Archiv für die Kategorie ‘Web 2.0’

Top 10 der Top-10-Blogposts über Twitter

Dienstag, 17. November 2009

twitter-top-10-50-100Sie sind zahlreich, die Blogposts über Twitter & Co. … Viele Top 10-, Top 100- oder Top 300-Listen tümmeln sich auf den Blogs der Twitter-Community, Nachrichtenseiten und Gelegenheits-Web-2.0-Usern.
 
Wo fängt man also am besten an, sich durch die Massen an Hinweisen, Kommentaren und Tests zu wühlen? Wissen wir auch nicht. Aber wir haben eine Top 10 der Top-10-Beiträge aufgestellt und wünschen viel Spaß beim Lesen ;-)
 

  1. Eine Top 50 der Must-Follows #seo: Liegt uns natürlich besonders am SEO- und SEM-Herzen.
  2. Twitter-Hintergründe: Wer noch ganz oldschool über die Website twittert, kann sich auf diesen 10 Seiten kostenlos Hintergrundbilder runterladen und unter bestimmen Vorgaben verwenden…
  3. Die obligatorische Top 10 der Twitter-Tools und Twitter Apps: Darüber wurde bisher wahrscheinlich am häufigsten gebloggt. Wir wenden uns den etwas selteneren Themen zu.
  4. Twitter-Tips für Anfänger: Brauchbare Hinweise für die Neulinge unter den Zwitschernden. Eine Liste mit den Don’ts des Zwitscherns, also peinlichen Twitter-Fehlern, haben wir auch schon gebloggt, wird sich der geneigte Leser erinnern. Auch interessant: 11 Top Twitter Videos.
  5. Über verschiedene Twitter-Clients haben wir ja schon mal berichtet, hier eine weitere Top 10 Twitter-Clients.
  6. Mal was ganz anderes: die 10 besten Twitter-Shirts.
  7. Deutsche Top-Twitterer: Zwar leicht veraltet, aber doch erstaunlich: Top 10 der deutschen Twitter-User mit den meisten Followern. Hier noch eine andere Top 10 der Twitter-Promis.
  8. Wenn schon Charts, dann auch mit musikalischer Untermalung: Musik-Charts. “Beat it” natürlich ganz oben. *seufz*
  9. “Es war die Nachtigal, und nicht die Lerche…” Wer gern poetisch zwitschert, findet in der Top 10 der Twitter Lyrik sicherlich Inspiration.
  10. Xing-Nutzer und Reise-Begeisterte könnte diese Forumsdiskussion interessieren: Eine Top 100 twitternder deutschsprachiger Hotels.

Zu guter Letzt: Die Hitliste der Twitter-Fake-Accounts

Bericht vom Usability Day in Leipzig

Freitag, 13. November 2009

Gestern war der “World Usability Day”. Ein Ereignis, das jährlich in über 200 Orten weltweit stattfindet. Nur eben bisher nicht in Leipzig. Dem wurde nun Abhilfe geschaffen.

 

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Nach einer Idee von Katja und durch viel Initiative von Handspiel gelang es endlich, im Jahr 2009 den ersten Usability Day in Leipzig zu begehen.
 
So kamen etwa 40 Aussteller aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen und drängten in die Büroräume von Handspiel. Ob Shop-Betreiber, Sprachsoftware-Entwickler oder Grafiker – alle hatten doch das gemeinsame Ziel, die Benutzer- freundlichkeit von Bedienelementen zu verbessern.
 
Auch Projecter war vor Ort. Katja führte durch eine Podiumsdiskussion zum Thema “Bedienbarkeit trotz wachsender Komplexität” und nutzte ihr geliebtes iPhone immer wieder gern als Vorzeigebeispiel für intuitive Bedienbarkeit. Patrick hingegen konzentrierte sich auf die Usability von Webseiten. Er führte Quick-Checks durch und gab sicher einige hilfreiche SEO-Ratschläge an das dankbare Publikum weiter.
  

Paneldiskussion mit Katja

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Fazit: mit dem Usability Day in Leipzig wurde endlich auch in dieser Region eine Plattform geschaffen, um dem Who-is-Who der Branche eine Basis zum Austausch zu geben. Alle Teilnehmer waren sich letztendlich einig: Usability Day in Leipzig – gern wieder, nächstes Mal noch größer.

 
Mehr Fotos gibt es auf Flickr!

Warum eigentlich twittern?

Montag, 26. Oktober 2009

twitter-bird-4“Was ist denn das überhaupt?”, “Muss man da nicht aufpassen, wenn man jetzt mittlerweile alles über sich im Internet preisgibt?”, “Ist das nicht gefährlich/überflüssig/sinnlos/nervig/…?”
 
Das Wissen und Unwissen über die neue Mentalität des Zwitscherns ist sehr unterschiedlich. Während die einen noch nie etwas von Twitter gehört haben, gehen andere ohne sich dank spezieller Twitter Clients für mobile Geräte wie iPhone & Co. im Sekundentakt auf dem Laufenden halten zu lassen nicht mehr aus dem Haus. Besser gesagt: sie lassen sich vorher erst noch über das Wetter, Nachrichten, Verkehrsstatus (Folgen Sie unauffällig der @s-bahn berlin) und die Börsenkurse durch @Boerse informieren, bevor sie im virtuellen Ernährungstagebuch festhalten, was sie gerade gegessen haben…
 
Über Sinn und Unsinn des Zwitscherns wird gestritten. Doch die aktiven Twitterer sind hier im @projecter-Büro klar in der Überzahl. Es folgt die ultimative Umfrage: Warum twittert ihr (nicht)?
 
julia2Julia alias @julius1983:
“Wenn ich mir so anschaue, wem ich folge, lassen sich daraus drei Kategorien bilden. Twitter ist in erster Linie Nachrichten-Ticker, der mir kurze Häppchen liefert. Bei Bedarf lese ich mehr. Daneben nutze Twitter um mit Leuten in Kontakt zu bleiben, zu denen ich sonst keinen Kontakt hätte. Das sind vorrangig ehemalige Kommilitonen. Nach dem Studium trennten sich unsere Wege. Über Twitter erfahre ich, wie es ihnen geht, was sie gerade beschäftigt und kann bei Bedarf schnell einen Kommentar hinterlassen. Auf der anderen Seite folge ich Leuten, die ich sehr interessant finde. Über sie erfahre ich, wie gerade die aktuelle Messe oder der Congress läuft, zu dem ich leider nicht fahren konnte. Auch wenn es für andere unsinnig erscheint, aber ja, mich interessiert, bei welcher Podiumsdiskussion z.B. Sascha Lobo gerade sitzt. Für mich liefert Twitter also kleine Details aus dem Alltag interessanter Menschen.”
 
Jasmin: Twitterst du eigentlich?christian2
Krischi: Nope, ist nich so meins ;)
Jasmin: Und warum nicht? ;)
Krischi: Bin da noch Web 1,5.
Jasmin: :D
Krischi: Naja, alles irgendwelche Banalitäten… und ich habe keine Firma, die ich promoten müsste. Privat find ich’s nicht gut. Ich will andere Leute nicht damit nerven, wo’s mich gerade juckt…. und das auch nicht von anderen wissen ;) Für SMM geht das aber natürlich klar als Kanal.
 
katja2Mit Twitter könne man nicht nur aktuellste News erfahren, meint Projecter-Geschäftsführerin Katja (@katjavonderburg), teilweise noch deutlich früher als in den herkömmlichen Nachrichtenblogs auf Netvibes etc., sondern auch die lesenswertesten Blogbeiträge herausfiltern, indem man sich von Retweets und “via”-Mentions leiten lässt.
 
Außerdem könne man auch Fragen stellen, sich bei anderen Empfehlungen holen, z.B. welche Apps lohnend sind oder wo man bestimmte Sachen runterladen kann usw.
 
Das sei der Vorteil dessen, dass sich zu großen Teilen Experten dem Twittern widmen und “die Szene” regelrecht unter sich ist. Natürlich muss man Spam-Follower auch immer mal aussortieren, aber wenn man sich erstmal einen Stamm von interessanten Twitter-Usern und Followers aufgebaut hat, ist das eine sehr nützliche Form des Web 2.0. Ihre Tweets tragen übrigens das Kürzel “KB”.
 
steffi2
“Am Anfang gab es mal den Vorsatz, nur Dinge zu twittern, die für andere auch interessant sind”, erzählt Steffi (@steff_). “Dann kam es soweit, dass ich gar nicht mehr getwittert habe, weil ich alles so kritisch hinterfragt hab ob das andere interessiert. Jetzt twittere ich Sachen, die mir gut gefallen, die für andere interessant sind, oder lustige und aufregende sachen aus meinem Leben. ;) ” Jedoch ist sich Steffi auch der Risiken bewusst und würde deswegen nie aus dem Urlaub twittern, während andere dann ihre Wohnung ausräumen… Für den Projecter-Blog twittert Steffi alias “SR”.
 
simon2Simon alias @skplusm:
“Anfangs wollte ich Twitter einfach mal ausprobieren und sehen, ob das neue Kommunikationsmittel auch hält, was so mancher “Experte” verspricht. Mittlerweile sehe ich Twitter als weitere Möglichkeit, um im schnelllebigen Internetgeschäft auf dem neusten Stand zu bleiben. Weiterer Vorteil ist, dass ich meinen Twitter-Client mit andere Social Media Plattformen verbinden und somit das Handling dieser effizienter gestalten kann.”
 
patrick2
“Nur als Firma um uns bekannter und interessanter zu machen”, nutzt Projecter-Geschäftsführer Patrick Twitter. “Für manch einen Tweet wäre ein privater Account sicherlich sinnvoller, aber am Ende ist es mir dann doch nicht allzu wichtig.” Vor zwei Jahren hat er einen privaten Account angelegt, der aber seitdem brach liege. Interessanten Leuten folgt er über den @projecter-Account. Tweets von ihm können durch das Kürzel “PH” enttarnt werden ;-)

Wer twittert denn da? Wer ist @projecter?

Montag, 19. Oktober 2009

incognitoIn den letzten Wochen ist es vermehrt zu folgenreichen Verwechslungen, Missverständnissen und Doppeldeutigkeiten gekommen, weshalb wir uns gezwungen sehen, Stellung zu beziehen und das Mysterium aufzuklären. :-)
 
Unsere Follower werden sich schon länger die Frage stellen: Wer twittert denn da eigentlich? Können die ganzen Tweets über Blogbeiträge, Veranstaltungen oder auch Updates zum Thema Fußball, Nachrichten, Produkten und Tools, Flughafen- und Zugunannehmlichkeiten, Mittagessendienstleistern usw. von einer einzigen Person stammen?
 
Nein, natürlich nicht. :-)
 
Damit es in Zukunft zu weniger Verwechslungen kommt, die Zuordnung der Tweets zum jeweiligen Projecter-Mitglied etwas leichter fällt, wollen wir heute kurz vorstellen, wer da twittert…
 
Zuerst einmal wäre da Katja. Die Geschäftsführerin und Gründerin von Projecter twittert (oft auch zu völlig unchristlichen d.h. nächtlichen Stunden) über interessante Blogbeiträge oder hält unsere Followers über Veranstaltungen wie auch schon zum Idelab als menschlicher Live-Ticker meist per iPhone auf dem Laufenden. Sollte das Kürzel “KB” eine Verwechslung zukünftig vermeiden? Es wird sich zeigen. :-)
 
Dann wäre da noch Patrick, der immer mal während oder nach Fußballspielen, besonders, was Hertha angeht, einen Tweet abschickt. In Zukunft könnten seine Tweets durch das Kürzel “PH” identifiziert werden…
 
unauffällig
 
Steffi twittert auch immer mal in Vertretung oder einfach so. Tweets über Beobachtungen von Katastrophen, die sich hier vorm Projecter-Bürofenster abspielen, das interne Bürogeschehen oder auch Updates über von ihr stammende Blogbeiträge können ihr zugeordnet werden. “SR” wird zukünftig auf ihre Tweets schließen lassen.
 
Ich kann mich natürlich auch nicht einfach so aus der Affäre ziehen: ich twittere auch dann und wann zu eigenen oder fremden Blogbeiträgen, Nachrichten und was sonst noch mitteilungswürdig erscheint. “JS” wird mein Kürzel sein und verrraten, dass ein Update von mir stammt.
 

Gepflegtes Zwitschern vs. nerviges Krähen – Die Top 10 der Twitter-Fehler

Freitag, 09. Oktober 2009

Twitter-DontsNachdem wir unseren treuen und neuen Bloglesern die Vor- und Nachteile einiger Twitter-Clients enthüllt haben, wenden wir uns dieses mal den Don’ts des Twitterns zu.
 

# 1

 
Aus aktuellem Anlass folgte ich am Freitag @lichtfest2009 und stieß somit auf eines der Top-10-Don’ts des Zwitscherns: Was sollen bitte ca. 15 Test-, “Blaha”- und “Hallo”-Tweets für einen PR-Effekt auslösen? Peinlich, peinlich. Auch zu glauben, dass man zwei Tage vor dem Großevent mit Twitter noch viel reißen kann…
 

# 2

 

Verknüpfung mit Apps, die automatisch twittern – aus eigener Erfahrung sei gesagt: Man sollte Wetter-Apps nicht mal ausprobieren… Auch automatische Updates über Online Games können ungewollte Informationen preisgeben ;-)
 

# 3

 

Ego-Twittern (z.B. Follower-Zahlen mitteilen) und/oder dafür auch noch Follower-Dankbarkeit erwarten. Wie auch Klaus Eck meint (@prblogger), sind manche Dinge per Instant Messaging oder Email besser aufgehoben.
 

# 4

 

Wer nicht nur weiß, wie oft, sondern auch wie überhaupt, ist klar im Vorteil. Ungekonnte RT oder ungewollt publizierte Direct Messages sind peinlich…
 

# 5

 

Stephen Matthews empfiehlt, nichts zu twittern, das in den Medien nicht zitiert werden sollte. Also: Don’t tweet while drunk, auch von Sean Ludwig empfohlen (via @PCMag). Soll auch helfen, wenn man irgendwann mal wieder einen Job sucht.
 

# 6

 

Ein weiterer Fauxpas in der Twitter-Etikette ist ein Tweet oder RT ohne den Autor zu nennen. Also: immer schön RT @Urheber oder via … benutzen. (Siehe # 4!)
 

# 7

 

Automatisches Folgen: das Ergebnis kann eine ausufernde Following-List sein und ein schlechtes Image sein. Steve Matthews rät, das Verhältnis von Followers zu Following im Auge zu behalten. 200 Followers und 500 Following heißt: Twitter Spammer.
 

# 8

 

Sich für Twitter-Elite halten, weil man täglich 2 Tweets schreibt und liest. Noch schlimmer: sich dafür halten, aber über den Twitter-Hype aufregen. (Sagt: Struwwelpeter.)
 

twitter-screenshot
 

# 9

 

Es gibt Themen, die weder jemanden etwas angehen, noch einen wissenschaftlichen Mehrwehrt für die Follower bieten: Essen, Trinken, Schlafen, Bad-Gewohnheiten, Haustiere… – LANGWEILIG! @oatmeal schreibt sogar, dass auch das Workout, Kinder und Konferenzen niemanden interessieren.
 

# 10
 

Wie schon in anderen Blogs (z.B. auf pcmag.com oder mediummagazin.de) erwähnt: Weder jedem Twitter folgen, der nicht bei 3 auf dem Follower-Baum ist, noch alles (nur) retweeten, noch alles hashtaggen. Die Dosis entscheidet. Tweets alle 2 Minuten sind einfach auch anstrengend.
 

Aber wären alle Tweets nur noch schrecklich relevant, sinnbehaftet und egoentleert, würde der Twitter-Welt auch etwas fehlen, meint Steffen Büffelvon den @blogpiloten.

Zum Zwitschern gemacht: Twitter Clients im Test

Montag, 05. Oktober 2009

Die Welt der Twitter-Tools scheint grenzenlos. Die Vielfalt an Clients steht dem in fast nichts nach. Allein im Projecter-Büro werden 4 verschiedene Clients auf 6 Laptops und PCs sowie weitere 2 Clients für iPhones genutzt.

 

Über individuelle Präferenzen darf debattiert werden. Wir haben uns die Zwitscher-Desktop-Clients mal etwas genauer angesehen:

 

Manche Nutzer finden gut, dass aktuelle Tweets kurz als Vorschau auf dem Screen erscheinen, wie es beispielsweise bei Twhirl der Fall ist. Dies kann aber anstrengend werden, sobald eine gewisse Anzahl an Tweets pro Minute erreicht wird und den kompletten Bildschirmrand ausfüllen…

 

Weiterhin sind in der Beliebtheit Echofon (ehemals Twitterfox und Twitterfon) und Seesmic Desktop fast gleichauf. Doch Echofon birgt den Nachteil, dass Tweets verschiedener Accounts nicht in einem Fenster betrachtet werden können, sondern immer zwischen den Profilen gewechselt werden muss. Das ist auch bei dem Online Client Seesmic so.twitter-icon

 

Bei Twhirl scheint sogar lediglich eine Spalte sichtbar zu sein, d.h. aktuelle Tweets können nicht neben den Direct Messages und Mentions angezeigt werden, sondern nur separat.

 

Im Gegensatz zu dem eher rar ausgestatteten Service-Angebot von Echofon, können bei Seesmic Desktop viele Services zusätzlich genutzt werden. URLs und Bilder können mit verschiedenen Services (TwitPic, Twurl, Bit.ly etc.) getwittert werden.

 

Tweet Deck ist neben dem durchschnittlichen Angebot an URL-Tweet-Services den anderen Clients in punkto Design weit voraus. Wem das voreingestellte Grau und Schwarz zu dunkel und deprimierend ist, kann sämtliche Hinter-, Vordergrund sowie Textfarben beliebig ändern.

 

Andererseits wird öfters die “rate limit” überschritten, woraufhin kurzzeitig kein Update der Follower mehr funktioniert. Außerdem ist die Suche nach Followern oder Hash tags etwas versteckt und die Verwaltung von mehreren Accounts nur nach Anmeldung möglich. Im Seesmic Desktop geht das deutlich schneller und unkomplizierter.twitterwahn

 

HootSuite ist ein weiterer Online Client, der mehrere Accounts anzeigen kann, aber nur 4 Spalten nebeneinander zulässt. Dafür können Statistiken abgerufen werden, welche allerdings beim Testen nie verfügbar waren. Wird erst ab 1.000 Followers gezählt? Wir stehen bei 527 ;-)

 

Weitere Clients sind Tweetr und TwitBin, die hier auf der Suche nach dem besten Twitter Client als schlichte Clients beschrieben werden.

 

Oder vielleicht doch lieber klassisch den Web-Client nutzen, d.h. einfach über www.twitter.com zwitschern? Die Ansicht kann mit einem beliebigem Hintergrundbild personalisiert werden und zeigt auf den ersten Blick, wie viele Follower das Gezwitscher verfolgen. Vielen ist diese Ansicht aber zu langweilig.

 

Es darf also diskutiert werden, welche Twitter Clients neben den Twitter Apps am funktionalsten, bequemsten und am meisten durchdacht sind. Mein persönlicher Favorit ist Seesmic Desktop. Eines steht fest: mehrere Clients gleichzeitig zu nutzen, erzeugt leichtes Chaos auf dem Screen… Don’t try this at home! ;-)

Twitternde Politiker

Montag, 14. September 2009

Nach dem spektakulären US-Präsidentschaftswahlkampf, in dem es Barack Obama verstand, durch verschiedene Online-Aktivitäten eine Gefolgschaft aufzubauen, erfreut sich Twitter auch bei deutschen Politikern wachsender Beliebtheit. Sie twittern von Parteikongressen, Familienausflügen und Büroalltag. In meiner soeben abgeschlossenen Bachelorarbeit zum Thema “Twitter in der politischen Kommunikation” habe ich die Twitter-Aktivitäten von 15 Politikern auf Landtagsebene beobachtet und analysiert.

Twitter ist dafür prädestiniert, auf Augenhöhe zu kommunizieren, einen Dialog mit seinen Followern zu führen und neben sachlichen auch private Details zu offenbaren. Damit bietet sich für Politiker die Chance, unabhängig von Parteiprogrammen und Wahlkampffloskeln, direkt mit den Bürgern zu kommunizieren. Der Politiker wird greifbarer, menschlicher. Ja, es kann für einen Wähler von Interesse sein, ob der Wunschkandidat ein ebenso großer Pferdenarr oder passionierter Jogger ist wie man selber. Eine gewisse Identifikation mit dem Politiker spielt oft eine wichtige Rolle bei der eigenen Wahlentscheidung.

Nun habe ich in meiner vierwöchigen Beobachtung festgestellt, dass der Großteil der beobachteten politischen Akteure Twitter nicht als Dialogmedium verstand. Sie twitterten fleißig und viel. Doch die meisten Meldungen waren verkürzte Pressemitteilungen. Private Tweets und Dialogbereischaft waren selten. Schade eigentlich, denn eine authentische, offene Kommunikation per Twitter könnte den Wahlkampf um einiges interessanter machen. Im Wahlkampf 2009, da sind sich auch die interviewten Experten einig, wird Twitter keine entscheidende Rolle spielen.

Aber es bleibt spannend. Der nächste Wahlkampf kommt ganz sicher. Betrachtet man die zunehmende Beliebtheit von sozialen Netzen, lernen hoffentlich auch deutsche Politiker, sich in diesen zu engagieren und eine offene Kommunikation zu schätzen. Das wäre eine Bereicherung für alle Beteiligten, dessen bin ich mir sicher!

Schwere Zeiten für Start-Ups und junge Internet-Unternehmen

Donnerstag, 04. Juni 2009

Derzeit füllen drohende Insolvenzen von großen Wirtschaftsunternehmen die Schlagzeilen. Automobilbauer Opel konnte sich im letzten Moment eine staatliche Brückenfinanzierung sichern und die angeschlagene Karstadt-Mutter Arcandor droht mit dem „Aus“, wenn sie keine Staatshilfen zugesprochen bekäme.
 
Aber nicht nur auf der Bühne der Großen kriselt es – auch Start-Ups und junge Internetunternehmen haben unter der Rezession zu leiden. Zuletzt war in vielen Blogs von der Insolvenz des Fotodienstes Picabee zu lesen. Die Gründer gaben als Grund für diese eher unerwartete Pleite (im März 2009 präsentierten sich die Picabee-Geschäftsführer auf dem Munich Venture Summit noch unbekümmert) eine geplatzte Finanzierungsrunde an. Auch die Avatarwelt weblin musste Anfang Mai 2009 Insolvenz anmelden und die Schnäppchen Community Luupo sucht ebenfalls nach Käufern. Venture Kapital-Geber sind zurückhaltender geworden oder bieten Risikokapital nur noch zu restriktiven Bedingungen an. Unlängst war zu lesen, dass Gruner + Jahr ihren Geschäftsbereich New Media Ventures auflösen werden. Sie hatten sich als Kapitalgeber unter anderem an BuyVIP beteiligt.
 
Zwar müssen aufgrund der Krise nicht gleich alle Gründer ihre Tore schließen, aber – wie auch wir im Gespräch mit (potentiellen) Kunden feststellen mussten – ist der „Leidensdruck“ in diesen unsicheren Zeiten höher. Ecommerce bleibt zwar eine Wachstumsbranche, gleichzeitig setzt aber bereits eine Marktbereinigung ein (das wurde schon zu Jahresanfang im Zusammenhang mit den Live-Shopping-Anbietern diskutiert). Dementsprechend rücken die alternativen Fördermöglichkeiten des Bundes und der Länder für Start-Ups und frisch gegründete Unternehmen zunehmend ins Rampenlicht.
 
Ansonsten können wir wärmstens den Staatshilfe-Rechner empfehlen: Für 5 Minuten wie ein maroder deutscher Großkonzern fühlen! Uns persönlich gefällt das Hypo-Real-Estate-Modell mit Golfoption sehr gut…

 

Modell Eule: Twitter Premium Accounts

Donnerstag, 19. März 2009

Bei denen piept’s wohl ;-) So ganz kurz waren wir ja aber schon geschockt, als heute Vormittag das Gerücht die Runde machte: Twitter führt kostenpflichtige Premium-Accounts ein.
 

Gespannt warfen wir einen Blick auf die verschiedenen neuen Accounts für bis zu $ 3000,- jährlich, die Twitter angeblich einführen will. Vom Typ Spatz, über Taube, bis hin zur Eule und zum Adler. Jeweils wird der Web-2.0-affine Nutzer mit Features ausgestattet wie z.B. zufälligen Followers oder auch Promi-Followers, "Fail-Whale"-T-shirts und Hoodies bis hin zum "Twitter Concierge", welcher twittert während der dann doch müde gewordene Nutzer seinen Schönheitsschlaf hält.

 

Spätestens an dieser Stelle hätten auch die Kommentatoren des Beitrages auf alles2null.de ihre Zweifel ausräumen können… [Ein Hoodie ist übrigens ein Kapuzen-Sweatshirt... :-D ] Der Adler-Account für $ 250,- pro Monat verspricht 3 Promi-Followers nach Wahl und einen "Fail Whale"-Frack noch dazu. Ach ja: fast hätten wir den mysteriösen "Black Account" vergessen, in dem J. K. Rowling, Stephen King und andere berühmte Autoren anstelle des Nutzers twittern. Na das wäre ja noch schöner.

 

Bei genauerem Hinsehen ein doch sehr offensichtlicher Fake, zumal der Original-Beitrag auf einer Satire Website zu finden war. Außerdem würde Twitter uns wahrscheinlich zuerst in Ihrem eigenen Blog über eine solche Neuerung informieren. Vielleicht wären ja bezahlte Accounts mit exklusiven Features gar keine so schlecht Idee. Aber twittern wollen wir doch bitteschön selber. Und wer braucht bitteschön irgendwelche Wal-T-shirts?!

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