Projecter hautnah – Raj Dahya

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Ines: Hallo Raj, du bist unser neuer Werkstudent. Berichte uns doch mal von deinen ersten Eindrücken bei Projecter.

Raj: Projecter kannte ich vorher vor allem über Gaini und von der Webseite. Mein erster Eindruck was die Arbeitsatmosphäre angeht: „Wie schön!“ Alles entspricht einem Arbeitsplatz, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Was die Arbeit angeht, war ich ebenfalls positiv überrascht. Vor allem weil ich bei Projecter die Chance habe, meine technischen Fähigkeiten einzusetzen.

Ines: Du bist ja noch gar nicht so lange in Deutschland, seit 2015 studierst du an der Uni Leipzig, richtig?

Raj: Genau! Genauer genommen war ich schon 2011 für einen längeren Zeitraum in Deutschland. Dann bin ich im Herbst 2013 zurückgekommen und war zuerst in NRW.

Ines: Wo genau kommst du denn her? Du bist ja gebürtiger Brite?

Raj: Stimmt, ich bin aus Birmingham und habe überall, aber hauptsächlich in England Familie.

hautnah Interview Raj

Ines: Wie ist bei dir der Wunsch entstanden, im Online Marketing zu arbeiten?

Raj: Ich wollte immer einen Job haben, wo ich meine technischen Fähigkeiten anwenden und umsetzen kann, am besten Analyse- und EDV-Tätigkeiten. Eines Tages kam ich ins Gespräch mit Gaini und sie hat mir dann Projecter empfohlen: „Die suchen Menschen wie dich.”

Ines: Gibt es schon Aufgabengebiete, welche dir besonders viel Spaß machen?

Raj: Ich muss sagen, ich habe früher oft versucht, mich in Unternehmen als Mathematiker zu verkaufen. Es war nicht so einfach. Den Unternehmen fehlte oft die Vorstellungskraft, was wir Mathematiker können.
Bei Projecter kann ich meine mathematischen Kenntnisse einbringen. Bei einem meiner ersten Aufträge wurde ich von Stefan quasi ins kalte Wasser geworfen. Ich kann schon programmieren mit diversen Sprachen, aber eine, in der ich nicht so viel Praxis hatte, war Java/html. Die Aufgabe war schon „higher level“, das heißt, ich musste an die Implementierung denken, die Interaktion zwischen Sprachen und Komponenten usw. Es war also schon bei meinen EDV-Kenntnissen ein großer Sprung. Die Herausforderung nahm ich an und lernte sehr viel dadurch!

hautnah Interview RajInes: Und was machst du am liebsten, wenn du nicht fürs Studium lernst oder bei Projecter programmierst?

Raj: In letzter Zeit arbeite ich an einem Projekt, all meine Arbeit (für die Uni etc.) zu systematisieren, zu streamlinen. Nebenbei lese ich viel über Neurowissenschaft und Wirtschaft (bin ein großer Varoufakis-Fan). Ich lerne Russisch und Dänisch und tausche mich darüber aus. Ansonsten treffe ich mich gerne mit Freunden, gehe ins Café, reise einfach so in die nächste Stadt ohne Ziel, gehe Eislaufen, spiele Computerspiele (da ich sonst kaum Zeit dafür hab) und ob ihr das glaubt oder nicht, koche ich gerne.  :- )  Aber natürlich esse ich viel lieber. Ich habe z. B. früher viele koreanische Freunde gehabt und wir haben oft gemeinsam gekocht und gegrillt. Das ist so lecker, das kann ich jedem empfehlen!
In letzter Zeit bin ich wegen Brexit viel in Kontakt mit Landsleuten. Damit beschäftige ich mich auch.

Ines: Oh, das ist sehr vielseitig. 😉 Gibt es außer Eislaufen noch andere Sportarten die dich begeistern?

Raj: Ja, ich spiele gern Fußball oder Frisby im Park. Ich fahre oft und gern mit dem Fahrrad, aber bin kein extremer Radfahrer. Ich bin in keinem Sport sehr gut, aber ich mache es zum Spaß.

Ines: So soll es sein, der Spaß soll beim Sport nicht zu kurz kommen. Ich nehme an, dass du außerdem sehr reiselustig bist. Stimmt das?

Raj: Stimmt, obwohl ich etwas komisch bin und den Tourismus an sich als Konzept nicht so gut finde. Dennoch liebe ich es, ein anderes Land oder einen anderen Ort kennenzulernen. Ich wollte immer Skandinavien kennenlernen und dort habe ich fast 2 Jahre gelebt. Auch die slawischen Länder interessieren mich sehr. Ich habe Russland besucht, um auf eine Konferenz zu gehen. Ich war aber nicht in Moskau oder Sankt Petersburg, sondern in Dybna. Außerdem besuche ich gern Freunde, die in Paris studieren. Ich habe natürlich auch weitere Reisewünsche und liebe zum Beispiel die Schweiz und Österreich.

Ines: Wie reist du am liebsten, Backpack oder Hotel?

Raj: Weder noch, sondern am liebsten Couchsurfing bei Freunden oder manchmal Airbnb. Ich habe komischerweise Backpacking noch nie gemacht.

Ines: Und wie sieht es in Punkto Jahreszeiten aus? Bist du eher der Sommer- oder Wintertyp?

Raj: Definitiv ein Wintertyp. Dennoch mag ich die Abwechslung. :- )

Ines: Norden oder Süden?

Raj: Beides! Ich war vor ein paar Jahren in Firenze bei einer Hochzeit. Das war so schön! Wir waren auf einem Berg in einer Villa und kosteten den besten Käse und das saftigste Fleisch.

Ines: Strand oder Berge? Wahrscheinlich magst du lieber Berge?

Raj: Gut erraten! Ich mag Berge, weil sie komplexer sind.

Ines: Das war jetzt nicht so schwer zu erraten. ?  Zum Schluss noch ein Blick in die Zukunft. Was hast du in nächster Zeit noch vor?

Raj: Zunächst konzentriere ich mich darauf, mein Studium gut abzuschließen. Danach möchte ich entweder in die Industrie gehen oder forschen. Ich interessiere mich für interdisziplinäre Zusammenhänge. In letzter Zeit habe ich festgestellt, dass die Welt dabei ist, einen technischen Paradigmenwechsel zu erleben, nämlich im Bereich der künstlichen Intelligenz und ich will ebenfalls etwas dazu beitragen. Das wäre mein langfristiges Ziel. Als nächstes schaue ich aber erst einmal, welche Optionen mir nach dem Studium zur Verfügung stehen und versuche mich zu vernetzen, damit da überhaupt Optionen sind!

Ines: Das hört sich spannend an. Ich wünsche dir für all deine Vorhaben viel Erfolg und bedanke mich für das aufschlussreiche Interview.

Raj: Vielen Dank ebenfalls! Es freut mich, dass ihr mich so gut ins Projecter-Team aufgenommen habt!

Ines ist seit September 2010 als Assistenz der Geschäftsführung tätig. Mit ihrer langjährigen Berufserfahrung in den Bereichen Buchhaltung, Rechnungslegung und Kundenbetreuung sorgt sie für die Projecter-Büroorganisation.

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