Der ständig wachsende Werbeanzeigen-Markt von Facebook bietet durch nahezu wöchentliche Neuerungen im Kampagnen-Management allerlei Verbesserungen. Wir sind immer gespannt auf die zusammengefassten Monats-Updates und Newsletter, die uns hübsch auf den neuesten Stand bringen. (weiterlesen…)
Archiv für die Kategorie ‘Web 2.0’
Single Account Strategy – Facebook-Support nur noch für finanzstarke Kunden
Dienstag, 21. Juni 2011Social Media Statistiken
Freitag, 18. Februar 2011Aktuelle Statistiken zur Internetnutzung im Netz zu finden, ist immer eine wieder eine neue Herausforderung. Wir haben uns dieser gestellt. Im Folgenden werden die aktuellen Nutzerzahlen der einzelnen sozialen Netzwerke verglichen.
Facebook Seiten für Unternehmen erstellen: Best Practice
Donnerstag, 02. Dezember 2010Bei Facebook gehen die Meinungen, wie bei so vielen Themen, auseinander. Mittlerweile wurden auch zum ursprünglich locker-flockig, unbeschwerten Thema der sozialen Medien schon so viele rechtliche Stolpersteine aufgezeigt, dass viele Neulinge im Bereich der sozialen Medien wahrscheinlich völlig verwirrt sind.
Social Media Auslese November 2010
Mittwoch, 10. November 2010Hier ist unsere monatliche Auslese zum Thema Social Media Marketing. Facebook ist omnipräsent. Dieses Mal geht es unter anderem um gute Beispiele von Facebook Marketing und was Fans wirklich erwarten. (weiterlesen…)
Twitter-Updates – sichere Apps, schickes Design und aussagekräftige Kurz-Urls
Montag, 04. Oktober 2010In den vergangenen Wochen tauchten vermehrt Neuerungen auf Twitter auf, die wir hier einmal zusammenfassend vorstellen möchten.
So wird es eine Grundsanierung der Twitter.com Seite geben. Die Seite, die sich in den vier Jahren seit Gründung des Dienstes kaum verändert hat, wird nach der Umstellung kaum wieder zu erkennen sein. (weiterlesen…)
Social Media Tools, die (uns) das Leben leichter machen
Mittwoch, 07. Juli 2010Es gibt scheinbar endlos viele Tools des Microblogging-Dienstes Twitter. Teilweise Spielerei oder scheinbar überflüssig, aber es gibt auch so einige Anwendungen, die das Leben leichter machen können. Gerade als Online Marketing Agentur sind wir stets auf der Suche nach Diensten, die die Arbeit effizienter machen. Das Ziel ist, im Informationsdschungel den Überblick zu behalten. Wir versuchen trotz des Arbeitsalltags die wichtigsten Neuerungen und interessante Beiträge zu verfolgen und diese sowohl intern im Team als auch extern (sei es gegenüber Kunden oder dem Netzwerk) weiterzuverbreiten.
Welche Twitter-Tools und Social Media Applikationen helfen dabei? Grundsätzlich ist das Einrichten eines Social Media Dashboards mit Netvibes zu empfehlen. Darüber hat @_SENF_ bereits mehrfach Twittwoch-Workshops gehalten sowie auf Gründerszene einen Gastbeitrag über die Produktivitätssteigerung bei Social Media geschrieben. Auf dem Pixeldreher-Blog findet sich ebenfalls ein Beitrag, der sich dem Thema Social Media Dashboard widmet.
RSS-Fans kommen auf ihre Kosten
Wer sich einen Feedreader einrichten will, kann sich zahlreiche Informationen per RSS einbinden. Z.B. die Twitter-Suche nach einem Thema oder dem eigenen Namen, die Xing-Besucher, Facebook-Neuigkeiten oder Beiträge zu einem Thema, natürlich Blogs und Blogsuch-Dienste (Blogpulse, Icerocket, etc.).
Interessant hierbei: gerade wenn Social Media Marketing ausgelagert wird und von einer Agentur betreut wird, kann ein Dashboard (z.B. über die öffentliche Netvibes-Seite) eine gute Variante sein, um den weniger-affinen Kunden auf einen Blick zu zeigen, was gerade in allen Netzwerken und Medien von ihm und über ihn zu lesen ist.
Hier ein kleiner Blick hinter unsere Dashboard-Kulissen:
Wem die Einrichtung eines Dashboards zu lange dauert oder sich bereits eine Oberfläche zur Überwachung und Steuerung der Social Media Aktivitäten zusammengestellt hat, sucht vielleicht noch weitere Tools, die Informationen bündeln und filtern etc.
Erinnerungsdienste: Das Teewasser und was man sonst noch vergisst
Soeben entdeckt: @erinnermich – ein Dienst, der ein Art öffentlicher Reminder darstellt. Man twittert ihn an mit Uhrzeit und der Notiz, die man auf keinen Fall verpassen will, seien es ein Termin, das Bezahlen der Parkuhr, Blumengießen oder sonstige ToDos. Zur gewünschten Zeit schickt der Bot dann einen Reminder. Der Haken: das Ganze ist bisher noch öffentlich. @timer hingegen ist ein Dienst, der per Direct Message funktioniert. Das bedeutet wiederum, dass man @timer erst folgen und zurückverfolgt werden muss, um den Service nutzen zu können.

Interne Kommunikation über geschlossenen Twitter-Account
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass man über einen geschützten
Twitter-Account im Team sehr gut kommunizieren kann. Es werden Neuigkeiten bekanntgegeben, die neue Kunden, Kooperationen, Events betreffen oder Artikel empfohlen, die jeder im Team gelesen haben sollte. Der Aufwand ist sehr gering. Man muss sich allerdings damit abfinden, dass die Tweets irgendwann in der Versenkung verschwinden und man immer aufpassen muss, dass man vom richtigen Account twittert.
Netzwerk grafisch abbilden
Wer nicht nur eigene, sondern auch die Social Media Accounts von Kunden betreut, möchte irgendwann vielleicht mal grafisch darstellen, mit wem er in sozialen Netzwerken am meisten Kontakt hat. Das kann man z.B. mit MentionMap machen. Twittername eingegeben und im Nu wird das Netzwerk in ansprechender Form visualisiert.

Facebook bietet eine ähnliche Applikation, die Facebook Touchgraph heißt. Einfach mal ausprobieren. Leider hängt sich die App im Netvibes Dashboard manchmal auf.
It’s all about numbers: Twittercounter, Tweet-Rank
Twittercounter zum Zählen der Follower, Followings, Tweets & Co. kennt jeder “alte Social Media Hase”. Zahlenliebhabern wird hier die bezifferte Reichweite des Twitteraccounts dargeboten, wobei man jedoch Vorsicht walten lassen sollte: diese Zahl muss nichts über die Qualität der Zuhörerschaft aussagen. Genauso sollte man nicht überbewerten, ob nach einem Tweet Follower dazugekommen sind (tweet-rank) oder sich verabschiedet haben. Statistisch verlässliche Daten würden man beispielsweise nur durch das konstante Twittern zur gleichen Zeit erhalten. Letztendlich muss jeder für sich herausfinden, welche Tages- und Uhrzeiten für ihm am besten geeignet sind, um Retweets und Klicks zu bekommen.
URL-Shortener
Wir nutzen hauptsächlich redir.ec, ein kostenloser Dienst, um URLs zu kürzen, damit das 140-Zeichen-Limit auf Twitter nicht gesprengt wird. Angenehmerweise kann man da ebenfalls Statistiken bezüglich der Klicks und Referrer (Login über den Twitter-Account) abrufen. Mittlerweile gibt es sehr viel weitere URL-Kürzungsdienste, z.T. auch schon in Twitter-Clients wie HootSuite eingebunden.
Weitere von uns genutzt Dienste, die ich kurz nennen will:
- WordPress Plugins wie der Facebook Like Button, Retweet-Buttons etc. um den Blog und Twitter-Account besser zu verknüpfen
- Widgets/Icons, um Social Media Accounts auf den Blog (z.B. in die Sidebar) zu holen z.B. Twitter Widget
- Visible Tweets – einfach nur schick
Dies sind Dienste, die wir tatsächlich nutzen und empfehlen können. Wir sind gespannt auf euer Feedback, Ergänzungen und Erfahrungen. Womit habt ihr besonders gute oder schlechte Erfahrungen gemacht? Welche Tools verwendet ihr jeden Tag – was findet ihr überflüssig?
Zum Schmökern und Ausprobieren:
- Tweet Later und Twitterfeed (wenn man nich manuell twittern will/kann)
- Twends als Netvibes Widget zum Verfolgen aktueller Trends auf Twitter
- Über 100 Twitter Tools und Tipps von karrierebibel
- Twitter Tools für Unternehmen
Social Media Monitoring
Donnerstag, 20. Mai 2010Zusammenfassung des Artikels “Wissen, wo der Hammer hängt” von Wolfgang Wopperer aus der Weave 03.10
Die sozialen Medien erfreuen sich immer weiter wachsender Beliebtheit. Die Nutzungszahlen steigen stetig und die Beteiligung der Nutzer nimmt zu. Nirgendwo werden mehr Nachrichten öffentlich ausgetauscht, nirgendwo wird mehr Inhalt erstellt, nirgendwo ehrlicher die Meinung gesagt. Nun entsteht die Frage, wie man als Unternehmen oder als Dienstleister all diese Informationen, wenn Sie denn von eigenem Interesse sind, wahrnehmen, verarbeiten und überwachen kann.
Wolfgang Wopperer stellt in der aktuellen Ausgabe der Weave die nützlichsten Social Media Monitoring Tools vor. In den folgenden Abschnitten möchte ich eine kurze Zusammenfassung des sehr interessanten Artikels geben.
Klassische Tools
Im ersten Teil behandelt Wopperer klassische Webmonitoring Tools. Google Alerts bietet die Möglichkeit, sich einen Feed oder einen Emailbericht zu den neuesten Erwähnungen des gewünschten Begriffes oder der eigenen Marke zusenden zu lassen. Dieses Tool berichtet sehr übersichtlich und in regelmäßigen Abständen über die Erwähnung des eigenen Namens und/oder der Marke, bzw. konkreten anderen Begriffen, um gegebenenfalls zu reagieren.
Ein weiteres von Google bereitgestelltes Tool ist Google Insights. Dieses bietet wertvolle Informationen über die Suchanfragen bei Google mit verschiedensten Einstellungsmöglichkeiten z.B. Suchregion, Sprache und Zeitraum. Es lassen sich lokale sowie nationale Trends zurückverfolgen, in welchen Zeiträumen sie entstanden sind und wie lange sie andauerten.
Mit Google News bietet Google indirekt ein drittes Tool zur Überwachung, bzw. Analyse von Nachrichten an.
Monitoring für das soziale Web
Für die Blogosphäre stehen hier die beiden Dienste Google Blog Search und Technorati zur Verfügung. Wer noch detaillierter suchen möchte und auch Mircobloggingdienste und soziale Netzwerke nicht außen vor lassen möchte, sollte sich SocialMention und Icerocket näher anschauen. Neben den Suchergebnissen liefert SocialMention Informationen zu häufigen Autoren, verwandten Themen und der generellen Stimmung.
Nischenthemen
Wopperer erwähnt weiterhin die klassischen Onlineforen als den Ort, wo Themen diskutiert und besprochen werden. Für die Überwachung dieser bieten sich die Suchfunktion bei Google Groups oder YahooGroups an. Boardreader ist eine weitere Alternative. Hier kann der Nutzer neben einer grafischen Auswertung auch einen RSS-Feed zu dem gewünschten Thema abonnieren.
Wie hängt das nun zusammen?
Um die spannenden Fragen zu klären, wie sich Informationen im Netz verbreiten, wo der Ausgangspunkt liegt, bzw. welche Kanäle die stärksten Multiplikatoren darstellen, lohnt es sich laut Wopperer Memetracker anzuschauen. Diese verfolgen den Weg der Inhalte durchs Web.
Hilfreiche Wekzeuge hierfür sind der URL-Shortener Bit.ly, mit dem man nachvollziehen kann, wie oft mit dem Dienst erstellte Links geklickt werden, bzw. wo sie wie oft erwähnt oder veröffentlicht wurden. Dieses Tool bietet sich vor allem für das Tracken selbstveröffentlichter Links an.
In der deutschen Blogosphäre ist Rivva der erste Anlaufpunkt wenn es um Memetracking geht. Rivva durchsucht das Web und zählt Erwähnungen, Retweets und Links und errechnet daraus die Beliebtheit.
Alles zusammenpacken
Yahoo! bietet mit Yahoo Pipes ein Tool an, mit dem man grafisch alle möglichen im Web verfügbaren Datenströme aggregieren kann, um einen individuellen Feed zu erstellen. Es gibt Filtermöglichkeiten, Verknüpfungen und sonst jede wünschenswerte Einstellmöglichkeit um relevante Informationen zusammenzutragen. Auch wenn man eine Weile braucht, um sich in das Tool einzuarbeiten, ist es doch sehr vielfältig und erleichtert das Monitoring ungemein.
Was macht man nun mit den gesammelten Daten
Die gesammelten Daten aufzuarbeiten und ansprechend darzustellen stellt die nächste Herausforderung dar. Hier erwähnt Wopperer zwei Tools die diese Aufgabe angehen. Mit OpenCalais steht ein mächtiger Service zur Verfügung, der aus den Daten zusätzliche Metadaten extrahiert, wie z.B. Gegenstände, Personen, Orte samt weiterführenden Informationen. Für die Weiterverarbeitung bietet OpenCalais XML, RDF, Microformats und JSON an.
Die graphische Aufarbeitung der Daten lässt sich laut Wopperer gut über die Google Chart Tools umsetzen. Diese stellen vielfältige Darstellungsmöglichkeiten bereit, welche sich über URL-Parameter steuern lassen. Der Anfangsaufwand ist hier zwar recht groß, die Ergebnisse können sich dafür aber sehen lassen.
Den vollständigen ausführlichen Artikel findet man in der aktuellen Printausgabe der Weave 03.10, die vollständige Linkliste des Artikels unter: http://www.weave.de/linklisten/monitoring0310
SERIE: Online Knigge – Unser Team über Privat-Spamming und No-Gos in sozialen Netzwerken
Donnerstag, 15. April 2010Auch wenn es manchen gar nicht und vielen kaum noch bewusst ist: Das Internet ist weder ein rechtsfreier noch ein sittenfreier Raum. Sowohl in den “junggebliebenen” und deshalb “lockeren” sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. als auch in vielen anderen Bereichen wie Affiliate Marketing, SEM und SEO tit scheint es manchmal keine Grenzen mehr zu geben. Wir möchten die Materie “Online-Etikette”, z.T. auch “Nettikette” genannt, in einer Serie aufbereiten und sind gespannt auf euer Feedback.
Zu dem Thema ‘No-Gos in sozialen Netzwerken’ gab es erst vor kurzem einen Beitrag auf krawattentraeger.de (@platypusman auf Twitter): Direct Messages zur Begrüßung auf Twitter. Solche automatisch generierten Direct Messages haben nur im allerseltensten Fall einen Mehrwert für den Follower und sind deshalb meist echt daneben.

Beiträge über die Don’ts des Twitterns gibt es auch zur Genüge. An dieser Stelle möchten wir nochmal auf unser Beitrag zu den Top 10 Twitter-Fehlern hinweisen.
Nun aber zu den Stimmen aus dem Team. Was gehört sich nicht? Was regt einfach nur auf? Folgende Meinungen haben unsere Teammitglieder geäußert:
Steffi:
- Anrede und Grußformel in einer Email: Finde ich unhöflich, sie wegzulasesn und die paar Sekunden hat man dann auch noch. Genauso wie richtige Rechtschreibung, wobei ich die Groß und Kleinschreibung nicht ganz so wichtig finde. Kommt aber drauf an, mit wem ich schreibe. Im Zweifel immer mit Groß und Kleinschreibung.
- Impressum – gehört dazu
- Kommentarspamming in Blogs
- Bilder von Leuten ins Netz stellen (Social Media Plattformen etc.) ohne deren Zustimmung, noch schlimmer wenn es peinliche Bilder sind.
- Kontakte sammeln in Sozialen Netzwerken (gerade wenn man sie so gut wie gar nicht kennt)
- Kettenbriefe und Massenmails ohne wertvolle Informationen sind auch out. Niemanden passiert was schlechtes, nur weil er die Mail nicht an 13 Freunde weiterleitet.
- Ständiges und extremes Retweeten ohne eigenen Kommentar. Schließlich will man ja merken, dass man jemandem mit eigener Meinung und eigenem Content folgt.
- Banner, die Geräusche machen, auch wenn man sie mit der Maus gar nicht berührt
- Noch blöder als unbekannte-Kontakte-Sammeln: Freundanfrage schicken, wenn man sich peripher kennt und dann nichts weiter macht, als einen mit Veranstaltungshinweisen oder Ähnlichem (“Meine Band tritt am WE da und da auf! Komm auch!” – “Guckt mal alle, was ich cooles bei Amazon gefunden habe!”) zuzuspammen. Privat-Spamming sozusagen.
- Im Grunde ist wohl fast alles, was man im Internet machen kann, schlecht, wenn man es übertreibt. ‘Maß halten’ wäre also das Motto. Und vor allem persönlich bleiben, schließlich ist das Internet schon anonym genug. Da spielt dann auch sowas wie Anrede und Verabschiedung in Mails mit rein.
- Newsletter, die man nicht bestellt hat
- Newsletter, die sich nicht abbestellen lassen
- Spam in Netzwerken, z.B. Xing
- Spam bei Skype und ICQ gibts leider auch viel zu oft :-/
- Viele haben es sich ja scheinbar auch zur Lebensaufgabe gemacht, ihr studiVZ Profil so zu gestalten, dass man 10min braucht bist man ans Ende der Seite gescrollt ist. Ewig lange zitate, die sich kein Mensch durchliest und unglaublich tiefgründig sein sollen, die 100 Gruppen-Grenze ausgereizt und dann noch ein Haufen Apps, der genau so viel Platzt wegnimmt .
- Diese dummen Pinnwand-Botschaften wie “Blablabla… Schicke diese Nachricht an 10 Freunde und wenn du sie 9x zurückbekommst, bist du cool” – Unnötig und nervig!
Interessante Beiträge zu dem Thema findet man auch hier:
Die Netikette – Der Online Knigge
Elf Regeln für Ihren guten Ruf im Web 2.0
Ein kleiner Klick, aber ein großer Schritt
Mittwoch, 07. April 2010Es gibt zahlreiche Situationen, in denen ein kleiner Klick ein großer Schritt ist oder auch ungewollt große Effekte haben kann. Im Folgenden möchten wir einige Situationen vorstellen, die viele von uns bestimmt schon mal erlebt haben:
- “Senden” – Emails, Skype, etc.
Ob Bewerbung, Angebot, Zusage, Anfrage oder alltägliche Kommunikation mit dem Kunden – der “Senden”-Button ist jedes Mal wieder ein kleiner Klick, aber eine große Entscheidung… Gängige Fehlerquellen? Anhang vergessen, falscher Adressat, Anrede nicht aktualisiert und und und…
- “Update” – Gewollte und ungewollte Tweets
Viele Twitteristi kennen das: man kommt noch während des Tippens auf Enter oder den “update”-Button und schon ist der Tweet abgeschickt. Wenn man mal “Tweet löschen” googlet, sieht man auch, dass anscheinend sehr viele danach panisch recherchieren, wie sie den Tweet wieder rückgängig machen können… Die meisten Twitter Clients und auch das Web-basierte Twittern bieten allerdings die Möglichkeit – auch wieder mit einem einzigen Klick – die ungewollte Nachricht an alle Follower zu löschen.
Doch selbst wenn die Nachricht mehrmals überprüft wurde, die gekürzte URL oder das Foto stimmen: gerade Twitter-Anfänger sind jedes Mal aufs Neue aufgeregt, wenn es um das Abschicken des Tweets geht. ![]()
- “Veröffentlichen” statt “Speichern” in WordPress-Blogs
Auch das kommt vor, dass Artikel in WordPress noch nicht fertig sind, eigentlich nur zwischengespeichert werden sollen und dann doch ungewollt veröffentlicht werden. Im ungünstigsten Fall ist der Beitrag dann im Handumdrehen in allen Feedreadern und verknüpften Kanälen, Facebook o.ä., drin und der “ganzen Welt” zugänglich. Zum Trost: man kann den Artikel wieder rausnehmen bzw. noch live “aktualisieren”…
- Provision freigeben – Betreuung eines Partnerprogramms im Affiliate Marketing
Ein Klick entscheidet, ob eine Provision storniert oder freigegeben werden kann. Meistens sind die Provisionen ja geringe Summen, aber trotzdem ist dieser Klick immer wieder eine Entscheidung, die wohlbedacht sein muss.
- “Hochladen” im Adwords Editor
Online Marketing Manager kennen das: Man arbeitet z.T. lange offline an Anzeigengruppen, Keywords und CPC-Geboten und will schließlich die Änderungen hochladen. Jedes Mal aufs Neue ist das mit einer gewissen Aufregung verbunden, schließlich sind alle Änderungen oder neue Kampagnen dann live, für alle sichtbar und werden über kurz oder lang Kosten verursachen.
- “Ausgewählte Änderungen zurücksetzen” im Adwords Editor
Auch schon vorgekommen: man hat stundenlang Kampagnen ausgebaut und ist dann versehentlich auf den “Ausgewählte Änderungen zurücksetzen”-Button gekommen… so kann man auch üben, die Arbeitsschritte zu automatisieren und zu beschleunigen – weil man nämlich alles nochmal machen muss…
- Anzeigenunabhängige Schaltung
Etwas versteckt in den Kampagneneinstellungen und von daher eigentlich nicht nur ein Klick – aber ein Häkchen – befindet sich die Einstellung zur Anzeigenschaltung. Diese ist standardmäßig auf “leistungsabhängig” gestellt und führt dazu, dass Anzeigen entsprechend ihrer Klickrate geschaltet werden. Existieren in einer Anzeigengruppe also mehrere Anzeigen, entscheidet Google nach relativ kurzer Zeit, welche Anzeige “besser läuft” und schaltet diese daraufhin fast ausschließlich. Uns reicht dieser kurze Testzeitraum nicht aus, deshalb arbeiten wir vorrangig mit der leistungsunabhängigen Schaltung, um selbst Anzeigen langfristig, d.h. auf Basis von belastbareren Datenmengen, zu testen. Übrigens: die Einstellung zur Anzeigenschaltung kann man nur online, d.h. nicht im Editor, verändern.
- Gib mir den Keks! – Conversion Tracking Test
Beim Start der meisten Adwords-Aktivitäten muss zu Beginn das Google Adwords Conversion Tracking getestet werden. Um sich den Cookie einzufangen, gilt es also (nachdem man alte Cookies gelöscht hat), auf die entsprechende Anzeige zu klicken, die Testbestellung/-anmeldung durchzuführen und – zu warten… bis die Conversion hoffentlich bei Adwords erscheint und somit der Beweis für ein funktionierendes Tracking geliefert wird. Ein Klick, der bei Nicht-Erfolg über z.T. erheblichen Mehraufwand entscheidet, wenn nämlich Nachforschungen angestellt werden müssen, wo denn jetzt der Fehler liegt…
- “Buchen” + “Kaufen” + “Bestellen” = Ecommerce
Ob “Buchen”, “Reservieren”, “Kaufen”, “Bestellen” oder wasauchimmer: Man gewöhnt sich ja daran, mittlerweile immer mehr online zu erledigen. Bei größeren Anschaffungen oder Reisen ist es aber doch noch etwas anderes, auf den alles entscheidenden Button zu klicken ![]()
Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Wir sind gespannt auf eure Kommentare, Anekdoten o.ä., die davon erzählen, wie ein kleiner Klick manchmal die Welt verändert
Web 2.0 im Collaborative CRM (4)
Mittwoch, 24. März 2010Bevor wir im letzten Teil dieser Serie CRM-Systeme und deren Fähigkeit, Web 2.0-Kanäle abzubilden, genauer betrachten, machen wir noch einen Abstecher in das mobile CRM (mCRM).
Durch die fortschreitende technische Entwicklung, siehe iPhone und Co., etabliert sich das Mobiltelefon zum “3rd Screen” neben Fernseher und Computer. Die Potenziale des allgegenwärtigen Begleiters liegen dabei auf der Hand:
- Ortssensitive Dienste, wie die Anzeige der nächstgelegenen Bankfiliale, können angeboten werden.
- Angebote können in Echtzeit übermittelt werden, z.B. Gutscheine beim Betreten des Einkaufszentrums.
- Mobile Kommunikation = personalisierte Kommunikation.
- Die in das Mobilfunknetz integrierten Bezahlsysteme ermöglichen einen reibungslosen Kaufprozess ohne Medienbruch.
Mit der Verbreitung von Smartphones finden immer mehr nützliche Dienste und Anwendungen im Alltag Einzug. Ein Beispiel dafür sind Location Based Services, die durch den aktuellen Standort des Nutzers Mehrwerte für diesen schaffen. Das Spektrum reicht von den bekannten Navigationsdiensten bis zu standortbezogenen Pollenflug-Vorhersagen ![]()
Ein weiteres Beispiel ist die Near Field Communication, eine Funktechnologie für den Datentransfer über kurze Distanzen (ca. 20 cm). Beliebte Anwendungen dafür sind Payment- und Ticketing-Systeme, also in der Bahn das Handy einfach an die Zielhaltestelle des mit RFID-Tags ausgestatteten Fahrplans halten und automatisch Ticket ziehen (wurde übrigens auf der Strecke Berlin-Hannover von der Deutschen Bahn getestet).
Schauen wir zum Schluss noch ein bißchen in die Zukunft.
Wir Deutschen hängen bei neuen Technologien ja immer hinterher, aber wenn wir es den Japanern gleich tun, wird sich das Mobiltelefon als zentraler Zugang zum Internet etablieren. Schließlich geht der Trend klar zur personalisierten, dialogorientierten Kommunikation und welches Endgerät ist dafür besser geeignet als unser ständiger Begleiter, das Handy.








