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SERIE: Projecter hautnah! – Tino Hartmann

Mittwoch, 11. August 2010

Ralf: Tino, Du bist jetzt mitlerweile seit einer Woche bei Projecter. Was sind denn deine ersten Eindrücke?

Tino: Meine ersten Eindrücke sind sehr positiv! Ich hatte vom ersten Tag an das Gefühl, dass das Praktikum genau das Richtige ist. Warum? Weil einfach alles stimmt. Die Kollegen sind alle super nett, die Arbeit machte mir vom ersten Tag an viel Spaß und man lernt stets neue und vor allem abwechslungsreiche Sachen dazu. Ich denke, es wird eine echt tolle Zeit bei euch werden. :)
 

Ralf: Das ist schön zu hören. Wie bist du überhaupt auf Projecter gekommen? Und was treibt dich zum Online-Marketing?

Tino: Vom Studium her hatte ich an und für sich nicht allzu viel mit Marketing allgemein am Hut, abgesehen von den unspannenden ABWL-Vorlesungen. Ich bin ohnehin ein eher praxisorientierter Mensch und wollte zum Ende des Studiums hin auf alle Fälle noch ein Praktikum absolvieren, auch wenn es bei uns keine Pflicht ist. Auf Projecter bin ich dabei auch nur durch Zufall gestoßen. Bei meiner Suche nach interessanten Praktika in der Umgebung bin ich eigentlich zuerst bei Spreadshirt und Amazon hängengeblieben und durch einen Zufall auf eine kleine, aber interessante Anzeige von euch gestoßen. Natürlich hab ich mich sofort nach einem kurzen Durchstöbern der Projecter-Seite an die Bewerbung gesetzt, sehr schnell eine Einladung zu euch bekommen und nun bin ich auch schon hier. Das Online-Marketing an sich hat mich dabei auch direkt angesprochen, weil ich selbst schon ein wenig Erfahrung sammeln konnte und gerne tiefer in die Materie noch eindringen wollte.

Tino in Berlin

 

Ralf: Du arbeitest nebenbei an Browsergames. Wie kam es denn dazu? Programmierst du auch selbst?

Tino: Das mit den Browsergames fing schon recht frühzeitig in der 10. Klasse oder so an. Damals allerdings noch im kleinen Rahmen in der Form eines selbst erstellen Play-by-E-Mail Tippspiels. Irgendwann bin ich dann zusammen mit einem Freund auf ein Fußballmanager-Skript gestoßen, welches wir auch direkt gekauft und online gestellt haben und so im Freundeskreis einen wahren Hype ausgelöst haben. Das ging stellenweise so weit, dass es beim Fußballtraining kaum noch andere Themen gab und jeder mit jedem über Spieler verhandelte usw., sehr kurios. Auf jeden Fall haben wir dadurch gemerkt, dass es auf jeden Fall ein recht interessanter Markt ist, auf dem man sich sicherlich auch den einen oder anderen Euro neben dem Studium dazu verdienen könnte. So kam es dann auch, dass wir vor 2 Jahren unser erstes kommerzielles Fußball-Browsergame über unsere eigene kleine GbR online brachten. Dadurch kamen wir dann auch noch zu anderen Projekten und programmierten z.B. die Webseite des Planetariums in Halle. Allerdings alles in einem sehr kleinen unprofessionellen Rahmen. Ich programmiere also auch so sehr gern selbst an kleineren Skripten oder Projekten.
 

Ralf: Fussball scheint eines deiner Hobbies zu sein, was machst du sonst gern in deiner Freizeit?

Tino beim Fussball

Tino: Da hast du Recht. :) Fußball spiele ich eigentlich auch schon seit ich denken kann und seit letztem Sommer betreue ich sogar noch eine C-Jugendmannschaft bei uns im Verein. Ansonsten bin ich eigentlich die meiste Zeit im Internet unterwegs, vor allem in den gängigen Portalen wie StudiVZ oder Facebook und bei dem einen oder anderen Browsergame lass ich mich auch für neue eigene Ideen inspirieren. Dazu kommt noch, dass dabei die ganze Zeit irgendein Trance-Online-Radio oder diverse Mixe von meinem Lieblings-DJ Tiesto hoch und runter gehört werden. Deshalb verschlägt es mich hin und wieder auch mal zu einigen Festivals. Neben Fußball bin ich auch gern für jede andere sportliche Betätigung zu haben, gehe an den Wochenenden gerne mal in Bars/Discos oder mache mit Freunden PlayStation- oder Spieleabende.
 

Ralf: Das hört sich ja nach einer Menge Aktivitäten an. Nun aber mal zu den Projecter-Standardfragen: Ski oder Snowboard?

Tino: Auch wenn ich bisher weder auf Skiern, noch auf einem Snowboard gestanden habe wohl eher Ski.
 

Ralf: Gut, dann kann man die Antwort auf die nächste Frage ja schon fast ahnen. Strand oder Berge?

Tino: Strand. ;) Aber etwas Kultur darf ruhig auch dabei sein…
 

Ralf: Für die Projecter-Statistik – Wo und wann wurdest du geboren?

Tino: Ich wurde in Halle geboren. 1986.
 

Ralf: Wie sieht es denn mit deiner Zukunftsplanung aus? Du bist ja fast am Ende deines Studiums angekommen.

Tino: Das stimmt, die schriftlichen Prüfungen habe ich soweit alle hinter mir. In den kommenden Monaten liegen noch die mündlichen Pürfungen vor mir und im Anschluss an das Praktikum folgt eigentlich nur noch die Diplomarbeit, sicherlich auch über ein Thema im Bereich Online Marketing. :) Ansonsten wird man danach natürlich schauen müssen, wohin es einen verschlägt, aber hier in der Region zu bleiben wäre mir persönlich schon wichtig. Aber man weiß ja nie…
 

Ralf: Das stimmt, man weiss nie wohin es einen verschlägt oder welche Zufälle zusammen kommen.
Vielen Dank für das Gespräch – letzte Anmerkung von deiner Seite?

Tino: Ich danke Dir auch. Ich freue mich auf die nächsten Monate bei euch und hoffe, noch viel mehr neuen Input aufnehmen zu können. Einige sagten ja bereits “Projecter fetzt!”…dem kann ich nur zustimmen! :)
 

Goodbye 2009! Jahresrückblick, die Erste

Dienstag, 15. Dezember 2009

2009, es war schön mit dir! Du hast uns gehörig gestresst, gelegentlich in Panik versetzt, uns zu Begeisterungstänzen durchs Büro animiert, uns schlaflose Nächte bereitet und es uns jedenfall niemals langweilig werden lassen. Jetzt hast du bald ausgedient und auf deine alten Tage wollen wir noch einmal Revue passieren lassen, was denn eigentlich so los war. Weil Jahresrückblicke an sich ja schon ein klein wenig spießig sind, werden wir es mit der Chronologie nicht allzu ernst nehmen, sondern uns lieber thematisch ans Subjekt heranpirschen.
 
Wo verbringen wir einen großen Teil unseres Arbeitslebens? Richtig, in the office. Der erste Teil des Rückblicks wird das fast verflossene Jahr also mal aus Büro-Perspektive unter die Lupe nehmen.
 
Projecter-Monster
2008 ging ja bekanntermaßen mit einer weltweiten Finanzkrise zu Ende, die bei uns die Frage aufwarf: Warum muss denn sowas ausgerechnet im ersten Gründungsjahr passieren? Gottseidank hatten wir nicht soviele Großbanken als Kunden, so dass wir nur ein bisschen unter der generell schlechten Stimmung litten. Damit sich das Büro weiterhin füllt (und aus ein paar anderen Gründen), stieß im Januar Steffi zum Team, die wir schon aus Spreadshirt-Zeiten kannten. Für neue Gesichter sorgte ebenfalls ab Januar Jasmin, die wir in neuer Rekordzeit zwischen Interview und Entscheidung als Praktikantin anheuerte, damit sie es sich ja nicht anders überlegt. Geografische Übereinstimmungen wie Jasmins Auslandssemester in Mexiko und Patricks Neujahrsurlaub dort waren reiner Zufall, schienen sich jedoch im weiteren Verlauf des Jahres zu etablieren.
 
Weniger erfolgreich als die geografische Diversifizierung war unser Versuch, vor Ort in Leipzig eine Lokalmarketing-Sparte aufzubauen, so dass wir im Februar das Experiment einstellten. Stattdessen konzentrierten wir uns darauf, dass jedes Jahr Weihnachten ist und verstärkten unseren Fokus auf Ecommerce. Da wir gleichzeitig immer mehr Affiliate-Programme zur Betreuung gewinnen konnten, machten wir uns im April mit einer Woche Affiliate Marketing Coaching fit. Willkommene Erfrischung brachte dabei eine Überraschungslieferung aus der Saftfabrik.
 

Saftverkostung
Zwischenzeitlich war auch noch Christian zum Team gestoßen, der mit Surfspirit und Dreadlocks dem drohenden Frauenüberhang entgegenwirkte. Insgesamt war soviel los, dass wir den ersten Geburtstag von Projecter komplett verpennt haben und erst im Nachhinein in längeren Diskussionen ein Datum festlegen mussten, um solche Fauxpas in den nächsten Jahren großflächig zu vermeiden. Hier nochmal für’s Protokoll: Am 03.03.2010 werden wir das Anstoßen defnitiv nicht vergessen! Wenn doch… beschwert euch :-)
 

Der Sommer verging rasch mit vielen Kundenanfragen, neuen Affiliate-Programmen, Grillen und Eis-Curlen. Da uns letztere Sportart als nicht zukunftssicher genug erschien, holten wir uns im August mit Simon tatkräftige Unterstützung in Gestalt eines Profi-Volleyballspielers an Bord. Kann ja nie schaden!
 
Kunstimbuero
Nach einem mittlerweile legendären Job-Interview am Flughafen in Berlin zwischen Patrick und Julia, beide auf dem Weg nach Norwegen (die bereits angekündigten geographischen Zufälle) – und ja, wir haben sie dann auch nochmal “ordentlich” eingeladen – konnte eigentlich nicht mehr viel schiefgehen und Julia bereicherte das Team ab September als Online Marketing Trainee. Dies wiederum führte durch eine Verkettung von Umständen dazu, dass wir seit Herbst jeden Montag einen Büro-Norwegisch-Kurs haben. Teilnahme ist freiwillig :-) Alle Details gibt es im brandaktuellen Exklusivinterview nachzulesen! Zwischenzeitlich waren noch die Kollegen von Adtegy in unser leerstehendes Büro eingezogen und stehen uns seitdem tatkräftig zur Seite, wenn’s um Media Buying geht.
 
Teammeeting

Spätestens, nachdem Jasmin im Oktober als frisch gebackener Bachelor (Bachelorette??) und Online Marketing Trainee zurückkam, nahmen unsere Social Media Marketing Aktivitäten volle Fahrt auf und beschleunigten den Rest des Jahres nur noch. Ob Twitter, Facebook, Flickr oder Xing – wir machen vor nichts halt :-) Als fleißige Bloggerin sorgt Jasmin auch dafür, dass alle möglichen Details aus dem Büroleben ans Licht der Öffentlichkeit gelangen, zum Beispiel: Phänomene einer Online Marketing Agentur, warum wir twittern, wo wir altmodisch sind oder worauf wir Wert legen. Jasmin ist übrigens gerade back to the roots in Mexico unterwegs und hat mit einer detaillierten Blogplanung die Latte für Julia und mich sehr hoch gelegt, so dass wir uns jetzt richtig ins Zeug legen müssen, um ihre Erwartungen nicht zu enttäuschen.
 
Weihnachtsparty

Aber zurück zum Thema – gibt es in den verbliebenen Monaten noch berichtenswertes? Aber – hola! Nach der verpatzten und ausgefallenen Geburtstagsparty schien uns Weihnachten ein angemessener Anlass, die Party nachzuholen. Das taten wir dann auch – mit echtem Weihnachtsbaum, jeder Menge fast-norwegischer Weihnachtsdeko aus einem bekannten Möbelhaus und gutgelaunten Gästen. Hat Spaß gemacht und schreit nach Wiederholung.
 
Soweit ein kurzer Abriss des aktuellen Bürogeschehens. Im zweiten Teil unseres Jahresrückblicks werden wir uns einem ebenfalls sehr spannenden Thema widmen: Out of office!

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