Blasen an den Füßen, verstauchte Knöchel, Angstschweiß auf der Stirn! Die klassischen Symptome mehr oder weniger ambitionierter Freizeitsportler, zu denen wir uns wohl eindeutig zählen dürfen, überfielen uns nicht etwa nach dem Firmenlauf – nein! Unser Team hatte bereits im Vorfeld alles gegeben und entsprechende Blessuren davon getragen.
Gestern dann wurde es ernst. Brütende Hitze und der immer näher rückende Start sorgten für eine latente Unruhe im Büro. Taktische Besprechungen, wie man denn am besten die 5km Strecke angeht, beruhigten die Gemüter auch nicht unbedingt. Wir einigten uns darauf, zunächst mal gemeinsam loszulaufen um dann auf der Strecke zu schauen, in welchen konditionellen Zuständen wir uns befinden. Siegambitionen wurden von vornherein ausgeschlossen. Durchhalten und Ankommen war die Prämisse!

Unser Vierer-Team (bestehend aus Jasmin, Simone, Patrick und Tobi) machte sich dann pärchenweise auf den Weg Richtung Arena, es galt ja noch einige organisatorische Dinge vor Ort zu regeln. Startnummern wollten abgeholt werden, ein Mannschaftsfoto geschossen werden, der Streckenverlauf studiert werden;-) etc.

Ein reges Treiben erwartete uns vor Ort. Offensichtlich waren wir nicht die einzigen Leipziger, die sich dieser Herausforderung stellen wollten. Wahnsinnig viele Menschen, teilweise bunt kostümiert, fieberten so wie wir nun dem Start entgegen. Unsere Kehlen wurden trockener und der minütlich durchgegebene Countdown ließ den Spannungsbogen steigen. Pünktlich um 19:00 Uhr fiel dann der Startschuss und endlich ging es los auf die Strecke.
Beim Rauslaufen aus der Arena erwartete uns neben strahlendem Sonnenschein vor allem eine riesige Masse an Zuschauern, die für unglaublich gute Stimmung sorgten. Kaum hatten wir die ersten 500m hinter uns gebracht, hörten wir lautstarke persönliche Anfeuerungsrufe. Fans? Verwirrte? Viel besser! Der Rest der Projecter-Crew hatte sich am Streckenrand positioniert, um uns aus vollem Hals anzufeuern! Sogar blaue Blitze mit dem Schriftzug Projecter Runners Go! zierten die Strecke. Starker Einsatz Leute!
Die Anfeuerung und Unterstützung motivierten uns extrem und so war es anfangs schwieriger, den zahlreichen anderen Läufern auszuweichen als einfach nur voranzukommen. Einmal rund um die Arena hatten wir mittlerweile 1,5km geschafft und wurden ein zweites Mal persönlich angefeuert: Streckenverlauf und Kollegen sei Dank!
Auf der Strecke ging es derweil auch ganz gut ab. Skurrile Kostüme, extra bedruckte Shirts mit witzigen Sprüchen und gutgelaunte Menschen sorgten für Kurzweil. Persönliches Highlight: Der Mann, der offensichtlich sein Tagewerk noch nicht erledigt hatte und mit seinem Handy über Lautsprecherfunktion der Kollegin im Büro Arbeitsanweisungen gab!

Die Masse an Läufern und Zuschauern trug uns Meter um Meter näher ans Ziel, auch wenn uns die Hitze mittlerweile schwer zu schaffen machte! Der Zieleinlauf hatte dann triumphale Züge! Vollkommen fertig aber hochzufrieden liefen wir nach einer guten halben Stunde über die Ziellinie! Yeah, wir hatten es geschafft! Wasserzufuhr hatte nun oberste Priorität! Nachdem wir uns einigermaßen regeneriert hatten und uns unsere Siegertasse abgeholt hatten – die sich in diesem Moment wie der WM-Pokal anfühlte – wurde das Zusammentreffen von Projecter Runners und Projecter Supporters zu einer spontanen Sommerabendparty mit alkoholfreiem Weizen und Radler. Es hätte keinen besseren Platz dafür geben können als den wunderschönen blauen Projecter-Blitz vor der Arena!


Es hat auf alle Fälle großen Spaß gemacht, so dass wir uns später an diesem Abend glücklich und zufrieden auf den Heimweg machten. Ehrgeizige Ziele fürs kommende Jahr ließen auch nicht lange auf sich warten. Die Läuferquote soll um mindestens 50% steigen! Und zeitlich? Ein Jahr haben wir ja jetzt, um uns vorzubereiten. Mal sehen, was wir dann im kommenden Sommer abliefern… Also Vorsicht demnächst beim Spazierengehen, eventuell sausen blaue Blitze an Euch vorbei! Aber keine Angst: Die Projecter Runners trainieren nur für den Firmenlauf 2011.





Wer hat nicht schon einmal gegrübelt, was „Limsen“ (mit "m"…) sind –
Da Projecter im Januar 2009 ein neues Teammitglied bekommen hat, darf das dazugehörige "Exklusiv-Interview" nicht lange auf sich warten lassen… Stefanie Roßbach plauderte ganz offenherzig über Acrylglas, geplagte Nachbarn und Käs’Spätzle. Besonders interessant ist Steffis Antwort auf die Frage, warum Kunden und Geschäftspartner vom niedrigen Durchschnittsalter des Projecter-Teams profitieren können. Aber lest selbst…


