Social Media Auslese September 2016

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Social Media Auslese
Facebook ersetzt Conversion Tracking Pixel durch ein Facebook Pixel, bietet neues Targeting auf der Basis von Canvas Ads und führt automatische Regeln in Power Editor und Business Manager ein. Instagram bietet Nutzern bessere Kommentarmoderation an und lässt jetzt die Bilder als Entwürfe abspeichern. Dies, sowie hilfreiche Anleitungen und Insights findet Ihr in unserer Auslese für September.

Facebook

Conversion Tracking Pixel wird durch Facebook-Pixel ersetzt

Facebook wird Anfang des Jahres 2017 das Conversion Tracking Pixel durch ein Facebook-Pixel ersetzen. Den Werbetreibenden empfiehlt Facebook so bald wie möglich zum Facebook-Pixel zu wechseln. Mit dem neuen Pixel werden die Werbetreibenden folgende Möglichkeiten haben:

  • Geräteübergreifende Conversions messen
  • Die Auslieferung von Werbeanzeigen an Personen optimieren, die mit hoher Wahrscheinlichkeit eine bestimmte Handlung ausführen
  • Automatisch Zielgruppen für Webseitenbesucher erstellen, die erneut angesprochen werden sollen (Website Custom Audiences)
  • Nutzer finden, die den relevanten Zielgruppen ähnlich sind (Lookalike Audiences)
  • Mithilfe von Dynamic Product Ads den Nutzern, die auf der Webseite oder in der App Werbeanzeigen gesehen haben, relevante Werbeanzeigen ausliefern
  • Ausführliche Zielgruppenstatistiken erhaltentabelle

Facebook ist der effizienteste Kanal für App Downloads

Mit dem Ziel, relevante Traffic-Quellen für App-Anbieter herauszufinden, hat Appsflyer im Rahmen einer Studie vier Milliarden App Installs analysiert. Dabei wurde zwischen den Bereichen Gaming und Non-Gaming sowie zwischen den Betriebssystemen iOS und Android unterschieden. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass sich Facebook in allen Kategorien als der effizienteste Kanal für App-Installs erweist.

Im europäischen Android Power Ranking muss allerdings Facebook mit der Konkurrenz rechnen: Google erzielt mithilfe von mobilen AdWords-Anzeigen ebenfalls gute Ergebnisse.

Custome Audience nun auf Basis von Nutzern, die eine Canvas gesehen haben

Facebook hat die Möglichkeiten in Bezug auf Remarketing-Kampagnen erweitert. Nun ist es möglich, die Nutzer erneut anzusprechen, die sich bereits eine bestimmte Canvas Ad angesehen haben. Dieses Targeting lässt sich auswählen, indem man bei der Erstellung einer Remarketing-Kampagne auf „Canvas“ klickt und anschließend einen bestimmten Zeitraum definiert:

Custom Audience Remarketing

Custom Audience Remarketing

Automatische Regeln im Business Manager

Die im Mai angekündigte Funktion „Automatische Regeln“ wird jetzt ausgerollt. Die Festlegung von Regeln im Power Editor oder direkt im Business Manager ermöglicht es den Werbetreibenden, Kampagnen, Werbeanzeigengruppen und Werbeanzeigen besser zu steuern.

Folgende Bedingungen sind verfügbar:

  • ist größer als
  • ist kleiner als
  • ist zwischen
  • ist nicht zwischen

Die Regeln beziehen sich auf folgende Kennzahlen:

  • Cost per Mobile App Install
  • Cost per Initiate Checkout (Facebook Pixel)
  • Cost per Purchase (Facebook Pixel)
  • Cost per Add to Cart (Facebook Pixel)
  • Cost per Lead (Facebook Pixel)
  • Cost per Add Payment Info (Facebook Pixel)
  • Cost per Complete Registration (Facebook Pixel)
  • CPC (Link)
  • Frequency
  • Impressions
  • Lifetime Impressions
  • Lifetime Spent
  • CPM
  • CTR (Link)
  • Reach
  • Daily Spent
  • Results
  • Cost per Result

Mithilfe dieser Regeln können Werbetreibende bereits bei der Erstellung von Kampagnen Regeln festlegen. Wenn z.B. die Kosten pro Kauf einen bestimmten Wert überschreiten, sollte die entsprechende Kampagne, Werbeanzeigengruppe oder Werbeanzeige pausiert werden.

Anleitung zu Audience Network

Die Platzierung „Audience Network“ ist immer noch für viele Publisher und Werbetreibende eine Blackbox. Jens Wiese bringt etwas Licht ins Dunkel und erklärt ausführlich, was Audience Network ist, was es kann, wo es hingeht.

Anleitung zu Offer Claims

Wie können Unternehmen und Werbetreibende ihre Angebote auf Facebook bewerben? Die Frage beantwortet Philipp Roth in diesem Artikel. Während der #AFBMC 2016 referierte Thomas Hutter über die Möglichkeiten der Facebook Offer Claims. Die Folien gibt es auf seinem Blog zum Download.

Die ultimative Erklärung zum Newsfeed Algorithmus

Facebook aktualisiert seinen Newsfeed Algorithmus regelmäßig. Um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben und anlässlich des 10. Jahres des Facebook Newsfeeds hat TechCrunch ein Projekt gestartet, um die Updates im Newsfeed Algorithmus nachzuverfolgen. Aktuell berücksichtigt Facebook unter anderem die vier Faktoren:

teambild

Neben diesen vier Faktoren gibt es 100.000 weitere Aspekte, die die Erscheinung der Inhalte im Newsfeed beeinflussen.

Ausführliche Übersicht über Facebook-Targeting-Optionen

Eine weitere hilfreiche Übersicht, die jeder Werbetreibende sofort als Lesezeichen setzen wird – die Infografik zu Targeting-Möglichkeiten auf Facebook: Demographische Kriterien, Interessen, Verhalten, Verbindungen und Remarketing.

Instagram

Bessere Kommentarmoderation

Instagram hat eine neue Funktion gelauncht, mit deren Hilfe Instagram-Nutzer Kommentare besser moderieren können, genauer gesagt ausblenden können. Die Funktion ist unter Einstellungen als „Kommentarmoderation“ zu finden. Dort lassen sich bestimmte Keywords eintragen. Beinhaltet ein bestimmter Kommentar die definierten Keywords, wird der Kommentar automatisch ausgeblendet.

Instagram Kommentarmoderation

Instagram-Bilder können nun einfach als Entwürfe gespeichert werden

Diese Funktion ist nur für die Bilder verfügbar, die der Nutzer bearbeitet hat, indem er z.B. Filter verwendet hat. Die Entwürfe werden in der Galerie gespeichert. Diese findet sich, wenn man auf das Kamera-Zeichen klickt.

Instagram Bilder als Entwurf speichern

Twitter

Bots verursachen Hashtag-Spam

Auf diese Erkenntnis kam Ryan McCready (Ehemaliger Tech Journalist). Im Rahmen der Studie wurden 137.052 Tweets analysiert. Die Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • 56,9 Prozent von Twitter-Accounts sind eher fraglich
  • Lediglich 35,5 Prozent der Accounts sind echt
  • 7,6 Prozent von Accounts sind sog. Retweet-Farms (Sie folgen keine Twitter-Accounts, haben etwa 10 Followers und retweeten und liken eine große Menge von Inhalten).

Folgende Hashtags sind am populärsten:

Twitter Hashtag Spam

Insgesamt erwiesen sich 10.5 Millionen Likes und 10.8 Millionen Retweets/Shares als unglaubwürdig:

Twitter Hashtag Spam

Der Autor der Studie schlägt Twitter-Nutzern unter anderem folgende Handlungsempfehlungen vor:

  1. Twitter nicht mehr nutzen bzw. mit anderen Kanälen kombinieren: Es sei denn, der Kanal ist sehr wichtig für die Zielgruppe
  2. Hashtags nicht mehr nutzen
  3. Den Fokus mehr auf Engagement mit der Zielgruppe legen, anstatt auf Erwähnungen

Ab dem 19. September gibt es mehr Platz für Content in Tweets

Links, Bilder, GIFs, Umfragen sowie Nutzernahmen (bei der Erwähnung) zählen nicht mehr ins 140-Zeichenlimit hinein. CEO von Twitter, Jack Dorsey, hat dies im Interview mit The Verge folgendermaßen kommentiert:

„This is the most notable change we’ve made in recent times around conversation in particular, and around giving people the full expressiveness of the 140 characters. I’m excited to see even more dialog because of this.“

Snapchat

Snapchat arbeiten an neuen Targeting-Optionen für Werbetreibende

Künftig sollen folgende Targeting-Möglichkeiten für Unternehmen verfügbar sein:

  • Snap Audience Match ermöglicht den Abgleich zwischen den E-Mail-Adressen und IDs von mobilen Geräten.
  • Mithilfe von Snapchat Lifestyle Categories können Unternehmen Snapchat-Nutzer ansprechen, die sich für bestimmte Inhalte interessieren, wie z.B. Sport oder Gaming.
  • Durch Lookalike-Targeting lassen sich wie bei Facebook die Nutzer ansprechen, die der relevanten Zielgruppe ähneln.

Snapchat repositioniert sich als Snap Inc. und führt ein neues Produkt ein

Die Snaps können künftig nicht nur mit dem Smartphone erstellt werden, sondern mit Snapchat-Brillen „Spectacles“, die 129,99 US-Dollar kosten. Die mit Brillen aufgezeichnete Videos dauern maximal 10 Sekunden und werden als Snap veröffentlicht.

In diesem Zuge hat sich der Messenger repositioniert und die Endung „chat“ rausgenommen. Nun nennt sich das Unternehmen Snap Inc.

LinkedIn

Conversion Tracking für gesponserte Inhalte und Werbeanzeigen

Der Product Manager von LinkedIn, Divye Khilnani, hat am 8.September die Einführung von Conversion Tracking im LinkedIn Campaign Manager angekündigt:

„Today, we are excited to launch conversion tracking, a set of capabilities built directly into LinkedIn Campaign Manager that lets you easily measure how many leads, sign-ups, content downloads, purchases, and other specific results you’re getting from your Sponsored Content and Text Ads campaigns.“

Die Implementierung ist relativ einfach und wird in diesem Video kurz zusammengefasst:

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Gaini gehört seit Dezember 2015 zum Projecter Team. Sie ist als Account Managerin in den Bereichen SEA und Social Media Marketing tätig. Die ersten Berufserfahrungen hat Gaini im Bereich Marketingkommunikation gesammelt. Im Rahmen des Studiums und der Praktika wurde ihr Interesse an Social Media Marketing und Online Marketing immer mehr verstärkt.

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