Mit ‘SEM’ getaggte Artikel

Hinter den Kulissen: Bei Google in Dublin

Montag, 01. März 2010

Nachdem Patrick bereits letzten Herbst das europäische Headquarter von Google in Dublin besuchen konnte und unter anderen von irischen Robben und Breakout Sessions berichtete, hatte ich letzte Woche nun auch die Gelegenheit, mir das ganze mal vor Ort anzuschauen. Anlass war Agencies@Google, ein viermal jährlich stattfindendes Event, bei dem Agenturvertreter aus ganz Europa nach Dublin eingeladen werden, um ihre Betreuungsteams kennenzulernen und an Workshops teilzunehmen. Der Preis für das exotischste Teilnehmerland ging dabei ganz klar an die Agenturmitarbeiterin aus Rumänien!
Dublin Castle
Nach der Anreise in klassischem irischen Regen am Dienstag (hatte ich vorher so gehört bzw. war gewarnt worden ;-) ), ging es am Mittwoch morgen offiziell los. Nachdem ich fast vorbeigelaufen wäre (das Logo könnte ruhig etwas größer ausfallen), war das Unterschreiben des Nondisclosure Agreements auch bei mir die erste Tat. Da wir gleich nur die letzte Seite vorgelegt bekamen, kann ich ehrlich nicht sagen, ob ich verbotene Sachen getan habe oder nicht, sorry. Erster Eindruck beim Betreten des Schulungszentrums: Der Smoothie-Kühlschrank war leer!! Patrick hatte hohe Erwartungen geschürt… Allerdings festigte sich im Laufe der nächsten drei Tage der Eindruck, dass die Smoothie-Versorgung auf allen anderen Google-Etagen sehr solide war – nur die Anwesendheit von durstigen Externen und einer Gruppe Google Neuzugänge (aka “Nooglers”) führte zu permanenten Engpässen. Um es gleich vorwegzunehmen: Die Versorgungslage ließ nichts zu wünschen übrig… Üppiges irisches Frühstück im Hotel, Snacks, Säfte und Obst am Vormittag, Mittagessen in einer der beiden Google-Kantinen mit Ben&Jerry’s Eis und am Nachmittag weiter mit Snacks etc., gekrönt von einem bekanntermaßen nicht kalorienarmen Guinness am Abend – ich geh mal eine Runde joggen! Ein längerer Aufenthalt hätte mich definitiv in die Gefahr gebracht, einen “Google-Stone” zuzulegen. Ein Stone ist eine obskure englische Maßeinheit, entspricht exakt 6,35 kg und wird angeblich von neuen Google-Mitarbeitern häufig in den ersten Arbeitswochen an Körpergewicht zugelegt. Tja. Da hilft dann wohl nur noch häufiger Besuch des integrierten Fitness-Studios!
 
Und nun zum Ernst des Lebens: Wir waren schließlich nicht zum Essen da, sondern um was zu lernen! Am Mittwoch standen Workshops zu den Themen “Search & Content Best Practices”, “Optimising for ROI” und “Advanced Analytics” auf dem Programm. Die Vortragenden hatten alle sehr gut aufbereitete Präsentationen mit vielen interessanten Statistiken dabei, die Inhalte an sich boten jedoch keine großen Überraschungen. Aufgrund der Fülle der Fakten kamen leider auch die Diskussionen öfters mal etwas zu kurz. Sehr spannend war der anschließende Agency Round Table, an dem alle deutschen Agentur-Vertreter und ein Teil des deutschen Agenturteams von Google teilnahm. Diskutiert wurden die Erwartungen an die Unterstützung der Agenturen durch Google, Schulungs- und Trainingsangebote und die generelle Zusammenarbeit. Das machte einen sehr produktiven Eindruck und bestätigte die Theorie, dass es doch auch in Zeiten multimedialer Fern-Kommunikation manchmal ganz nützlich ist, einfach real miteinander zu reden ;-)

Lissi, Dominik und Tobias von Inside Adwords

Lissi, Dominik und Tobias von Inside Adwords

Nach dem Round Table hatte ich noch ein besonderes Date im 5. Stock. Lissi vom Inside-Adwords-Team hatte durch einen meiner Tweets gesehen, dass ich mich gerade in Dublin herumtrieb und mich zu einer Stippvisite eingeladen. Bei einem Kaffee mit Lissi, Dominik und Tobias lernten wir uns nach einigen Monaten Twitter-Austausch persönlich kennen und hatten uns einiges zu erzählen. Erkenntnis zum 2.: Real-Life-Kommunikation macht auch sehr viel Spaß :-) Deswegen auch noch ein Foto des engagierten Blog- und Twitterteams aus Dublin für das engagierte Blog- und Twitterteam in Leipzig! Danach ging es – na klar – in den Pub zum weiteren Kennenlernen mit dem Agenturteam. Da auch am Donnerstag ein straffes Workshop-Programm angesagt war, gingen alle relativ zeitig nach Hause.
 
Am Donnerstag standen zunächst Workshops zum Content Netzwerk und zu Analytics auf dem Programm, nach dem Mittagessen dann Meetings mit unseren jeweiligen Optimierern und Ansprechpartnern. Das war eigentlich das produktivste Meeting von allen, da ich mit Emel und Johann sehr viele spannende Fragen diskutieren konnte, wir uns über Strategien austauschten und ich auch einiges über Neuigkeiten bei Google erfahren habe (und hier greift definitiv die NDA, sorry guys…) Erfreut kann ich berichten, dass eines der angesprochenen Probleme tatsächlich schon am Samstag beseitigt war, vielen Dank an Johann! Nach einem intensiven Donnerstag ging es am Freitag mit einer Session zum Thema Remarketing weiter. Das ist ziemlich komplex, relativ abgefahren und wir werden an anderer Stelle berichten ;-) Sehr interessant waren die nun folgenden Informationen zur Überarbeitung des Google Advertising Professional Programms. Künftig wird es einen Basistest plus eine von drei vertiefenden Prüfungen zu Spezialthemen geben. Damit soll die Zertifizierung wieder aussagekräftiger werden, da ja zuletzt praktisch jeder das existierende Zertifikat vorweisen konnte. Eine schlechte Nachricht am Rande: Innerhalb von sechs Monaten nach offiziellem Launch des neuen Programms müssen alle bestehenden Tests erneuert werden. Also: Alle schonmal büffeln :-)
Dublin Castle in Farbe
Und ja, ein kleines Geschenk gab es auch noch zum Abschied. Das werde ich aber komplett Projecter-intern verlosen oder für besondere Verdienste verschenken ;-) Am Freitag Nachmittag war dann auch noch Zeit für ein wenig Sightseeing, das mich bei schönstem Sonnenschein ins Trinity College und zum Book of Kellss führte. Die Robben sind dann beim nächsten Besuch dran. Für mich persönlich sehr beeindruckend war auch die Entdeckung des Patagonia Outlet Stores in Dublin. Jetzt weiß ich bestens über Klippenklettern in Irland, ziemlich große Haifische vor der Westküste und verhinderte irische Bergsteiger Bescheid!
 
Bye bye Dublin hieß es am Samstag! Fazit: Ich habe einige neue Ideen im Gepäck, sehr viele freundliche Google-Mitarbeiter kennengelernt und hoffe, dass wir noch öfters die Gelegenheit haben werden, uns persönlich auszutauschen. Und ja, das Google Headquarter ist beeindruckend ;-)

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Das Keyword der Woche: Existäntzgründung

Freitag, 12. Juni 2009

Besonders wichtig in Zeiten der Krise: Die Existenzgründung oder wie man diese erfolgreich betreibt! Dementsprechend ist dieses Keyword ein Dauerbrenner bei Google, denn ein Existenzgründer braucht allerlei Unterstützung in Sachen Businessplan, Steuerberater, rechtlichen Fragen etc. Viele Suchanfragen führen natürlich auch dazu, dass sich nicht ganz rechtschreibkonforme Varianten des Keywords einschleichen. Da wir nicht der Duden, sondern eine SEM-Agentur sind, fahnden wir ständig nach solchen Falschschreibweisen und fügen sie den Keywordlisten hinzu.
 

Existenzgründung
 

Das Thema Existenzgründung hat sich dabei als wahre Fundgrube erwiesen – Patricks Zähler steht derzeit bei 79 Varianten von “Businessplan” und 22 Varianten von “Existenzgründung”. Die schönsten beiden davon wollen wir euch auf keinen Fall vorenthalten und haben sie zu unseren Keywords der Woche gemacht: Existäntzgründung und Existenzgründüng. Damit an solchen Hürden kein Gründer scheitert, erscheinen unsere Anzeigen nun auch bei diesen Schreibweisen.

 
Unvergessen übrigens auch der Tag, an dem wir nach Fehlschreibweisen von “Portemonnaie” suchten. Oder war es “Portmonee”? Oder “Portmonnee”? Nach einer halben Stunde Diskussion wussten wir schlicht nicht mehr, was die richtige Variante nach der neuen Rechtschreibung war. Und ganz ehrlich: Ich muss bis heute jedesmal nachschauen. SEM ist schlecht für die eigene Rechtschreibung…
 

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Wir sind glückliche Gewinner des Online Marketing-Handbuchs von Thomas Promny

Freitag, 01. Mai 2009

Vor ein paar Tagen wurde bei Gründerszene der Beitrag von Internet-Unternehmer Thomas Promny “Fokus für StartUps: SEO oder SEM?” veröffentlicht. In seiner knappen, dennoch präzisen Abwägung verschiedener Online Marketing Strategien (SEO, SEM, Virales Marketing) kommt er zu dem Schluss, dass Gründer und Internet-StartUps sich in erster Linie auf SEM konzentrieren sollten. Das ist zwar teurer als die anderen beiden Werkzeuge, stellt jedoch einen guten Test dar, inwieweit das eigene Produkt einen Bedarf trifft. Ist dieser Test erfolgreich, so führt SEM zu einem schnellem Wachstum. SEO und vor allem Virales Marketing sind einfach nicht so gut planbar.

Thomas Promny hatte auch mehrere handsignierte Exemplare seines Buchs “Online Marketing im Ecommerce – Mehr Umsatz & mehr Gewinn für Ihren Shop” in die Gründerszene Redaktion mitgebracht. Hier ist die Thematik noch einmal ausführlich für Einsteiger beschrieben (das kostenlose, aktuelle Ebook dazu gibt es hier). Unter allen Kommentatoren, die ein Keyword nannten, das kein StartUp in seine AdWords-Kampagnen aufnehmen würde (sollte), wurden die Handbücher verlost. Patrick beteiligte sich mit dem Beitrag “Plüsch Boxhandschuhe” – ein Begriff, der es fast in unsere “Keyword der Woche“-Rubrik geschafft hätte. Und wir haben die Lektüre gewonnen – juhuu! Eine Rezension folgt bei Gelegenheit auf unserer Ressourcen-Seite. Die anderen Gewinnervorschläge, z.B. “Abenteuerurlaub Afghanistan”, fanden wir aber auch sehr gut.

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Das “Keyword der Woche”: Heute schon “ge-bauchpinsel-t” worden?

Donnerstag, 23. April 2009

Bei der Arbeit an den Adwords-Accounts unserer Kunden tauchen regelmäßig einmalige und witzige Keywords auf, die wir unserer Blog-Leserschaft einfach nicht vorenthalten möchten.

Zuletzt stellte sich Patrick die SEM-relevante Frage, ob er heute schon ge-bauchpinsel-t wurde?
Der praktische Dr. Feelgood Bauchpinsel, der hoffentlich bald wieder bei Styleon erhältlich ist, verteilt ungefragt Schmeicheleien. Man muss ihn nur ein paar Mal um den Bauchnabel kreisen lassen und schon fühlt man sich viel besser, eben gebauchpinselt.

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