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Gepflegtes Zwitschern vs. nerviges Krähen – Die Top 10 der Twitter-Fehler

Freitag, 09. Oktober 2009

Twitter-DontsNachdem wir unseren treuen und neuen Bloglesern die Vor- und Nachteile einiger Twitter-Clients enthüllt haben, wenden wir uns dieses mal den Don’ts des Twitterns zu.
 

# 1

 
Aus aktuellem Anlass folgte ich am Freitag @lichtfest2009 und stieß somit auf eines der Top-10-Don’ts des Zwitscherns: Was sollen bitte ca. 15 Test-, “Blaha”- und “Hallo”-Tweets für einen PR-Effekt auslösen? Peinlich, peinlich. Auch zu glauben, dass man zwei Tage vor dem Großevent mit Twitter noch viel reißen kann…
 

# 2

 

Verknüpfung mit Apps, die automatisch twittern – aus eigener Erfahrung sei gesagt: Man sollte Wetter-Apps nicht mal ausprobieren… Auch automatische Updates über Online Games können ungewollte Informationen preisgeben ;-)
 

# 3

 

Ego-Twittern (z.B. Follower-Zahlen mitteilen) und/oder dafür auch noch Follower-Dankbarkeit erwarten. Wie auch Klaus Eck meint (@prblogger), sind manche Dinge per Instant Messaging oder Email besser aufgehoben.
 

# 4

 

Wer nicht nur weiß, wie oft, sondern auch wie überhaupt, ist klar im Vorteil. Ungekonnte RT oder ungewollt publizierte Direct Messages sind peinlich…
 

# 5

 

Stephen Matthews empfiehlt, nichts zu twittern, das in den Medien nicht zitiert werden sollte. Also: Don’t tweet while drunk, auch von Sean Ludwig empfohlen (via @PCMag). Soll auch helfen, wenn man irgendwann mal wieder einen Job sucht.
 

# 6

 

Ein weiterer Fauxpas in der Twitter-Etikette ist ein Tweet oder RT ohne den Autor zu nennen. Also: immer schön RT @Urheber oder via … benutzen. (Siehe # 4!)
 

# 7

 

Automatisches Folgen: das Ergebnis kann eine ausufernde Following-List sein und ein schlechtes Image sein. Steve Matthews rät, das Verhältnis von Followers zu Following im Auge zu behalten. 200 Followers und 500 Following heißt: Twitter Spammer.
 

# 8

 

Sich für Twitter-Elite halten, weil man täglich 2 Tweets schreibt und liest. Noch schlimmer: sich dafür halten, aber über den Twitter-Hype aufregen. (Sagt: Struwwelpeter.)
 

twitter-screenshot
 

# 9

 

Es gibt Themen, die weder jemanden etwas angehen, noch einen wissenschaftlichen Mehrwehrt für die Follower bieten: Essen, Trinken, Schlafen, Bad-Gewohnheiten, Haustiere… – LANGWEILIG! @oatmeal schreibt sogar, dass auch das Workout, Kinder und Konferenzen niemanden interessieren.
 

# 10
 

Wie schon in anderen Blogs (z.B. auf pcmag.com oder mediummagazin.de) erwähnt: Weder jedem Twitter folgen, der nicht bei 3 auf dem Follower-Baum ist, noch alles (nur) retweeten, noch alles hashtaggen. Die Dosis entscheidet. Tweets alle 2 Minuten sind einfach auch anstrengend.
 

Aber wären alle Tweets nur noch schrecklich relevant, sinnbehaftet und egoentleert, würde der Twitter-Welt auch etwas fehlen, meint Steffen Büffelvon den @blogpiloten.

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