Neil_Armstrong Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein Riesenschritt für die Menschheit.
(* 1930)

Ja, es gab eine Zeit vor dem Internet, dem Bloggen, Twitter & Co. Nicht nur aus aktuellem Anlass (iPhone bekommen) haben wir uns kurz überlegt, welche berühmten Zitate man hätte twittern können…
Henry_Ford Enten legen ihre Eier in Stille. Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt ißt Hühnereier.
(*1863 †1947)
Marshall_McLuhan Die Werbung ist die höchste Kunstform des 20. Jahrhunderts.
(*1911 †1980)
Jack_Nicholson Meinen Erfolg verdanke ich dem Umstand, nie auf die Leute gehört zu haben, die einem dauernd sagen, was man tun soll, um Erfolg zu haben.
(*1937)
Thomas_Alva_Edison Werbung reibt die Wünsche in die Augen.
(*1847 †1931)
Henry_Ford Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.
Bis wir solche schlagkräftigen Tweets zwitschern, werden wir sicher noch einige Erfahrungen sammeln müssen. Aber wir arbeiten dran. Schade, dass die Zitierten kein iPhone hatten
Archiv für die Kategorie ‘Web 2.0’
Berühmte Offline-Tweets in unter 140 Zeichen
Donnerstag, 25. Februar 2010Impressionen vom 3. Twittwoch Sachsen in Leipzig
Donnerstag, 18. Februar 201010:30 Uhr: projecter Countdown: Noch 9 Stunden bis zum 3. #Twittwoch Sachsen in #Leipzig http://redir.ec/xZj8 #tws JS
Leipzig twittert. Und weil die meisten Leipziger Twitter-Nutzer neugierig sind, mit wem sie tagtäglich hin- und herzwitschern, trieb es über 40 Gäste zum 3. Twittwoch Sachsen in das Gonzales in Leipzig. Schon im Vorfeld zeichnete sich ein hohes Interesse an der Veranstaltung ab, schwankte die Zahl der angemeldeten Besucher im Xing-Event doch beständig zwischen 38 und den maximalen 40 Plätzen.

11:00 Uhr: smowblog Und es sind wieder Plätze frei RT @projecter: Countdown: Noch 9 Stunden bis zum 3. #Twittwoch Sachsen in #Leipzig http://redir.ec/xZj8 #tws
18:00 Uhr: fredsmoo On the way to Leipzig to attend #Twittwoch #tws
18:00 Uhr: gaedke I am on the way to #tws #twittwoch in #Leipzig – together w/ @krawr_, @fredsmoo, and @cox777 (thx for driving) – see you soon
18:20 Uhr: projecter Auf geht’s zum 3. #Twittwoch Sachsen in #Leipzig #tws http://redir.ec/xZj8 JS
Sowohl Social-Media-Marketing-Skeptiker, -Newbies und -Begeisterte als auch Twitter-Routiniers trudelten nach und nach ein. Der Raum füllte sich und es entstand auch aufgrund einiger Stehplätze eine lockere Networking-Atmoshphäre.
“Und was waren nochmal Hashtags?”
Das unter Twittwochkennern schon bekannte und beliebte Ritual, sich mit dem Twitter-Namen und drei Hashtags vorzustellen, kam auch diesmal in Leipzig gut an. Wieder einmal outeten sich einige wenige Besucher, keinen Twitter-Account zu haben. Doch ein Blick in die Runde machte deutlich: mindestens ein Drittel der Besucher war mit der in Dresden angesprochenen “schwebenden Aufmerksamkeit” aufs parallele Twittern konzentriert:
20:00 Uhr: jeos vorstellungsrunde #twittwoch sachsen #twsmeine hashtags: #microblogging #communote #mobileweb
20:00 Uhr: markokrause Twittwoch Leipzig startet #tws http://tweetphoto.com/11691717
20:00 Uhr: rainer stelle mich beim #tws in der L:GonzalesBar vor mit den ThreeTags: ZukunftsForschung SemanticTwitter OpenVentureCapital
20:00 Uhr: StefanHauptmann vorstellungsrunde #twittwoch sachsen #tws – meine hashtags: #microblogging #ubimic #corporatemind
20:20 Uhr: jeos RT @gaedke: #tws around 40+ attendees at #Leipzig’s first #twittwoch, including 4-6 without twitter account http://twitpic.com/13sufr
‘Was bisher geschah’ und die Vorträge
Den Anfang machte Martin Böhringer (@boehr) aus dem #ubimic-Netzwerk und gab den Anwesenden einen Überblick über bisherige Veranstaltungen in Chemnitz und Dresden. Im Anschluss referierte Marko Krause (@markokrause) als Vertreter von Lensspirit über die Chance als Unternehmen, mit Social Media Marketing langfristig Kunden zu binden und Offenheit zu kommunizieren.
Das Thema führte zu einer Debatte darüber, inwiefern Facebook bei der Unternehmenspräsentation und -kommunikation behilflich sein kann. Wie kann man Facebookseiten-Fans langfristig einen Mehrwert bieten? Haben die Fans überhaupt einen Nutzen für Merchants und was macht man mit 2.000 versehentlich oder durch eine Wortähnlichkeit gewonnenen Fans?
20:30 Uhr: sk8LE #twittwoch sachsen wird kuschlig, bei der menge an leuten. lensspirit spricht zu social media in unternehmen.
20:40 Uhr: gaedke @lensspirit talks about their twitter activities, @emanuelrosen and customer experience #tws
20:40 Uhr: juwes Twittwoch in Leipzig. @markokrause über Social Media in Unternehmen. #tws

Schließlich hielt Torsten Hecker (@torstenhecker) einen Vortrag im Auftrag der Leipziger Volkszeitung: Wie können Zeitschriftenverlage Twitter nutzen, verbessern und revolutionieren? Zum Lichtfest 2009 hatte die LVZ durch den Einsatz mehrerer Twitter-Walls im Leipziger Stadtzentrum viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Diesbezüglich wurde die mehrfach kritisierte Zensur durch die LVZ angesprochen.
21:00 Uhr: jeos jetzt vortrag von @lvzonline frage: wer hat eine tageszeitung abonniert? 1-2; meine antwort: “ich hab was gegen papier…” #twittwoch #tws
Und welche Länge hat der optimale Tweet? 110 Zeichen, wurde dann festgestellt, damit ein Retweet das 140-Zeichen-Limit auf keinen Fall übersteigt.
21:00 Uhr: gaedke #tws @torstenhecker talking about twitter & social media at Leipziger Volkszeitung @lvzonline http://twitpic.com/13t2fb
21:00 Uhr: prop79 … die @lvzonline macht sich erstaunlich viele gedanken zu ihrem twittereinsatz. #tws
Zu guter Letzt hatte dann jeder Twittwoch-Gast die Möglichkeit, den ein oder andern Follower, Verfolgten oder Doppelgänger (siehe @sk8LE und @prop79…) persönlich kennen zu lernen.
Wir fanden die Veranstaltung sehr spannend und freuen uns schon auf den nächsten Twittwoch Sachsen, der voraussichtlich am 17. März in Chemnitz stattfinden wird. Infos dazu findet man am besten – na klar – per Twitter #tws ![]()
Mehr Fotos gibt es im Fotostream von Lensspirit und in unserem Projecter-Fotostream.
00:45 Uhr: pixeldreher Mein #tws in Zahlen: Einige sehr nette Kontakte, 8,90 € für Getränke und ein Zettel: http://twitpic.com/13ua6y
02:30 Uhr: krawr_ enjoyed a great first #Twittwoch #Leipzig – I’m looking forward to see you soon in #Chemnitz #tws
08:30 Uhr: TorstenHecker Vielen Dank für den netten Abend an das Team von @projecter Ein gelungener Auftakt für den #Twittwoch in Leipzig. #tws
Social Media Marketing – selber machen oder machen lassen?
Donnerstag, 04. Februar 2010Neben dem klassischen Marketing taucht in letzter Zeit ein Begriff immer häufiger auf: Social Media Marketing. Internetnutzer haben das Bedürfnis zu kommunizieren, sich in Foren und Gruppen zusammen zu finden, Communities aufzubauen und sich in Netzwerken zu organisieren. Plattformen für solche Aktivitäten sind vor allem XING, StudiVZ, Facebook oder Twitter. Laut einer Studie verbringen 18 bis 24 Jährige etwa 18% ihrer “Online-Zeit” in sozialen Netzwerken.
Da ist es kein Wunder, dass Unternehmen die Chance erkennen, sich in eben solchen sozialen Netzwerken zu engagieren. Bietet doch Social Media Marketing ganz konkrete Vorteile. Kundenwünsche und -meinungen lassen sich einfangen. Kunden fordern sogar Partizipation. Sie lassen sich sogar im Prozess der Produktentwicklung einbinden. Weiterhin wird der Dialog gefördert. Anders als bisher ist es über soziale Netzwerke möglich, auf einer “Augenhöhe” ohne Hierarchien zu kommunizieren. Wer den Dialog fördert, bindet Kunden langfristig an sein Unternehmen. Auch der virale Effekt ist oft bemerkenswert, da viele User von ganz allein Inhalte in ihrem sozialen Netz streuen, wodurch die Popularität der Marke gesteigert wird.
Wie funktioniert Social Media Marketing?
Social Media Marketing ist keine Werbung. Dessen sollten sich Unternehmen bewusst sein. Vielmehr geht es um direkte Kommunikation mit dem Kunden und echtem Engagement in Netzwerken. “Zuhören und Mitmachen” lautet das Motto.
In diesen Netzwerken lassen sich eigene Marken-Communities aufbauen oder fachliche Inhalte durch einen Experten in Foren und Gruppen kommunizieren. Besonders geeignet dafür sind XING und Facebook. Botschaften mit hohem Unterhaltungs- oder Informationswert lassen sich viral verbreiten. Themenbezogene Inhalte dagegen können zielgerichtet in entsprechenden Foren untergebracht werden. Im Gegenzug dazu erhält man von den Mitgliedern seines Netzwerkes wertvolles Feedback und kann mit ihnen per Chat oder Twitter-Dialog treten.
Kann eine Agentur diese Leistungen erbringen?
Schnell könnte man zu dem Schluss kommen, dass der Aspekt des Sozialen verloren geht, wenn eine Agentur mit dem Social Media Marketing beauftragt wird. Schließlich ist Authentizität die oberste Priorität bei Kampagnen in sozialen Netzwerken. Auf der anderen Seite können Agenturen mittlerweile langjährige Erfahrung und gute Referenzen auf diesem Gebiet vorweisen. Sie kennen die Fallstricke und auch Möglichkeiten, die hinter Web 2.0 Kampagnen stecken. In erster Linie kann eine Agentur natürlich Kunden in Hinblick auf Social Media Marketing beraten. Am Anfang stehen ohnehin die Analyse bisheriger Aktivitäten und das Identifizieren möglicher Kanäle. Sind die Ziele gesteckt, liegt es am Unternehmen, zu entscheiden, ob die Kampagnen selbständig oder durch externe Anbieter durchgeführt werden sollen. Auch hier bieten Agenturen Vorteile. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden können sie zielgerichtet Informationen streuen, die richtigen Zielgruppen ausfindig machen und den Aufbau eigener Plattformen fördern. Der hohe Arbeitsaufwand, den viele Unternehmen intern nicht bewältigen könnten, spricht ebenfalls für die Beauftragung einer Agentur.
Fazit: Outsourcing oder In-House?
Oberstes Gebot bei Social Media Marketing ist: Zuhören und authentisch bleiben. Das gelingt am besten, wenn die Social Media Kampagnen In-House durchgeführt werden. Doch gerade, wenn die Kapazitäten oder das Fachwissen nicht vorhanden sind, können Agenturen sehr hilfreich sein. Sie kennen sich im Web 2.0 aus und wissen, wie man Zielgruppen erreicht.
Web 2.0 im Collaborative CRM (2)
Mittwoch, 27. Januar 2010Im ersten Beitrag dieser Blogreihe haben wir die Begriffen Web 2.0 und Collaborative CRM kurz vorgestellt. Im zweiten Teil wollen wir uns ansehen, wie Web 2.0 im Kundenmanagement eingesetzt werden kann.
Blogs, Twitter, Xing und co werde gerne genutzt, um sich nach außen hin positiv zu präsentieren…Klar! Aber wie lassen sich die Mittel zur internen Kommunikation nutzen? Wenn wir über Brainstorming, Wissensweitergabe oder Informationsversorgung sprechen, können Wikis, Blogs und soziale Netzwerke nützliche Dienste erweisen:
- Wiki: Ganz nach dem großen Vorreiter Wikipedia dienen Wikis als Datenbank für das Wissensmanagement. Aber auch für gemeinsame Dokumentationen oder zum Ideenmanagement werden Wikis eingesetzt.
- Blogs stellen durch ihre einfache Bedienbarkeit eine geeignet Plattform zum Brainstorming oder zur Informationsversorgung dar. Jeder kann Blogs bedienen, man muss dazu kein Technik-Freak sein
- Twitter: Über geschützte Accounts, die sich gegenseitig “verfolgen”, oder auch “Corporate Microblogging”, lassen sich Updates zu Projekten verbreiten. Auch schaffen Informationen aus anderen Abteilungen mehr Transparenz im Unternehmen. Oder man schickt einfach nur lustige Videos durch die Abteilungen
- Business-Netzwerke, wie Xing oder LinkedIn, lassen sich aufgrund ihrer leistungsfähigen Suchfunktionen für das Rekruiting neuer Mitarbeiter nutzen. Man kann aber auch einfach nur Kunden und Partner “abchecken”.
Unterstützt werden diese Web 2.0-Kanäle durch die beiden Technologien RSS-Feeds und Tagging. Das gemeinschaftliche Indexieren vereinfacht die Informationssuche und über RSS-Feeds lassen sich Teammitglieder einfach auf dem Laufenden halten.
Da wir uns im Kundenmanagement befinden, werfen wir einen Blick auf ein CRM-System. Dieses mal Salesforce, eine On-Demand-Lösung unter den CRM-Systemen. Als Beispiel betrachten wir eine Funktion zum Ideenmanagement:

Ideen können einfach im Blog-Style publiziert werden. Teammitglieder können diese kommentieren und auf einer Skala von 1-10 die Idee bewerten…und somit die Weisheit der Vielen zur Geltung kommen lassen ![]()
Die interne Kommunikation wäre damit abgehakt. Im nächsten Beitrag wollen wir sehen, was die Web 2.0-Kanäle für die externe Kommunikation so auf dem Kasten haben.
Twittwoch Sachsen in Dresden: Über “Schwebende Aufmerksamkeit” und “Bier 1.0″
Donnerstag, 21. Januar 2010Fast schon ein Raunen ging durch die Zuhörermenge, als eine der Twittwoch-Gäste in der Vorstellugsrunde zugab, noch nicht bei Twitter angemeldet zu sein.
Es war die Twittwoch-Premiere in Dresden, zu der immerhin über 35 Zuhörer den Weg fanden. Man traf sich im Institut der Informatik der Technischen Universität, hörte drei Vorträge und unterhielt sich anschließend im Café Müller’s bei einem “Bier 1.0″. Die Dresdener Twittergemeinde wächst rapide, die sächsische Twitter-Szene insgesamt steckt jedoch noch in den Kinderschuhen.
Twittwoch ist, wenn sich Microblogging-Begeisterte treffen, die mehr oder weniger Web-2.0-erfahren sind, gespannt Blog- und Online-PR-Veteranen wie der @SaftTante lauschen und schließlich staunen, wenn von deren über 2.000 Followern die Rede ist.
Vom Saftblog, dessen Anfängen und Schwierigkeiten (man erinnere sich an die Olympia-Abmahnung), sowie von der überraschenden Resonanz und dem gesteigerten Umsatz erzählte Kirstin Walthers und ermutigte die Twittergemeinde und v.a. twitternde Unternehmen zu Offenheit, Authentizität und Ehrlichkeit. “Einen unzufriedenen Kunden in meinem Büro kann ich ja auch nicht einfach wegschicken.”
Der Unterschied zwischen früherer Offline-Kommunikation und dem heutigen (Micro-) Bloggen sei, “dass alles stehen bleibt”. Es sei jedoch bisher nicht vorgekommen, dass Blogkommentare oder fremde Tweets derart negativ waren, dass man sie hätte löschen müssen o.ä.
Twitter sei für die SaftTante in erster Linie eine Möglichkeit, schnell zu (re-) agieren, Gedanken mitzuteilen, lustige Bilder zu teilen und habe v.a. lokale Bedeutung. Das Potential dieser Kommunikationsform würde aber bislang noch längst nicht ausgeschöpft. Das zeige sich, wenn Saftfans von anderorts Twitpics von leeren Supermarkt-Saftregalen schicken. So könnte man doch in Zukunft Vertriebsmitarbeiter einsparen…
Ein Twitter-Terminal im Konsum? Zukunftsmusik? Vielleicht. Aber Twittwoch heißt auch: Träumen von einer Zeit, in der die E-Mail schon wieder so altmodisch wäre, dass sie schon wieder Nostalgie-Charakter hätte.
Twittern innerhalb des Unternehmens? Mit Corporate Microblogging beschäftigten sich die zwei Vorträge im Anschluss, wobei der erste von Oliver Kraft gehalten wurde. Die gewonnen Umfragedaten zum Profil der Twittergemeinde, der Akzeptanz und den Erwartungen an unternehmensinterne Micro-Blogging-Dienste hatten sie zwar noch nicht komplett ausgewertet. Wir freuen uns aber auf den nächsten Twittwoch in Dresden, zu dem die Ergebnisse dann vorgestellt werden sollen.
Hybride Peer-to-Peer-Kommunikation und gesteigerte Awareness innerhalb eines Unternehmens waren die Hashtags des Vortrags, an den sich die Präsentation des Forschungsprojektes IREKO durch Lutz Gerlach anschloss.
Forming –> Storming –> Norming –> Performing sind die Phasen der Implementierung von Microblogging in Unternehmen, z.B. zum Zwecke der Projektsteuerung.
Hochspannend war es, von den konträren Benutzergruppen zu erfahren, die sich schon nach drei Monaten herauskristallisiert hätten:
Die “Schubladenzieher” oder “Kästchenmaler”, die an strengen bzw. stets strengeren (Tagging-) Regeln interessiert sind, Verbindlichkeit fordern (”Woher weiß ich denn, dass meine Nachricht gelesen wurde?!”) und letztendlich zum Rückzug zur altbewährten E-Mail tendieren, da ihnen der Produktivitätszuwachs nicht gleich offensichtlich wird.
Diesem Phänomen gegenüber gäbe es die Nutzer mit der (erstrebenswerten) “schwebenden Aufmerksamkeit”. Sie sind fähig, Vertrauen zu haben, quer-zu-lesen sowie zu filtern.
Empfehlenswert sei es, schon frühzeitig in Bezug auf präzises Tagging zu coachen, keinen Zwang aufzuerlegen und eine hohe Fehlertoleranz zuzulassen (z.B. Rückgängigmachen durch den Nutzer).

Vielleicht lächeln wir in zwei Jahren alle über die Anfänge dieser Twitter-Treffen. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg, auf dem wir uns hoffentlich noch oft begegnen, uns kennenlernen und vernetzen werden.
Beispielsweise sehen wir uns am 17. Februar in Leipzig. Da wird nämlich der nächste Twittwoch Sachsen stattfinden. Wir sind gespannt und lassen bald von uns … – lesen, was die Details zu der Location und den Vorträgen angeht. Einen Bericht über den vergangenen 1. sächsischen Twittwoch in Chemnitz gibt es übrigens auch.
Vielen Dank an die Organisatoren und Vortragenden! Man beachte @boehr @jeos @LutzGerlach @OkraftDD und natürlich @SaftTante und viele weitere interessante Gästen, die man unter #tws findet.
Man folge @projecter (sowieso) und diesem Link zu den Fotos des gestrigen Abends
Wie man Follower gewinnt
Montag, 18. Januar 2010
“Folgen Sie mir unauffällig…” – wer hätte gedacht, dass dieser Satz in einem völlig anderen Zusammenhang eine so große Bedeutung erlangen würde?
Es ist für viele zum Sport geworden, so viele Follower wie möglich zu kriegen, und manche denken wahrscheinlich, dass sich die Zahl der Tweets automatisch direkt proportional zur Anzahl der Follower verhält. Dem ist nicht unbedingt so, um das gleich mal zu klären.
Und die Königs-Frage der Twitter-Fragen ist nun: Wie gewinne ich Follower?
Die Dosis entscheidet.
In erster Linie sollte das ganze Thema Social Media Marketing und Web 2.0 sachte angegangen werden. Alle Aktionen, die kurzfristig ausgelegt und auf Krampf schnelle und große Erfolge bewerkstelligen sollen, scheitern sowieso meist. Wir denken, dass penetrante Dauer-Twitterer oder auch Hochfrequenz-Twitteristi nach einer Weile allen auf die Nerven gehen und durch Unfollowen bestraft werden. Deshalb der erste Tipp für die Twitter-Neulinge da draußen: Gemach, Gemach. Sobald die Timeline plötzlich nur noch oder hauptsächlich ein und dasselbe Icon zeigt, läuft irgendwas falsch. (Es sei denn, man folgt weniger als 10 Accounts oder so.)
Was zu sagen haben
Wie wir ja schon in einem Beitrag über Twitter-Sünden festgestellt haben, gibt es viele Themen, über die man besser NICHT twittern sollte. Trotzdem macht es natürlich auch den Reiz des Zwitscherns aus, auch mal ab und zu die Gefolgschaft an diversen Banalitäten oder Kuriositäten teilhaben zu lassen. Schließlich wollen auch alle mal was lustiges oder einfach sinnloses zwischendurch lesen. Jedoch sollten die Tweets ausgewogen sein. Die Frage “Warum überhaupt twittern?” haben wir auch schon geklärt. Aber was kommt denn als Inhalt nun in Frage?
Blogbeiträge lassen sich sehr gut über Twitter kommunizieren, man lockt Traffic auf die Seite und macht Branchen-Gleichgesinnte erstmal auf sich aufmerksam. Fotos, die in Flickr- oder Picasa-Alben sonst keiner bemerkt, stoßen auch oft auf positive Resonanz, auch TwitPic wird häufig genutzt, um das ein oder andere sehenswerte Foto zu verbreiten.
Immer gern gesehen: von Veranstaltungen twittern, z.B. lassen viele ihre Gefolgschaft virtuell an der #dmexco, am #twittwoch oder #twühwein teilhaben. So kann man seine Leserschaft erweitern, direkt auf der Verantstaltung andere Teilnehmer antwittern bzw. die Daheimgebliebenen auf dem Laufenden halten.
RTs sind auch eine gute Variante, um einen interessanten Tweet eines Verfolgten weiter zu verbreiten. Schließlich kann man manchmal einfach nichts hinzufügen, findet ein Statement lustig, einen Blogbeitrag lesenswert oder eine Nachricht so skandalös, dass einfach alle daran teilhaben sollten.
Vielleicht lohnt sich die Überlegung: ‘Was würde ich gern lesen?’ bevor man alle anderen mit Updates überschwemmt. Wir geben zu: man kann nicht immer richtig liegen, es passiert auch mal ein ungeplanter Tweet, ein kryptisches Zeichen-Chaos, weil Twuffer nicht mit Umlauten klarkommt o.ä. – es muss nicht alles perfekt laufen.
Es lohnt sich auch ein Blick in die Twitter-Listen von anderen, z.B. die SEO-Liste von @SEOTom, die (viel längere) Social-Media-Liste von @kopfkribbeln, oder die Internet-Marketing-Liste von @Stereophone.
Dort kann sich jeder inspirieren lassen, anderen folgen, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen und wenn man halbwegs interessante Inhalte und Links kommuniziert, folgt einem der Eine oder Andere im Gegenzug. Es lohnt sich auch, einen aussagekräftigen Twitter-Avatar zu kreieren, damit andere erstmal neugierig werden.
Es werden auch verschiedene Twitter Tools empfohlen, um nachzuverfolgen, wer wann und warum zum Follower wurde (Tweet-Rank) oder welche Links wie oft angeklickt wurden (z.B. redir.ec von Thomas Promny oder tr.im).
Wer noch weitere Tipps sucht, findet hier ähnliche Artikel:
5 Tips to Grow Your Twitter Presence
How to Get More Twitter Followers: Some Methods That Work
Wie man mehr Follower bei Twitter bekommt
7 Tipps für mehr Twitter Follower
Viel Erfolg beim Followers-Sammeln. Ansonsten einfach mal uns antwittern, dann folgen wir vielleicht auch mal (unauffällig).
Rückblick auf die Top-Tweets 2009
Mittwoch, 13. Januar 2010Immer wenn ein Jahr rum ist, fragt man sich doch, wie schon wieder 525.600 Minuten nahezu unbemerkt vergehen konnten. Umso mehr im Twitter-Zeitalter fühlen Betroffene sich schon abgeschnitten von der Zivilisation, wenn TweetDeck “vor 2h” das letzte mal die Timeline aktualisiert hat.
Man stelle sich vor, für wie viele Tweets die Zeit im ganzen Jahr 2009 wahrscheinlich nicht gerecht hat. Die ganzen lesenswerten Nachrichten, die uns entgangen sind.
Uninteressante Tweets über’s Essen, Tweets mit weniger als 5 Zeichen, Mitteilungen über Bahn-Verspätungen usw. können wir verkraften.
Aber wie holt man die ganzen lesenswerten, lustigen und herrlich ironischen Tweets bzw. die hilfreichen Links nach?
Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder wenigstens die verbliebenen Tweets in der Timeline sorgfältig durchlesen und sich damit zufrieden geben. Oder: diesen Artikel und damit wenigstens einige wenige der lustigsten Tweets 2009 lesen:
Sprüche des Tages, Er- und Bekenntnisse
@HilliKnixibix Ich habe mir Gedanken gemacht: wenn man Österreich bügelt, ist es sicher größer als Bayern. 02.11.09
@CemB Vorhersage: Till Schweigers nächster Film heisst „DreiAugenNacktmulle“ #spoiler 25.11.09
@krzysteczko Mist, ich habe als einziger mitgemacht. #nakedfriday #schnellwiederanziehen 10.07.2009
@serotonic Say it with me: Hashtag bleibt Hashtag und Waschtag bleibt Waschtag. 20.03.2009
@Deef Alkohol ist nie die Antwort. Aber man vergisst wenigstens die Frage. 04.06.09

@AmAbgrund Verbindet man meine Leberflecke mit Filzstift, kommt nur Unsinn raus. Wollt’s checken, bevor’s post mortem eine Überraschung gibt … 29.10.09
@343max Langsam könnte die Bahn anfangen ihr Image aufzubessern, indem sie in Einkaufszonen süße Kätzchen ertränken ließe. 28.05.09
@kuehlhaus Spruch des Tages: “Internet brauchen wir nicht. Das sitzen wir aus.” 14.05.2009
@DesignSlurper OK, ich hole nur schnell mal meine Sachen und dann bringen wir das Land wieder auf Vordermann. Das kann ja nicht so schwer sein! 01.08.09
@kosmar kucken was die anderen im supermarkt aufs band legen, ist ein bißchen wie twitter. 28.02.09
@ralfheimann Erst mal abwarten. Er wäre ja nicht der Erste, der Ostern wieder zurückkommt. #MichaelJackson 26.06.09
Unsere @projecter Tweets mit RT-Rekord:
Die deutsche SEO-Szene als Simpson Karikaturen: http://redir.ec/A4c8 #lustig 03.09.09
Die bedeutendsten 10 Irrtümer im Affiliate Marketing – Heute im Projecter-Blog: http://tr.im/ENuU 12.10.09
Mal über ein Randthema nachgedacht:Was haben SEO und Web Accessibility miteinander zu tun? http://redir.ec/Accessibility 26.11.09
Negative Keywords in Adwords: Begriffe, die (fast) alle Online-Shop-Betreiber ausschließen sollten http://redir.ec/IfUF 30.11.09
Unser Rückblick aufs Idealab jetzt exklusiv im Projecter-Blog
http://redir.ec/Fhrh #idealab 13.10.09
RT @gruenderszene: 6 Gründe für SEM durch Agenturen – http://redir.ec/q6VG 25.11.09
Wer jetzt noch nicht genug hat bzw. gerade auf den Geschmack gekommen ist: Spreeblicks Lieblingstweets 2009 und Famous Last Tweets auf dem jc-log-Blog sind eine nette Zusammenfassung.
Also auf ein neues, witziges und Web-Zwei-Nulliges Jahr 2010!
Web 2.0 im Collaborative CRM (1)
Mittwoch, 06. Januar 2010Getragen von einer gewissen Leichtigkeit und schwunghaften Art wird der Projecter Blog mit Inhalten gefüllt. Diese Blog-Reihe beschäftigt sich mit dem nicht ganz so luftigen Thema “Web 2.0 im Collaborative Customer Relationship Management (CCRM)”.

Der Web 2.0-Gedanke erfreut sich großer Beliebtheit und hält immer weiter Einzug in Unternehmen und dessen Kundenbeziehungsmanagment. Auch die damit verbundenen interaktiven und kooperativen Technologien, wie Blogs oder Social Media Plattformen, befinden sich im Fokus von Unternehmen und deren Kunden und ermöglichen einen Perspektivenwechsel vom Push-Prinzip zum Pull-Prinzip – der Kunde wird aktiv in die Gestaltung des Angebots mit einbezogen.
Ebenso erfährt das Customer Relationship Management einen Wandel. Von der kundenorientierten, aber individuellen Unternehmensstrategie, hin zu unternehmensübergreifenden Kooperationen. Die beteiligten Partner (ggf. auch Kunden) werden in das eigene Kundenbeziehungsmanagement integriert und das bestehende Wissen wird gemeinsam genutzt. Diese Veränderung beinhaltet auch die Verknüpfung der vorhandenen CRM-Systeme der Partner und wird als Collaborative CRM bezeichnet.
In dieser Blog-Reihe wollen wir Web 2.0-Kanäle unter dem Blickwinkel des CRM betrachten und deren Nutzen für den Kundenkontakt überprüfen. Dafür sollen geeignete Web 2.0-Instrumente identifiziert, deren Einsatzgebiete untersucht und der Nutzen dieser herausgestellt werden. Abschließend vertiefen wir die gewonnenen Kenntnisse noch in der Analyse bestehender CRM-Systeme und deren Funktionalitäten.

Ganz schön schwere Kost gleich am Anfang des Jahres …
Von meiner Seite noch ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010!
Kleine Vokabelstunde mit Twitter
Donnerstag, 26. November 2009
Quelle: www.andrewgriffithsblog.com
Von den einen geliebt, von anderen gehasst – Twitter beschäftigt uns immer wieder.
Um den Mikroblogging-Dienst entstanden in der vergangenen Zeit kontinuierlich neue Wortkreationen. Um ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen, wollen wir heute einige Begriffe aus dem Twittversum erklären.
Ist man neu auf Twitter, wird man als Neweeter bezeichnet. Damit das nicht so bleibt, sendet man erste Tweets an seine virtuellen Twiends. Doch nicht übertreiben! Die Grenze zum Twammer und zum Tweetaholic ist fließend. Einmal als Twammer, also Twitter Spammer, entlarvt, schwinden die Follower. Gut, dass man sie mit dem Tool Qwitter aufspüren kann.
Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten die Tweets also gehaltvoll, interessant und vielleicht sogar poetisch sein. Denn dann werden sie von Twitkrit zur Perle der Twitteratur ernannt. Welch Ehre!
Eine Ehre, die wahrlich nicht jedem Twiterati zuteil wird. Dabei gibt es sogar zahlreiche Hilfen um sein Twitterkönnen auszubauen: die Twitt´Academy oder der Twittcoach haben sich darauf spezialisiert, professionelle Twitter-Anleitungen zu lehren. Schließlich gilt auch auf der Twitterplattform eine gewisse Etikette – die Twitterquette.
Wem das jetzt alles zu unreal ist, der kann sich beim nächsten Twittwoch oder Twittagessen mit anderen Twitter-Fans treffen oder gar die Twittnite durchfeiern. Natürlich verabredet man sich vor so einem Event standesgemäß per Twitvite.

Quelle: /www.zweinull-blog.de
Und nein, auch zum heiligen Fest werden wir nicht von Twitter verschont. Denn daheim neben dem Kamin lauert schon der Twitventskalender und der Twitventskranz verbreitet warmes Kerzengeflacker.
So, das reicht für heute. Unsere Vokabelstunde ist vorüber. Wissbegierige können gern im Twittonary weitere Twitter-Fachbegriffe büffeln und damit bei ihren ahnungslosen Mitmenschen auftrumpfen.
Twittergemäß verabschieden wir uns mit einem: “Ciao twit fam”!
Top 10 der Top-10-Blogposts über Twitter
Dienstag, 17. November 2009
Sie sind zahlreich, die Blogposts über Twitter & Co. … Viele Top 10-, Top 100- oder Top 300-Listen tümmeln sich auf den Blogs der Twitter-Community, Nachrichtenseiten und Gelegenheits-Web-2.0-Usern.
Wo fängt man also am besten an, sich durch die Massen an Hinweisen, Kommentaren und Tests zu wühlen? Wissen wir auch nicht. Aber wir haben eine Top 10 der Top-10-Beiträge aufgestellt und wünschen viel Spaß beim Lesen ![]()
- Eine Top 50 der Must-Follows #seo: Liegt uns natürlich besonders am SEO- und SEM-Herzen.
- Twitter-Hintergründe: Wer noch ganz oldschool über die Website twittert, kann sich auf diesen 10 Seiten kostenlos Hintergrundbilder runterladen und unter bestimmen Vorgaben verwenden…
- Die obligatorische Top 10 der Twitter-Tools und Twitter Apps: Darüber wurde bisher wahrscheinlich am häufigsten gebloggt. Wir wenden uns den etwas selteneren Themen zu.
- Twitter-Tips für Anfänger: Brauchbare Hinweise für die Neulinge unter den Zwitschernden. Eine Liste mit den Don’ts des Zwitscherns, also peinlichen Twitter-Fehlern, haben wir auch schon gebloggt, wird sich der geneigte Leser erinnern. Auch interessant: 11 Top Twitter Videos.
- Über verschiedene Twitter-Clients haben wir ja schon mal berichtet, hier eine weitere Top 10 Twitter-Clients.
- Mal was ganz anderes: die 10 besten Twitter-Shirts.
- Deutsche Top-Twitterer: Zwar leicht veraltet, aber doch erstaunlich: Top 10 der deutschen Twitter-User mit den meisten Followern. Hier noch eine andere Top 10 der Twitter-Promis.
- Wenn schon Charts, dann auch mit musikalischer Untermalung: Musik-Charts. “Beat it” natürlich ganz oben. *seufz*
- “Es war die Nachtigal, und nicht die Lerche…” Wer gern poetisch zwitschert, findet in der Top 10 der Twitter Lyrik sicherlich Inspiration.
- Xing-Nutzer und Reise-Begeisterte könnte diese Forumsdiskussion interessieren: Eine Top 100 twitternder deutschsprachiger Hotels.
Zu guter Letzt: Die Hitliste der Twitter-Fake-Accounts…



