Pinterest Guidelines für Gewinnspiele

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Genau wie Facebook, hat nun auch Pinterest kürzlich seine Gewinnspielrichtlinien einem Uptdate unterworfen. Die beliebten „Pin To Win” oder “Pin It To Win It” Wettbewerbe haben nun ein Ende und es gibt eine Reihe zusätzlicher Richtlinien, denen gefolgt werden muss. Wir habend den ausführlichen Artikel zu den neuen Richtlinien von Giancarlo Massaro für euch übersetzt.

Pin To Win – „Dont’s“

Bevor Pinterest seine neuen Gewinnspielrichtlinien veröffentlich hat, konnte quasi jeder machen, was er wollte. Die neuen Richtlinien sind für Pinterest ein Weg, den überwältigenden Erfolg des „Pin To Win“-Wettbewerbes einzudämmen und die User wieder an die eigentlichen Sinn von Pinterest zu erinnern: Menschen Dinge entdecken zu lassen, die sie inspirieren.

Weitere Infos gibt Pinterest auf seiner Pinterest’s Brand Guidelines Seite:

Gewinnspielrichtlinien

Pinterest Gewinnspielrichtlinien

Im Einzelnen:

Don’t #1:

  • Behaupte, dass Pinterest deine Marke oder das Gewinnspiel sponsert oder unterstützt.

Das erklärt sich von selbst, denn Facebook fordert dasselbe. Versichere dich, dass du niemals in deinem Gewinnspiel oder dessen Regeln behauptest, dass Pinterest das Gewinnspiel sponsert oder unterstützt.

Don’t #2:

  • Fordere Leute dazu auf, von einer Auswahl zu pinnen – lass sie ihre eigenen Dinge pinnen.

Diese neue Regel ist wichtig, denn fast alle “Pin To Win” Wettbewerbe fordern die User dazu auf, ein bestimmtes Bild, unter einem bestimmten Motto oder aus einer Auswahl heraus zu pinnen, um am Gewinnspiel teilzunehmen. Nach den neuen Regeln darfst du die User nicht mehr auffordern, zu einem bestimmten Thema zu pinnen.

Don’t #3:

  • Bringe Leute dazu, deine Gewinnspielrichtlinien zu pinnen oder zu re-pinnen.

Das macht Sinn: Pinterest möchte nicht, dass die Pinnwände der User mit den Richtlinien der verschiedenen Gewinnspiele überflutet werden, an denen sie teilnehmen. Weiter gepinnte Gewinnspielrichtlinien haben nichts Kreatives oder Interessantes für Pinterest und könnten technisch als Spam gesehen werden.

Don’t #4:

  • Veranstalte ein Gewinnspiel bei dem jeder Pin, Re-Pin, erstellte Pinnwände, Likes oder Follower eine Teilnahme bedeutet.

Das ist der nächste große Schlag für viele Unternehmen und Blogger die „Pin To Win“ Gewinnspiele veranstalten. Sie können diese Interaktionen nicht länger als Teilnahme (-Interesse) an den Pinterest-Gewinnspielen gelten lassen.

Don’t #5:

  • Sporne zu spamhaften Verhalten an, wie etwa dem Aufruf zu kommentieren

Auch dies geht zurück auf den Wunsch, Pinterest vor Spam zu schützen. Pinterest will von allem fern bleiben, dass keine Kreativität oder Nutzen in die Community bringt.

Don’t #6:

  • Lass die User abstimmen durch Pins, Re-Pins, Pinnwände oder Likes.

Diese Regel unterbindet prinzipiell jede weitere Art von Gewinnspielen, die auf Pinterest möglich sind. Denn Pinterest kann nicht länger als Abstimmungs-Plattform genutzt werden, auf der die meisten Pins, Re-Pins, Likes oder Kommentare gewinnen.

Don’t #7:

  • Übertreib es: Wettbewerbe veralten schnell.

Das braucht keine Erläuterung: Nutze Pinterest nicht nur, um Gewinnspiele zu veranstalten. Biete weniger Wettbewerbe und stattdessen Werbegeschenke an, die ein höheres Nutzenversprechen fokussieren. Mit sinnvollen und aussagekräftigen Gewinnen.

Don’t #8:

  • Fordere ein Minimum an Pins. Eins ist genug.

Du darfst User nicht länger dazu auffordern, ein Minimum an Pins zu setzen, um teilzunehmen. Noch einmal: Pinterest möchte, dass Leute aus Inspiration und Kreativität pinnen und nicht, weil sie bestimmte Pins setzen müssen, um an einem Wettbewerb teilzunehmen.

Pin To Win – „Do’s“

Do #1:

  • Denk daran, bei Pinterest geht es darum, dass Menschen Dinge entdecken, die sie inspirieren. Belohne qualitative Pins vor quantitativen.

Das geht einher mit den vielen bereits genannten Don’ts. Pinterest geht es darum, an seinen Wurzeln festzuhalten und die Leute auch daran zu erinnern. Es möchte kein Drehkreuz für Spam werden, die User sollen kreativ bleiben, gerade dann, wenn es darum geht, einen Gewinner auszuwählen.

Do #2:

  • Erleichtere es, mit klaren und einfachen Regeln vertraut zu werden.

Viele sind ratlos, warum ihr Gewinnspiel nicht funktioniert. Der Hauptgrund ist, dass sie zu hohe Eintrittsbarrieren schaffen.
Menschen möchten schnell dabei sein, aber auch schnell wieder austreten können. Folge der KISS Methode (Keep it simple & straightforward) und du wirst einen Teilnehmer-Anstieg verzeichnen.

Do #3:

  • Lies die Pinterest Anti-Spam-Maßnahmen, um den Spaß und den Nutzen deines Gewinnspiels zu gewährleisten.

So wie Pinterest wächst, wächst auch die Zahl der Spamer. Auf dem Pinterest Blog gibt es Hinweise, wie mit Spam umzugehen ist.

Do #4:

  • Lies die Brand guidelines, wenn du Pinterest als Referenz angeben willst.

Die Pinterest Brand guidelines sind sehr spezifisch. Wenn du also planst, das Pinterest Logo oder den Pinterest Button zu verwenden, gehe auf Nummer sicher.

Gewinner bestimmen

Die neuen Pinterest Richtlinien ermöglichen es nicht länger, einen Gewinner zufällig zu bestimmen. Pinterest möchte stets den Fokus auf Kreativität legen, also musst du dich mit den einschränkenden Richtlinien arrangieren, wenn du ein Gewinnspiel entwerfen möchtest. Zur Erinnerung: Du kannst andere einen Gewinner bestimmen lassen, etwa durch Pins, Re-Pins, Pinnwände oder Likes.

Wettbewerbsregeln

Jetzt, wo du nicht länger ein “Pin To Win” Gewinnspiel starten kannst, dass den Gewinner zufällig ermittelt, müssen deine Wettbewerbsregeln sehr klar hinsichtlich Bewertungsmethoden und Gewinnerwahl formuliert werden.

Ziele eines “Pin To Win” Gewinnspiels

Es ist unabdingbar, die Ziele, die mit dem Gewinnspiel erreicht werden sollen, vorab zu definieren. Wenn du ein „Pin To Win“ Gewinnspiel starten möchtest, ist dein Ziel möglicherweise, mehr Follower und Pins zu erhalten um deine Reichweite auf Pinterest zu erhöhen.

Jedoch wird es mit den neuen Richtlinien nicht einfacher und deine Kreativität wird verlangt – was ja grundsätzlich nicht schlecht ist.

Alle Wege führen auf deine Webseite

Letztendlich sollten alle Wege im Social Media zurück auf deine Webseite führen. Derzeit ist ein Trend zu verzeichnen, dass das Wachstum der Follower im Social Media und das Wachstum des Unternehmens einhergehen. Aber dein Social Media Profil gehört nicht komplett dir. Trotzdem sind die Netzwerke eine großartige Möglichkeit, um sich eine Leserschaft für seine Webseite oder Newsletter zu verschaffen.

Das nennt man ViralSweep. Wettbewerbe sollten auf deiner Webseite stattfinden und du solltest soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Pinterest nutzen, um Traffic auf deine Webseite zu generieren und deine Leserschaft zu erhöhen.

Ein einfacher erster Weg, um dies zu starten, ist, den Pinterest Button auf deiner Webseite und deinem Gewinnspiel einzubinden und so deine Follower zu erhöhen.

Lisett ist seit 2013 Teil des Projecter Teams. Sie berät Kunden mit nationaler und internationaler Ausrichtung und entwickelt für diese individuelle Online-Marketing-Strategien. Darüber hinaus übernimmt sie das Projektmanagement für Kanal-übergreifende Projekte, ist Ansprechpartnerin für die Projecter PR und treibt somit die Außenwirkung der Agentur voran.

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