“Wo ist eigentlich Patrick?” – “Home office wegen eBook.” So und so ähnlich hieß es des Öfteren im letzten halben Jahr. Nicht, dass man im Projecter-Büro nicht konzentriert arbeiten könnte! Ein umfassendes eBook wieder und wieder Korrektur zu lesen ist dann aber doch eine ungewohnte Mission.
Archiv für die Kategorie ‘Affiliate Marketing’
Making of: Affiliate Marketing eBook
Montag, 23. Mai 2011Neu: Affiliate Marketing eBook
Dienstag, 12. April 2011In den letzten Monaten haben wir viel Zeit darauf verwendet, ein eBook zum Thema Affiliate Marketing zu schreiben. Jetzt ist es endlich fertiggestellt und wir haben es schlicht und einfach “Affiliate Marketing eBook” genannt ![]()
Die ursprüngliche Absicht war, einen kleinen Guide für Affiliate Einsteiger zu schreiben, um etwas Transparenz ins große Dunkel zu bringen. Dabei sollten sowohl Fragen von Affiliates als auch von Merchants beantwortet werden. Schon in der Planungsphase hat sich allerdings herausgestellt, dass es mehr zu sagen und zu erklären gibt. Was als kleine Idee begonnen hatte, ist nun ziemlich groß geworden.
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Warum Merchants nicht zuhören und wie Affiliates steinreich werden
Dienstag, 05. April 2011Zwei provokante Fragen in einer Überschrift. Fragen, die in Kürze beantwortet werden. In wenigen Tagen veröffentlichen wir ein eBook zum Affiliate Marketing, an dem wir einige Monate gearbeitet haben. 211 Seiten mit nützlichen Informationen für Affiliates, Merchants und alle, die sich für Affiliate Marketing interessieren.
Weitere Informationen findet Ihr auf unserer Website. Dort kann das eBook in einigen Tagen kostenlos heruntergeladen werden. Damit Ihr den Termin nicht verpasst, informieren wir Euch gerne per E-Mail pünktlich zur Veröffentlichung.
SERIE: Online Knigge – Die 10 Gebote des Affiliate Marketing
Mittwoch, 02. Juni 2010Im Anschluss an den Artikel zur Serie “Online Knigge” in sozialen Netzwerken widmen wir uns dieses Mal dem Thema – Was gehört sich und was gehört sich nicht im Affiliate Marketing?. Kurz und knapp, zum Merken, Einrahmen, in-Stein-Meißeln: Die 10 Gebote des Affiliate Marketing:
Lieber Affiliate, der du am Partnerprogramm teilnehmen willst:
- Du sollst nicht mittels Anzeigen-Highjacking, Cookie-Dropping, iFrame-Einbindungen oder Referrer-Verstecken versuchen, Merchants zu besch***.
- Du sollst nicht gegen die Programmrichtlinien verstoßen, kein Brand Bidding oder Double Bidding betreiben.
- Du sollst keine Gutscheine benutzen, die du irgendwo (z.B. in Printmedien) gefunden hast.
- Du sollst weder mit geklauten oder gekauften Mails rumspammen, noch die Ideen anderer Affiliates kopieren.
- Du sollst ein Impressum sowie wahre Email-Adressen angeben und auf Nachrichten antworten.
Lieber Merchant, der du ein Partnerprogramm betreibst:
- Du sollst kommunizieren (twittern, bloggen, Newsletter schicken), wenn es Änderungen oder Neuigkeiten zu den Konditionen oder Produkten gibt, Werbemittel usw. aktualisiert wurden oder es Probleme gibt.
- Du sollst Anreize schaffen und mit Aktionen deine Partner bei Laune halten.
- Du sollst erreichbar sein und Affiliates bei Fragen und Problemen weiterhelfen.
- Du sollst dich um die gezielte Akquise von neuen Partnern bemühen (oder jemanden beauftragen…) und nicht nach dem Gießkannenprinzip Partner werben wollen.
- Du sollst faire Provisionen zahlen, keine fiktiven Incentives verbreiten und transparent arbeiten.
Affiliate Marketing outsourcen oder nicht?
Donnerstag, 08. April 2010Es ist die Gretchenfrage für viele, die entweder planen, ein Partnerprogramm zu starten oder es bisher selber betreut haben und überlegen, die Arbeit an eine Affiliate Agentur abzugeben. Selber machen oder von Profis machen lassen – das ist die alles entscheidende Frage.
Was spricht für eine Affiliate Agentur?
- Synergieeffekte
Durch die Betreuung von anderen Programmen verfügt die Agentur über mehr Erfahrung als ein Unternehmen, das lediglich sein eigenes Programm kennt bzw. noch keine Erfahrungen hat. Auf Agenturseite entstehen dahingegen Synergieeffekte durch bereits bekannte und bewährte Prozesse, z.B. beim Reporting, Sales Clearing und der Partner-Akquise.
- Gute Vernetzung in der Branche
Wenn eine Agentur seit geraumer Zeit Partnerprogramme betreut und immer wieder im Kontakt mit den Netzwerken, Partnern und anderen Merchants steht, können sie und damit der Merchant langfristig von dieser Vernetzung profitieren. Man kennt sich und die Konditionen sowie die Potentiale bestimmter Branchen im Affiliate Marketing. Man weiß, was sich unter Affiliates gehört und welche Tricks gängig sind.
- Flexibilität
Das Unternehmen, das die Betreuung seines Affiliate Programms abgibt, hat keinen Recruiting-Aufwand zu verbuchen, da die Agentur bereits über ausgebildete Mitarbeiter verfügt. Dadurch ist das Unternehmen flexibler und kann sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.
- Erfahrung mit Fallstricken und Black Hat Methoden
Agenturen kennen nicht nur die erlaubten und bewährten Strategien im Affiliate Marketing, sondern auch die Pappenheimer der Branche und deren Tricks, die nicht mit den Interessen der Merchants im Einklang stehen. Man denke hier an Brand Bidding, Cookie Dropping usw.
- Schneller Start
Nicht nur, weil der Merchant nicht erst jemanden einstellen muss, um das neue Partnerprogramm aufzusetzen, sondern auch weil die Agentur auf Erfahrung mit vorangegangenen Programmstarts zurückgreifen kann, verläuft die Anlaufphase meist deutlich kürzer, wenn man eine Agentur beauftragt.
- Bessere Verhandlungsposition gegenüber Netzwerken
Agenturen, die mehrere Programme bei einem Netzwerk betreuen und auch immer wieder potentielle neue Merchants an die Netzwerke vermitteln, können oft von einer besseren Verhandlungsposition profitieren als der unerfahrene einzelne Merchant, der auch keine Vergleichswerte bezüglich der Setup-Gebühr o.ä. besitzt.
- Konstanter Wissenszuwachs
Die Agentur geht zumindest im besten Falle regelmäßig auf Events, bildet sich fort mit Hilfe von Blogs, Workshops usw. und ist dadurch auf dem neuesten Stand der Dinge. Der Merchant selbst hat dafür meist keine Ressourcen.
- Wann lohnt sich eine Agentur?
Wenn es vom Umsatzvolumen gesehen nicht lohnt, jemanden inhouse anzustellen, ist Outsourcing meist der bessere Weg. Heißt also, bei Programmen mittlerer Größe ist die Betreuung durch eine Agentur meist profitabel.

Was spricht gegen eine Agentur?
- Zielkonflikte
Manchmal sind Zielkonflikte nicht ganz auszuschließen, z.B. was die Umsatzmaximierung um jeden Preis betrifft. Jeodch haben Inhouse Affiliate Manager auf der anderen Seite auch nicht immer die gleichen Ziele wie das Unternehmen, z.B. durch Erfolgsbeteiligungen.
- längere Kommunikationswege
Die Kommunikation mit den Affiliates und Netzwerken kann verzögert werden, da mehr Leute in Entscheidungsprozessen beteiligt sind, befragt werden müssen etc. Diese Problematik kann umgangen werden, indem regelmäßige Meetings, Telefonkonferenzen und Email-Kontakt gleich zu Beginn der Zusammenarbeit vereinbart werden. Genaue Zielvorgaben und detaillierte Abstimmungen zum Programmstart helfen auch später, die Kommunikation zu beschleunigen.
- Wissen liegt nicht im Unternehmen
Meist beteiligen sich Agenturkunden kaum noch an der Partnerprogrammbetreuung, haben sie das Thema einmal an einen Dienstleister abgegeben. Dadurch liegen das Wissen und die Lerneffekte weitestgehend bei der Agentur und nicht im Unternehmen. Dies hängt jedoch stark davon ab, wie stark sich der Kunde involvieren möchte.
- Wann lohnt sich keine Agentur?
Die Betreuung an eine Agentur abzugeben lohnt kaum, wenn es sich um extrem kleine Partnerprogramme handelt, da das Produkt z.B. eine sehr kleine Marktnische bedient. Die Agentur verlangt in solchen Fällen meist eine zu hohe Fixgebühr, sodass der Kanal für den Merchant nicht profitabel ist. Meist kann das Partnerprogramm dann aber auch inhouse wegen mangelnder Kenntnisse nicht umgesetzt werden.
Fazit
Unternehmen sollten die oben stehenden Punkte durchgehen und abwägen, ob für ihr Programm genügend Potential besteht, um die Agenturkosten zu decken. Sobald genügend Potential vorhanden ist, zeigen die angesprochenen Argumente, dass sich die professionelle Betreuung durch eine Agentur auszahlt. Die Erfahrung zeigt, dass eine langfristige Kooperation Mehrwerte für beide Seiten bieten kann.
8 Erfolgsfaktoren für Partnerprogramme
Donnerstag, 14. Januar 2010Was sind eigentlich die wichtigsten Stellschrauben für ein Partnerprogramm und wie sollte man diese priorisieren? Mit dieser Fragestellung gehen wie in diesen Beitrag über Erfolgsfaktoren für Partnerprogramme.
1. Attraktive Provisionen
Die wohl wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreiches Partnerprogramm sind attraktive Provisionen, schließlich geht es für alle Beteiligten darum, Geld zu verdienen. Da es für viele Themen bereits Partnerprogramme gibt, kann man sich leicht an branchenüblichen Konditionen orientieren. Wird ein Thema bereits von vielen Partnerprogrammen besetzt, kann es notwendig sein, überdurchschnittlich hohe Provisionen anzubieten – zumindest für einen begrenzten Zeitraum – denn mit geringen Provisionen wird es umso schwerer, Partner von den Vorteilen des eigenen Programms zu überzeugen.
2. Top-Produkt
Die einzige Möglichkeit, durchschnittliche oder gar unterdurchschnittliche Provisionen auszugleichen, ist durch ein überlegenes Produkt und/oder eine überlegene Marke. Wer Bücher bewirbt, hat eine vielfach höhere Conversion Wahrscheinlichkeit bei Amazon als bei anderen Anbietern wie buecher.de oder bol.de. Zwar sind geringe Provisionen und Session Tracking bei Amazon ärgerlich – aber am Ende wird damit sicherlich mehr Geld verdient. Ohne ein Top-Produkt kann also auch ein Partnerprogramm nicht gut performen. Das lässt sich in der Regel langfristig auch nicht durch bessere Konditionen ausgleichen.
3. Werbemittel
Partner bewerben ihre Merchants mit Werbemitteln – diese können vom Textlink bis zum Produktkatalog alles Mögliche bedeuten. Je nach Art des Partners gibt es unterschiedliche Anforderungen an Werbemittel. Blogs, Content-Seiten oder Gutschein-Affiliates begnügen sich häufig schon mit Textlinks und/oder kleinen Logos des Merchants. Größere Portale, Communities oder dergleichen arbeiten auch noch gern mit Bannern wobei ich finde, dass die Bedeutung von Bannern im Partnerprogramm häufig überschätzt wird. Natürlich geht es nicht ganz ohne und sie sollten auch gut sein aber der Anteil der Sales, die tatsächlich über Banner generiert werden, dürfte in den meisten Partnerprogrammen eher gering sein.
Wirklich wichtig hingegen ist es für Online Shops, einen Produktkatalog zur Verfügung zu stellen. Anhand solcher Daten können Partner einzelne Produkte bewerben, was vor allem von Preisvergleichen (aber auch anderen Geschäftsmodellen) umgesetzt wird.
Darüber hinaus können Newsletter-Templates nützlich sein oder, je nach Art des Partnerprogramms, auch fortgeschrittenere Werbemittel wie Whitelabel-Lösungen.

4. SEM
Der Umgang mit SEM-Affiliates wird über alle Partnerprogramme hinweg sehr unterschiedlich gehandhabt. Grundsätzlich, finde ich, sollte die Schaltung von Anzeigen auf den Markennamen des Merchants in den Programmbedingungen ausgeschlossen werden. Abgesehen von möglicherweise sinnvollen individuellen Absprachen bieten von Affiliates geschaltete Anzeigen auf den Markennamen keinerlei Mehrwert für den Merchant. Über das Brand Bidding hinaus hingegen, kann die Freigabe von SEM sehr interessant sein. Je nachdem wie intensiv der Merchant sein eigenes SEM betreibt, können Affiliates in Nischen vorstoßen und so interessante Umsätze generieren, die für den Merchant zudem noch risikofrei sind.
5. Akquise
Da die Partner nicht immer zum Programm kommen, muss das Programm seinen Weg zu den Partnern finden. Wenn die oben genannten Bedingungen erfüllt sind, ist Akquise gar nicht so schwer wie das Wort es suggeriert, solange man relevante Partner anspricht. Das sind solche, die mit ihren Webseiten bereits offensichtlich im Affiliate Marketing aktiv sind und Schnittpunkte zwischen Webseite und dem eigenen Partnerprogramm offensichtlich sind. Verkaufe ich vergleichbare Produkte, so sind Preisvergleiche interessant, biete ich meinen Kunden Gutscheine an, so sind Gutschein-Partner relevant, eignen sich meine Produkte als Geschenk, sollte ich entsprechende Partner ansprechen und am relevantesten sind natürlich jene, die sich überwiegend mit meinem Thema beschäftigen.
Schwieriger wird es, Partner zu akquirieren, bei denen man sich einen Zusammenhang zum eigenen Partnerprogramm erst an den Haaren herbeiziehen muss. Erfahrungsgemäß lohnt es häufig den Aufwand nicht bzw. bauen Partner die Werbemittel nach einiger Zeit ohnehin wieder aus, wenn der “Mismatch” sich auch in den Umsätzen niederschlägt.
6. Support
Hat man es geschafft, relevante Partner für das Programm zu akquirieren, gilt es, diese bei der Stange zu halten. Attraktive Provisionen und ein Top-Produkt erleichtern diese Aufgabe wie gesagt deutlich. Doch darüber hinaus ist ein proaktiver Support entweder durch den Merchant selbst oder die zuständige Affiliate Marketing Agentur notwendig. Anfragen von Partnern zeitnah zu beantworten und ihnen auch in komplizierteren Fällen tatsächlich nachzugehen, ist selbstverständlich. Desweiteren ist es sinnvoll, Beziehungen zu seinen Partnern aufzubauen. Wer sich besser kennt, kann mehr aus einer Zusammenarbeit herausholen. Das heißt allerdings nicht, den Partnern ständig auf den Keks zu gehen. Die meisten sind ganz gut ausgelastet.
7. Provisionsfreigabe / Stornos
Zum Geldverdienen gehört auch, sein Geld zeitnah ausgezahlt zu bekommen. Nicht immer ist das möglich, da es eine Weile dauern kann bis die Finanzierung eines Notebookkaufs bestätigt und die gesetzliche Widerrufsfrist einer Online-Bestellung abgelaufen ist. Doch im Rahmen der Möglichkeiten, muss die zeitnahe Bearbeitung der Provisionen hohe Priorität besitzen, sonst kann es unter Umständen drei Monate dauern bis ein Partner seine Provisionen erhält. Insbesondere für jene, die mit der Bezahlung von Adwords-Anzeigen oder dem Einkauf von Werbeplätzen in Vorleistung gehen, kann das zu lange sein.
8. Affiliates als Partner sehen
Ich möchte gar nicht schönreden, dass es in der Branche einige schwarze Schafe gibt und im Performance Marketing die Performance manchmal nur suggeriert wird. Dennoch heißt “Affiliate” auch Partner und als solche möchten sie zurecht gern behandelt werden. Einige Partner sind in der Lage, substanzielle Umsätze zu generieren. Nie würde man außerhalb des Affiliate Marketings auf die Idee kommen, seinen wichtigen Geschäftspartnern unnötig vor den Kopf zu stoßen oder nicht auf ihre Bedürfnisse einzugehen. In unserer Branche scheint das jedoch nicht unüblich zu sein. Langfristig kann ein Partnerprogramm nur erfolgreich sein, wenn den Affiliates Respekt entgegengebracht wird.
Wie immer ist dies eine Liste, die noch fortgesetzt werden könnte, denn so ein Partnerprogramm ist nicht ganz unkomplex. Über weiteren Input in den Kommentaren freue ich mich.
10 Irrtümer im Affiliate Marketing
Donnerstag, 12. November 2009Im Affiliate Marketing begegnet man vielen Vorurteilen. Sowohl Merchants als auch Netzwerke und Affiliates irren sich hin und wieder in ihrem Verständnis von Affiliate Marketing. Einige Meinungen sind so grundsätzlich verankert, dass sie uns jede Woche aufs Neue über den Weg laufen. Die unserer Meinung nach bedeutendsten 10 Irrtümer möchten wir an dieser Stelle zusammenfassen und möglichst aus dem Weg räumen.
1) Im Internet kann man kein Geld verdienen
Ich denke viele Leser werden zustimmen, dass dies ein Irrtum ist, der leicht widerlegt werden kann. Es gibt nicht nur genügend Beispiele sondern auch genügend Geschäftsmodelle innerhalb des Affiliate Marketings, mit denen – richtig angewendet – mindestens der Lebensunterhalt verdient werden kann. Natürlich finden “Insider” es nicht allzu tragisch, wenn möglichst wenig Leute zum Affiliate Marketing konvertieren und den eigenen Projekten keine Konkurrenz machen.
2) Affiliate Marketing = viel Geld mit wenig Aufwand
Es gibt natürlich auch den entgegengesetzten Irrtum: das Geld liegt auf der Straße und kann ohne viel Aufwand eingesammelt werden. Nun gut, mit einer zündenden Idee mag das auch funktionieren. Die Erfahrung zeigt aber, dass ein großer Teil der Affiliates ordentlich ackern muss, um zu einem attraktiven Einkommen zu gelangen. Gerade für Einsteiger gibt es in der Regel längere Durststrecken, bis mehr als nur ein paar Euro hängen bleiben. Vor allem wenn man sich an bestehenden Geschäftsmodellen orientiert, ist es heute schon viel schwieriger Fuß zu fassen, als vor nur wenigen Jahren. Wer “white” arbeitet, benötigt in jedem Fall eine Anlaufzeit, die mit viel Arbeit verbunden ist.
3) Affiliates sind Abzocker
Ja, es gibt so einige schwarze Schafe unter den Affiliates (sowie auch unter Agenturen, Netzwerken und Merchants). Uns ärgern diese Abzocker auch in aller Regelmäßigkeit. Mit der Zeit kennt man zumindest einige, die es immer wieder versuchen und kann zeitnah entsprechend reagieren. Doch die Masse der Partnerschaften basiert auf Ehrlichkeit und dem beiderseitigem Wunsch, Geld zu verdienen (in Ausnahmefällen mag das Geldverdienen nicht einmal an erster Stelle stehen). Wer weiß, worauf beim Betrieb eines Partnerprogramms zu achten ist, wird weitgehend unfallfrei über die Runden kommen und kann sich überwiegend auf die gewinnbringenden Partnerschaften konzentrieren.
4) Ein Partnerprogramm lohnt sich nicht
Das kommt ganz auf das eigene Geschäftsmodell und die Gesamtkonstellation an. In sehr kleinen Märkten oder bei B2B-Geschäftsmodellen kann es tatsächlich schwierig sein, über ein Partnerprogramm wirklich attraktive Umsätze zu erzielen. Allerdings kann man sich durchaus eine Konstellation ohne (bzw. sehr geringen) Fixgebühren erschaffen: kleine Affiliate Netzwerke wählen, die ausschließlich performancebasiert abrechnen und das Partnerprogramm inhouse selbst betreuen. Natürlich bedarf es dann geschultem Personal, das seine Zeit vor allem auch für andere Aufgaben einsetzen kann. Wer für sein Produkte im Affiliate Marketing mehr Potential sieht, sollte allerdings schon bereit sein, anfangs in fixe Kosten zu investieren und das Programm durch die Vorleistung erfolgreich zu machen.
5) Das Partnerprogramm läuft von selbst
Ein weitverbreiteter Irrglaube. Wir haben mehrere Kunden gewonnen, die gemerkt haben, dass es von allein eben nicht geht. Ohne aktive Arbeit an einem Partnerprogramm werden sicherlich auch einige Verkäufe generiert. Aber so wird mit Sicherheit nicht annähernd das gesamte Potential ausgeschöpft und man lädt die oben genannten schwarzen Schafe zur Abzocke ein. Ein Partnerprogramm bedarf aktiver Betreuung der Partner, Akquise neuer Partner, Controlling, Promotions, aktueller Werbemittel und vielem mehr.
6) Ich muss zu Zanox oder affilinet
Natürlich erreicht man bei den beiden Marktführern viel mehr Partner, die sich auch unaufgefordert bei einem Partnerprogramm anmelden. Teilweise hat man gegenüber potentiellen Partnern auch weniger Überzeugungsarbeit zu leisten, da die meisten ohnehin bereits mit Zanox und/oder affilinet arbeiten. Aber es ist häufig einfach eine Frage des Geldes, ob ein Start bei einem der Großen lohnt. Bei kleinen Budgets und Nischen-Märkten ist es oft sinnvoller, bei kleineren Netzwerken zu starten. Diese verlangen häufig keine fixen Gebühren sondern rechnen ausschließlich dann ab, wenn z.B. Umsätze generiert werden. Damit ist das Risiko eines Partnerprogramm-Starts sehr überschaubar. Viele Partner sind jedoch nur bei wenigen kleinen Netzwerken angemeldet. Somit macht es Sinn, potentiellen Partnern eine Auswahl von 2-3 Netzwerken zu bieten, damit eine Zusammenarbeit nicht am Netzwerk scheitert.
7) Ich zahle nur geringe Provisionen, die Sales kommen sicher trotzdem
Mittlerweile haben wir ein ganz gutes Gefühl dafür, wie eine Provisionsstaffel sinnvoll aufgebaut sein kann. Shop-Betreiber, die mit der Materie noch weniger vertraut sind, versuchen anfangs erstmal mit sehr geringen Provisionen zu starten, in der Hoffnung, die Partner werden trotzdem Sales aus dem Hut zaubern. Dabei ist mit etwas Erfahrung natürlich klar, dass ein Partnerprogramm mit unterdurchschnittlichen Provisionen kaum erfolgreich sein kann. Natürlich kann mit einem überlegenen Produkt und einer überdurchschnittlichen Conversion Rate auch eine geringere Provision teilweise ausgeglichen werden. Ist aber mein Produkt nur Durchschnitt bzw. unterscheidet sich nicht von dem Produkt vieler anderer Online Shops, komme ich um eine angemessene Provision nicht herum. Eine Faustregel ist, dass die Gewinnmarge mindestens zu gleichen Teilen geteilt werden sollte (die Tendenz geht aber dahin, auch deutlich mehr als 50% der Marge an Affiliates auszuschütten).

8 ) SEM-Affiliates schaden mir nur
Einige Partnerprogrammbetreiber verbieten die Schaltung von Adwords-Werbung im Rahmen des Partnerprogramms komplett. Sehr viele sind dazu übergegangen, die Verwendung der Display URL des Merchants zu verbieten und den Partner zu “zwingen” eine eigene Landing Page mit eigener Domain zu verwenden. In einigen Fällen ist das auch gut nachzuvollziehen. Allerdings gibt es durchaus nicht wenige Merchants, die das eigene Keyword Marketing nicht so umfassend betreuen als dass es keine vergessenen Keywords gäbe. Hier sehe ich den eigentlichen Vorteil von SEM-Affiliates: sie können in den Long Tail stoßen, der vom Merchant selbst vernachlässigt wurde. Natürlich sind die Erfolgsaussichten bei einer Direktdurchleitung wesentlich größer, als wenn der Kunde über eine Landing Page geschleust werden muss. Zudem machen sich Partner ungern die Arbeit, solche Landing Pages überhaupt zu erstellen, wenn das zu erwartende Volumen nicht so gewaltig ist und sie eher auf kleinere Mitnahmeeffekte setzen. Wir haben gute Erfahrungen mit SEM-Affiliates gemacht und verbieten es nur in Ausnahmefällen (Brand Bidding ist allerdings immer untersagt).
9) Ich kann Konditionen jederzeit willkürlich ändern
Grundsätzlich ist es möglich, die Bedingungen des Partnerprogramms jederzeit zu ändern – darüber entscheidet der Merchant. Diese Option ist jedoch sehr theoretisch. In der Praxis sollten Partnerprogrammbetreiber sich davor hüten, die Konditionen willkürlich nach unten zu korrigieren. Daher sollte man sich zum Start des Partnerprogramms eingehende Gedanken machen, wie viel Marge man an die Partner tatsächlich abgeben kann und möchte. Partner reagieren zurecht durchaus verärgert, wenn sie zuerst geködert werden, sich viel Arbeit machen und dann die Konditionen deutlich nach unten gesetzt werden. Natürlich kann es auf der anderen Seite auch mal notwendig sein, kleinere Korrekturen vorzunehmen. Hier kommt es auf die Kommunikation dieser Veränderung an.
10) Mit Post View Tracking erhalte ich viel Reichweite auf CPO-Basis
Ohne an dieser Stelle in die Vor- und Nachteile von Post View Tracking einsteigen zu wollen, möchte ich mit dem Irrglauben aufräumen, dass mit dem Post View Tracking ein rein CPO-basiertes Abrechnungsmodell mit riesiger Reichweite gefunden worden sei. Der Irrtum beruht auf der Annahme, dass der Post View Partner tatsächlich für alle erzielten Verkäufe verantwortlich ist. Dem ist allerdings nicht so. Denn bei dieser Methode wird dann ein Verkauf vergütet, wenn der Kunde vorher Sichtkontakt mit einem Werbemittel hatte (oder dieses Werbemittel hätte sehen können). Ob das Werbemittel tatsächlich ausschlaggebend für die Bestellung war, wird bei der Vergütung erst einmal nicht berücksichtigt (erst im zweiten Schritt könnte man dies auswerten). Also wird zwar nur dann bezahlt, wenn eine Bestellung zustande kommt aber es ist in diesem Moment nicht klar, ob der profitierende Partner tatsächlich für diese Bestellung verantwortlich ist.
Das sind meiner Meinung nach 10 der gängigsten Irrtümer im Affiliate Marketing. Sicherlich kann die Liste um weitere Einträge ergänzt werden. Uns sind auch noch mehr Punkte eingefallen. In den Kommentaren würden wir das gern diskutieren
Gutscheinheft-Aktion von Couponmonkey.de
Dienstag, 10. November 2009
Da sind sie: die Gutscheinhefte – eine Aktion, die von Tobias Rimbach von couponmonkey ausführlich geplant wurde.
In dem Heft sind auch einige unserer Kunden vertreten wie: StyleOn, Chocri, misterspex und myprinting.
Die Organisation und der Ablauf klappten einwandfrei.
Das Gutscheinheft umfasst ausschließlich exklusive Gutscheine und bietet mehr Rabatte als die üblichen Gutscheine. Jeder teilnehmende Parter legt in den nächsten Wochen dieses Gutscheinheft seinen Paketen bei, somit hat das Heft eine hohe Reichweite. Die Gutscheine sind noch bis Februar gültig.


Nach Abholung der 3 Tonnen schweren Pakete (auch der Postmann war überrascht) musste Tobias’ Einfahrt dann doch etwas leiden. Trotzdem: Auch eine nächste Aktion ist schon in Planung. ![]()


Weitere Infos gibts auf: www.couponheft.info
Paintball mit Jochen Schweizer
Montag, 10. August 2009Am vergangenen Freitag hat ein Teil unseres Teams einen Ausflug ins weitere Leipziger Umland vornehmen dürfen. Erfreulicherweise sind wir von Jochen Schweizer zum gemeinsamen Paintball-Spielen eingeladen worden. Das Event fand in Oschatz, knapp 60 km östlich von Leipzig, statt.

Zunächst wirkte die Location etwas irritierend, da sehr düster und mit Stallgeruch (im Preis inklusive). Doch spätestens nach dem ersten Match war jede Sorge um die eigene Gesundheit vergessen. In einer 50×40 Meter großen Halle wurden Farbkugeln verbraucht, was das Zeug hält. Zwischen den Matches gab es immer wieder längere Pausen zum Durchschnaufen.

Mit von der Partie waren u.a. die Agentur-Kollegen Alexander Hollstein (Dorst eMarketing) und Uwe Starck (Dynamiko), Dirk Ehrlich von Uniturm.de, Markus Kohlmüller von yopi.de und natürlich die “Schweizer”.
Nach ein paar Stunden Paintball-Spielen ging es nach draußen zum Grillen in der Abendsonne.
Wir bedanken uns recht herzlich bei Inga und den anderen Schweizern für die Einladung und ein Event, das in Erinnerung bleiben wird.
Umlaute in Anzeige-URLs
Samstag, 25. April 2009Schon seit einiger Zeit können die Umlaute ä, ö und ü nicht mehr in Anzeige-URLs verwendet werden. Wenn man es dennoch versucht, erscheint sogleich eine Fehlermeldung. Die Anzeige kann also nicht hochgeladen bzw. aktiviert werden. Ein Umweg ist jedoch die Verwendung des dynamischen Keyword Platzhalters. Allerdings führt auch dieser nicht zum Ziel sondern zu unschönen Fehlern wie diesen:

Daher die erste wichtige Erkenntnis in diesem Beitrag: niemals die Keyword Insertion verwenden wenn sich Keywords mit ä, ö oder ü in der Anzeigengruppe befinden.
Auf der anderen Seite sieht man jedoch immer mal wieder Anzeigen, in denen Umlaute keine Fehler verursachen zu scheinen. Wie kann das denn sein?

Wir haben Google gefragt und eine knappe aber naheliegende Antwort erhalten:
Es gab bis vor einiger Zeit die Möglichkeit, Umlaute zu verwenden, das hat jedoch zu so viel Problemen geführt, dass das wieder eingestellt wurde. Die damals hoch geladenen Anzeigen können zwar immer noch laufen, neue Anzeigen jedoch nicht mehr mit Umlauten erstellt werden.
Das hilft uns zwar auch nicht dabei, unsere Ö’s in Anzeige-URLs unterzubringen allerdings wissen wir nun auch sicher: da ist vorerst nichts zu machen.









