen auch vom Such-Bot als wichtiger erachtet, als der normal formatierte Text daneben.
Auch die Meta Description und die Title-Attribute von Links sowie alt-Texte von Bildern gewinnen in diesem Zusammenhang eine ganz neue Bedeutung. Dabei kann es nervig sein, wenn ein Screenreader die title-Attribute mit ausliest (normalerweise nicht, kann aber so eingestellt werden) und diese vom Seiten-Autor dazu genutzt werden, Keywords unterzubringen.
Für Blinde ist die Seitenbeschreibung eines der wichtigsten Kriterien, wenn sie sich auf einer neuen Seite bewegen. Die Namen der Links sind entscheidend, weshalb nicht nur aus SEO-Sicht klar wird, warum es sinnlos ist, einen Link “Hier klicken” zu nennen.
Natürlich benutzen Blinde auch keine Maus. Ich als Tastatur-Kürzel-Fan erinnere mich daran, dass ich es schon vor 8 Jahren gut fand, dass Google den Cursor sofort im Suchfeld platzierte, und man nicht erst auf einer mit Werbung überladenen Seite das Eingabefeld suchen musste. Zeit und Nerven gespart – in Sachen Web Accessibility sind das sicher Peanuts.
Der tagSeoBlog liefert für Interessierte zahlreiche hilfreiche Tipps für das barrierefreie Web Design und erklärt auch nochmal, warum Google eigentlich behindert ist. Dabei ist auch die Darstellung des Surfens durch eine blinde Nutzerin sehr lesenswert: Wer keine Vorstellung hat, wie man durch das Web navigiert, ohne irgendetwas zu sehen, gewinnt hier die nötigen Erkenntnisse.
Barrierefrei ist also nicht gleichzeitig suchmaschinenoptimiert und andersherum.
Es ist eine Herausforderung, die aber durchaus machbar ist und nicht nur für Anbieter und Nutzer Vorteile bringt, sondern auch die Effizienz einer Seite erhöhen kann, wie auch bei webnauts.net zu lesen ist. (Oft wird die barrierefreie Gestaltung einer Webseite auch als zusätzliche Dienstleistung durch SEO-Agenturen oder Web-Designern angeboten.)
Neben den schon genannten Kriterien hilft es beispielsweise auch, Navigationsmenüs als Listen aufzubauen, Formularfelder immer mit Labels zu beschriften, damit Formularfelder eindeutig identifiziert werden können und zwecklose “Schmuckbilder” wegzulassen.
Interessant ist auch die Überlegung, dass Alternativen für Bild-Captchas angeboten werden sollten, wenn man mal an Communities etc. denkt.
Im Rahmen der Onpage-Optimierung sollte man also nie vergessen: Google kann nicht sehen, Google kann nicht hören, Google kann keine Maus bedienen, Google kann eigentlich fast gar nichts – außer lesen.”
Eis-Curling Turnier bei Projecter
Dienstag, 05. Mai 2009Schon die alten Griechen wussten: “In einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist”.
Deswegen gestalten wir unsere Pausen seit kurzem sportlich. Eine (im wahrsten Sinne des Wortes) kleine Sportausrüstung erhielten wir im Promo-Paket von Styleon. Darin war ein Eis-Curling-Set, dass wir auch kurzer Hand aufbauten. Die Steine (Eiswürfel) wurden eingefroren und zwei Teams gebildet (rot = Katja und Patrick, blau = Steffi und Ulrike). Dann ging’s los: Einer musste die Bahn schrubben, der andere Spieler den Stein möglichst in der Mitte der Zielscheibe am Ende der Bahn platzieren. Das meiste sportliche Geschick bewiesen Katja und Patrick und gingen als klare Sieger aus dem Match hervor. Eine Revanche ist schon geplant, dann mit der Unterstützung von Christian.
Und als nächstes probieren wir die Ice Shot-Gläser von Styleon… mal sehen, wer den Wettkampf gewinnt.
Hier noch ein paar Impressionen:

knappe Entscheidung: das rote Team gewinnt um Haaresbreite

perfekt platziert... von Blau
Weitere Fotos vom spannenden Eis-Curling-Turnier bei Projecter gibt es hier.
Die Länge von Suchanfragen
Dienstag, 24. März 2009Die Anzahl von Wörtern in einer durchschnittlichen Suchanfrage steigt an. Je mehr Erfahrung ein Nutzer mit Suchmaschinen sammelt, desto detailliertere Suchanfragen wird er stellen. Das ist seit Jahren bekannt und wird durch eine aktuelle Erhebung von Hitwise erneut bestätigt. Die Zahlen basieren auf dem Suchverhalten der Amerikaner, können aber in ihrer Grundaussage sicherlich auf Deutschland und andere Länder übertragen werden.
Demnach nimmt der Anteil der 1-Wort- und 2-Wort-Suchen am Gesamtsuchverhalten stetig ab. Gleichzeitig gewinnen Suchanfragen mit fünf bis acht oder sogar mehr Wörtern immer mehr an Bedeutung.
Aus Deutschland sind die aktuellsten Zahlen wohl aus dem Jahr 2006. Damals wurde im internationalen Vergleich deutlich, dass deutsche Suchanfragen durchschnittlich kürzer ausfallen als zum Beispiel amerikanische oder Anfragen in anderen europäischen Ländern. Johannes Siemers hatte die für mich durchaus logische Erklärung parat: die deutsche Sprache neigt zu zusammengesetzten Wörtern. Während beispielsweise "search engine optimization" im Englischen aus drei Wörtern besteht, macht die deutsche Sprache daraus nur eines: "Suchmaschinenoptimierung".
Auswirkungen auf das Marketing
Sowohl im Rahmen von SEM als auch SEO geht der Trend ganz klar in Richtung Long Tail Optimierung. Wenn Suchanfragen länger werden, sollten im Idealfall auch entsprechend längere Keywords gebucht bzw. auf eben solche Keywords optimiert werden. Das bedeutet am Anfang sicherlich einiges an Mehraufwand. Die Recherche langer Keywords und das Verfassen von Long Tail Content ist nicht unaufwendig. Allerdings bin ich überzeugt, dass es sich langfristig auszahlen wird. Zum Einen gibt es mit Sicherheit immer Konkurrenten, die sich diese Mühe nicht machen. Insofern ist es leichter für Long Tail Begriffe gut zu ranken bzw. die Keywords können günstiger eingekauft werden. Zum anderen ist der Nutzer so freundlich und teilt uns Werbetreibenden durch seine längere Suchanfrage schon ziemlich genau mit, was er eigentlich sucht. Wir können also auf seine Anfrage gezielter eingehen und im Schnitt deutlich höhere Conversion Rates erzielen. Alles in allem ist die Entwicklung aus unserer Sicht also nur zu begrüßen!
SEO Campixx Video Interviews
Sonntag, 22. März 2009Die SEO Campixx ist immer noch nicht vergessen und so hat Carlos San Segundo nun ein Video mit verschiedenen Interviews von der Campixx veröffentlicht. Was offenbar als 10 minütiger Linkbait geplant war, ist zu einem interessanten 45 minütigen Video mit insgesamt 12 Interviews gewachsen. Die meisten Tipps sind natürlich wieder sehr allgemeiner Natur aber kann man sich in einer ruhigen dreiviertelstunde trotzdem mal anschauen
Das Seo Campixx Video.
Google verteilt großzügig Sitelinks
Donnerstag, 28. Februar 2008Seit einiger Zeit wird es auffällig, wie großzügig Google zurzeit Sitelinks verteilt. Ich glaube man kann in diesem Zusammenhang auch nicht mehr notwendigerweise von Autoritäts-Webseiten sprechen.
Sinnvolle interne Linkstruktur
Mittwoch, 23. Januar 2008Eines der wichtigsten Dinge bei der Onpage-Optimierung für Suchmaschinen ist die interne Verlinkung. Sie ist jedoch auch einer der schwierigen Aspekte der Onpage-Optimierung, da man bei vielen Seiten und vielen Keywords schnell den Überblick verlieren kann.
Zu diesem Thema gibt es einen sehr interessanten Artikel bei SEOmoz. Maria gibt dem Leser ein paar Diagramme an die Hand, die helfen können, eine konsistente Linkstruktur mit sinnvollen Anchor-Texten aufzubauen.
Erstes PageRank Update 2008
Sonntag, 13. Januar 2008Übrigens, in der Nacht von Freitag auf Samstag hat Google erneut ein PageRank-Update durchgeführt. Während das Interesse in der Blogosphäre weiter abnimmt, da dem PageRank gemeinhin eine (größere) Bedeutung für das Ranking von Webseiten abgesprochen wird, kam das aktuelle Update nach nur 78 Tagen etwas überraschend und konnte somit dennoch einige Blogger (offensichtlich auch mich) animieren, das Vorkommnis unter “Übrigens” an die Leserschaft zu tragen.
Offenbar beruht die PR-Aktualisierung auf der Datenbasis von Ende Dezember.
Betrachtet man den PageRank unserer Seiten, ergeben die Werte keinen erkennbaren Sinn. Wir verzeichnen einige Auf-, einige Abwertungen und ein paar Jump-Starts von neuen Seiten.
Unwichtige Seiten mit No Follow verlinken
Freitag, 11. Januar 2008Ein kleiner SEO-Tipp zwischendurch: jede Webseite besitzt nur ein bestimmtes Maß an Linkkraft und diese wird mit jedem Link zum Teil auf die angelinkte Seite vererbt.
Oft wird dabei jedoch Linkstärke verschenkt, indem sie an Seiten vererbt wird, die aus Suchmaschinen-Gesichtspunkten vollkommen irrelevant sind. Vermutlich möchten die Wenigsten mit dem Impressum, der Datenschutzerklärung oder der Kontakt-Seite hoch ranken.
Dem kann man Abhilfe schaffen, indem solche Seiten identifiziert und nur noch mit dem “No Follow”-Tag verlinkt werden. Somit wird der Suchmaschine signalisiert, dass für diese Seiten keine Linkstärke vererbt werden soll.
Dies gilt natürlich nicht nur für interne Links, auch externe Links kann man durchaus mit “No Follow” versehen.
Präsentation zu Trends im Suchmaschinenmarketing
Mittwoch, 02. Januar 2008Im November hielt Marcus Tandler auf der web2.0 Expo in Berlin eine viel gelobte Präsentation zum Thema “Trends in Search Engine Optimization and Search Engine Marketing”. Zwar ist er nicht allzu begeistert, dass die Präsentation der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden ist. Da er sie aber mittlerweile selbst in seinem Blog veröffentlicht hat, möchte auch ich sie hier verlinken.
Insbesondere zum Thema Linkaufbau verrät Marcus, wie er häufig vorgeht. Dabei handelt es sich nicht um große Geheimnisse, aber es ist in jedem Fall interessant zu erfahren, auf welche Methoden erfolgreiche Suchmaschinenoptimierer bauen.
Auch dem Thema SMO (Social Media Optimization) widmet er ein paar Slides seiner Präsentation – insbesondere die Tipps zum erfolgreichen Diggen und Yiggen sind interessant.
Weitere Präsentationen von der web2.0 Expo finden sich hier.



